Numéro10 betreut neu Mercy Ships und die EPFL

Die zweisprachige Berner Agentur Numéro10 konnte sich in den Pitches der NGO Mercy Ships und der EPFL durchsetzen.

numero10-logo

Die Agentur betreut die Sensibilisierungs- und Fundraising-Kampagnen für die NGO Mercy Ships. Die erste Welle wird im November in der ganzen Schweiz veröffentlicht.

Mercy Ships hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Spitalschiffen jährlich mehr als 1500 kostenlose chirurgische und 8000 zahnärztliche Eingriffe in Entwicklungsländern durchzuführen. So wird Hilfe auch denjenigen zugänglich gemacht, die sich diese nicht leisten könnten. Ausserdem unterstützt Mercy Ships das örtliche Gesundheitssystem durch Ausbildungs- und Infrastrukturprojekte.

Zudem hat die Agentur einen Agenturwettbewerb gewonnen und unterstützt nun die École polytechnique fédérale de Lausanne bei der Kommunikation mit der Zielgruppe Gymnasiasten, den potenziellen Studenten. Im Herbst erfolgt die erste nationale Kampagnen-Welle mit Schwerpunkt Deutschschweiz.

Mehr Nachhaltigkeit: USP realisiert Live-Marketing-Challenge für Valser

Valser verwendet PET-Flaschen aus 100 Prozent rezykliertem Material. «Schön dich wieder z’gseh» heisst es treffenderweise auf der Etikette der neuen VALSER Flaschen. Im Zuge der Lancierung hat USP Partner eine nachhaltige Live-Marketing-Aktivität konzipiert.

VALSER---rPET-Recycling-Challenge-0-8-screenshot

Durch die konsequente Reduktion des CO2-Fussabdrucks und die Kompensation verbleibender CO2-Emissionen hat Valser die Klimaneutralität erreicht. Zudem engagiert sich Valser auch ausserhalb der Schweiz für verschiedene Projekte.

In einem nächsten Schritt stellt Valser als erstes Schweizer Mineralwasser auf 100 Prozent rezykliertes PET für seine Flaschen um und schliesst dadurch den Flaschenkreislauf komplett. Bis Herbst 2019 sollen sämtliche Valser-PET-Flaschen zu 100 Prozent aus rezykliertem Material hergestellt sein.

Für die Lancierungskampagne der Verpackungsinnovation hat USP eine Roadshow in den fünf grössten Städten erarbeitet – unter anderem auf dem Bundesplatz in Bern und dem Barfüsserplatz in Basel. Im Zentrum der zweistufigen Aktivierung stand eine vier Meter hohe Originalnachbildung der Valser-Flasche, die aus nachhaltigen oder wiederverwendbaren Materialien produziert wurde.

Die gesamte Roadshow wurde zudem klimaneutral zertifiziert. Herr und Frau Schweizer wurden durch diese Recycling-Station dazu aufgerufen, ihre alten PET-Flaschen in das überdimensionale Replikat einzuwerfen, damit diese anschliessend vollumfänglich rezykliert werden können und als neue, alte rPET Flaschen für VALSER wieder auf dem Markt erscheinen – ganz nach dem Motto: «Schön di wieder z’gseh». 

Die zweistufige Live-Marketing-Aktivität wurde durch eine Rabattaktion abgerundet, bei der die Konsumenten bei Abgabe ihrer PET-Flasche einen 2-für-1-Gutschein für ihr nächstes Valser erhielten. Rund um die Aktivierung sorgte das USP-Promotorenteam ausserdem dafür, dass sich die Konsumenten ausreichend über die Themen Recycling und rPET informieren konnten. 

Für VALSER übernahm USP Partner die gesamte Konzeption der Aktivität inklusive Planung, Kreation und Realisation des vier Meter hohen Replikats der Valser-Flasche. Die Umsetzung wurde in einem Moodfilm festgehalten.

Bei Hiltl muss auch während der Jagdsaison kein Tier sein Leben lassen

Pünktlich zur Jagdsaison lanciert Ruf Lanz für Hiltl eine zielsichere Vegi-Kampagne.

Ruf-Lanz-Hiltl-Jagdsaison-2019-2

Hiltl in Zürich ist laut Guinness World Records das älteste vegetarische Restaurant der Welt. Es wurde 1898 von Ambrosius Hiltl gegründet und wird heute von Rolf Hiltl in vierter Generation geführt. Aus dem einstigen «Wurzelbunker» wurde ein hybrides Haus mit bedientem Restaurant, Buffet, Club, Kochatelier, Akademie, Catering und Events. Zudem hat Hiltl in den letzten Jahren diverse neue Standorte eröffnet. 

Seit 2006 sorgt Ruf Lanz als Leadagentur dafür, dass die Marke Hiltl nicht nur kulinarisch in aller Munde bleibt – mit Kampagnen, die vielfach ausgezeichnet wurden. Der Art Directors Club Switzerland ehrte die langjährige Kampagne für ihre kreative Konstanz mit dem Evergreen-Award.
 
Die aktuelle Kampagne während der Jagdsaison bringt die Haltung auf den Punkt, die alle Hiltl-Angebote verbindet: Der Genuss geht nie auf Kosten der Tiere. Dies wird demonstriert anhand von typischen Jagdszenen, bei denen das Visier nicht auf das Tier gerichtet ist – sondern auf appetitliche Salate, Früchte, Obst oder Speisepilze in ihrem Umfeld. So gelingt es, in einem Bild beides zu vereinen: das, was bei Hiltl frisch auf den Tisch kommt. Und das, was bei Hiltl verschont bleibt.
 
Die Kampagne kommt während der Jagdsaison auf Anzeigen, Plakaten, Postkarten, am POS sowie in den sozialen Medien zum Einsatz.

Ruf-Lanz-Hiltl-Jagdsaison-2019-1

Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Patrick Becker (Leiter Marketing & Kommunikation), Milo Stegmann (stv. Leiter Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger, Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf (Text), Marc Gooch (Beratung). 

Four kommuniziert die neuen EWZ-Tarife an 226’019 Kundinnen und Kunden

EWZ hat die Stromtarife überarbeitet. Hierzu wurde das Produktangebot reduziert. Für die Tarifkommunikation für 226'019 Kundinnen und Kunden zeichnet die Agentur Four verantwortlich.

header-FOUR_PR_ewz_Tarife_2020_1

Die neuen EWZ-Produkte haben ein Naming erhalten, das eindeutig zum Ausdruck bringt, dass es sich um 100% Naturstrom handelt, den EWZ liefert. Dieser wird nur aus Wasser, Wind und Sonne gewonnen. 

Die Agentur Four wurde mit einer umfassenden Bestandesmarketing-Aktivität beauftragt. Aufgabe war die Kommunikation der jeweils neuen Produktnamen und des neuen Tarifes sowie, je nach Zielgruppe, die Unterbreitung von spezifischen Angeboten wie zum Beispiel einem Produkt Upgrade oder einer Beratung.

Realisiert wurden sowohl On- als auch Offline-Massnahmen. Hierfür hat Four ein Offline-Mailing mit aufgespendetem Mini-Leporello entwickelt. Das identische Materialkonzept konnte modular zur Bewerbung der sechs Zielgruppen im Privat- und Gewerbebereich und von acht Zielgruppen im Geschäftskundenbereich eingesetzt werden. Mittels eines Online-Aussands wurden Kundinnen und Kunden angemailt, dessen E-Mail-Adresse vorhanden war – dieser Weg wurde aus Effizienzgründen gewählt, und um den Papierverbrauch als ökologisch agierendes Unternehmen weitmöglichst zu reduzieren. 

Laut Aussage von EWZ wurden die messbaren Ziele erreicht. Dies gilt insbesondere für die kommunikativen Ziele. Eine geringe Anzahl von Produkt-Downgrades und das niedrige Aufkommen von Kundenrückmeldungen bestätigen den Erfolg der Kampagne.

FOUR_PR_ewz_Tarife_2020_6

Verantwortlich bei EWZ: Team «Brand & Communication». Verantwortlich bei Four: Christian Hansen (Strategie/Beratung); Daniel Gerber (Beratung); Björn Brinkmann (CD Text/Konzept); Philipp Sträuli (CD Art); Michelle Müntener (Grafik); Beni Fischer (DTP). Produktion: Four, Trendcommerce Group.

SRG-Sparmassnahmen: SRF muss mindestens 16 Millionen Franken einsparen

Aufgrund der stark rückgängigen Werbeeinnahmen muss SRF per 2020 zusätzlich mindestens 16 Millionen Franken einsparen. Deshalb hat die SRF-Geschäftsleitung neuerliche Sparmassnahmen in allen Abteilungen des Unternehmens beschlossen.

srf-gebäude-leutschenbach

Die SRG hatte am Montag bereits mitgeteilt, dass die Kosten im Budget 2020 wegen einbrechenden Werbeeinnahmen unternehmensweit um 50 Millionen Franken reduziert werden müssen (Werbewoche.ch berichtete). Als grösste Unternehmenseinheit muss SRF dadurch kurzfristig mindestens 16 Millionen Franken einsparen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt. Um dieses Ziel zu erreichen, komme es voraussichtlich zu einem Stellenabbau. In welcher Grössenordnung sich dieser bewegt, ist noch offen. Ein wesentlicher Teil der Reduktionen soll über natürliche Abgänge erreicht werden.

Im Rahmen des anstehenden Sparprogramms hat die Geschäftsleitung von SRF ein Paket von Sparmassnahmen verabschiedet – darunter auch Verzichte und Reduktionen im Programm. Unter anderem wird SRF im kommenden Jahr nur eine anstelle der ursprünglich zwei geplanten «Tatort»-Folgen ausstrahlen. Am Sonntagabend nicht weitergeführt werden die Sendungen «Sternstunde Musik» und «Arena/Reporter», zudem werden die Eigenproduktionen bei SRF zwei reduziert. Weitere Einsparungen sind durch die Reduktion der Budgets in allen Abteilungen und der Unternehmensinvestitionen möglich.

 

Christoph Gebel neuer Abteilungsleiter Operationen

Trotz der neuerlichen Sparmassnahmen werden die strategischen Projekte, mit denen der digitale Wandel im Unternehmen vorangetrieben wird, planmässig umgesetzt. Dazu gehört, wie bereits im April angekündigt, die Zusammenführung von tpc, Business Services SRG und SRF per 1. Januar 2020 zur neuen Abteilung Operationen bei SRF. Leiter dieser Abteilung und damit Mitglied der Geschäftsleitung von SRF wird Christoph Gebel, der die Geschäfte von tpc schon seit dem Sommer interimistisch führt.

Christoph Gebel ist seit 2001 in leitenden Funktionen für Schweizer Radio und Fernsehen tätig; zunächst beim damaligen Schweizer Radio DRS als Programmleiter von DRS 1 und DRS Musikwelle, später als Unterhaltungschef von SRF und zuletzt als Senior Advisor für die SRF-Direktion. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem das Projekt, mit dem die rund 900 Mitarbeitenden von tpc und die 100 Mitarbeitenden von Business Services SRG in SRF überführt werden. Zusätzlich leitet er tpc seit Juli 2019 interimistisch. Ab dem 1. Januar 2020, nach der Zusammenführung von tpc und SRF, übernimmt Christoph Gebel die Leitung der neuen Abteilung Operationen und verantwortet damit die gesamten Produktionsprozesse bei SRF.

 

Impressum kritisiert Pläne

Der Journalistenverband Impressum kritisiert in einer Stellungnahme vom Dienstag die Sparmassnahmen der SRG. Um dem Trend der schwindenden Werbeeinnahmen entgegenzuwirken, solle die bisher hohe Qualität der SRG aufrechterhalten werden. Dies stehe aber in einem Konflikt mit den Sparmassnahmen, die Mitarbeitenden würden zunehmends unter Druck geraten. Ein weiterer Abbau erscheine somit aus Sicht von Impressum nicht zu verantworten. Sowohl die SRG als auch die Politik sollen diese Bedenken ernst nehmen und diesen zusätzlichen Druck verhindern. (swi/pd)

Studie zeigt grosse Effektivität von Branded Podcasts

Branded Podcasts sind sehr effektive Werbemassnahmen und ein wichtiges neues Element für den Marketing-Mix. Sie werden besonders von Nutzern, die normalerweise Werbung meiden, wahrgenommen. Die zeigt die aktuelle BBC-Global-News-Studie «Audio: Activated».

adult-call-center-desk-1181681-(1)

Die Wirkung von Branded Podcasts verstärkt sich sogar noch, wenn der Nutzer mit anderen Aufgaben beschäftigt ist, was für 94 Prozent der Podcast-Hörer gilt. Damit entsteht eine komplett neue Option für Marken, um ihre Nutzer zu erreichen. 

Die Studie wurde von neurowissenschaftlich arbeitenden Marktforschern von Neuro-Insight auf vier Kontinenten durchgeführt. Die Gedankengänge von Podcast-Hörern wurden erforscht, um die Vorteile dieses Mediums für Marken aufzuzeigen. Die Gehirnaktivität während der Content-Nutzung wurde bei passiver und aktiver Haltung gemessen, was Schlüsse hinsichtlich der Überzeugungskraft und der nachhaltigen Wirkung von Branded Podcasts erlaubte. Podcasts werden von immer mehr Menschen genutzt. Über 30 Prozent der erwachsenen Amerikaner hören mindestens einmal im Monat Podcasts.

 

Branding sticht unter Content heraus

Ein Ergebnis der Studie ist, dass sich die Marke innerhalb von Branded Podcasts vom Content abhebt. Dies unterstützt die Wirkung der Werbung. Marken, die im Podcast genannt werden, erreichten im Durchschnitt 16 Prozent mehr Engagement und 12 Prozent mehr Langzeitgedächtnis-Verhaftung als der Content im Umfeld. Das ist ein einzigartiger Effekt. Vergleiche mit Radio zeigen, dass Markenerwähnungen hier durchschnittlich 5 Prozent weniger wirken als Content.

Die intime Gesprächsatmosphäre von Podcasts erreicht offensichtlich ein höheres Mass von Engagement für Markenerwähnungen. Das führt auch zu einer Erhöhung von weiteren Markenkennzahlen, es erhöht die Wahrnehmung um 89 Prozent, das Erwägen einer Marke um 57 Prozent, die Bevorzugung einer Marke um 57 Prozent und die Kaufabsicht um 14 Prozent.

 

Branded Podcast erreichen besonders «Werbevermeider»

Die Studienteilnehmer setzten sich aus Menschen, die Werbung meiden, zusammen. Dennoch übertraf ihr Engagement, die emotionale Intensität, sowie die Verhaftung im Gedächtnis die Werte von TV-Vergleichsstudien um mindestens 22 Prozent. Dies belegt, dass Branded Podcasts ein effektiver Weg sind, um diese schwer erreichbare, aber kommerziell interessante Gruppe zu erreichen.

 

Podcast-Hörer sind aktiv

94 Prozent Befragten hören Podcasts, während sie andere Aufgaben erledigen. Das Erledigen von Hausarbeiten (61 Prozent) und Autofahren (55 Prozent) waren die häufigsten Tätigkeiten. Sport, Einkaufen und Besorgungen waren ebenfalls beliebte Aktivitäten.

 

Aktivität macht Hörer aufnahmebereiter

Die Wirkung der Marke wird durch Aktivität nicht verringert – im Gegenteil. Die aktive Gruppe erreichte hohe Ergebnisse bei allen Werten: Engagement (+18 Prozent), emotionale Intensität (+40 Prozent) und langfristiges Erinnern an den Podcast (+22 Prozent).

Die Studie zeigt, dass zwei Prozesse für diese Ergebnisse verantwortlich sind: Das Gehirn mit einer Aktivität zu beschäftigen, erhöht die Chance, dass Markenbotschaften durchdringen. Die Aktivität sorgt dafür, dass die Podcast-Inhalte in einem Status «geringerer Auseinandersetzung» aufgenommen werden – ein viel «kraftstoffeffizienterer» Prozess, der eine geringere kognitive Belastung hat. So dauert das Engagement mit dem Inhalt viel länger an, was für dieses Langformat förderlich ist.

 

Branded Podcasts ziehen positive Assoziationen nach sich

Hörer entwickeln unterschwellige Assoziationen mit der Marke, abhängig davon, welche Worte sie im Podcast hören. Bei der Studie wurde das Wort «fortschrittlich» zwölfmal im Podcast erwähnt. Wie später festzustellen war, waren Zuhörer eher geneigt, den Sponsor «fortschrittlich» zu nennen. Das bedeutet, sie assoziierten die Marke instinktiv mit der Botschaft. 

 

Podcasts bedeuten mehr Zeit für Markenwerbung 

Wenn Menschen Podcasts hören, tun sie dies eher in nicht typischen Werbezeiten. Aufgrund der Art, wie Podcasts genutzt werden, während einer Multitasking-Phase, können Marken Menschen nun in Momenten erreichen, die bisher als unerreichbare Phasen galten. Dies bietet eine kommerzielle Chance, da es den Marketing-Mix anreichert.

 

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Branding hebt sich vom Content ab. 
  • 94 Prozent der Zuhörer nutzen Podcasts, während sie anderweitig beschäftigt sind. Diese Art des Zuhörens erhöht das Engagement mit der Marke. 
  • Die Nutzung findet auf eine Art und Weise statt, die den Marketing-Mix erweitert. 
  • Mit Podcasts können besonders Menschen, die Werbung sonst meiden, erreicht werden. 
  • Die Sprache des Podcasts schafft unterbewusste Assoziationen mit der Marke. 
     

An der Studie mit dem Titel «Audio: Activated» von BBC StoryWorks, der Branded Content Division von BBC Global News nahmen 2448 Studienteilnehmer aus zehn Ländern teil. Sie umfasste 1844 Konsumentenbefragungen, 27 Deep Dive Video Diaries und 14 Videointerviews.

Für die neurowissenschaftlichen Aspekte der Studie befragte die BBC regelmässige Nutzer von Podcasts, Menschen mit über 100.000 US Dollar Haushaltseinkommen, die sich für Finanzthemen interessieren, und Werbung in vier Märkten meiden: New York, Melbourne, München und Singapur. Gemessen wurden die emotionale Intensität, die Langzeitgedächtniskodierung, sowie das kognitive Engagement unter Einsatz von Steady State Topography (SST). Die Befragten hörten 30 Minuten lang den gebrandeten Podcast Money Movement. 
 

«Wieso sollte ich jemandem glauben, der auf Instagram für alles wirbt, was ihm Geld einbringt?»

Raul Serrat, Executive Creative Director bei Serviceplan Suisse, stellt sich unseren «13 Fragen».

raul-serrat

1. Wofür möchten Sie am liebsten werben?

Als treues Migros-Kind und Fan, im Speziellen der Spots aus den 90ern, der Kommunikation des Orangen Riesen, würde ich schampar gerne wieder für den Genossenschaftsbund arbeiten. Mir gefällt die Vielfältigkeit des Sortiments, sie lässt unendlich viele Dramatisierungen zu. Ein weiterer Pluspunkt ist die Bekanntheit und Visibilität der Kommunikation. Ich durfte in der Vergangenheit lange für die Migros arbeiten, was zum einen vor allem immer Spass machte und zum anderen auch sehr gelegen kam, um meiner Grossmutter zu erklären, was ich so den lieben langen Tag tue.

 

2. Was halten Sie von Influencer-Marketing?

Ehrlich gesagt, nicht viel. Trotzdem gewinnt es immer noch an Bedeutung. Noch. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Kommerzialisierung von Meinungsmachern zum Rohrkrepierer wird. Wenn eine Person aus dem öffentlichen Leben einen Trend auslöst, weil sie aus nachvollziehbaren Gründen ein Produkt oder die Dienstleistung nutzt, dann sehe ich auch den Benefit für die Marke. Wieso sollte ich aber jemandem glauben, der auf Instagram für alles wirbt, was ihm Geld einbringt? Dies kann sowohl Influencern wie auch der Marke schaden.

 

3. Was war der amüsanteste Lunch-Partner?

Das war Martin Spillmann. Als wir zusammen in Miami an einem Filmshooting waren. An diesem Tag hatten wir sehr früh Locationbesichtigung und danach stand für diesen Tag nichts mehr auf dem Programm. So gingen wir zusammen mit dem Produzenten gegen 11 Uhr in ein sehr gutes Steakhouse zum Lunch. Und ein paar Meeresfrüchte, Salate, Steaks, Cheesecakes und Weinflaschen später torkelten wir dann mehr oder weniger direkt zum Dinner weiter. Das war einmalig und sehr amüsant.

 

4. Wie sieht Ihr privates TV-Konsumverhalten aus?

TV? Ich habe kein TV-Gerät im Wohnzimmer, nicht mehr. Sagt schon viel über mein Nutzungsverhalten aus. Wenn ich mal etwas Spezifisches aus dem öffentlich-rechtlichen oder Privatfernsehen sehen möchte, dann geht das sehr gut über die Online-Channels der jeweiligen Sender. Und wenn ich mal wieder einen richtigen Film schauen möchte, dann ist Kino für mich immer noch das Allergrösste. Natürlich gucke ich ab und zu auch über den Laptop eine Serie oder einen Film, doch ist und wird es nie das gleiche Erlebnis sein wie auf der grossen Leinwand.

 

5. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?

Definitiv Koch. Ich liebe das Essen und alles rundherum. Rezepte suchen, einkaufen, stundenlang kochen und dabei immer wieder herausfinden, dass man es noch besser und raffinierter machen kann. Das Feedback ist unmittelbar, direkt und kommt oft aus tiefstem Herzem. Das mag ich sehr und es zentriert mich immer wieder, wenn unser Business mal wieder verrückt spielt.

 

6. Die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?

Mit den beschränkten finanziellen Mitteln richtig, überlegt und doch mutig neue Wege zu gehen. Wenn ich mir in Zukunft nur noch Bumper-Ads ausdenken und den Influencern Briefings schreiben muss, werde ich Koch. Doch bis dahin versuche ich mit guten Ideen, Enthusiasmus und grossem Engagement des Teams dagegenzuwirken. Amir Kassaei hatte mal einen Speech in Cannes mit dem schönen Titel «Enjoy the pain». Irgendwie finde ich das treffend für unsere Zeit.

 

7. Worauf können Sie unmöglich verzichten?

Auf meine Liebsten. Meine Familie, meine Freundin, meine Freunde und natürlich mein Team in der Agentur. Ohne diese Menschen wäre es grausam langweilig. Ich stehe mir zwar am nächsten,
doch brauche ich den Support, die Passion und das Feedback meiner Mitmenschen wie die Luft zum Atmen.

 

8. Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten?

Ich habe Grafiker gelernt, weil ich gerne meine Arbeit auf der Strasse sehe und es toll finde, wenn die Leute darüber sprechen. Wer versteht, was ich meine, kennt auch mein kleines Geheimnis.

 

9. Welche Rolle spielen Awards in der Werbebranche?

Ich bin fest überzeugt, dass man sich dem Wettbewerb stellen muss. Alleine vor dem Spiegel zu stehen und zu fragen, wer der Schönste im Land ist, hat noch nie jemanden weitergebracht. Zudem ist es für die Kunden ein relevanter Indikator, woher frische und innovative Ideen kommen. Leider ist das Award-Business inflationär, daher verliert es aus meiner Sicht auch an Glaubwürdigkeit, und die Einreichungsgebühren explodieren.

 

10. Was nervt Sie an der hiesigen Werbebranche?

Man könnte manchmal glauben, dass am offenen Herz operiert wird. Wir entscheiden nicht über Leben und Tod. Der Spassfaktor sollte gerade im kreativen Bereich da sein und uns immer und immer wieder von Neuem antreiben.

 

11. Wie wissen Sie bei einer Idee, dass sie gut ist?

Wenn der Gedanke so gut ist, dass man sich nicht nur eine einzige Umsetzung vorstellen kann, sondern gleich das Kopfkino in verschiedene Richtungen losgeht. Die Idee muss kanalunabhängig, überraschend und relevant sein. Dann gewinnt sie auch mein Herz und der Kopf zieht mit.

 

12. Welches war die beste Entscheidung Ihres Lebens?

Schon fast banal: Kinder zu bekommen. Sie fordern, sie fragen und vor allem zeigen sie mir auf, was morgen kommt. Das Allerbeste ist aber, dass ich nach zwei Tagen mit ihnen alles hinter mir lassen kann, worüber man sich manchmal im Business den Kopf zerbricht.

 

13. Wieso gibt es in den Führungsetagen der Schweizer Werbebranche nicht mehr Frauen?

Wieso gibt es auf Führungsebene überhaupt weniger Frauen, müsste die Frage lauten. Ich persönliche freue mich aber darüber, dass wir uns diese Frage bei Serviceplan Suisse nicht stellen müssen. Neben Pam Hügli, als Geschäftsführerin an meiner Seite, führen weitere kompetente Frauen in der Beratung, Realisation/ Produktion und Content & Corporate Communications ihre Teams sehr erfolgreich. Der Anteil Frauen bei uns auf Führungsstufe ist 50 Prozent. Gender Equality ist uns ein grosses Anliegen. Heute und auch in Zukunft.

Raul Serrat ist seit 2014 verantwortlich für den kreativen Output von Serviceplan Suisse. In den letzten 25 Jahren arbeitete er als Grafiker, Art Director und Creative Director in namhaften Agenturen hier in
der Schweiz. Tagtäglich engagiert er sich für innovative Werbung und starke Marken – online wie offline. Er lebt in Zürich und ist glücklicher Vater von drei Söhnen.

Wirz schlittert für die Suva haarscharf am Unglück vorbei

Mit der neuen Kampagne der Suva zeigt Wirz, weshalb die «lebenswichtigen Regeln» im Berufsleben immer eingehalten werden sollten.

SUVA_Film_1

Ein Forstarbeiter wird beinahe von einer Fichte erschlagen, ein Techniker fast von einem wuchtigen Roboterarm. Mit packenden, eindrücklich inszenierten Bildern zeigt die Suva-Kampagne von Wirz Situationen, in denen nur durch Zufall niemand verunfallt. Die Filme werden mit unbeschwerter Musik untermalt und enden mit der Botschaft: «Das Leben ist schön, solange nichts passiert. Deshalb gibt’s die lebenswichtigen Regeln der Suva.» Die «lebenswichtigen Regeln» erstellte die Suva jeweils mit den Branchen zusammen.

Die Kampagne, die auch auf Plakaten, Anzeigen, Social Media sowie als Digital Out of Home und animierte Banner wirkt, ist eine Weiterentwickung der im Frühjahr 2016 lancierten Präventionskampagne der Suva. Die Hauptaussage: Keine Arbeit ist so wichtig, dass man dafür sein Leben oder das seiner Mitarbeitenden riskieren sollte.

Seit Jahren plädiert die Suva dafür, die Arbeit sofort einzustellen, wenn eine lebenswichtige Regel verletzt wird, und erst wieder weiterzuarbeiten, wenn die gefährliche Situation beseitigt ist. Dennoch hat die Suva alleine im letzten Jahr 55 tödliche Arbeitsunfälle gezählt. In 75 Prozent der Fälle ist mindestens eine lebenswichtige Regel nicht eingehalten worden.

SUVA_Film_3

Um die Aufmerksamkeit für das Thema aufrechtzuerhalten, wurde Wirz mit der Ausarbeitung und Umsetzung eines neuen Kommunikationsauftritts beauftragt. Dieser beruht auf der empirischen Erkenntnis, dass pro Unfall mit Todesfolge von rund 100’000 «unsicheren Bedingungen und Handlungen» ausgegangen werden muss; Arbeitssituationen also, in denen Arbeitnehmende oft nur durch Zufall nicht verunfallen. Die Kampagne weist darauf hin, dass mit der Einhaltung der lebenswichtigen Regeln die Verhinderung von Unfällen eben gerade nicht dem Zufall überlassen wird. 

«Wirz ist es gelungen, ein wichtiges Thema perfekt einzufangen», lobt André Meier, Abteilungsleiter Arbeitssicherheit Luzern, die Kampagne. «Wir generieren Aufmerksamkeit für die Arbeitssicherheit, ohne einen Unfall zu inszenieren. Mit den spektakulären Bildern wollen wir dafür sensibilisieren, die lebenswichtigen Regeln einzuhalten – und aufzeigen, dass man sich bei der Arbeit nicht auf sein Glück verlassen sollte.»

Livio Dainese, Co-CEO und Kreativchef von Wirz, sagt: «Bei der Suva geht es um Leben und Tod. Es geht um grosse Botschaften, um negative Statistiken und Daten. Hier eine kreative, humorvolle Lösung zu finden, ist wertvoll und erfüllend.» Es freue ihn deshalb umso mehr, dass die Suva bei dieser Aufgabe Wirz ihr Vertrauen schenke.

4_SUVA_F12_Roboter

Verantwortlich bei der Suva: André Meier (Abteilungsleiter Arbeitssicherheit Luzern); Urs Schaad (Bereichsleiter Marketingkommunikation); Erwin von Moos (Projektleiter Kampagnen), Beat Enderlin (Kommunikationsleiter Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz); Guido Bommer, Peter Meier, Michael Kaufmann, Urs Limacher, Mario Schernthanner, Roland Schürmann, Adam Maurus, Hanspeter Röösli, René Benno Gauch (Sicherheitsspezialisten Suva). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese (CCO), Fernando Perez, Samuel Christ (ECD), Niels Schäfer (CD), Heinrich Schnorf (AD), Gioia Varesi, Elena Gabriel, Nico Schläpfer (Grafik), Petra Dreyfus (COO), Lena Kast, Fabiana Imhof, Barbara Waldvogel (Beratung), Erasmo Palomba (Agency Producer), Adrian Huwyler, Björn Bippus-Brender, Mario Müller, Angelo Mabellini, Aline Herzog (XLAB), Cosima Lang (Wirz Storyline), Urs Krucker (Strategie), Désirée Guzzo, Sonja Jegen, Corinne Räber (DTP), Karin Gartmann (Bildbearbeitung). Foto: Holger Pooten, Emeis Deubel, Berlin (Repräsentanz), Versatile NYC (CGI/Postproduction). Film: Stories (Produktionsfirma), Yves Bollag (Producer), Meret Früh (Line Producer), Tobias Fueter (Director), Pascal Walder (DOP), Klaus Hartl (Art Dep.), Benjamin Fueter, Alessandro Biffi (Edit). Musik: Fabian Sturzenegger, Spacetrain.

Sir Mary lanciert menschlichen Such-Algorithmus: Die Samsung Vorguckerin

Wer hat heute noch Zeit, die Flut an Serien, Filmen, YouTube-Videos und Games nach seinen Highlights zu durchforsten? Deshalb haben Sir Mary und Samsung den Vorguck-Service ins Leben gerufen: Eine echte Person, nicht ein Algorithmus, widmet sich den persönlichen Interessen und findet dann die Unterhaltung, die wirklich zu einem passt.

Vorguckerin-00

Die wertvollsten Content-Tipps kommen von den Menschen, die einen am besten kennen – nicht von irgendeinem Algorithmus. Wie lässig wäre es also, wenn man seinen persönlichen Bewegtbild-Berater hätte? Jemanden, der den gewünschten Content genauestens unter die Lupe nimmt und anschliessend sein Urteil und individuelle Empfehlungen abgibt? Genau diesen Jemand hat Sir Mary mit Samsung gesucht und gefunden: Delia W. aus Zürich. 

Im Sommer wurde die mit 3’000 Franken und einem 75-Zoll-QLED-8K Fernseher dotierte Stelle als Vorgucker/in offiziell ausgeschrieben und via Medienkooperation mit BLICK und in Social Kanälen verbreitet. Über 2’500 Serien-, Film- und Gamingbegeisterte bewarben sich. Durchgesetzt hat sich die Zürcher Tätowiererin Delia W., die nun im Oktober vier Menschen dabei helfen wird, die perfekte Unterhaltung zu finden.

https://www.youtube.com/watch?v=gEFWMt-SaIU

Aktuell kann man sich um den Service der Vorguckerin in Kombination mit einem 8K-Fernseher bewerben. Auch in der zweiten Kampagnen-Phase findet der Aufruf mit Blick statt. Zusätzlich machen diverse Online-Werbemittel neugierig auf den ungewöhnlichen Service. So etwa ein 30-Sekünder, in dem Delia wie eine technologische Innovation in Szene gesetzt wird.

Mit der Kampagne demonstriert Samsung nicht nur die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten seiner innovativen QLED TVs, sondern positioniert sich auch langfristig als Content-Partner für seine Kunden: Im Nachgang der Promotion wird ein monatlicher Newsletter mit erlesenen Screen-Tipps lanciert, für den die Vorguckerin Delia W. auch in Zukunft als Inputterin tätig sein wird. 

Vorguckerin-02

Verantwortlich bei Samsung: André Steiner, Fabian Fehr, Sandra Schreiber. Verantwortlich bei Sir Mary: Florian Beck, Andi Portmann, Pascal Baumann, Katrin Espelage, Thomas Berger, Reto Clement, Nicolas Hostettler, Jennifer Meier, Ana Brankovic, Iva Bozovic, Jeannine Buscher, Daniel Zuberbühler. Produktion: Billionwords – Christian Breitschmid (Regie), David Luisi (Produzent).

Christopher Novak verstärkt Rocket Film

Rocket Film Zürich heisst einen neuen Produzenten in seinem Team willkommen. Christopher Novak wird ab September 2019 das Filmproduktions-Unternehmen verstärken.

christopher-novak-rocket

Rocket Film erweitert das Produzenten-Team um Novak und verstärkt sich so im Bereich Commercial und Corporate. Der Neuzugang startete seine Laufbahn als Schauspieler vor der Kamera bevor er zum Bewegtbild wechselte. Zunächst als Freelancer in verschiedenen Positionen im Bereich Spielfilm, Werbefilm und TV. Danach wurde Novak Corporate Produzent bei Condor Films, kehrte jedoch nach einem Jahr zum Spielfilm zurück, wo er als freischaffender Produktionsleiter unter anderem bei zwei «Tatort»-Filmen mitwirkte. Danach zeichnete er für knapp vier Jahre als Produzent bei Pumpkin Film verantwortlich.

CH Media übergibt auch die Vermarktung des Senders S1 an Goldbach Media

CH Media stellt die Vermarktung des nationalen TV-Portfolios neu auf und bündelt die Vermarktung bei Goldbach Media. Per 1. Januar 2020 wird somit neben TV24 und TV25 neu auch S1 von Goldbach Media vermarktet.

ch-media-s1-goldbach

«Goldbach Media hat seit dem Start von TV24 im Jahr 2014 und seit der Lancierung von TV25 im 2016 mit ihrer Vermarktungsleistung massgeblich zum erfolgreichen Wachstum unserer nationalen TV Sender beigetragen», begründet Roger Elsener, Geschäftsführer TV, Radio und Filmvertrieb und Mitglied der Unternehmensleitung CH Media, die Neuausrichtung in einer Mitteilung. «Im kompetitiven Werbemarkt ist die Bündelung des nationalen TV-Portfolios entscheidend für nachhaltiges Wachstum und langfristigen Erfolg. Dadurch bieten wir mit TV24, TV25 und S1 den Werbetreibenden für die werberelevanten Zielgruppen der 15-49 Jährigen, der jungen Frauen und der Haushaltsführenden attraktive Umfelder aus einer Hand».

Integrierte Werbeformen wie Sponsorings und Product Placements für die Primetime-Eigenproduktionen «Die Höhle der Löwen Schweiz», «Ninja Warrior Switzerland» und «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert» fallen weiterhin in die Zuständigkeit der sendereigenen Vermarktungsorganisation unter Hardy Lussi.

Der Sender S1 wurde 2013 von Richard Gut und Bernhard Max Lussi gegründet und ging 2018 ins Portofolio von CH Media (damals AZ Medien) über. Er wurde bisher von Admeira vermarktet. (pd/hae)

Christoph Kamber verlässt MCH Group

Nach rund 20 Jahren bei der MCH Group hat sich Christoph Kamber entschieden, das Unternehmen per Ende 2019 zu verlassen.

Christoph-Kamber-t

Am 1. Januar 2020 wird er zusammen mit einem Partner eine neue Agentur für Live-Kommunikation und Events in Rapperswil-Jona eröffnen.

Der gebürtige Basler war in den letzten 20 Jahren in verschiedenen Funktionen innerhalb der MCH Group tätig, seit 2009 als Director Consumer Shows und Standortleiter der Messe Zürich. Zusätzlich hatte er die letzten 2 Jahre als Exhibition Director der Giardina auch die Gesamtverantwortung über die Gartenveranstaltung. «Nach einer langen und sehr spannenden Zeit bei der MCH Group, ist für mich jetzt der ideale Zeitpunkt, um noch einmal etwas Neues anzupacken und eine neue Herausforderung anzunehmen», so Kamber zu seinem Abgang bei MCH Group.

Die MCH Group bedauert in einer Mitteilung Kambers Entscheid. An einer Nachfolgelösung für die Standortleitung der Messe Zürich und die Leitung der Giardina wird aktuell gearbeitet und zu gegebenem Zeitpunkt wieder informiert.

 

get_footer();