«Hello Kitty»-Katze soll für Uno-Nachhaltigkeitsziele werben

Die weltbekannte «Hello Kitty»-Katze soll künftig für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werben. Mit Videos auf Youtube solle die Katzenfigur auf die Ziele aufmerksam machen, teilten die Uno am Dienstag in New York mit.

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«‹Hello Kitty› mit ihren zahlreichen Fans schliesst sich unseren globalen Anstrengungen an, junge Menschen überall auf der Welt über die Nachhaltigkeitsziele zu informieren und darüber, warum sie sich dafür engagieren sollten, diese zu erreichen», sagte eine Uno-Sprecherin weiter. «Hello Kitty» ist eine in den 70er Jahren in Japan erfundene Comic-Figur.

Die Nachhaltigkeitsziele gelten als die globalen Vorsätze der Vereinten Nationen und ihrer Mitgliedsstaaten. Zu ihnen gehört, dass kein Mensch mehr in Armut leben oder Hunger leiden darf, dass der Zugang zu Bildung und der Gesundheitszustand verbessert werden, die Diskriminierung von Frauen beseitigt und der Klimawandel bekämpft werden sollen. Die 17 Ziele sollen bis 2030 erreicht sein. (SDA)

Parlamentswahlen 2019: Riskiert die Schweiz einen digitalen Blindflug?

Nur 18 Prozent der Kandidatinnen und Kandidaten für die Eidgenössischen Wahlen 2019 haben sich die Mühe genommen, die Fragen des Digitalisierungsmonitors zu beantworten und so ihre Haltung transparent zu machen. Immerhin: Jene, die an der Befragung teilgenommen haben, sehen mehr Chancen als Risiken.

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Das Thema Digitalisierung spielt bei vielen Politikerinnen und Politikern immer noch eine untergeordnete Rolle: Zwar haben 3571 ihr Smartvote-Profil erstellt, aber nur 18 Prozent aller Kandidierenden (828 von Total 4596) für ein Nationalratsmandat haben auf Smartvote die Zusatzumfragen zu Digitalisierungsthemen ausgefüllt. Der Digitalisierungsmonitor wurde von Swico in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule BFH und den Universitäten Zürich und Genf lanciert.

Für Swico-Präsident Andreas Knöpfli sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: «Die Digitalisierung ist in Bern immer noch nicht angekommen. Von den rund 4600 Kandidierenden, die nach Bern wollen, hat sich nur ein Bruchteil mit dieser Entwicklung auseinandergesetzt, die unsere Gesellschaft gerade grundlegend verändert.» Knöpfli sieht entsprechend Handlungsbedarf: «Das neue Parlament muss die neue Legislaturperiode unbedingt nutzen und digitale Themen stärker in der politischen Agenda priorisieren». 

 

Wie digitalaffin sind Politiker?

Grundsätzlich sehen alle Parteien eher Chancen als Risiken und beurteilen die Auswirkungen positiv. Frauen sind tendenziell skeptischer als Männer. Am positivsten gestimmt sind bei den grossen Parteien FDP mit 81 Prozent und GLP mit 75 Prozent. Am höchsten ist der Anteil der Skeptiker bei den Grünen mit 14 Prozent. 

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Grössere digitale Affinität bei den Neuen

Ein Blick auf die Neuen zeigt immerhin einen Hoffnungsschimmer: Sie scheinen insgesamt digital affiner und setzen sich stärker mit digitalen Themen auseinander als die wiederkandidierenden Nationalrätinnen und Nationalräte. 

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Digitalisierung als Chance

Mehrheiten in allen Parteien stimmen den Aussagen zu, dass die Digitalisierung den Wohlstand sichert, dass sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert und dass die Qualität der Arbeit zunimmt. Fast einstimmig unterstützen die Parteien zudem die Aussage, dass die Digitalisierung den Zugang zu Wissen und Bildung erleichtert.

 

Auswirkung auf die Wirtschaft

Das positivste Bild von den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Wirtschaftsleben haben über alle Aussagen betrachtet die FDP-Kandidatinnen und Kandidaten, am skeptischsten sind die Grünen. Kontrovers werden vor allem die Aussagen bezüglich Schaffung von Arbeitsplätzen und Verringerung des Arbeitnehmerschutzes beurteilt.

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Mehr Tempo bei der Digitalisierung wünschen FDP und GLP

Während die Parteien einzelne Themenbereiche sehr unterschiedlich beurteilen, zeigt sich über alle Bereiche konstant: Die Kandidierenden der GLP und der FDP wollen am schnellsten vorangehen. Bei der SVP sind die Kandidierenden deutlich zurückhaltender, sie wollen am seltensten das Tempo erhöhen.

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Uneinigkeit bei den Massnahmen

Bei den zu treffenden Massnahmen gehen die Meinungen auseinander. Die Mehrheit der Kandidierenden findet, dass in der Volksschule in Sachen ICT-Kompetenzen (viel) zu wenig getan wird. Ausser der SVP befürworten alle Parteien Umschulungsmassnahmen als Reaktion auf die Veränderungen; das bedingungslose Grundeinkommen findet dagegen nur bei SP und den Grünen Zustimmung.

Die Besteuerung von (KI-unterstützter) Hard- und Software (Robotersteuer) wird von SP und Grünen klar begrüsst; von FDP und SVP klar abgelehnt; CVP, glp und BDP sind hier gespalten. SP, Grüne, CVP und BDP wünschen sich eine stärkere Regulierung von Online-Vermittlungsgeschäften wie Airbnb oder Uber, FDP und GLP sind dagegen, wobei Junge sich deutlich weniger für Regulierung aussprechen.

 

Und die Frauen?

Bei der Geschlechterverteilung zeigt sich ein ähnliches Bild, wie in der Wirtschaft: Frauen sind untervertreten. Bei der Smartvote-Befragung haben 2139 Männer und 1442 Frauen geantwortet (je 78 Prozent der Kandidierenden). Die Fragen des Digitalisierunsmonitors haben 21 Prozent der Männer, aber nur 13 Prozent der Frauen beantwortet.

Frauen sind, mit Ausnahme beim E-Voting, auch eher skeptischer als Männer. «Frauen müssen mehr für die Digitalisierung sensibilisiert werden», sagt Swico-Präsident Andreas Knöpfli dazu. «Wir müssen den Frauenanteil in MINT-Fächern forcieren und Frauen in allen Bereichen gezielt fordern und fördern.»

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Im Vorfeld der Eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober 2019 hat Swico in Zusammenarbeit mit der Online-Wahlhilfe «Smartvote», der Berner Fachhochschule BFH, der Universität Zürich und der Universität Genf, den «Digitalisierungsmonitor 2019» lanciert.

Zusätzlich zu vier Fragen zur Digitalisierung im Rahmen des Smartvote-Standardfragebogens hatten Kandidierende die Möglichkeit, in einer Zusatzumfrage ihre Positionen bezüglich verschiedener Digitalisierungsdimensionen kundzutun und ihre Haltung gegenüber der Öffentlichkeit so transparent zu machen.

Judith Bellaiche, Geschäftsführerin von Swico, kandidiert für den Nationalrat. Sie hat, zur Vermeidung allfälliger Interessenskonflikte, bewusst auf eine Teilnahme verzichtet.

Wirz begleitet Schweizer Markteintritt der internationalen Hotelkette CitizenM

Die Agentur Wirz unterstützt die internationale Hotelkette CitizenM im Rahmen der Eröffnungen in Zürich und Genf mit PR- und Medienarbeit.

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Die niederländische Hotelkette mit 18 Hotels in Metropolen wie New York, London, Paris, Schanghai oder Kuala Lumpur hat in den letzten zehn Jahren die internationale Hotelbranche durchgeschüttelt und ist zu einer beliebten Alternative für Geschäftsreisende aus aller Welt geworden.

Für die Begleitung des Eintritts in den Schweizer Markt und die Entwicklung von Aktivierungsideen setzt das Unternehmen auf die Dienste von Wirz Storyline. Die Content-Abteilung der Agentur fungiert als offizielle Schweizer Medienstelle und zeichnet für alle PR-Belange verantwortlich.

Die Eröffnung des Hotels am Talacker 42 in Zürich Anfang August erhielt mediale Aufmerksamkeit. Insgesamt wurden im Vorfeld, während und nach der Hoteleröffnung 36 Medienberichte realisiert. Im kommenden Jahr sind in Zürich und anlässlich der Hoteleröffnung in Genf neben der Weiterführung der Medienarbeit verschiedene Aktivierungsmassnahmen geplant.

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Vivian Mohr verlässt CH Media und wechselt zur Comparis-Gruppe

Vivian Mohr, Leiter Integration CH Media und Mitglied der Unternehmensleitung, verlässt das Unternehmen per Ende Jahr auf eigenen Wunsch. Er wird COO und später CFOO der Comparis-Gruppe. Eine Nachfolgelösung für den Bereich Integration ist in Planung.

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Vivian Mohr leitet seit der Gründung von CH Media am 1. Oktober 2018 als Mitglied der Unternehmensleitung den Bereich Integration. Als Leiter Integration verantwortete er einen der grössten Zusammenschlüsse der Medienbranche der letzten Jahre. Die Entwicklung und Umsetzung des Integrationsprogramms «Kolumbus» – mit dem Ziel, hohe Synergiepotenziale zu realisieren und CH Media zukunftsfähig aufzustellen – bildet den Kern der strategischen Entscheidung des Zusammenschlusses der beiden Regionalmedienunternehmen AZ Medien und NZZ Regionalmedien zu CH Media.  

Vivian Mohr trat mit der Gründung von CH Media 2018 von der NZZ-Mediengruppe in das Unternehmen über. Zuvor war er in seiner Funktion als Leiter Strategie und M&A auf Seiten der NZZ-Mediengruppe federführend an der Konzeption, Verhandlung und Gründung von CH Media beteiligt.
 
Vivian Mohr verlässt CH Media per Ende 2019, um bei der Comparis-Gruppe zunächst das Amt des COO zu übernehmen. Im Verlauf des 2. Quartals 2020 wird er dann die Rolle des CFOO der Gruppe übernehmen. Eine Nachfolgelösung für den Bereich Integration ist in Planung. 

Axel Wüstmann, CEO CH Media, bedauert den Weggang in einer Mitteilung: «Vivian Mohr hat den entscheidenden Bereich für die Integration des Joint Ventures CH Media nicht nur verantwortet, er hat diesen mitbegründet. Mit seinem Wissen, seinem Einsatz für CH Media und nicht zuletzt dank seiner integrierenden Persönlichkeit hat er massgeblich zur erfolgreichen Entwicklung in der noch jungen Geschichte von CH Media beigetragen. Er hinterlässt einen sehr gut aufgestellten Bereich, der bereits wesentlich zu unserem finanziellen Ergebnis beiträgt und es uns ermöglicht, das Programm erfolgreich fortzusetzen.»

 

Komet verbrennt Kalorien für Visana

Wie einfach es ist, etwas für seine Gesundheit zu tun und gleichzeitig Punkte zu sammeln, zeigt die neueste Kampagne von Komet für den Berner Krankenversicherer Visana.

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Bewegung ist gesund. Darum lanciert Visana mit «myPoints» ein neues, digitales Bonusprogramm, welches die Versicherten zu mehr körperlicher Aktivität motivieren soll. Das wirklich Neue daran: Um Punkte zu sammeln, die bei MyPoints Geld wert sind, muss man nicht einmal besonders sportlich sein – es reichen schon alltägliche Bewegungen. 
 

Diese Haltung spiegelt sich denn auch in der dazugehörigen Lancierungskampagne von Komet. Egal, ob TV-Kurzspots, Social Video Ads oder Print: Sie alle zeigen uns bestens bekannte Lebenssituationen, in denen mehr oder weniger freiwillige Bewegung so ganz nebenbei zu einer sportlichen Aktivität wird oder – wie auf den Plakaten mit dem markentypischen Bogenwort –  gar damit gleichgesetzt wird. So einfach ist Punkte sammeln mit myPoints eben.

Komplettiert wird die crossmediale Kampagne von einem «Fitness light»-Blog und einer Landingpage.

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Verantwortlich bei Visana: Hedwig Gerards (Leiterin Marketing); Michael Wüthrich (Leiter Marketingkommunikation); Simon Achermann (Leiter Onlinemarketing); Esther Trüssel (Marketingspezialistin); Franziska Lehmann (Marketingspezialistin). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (Creative Direction); Claudio Parente (Art Direction); Daniel Müller (Text); Andrea Zaugg (Grafik/DTP); Corinne Hert (Leiterin Beratung); Christine Gerber (Beratung). Filmproduktion: Boutiq Films; Annina Zimmermann (Producer); Benjamin Weiss (Regie). Mediaagentur: The whole Media (OOH); Attackera (Online).

Agentur am Flughafen sorgt für die Stiftung Synapsis für lückenlose Erinnerungen

Die Zahl an Demenz erkrankter Personen steigt rasant und die Forschung dazu verläuft schleppend. Die Agentur am Flughafen hat zusammen mit der Stiftung Synapsis eine Direct-Mail-Kampagne lanciert, um dies zu ändern.

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Mittlerweile sind mehr als 150‘000 Frauen und Männer an Demenz erkrankt. Jährlich kommen 29‘500 neue Betroffene hinzu. Gemäss dem «Alzheimer Schweiz 2019»-Factsheet rechnen Forscher in der Schweiz mit bis zu 300‘000 Patienten bis 2040. Und dies nicht zuletzt, da die Erforschung dieser Krankheit heute etwa auf dem Stand der Krebsforschung vor 20 Jahren ist.

Die Stiftung Synapsis – Alzheimer Forschung Schweiz AFS engagiert sich dafür, dies zu ändern. Sie unterstützt nicht-kommerzielle, junge, talentierte Forscherinnen und Forscher an Universitäten und anderen Institutionen in der Schweiz. Um dies zu finanzieren, ist die Stiftung Synapsis auf Spenden angewiesen.

Nach der international mehrfach ausgezeichneten Spendenkampagne im vergangenen Jahr durfte die Agentur anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags am 21. September 2019 die letztjährige Fundraising-Kampagne weiterentwickeln. Das neue Mailing dramatisiert den Verlauf der Krankheit durch Lücken im Text, die das Lesen des Briefes massiv erschweren. Um dem Ganzen einen Sinn zu geben, wurde ein Bleistift zum Eintauchen und Vervollständigen des Lückentextes sowie ein Einzahlungsschein zum sofortigen Spenden in das DirectMail integriert.

Das Mailing forderte rund 1 Million Schweizer Haushalte zum Spenden auf, damit erst keine Gedächtnislücken entstehen und möglichst bald wirkungsvolle Therapien gegen diese «Volkskrankheit» entwickelt werden können.

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Verantwortlich bei Stiftung Synapsis – Alzheimer Forschung Schweiz AFS: Franco Rogantini (Geschäftsführer); Esther Roth (Public Fundraising); 
Marc-André Pradervand (Leiter Fundraising). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugster (Gesamtverantwortung); Dominique Rutishauser (Creative und Art Direction); Tilman Mäder (Grafik); Miriam Egli (Beratung/Text); Julia Lüchinger (Koordination).
 

Wenn Hund und Faultier das Digital Banking von UBS bewerben

Die Agentur Publicis hat erneut zwei Spots realisiert, die die Vorzüge des Mobile Bankings von UBS auf plakative Weise verdeutlichen.

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Seit rund zwei Jahren unterstreicht UBS ihren Status als führende Bank fürs Digital Banking und dramatisierte bereits in mehreren Filmen, wie praktisch ihre digitalen Produkte im Alltag sind. Nun wird die sehr erfolgreiche Serie um zwei weitere Spots ergänzt.

In der ersten Welle wird der einfache Login-Prozess mit der UBS Access App thematisiert. Das Einloggen ist dabei so simpel, dass sich der Protagonist wortwörtlich «mit links» einloggen kann, während er sich mit seinem Hund beschäftigt.

In der zweiten Welle verdeutlicht die phlegmatische Hauptperson, dass man rein gar nichts machen muss, um mit UBS eBill seine Rechnungen zu begleichen – ohne dabei an Kontrolle einzubüssen.

Die von Publicis entwickelten Filme kommen im zielgruppenrelevanten Online-Umfeld zum Einsatz und werden von Social Media Ads, Display Bannern und DOOH flankiert.

Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing Region Schweiz), Sonja Kingsley-Curry (Leiterin Marketing Key Initiatives & Creative Assets), Anne-Martine Beck (Projektleiterin Marketing Key Initiatives), Julius Wiedemann (Digital Marketing Specialist), Marc Délèze (Digital Products Distribution). Verantwortlich bei Publicis: Peter Brönnimann, Jan Kempter (CD), Andrea Klainguti (Art Direction), Urs Hirschi (Managing Director), Stephanie Galfano (Beratung), Carol Maag (Prodigious), Thomas Wildberger (CEO). Verantwortlich bei Produktion: Markus Hürsch (Regie), Markenfilm Schweiz (Filmproduktion), Florian Studer (Producer).

Inhalt und Form verleiht Sensai ein Facelifting

Die Zürcher Agentur Inhalt und Form unterstützt den Luxuskosmetik-Hersteller Sensai beim Launch des neuen Markenauftritts sowie neuer Pflegeprodukte.

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Nebst dem neuen Gesicht hat Sensai mit der Gesichtspflege «Absolute Silk» das Sortiment erweitert und drei neue Pflegeprodukte auf den Markt gebracht. Für deren Markteinführung hat Inhalt und Form eine internationale Social-Media-Kampagne konzipiert und umgesetzt.

Nebst diversen Bildern wurden drei Filme produziert, die derzeit in sechs verschiedenen Ländern aktiv sind und dabei potenzielle Kunden erreichen sowie die Awareness steigern sollen. 

Verantwortlich bei Sensai: Shinsaku Ichida (Marketing Manager); Nina Weise (Communications). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO); Karin Estermann (Executive Creative Director); David Hugentobler (Text); Mato Bilic (Animation); Gianin Walter (Grafik); Eveline Mathis (Projektleitung); Bodo Nuber (Content Manager). Filme: Nadia Rosasco (Produktion, Rosas & Co. Films); Paulus Bruegmann (Regie); Valentin Bärlocher (Kamera); Kathrin Schmoll (Schnitt); Nora Fehr (Setbau); Philipp Kreusen (Make Up); Emilie Fischer (Styling). Photos: Pascal Weber (Fotografie); Victoria Steiner (Styling).

Guter Winter kurbelt Sportmarkt im ersten Semester an

Der Schweizer Sportmarkt hat sich im ersten Semester 2019 mit +1,5% leicht positiv entwickelt und befindet sich auf sanftem Wachstumskurs. Der Wintersport trug im ersten Quartal 2019 massgeblich zum guten Resultat bei - im Vergleich zur schwachen Vorjahresperiode.

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Sehr gute Wetterbedingungen und ein moderater Frankenkurs lockten Einheimische und Touristen in die Berge. Profitiert haben alle Teilmärkte über Hartware, Schuhe bis zu Textil. Der Sommer-Ganzjahressport hingegen schneidet unter Vorjahresniveau ab. Ausgeblieben sind vor allem die Umsätze aus der Fussball WM, die den Textilumsatz nachhaltig negativ beeinflussten. 

Der Verkauf von Bekleidung (-3 Prozent) bleibt weiterhin herausfordernd. Nebst Fussball ging auch der Umsatz für Badebekleidung zurück – aufgrund des etwas verspäteten Sommerstarts. Auch die Segmente Fitness und Running waren schwächer, obwohl sich Outdoor leicht steigern konnte. 

Ein konstanter und gewichtiger Umsatzträger mit knapp 30-Prozent-Anteil am Sportmarkt bleiben die Sportschuhe, die stark durch den Onlinehandel beeinflusst werden. 
Ein fortwährend starkes Wachstum verzeichnet der Onlinehandel: Im 1. Semester 2019 stieg der Umsatz um rund 25 Prozent an. Der Anteil des stationären Handels geht zurück. 

Ein grosser Boom (nicht in oben genannter Sport-Analyse enthalten) sind die E-Bikes. Kurt Meister, GfK-Experte im Bereich Sport, wagt einen Blick in die Zukunft: «Die Verkäufe, vor allem die E-Mountainbikes, werden sehr stark nachgefragt. Geht die Entwicklung so weiter, wird Ende dieses oder spätestens nächsten Jahres jedes zweite verkaufte Velo in der Schweiz ein E-Bike sein.» 
 

Ausblick 2019: Winter bleibt ausschlaggebend

Erstmals hat die Zahl der Schweizer Bevölkerung die 8,5 Millionen-Grenze überschritten. Bei der Schweizer Bevölkerung gehen Sport sowie Sport-Lifestyle Hand in Hand und Themen wie Wellness, Gesundheit und Fitness bleiben nach wie vor angesagt. Es ist somit zu erwarten, dass die Online-Verkäufe in diesen Segmenten weiterhin steigen werden. Der aktuell etwas tiefe Frankenkurs im Vergleich zum Euro könnte zwar die Thematik «Auslandseinkäufe» wieder etwas anheizen, ebenso allenfalls Touristen von der Wintersportdestination Schweiz fernhalten. Zünglein an der Waage wird aber wiederum der Wintersport sein. Der Start in den Winter 2018/9 lag umsatzmässig unter den Erwartungen und könnte in der kommenden Saison getoppt werden. In Summe sind das gute Voraussetzungen, dass der Sportmarkt Ende des Jahres im Plus abschliesst.

 

Nach Google Algorithmus-Update: Commerce-Content-Angebote Guideline-konform umsetzen

Commerce-Content-Partnerschaften sind eine der wichtigsten digitalen Einnahmequellen für viele Medienhäuser geworden. Wie Publisher ihre Commerce-Content-Partnerschaften entsprechend der Google Guidelines umsetzen, erklären die Experten von Global Savings Group.

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Gerhard Trautmann, Managing Director Global Savings Group.

 

Commerce-Content-Partnerschaften helfen, qualitativ hochwertige journalistische Angebote im digitalen Zeitalter auch zukünftig zu finanzieren. Ende August verzeichneten weltweit zahlreiche Commerce-Content-Angebote von Medienhäusern, wie zum Beispiel Gutschein- und Produktvergleichs-Angebote, einen zum Teil deutlichen Rückgang der Sichtbarkeit in Googles Suchergebnissen.

Das Google Algorithmus-Update, dessen Roll-Out vom 22.8.- 6.9.2019 zu beobachten war, korrelierte zeitlich mit einer per Twitter verbreiteten Meldung des Suchmaschinenunternehmens. In diesem stellte Google klar, dass Content-Kooperationen grundsätzlich von ihren Guidelines abgedeckt und damit erlaubt sind. «Das schliesst Commerce-Content-Angebote ein», meint Gerhard Trautmann, Managing Director der Global Savings Group. «Es ist Google aber wichtig, dass bei der Umsetzung dieser Kooperationen, die Partner eng zusammenarbeiten und die Medienhäuser die publizierten Inhalte überwachen.»

 

Google straft Modell der Commerce-Content-Partnerschaften nicht ab

Nach dem nun ausgerollten Update und den zu beobachtenden Veränderungen wird klar: Google straft das Modell der Commerce-Content-Partnerschaften als solches nicht ab. Der Suchmaschinenriese präzisierte vielmehr seine Leitlinien in diesem Bereich und hat den Algorithmus angepasst, um deren Umsetzung besser zu erkennen. Das schafft ein Plus an Klarheit. Marktteilnehmer, die auf ein Partnerschaftsmodell setzen, verstehen nun besser, woran sie sind: Google erwartet von den Medienhäusern und den Commerce-Experten – noch mehr als zuvor – echte und inhaltlich stimmige Kooperationen, die sich der Erstellung eigenständiger, qualitativ hochwertiger Inhalte verschrieben haben.

Partnerschaften, die diese Vorgaben sehr gut umsetzen, haben zum Teil beim Update im August an Sichtbarkeit gewonnen, während andere diese mitunter deutlich verloren haben. Das trifft zumindest auf die etablierten, bereits länger bestehenden Kooperationen zu. «Allerdings haben wir bei der Analyse auch festgestellt, dass einige sehr junge Partnerschaften Sichtbarkeit eingebüsst haben, obwohl sie nach dem beschriebenen Qualitätsansatz arbeiten. Wir gehen davon aus, dass sich diese über die Zeit wieder positiv entwickeln werden», erklärt Trautmann.

 

Fünf Learnings aus dem Update

Was bedeutet das konkret für Commerce-Content-Modelle? Und welche Lehren kann man aus der Analyse der Traffic-Veränderungen in den letzten Wochen ziehen kann?

  • Auf die Kooperation kommt es an: Commerce-Content-Angebote, die auf Subdomains oder Subfoldern von Medienpartnern liegen, sollten nicht außerhalb der Kontrolle der Nachrichten-Portale agieren. Die Redaktionen oder Commerce-Content-Teams sollten zu jeder Zeit in die Commerce-Content-Angebote eingebunden sein und deren Veröffentlichung final verantworten.
  • Es ist von Vorteil, wenn die Medienpartner direkt an der Erstellung der Inhalte beteiligt sind. Tatsächlich gibt sich Google mittlerweile Mühe, festzustellen, ob Inhalte vollständig unabhängig von dem eigentlichen Domain-Host, also dem Medienhaus, erstellt wurden. Der Suchriese möchte zu jeder Zeit erkennen können, dass der Inhalt eines Commerce-Content-Angebots in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten erstellt wurde. Gerade eine enge Zusammenarbeit, Verzahnung und ein Austausch der Aktivitäten und Inhalte, die innerhalb von Partnerschaften erstellt werden und den shopping-relevanten Inhalten, die ein Medienhaus an anderer Stelle publiziert, wird an Bedeutung gewinnen. 
  • Der Beschluss eines Medienhauses mit einem Commerce-Content-Partner zusammenzuarbeiten, sollte immer strategischer Natur sein, hinter der dann auch alle Entscheider stehen. Es müssen sich alle Beteiligten klar dazu bekennen, qualitativ hochwertigen und Shopping-relevanten Content zu produzieren und transparent über die eigenen Portale zu distribuieren. Die Inhalte sollten einen Mehrwert für die Leserschaft der Medienmarke darstellen und daher auch mit anderen Inhalten entsprechend verknüpft und verknüpfbar sein.
  • Für jede Partnerschaft sollte ein erkennbarer Zusammenhang zwischen dem Zweck des Commerce-Content-Angebotes, dessen Inhalten, der Zielgruppe sowie dem Inhalt der Hauptseite bestehen.
  • Ein absolutes No-Go ist und bleibt das sogenannte Domain-Leasing. Im Gegensatz zu echten Commerce-Content-Partnerschaften, verfolgen einige Domainbesitzer auch die Strategie, ihre gut rankenden Unterseiten zu vermieten. In diesem Fall bestückt der Mieter die Seiten mit Inhalten, die nichts mit dem Domaininhaber oder seinem sonstigen Angebot gemein haben. Der Domainbesitzer selbst nimmt nicht aktiv an der Gestaltung des Commerce-Content-Angebotes teil. Es geht bei der Variante nicht darum, ein Angebot mit komplementären Inhalten zu erweitern, sondern lediglich darum, vom guten Suchmaschinenranking der Hauptdomain zu profitieren.

«Unsere Erfahrung zeigt uns, dass sich die Punkte am besten mit gemischten oder eng verzahnten Teams beider Partner umsetzen lassen, die gemeinsam an der Produktion und Distribution der Inhalte arbeiten», sagt Gerhard Trautmann. «Grundsätzlich gilt: Je besser die Commerce-Content-Angebote an die Zielgruppe der Hauptseite und deren Bedürfnisse angepasst sind, umso erfolgreicher werden sie sein.»

* Global Savings Group ist eine Commerce-Content-Plattform und betreibt mehr als 100 digitale Commerce-Content-Angebote in Partnerschaft mit Publishern weltweit. Mit Unterstützung von GSG bieten die Publisher ihren Nutzern Inspirationen, Empfehlungen sowie besondere Deals und Gutscheine an und erzielen darüber zusätzliche digitale Einnahmen.

Facebook will Zahl der Angestellten in Zürich verdoppeln

Der US-Internetkonzern Facebook will sein Büro in Zürich deutlich ausbauen und die Zahl der Angestellten in Zürich von derzeit 80 Mitarbeitern mehr als verdoppeln, sagte Tino Krause, neuer Facebook-Chef DACH, in einem Interview mit dem deutschen Handelsblatt.

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Die Facebook-Mitarbeitenden in Zürich seien heute vor allem im Bereich «Augmented Reality und Virtual Reality» tätig, sagte Krause. «Künftig werden dort mehr als doppelt so viele Menschen arbeiten, auch im Vertrieb», kündigte er an. Der US-Konzern ist in Zürich seit 2016 mit einer Niederlassung vertreten. Er hatte damals das kleine ETH-Spin-off «Zurich Eye» übernommen.

 

Anstrengungen für Datenschutz

Mit dem Ausbau in Zürich nehme auch die Bedeutung des deutschsprachigen Raums zu, sagte Krause im Interview. «Der deutschsprachige Raum ist für Facebook ein entscheidender Markt, nicht zuletzt, weil das Thema Datenschutz ganz entschieden von hier getrieben wird.» Der Schwerpunkt in Deutschland werde grossen Einfluss auf die Produktentwicklung in den USA haben, zeigte er sich überzeugt. «Meine Ambition ist ganz klar, dass unsere Region Vorreiter beim Thema Datenschutz ist.»

Bezüglich Datensicherheit ändere sich Facebook gerade «radikal», versicherte der Facebook-Manager. In diesem Jahr würden 3,7 Milliarden Dollar in die Sicherheit investiert, 30’000 Menschen kümmerten sich um Sicherheitsthemen. Das sei auch den Mitarbeitenden bewusst: «Jeder weiss: Facebook muss sicherer werden.»

Der US-Konsumentenschutzbehörde FTC, die Facebook im Sommer mit 5 Milliarden Dollar gebüsst hatte, habe der Konzern zugesagt, die Plattform und die «Abermillionen Zeilen Programmiercode» noch stärker auf Schwachstellen zu untersuchen. Das wirke sich auch auf den einzelnen Mitarbeiter aus. «Jeder wird sich per Unterschrift auf einem internen Dokument verpflichten müssen, die Daten und die Privatsphäre unserer Nutzer zu schützen – bei allem, was er tut und entwickelt.»

 

KI gegen Hasskommentare

Krause zeigte sich zudem gegenüber Regulierung im Zusammenhang mit «politischer Werbung» und «Hassrede» offen. Da könne Facebook allerdings auch etwas vorzeigen. «Allein im ersten Vierteljahr 2019 haben wir zum Beispiel in Deutschland 160’000 Hasskommentare gelöscht.»

70 Prozent davon entdecken Facebook inzwischen mithilfe neuer Technologien wie maschinellem Lernen, Computer Vision und Künstlicher Intelligenz. «Wir warten nicht mehr, bis jemand uns auf unzulässige Inhalte hinweist, sondern finden sie selbst.» Zudem arbeiteten das Recherchezentrum Correctiv und die Nachrichtenagentur dpa als «externe Faktenchecker» für Facebook, die die Verbreitung von Falschmeldungen verhindern.

Nach dem Attentat von Christchurch, das der Attentäter über Facebook übertragen hatte, kooperiere das Unternehmen auch mit Strafverfolgungsbehörden in den USA und Grossbritannien, um seine Künstliche Intelligenz zu trainieren. Zudem seien die Regeln für die Facebook-Live-Funktion verschärft worden. Aber Facebook sei «nicht allmächtig». «Wenn Leute mit krimineller Energie Inhalte verbreiten wollen, ist dies ein ständiger Wettlauf, dem wir uns stellen.» (SDA)

Tamedia: Neuer Leiter Portfolio Management Ventures im Bereich Technologie & Beteiligungen

Jens Schleuniger übernimmt per 1. Oktober 2019 die Position als Leiter Portfolio Management Ventures. Er wird dabei die Beteiligungen von Tamedia strategisch unterstützen und neue Investitionen prüfen. Der 39-Jährige berichtet in dieser Funktion direkt an Samuel Hügli, Leiter des Bereichs Technologie & Beteiligungen.

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Jens Schleuniger verfügt über Erfahrung in den Bereichen Private Equity, Start-up-Investments und Portfolio Management sowie in der Unternehmensgründung und -entwicklung. Er war zuletzt Senior Investment Advisor und Mitglied des Investment Committee von Silk Invest, einem Private-Equity-Fund in London. Als Mitgründer und Geschäftsleiter von Für-Gründer.de baute er unter anderem das grösste Portal für Start-ups im deutschsprachigen Raum auf und entwickelte eine führende Software-as-a-Service-Lösung für die digitale Business- und Finanzplanung. 
 
Samuel Hügli, Mitglied der Unternehmensleitung und Leiter Technologie & Beteiligungen von Tamedia: «Wir möchten unser Portfolio in den Bereichen Fintech, Software-as-a-Service sowie anderen wachstumsstarken Feldern weiter ausbauen. Jens Schleuniger kennt als ehemaliger Unternehmer und Geschäftsführer die operativen Herausforderungen unserer Beteiligungen bestens und wird uns als ausgewiesener Experte für Business Development und Investments massgeblich unterstützen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.»
 
Jens Schleuniger übernimmt in seiner Funktion die Nachfolge von Lorenz Lüchinger, der das Unternehmen im Mai verlassen hat. Die Position wurde seit Mai interimistisch von Nicola Claglüna besetzt.

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