SLK behandelt erste Beschwerden zum Thema Influencer-Marketing

Im Juni tagte die dritte Kammer der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK). Behandelt wurden nicht nur drei der fünf eingegangenen Beschwerden gegen Influencer, sondern auch Beanstandungen gegen Saunaclub-Plakate und ein Fall zum Stopp-Werbung-Kleber.

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Aufgrund des sachlichen Zusammenhanges zur beworbenen Dienstleistung zwar nicht sexistisch, gehört aber dennoch nicht in den öffentlichen Raum: Die SLK heisst die Beschwerde gegen die Werbung eines Saunaclub-Betreibers gut (Foto: Screenshot Tele Bärn).

 

Die  Dritte Kammer der SLK hatte in ihrer Sitzung vom 19. Juni 2019 stattliche 19 Beschwerden zu beurteilen. Neben den drei Fällen zum Thema Influencer-Marketing, die bereits im Vorfeld hohe Wellen geschlagen haben, hatten die drei gewählten Kammermitglieder und die 13 beratenden Expertinnen und Experten weitere interessante Fragen zu beantworten. Zum Beispiel, ob der Stopp-Werbung-Kleber auch gilt, wenn die Werbung als Beilage einer Bestellung eines Versandhauses versandt wird.

Von den 19 Beschwerden, die sie behandelte, hiess die Dritte Kammer sechs gut, wies acht ab und entschied bei einer Beschwerde teils, teils. Zudem wurde eine Beschwerde nicht anhand genommen und drei materiell nicht geprüft, da sich die Beschwerdegegner unterzogen hatten. Das bedeutet, dass sie bereits vor der Kammersitzung glaubwürdig zugesichert hatten, die fragliche Werbung nicht mehr einzusetzen.

 

Influencer-Marketing unter verstärkter Medienbeobachtung

Von insgesamt fünf Beschwerden, die eine Konsumentenorganisation gegen bekannte Schweizer Persönlichkeiten eingereicht hat, weil sie in ihren Instagram-Accounts gegen die Trennungspflicht von Inhalt und Werbung verstossen haben sollen, konnte die Dritte Kammer in ihrer Juni-Sitzung drei beurteilen. Davon hiess sie eine gut, lehnte eine ab und akzeptierte im dritten Fall, dass sich die betroffene Sportlerin unterzogen hat.

  • Gutgeheissen: Die gutgeheissene Beschwerde betraf einen Sportler, der auf seinem Account die Bekleidungslinie eines Sportartikelausrüsters bewarb unter anderem mit der Aussage «what to wear». Da dieser Ausrüster zugleich ein Hauptsponsoren des Sportlers ist, wirkte seine Begründung, er habe den Post rein aus persönlichem Interesse abgesetzt und sei keine kommerzielle Kommunikation, in keiner Weise nachvollziehbar.
  • Abgewiesen: In diesem Fall ging es um den Post einer TV-Moderatorin und Musikerin, in dem sie der Crew, mit der sie ihren neuen Musikvideos gedreht hatte, für ihre Mitarbeit dankte. Am Ende der Liste von 15 entsprechenden Hashtags verlinkte sie eine Bar, ein Einkaufszentrum und ein Modelabel, was ihr von der Beschwerdeführerin als Werbung ausgelegt wurde. Die SLK war anderer Meinung, da die drei fraglichen Hashtags nicht speziell herausgehoben worden sind und keine werblichen Aussagen machten; zudem ist es bei der Produktion eines solchen Videos üblich, die Beteiligten zu verdanken.  
  • Unterzogen: Im dritten Fall hat sich die Sportlerin der Beschwerde unterzogen, bevor sie von der SLK behandelt wurde. Das heisst, dass sie glaubwürdig versicherte, künftig das Trennungsgebot einzuhalten und ihre Posts entsprechend zu kennzeichnen. Aus diesem Grund hat die Dritte Kammer die Beschwerde materiell nicht beurteilt und sich auch nicht zu den Vorschlägen der Sportlerin geäussert, wie sie künftig die Werbung kennzeichnen werde. 

 

Seximus: Der sachliche Zusammenhang ist zentral

Die Beschwerde gegen die Werbung für einen Saunaclub hiess die SLK gut, obwohl der verlangte sachliche Zusammenhang zwischen der beworbenen Dienstleistung und der Art seiner Bewerbung gegeben war. An der Darstellung hatte die Dritte Kammer denn auch nichts auszusetzen. Unlauter war jedoch der Claim «Ostern? Eier lecken! Wenn rasiert…». Im öffentlichen Raum sind solch detaillierte Schilderungen von erotischen Dienstleistungen nicht angemessen. Abgewiesen wurde dagegen die gleiche Beschwerde, die sich gegen die Mediaagentur richtete, die für die Platzierung der Werbung auf dieser Plakatstelle verantwortlich war. Gemäss Art. 8 Abs. 2 des Geschäftsreglements der SLK ist eine Beschwerde grundsätzlich stets gegen das werbetreibende Unternehmen zu richten.

Abgewiesen wurde auch die Beschwerde gegen einen Paid Post auf der Website einer Zeitung. Beworben wurden die Dienstleistungen einer erotischen Partnervermittlung. Im Rahmen der verfassungsmässig garantierten Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 Bundesverfassung ist es nicht widerrechtlich, erotische Dienstleistungen anzubieten und zu bewerben, solange sie nicht gegen den Grundsatz Nr. B.8 «Geschlechterdiskriminierende kommerzielle Kommunikation» verstossen. Das tat der betreffende Post nach Ansicht der Dritten Kammer nicht, umso mehr als ein sachlicher Zusammenhang zwischen Form und beworbenem Angebot bestand.

 

Weitere Fälle in der Übersicht

  • Die Grenzen des Stopp-Werbung-Klebers: Die Beschwerde einer Privatperson richtete sich gegen ein Online-Versandhaus, das zusammen mit der bestellten Ware unadressierte Werbung versandt hatte. In diesem Fall ist der Stopp-Werbung-Kleber nicht wirksam. Gemäss Art. 27 Bundesverfassung und Art. 19 Obligationenrecht kann ein Unternehmen frei entscheiden, wie es sein Angebot ausgestalten will. Die Beschwerde wurde abgewiesen.
  • Testberichte müssen unabhängig sein: Eine Onlineplattform für Finanzdienstleistung veröffentliche einen Testbericht zu fünf Anbietern von Geldwechseldienstleistungen. Der Beschwerdeführer, ein direkter Mitbewerber, monierte, dass die Plattform nicht kenntlich machte, dass es sich beim Autor um einen eigenen Mitarbeiter handelte. Die Richtlinien der SLK stellen hohe Ansprüche an Tests und verlangen unter anderem, dass der Tester neutral sein muss. Das bedeutet, dass keinerlei Kooperation zwischen Tester und Getesteten bestehen darf. Die Beschwerde wurde gutgeheissen.
  • Vollständige Geschäftsangaben nur im Geschäftsverkehr: In einer Beschwerde wurde unter anderem beanstandet, dass der Beschwerdegegner in einer Publireportage seine Adresse nicht vollständig veröffentlicht habe, wie es gemäss Handelsregister nötig sei. Dabei beachtete der Beschwerdeführer nicht, dass gemäss Grundsatz Nr. B.10 ein Unternehmen lediglich im Geschäftsverkehr den Handelsregistereintrag unverändert übernehmen muss. Bei einer Publireportage handelt es sich um keinen Geschäftsverkehr im Sinne von Art. 954a Abs. 1 des Obligationenrechts. Die Beschwerde wurde abgewiesen.

Fastr holt den Kunden in die Agentur: Neuer Managing Partner ergänzt Team

Seit Anfang September ist Michael Bürgin neuer Partner und Client Service Director bei Fastr. In seiner Funktion als Creative Director im Branding der Credit Suisse verantwortete er unter anderem die Kreation sämtlicher nationaler und internationaler Kampagnen.

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Die bisherigen Partner Sven Oeschger (links) und Guido Zehnder (mittig) holen für Fastr Michael Bürgin neu an Bord (rechts).

 

Der studierte Ökonom bringt über 20 Jahre nationale und internationale Erfahrung vornehmlich in der Finanz- und Versicherungsbranche sowie Luxusgüterindustrie mit.

«Michael und ich kennen uns schon sehr lange und haben oft über den teilweise grossen Gap in den Erwartungshaltungen zwischen Kunden und Agenturen diskutiert. Während gemeinsamen Projekten haben wir diese Lücke geschlossen und kamen zu besseren Ergebnissen. Dieses Know-how können wir mit Michael nun glaubwürdig an unsere Kunden weitergeben. So trivial es klingen mag: Er kennt die Herausforderungen und Prozesse der Marketing- und Corporate-Abteilungen aus dem Effeff. Fastr wird nun noch schneller verstehen, was Kunden zum Ziel führen wird. Er ergänzt unser Team perfekt», so Partner Sven Oeschger.

«Ich als Kunde wollte immer so nah wie möglich bei der Agentur und dem kreativen Entwicklungsprozess sein, damit auch wirklich verstanden wird, was gewollt ist. Das wurde mir aber teils gerade von Netzwerkagenturen durch rigide Prozesse verunmöglicht. Diese Mauern werden wir bei Fastr nicht haben. Ich bin überzeugt, dass Kunden von dieser Transparenz profitieren werden und somit der kreative Output erhöht und vor allem die Effizienz gesteigert werden», so Michael Bürgin. «Ich hatte in meiner bisherigen Karriere mit enorm vielen und unterschiedlichsten Agenturen zu tun. Auffallend war, dass ich bei inhabergeführten Agenturen immer besser aufgehoben war. Dieses unternehmerische Commitment wird bei Fastr gelebt und überzeugte mich hier einzusteigen. Die Extrameile lohnt sich – für alle: Agentur, Kunde, Kundes-Kunde.»

Kai Gerwig wird Geschäftsführer von Landau Media Schweiz

Der Verwaltungsrat von Landau Media Schweiz hat Kai Gerwig zum Geschäftsführer ernannt. Kai Gerwig ist bereits seit April 2019 als Repräsentant und Head of Business Development für Landau Media tätig und verantwortet in seiner neuen Position das weitere Wachstum des Medienbeobachters in der Schweiz.

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Der 42-jährige Kai Gerwig war zuletzt mehr als zehn Jahre als Geschäftsführer bei der DPA-Tochter News Aktuell Schweiz tätig. Zuvor verantwortete er unter anderem als Key Account Manager für News Aktuell die substanziellen Kundenbeziehungen.

Landau Media Schweiz startete im September 2018 seinen Medienbeobachtungsservice in Schweizer Printmedien, in TV, Radio und Online- beziehungsweise Social-Media-Portalen. Der Dienst richtet sich an Kommunikationsverantwortliche in Organisationen, Unternehmen und Agenturen.

«Wir freuen uns sehr, Kai Gerwig für Landau Media gewinnen zu können», freut sich Uwe Mommert, Geschäftsführer der deutschen Mutter Landau Media in Berlin und Verwaltungsratspräsident von Landau Media Schweiz. «Mit Kai Gerwig kommt ein versierter Kenner der PR- und Kommunikationsbranche, ein Kommunikationsprofi und ein begnadeter Netzwerker an Bord, der den erfolgreichen Ausbau unseres Geschäftes in der Schweiz vorantreiben wird», so Mommert weiter.

Zu den Aufgaben von Kai Gerwig in seiner neuen Position gehören die Stärkung und Weiterentwicklung des lokalen Standortes, der Ausbau des Teams und die Etablierung erfolgreicher Kundenbeziehungen. «Als Youngster unter den Schweizer PR-Dienstleistern setzen wir auf eine agile Entwicklung unserer Prozesse und Produkte und haben viele frische Ideen und Impulse im Gepäck», sagt Kai Gerwig.

Scholtysik & Partner inszeniert Besucherzentrum für Swissgrid-Projekt

Swissgrid verlegt am Bözberg zum ersten Mal in der Schweiz ein Höchstspannungskabel. Das von Scholtysik & Partner inszenierte Besucherzentrum dokumentiert Planung und Umsetzung des Pionier-Projekts und illustriert den komplexen Prozess hinter dem Entscheid, ob eine Höchstspannungsleitung unter- oder überirdisch geführt wird.

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Swissgrid nimmt das erste längere, unterirdisch geführte Teilstück einer Schweizer Höchstspannungsleitung zum Anlass, die Vor- und Nachteile von Freileitungen und Erdverkabelungen sachlich aufzuzeigen und mit Interessierten darüber zu diskutieren. Gleichzeitig dokumentiert die nationale Netzgesellschaft im Besucherzentrum Bözberg die Herausforderungen bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb dieses aussergewöhnlichen Vorhabens.

 

Komplexe Themen verständlich aufgegliedert

Scholtysik & Partner verantwortet die Szenografie sowie die gestalterische Umsetzung des Besucherzentrums und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die Zugänglichkeit zu den komplexen und zuweilen abstrakten Themen Stromübertragung und Höchstspannungsnetz. Der Vergleich der beiden Übertragungstechnologien wird durch verständlich aufbereitete Gegenüberstellungen und interaktive Elemente ermöglicht. Vielschichtige Sachverhalte wie die umfassende Interessenabwägung vor dem Technologie-Entscheid werden mithilfe von animierten Erklärvideos aufgegliedert und eingängig vermittelt. Ein Meinungsbarometer fängt zum Abschluss des Ausstellungsbesuchs die Stimmung der Besucherinnen und Besucher ein und fördert den Dialog zu einem bisweilen kontroversen Thema. 

Neben der räumlichen Inszenierung übernimmt Scholtysik & Partner auch die multimediale Aufbereitung der Inhalte sowie die Gestaltung aller Ausstellungflächen. Die Agentur Infrakom zeichnet verantwortlich für die Textredaktion und die Inhaltskuration, auviso audio visual solutions vollzieht die bauliche Umsetzung der Ausstellung.

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Reto Scherrer und Dominik Stroppel stossen zu Blick TV

Der SRF-Moderator Reto Scherrer wechselt per 1. Januar 2020 als Anchor zum digitalen Sender. Ausserdem wird Dominik Stroppel, Leiter Digitales Angebot SRF, als Head of Formats & Branded Entertainment dazustossen.

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Reto Scherrer stösst von SRF zu Blick TV (Foto: SRF)

 

Blick TV komplettiert sein Team weiter: Im nächsten Jahr wird Reto Scherrer beim digitalen Sender beginnen. Der 43-Jährige nimmt per 1. Januar seine Arbeit als Anchor bei Blick TV auf. Scherrer sei «ein absoluter Traumkandidat», so sagt Jonas Projer, Chefredaktor Blick TV, in einer Mitteilung. Scherrers direkte und bodenständige Art passe perfekt zur DNA des Blick.

Scherrer wird bei Blick TV die Nachrichtensendungen moderieren und dem Publikum alle Blick-Themen näherbringen, von der Politik bis zur Unterhaltung. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Journalismus. Der in Weinfelden aufgewachsene Moderator war zuletzt während 14 Jahren als Moderator und Redaktor in der SRF-Unterhaltungsabteilung sowie bei Radio SRF 1 tätig. 2005 bis 2018 war er Aussenreporter bei der Sendung «Donnschtig-Jass». Daneben moderierte er verschiedene TV-Unterhaltungssendungen bei SRF. Seit 2007 steht er zudem bei Radio SRF hinter dem Mikrophon. Seit Spätsommer 2017 ist er «Samschtig-Jass»-Moderator. Gestartet hat er seine Karriere bei Radio Thurgau und war später bei Radio Top in Winterthur.

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Strösst ebenfalls zu Blick TV: Joiz-Mitgründer und aktueller SRF Leiter Digitales Angebot, Dominik Stroppel (Foto: SRF).

 

Spätestens per 1. März 2020 wird Dominik Stroppel als Head of Formats & Branded Entertainment zu Blick TV stossen. «Mit Dominik gewinnen wir einen Pionier für Social TV und Branded Entertainment. Er kennt die Bedürfnisse von digitalen Nutzern und wird die Formate von Blick TV entscheidend prägen. Denn neben dem zentralen Fokus auf News wird Blick TV auch verschiedene professionell produzierte Formate bieten», sagt Projer. Stroppel wird in seiner Funktion unter anderem die wöchentlichen Gefässe des Senders leiten und für Nutzer und Kunden attraktive Formate entwickeln. «Blick TV mit seiner klaren Ausrichtung auf digitales Bewegtbild empfinde ich als besonders interessant und zukunftsweisend. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team, auf die Aufbruchstimmung, und überhaupt darüber, beim Aufbau dieses innovativen Projekts mitwirken zu können», sagt Stroppel.

Stroppel ist heute als Leiter Digitales Angebot beim SRF tätig und dabei Mitglied der Abteilungsleitung «Programme». Zuvor hat der 52-Jährige Europas erstes Social TV Joiz mitgegründet und operativ geleitet. Angefangen hat er als Redaktor und Moderator bei Radio Z, seit 1999 ist er jedoch durchgehend in der TV-Welt unterwegs, mit Stationen in leitenden Positionen bei Viva Schweiz, B&B Endemol und SRF. Für letzteres war er Produzent und Projektleiter verschiedener Grossprojekte.

«Ich freue mich, dass wir mit Reto und Dominik vor und hinter der Kamera zwei absolute TV-Profis im Team haben, die neben ihrer grossen Erfahrung auch den Mut für Neues mitbringen», so Projer. Die Rekrutierung für weitere Stellen läuft noch. Blick TV wird nächstes Jahr mit 48 Personen starten.

Ruf Lanz zeigt, dass Menschen mit Autismus der Kontakt zur Aussenwelt schwerfällt

Ruf Lanz sensibilisiert mit einer verblüffenden Abweichung von der Norm für das Thema Autismus.

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Autismus ist in der Schweiz nur wenigen Menschen ein Begriff. Entsprechend wenig Verständnis wird den Betroffenen und ihrem Umfeld oft entgegengebracht. Deshalb wurde Ruf Lanz von Autismus Forum Schweiz im Jahr 2012 mit einem langfristigen Sensibilisierungsmandat beauftragt.

Laut Nicole Ulrich-Neidhardt, Präsidentin von Autismus Forum Schweiz, «haben die eigenständigen Kampagnen von Ruf Lanz stark dazu beigetragen, das Verständnis für Menschen mit Autismus zu fördern. Zudem haben sich die Kampagnen und die zahlreichen Awards als Türöffner gegenüber den Medien erwiesen: Obwohl das Thema komplex ist, wird vermehrt redaktionell darüber berichtet.»

 

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Verantwortlich bei Autismus Forum Schweiz: Nicole Ulrich-Neidhardt (Präsidentin), Thomas Girsberger (Vizepräsident), Thomas Ulrich, Susanne Rahman-Wynistorf, Nikola Bellofatto (Vorstand). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Isabelle Hauser, Mario Moosbrugger (Art Direction), Markus Ruf (Text), Miro Poffa (Beratung). Illustration/Photography/CGI: Carioca Studio@Visualeyes International. Producer: Katrin Lohmann. Lithografie: RTK Medientechnik.

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Die individuellen Ausprägungen von Autismus sind vielfältig. Doch allen Menschen mit Autismus sind Beeinträchtigungen im Sozialverhalten gemeinsam. In sich gekehrt und von der Umwelt abgekapselt – so werden sie oft wahrgenommen. Der Rückzug ins Innere ist eine Reaktion auf die Flut von Reizen und Sinneseindrücken, die sie nicht deuten und filtern können. Deshalb fällt ihnen der Kontakt zur Aussenwelt schwer.

Diesen Aspekt symbolisiert die neuste Kampagne von Ruf Lanz auf überraschende Art: am Beispiel von Matroschkas, die für einmal nicht aussen bemalt sind, sondern innen. Eine Kampagne, die von der Norm abweicht und gerade dadurch besonders ist – genau wie Menschen mit Autismus.

Die liebevoll umgesetzte Kampagne entstand in enger Zusammenarbeit von Ruf Lanz mit den CGI-Artisten der Carioca Studios in Bukarest und der Produktionsfirma Visualeyes International. Die Sujets kommen auf Anzeigen, Plakaten, Postkarten und in diversen Online-Anwendungen zum Einsatz.

Tamedia: Wechsel in der Leitung der Unternehmensentwicklung

Christian Haberbeck, Leiter Unternehmensentwicklung von Tamedia, gibt seine Aufgabe auf eigenen Wunsch Ende Juni 2020 ab, um sich nach sechs Jahren in dieser Funktion beruflich zu verändern. Seine Nachfolge übernimmt Daniel Mönch, derzeit Senior Projektleiter Unternehmensentwicklung.

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Christian Haberbeck (Bild links) stiess 2007 als Geschäftsführer von Huber & Co. in Frauenfeld zu Tamedia. Von 2008 bis Ende 2013 war er Leiter Zeitschriften, 2014 übernahm er die Leitung der Unternehmensentwicklung. In den vergangenen Jahren unterstützte er die Transformation von Tamedia und leitete wegweisende Projekte wie die Übernahme der Goldbach Group oder die Zentralisierung der Verlagsbereiche. 

Daniel Mönch (Bild rechts) arbeitet seit 2015 in der Unternehmensentwicklung von Tamedia. Zuvor war er bei der internationalen Managementberatung Horváth & Partners in München tätig. Mönch hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ulm sowie an der University of South Florida studiert und absolviert zurzeit einen Executive MBA in Business Engineering an der Universität St.Gallen HSG. In seiner zukünftigen Funktion als Leiter Unternehmensentwicklung wird er ab Juli 2020 für die Steuerung bereichsübergreifender Strategieprojekte verantwortlich zeichnen sowie den Verleger und Verwaltungsratspräsidenten Pietro Supino und die Gruppenleitung auf strategischer Ebene unterstützen. 

Pietro Supino, Verleger und Verwaltungsratspräsident von Tamedia: «Christian Haberbeck hat mit seinen vielfältigen Kompetenzen zahlreiche Projekte ganz unterschiedlicher Art erfolgreich geleitet. Christoph Tonini und ich danken ihm für die hervorragende Zusammenarbeit. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Daniel Mönch einen hervorragenden Nachfolger gefunden haben und wünschen ihm bereits heute viel Erfolg bei seinen zukünftigen Aufgaben.»

Schweizer Jugendliche berichten für Blick, SRF und Tages-Anzeiger vom Lauberhorn-Rennen

YouNews bietet interessierten Jugendlichen Einblick ins Schweizer Medienschaffen. Mit der Möglichkeit, vom Lauberhornrennen in Wengen zu berichten, bieten Blick, SRF Tagesschau und Tages-Anzeiger 2020 erstmals ein medienübergreifendes Projekt an.

YouNews

In der Woche vom 13. bis 19. Januar 2020 bieten verschiedene Schweizer Medien bei der dritten Ausgabe von YouNews, der Schweizer Jugendmedienwoche, Jugendlichen einen vertieften Einblick in die verschiedenen Sparten des Journalismus.  

NZZ verschafft während drei Tagen Einblick in die Arbeit der Videojournalisten. Bei SRF Virus erfahren die Jugendlichen, wie der legendärste Rap-Event «Virus Bounce Cypher» zustande kommt, und lernen das Live-Radio näher kennen. Mit dem neuen YouNews-Partner PCtipp produzieren Interessierte einen eigenen Podcast, und zudem können junge Nachwuchstalente bei einer Ausgabe des Nachrichtenmagazins 10vor10 bestimmen und mitgestalten, was gesendet wird. 

Erstmals mit einem medienübergreifenden Projekt sind Blick, SRF Tagesschau und Tages-Anzeiger am Start und kooperieren dazu mit dem Lauberhornrennen in Wengen. Gemeinsam mit den Redaktionen berichten die Jugendlichen über die Vorbereitungen und die Stimmung in Wengen kurz vor dem Lauberhornrennen. Die Jugendlichen können dabei als Moderatorin oder Moderator vor der Kamera stehen und Skiprofis oder Nachwuchstalente interviewen.

Mit 10vor10, Bieler Tagblatt, Engadiner Post, Frutigländer, Radio 4 TNG – «The Next Generation», PCtipp, Schaffhauser Nachrichten sowie der Medienfamilie der Südostschweiz und dem SRF Club konnten zahlreiche neue Partner für die dritte Durchführung des Projekts gewonnen werden. Die Gründungspartner, namentlich SRF Tagesschau, Tages-Anzeiger/SonntagsZeitung, Schweizer Journalistenschule MAZ, Radio Argovia, Radio SRF 3, SRF Virus und Watson, sind wieder dabei. Seit der zweiten Ausgabe sind auch Blick, NZZ, NZZ am Sonntag, Radio 24, Virgin Radio Switzerland, Radio SRF Nachrichten und Arena YouNews treu.  

Die interessierten Schulklassen und Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren können sich ab sofort bis am 8. November 2019 auf YouNews.ch für eine Teilnahme bewerben. Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, direkt in den Redaktionen mitzuarbeiten. Die so entstandenen Beiträge werden im jeweiligen Partnermedium publiziert.  

Das Projekt YouNews ist entstanden auf Initiative von Viviane Manz, Redaktorin und Produzentin SRF Tagesschau, Michael Marti, Mitglied der Chefredaktion Tamedia, sowie Franz Fischlin, SRF Tagesschau und Medienclub sowie Vertreter des Vereins «Qualität im Journalismus», der das Projekt unterstützt. YouNews 2020 wird erstmals vom Verband Schweizer Medien organisatorisch begleitet. Bei den ersten beiden Durchführungen haben jeweils rund 250 Jugendliche teilgenommen.

«Vertrauen» ist das neue Buzzword der Digitalindustrie

Auf der DMEXCO wird sich alles um die Frage drehen, welche Digitalisierungstrends in Zukunft über den Erfolg von Organisationen entscheiden. Consumer Intelligence und damit verbundene Möglichkeiten individueller Kundenansprache liegen auf jeden Fall vorne. Je leistungsfähiger KI-basierte Technologien werden, desto mehr tritt der Kunde als Individuum und nicht nur als Teil einer anonymen Zielgruppe in den Vordergrund.

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Damit Unternehmen die damit verbundenen Herausforderungen meistern können, brauchen sie Daten. Doch die sind in Zeiten von DSGVO und zunehmender Awareness für das Thema Datenschutz immer schwieriger zu bekommen. Konsumenten wissen heute, dass ihre personenbezogenen Daten für Marken ausgesprochen wertvoll sind. Und wer diese Daten von ihnen will, muss gute Argumente liefern.

 

Digitales Marketing heute

Verbraucher sind heute rund um die Uhr mit digitalem Marketing konfrontiert, und Marken, die es nicht schaffen, dabei relevante, personalisierte Inhalte genau zum richtigen Zeitpunkt zu liefern, geraten schnell ins Abseits. Auch wenn traditionelle Kanäle immer noch von Bedeutung sind, gehört vor allem die mobile Kundenansprache heute zu den wichtigsten Aufgaben für Marketer. Verbraucher verbringen im Schnitt dreieinhalb Stunden pro Tag mit ihren Smartphones und Tablets. Dabei spielen Benachrichtigungen per E-Mail oder Follow-up-Mails nach einem Kauf neben Social Media und Web immer noch eine wichtige Rolle.

Um die personalisierte Customer Experience liefern zu können, die heute das A und O in Sachen Kundenansprache ist, sind datenbasierte Kundenprofile erforderlich. Dabei stehen Marketer vor einer Herausforderung, denn während Konsumenten zwar auf der einen Seite fordern, dass Werbebotschaften sich exakt an ihre individuellen Bedürfnisse richten, werden sie auf der anderen Seite immer skeptischer, wenn es darum geht, Marken ihre Daten zur Verfügung zu stellen. 

 

Vertrauen aufbauen

Seit die DSGVO im Mai 2018 in Kraft getreten ist, müssen Marken sich den Opt-in eines Konsumenten verdienen, bevor sie ihn im digitalen Raum mit personalisierten Inhalten versorgen können. Durch zahlreiche Medienberichte über verheerende Datenpannen werden Verbraucher jedoch immer vorsichtiger, wenn es darum geht, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. Daher gilt es, ein hohes Mass an Transparenz zur Verwendung der Daten und zum Thema Sicherheit zu gewährleisten. Doch auch wer bereits Zugriff auf die Daten eines Kunden hat, muss sich das nötige Vertrauen zur Nutzung der Daten fortwährend erarbeiten – wenn Kunden das Gefühl haben, dass Ihre Daten nicht sicher sind oder sie durch deren Freigabe nicht die personalisierten Inhalte erhalten, die sie erwarten, werden sie ihre Zustimmung zur Datennutzung schnell wieder entziehen. 

Um beispielsweise langfristig Zugriff auf die Standortdaten eines Kunden zu erhalten, die viele Möglichkeiten für personalisiertes Marketing bieten, müssen Marken sich das Vertrauen des Kunden sichern. Erhalten Kunden zu viele standortbasierte Botschaften, fühlen sie sich schnell belästigt oder im schlimmsten Fall sogar verfolgt. Daher gilt es, ein vernünftiges Mass für die Anzahl der Kontaktaufnahmen mit dem Kunden zu finden. 

Zwar sind KI-basierte Marketing-Lösungen mittlerweile sehr leistungsfähig, doch sie sind noch nicht dazu in der Lage, Art und Anzahl der automatisierten Werbebotschaften so zu kalibrieren, dass sie dem Kunden in jedem Fall Mehrwert bieten. Hier sind die Marketer in der Verantwortung, beispielsweise anhand der Engagement-Historie eines Kunden Regeln und Begrenzungen zu definieren.

 

Technologie und Empathie

Neue Entwicklungen im digitalen Marketing vollziehen sich derzeit so schnell, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. KI, Sprachsteuerung, Chatbots – all das wird in naher Zukunft bei der digitalen Kundenansprache unverzichtbar sein. Der erste Schritt, um die neuen Technologien sinnvoll zu nutzen, ist ein leistungsfähiges Tool zur Erfassung, Analyse und Verarbeitung von Kundendaten für eine optimale Customer Experience. Dabei sollte jeder Marketing-Experte sich stets bewusst sein, dass das Vertrauen der Konsumenten immer oberste Priorität hat – ohne Vertrauen keine Daten, ohne Daten kein Vertrauen.

ViznerBorel lanciert Kampagne für die aktuelle Navyboot-Kollektion

Die Agentur Viznerborel hat mit herbstlichen Interpretationen die neue Navyboot Herbst/Winter-Kollektion inszeniert.

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Die Kampagne zeigt verschiedene auf den kommenden Herbst abgestimmte Sujets, die das Versprechen der Marke, immer und überall gut auszusehen, hervorheben sollen.

Die Kampagne umfasst klassische Medien, die sozialen Plattformen, CRM-Massnahmen und POS. 

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Verantwortlich bei Navyboot: Katharina Rist (Marketingleiterin). Verantwortlich bei ViznerBorel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung); Hanna Zimmermann (Creative Direction); Eveline von Jarzebowski (Beratung). Fotografie: Armin Zogbaum. Bildbearbeitung: Olivier Yoshitomi. 

Das Casinotheater Winterthur war bei Art.i.schock in der Maske

Auf die neue Spielzeit hat sich das Casinotheater Winterthur ein frisches Aussehen verpasst. Gleichzeitig präsentiert sich das Restaurant seinen Gästen unter neuem Namen. Für den Neuauftritt zeichnet die Agentur Art.I.schock verantwortlich.

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Programmheft, Bildsprache, Visuals und Logo des Casinotheaters präsentieren sich frisch gestaltet. Letzteres symbolisiert die drei Standbeine Bühne, Events und Restaurant auf spielerische Art und Weise.

Bereits anfangs August ist das zum Haus gehörende Restaurant wiedereröffnet worden. Nach einer kurzen Renovationspause tritt es neu unter einem eigenen Namen und mit einer neuen Webseite auf. Fredi steht für die Stärkung des gastronomischen Teils des Hauses und will als unkomplizierte Kulturbeiz für jede Tageszeit Stammgäste behalten und neues Publikum gewinnen.

«Unser neuer Auftritt unterstützt gleichzeitig die eigenständige Positionierung der Gastronomie mit unserem Fredi und zeigt die Kreativität, die wir sowohl in der Küche wie auch auf der Bühne tagtäglich leben», ist Steffi Hug, Leiterin Marketing und Kommunikation, überzeugt.

Mit der Konzeption und Umsetzung des neuen Auftritts darf die Agentur Art.i.schock ihrem breiten Portfolio in der Winterthurer Kulturszene eine weitere Perle hinzufügen. Als nächster Schritt wird im Folgenden Jahr auch die Website des Theaters einem Relaunch unterzogen. 
 

Verantwortlich beim Casinotheater Winterthur: Steffi Hug (Leitung Marketing & Kommunikation); Beat Imhof (Geschäftsführer); Anna Kunz (Marketing). Verantwortlich bei Art.I.schock: Sylvia Brüggemann (Konzept, Beratung); Lukas Koller (Grafik).

Reduzierte 2D-Optik: VW enthüllt den neuen Markenauftritt

Im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt hat die Marke Volkswagen ihr neues Logo und ihren neuen Markenauftritt gezeigt. VW will damit eine neue Ära einläuten.

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Das neue Logo in flacher 2D-Optik ist klarer und auf seine essentiellen Bestandteile reduziert. Markenauftritt und Logo zielen vor allem auf hohe Flexibilität und digitale Anwendungen. Die Neuausrichtung des Volkswagen Auftritts ist eines der weltweit grössten Marken-Rebrandings. Die Umstellung soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.

«Der neue Markenauftritt markiert den Start einer neuen Ära für Volkswagen», so Jürgen Stackmann, Mitglied des Markenvorstands für Vertrieb, Marketing und After Sales. «Die Marke vollzieht mit der Formulierung neuer inhaltlicher Ansprüche und neuen Produkten einen tiefgreifenden Wandel hin zu einer bilanziell emissionsfreien Zukunft für alle. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die neue Haltung unserer Marke auch nach aussen sichtbar zu machen.»

«New Volkswagen» soll so im Design der Fahrzeuge, im Kundenkontakt und im Unternehmensauftritt insgesamt sichtbar und erlebbar werden. Das neue Erscheinungsbild gilt sowohl für Volkswagen Pkw als auch Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Volkswagen Chefdesigner Klaus Bischoff war massgeblich an der Entwicklung der neuen Corporate Identity beteiligt: «Mit dem neuen Brand Design haben wir eine authentische Kommunikationsplattform geschaffen, um die Elektromobilität zu emotionalisieren. Unter dem Motto «digital first» und «ohne Filter» zeigen wir das Volkswagen der Zukunft.»

Jochen Sengpiehl, Chief Marketing Officer von Volkswagen, erklärt: «Wir haben ein neues weltweit gesamthaftes Markenerlebnis auf allen Kanälen und über alle Touchpoints hinweg geschaffen. Grundsätzlich geht es künftig nicht mehr darum, eine perfekte Werbewelt zu zeigen. Wir wollen in unserem Auftritt menschlicher und lebendiger werden, die Perspektive des Kunden stärker einnehmen und authentische Geschichten erzählen.»

Symbol und Markenzeichen von Volkswagen ist das neue Logo. Es soll laut VW moderner, klarer und einfacher wirken. Reduziert auf seine essenziellen Bestandteile und in neuer flacher 2D-Optik sei es flexibel einsetzbar und in digitalen Medien exzellent erkennbar, heisst es in einer Mitteilung. Bislang blau und weiss, wird die Farbpalette um einen weiteren Blauton erweitert und erlaubt künftig zusätzliche Farbvarianten. Da die digitale Applikation mit einfachen und benutzerfreundlichen Oberflächen enorm wichtig geworden ist, wird das Logo mit dem neuen «Moving Frame» künftig flexibel positionierbar sein.

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Die Evolution des Volkswagen-Logos seit 1937.

Soundlogo statt Markenclaim

Statt eines Markenclaims erhält Volkswagen erstmalig ein Soundlogo, das die Marke im Fahrzeug und in der Kommunikation künftig auch akustisch unverkennbar macht. Auch die neue Markenbildsprache unterscheidet sich stark von dem, wie sich Volkswagen bislang präsentiert hat – sie wird mutiger und farbenfroher. Der Mensch soll in den Vordergrund rücken. Mann wolle sich vom Perfektionismus bei der Fahrzeugfotografie lösen, heisst es in der Mitteilung zum Relaunch. Vielmehr gehe es künftig darum, realistische Situationen darzustellen, in denen sich die Kunden wiederfänden.


Licht wird zum zentralen Kommunikationselement

Licht wird – wie beim Fahrzeug – auch in der Kommunikation zum zentralen Element. Licht ist das neue Chrom. Das Logo wird künftig leuchten – am Fahrzeug, an den Standorten der Marke sowie bei den Händlern.

Auch an den Handelsplätzen werden Logo, «Moving Frame» und Licht eine wichtige Rolle spielen, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Insgesamt wird der Aufwand für die Händler so gering wie möglich gehalten. So wird der Innenraum der Autohäuser architektonisch nicht verändert.

Nach Jahrzehnten, in denen Volkswagen im Fahrzeug und in der Werbung mit einer männlichen Stimme auftrat, wird die Marke nun weiblich. In fast allen Märkten wird eine Frau mit einer warmen, sympathischen und selbstbewussten Stimme für Volkswagen sprechen.


17 Agenturen waren beteiligt

Die strategischen Grundlagen des neuen Markenauftritts wurden nicht von externen Agenturen, sondern von einem gemeinsamen Team des Volkswagen Designs und Marketings entwickelt. Die Umsetzung erfolgte unter Einbeziehung aller Bereiche des Unternehmens – in einer Rekordzeit von neun Monaten in einem Power House Konzept, das Volkswagen eigens dafür entwickelt hat. Insgesamt waren 19 interne Teams sowie 17 externe Agenturen beteiligt.

Logo wird flacher und flexibler

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