Generation Z ist besonders offen für alternative Touchpoints

Personalisierung ist schon seit längerem ein Trendthema im Handel. Doch wie steht die Generation Z zu individuell zugeschnittenen Angeboten? Wie ist diese junge Zielgruppe am besten zu erreichen? Ingenico Marketing Solutions führte eine repräsentative Umfrage unter Verbrauchern in Deutschland durch, um die Ansprüche der Generation Z zu evaluieren.

IngenicoMarketingSolutions_GenZ_Haendlerinstrument

Mit 48 Prozent Befürwortern zeigt die junge Zielgruppe (18 bis 29 Jahre) gegenüber dem Durchschnitt (35,3 Prozent) eine deutlich höhere Affinität für personalisierte Angebots- und Werbeformen. 74 Prozent der in einem Loyalty-Programm teilnehmenden Befragten aus der Generation Z  (Geburt nach 1995) würden dem Programm bei dieser Art der Kommunikation eher treu bleiben, 35 Prozent würden dieses sogar aktiv weiterempfehlen. Das sind die höchsten Quoten unter allen Teilnehmern.

Bei der Frage nach der Touchpoint-Beliebtheit für personalisierte Angebote liegt für die jungen Teilnehmer die Händler-Webseite mit 45,2 Prozent deutlich vorne. E-Mail-Newsletter (29,9 Prozent) und Handzettel (17,5 Prozent) verlieren im Vergleich mit allen Teilnehmern hingegen an Relevanz. Dafür sind mobile Händler-Apps (29,9 Prozent) und Social-Media-Plattformen (23,7 Prozent) für die junge Altersgruppe deutlich attraktiver. Betrachtet man den Durchschnitt aller Teilnehmergruppen werden diese Kanäle nur von 17,1 (Mobile App) und 8,5 Prozent (Social Media) präferiert.

Zudem zeigt die Generation Z durchweg die grösste Offenheit für alternative Touchpoints. Für 11,3 Prozent ist Digital Signage, also eine digitale Beschilderung, ein relevantes Medium für personalisierte Angebote (Durchschnitt: 4,6 Prozent). Check-In- und Check-Out-Couponing sind weitere Kanäle, die von der jungen Zielgruppe überdurchschnittlich gewünscht werden (Zustimmung bei 7,9 Prozent).

«Die Umfrage belegt, Personalisierung ist Pflicht. Vor allem die jungen Teilnehmer in Loyalty-Programmen erfahren hierdurch noch einmal einen deutlichen Bindungsschub. Die Offenheit für Touchpoints eröffnet Händlern zusätzliches Potenzial im Erreichen der Generation Z. Kreativität und Experimentierfreude bei der Angebotskommunikation werden sich auszahlen», erläutert Jochen Freese, Geschäftsführer von Ingenico Marketing Solutions.

 

Für die Umfrage «Personalisierung im Omnichannel-Handel durch Recommender Systeme» wurden im Zeitraum vom 13. bis 20. Dezember 2018 insgesamt 1051 Privatpersonen ab 18 Jahren aus Deutschland online befragt. Die Studie kann hier bezogen werden. Ingenico Marketing Solutions ist ein Anbieter für Kundenbindungskonzepte.

Christoph Brand verlässt Tamedia nächstes Jahr und wird Axpo-CEO

Christoph Brand, zurzeit Leiter des Unternehmensbereichs Classifieds & Marketplaces und stellvertretender CEO von Tamedia, hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Er wird spätestens im Sommer 2020 die Rolle des CEO bei der Axpo Gruppe übernehmen. Die Suche nach seiner Nachfolge läuft.

Christoph-Brand-Tamedia-Axpo

Wie bereits im Juni angekündigt, wird Tamedia per 1. Januar 2020 eine neue dezentrale Organisationsstruktur mit vier eigenständigen Geschäftsfeldern bilden. Ziel ist es, optimale Voraussetzungen für Transparenz und Wachstum auch im Rahmen möglicher Partnerschaften in den Geschäftsfeldern mit ihren unterschiedlichen Chancen und Kulturen zu schaffen. Christoph Brand wird in diesem Zusammenhang einen reibungslosen Übergang von Classifieds & Marketplaces in eine eigenständige Einheit gewährleisten.

Christoph Brand kam im Herbst 2012 als Leiter des digitalen Geschäftsbereiches zu Tamedia. Zu jener Zeit betrug das aus digitalen Produkten generierte EBITDA etwa 6 Prozent. 2018 erwirtschaftete der Bereich Classifieds & Marketplaces unter seiner Leitung bereits die Hälfte des EBITDA von Tamedia. Christoph Brand hat seit seinem Eintritt erfolgreich eine digitale Wachstumsstrategie umgesetzt. Des Weiteren leistete er zahlreiche Beiträge zur digitalen und kulturellen Entwicklung von Tamedia. Dank seines Netzwerks gelang es ihm, weitere zentrale Persönlichkeiten an Bord des Unternehmens zu ziehen. Vor seiner Tätigkeit bei Tamedia arbeitete Christoph Brand vier Jahre lang an der Spitze von Sunrise. Er war ausserdem CEO von Bluewin und besetzte verschiedene Kaderpositionen bei Swisscom.  
 
Pietro Supino, Verleger und Verwaltungsratspräsident von Tamedia: «Wir schätzen den Einsatz und die Verdienste von Christoph Brand innerhalb der Gruppe sehr. Unter seiner Leitung sind unsere Marktplätze und Kleinanzeigen-Plattformen überdurchschnittlich gewachsen und haben eine starke Unternehmenskultur entwickelt. Diese Aktivitäten werden deshalb in der neuen holdingähnlichen Organisationsstruktur als eigenständiges Geschäftsfeld geführt.»

Restrukturierung: MCH prüft Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts

Die Messebetreiberin MCH macht in ihrer Neuausrichtung den nächsten Schritt. Sie will sich künftig auf die Ausrichtung von Messen konzentrieren und das Dienstleistungsgeschäft abstossen. Mittelfristig stehen auch die Messegelände in Basel und Zürich zur Disposition.

mch-group-venues-01

Konkret werden vorerst für den Bereich «Live Marketing Solutions» verschiedene strategische Optionen inklusive eines Verkaufs geprüft, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dabei handelt es sich um die Dienstleistungstochter der Gesellschaft, die unter anderem Strategieberatung und den Bau von Messe-Pavillons anbietet. Der Bereich steuerte im Geschäftsjahr 2018 knapp 40 Prozent zum Umsatz der gesamten Gruppe bei und beschäftigt derzeit laut einem Firmensprecher mit rund 500 Mitarbeitern rund die Hälfte der Belegschaft.

 

«Konzentration notwendig»

«Wir haben mit unseren Eigenmessen und unseren Live Marketing Solutions zwei Geschäftsfelder mit grossen Entwicklungsmöglichkeiten, müssen uns aber auf Grund der beschränkten Investitionsmittel auf eines von ihnen konzentrieren,» begründete Verwaltungsratspräsident Ulrich Vischer den Schritt in der Mitteilung. Die Sparte, die verkauft werden könnte, sei aber sehr gut aufgestellt, wurde betont.
Die Modalitäten des möglichen Verkaufs sind laut dem Firmensprecher noch offen. Es sei möglich, die Sparte als Ganzes oder Stück für Stück zu verkaufen, sagte er der Nachrichtenagentur AWP.

 

Neue Ideen gefragt

Die MCH Group fokussiert sich also in Zukunft auf «die Organisation von zukunftsorientierten, national und international führenden Plattformen wie Messen, Events oder Kongresse». Dabei solle in den nächsten Jahren in die Weiterentwicklung bestehender Veranstaltungen und den Aufbau neuer Formate investieren werden.

Live Events würden weiter an Bedeutung gewinnen, so die Begründung. «Es braucht aber neue Ideen, da sich die Bedürfnisse der Kunden grundlegend verändern», liess sich CEO Bernd Stadlwieser zitieren. «Wir müssen deshalb in Innovationen, Digitalisierung und Internationalisierung investieren.»

Die Mittel dafür sollen laut den Angaben durch Sparmassnahmen bereitgestellt werden. Primär solle im Beschaffungswesen gespart werden, zu einem kleineren Teil aber auch beim Personal.

 

Offene Zukunft des Messegeländes

Zur Disposition gestellt wird auch die eigene Messeinfrastruktur an den beiden Standorten Basel und Zürich, so die Mitteilung weiter. Mittelfristig solle «diesbezüglich die geeignetste Eigentümer- und Betriebsstruktur» gefunden werden. Möglich sei ein privater Besitzer, so der Firmensprecher. Denkbar sei aber auch ein stärkeres Engagement der öffentlichen Hand.

Es handelt sich dabei um riesige Flächen. So besitzt MCH in Basel Ausstellungsflächen von 140’000 Quadratmetern und in Zürich von 30’000 Quadratmetern. Dies entspricht der Fläche von rund zwei Dutzend Fussballfeldern.

MCH, welche unter anderem wegen Absagen von prominenten Marken an der Uhrenmesse Baselworld in den Schlagzeilen war, hatte im Sommer 2018 einen Transformationsprozess angestossen. Das Ziel der nun verkündeten Massnahmen sei es, wieder eine angemessene Profitabilität zu erzielen und diese nachhaltig zu sichern. Die Details der neuen Strategie sollen bis Ende Jahr bekannt sein, damit 2020 mit der Umsetzung begonnen werden könne, teilte MCH weiter mit. (SDA)

Red Dot Award 2019: Das sind die Schweizer Gewinner

Ende Juli tagte die 25-köpfige Jury in Essen, um die Anmeldungen des Red Dot Award: Brands & Communication Design 2019 zu bewerten. Das sind die Schweizer Gewinner.

1200px-Reddot_design_award

Designer, Agenturen und Unternehmen aus 54 Ländern reichten in diesem Jahr 8697 Marken und Kommunikationsdesign-Arbeiten zum Wettbewerb ein. Bei der Registrierung konnten sie erstmals zwischen den Bereichen «Communication Design» und «Brands» auswählen.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Red Dot Award: Brands & Communication Design eine merkliche Qualitätssteigerung der Einreichungen. Die Jury lobte viele der angemeldeten Arbeiten und Marken und wies während des mehrtägigen Bewertungsprozesses mehrfach auf ihr hohes gestalterisches Niveau hin. Zudem wurden die Einreichungen internationaler: Das Teilnehmerfeld des Wettbewerbs stammte 2019 aus 54 Nationen, neun mehr als noch 2018.

 

Lediglich 8,9 Prozent der Einreichungen ausgezeichnet

Im kritischen Austausch miteinander fällten die Juroren ihr Urteil und zeichneten nur die besten Einreichungen mit dem begehrten Red Dot-Siegel aus. Dieses ging an lediglich 8,9 Prozent der angemeldeten Marken und Arbeiten.

Der Red Dot ging in diesem Jahr an 696 Projekte. Mit dem Red Dot: Best of the Best würdigten die Juroren darüber hinaus die sehr hohe Gestaltungsqualität und kreative Leistung von 72 Einreichungen. Diese Auszeichnung ging folglich an nur 0,8 Prozent aller Anmeldungen.

Sämtliche Preisträger, die in der Sparte «Communication Design» mit dem Red Dot: Best of the Best prämiert sind, dürfen darauf hoffen, zusätzlich den Red Dot: Grand Prix zu erhalten. Er ist die höchste Auszeichnung im Kommunikationsdesign-Bereich und kann, muss aber nicht, einmal in jeder der 17 Kategorien vergeben werden.

2019 geht der Red Dot: Grand Prix an nur sieben Arbeiten – die jeweils besten ihres Fachs. Wer sich über diese Auszeichnung freuen darf, wird im Rahmen der Preisverleihung am 1. November in Berlin bekanntgegeben. Ab diesem Tag zeigt die Online-Ausstellung auf der Red Dot-Website alle Sieger aus 2019.

 

Ergebnisse des Wettbewerbs auf einen Blick

  • Einreichungen: 8697
  • Teilnehmende Nationen: 54
  • Auszeichnungen:
    • Red Dot: 696
    • Red Dot: Best of the Best: 72
    • Red Dot: Brand of the Year: 3
    • Red Dot: Grand Prix: 7
    • Red Dot: Junior Prize: 1
Red Dot Award 2019 Die Schweizer Gewinner (Auftraggeber)
Kategorie / Branche Auszeichnung Titel der Arbeit / Marke Art der Arbeit / Marke Auftraggeber Design
Publishing & Print Media Red Dot: Best of the Best AGI New Members 2007 – 2017 Book Alliance Graphique International Hesign International (D)
Publishing & Print Media Red Dot: Best of the Best Une histoire de l’orthopédie Book CHUV SAM-CHUV / Aris Zenone
Annual Reports Red Dot Clariant Integrierter Bericht 2018 Integrierte Geschäftsberichts-Erstellung Clariant International Ltd Mutabor (D)
Brand Design & Identity Red Dot Request Brand Design Request Studio Dumbar / Dept (NL)
Brand Design & Identity Red Dot Schweizer Vorlesetag Brand Design des Schweizer Vorlesetages SIKJM Wirz Brand Relations
Corporate Design & Identity Red Dot Neues Corporate Design der Rotstift AG Redesign Rotstift Suan Conceptual Design
Fair Stands Red Dot Grand Basel, Basel 2018 Messe Grand Basel, MCH Swiss Exhibition (Basel) Ltd Blue Scope Berlin (D)
Financial Services Red Dot Vontobel   Vontobel Holding  
Interface & User Experience Design Red Dot Clariant Virtual City Interface & User Experience Design Clariant International Ltd. Fuenfwerken Design (D)
Packaging Design Red Dot Schweizer Filmpreis: Quartz Case Verpackung Bundesamt für Kultur BAK Mjm.cc
Packaging Design Red Dot Tropical Mountains Kaffee Innovation Zero Waste Kaffee Kapseln Tropical Mountains Walker Agency
Packaging Design Red Dot Thomy Table Top Thomy Sauce Range Packaging Nestlé Suisse ARD Design Switzerland
Packaging Design Red Dot Thomy Taste of the World Thomy Mustard Range Packaging Nestlé Suisse ARD Design Switzerland
Packaging Design Red Dot Midor „Le Sorbet“ Midor Sorbets Range Packaging Midor ARD Design Switzerland
Posters Red Dot Serge Vandercam Plakat Hanns Schmid Publishers Hanns Schmid
Publishing & Print Media Red Dot Magazin Nr. 3, Extra Heft Corporate Publishing Pius Schäfler Trimarca
Publishing & Print Media Red Dot Melanie JeanRichard – Blühende Fantasie Buch MJR Melanie JeanRichard Branders Group
Quelle: Red Dot Award

Beratungsagentur Prenew geht an den Start

Jan-Erik Baars, Thomas Huber und Philipp Thesen starten in der Schweiz eine Beratungsagentur für den digitalen Wandel. Prenew verspricht: «Value creation for the digital shift».

prenew

Die Partner: Thomas Huber, Philipp Thesen, Jan-Erik Baars (v.l.)

 

Der langjährige PR-Berater und Gründer der Berliner Strategieagentur Semanticom, Thomas Huber, und Jan-Erik Baars, Professor für Designmanagement an der Fachhochschule Luzern (HSLU), sind seit dem 1. Juli 2019 Gesellschafter der Schweizer Beratungsagentur Prenew, die zuvor von Philipp Thesen gegründet wurde. Philipp Thesen ist Professor für Mensch-System-Interaktion an der Hochschule Darmstadt und war zuvor Designchef der Deutschen Telekom. Alle drei Gesellschafter halten zu gleichen Teilen die Anteile an der GmbH mit Sitz im schweizerischen Schindellegi. Geschäftsführer ist Tim O. Weber. Neben dem Büro in Schindellegi und der Repräsentanz in Zürich sind in Kürze weitere Repräsentanzen in Berlin und Tel Aviv geplant.

Prenew ist eine Strategieberatung für den digitalen Wandel. Im Fokus stehen Unternehmen, die sich in der digitalen Transformation ihres Unternehmens, Geschäftsmodells, ihrer Marken und Produkte befinden.

Prenew konzentriert sich auf vier Beratungsfelder:

  • Narrative: eine neue Erzählung für die Unternehmensstrategie.
  • Transformation: die Organisation für den Wandel mobilisieren.
  • Customer Experience: Wert für den Kunden steigern.
  • Design Leadership: Design strategisch verankern und führen.

 

prenew

Westschweizer Winzer bitten Bundesrat Parmelin um Hilfe für Werbekampagne

Die Romandie ist besorgt über den sinkenden Marktanteil der Schweizer Weine. Die Kantone Wallis, Waadt, Genf und Neuenburg bitten Bundesrat Guy Parmelin um Unterstützung bei einer nationalen Werbekampagne zur Förderung der Schweizer Weine.

vines-1118466_1280

Seit mehreren Jahren und trotz grosser Anstrengungen der Industrie in der Produktion sinke der Marktanteil der Schweizer Weine stetig. Er liege heute noch bei rund 35 Prozent des gesamten Weinkonsums in der Schweiz, schreiben die vier Westschweizer Weinkantone in einem Communiqué vom Donnerstag.

Dies sei zu wenig, um einen ausgeglichenen Absatz der einheimischen Produktion sicherzustellen. Darüber hinaus bestehe ein Risiko für die Rentabilität der Betriebe und den Fortbestand des Schweizer Weinbaugebiets.

Die schwierige Lage, in der sich die Schweizer Weinwirtschaft befinde, erfordere starke Massnahmen vonseiten der öffentlichen Hand, heisst es in einem Schreiben an den Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Ausbildung und Forschung (WBF).

 

Geld von Bund gefordert

Die Werbekampagne soll vom Branchenverband der Schweizer Reben und Weine (BSRW) geführt und vom Bund finanziell unterstützt werden. Ziel der Aktion über zwei bis drei Jahre sei es, den Marktanteil der Schweizer Weine markant zu steigern und sich gegen die scharfe Konkurrenz der ausländischen Weine behaupten zu können.

In der Romandie mit den Weinanbaugebieten in den Kantonen Wallis, Waadt, Genf und der Drei-Seen-Region befinden sich rund drei Viertel der Weinberge der Schweiz. (SDA)

Die Werbekanzlei inszeniert für Atelier Pfister Schweizer Design und Innovation

Auch in diesem Jahr zeichnet die Zürcher Agentur Die Werbekanzlei verantwortlich für den Auftritt von Atelier Pfister und setzt weiterhin unter dem Motto «Das ist Schweiz» die Innovationen der Eigenmarke von Pfister in Szene.

01_AP_DWK

Bei der Kampagne handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Grundidee, welche bereits im Vorjahr dem Brand und den Designern eine einheitliche und wertige Kommunikationsplattform verlieh. Dieses Jahr hat Die Werbekanzlei den roten Faden weitergesponnen und das Konzept modularer gemacht. Der Fokus wurde gezielt auf die digitalen Medien gelegt, um eine spannende und lebendige Kommunikation zu kreieren.

Die Bildsprache bleibt bei den Moodbildern sowie den Produktevideos reduziert, geht jedoch, mittels Close-ups noch fokussierter und näher auf die Produkte und deren Beschaffenheit ein. Schweizer Design und höchste Qualität rücken vermehrt in den Vordergrund und lassen die Kunden in die Atelier Pfister Welt eintauchen.

12_AP_DWK.jpg

Nebst dem Aufhänger «Das ist Schweiz» werden diesmal vor allem die Designer in den Mittelpunkt gerückt, deren Produkte Alfredo Häberli seit Anbeginn kuratiert. Inspirationen und private Einblicke zu ihren Ideen lassen nicht nur die Produkte aufleben, sondern bilden eine Plattform der Identifikation und Nähe.

Der Auftakt zur Kampagne war der Presse und Influencer Event, direkt an der Sihl, passend zur neuen Pflegelinie von Atelier Pfister in Zusammenarbeit mit Soeder. Der neue Jungdesigner, Dimitri Bähler, hat mit seinem Swiss Made Esstisch «Malleray» genauso begeistert wie auch This Weber mit dem Beistelltisch “Sengi“ und Andreas Bechtiger mit seinem neuen Bett «Ragaz», um nur einige zu nennen.

Verantwortliche bei Pfister/Atelier Pfister: Paul Holaschke (Leiter Marketing Kommunikation), Fabienne Suter (Leiterin Brand Management), Thomas Stephani, (Leiter Marken und Kollektionen), Caroline Johnson (PR-und interne Kommunikations-Manager), Joy Meier (Junior Projektleiterin PR). Verantwortliche bei Die Werbekanzlei: Turan Oeznalci (Creative Director), Patrick Varga (Managing Director), Ladina Baumgartner (Senior Project Manager), Alexandra Kaufmann (Junior Art Director), Laura Hurcik (Junior Art Director), Anni Pittico (Graphic Designer). Fotografie & Film: Christoph Varga (Director), Peter Golovtchiner (Producer), Vladymyr Ivanov (Camera).

Die Liechtensteinische Landesbank gewinnt das Schweizer Geschäftsberichte-Rating 2019

Der Gesamtsieger des Schweizer Geschäftsberichte-Ratings heisst Liechtensteinische Landesbank. Auf Rang zwei liegt Geberit, gefolgt von Swisscom. Der Aufsteiger des Jahres in der Wertung Design ist Novartis. Der Aufsteiger Value Reporting heisst DKSH. Insgesamt 238 Unternehmen wurden durch drei Jurys bewertet.

geschaeftsbericht-rating-2019

Nahmen im SIX Convention Point Tihana die Auszeichnungen entgegen: Ibrahimpasic, Geberit, Hans-Peter Nehmer, Präsident Schlussjury, Cyrill Sele, Liechtensteinische Landesbank, und Natalie Hertig, Swisscom (v.l.).

 

Die Preisträger konnten ihre Zertifikate am Mittwochabend, 18. September in Zürich entgegennehmen. Das Schweizer Geschäftsberichte-Rating wird jährlich vom HarbourClub – Chief Communications Officers – durchgeführt.

Im Schweizer Geschäftsberichte-Rating werden die Geschäftsberichte aller kotierten Unternehmen, die im SPI vertreten sind, aufgenommen. Die Liste wird mit den Unternehmen der 50 umsatzstärksten Unternehmen, den 15 Versicherungen mit dem höchsten Prämienvolumen und den 25 Banken mit der höchsten Bilanzsumme ergänzt und umfasst 2019 238 Unternehmen.

Dieses Sample wurde nacheinander von drei Jurys bewertet. Erstens durch die Jury des Instituts für Banking und Finance (Value Reporting) der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander F. Wagner, zweitens durch eine Jury Design unter der Leitung von Jonas Voegeli und Jiri Chmelik von der Zürcher Hochschule der Künste. Danach bewertete eine Abschlussjury unter der Leitung von Hans-Peter Nehmer, HarbourClub-Vorstandsmitglied und Head of Corporate Communications von Allianz Suisse, die zwölf besten durch die Vorjurys ausgewählten Geschäftsberichte – Print und Online – des Jahrgangs.
 
Hans-Peter Nehmer: «Mit der Liechtensteinischen Landesbank hat ein Unternehmen gewonnen, das in den letzten zehn Jahren immer unter den besten zwölf seines Jahrgangs war. Diese Beständigkeit in der Qualität wurde nun durch den diesjährigen Spitzenplatz belohnt. Die Liechtensteinische Landesbank ist an der Schweizer Börse kotiert und damit Teil unseres Ratings.»

 
Gesamtsieger Geschäftsberichte der Schlussjury

  • Platz 1: Liechtensteinische Landesbank
  • Platz 2: Geberit
  • Platz 3: Swisscom

 

Kategorie Design (Online und Print)

  • Platz 1: Zur Rose
  • Platz 2: Hiag Immobilien
  • Platz 3: Clariant

 

Kategorie Value Reporting (Online und Print)

  • Platz 1: Clariant
  • Platz 2: LafargeHolcim
  • Platz 3: Swisscom

 
 

Aufsteiger des Jahres

  • Design: Novartis
  • Value Reporting: DKSH

TBWA\Zürich grilliert neu für Bell

In einem Pitch konnte sich TBWA\Zürich erfolgreich gegen zwei andere Mitbewerber durchsetzen und sicherte sich das Mandat für Bell Barbecue.

Logo_Bell-t

Der führende Fleisch- und Convenienceverarbeiter der Schweiz hat diesen Sommer die Barbecue Kampagne 2020 ausgeschrieben. «TBWA\Zürich hat in der Wettbewerbspräsentation sowohl mit der Strategie als auch mit der Kreation überzeugt», so Davide Elia, Leiter Corporate Marketing/Communication Bell Food Group, in einer Mitteilung. 

Nach jahrelanger Arbeit in Gastronomie/Food Service und verschiedenen Foodkampagnen für den Retail sowie aktuell dem Pitchgewinn von Bell, baut TBWA\ damit die Food-Kompetenz weiter aus. Zu sehen ist die neue Kampagne in der nächsten Grillsaison in TV, Print, OOH, Online und am POS.

Zuvor zeichnete mehrere Jahre lang Contexta für die kreativen Geschicke von Bell verantwortlich. Unter der Leitung der (damals) Berner Agentur entstand unter anderem der epische Grill-Spot «Das BBQ für Macher» (Werbewoche.ch berichtete). (hae)

Die Umwelt aus einem anderen Blickwinkel

Viermal jährlich publiziert das BAFU das Magazin «Die Umwelt». Darin werden die aktuellen Herausforderungen rund ums Thema Umwelt behandelt. Die Agentur Franz&René, die sich seit 2018 um die Publikation des Magazins kümmert, konzipiert für jede Ausgabe eine eigene Bildwelt.

Header

Wie bringt man brisante Themen einem breiten Publikum näher? Wie nährt man auf den sozialen Medien die dazugehörigen Debatten? Wie holt man die Leser bezüglich eher technischer Inhalte ab? Genau das sind die Fragen, die sich die Agentur für jede Magazinausgabe stellt.

Kurz vor dem Sommer wurde in der Ausgabe 2/19 das Thema Gentechnologie mit seinen Vorteilen, Risiken und Auswirkungen diskutiert. Franz&René hat für diese breite Thematik die Leser in eine Welt an der Grenze zwischen Digital und Analog entführt und dabei aufgezeigt, wie schnell sich unsere Sinne durch einfache Manipulation täuschen lassen. Die ausgeschnittenen und fotografierten Vektorsujets sprechen an, rufen auf und hinterfragen. Sie geben der Druckversion des Magazins seinen Rhythmus und sind auf den sozialen Medien des BAFU animiert zu sehen.

10_mood_02

Die soeben gedruckte Ausgabe 3/19 unterstreicht, welchen Nutzen die Umwelt aus der Digitalisierung ziehen kann. Nur Vorteile oder gibt es auch Risiken? Jede technologische Neuerung bringt ausserordentliche Möglichkeiten mit sich, die paradoxerweise aber auch Gefahren birgt, wenn sie nicht überdacht eingesetzt wird. Die Agentur bebildert die wichtigsten Artikel des Printmagazins und Posts auf den sozialen Medien mit verspielten dreidimensionalen Pixeln.

InsideF_Slideshow_DE

Verantwortlich beim BAFU: Jean-Luc Brühlhart (Redaktionsleiter «Die Umwelt/l’Environnement»). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Cristina Mollard (Senior Campaign Manager), Yoann Cosson (Creative Direction), Gregory Collavini (Visual Designer).

Neue Verantwortlichkeiten im Bereich TV, Radio & Filmvertrieb bei CH Media

Per 1. November übernimmt Pascal Scherrer die Leitung des Zentralschweizer TV-Senders Tele 1 und von TVO, dem Ostschweizer Fernsehen. Er folgt auf André Moesch, der sich auf den neu geschaffenen Geschäftsbereichs Events, den Bereich Public Affairs sowie auf Entwicklungs- und Konvergenzprojekte bei Radio und TV konzentriert. Ebenfalls per 1. November übernimmt Florian Wanner die Gesamtleitung des Bereichs Radio.

CH-Media-1

Pascal Scherrer (Bild oben) übernimmt per 1. November die Leitung von Tele1 und TVO. Damit verantwortet er als Leiter TV Regional TeleZüri, Tele M1, TeleBärn, TVO und Tele1. Die konzessionierten TV-Sender bleiben redaktionell unabhängig und bei den jeweiligen Holdings von AZ Medien und NZZ. CH Media erbringt Technik-, Produktions-, Vermarktungs- und Management-Leistungen für die regionalen TV-Sender.

CH-Media-2

Florian Wanner und André Moesch (v.l.).

 

André Moesch, bisher für Radio und TV in den Regionen Ost- und Zentralschweiz verantwortlich, übernimmt neue Aufgaben innerhalb der Bereichsleitung TV, Radio und Filmvertrieb: so leitet er den im April neu geschaffenen Geschäftsbereich Events mit dem Ziel, das Eventportfolio der Gruppe deutlich auszubauen. Zudem übernimmt er Projekte in den Bereichen Entwicklung und Konvergenz und ist als Leiter Public Affairs verantwortlich für alle medienpolitischen Themen und die Beziehungen zu den Behörden.

Florian Wanner, Leiter Radio Argovia, Radio 24 und Virgin Radio Switzerland, übernimmt wie bereits im März 2019 kommuniziert per 1. November 2019 die Gesamtleitung der Radiosender von CH Media. Damit verantwortet er als Leiter Radio ab dann zusätzlich die Sender Radio Pilatus, Radio FM1 und Radio Melody.

Der Bereich TV, Radio & Filmvertrieb, unter der Leitung von Roger Elsener, Geschäftsführer TV, Radio & Filmvertrieb und Mitglied der Unternehmensleitung, besteht neben TV Regional, Radio und Events aus zwei weiteren Geschäftsbereichen: Der Bereich TV National wird von Ute von Moers geleitet, der Bereich Filmvertrieb wird von den Brüdern Peter und Patrick Schaumlechner geführt.

CH Media lagert Abonnenten-Betreuung aus

Das Medienunternehmen CH Media lagert die Betreuung der Zeitungsabonnenten ab Anfang Oktober schrittweise an die NZZ-Mediengruppe und an eine Tochtergesellschaft der Post aus. Die betroffenen Mitarbeitenden sollen übernommen werden.

chMedia_logo-Kopie-t

Stark schwankende Volumina, steigende Anforderungen auf Grund der Digitalisierung und verändertes Kundenverhalten hätten eine strategische Neuausrichtung der Abonnementen-Betreuung erfordert. Das teilte CH Media, ein Joint-Venture zwischen den AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien, am Mittwoch mit.

Das Unternehmen ASMIQ AG in Olten SO wird bereits ab Anfang Oktober die erste Anlaufstelle für Abonnenten der Titel wie St. Galler Tagblatt und Luzerner Zeitung sein. Per Anfang 2020 übernimmt diese Tochtergesellschaft der Post auch sämtliche Abodienstleistungen für die CH Media im Bereich der Anzeiger und Zeitschriften.

In einer dritten Phase sollen im Verlauf des nächsten Jahres zudem sämtliche Abodienstleistungen der Tageszeitungen der CH Media von der NZZ-Mediengruppe bezogen werden. Die Gruppe lagert die einfachen Geschäftsfälle ebenfalls an die ASMIQ AG aus.

Sämtliche betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten von der ASMIQ AG beziehungsweise von der NZZ-Mediengruppe ein Angebot für eine Anschlusslösung, wie CH Media festhält. Damit seien Kontinuität und der Erhalt des Know-Hows sichergestellt. (SDA/hae)

get_footer();