Parlament fordert einfachere Vorschriften zur Preisbekanntgabe auf Werbemitteln

Das Parlament will einfachere Vorschriften zur Bekanntgabe von Preisen. Der Nationalrat hat am Mittwoch eine Motion von Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI) mit 120 zu 54 Stimmen überwiesen, gegen den Willen des Bundesrats und der rot-grünen Minderheit.

Preisbekanntgabevberordnung

Der Vorstoss verlangt vom Bundesrat, die Preisbekanntgabeverordnung anzupassen. In der Werbung sollen Preise und Rabatte nicht mehr auf jedem Werbemittel kommuniziert werden müssen. Verweise auf digitale Quellen – etwa QR-Codes oder URL – sollen genügen.

Die Mehrheit der Rechtskommission (RK) des Nationalrates erklärte sich mit dem Vorstoss einverstanden. Das Anliegen des Konsumentenschutzes, Preise transparent zu machen, könne mit elektronisch abrufbaren Angaben besser erreicht werden als mit Kleingedrucktem, fand sie.

Zur Umsetzung der Preisbekanntgabeverordnung gibt es nach Angaben der RK inzwischen um die zwanzig Praxisbroschüren. Die Verordnung sei derart komplex geworden, dass sie kaum mehr verstanden werde, merkte die Kommission an.
 

Genug Spielraum für Werber

Eine Minderheit lehnte die Motion ab. Schon heute sei Werbung ohne Preisangabe erlaubt, sagte Sprecherin Lisa Mazzone (Grüne/GE). Den Werberinnen und Werbern lasse die Verordnung zudem Raum für eine flexible Gestaltung.

Auch der Bundesrat befand, die Motion ziele daneben und bestand auf «gut lesbaren» Preisangaben. In seinen Augen und auch in den Augen der Minderheit ist es fraglich, ob den Konsumenten gedient ist, wenn sie ganz nahe an ein Plakat treten müssen, um mit dem Handy einen QR-Code einzulesen oder eine URL ablesen zu können.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin fügte hinzu, die Vorschriften zur Preisbekanntgabe würden in Absprache mit den Kantonen und den Branchen laufend aktualisiert. Werde mit Preisen für Produkten geworben, müssten die Konsumenten wissen, was effektiv wofür zu bezahlen sei. (SDA)

Die Broschüre «Preisbekanntgabeverordnung – Wegleitung für die Praxis 2019» kann auf Seco.admin.ch heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden.

Socialbakers Trends Report zeigt, dass mehr Kontrolle über Werbeausgaben erforderlich ist

Der Q2 2019 Social Media Trends Report liefert wichtige Kennzahlen für Marketingspezialisten, die ihre Renditen für Social-Media-Werbeausgaben optimieren wollen

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Socialbakers veröffentlicht einen umfassenden Bericht über die wichtigsten Social Media Trends des zweiten Quartals 2019.

Der Bericht spiegelt die aktuelle Lage der Social-Media-Welt wider und gewährt wichtige Einblicke über das Engagement der Plattformen, Trends zu Cost per Click (CPC) und Click-Trough-Rate (CTR), die am besten konvertierenden Werbeplatzierungen sowie die aktuellsten Daten zu Influencer Marketing.

«Die Daten für das zweite Quartal 2019 zeigen, dass jene Marketingspezialisten zurückfallen, die nicht den grössten Teil ihrer Bemühungen in die Paid Social Media Optimierung, das Benchmarking und die Maximierung der Cross-Channel-Visibilität investieren», erklärt Socialbakers CEO Yuval Ben-Itzhak in einer Mitteilung. «Die Bedeutung des intensiven Monitorings und der Optimierung der Paid Strategy über Kanäle und Werbekonten hinweg wird klar, wenn man sich mit den Zahlen darüber beschäftigt, welche Strategien und Inhalte sich positiv auswirken und wo es Verbesserungspotenzial für die Zukunft gibt.»

Wichtige Erkenntnisse aus dem Report:

Obwohl Marketingspezialisten ihr Gesamtbudget auf Instagram erhöht haben, verteilen sich für mehr als über 140’000 analysierte Markenprofile im Report mehr als 60 Prozent aller Werbeausgaben noch immer auf den Facebook News Feed, anstatt innerhalb Instagram in Feed, Stories, suggested Videos und Instream Videos zu diversifizieren. (Die Top 5 Anzeigenplatzierungen basierend auf den relativen Werbeausgaben wurden für die Analyse ausgewählt).  

  • Mobile bleibt die entscheidende Plattform für Marken. Werbeanzeigen werden zu 95,1 Prozent auf mobilen Geräten gesehen, aber nur zu 4,9 Prozent auf dem Desktop.
  • Unter den 50 analysierten Top-Marken auf Facebook und Instagram haben die Top 50-Marken auf Instagram nun die dieselbe Zielgruppengrösse wie die Top 50-Marken auf Facebook. Der Grossteil des User-Engagements findet jedoch auf Instagram statt. (Die Daten beziehen sich speziell auf die Zielgruppe der 50 wichtigsten Unternehmensprofile und nicht auf die Nutzerzahl der Plattform insgesamt)
  • Instagram schneidet bei Fashion und Beauty am besten ab, während der Facebook News Feed bei Marken im E-Commerce und Einzelhandel weiterhin führend ist.
  • Influencer-Marketing wächst weiter. Unter den mehr als 3 Millionen analysierten Influencer-Profilen stieg die Zahl der Instagram Influencer, die für Marken werben und Beiträge mit #Ad (Werbekennzeichnung) verfasst haben, im Vergleich zu Q2 2018 um 33 Prozent.

Top-Marken erreichen auf Instagram dieselbe Zielgruppengrösse wie auf Facebook, dabei generiert Instagram mehr Engagement

Für die 50 wichtigsten Unternehmensprofile, die auf Instagram und Facebook analysiert wurden, war die Zielgruppe nahezu identisch (gemessen an der Anzahl der Follower auf Instagram und Page likes auf Facebook). Das ist ein wichtiger Meilenstein für Instagram und zeigt, wie wichtig die Plattform für Marken geworden ist. Während die Zielgruppengrössen identisch sind, findet der Grossteil des User Engagements auf Instagram statt. Instagram schneidet bei Fashion und Beauty am besten ab, während der Facebook News Feed bei Marken im E-Commerce und Einzelhandel weiterhin führend ist.

Darüber hinaus blieben die Interaktionen von Instagram im vergangenen Jahr konstant. Unterdessen liegen die Interaktionen nach dem Mittelwert (Median) für Facebook Posts 3,3 Prozent hinter dem Stand vom Juni 2018 zurück.

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Werbeausgaben benötigen tiefergreifende Insights und bessere Strategien

Obwohl Marketingspezialisten ihre Ausgaben auf Instagram erhöht haben, verteilen sich noch immer mehr als 60 Prozent aller Werbeausgaben auf den Facebook News Feed. Der Instagram Feed erreicht hier Rang 2 mit 20 Prozent. Der Rest der Top 5, einschliesslich Instagram Stories, Facebook Suggested Video und Facebook Instream Video erreicht kombiniert ca. 10 Prozent.

Der Socialbakers Bericht zeigt zudem, dass rund 30 Prozent der Werbeausgaben in nicht performante Inhalte investiert werden, die bei der Post-Qualität die Wertung C oder D erzielen (ein durchschnittlicher bis unterdurchschnittlicher Wert, der von der Socialbakers KI ermittelt wird).

Während MarTech und KI den Unternehmen helfen, ihre Budgets besser in die am besten geeigneten Inhalte zu investieren – die Socialbakers KI bewertete 62 Prozent der Beiträge als A+ oder A – gibt es noch Verbesserungspotenzial nach oben. Bei der Datenflut und teils daraus resultierender Orientierungslosigkeit ist es wichtig, ein Werkzeug zu haben, das hilft, den besten Weg zu wählen und Budgetverschwendung zu vermeiden.

Versäumte Chancen für organische Impressions

Basierend auf fast 50’000 Instagram Markenprofilen ist «Carousel» das führende Format für organische Interaktionen mit mehr als 120 pro Beitrag. Allerdings wird das Format «Carousel» nur in 15-18 Prozent der Fälle verwendet. Basierend auf mehr als 140’000 untersuchten Facebook Markenprofilen ist «Live» mit Abstand das führende Format für Interaktionen, wird aber nur in 4 Prozent der Beiträge genutzt.

Die Daten zeigen, dass Marken es durch die Nutzung eines populären Formats vermeiden können, Ressourcen für Beiträge zu verschwenden, die bei ihrem Publikum nicht ankommen. Wie die Zahlen zeigen, gibt es mit «Instagram Carousel» und «Facebook Live» reichlich ungenutztes Potenzial. Dadurch bietet sich Marketingspezialisten eine einfache Möglichkeit, das Engagement für ihren Content zu steigern.

Influencer-Kooperationen gewinnen an Dynamik, die Nutzung von #Ad wächst um gesunde 33 Prozent

Die Zahl der Instagram Influencer, die für Marken werben und Beiträge mit #Ad verfasst haben, stieg im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 um 33 Prozent. Dies ist ein grosser Sprung. Dabei wurden die Influencer erfasst, die tatsächlich eine Werbekennzeichnung mit #Ad vornehmen; dennoch kommt es vor, dass Influencer nicht immer die Kennzeichnung #Ad in gesponserten Beiträgen einbinden.

«Die Marketingspezialisten, die wissen müssen, welche Werbeausgaben am besten performen, die besser konvertierende Werbeplatzierungen buchen und mit reichweitenstarken Top-Influencern kooperieren wollen, führen wir mit unserem Trend Report für das zweite Quartal in die richtige Richtung», erläutert Socialbakers CEO Yuval Ben-Itzhak. «Mehr denn je ist es für Marken entscheidend, datenbasierte Erkenntnisse zu nutzen, um intelligentere Social Media-Strategien zu entwickeln, die die neuesten Trends und Möglichkeiten aufgreifen.»

Der gesamte Social Media Trend Report kann hier direkt als PDF heruntergeladen werden.

Naturage im neuen Kleid: Büro Dill verpackt Naturheilmittel

Im neuen Markenauftritt der Produktlinie Naturage bringt Büro Dill Handwerk und Natur mit zeitgenössischem Design in Einklang.

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Mit der Produktelinie Naturage bieten die über 120 Drogerien und Apotheken der Dr. Bähler Dropa Gruppe ihren Kunden ein vielfältiges Sortiment an hausgemachten Naturheilmitteln wie spagyrische Essenzen, pflanzliche Tinkturen oder individuellen Teemischungen. «Mit Naturage schlagen wir eine Brücke zwischen uraltem Wissen und modernster Naturheilkunde», erklärt Projektleiter Johnny Schuler.

Dieser Brückenschlag spielte beim Design des neuen Markenauftritts eine tragende Rolle: «Die Verbindung zwischen Tradition, Natur und Moderne sollte im Branding und Packaging spürbar gemacht werden», so Art Direktor Roland Dill. «Den Ausgangspunkt bilden feine Illustrationen von Heilpflanzen. Die holzschnittartigen Scraperboard-Illustrationen des englischen Künstlers Bill Sanderson erinnern an altes Handwerk und nehmen Bezug auf die medizinischen Lehrbücher des Mittelalters».

In Kombination mit dem Naturkarton als Trägermedium und der schlichten, zeitgemässen Gestaltung bringt die Marke Naturage diese Mischung aus Natur, Tradition und Moderne per sofort im Packaging, auf der Website und in sämtlichen weiteren Kommunikationsmitteln zum Ausdruck.

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Verantwortlich bei Dr. Bähler Dropa: Johnny Schuler. Verantwortlich bei Büro Dill: Art Direktion Roland Dill (Art Direktion und Gestaltung). Verantworltich bei Wessinger und Peng: Jakob Wessinger (Gestaltung); Rainer Brenner (Text). Illustration: Bill Sanderson. Schriften: Pressura bei Grilli Type.

Ständerat stimmt für neue Werbeverbote für Zigaretten

Drei Jahre nach der Rückweisung des Geschäfts an den Bundesrat will der Ständerat die Schrauben beim Umgang mit Tabakprodukten nun doch anziehen. Zigarettenwerbung in der Presse und im Internet soll verboten werden. Die Beratungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

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Die kleine Kammer ist am Dienstag beim ersten Teil der Beratungen zum Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten vollumfänglich ihrer vorberatenden Gesundheitskommission gefolgt. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss zu den Vorschlägen des Bundesrats, über die dann noch der Nationalrat zu entscheiden hat.

 

Vorlage mit langer Geschichte

An Werbeverboten war der erste Anlauf für ein neues Tabakproduktegesetz gescheitert: Das Parlament wies das Gesetz 2016 zurück. Beim zweiten Anlauf sah der Bundesrat zunächst auch Werbebeschränkungen vor. Nach Kritik in der Vernehmlassung strich er diese aber.

Gemäss dem Entwurf des Bundesrats soll es in Sachen Werbebeschränkungen beim heutigen Recht bleiben. Heute gilt ein Werbeverbot für Tabak in Radio und Fernsehen. Untersagt ist auch Werbung für Tabakprodukte, die sich speziell an Jugendliche richtet.

 

Kein Verbot von Plakatwerbung

Der Ständerat schlägt nun vor, zusätzlich Tabakinserate in Zeitungen und Zeitschriften sowie Werbung im Internet zu verbieten. Ausserdem soll Tabaksponsoring von Anlässen mit internationalem Charakter untersagt werden.

Beides sah auch das 2016 gescheiterte Gesetz vor. Allerdings war damals zusätzlich geplant, auch Plakatwerbung für Tabakprodukte sowie Werbespots im Kino schweizweit zu verbieten. Beides ist in manchen Kantonen bereits heute verboten, in anderen aber erlaubt.

 

WHO-konforme Regeln

Ständerat Joachim Eder (FDP/ZG) sagte im Namen der Kommission, die Änderungen schafften die Voraussetzungen zur Ratifizierung der Rahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Eindämmung des Tabakgebrauchs. «Die Türen stünden damit weit offen.» Wegen der fehlenden Einschränkungen von Werbung und Sponsoring konnte die Schweiz das Abkommen bisher nicht ratifizieren.

Ein griffiger Kinder- und Jugendschutz sowie die Erfüllung der Mindestanforderungen der Konvention seien für die Mehrheit oberstes Ziel, sagte Eder. Mit Blick auf die Konvention will der Ständerat auch die Verkaufsförderung durch die unentgeltliche Abgabe von Tabakprodukten verbieten. Die Tabakindustrie will er zur Bekanntgabe der Ausgaben für Werbung, Verkaufsförderung und Sponsoring verpflichten.

 

Schärfere Sponsoringbestimmungen

Weiter will der Ständerat ins Gesetz schreiben, dass bei von Bund, Kantonen und Gemeinden organisierten Veranstaltungen und Tätigkeiten kein Sponsoring durch die Tabakindustrie erfolgen darf. Dieser Entscheid fiel mit 23 zu 19 Stimmen.

Vor kurzem war Aussenminister Ignazio Cassis in die Kritik geraten, weil am Schweizer Auftritt an der Expo 2020 in Dubai ein Zigarettenhersteller als Sponsor vorgesehen war. Das Aussendepartement verzichtete schliesslich auf die Gelder des Tabakmultis.

 

Kaum grundsätzlicher Widerstand

Am Dienstag war von den bürgerlichen Vertretern nur noch vereinzelt von einem «Angriff auf die freie Marktwirtschaft» zu hören. Dieses Argument stach in der Debatte vor drei Jahren noch hervor und führte zum zwischenzeitlichen Absturz der Vorlage.

Nun herrscht weitgehend Konsens darüber, dass das neue Gesetz die Hürden für Tabakwerbung höher setzen soll, damit die Jungen nicht mit dem Rauchen beginnen. Es sei zudem ein wirksamer Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten, sagte Kommissionssprecher Eder.

 

Initiative will weiter gehen

Gemäss einer aktuellen Studie der ZHAW führt der Tabakkonsum in der Schweiz zu medizinischen Kosten in Höhe von 3 Milliarden Franken. Dies entspricht 4 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben. Weitere 2 Milliarden betragen Produktionsverluste durch den Tabakkonsum.

Die Linke pochte wie schon 2016 erfolglos für schärfere Regeln. Sie forderte ein Verbot jeglicher Werbung, die Minderjährige erreichen kann. Diese Bestimmung würde das Hauptanliegen der Volksinitiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ erfüllen, die vergangene Woche mit 113’500 Unterschriften eingereicht wurde.

 

Verkaufsverbot wird noch diskutiert

Die Behandlung weiterer Kapitel des Gesetzes sowie die Gesamtabstimmung finden voraussichtlich in der dritten Sessionswoche statt. Dabei geht es unter anderem um ein Verkaufsverbot von Tabakprodukten und elektronischen Zigaretten an Minderjährige. Heute gilt in einigen Kantonen eine Alterslimite von 16 Jahren. Drei Kantone kennen keine Altersgrenze.

Auch die vom Bundesrat vorgeschlagene Regelung von E-Zigaretten und Tabakprodukten wie Snus wird noch zu reden geben. Alle E-Zigaretten – ob nikotinfrei oder nikotinhaltig – sollen dem Tabakproduktegesetz unterstellt werden. (SDA)

Die Krebsliga Zürich und MetaDesign machen stark für den Alltag

Seit dieser Woche macht die Krebsliga Zürich mit einer Kampagne auf eines ihrer Kernangebote aufmerksam: Die praktische Unterstützung von Betroffenen im Alltag. MetaDesign hat sie dabei als strategischer Partner für die Markenführung bei der Entwicklung und Umsetzung der Kampagne unterstützt.

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Krebs bringt grosse Herausforderungen mit. Herausforderungen, die Betroffene und ihre Angehörigen nicht alleine meistern müssen. Denn die Krebsliga Zürich ist da und unterstützt umfassend in allen Alltagsfragen – von praktischen Hilfestellungen über finanzielle Unterstützung bis hin zu rechtlichen und administrativen Abklärungen. Mit der aktuellen Kampagne macht die Krebsliga Zürich auf dieses wichtige Dienstleistungsangebot aufmerksam. 
Nachdem MetaDesign bereits den Dachmarkenauftritt für die Krebsliga Schweiz sowie die Themen Brust-, Haut-, Prostata- und Darmkrebs entwickelt und umgesetzt hat, unterstützen sie auch die kantonalen und regionalen Ligen in ihrer Markenführung.

Cordula Sanwald, Leiterin Kommunikation der Krebsliga Zürich: «Bei der Kampagne war es uns wichtig, ein ganz konkretes Angebot zu kommunizieren, das krebsbetroffenen Menschen hilft, ihren Alltag zu bewältigen. Wir sind froh, mit MetaDesign einen erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Organisation seit längerem kennt und die Thematik versteht.»

Alexander Haldemann, CEO MetaDesign: «Dass wir nebst der Dachorganisation auch die kantonalen und regionalen Ligen bei der Markenführung begleiten dürfen, bringt der Marke die richtige Kontinuität und Präsenz. Wir schätzen das Vertrauen und die enge Partnerschaft.»

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Jung von Matt/Limmat macht Zügelkisten zu Möbeln

Junge Leute im Alter von 18-26 Jahren haben einen Grund zur Freude – zumindest, wenn sie in nächster Zeit einen Umzug planen. Bei der Mobiliar gibt es nämlich ab sofort eine Limited Edition von speziellen Zügelkisten. Das Besondere: Nach dem Umzug lassen sich die Kisten ganz einfach in ein Set von stylischen Möbeln umbauen.

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Die Idee der innovativen Zügelkisten entspringt direkt aus der Lebenswelt der Zielgruppe: Jedes Jahr zieht knapp eine Viertelmillion junger Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 18-26 Jahren in eine neue Wohnung. Dabei sind die jungen Leute ständig auf der Suche nach neuen Einrichtungsideen und «Do-it-yourself»-Tipps für den Bau von Möbeln. Schliesslich ist ihr Budget begrenzt. Die optimale Gelegenheit also, um mit einem relevanten Angebot die Kernbotschaft zu transportieren: Die Mobiliar versteht die Bedürfnisse der jungen Zielgruppe und ist die perfekte Partnerin, wenn es um die Themen «Wohnen» und «Umzug» geht. So können Kunden im Rahmen des Jugendangebotes der Mobiliar bereits seit einigen Jahren kostenlose Zügelkisten beziehen.
 

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Intuitiver Zusammenbau

Auf diesem bestehenden Angebot baut die Kampagne auf: Entwickelt wurden Zügelkisten, die sich nach dem Umzug zu einem kompletten Möbelset zusammenbauen lassen. Aus zwölf Zügelkisten entstehen jeweils zwei Lounge Chairs, ein Low Table und ein Side Table. Diese erhält man, indem man einfach die markierten Teile aus den Kisten heraustrennt und mit den dafür vorgesehenen Klebestreifen verbindet. Dabei funktioniert der Zusammenbau völlig intuitiv, indem man sich an der grafischen Gestaltung orientiert. Eine praktische Art und Weise, die Kisten nach dem Umzug weiter zu nutzen. Und zugleich ein echter Hingucker in jeder Wohnung.

Integrierte Kampagne

Beworben werden die innovativen Zügelkisten mit einer integrierten Kampagne. Dazu wird die Idee der Zügelkisten, die zu Möbeln werden, sowohl in Bewegtbildern als auch in statischen Bildern dramatisiert. Die Ausspielung der Werbemittel erfolgt an zahlreichen zielgruppenrelevanten Online- und Offline-Touchpoints. Diese leiten die User auf eine Landingpage, über welche sie die Kisten gewinnen können (Limited Edition). Die Kampagne ist Anfang September gestartet und den ganzen Monat on-air.


Dreidimensionales Design

Bei der Entwicklung der Zügelkisten gab es eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen. Zum einen wurde die endgültige Form der Möbel massgeblich durch das Format der Umzugskisten limitiert. Zum anderen durfte die Stabilität der Kisten nicht durch die Vorstanzung der Möbelteile beeinträchtigt werden. Und gleichzeitig sollten die Möbel ästhetisch ansprechend sein und zum Must-Have in der Zielgruppe werden. Ein zentraler Punkt dabei war die Entwicklung des Grafikdesigns. Dieses musste in drei unterschiedlichen Dimensionen funktionieren: Auf der Zügelkiste selbst, im flachen und gefalteten Zustand, als Plan für den Zusammenbau der Möbel und auf den fertigen Möbeln, wo das Design für einen individuellen Look sorgt.

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Verantwortlich bei Mobiliar: Frédéric Zürcher (Leiter Marketingkommunikation), Silvia Siffert (Projektleitung), Marianne Sterchi (Fachspezialistin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Sören Schröder (Creative Direction), Cla Campell (Text), Regine Cavicchioli (Art Direction), Merlin Obrero (Grafik), Boris Stoll (Design) Fiona Gottwald, Jasmin Jost, Valeria Vuckovic, (Beratung), Laura Saner (PR), Dennis Hoffmann, Florence Scherrer (Strategie), Cyrill Hauser (Chief Client Officer). Externe Partner: Patrick Müller (Produktdesign), Frontwork (Produktion), Tina Eich, Studio Lardo (Film-/Fotoproduktion), Moos-Tang (Fotografie), Matthias Kappeler (DOP).

«Üseri WIGA, üsers EWB»: Festland bringt Wir-Gefühl ins Live-Marketing des EW Buchs

«Üseri Region, üseri Lüüt, üseri Power»: Unter diesem Leitmotiv steht das Messekonzept des Elektrizitäts- und Wasserwerks der Stadt Buchs (EWB) an der WIGA 2019, der führenden Industrie- und Gewerbeausstellung in der Region Werdenberg.

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Im Mittelpunkt des Auftritts, der von Festland kreiert und von der Haas Werbemanufaktur realisiert wurde, steht die besondere Verbundenheit des Versorgungsunternehmens mit seinen Kunden. Blickfang sind lebensgrosse Figuren von Buchserinnen und Buchsern, die mit plakativen Botschaften und persönlichen Stories das Leistungsspektrum des EWB vermitteln. Mehr darüber erfährt man an der Messebar («üsere Chat-Room»), wo man sich vom EWB-Team persönlich beraten lassen kann. An der Fotobox haben die Messegäste ausserdem die Möglichkeit, ihren Besuch auf Selfies zu verewigen und mit dem Hashtag #üseriWIGA auf Social Media zu teilen.  

Der Messestand ist integrierter Bestandteil des neuen Markendesigns, das ebenfalls von Festland kreiert wurde. Auch die Markenpräsenz auf Social Media und die flankierende Verkaufsförderung zur WIGA wurde vom EWB in Zusammenarbeit mit der Ostschweizer Agentur gestaltet.

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Privatsphäre – geschützt, geteilt, verkauft

Die Ausstellung «Privatsphäre – geschützt, geteilt, verkauft» im Zürcher Stadthaus wirft Schlaglichter auf ein wichtiges Thema unserer Zeit – und zeigt Widersprüche in unserem Verhältnis zu Privatheit. Stilgraf verantwortet Szenografie und Ausstellungsgrafik.

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Beispiele aus der Gegenwart und Vergangenheit erklären, wie sich in Diskussionen um Privatsphäre der gesellschaftliche Wandel und das politische Klima, aber auch die Moralvorstellungen der jeweiligen Zeiten spiegeln. 
Privatsphäre ist ein Menschenrecht. Was wir im Alltag unter «Privatsphäre» verstehen, ist allerdings individuell und abhängig von Interessen. Nicht immer sind sich Einwohnerinnen und Einwohner, Firmen und Behörden einig, wo Privatsphäre beginnt und wo sie enden soll. Sicher ist: Die Vorstellung von Privatheit ändert sich laufend, auch im digitalen Zeitalter. Gesellschaftlicher Wandel, technische Innovation und neue Geschäftsmodelle gehen dabei Hand in Hand.

Das Konzept von Stilgraf für die szenografische Umsetzung des Ausstellungsthemas bedient sich der Ambivalenz zu diesem Thema. Die tendenzielle Auflösung der Privatheit widerspiegelt sich im Kernelement der Ausstellung: den Kabinen. Diese bilden das Rückgrat der Ausstellung und symbolisieren den Widerspruch von privat & öffentlich mit der nicht blickdichten Balkenkonstruktion. Ein weiteres Kernelement der Ausstellung ist die Installation im Innenhof – ein Kronleuchter mit 56 Fake-Überwachungskameras. Diese sind Symbole für die Widersprüche im Umgang mit Privatsphäre: Für die einen bedeuten sie Schutz und Sicherheit, andere sehen darin eine Bedrohung ihrer Privatsphäre.

Die von Sarah Genner und Christian Ritter kuratierte Ausstellung ist eine Kooperation der Kulturabteilung der Stadt Zürich mit dem Collegium Helveticum. Die Ausstellung läuft vom 19. September 2019 bis 29. Februar 2020.
 

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Verantwortlich für Gesamtleitung: Stadt Zürich Kultur, Philipp Kuhn, stv. Direktor/Leiter Stab Kultur, Daniela Lienhard, Koordination Kuratorium: Sarah Genner, Christian Ritter. Szenografie & Ausstellungsgrafik: Stilgraf; Philipp Graf, Martin Stillhart, Lisa Gasparini.
 

Grip verantwortet neu das Public-Relations-Mandat für Mastercard Schweiz

Die neu formierte Kommunikationsagentur Grip konnte sich in einem mehrstufigen Ausschreibungsverfahren durchsetzen und verantwortet per 1. September das Schweizer PR-Mandat von Mastercard.

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«Wir freuen uns sehr, dass wir Mastercard von unserer Kompetenz überzeugen konnten, um nun mit ihnen gemeinsam die Herausforderungen im zunehmend disruptiven und dadurch spannenden Finanzdienstleistungsumfeld anzugehen», so Patrick Milo, Managing Partner von Grip, in einer Mitteilung. 

Alexander Hofstetter wird neuer Leiter Marketing und Vertrieb beim Schulverlag Plus

Alexander Hofstetter übernimmt am 1. Januar 2020 als Mitglied der Geschäftsleitung die neu definierte Stelle des Leiters Marketing und Vertrieb beim Schulverlag Plus.

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Für seine neue Aufgabe bringt der 46-jährige eidg. diplomierte Marketingleiter Erfahrungen aus Druck- und Kommunikationsunternehmungen mit, in denen er verschiedene Führungspositionen bekleidete. In den letzten sechseinhalb Jahren verantwortete er im Bundesamt für Bauten und Logistik BBL als Leiter Warengruppe Publikationen die Transformation vom Beschaffungs- zum umfassenden Beratungsdienstleister für online und offline Publikationen. Mit seinem Team und den internen Kunden begleitete und beschaffte er unterschiedlichste Multichannel-Projekte der Bundesverwaltung von der Agenturbeschaffung bis zum Vertrieb. 

Mit seiner Erfahrung und seinen ausgewiesenen Führungsqualitäten bringe er alle Voraussetzungen mit, um die Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsprozesse der Schulverlag Plus auf die Anforderungen des sich entwickelnden Marktes abzustimmen und die Transformationsprozesse aktiv mit-zugestalten, heisst es in einer Mitteilung.

Damit das Einschlafen nicht zum Horror wird

Kreienbühl und Vogler hat eine Kampagne für Gorilla und Gesundheitsförderung Schweiz kreiert.

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Rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen (BFS). Dies hat weitreichende Folgen für die Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft. Gorilla und Gesundheitsförderung Schweiz haben Kreienbühl und Vogler damit beauftragt, eine Sensibilisierungskampagne zu entwickeln, die Betroffene darauf hinweist, dass es einfache Tipps gibt gegen Schlafprobleme.

Alle haben es schon erlebt: Wachliegen. Und plötzlich ist es zwei Uhr morgens und immer noch dreht sich alles im Kopf. Man kann einfach nicht einschlafen. Dann wird das Wachliegen zum Horror. Dies ist der zentrale Gedanke der von Kreienbühl und Vogler entwickelten Kampagne.

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Dabei werden in Sujets bekannte Titel von Schlafliedern einmal ganz anders präsentiert: Mit Horror-Schriften. So wird aufgezeigt, wie schlimm es sein kann, wenn man nicht schlafen kann. Im dazugehörigen Film wird ein junger Mann von einer Doom-Metal-Band in den Schlaf gesungen.

Auf der Microsite Schlaf-finden.ch finden Betroffene Tipps und Lösungen, wie sie ihren Schlaf finden.

TheIndustry steigt für SBB RailAway in die Wanderschuhe und bringt spektakuläre Bilder mit

Eine Kampagne zum Davonlaufen - und zwar auf den schönsten Wanderrouten der Schweiz. Für SBB RailAway inszenierte TheIndustry das Ausflugsangebot in kinoreifen Filmaufnahmen.

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Wenn es um nachhaltige Ferien und Freizeitpläne geht, macht es einem SBB RailAway leicht, den Koffer für den Strandurlaub im Schrank zu lassen und stattdessen den Rucksack für eine hiesige Bergtour zu packen. Mit unzähligen Angeboten lockt die Tochtergesellschaft der Schweizer Bundesbahnen ins «Wanderland Schweiz» und bietet vergünstigte Kombi-Angebote für malerische Tagesausflüge in allen vier Landesteilen.

Wie es aussehen kann, wenn man die letzten Spätsommerstrahlen der eigenen Staycation in spektakulärer Alpenkulisse geniesst, hat nun TheIndustry in einer Social-Media-Kampagne für SBB RailAway eingefangen. Dazu wurden drei Routen in aufwendig produzierten Videos inszeniert: Der Walenpfad (Engelberg), die Fünf-Seen-Wanderung (Pizol) und das Brienzer Rothorn (Brienz) zeigen sich in den Clips in ihrer ganzen Schönheit und sorgen für Wanderlust getreu dem Slogan «Lass den Alltag hinter dir mit SBB RailAway».

Für die Filmproduktion konnte die Zürcher Agentur auf ihr Netzwerk von Freelance Content Produzenten zurückgreifen, die fertigen Videos verbreitete TheIndustry anschliessend über das eigene «Swiss Influence Network». Dieser Verbund von Social-Media-Channels auf Facebook und Instagram umfasst über eine Million Follower und erreicht wöchentlich bis zu 500’000 User in der Schweiz.

Die Postings und Storys erzielten bemerkenswerte organische Werte: 400‘000 Reichweite, über 150‘000 Video Views und überdurchschnittliche Engagement-Raten.

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