Staatlich anerkannte digitale Identität: Parlament verabschiedet E-ID-Gesetz

Mit dem am Freitag verabschiedeten E-ID-Gesetz (BGEID) schafft das Parlament den gesetzlichen Rahmen für eine staatlich geprüfte und anerkannte elektronische Identität für die Schweiz. Die Schweizer Wirtschafts- und Branchenverbände begrüssen diesen Entscheid.

finger-2081169_1280

Die Forderungen nach einer elektronischen Identität bestehen in der Schweiz seit über 15 Jahren und wurden im Zuge der zunehmenden Digitalisierung in den vergangenen Jahren dringlicher. Immer mehr Menschen, Unternehmen und Behörden wickeln Geschäfte online ab und damit steigt das Bedürfnis nach einer sicheren, staatlich kontrollierten elektronischen Identität.

Nach diesem langwierigen Prozess wurde letztendlich ein fundiertes Gesetz verabschiedet, in dem zahlreiche Forderungen und Bedenken aufgenommen und gute Kompromisse gefunden wurden.

Rechtssicherheit und Vertrauen sind wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiche Geschäfts- und Verwaltungsabläufe – gerade auch im digitalen Raum. Mit der E-ID soll nun die Basis für ein staatlich anerkanntes Login geschaffen werden. Die zahlreichen neuen Anwendungen, die mit der Schweizer E-ID möglich werden, sollen Einwohner, Behörden und Unternehmen gleichermassen entlasten und den Wirtschaftsstandort Schweiz stärken.

Die Schweizer Wirtschafts- und Branchenverbände sehen im heutigen Ja des Gesetzgebers zur E-ID einen Meilenstein und begrüssen die Vorlage ausdrücklich. Nun sei es wichtig, die Umsetzung auf Verordnungsstufe zügig anzugehen, damit die ersten Schweizer E-IDs möglichst rasch herausgegeben und verwendet werden können. (pd/swi)

Wunderman Thompson lässt für die Migros den Brotteig fliegen

Für die Migros zelebriert die Agentur Wunderman Thompson in einer nationalen Kampagne traditionelles Bäckerhandwerk.

brot-migros-wunderman-header

Frisches Brot bis Ladenschluss ist im Detailhandel wichtiger Frequenztreiber. Allerdings wird vor Ort oft nur auf- oder fertiggebacken. Die Migros praktiziert in ihren 130 Filialen mit Hausbäckerei traditionelles Bäckerhandwerk unter der Marke «Frisch & Handgemacht».

In einer nationalen Kampagne inszeniert Wunderman Thompson die Brotkompetenz der Migros mit appetitanregenden Bildern. Der Fokus liegt dabei bewusst auf dem tatsächlichen Handwerk, um zu illustrieren, was die Güte eines frischen Brotes ausmacht. Das Mehl stäubt, der Teig fliegt, es wird gemischt und geknetet, geformt und in den Ofen geschoben.

Die landesweite Lancierung der Hausbäckereien unter der Marke «Frisch & Handgemacht» ist seit Mitte September als Print-, DOOH- und digitale Kampagne sowie auf Social Media zu sehen.

brot-migros-wunderman

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Giovanna Colucci, Theres Kummer (Campaigning & Sponsoring): Catia Pérez (Sortimentsprofilierung); Valeria Marra (Media). Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Annette Häcki (Creative Direction); Kevin Zysset (Art Direction); Christian Schirmer (Text); Marlon Perini (Programmierung); An Le, Kim Prinzip (DTP); Corina Carabelli, Stephan Lanz (Beratung). Filmproduktion: Hillton; Jyri Pasanen (Regie); Ralph Bätschmann (DOP); Gian-Andrea Albin, Gilles Germann (Producer). Foodstyling: Karin Frey. Fotografie: Claudia Linsi. Bildbearbeitung: Lorenz Wahl. Mediaagentur: Dynamo.

Yannick Nock wird neuer NZZ-Projektmanager

Yannick Nock übernimmt per 1. Januar 2020 die neu geschaffene Funktion des Projektmanagers Grossereignisse/Schwerpunkte bei der Neuen Zürcher Zeitung.

Yannick-Nock

In der neuen Funktion wird Yannick Nock seitens der NZZ-Redaktion die Projektleitung von Grossereignissen sowie ressortübergreifenden Schwerpunkten verantworten. Der 35-Jährige ist derzeit als Blattmacher/Wochenleiter und Redaktor auf der Zentralredaktion von CH Media tätig. Dort ist er zuständig für die Schweiz am Wochenende und setzt die Themenschwerpunkte in allen Bunden, gestaltet die Frontseite, entscheidet, was sich für Online eignet und was kommentiert wird.

Akzente gesetzt hat Yannick Nock mit mehreren Schwerpunktausgaben der Schweiz am Wochenende, darunter jene zur Fussball-WM 2018 oder zum Thema «25 Jahre Internet», für die ein Teil der Redaktion ins Silicon Valley reiste. Yannick Nock hat an der Universität Zürich den Master of Arts in Publizistik und Psychologie abgeschlossen.

Die neu geschaffene Funktion ist eine Antwort auf die stark gestiegene und weiter steigende Komplexität der Planung von grossen Geschichten: Diese umfasst heute längst nicht mehr nur Koordination, sondern bedeutet eine Projektleitung, die frühzeitig einsetzen und kontinuierlich wahrgenommen werden muss, um ein optimales Nutzungserlebnis für die Abonnentinnen und Abonnenten zu gewährleisten. 

Wie verändern smarte Technologien unser Verhalten rund um den Kauf und Umgang mit Marken?

Mit der Studie «The Retail Revolution» untersucht OMD zum zweiten Mal die Akzeptanz, Nutzung und Wahrnehmung von AI-Technologien im internationalen Vergleich.

home-4100193_1280

Die Studie macht deutlich: Die voranschreitende Nutzung von Artificial-Intelligence-Technologien verändert unser Verhalten – vor, während und nach dem Kauf. Wie wir nach Informationen suchen, wie wir uns inspirieren lassen und wie wir Services nutzen – sogar unser Einkaufsverhalten wird dadurch beeinflusst. Dabei hat sich keine andere Technologie weltweit so schnell verbreitet wie «Voice».

31 Prozent der Deutschen besitzen bereits einen Smart Speaker – und die Nutzung von Voice Assistants und Smart Speakern nimmt weiterhin rasant zu. Damit liegt Deutschland sogar leicht über dem internationalen Schnitt. Das Erstaunliche: Nationen wie Schweden oder die Niederlande, die sonst für ihre Innovationsfreude bekannt sind, entwickeln sich hierbei viel langsamer als wir. 

Deutlich wird aber auch, dass die Adaption smarter Technologien im Markt stark variiert: Während Voice Assistants bereits an der Schwelle zum Mainstream sind, befinden sich Technologien wie Smart Home-Anwendungen oder Chatbots noch am Anfang des Adaptionsprozesses.

Die Art der gewünschten AI-Unterstützung unterscheidet sich je Konsumbereich. Zwar ist die Offenheit für AI-Interaktionen über alle Einkaufsbereiche hinweg hoch, jedoch variiert das Bedürfnis nach Unterstützung stark: Je höher der Beratungsbedarf einer Produktkategorie, desto größer ist auch der empfundene Mehrwert durch AI-Services für Konsumenten. Dieser Mehrwert wird im Wesentlichen erreicht durch Unterstützung, persönliche Relevanz, Vereinfachung und Inspiration. Die AI-Services einer Marke müssen daher genau auf die Bedürfnisse der Kunden rund um den Kauf zugeschnitten werden. 

«Für viele Menschen sind AI-Technologien aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – einige haben Smart Home-Anwendungen in ihre Häuser eingeladen, andere tragen sie zum Beispiel in Form von Apple Watches und Fitbits täglich mit sich. Es wird immer wichtiger, die neuen Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern ihre Bedeutung für die eigene Branche oder die eigene Marke einordnen und instrumentalisieren zu können.» so Oliver Stroh, CEO OMD Germany. «Im Fokus unserer Studie stand die Frage, ob es an der Zeit ist, dass Marken in diese neuen Technologien investieren – und die Erkenntnisse sprechen eine klare Sprache: Alle Unternehmen, die sich jetzt nicht mit AI befassen und konkret handeln, verpassen wichtige Chancen zur Entwicklung ihrer Marke.»

«The Retail Revolution» ist eine mehrphasige globale Studie, die von OMD durchgeführt wurde, um in einer Vielzahl von Ländern die Akzeptanz, Nutzung und Wahrnehmung von AI-Technologien zu untersuchen. Alle Zahlen in diesem Bericht stammen aus quantitativen Online-Umfragen, die für die Gesamtbevölkerung (18 Jahre und älter) repräsentativ sind. In beiden Forschungswellen sind sieben Länder enthalten, in denen OMD Längsschnittergebnisse zieht.

Eugen Da Pra wird Mitinhaber bei TM Kommunikation

Eugen Da Pra wird Mitinhaber von TM Kommunikation. Mit der personellen Aufstockung erweitert die Winterthurer Agentur ihr Leistungsangebot in den Bereichen Verkauf, Marketing und Unternehmensführung.

da-pra_gross

Der gebürtige Schaffhauser Eugen Da Pra ist ab 1. Oktober 2019 Mitinhaber von TM Kommunikation. Die Agentur für Text, Konzept und Design holt mit Da Pra einen erfahrenen Manager und Unternehmer an Bord. Sein ganzes bisheriges Berufsleben arbeitete er für die Industrie- und Baubranche.

20 Jahre lang führte er die Schweizer Vertriebsorganisation eines global tätigen Industrieunternehmens. Davor verantwortete er als selbständiger Unternehmer den Auf- und Ausbau von Verkaufs- und Marketingabteilungen in mittleren und grossen Betrieben. Zuletzt war er Geschäftsführer bei einem grossen Messe- und Live-Marketing-Veranstalter.

Mit der Beteiligung von Da Pra erweitert TM Kommunikation das Leistungsangebot um Interim-Management, Beratung und Coaching für Verkauf, Marketing und Geschäftsführung mit Fokus auf den B2B-Bereich.

Die Antwort hat für ViiV Healthcare die Stonewall-Inn-Bar in die Schweiz geholt

Für die Prides in Zürich und Genf hat Die Antwort diesen Sommer für ihren Kunden ViiV Healthcare die Stonewall-Inn-Bar in die Schweiz geholt und einiges thematisch aufgerollt, was vor 50 Jahren in New York geschehen ist.

Presse_Demo1

ViiV Healthcare ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das sich dem Fortschritt in der Behandlung und Versorgung von Menschen mit HIV verschrieben hat. Die Agentur hat für ihren Kunden die legendäre Stonewall-Inn-Bar aus New York in die Schweiz gebracht und an den Prides in Zürich und Genf ordentlich Lärm gemacht.

Ähnlich wie im Jahre 1969, der Geburtsstunde der kämpferischen LGBTIQ-Bewegung, die sich gegen willkürliche Polizeigewalt und gesellschaftliche Ausgrenzung lautstark zu wehren begann, inszenierte die Agentur unter anderem Demonstrationen anlässlich der Prides, angeführt von Youtube-Star Raffa Plastic und Drag-Queen Agyness Champagne. 

Presse_Barhocker

Ständerat sagt Ja zu verschiedenen Werbe- und Verkaufsverboten für Tabakprodukte

Der Ständerat will den Umgang mit Tabakprodukten restriktiver regeln. Er hat ein Gesetz verabschiedet, das zusätzliche Werbeverbote für Zigaretten in der Presse und im Internet vorsieht. Zudem dürfen keine Tabakprodukte an Minderjährige mehr verkauft werden.

bundeshaus-zigarette

Studiert man die Übersicht über die geplanten Änderungen im Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten, so stechen verschiedene weitere Punkte hervor. So soll es nach Ansicht des Ständerats künftig nicht mehr erlaubt sein, Gratismuster zur Promotion von Tabakerzeugnissen abzugeben. Ebenfalls verboten werden soll das Sponsoring von internationalen Anlässen durch die Tabakindustrie.

 

Lex Philip Morris

Konkret will der Ständerat ins Gesetz schreiben, dass bei von Bund, Kantonen und Gemeinden organisierten Veranstaltungen und Tätigkeiten kein Sponsoring durch die Tabakindustrie erfolgen darf. Vor kurzem war Aussenminister Ignazio Cassis in die Kritik geraten, weil am Schweizer Auftritt an der Expo 2020 in Dubai ein Zigarettenhersteller als Sponsor vorgesehen war. Das Aussendepartement verzichtete schliesslich auf die Gelder des Tabakmultis.

Der Ständerat geht mit seinem Entscheiden weiter als das geltende Recht und der Bundesrat. Heute ist Werbung für Tabakprodukte nur in Radio und Fernsehen verboten. Zudem ist es untersagt, schädliche Produkte zu bewerben, die sich speziell an Jugendliche richten. Auch die kostenlose Abgabe von Werbeprodukten an Jugendliche ist nicht erlaubt. All diese Verbote sind zurzeit im Bundesgesetz über Lebensmittel geregelt und werden künftig ins neue Tabakproduktegesetz integriert.

 

Etwas wirtschaftsfreundlicher

Eine erste Verschärfung des Umgangs mit Tabakprodukten war vor drei Jahren im Parlament gescheitert. Damals schlug der Bundesrat neben den nun vom Ständerat beschlossenen Massnahmen weitere Regulierungen für die Zigarettenlobby vor, beispielsweise ein Verbot von Plakatwerbung oder von Werbespots im Kino. Verschiedene Kantone kennen solche Verbote bereits, auf Bundesebene ist das Thema aber vorerst vom Tisch.

Teilweise erlaubt bleiben sollen Rabatte bei Tabakprodukten. Legal ist zudem weiterhin der Direktverkauf durch Hostessen, Massenmailings an Erwachsene, Werbung an Verkaufsstellen und auf Gebrauchsartikeln sowie das Sponsoring von nationalen Anlässen. Letzteres ist bislang nur in den Kantonen Solothurn und Wallis verboten.

Schliesslich sorgt das neue Tabakproduktegesetz, dafür, dass die Tabakindustrie verpflichtet wird, ihre Werbeausgaben zu deklarieren sowie erlaubte Werbung mit einem Warnhinweis zu versehen. Heute ist dies freiwillig.

 

Initiative im Nacken

In der Gesamtabstimmung am Donnerstag fand die Vorlage im Ständerat eine deutliche Mehrheit von 32 zu 3 Stimmen bei 5 Enthaltungen. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat. Die breite Unterstützung in der kleinen Kammer ist zumindest ein Indiz dafür, dass das vom Bundesrat überarbeitete und vom Ständerat noch einmal verschärfte Gesetz auch dort Anklang finden könnte.

Die Mehrheit in der kleinen Kammer lobte die klare Fokussierung auf den Schutz von Minderjährigen. Dies sei im ersten Entwurf noch nicht der Fall gewesen, lautete der Tenor der bürgerlichen Kräfte im Ständerat. Diese hatten das Geschäft im Dezember 2016 an den Bundesrat zurückgewiesen.

Ebenfalls gewirkt haben dürfte die eben erst eingereichte Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung». Das von der Ratslinken unterstützte Volksbegehren fordert ein Verbot jeglicher Werbung, die Minderjährige erreichen kann.

 

WHO-Vorgaben erfüllt

Im Ständerat setzte sich der klassische Kompromiss durch. Diesen hatte seine vorberatende Gesundheitskommission erarbeitet. Sowohl vereinzelte Forderungen für mehr Selbstregulierung der Tabakbranche als auch noch weitergehende Verbote für die Zigarettenindustrie fanden im Plenum keine Mehrheit.

Kommissionssprecher Joachim Eder (FDP/ZG) sagte, die Änderungen schafften die Voraussetzungen zur Ratifizierung der Rahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Eindämmung des Tabakgebrauchs. «Die Türen stehen damit weit offen.» Wegen der fehlenden Einschränkungen von Werbung und Sponsoring konnte die Schweiz das Abkommen bisher nicht ratifizieren.

Ein griffiger Kinder- und Jugendschutz sowie die Erfüllung der Mindestanforderungen der Konvention seien für die Mehrheit oberstes Ziel, sagte Eder. Das neue Gesetz sei zudem ein wirksamer Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten.

 

Teurere E-Zigaretten gefordert

Ins Visier genommen werden auch E-Zigaretten. Diese – ob nikotinfrei oder nikotinhaltig – sollen nach Ansicht des Ständerats dem Tabakproduktegesetz unterstellt werden. Zudem will die kleine Kammer solche Produkte besteuern. Über eine entsprechende Motion muss ebenfalls noch der Nationalrat entscheiden.

Dem geringeren Risikoprofil soll mit einem tieferen Satz als bei herkömmlichen Zigaretten Rechnung getragen werden, wie es in der Begründung des Vorstosses heisst. E-Zigaretten sind heute aufgrund eines Parlamentsbeschlusses von der Besteuerung ausgenommen, da es sich um eine Ausstiegshilfe aus der Tabaksucht handelt.

Da die Thematik nicht Gegenstand der Vernehmlassung gewesen sei, habe die Kommission auf eine Regelung im Gesetz verzichtet, sagte Ständerat Eder im Namen der Kommission. Der Bundesrat ist mit dem Anliegen des Vorstosses einverstanden. (SDA)

Refuse to choose: USP und Fusetea laden zum «nicht entscheiden» ein

USP Partner war erneut für Fusetea am Werk. Diesmal wurde das Thema rund um die Flut an Möglichkeiten und damit verbundenen Entscheidungen mit marken- und zielgruppengerechten Live-Marketing-Aktivitäten inszeniert.

Fusetea_Experiential_Sampling_NEU-(1)

Im Rahmen einer Weiterführungskampagne wollte Coca-Cola Schweiz neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades insbesondere die Markenwerte von Fusetea bei der Zielgruppe verankern – die Konsumenten inspirieren und animieren, sich ihre eigene Fusion aus «entweder-oder» zu kreieren, damit das Leben vielfältiger und erfüllter wird. USP zeichnet wie bei der Einführungskampagne im 2018 für die Konzeption, Planung und Umsetzung sämtlicher Live-Marketing-Aktivitäten verantwortlich.

Der entscheidende Kompromiss im Leben eines Millennials  ist höchstwahrscheinlich die Entscheidung zwischen einer schnellen und erfolgreichen Karriere versus einer perfekten Work-Life-Balance – mit dem Bewusstsein, dass beides gleichzeitig nicht möglich ist, was wiederum den Willen stört, alles zu bekommen, was sie wollen.

 

Eine «Nicht entscheiden müssen»-Oase

Um dieses Thema aufzunehmen, konzipierte USP eine Oase, in der sich die Zielgruppe von ihrem komplexen Leben erholen kann und sie keine Entscheidungen treffen muss.

Entsprechend wurde die Live-Marketing-Aktivität konzipiert: Der Stand bietet der Zielgruppe die Möglichkeit, zu entspannen und zu arbeiten, alleine oder gemeinsam mit Freunden abzuschalten, online zu sein und sich trotzdem in der realen Welt befinden – kein Ort für «entweder-oder», sondern vielmehr für «sowohl als auch» und damit ein Rückzugsort ohne Gewissensbisse.

In der Bar, welche sich im Zentrum des Standes befindet, konnte man sich aus einer Auswahl von Kräutern, Früchten und seinem Lieblings-Fusetea einen Mocktail zubereiten lassen.

Umrahmt wurde die Live-Marketing-Aktivität durch ein Mass-Sampling an den sechs frequenzstärksten Bahnhöfen der Schweiz. Insgesamt konnte USP mit den Aktivitäten rund 275’000 Trials für Fusetea generieren.

Fusetea_Experiential_Sampling_NEU-(4)

GAV in Aussicht für Werbungsverträger der Postgesellschaft DMC

Werbungsverträger der Post-Konzerngesellschaft Direct Mail Company (DMC) können auf geregeltere Anstellungsbedingungen hoffen: Die Post und die Gewerkschaft Syndicom werden noch dieses Jahr Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die 4500 DMC-Mitarbeitenden aufnehmen.

dmc-syndicom

Die Gewerkschaft Syndicom ist über die Bereitschaft der Post zu verhandeln «besonders erfreut», wie sie am Donnerstag mitteilte. Zum Kerngeschäft der DMC gehört die landesweite Zustellung von unadressierten Werbesendungen. Von den Angestellten sind 4430 mit Teilzeitpensen in der Zustellung tätig.

Der GAV würde für die Mitarbeitenden erhebliche Vorteile mit sich bringen, schreibt Syndicom. Dem Druck auf Arbeitsbedingungen und Löhne würden sozialpartnerschaftlich vereinbarte Minimalstandards entgegensetzt. Ein GAV mit Sozialplanpflicht, Mindeststandards und jährlichen Lohnverhandlungen sei ein «besonderer Schutz für die Mitarbeitenden».

Jährliche Lohnverhandlungen würden dazu beitragen, dass die Löhne mit der Teuerung mithalten könnten. Und über die Sozialpartnerschaft könnte ein Ausbau der betrieblichen Mitwirkung sichergestellt werden.

 

Sozialplan ausgehandelt

Den GAV forderte Syndicom, nachdem die Post die Basler Distriba gekauft und in die DMC integriert hatte. Daraufhin drohte 25 Mitarbeitenden ein Stellenverlust und über 3000 Angestellten eine Arbeitszeitreduktion. Zudem forderte die Gewerkschaft einen grosszügigen Sozialplan für Angestellte, die ihre Arbeit verlieren und einen Einbezug der Mitarbeitenden in die Verhandlungen.

Auch diese Forderungen wurden laut Syndicom von der Post weitgehend erfüllt. Eine Verhandlungsdelegation der Gewerkschaft sei zu den Sozialplangesprächen zugelassen worden.

Ausgehandelt wurde ein Sozialplan, der eine Entschädigung vorsieht. Berücksichtigt werden Dienstalter und Beschäftigungsgrad, hiess es in der Mitteilung. Die betroffenen Mitarbeitenden erhalten eine maximale Entschädigung von drei Monatslöhnen.

Aus Sicht der Gewerkschaft wäre ein Gesamtarbeitsvertrag bei der DMC ein weiterer Schritt in der gewerkschaftlichen Abdeckung der Zustellungsbranche. Mittelfristig strebt Syndicom einen Branchenvertrag an, von dem alle in der Zustellung Tätigen profitieren könnten. (SDA)
 

Amazon lässt Alexa aus den Grenzen des Haushalts ausbrechen

Amazon startet eine Smarthome-Offensive und will seine Sprachassistentin Alexa noch stärker im Alltag der Nutzer verankern. Mit neuen Ohrhörern sowie experimentellen Geräten wie einer Brille und einem Ring will der Konzern Alexa zudem auch ausserhalb des Haushalts etablieren.

alexa

Hier ist Amazon bisher im Nachteil gegen Alexa-Rivalen wie Apples Siri und den Google-Assistant, die auf Smartphones allgegenwärtig sind. Es gehe darum, die Assistenzsoftware für die Nutzer immer und überall verfügbar zu machen, betonte Alexa-Chef Tom Taylor.

Alexa soll auch deutlich schlauer werden. So werde sie künftig zum Beispiel warnen können, wenn die Batterien in einem vernetzten Gerät oder die Tinte im Drucker zur Neige gehen. Die Kamera-Türklingel der Tochterfirma Ring soll sich dank einer «Concierge»-Funktion mit Menschen unterhalten können, die vor der Tür stehen.

 

Der Konkurrenz hinterher

Alexa wird künftig auch erkennen können, wenn Nutzer über sie frustriert sind. Dafür wird die Software die Stimme analysieren – und dann freundlicher sein. Diese Funktion wird zunächst bei der Steuerung der Musikwiedergabe verfügbar sein. Als weiterer Sprachbefehl wird die Frage «Alexa, warum hast Du das getan?» eingeführt, mit der Nutzer die Sprachassistentin bei unerwartetem Verhalten um Erklärung bitten können. Wenn die Software einen Sprachbefehl falsch ausführt, soll künftig die Frage «Alexa, was hast du gehört?» helfen.

Mit den ersten Alexa-Ohrhörern stösst Amazon in eine neue Produktkategorie vor, die bislang von Apples AirPods dominiert wird. Eine Anwendungsidee ist zum Beispiel, dass man in einem Supermarkt der hauseigenen Biosupermarkt-Kette Whole Foods fragen kann, in welchem Gang sich bestimmte Lebensmittel befinden. Die Ohrhörer haben Unterdrückung der Umgebungsgeräusche vom Hifi-Experten Bose eingebaut und sind mit 129 Dollar ebenfalls günstiger als vergleichbare Technik anderer Anbieter.

Insgesamt kündigte Amazon am Mittwoch mehr als ein Dutzend Produkte an – zu Preisen, die wie so oft bei Amazon die Konkurrenz unterbieten. So stellte Amazons Technik-Chef Dave Limp eine Ring-Sicherheitskamera fürs Zuhause für lediglich 59 Euro vor.

 

Tiefere Preise

Ein weiteres neues Amazon-Gerät ist ein vernetzter Lautsprecher mit deutlich verbessertem Klang. Damit verstärkt der Konzern die Konkurrenz mit Apple und Hifi-Spezialisten wie Sonos. Das Modell Echo Studio soll für Rundum-Sound sorgen und den Klang auch an den Raum anpassen. Den Preis setzte Amazon mit rund 200 Euro deutlich niedriger als bei Konkurrenzmodellen an – ein HomePod von Apple etwa kostet 329 Euro. Von Amazon gab es ausserdem auch neue Versionen bisheriger Echo-Lautsprecher.

Als experimentelle Produkte bringt Amazon eine Brille und einen Ring mit Mikrofonen und winzigen Lautsprechern zur Nutzung von Alexa heraus. Sie werden in den USA in limitierter Auflage verfügbar sein. Die Brille hat weder Kamera noch Display, sondern ist nur zur Sprach-Kommunikation mit Alexa gedacht.

Auch der dazugekaufte Wifi-Spezialist Eero wird in die Alexa-Welt integriert: Per Sprachbefehl soll man zum Beispiel einzelnen Geräten die Netzverbindung abdrehen können. Die Sprachsteuerung soll über Schnittstellen auch mit Wifi-Routern anderer Anbieter verfügbar sein. Die bisher nur in den USA verfügbare Eero-Gerätefamilie will Amazon demnächst auch nach Europa bringen.

 

Datenschutz im Fokus

Limp betonte, dass Datenschutz bei allen Funktionen zu den Grundlagen gehöre. Amazon war – wie auch andere Anbieter von Sprachassistenten wie Apple und Google – in den vergangenen Monaten dafür kritisiert worden, dass auch Mitarbeiter Mitschnitte von Unterhaltungen mit Alexa zu hören bekamen, während das den Nutzern nicht bewusst war. Inzwischen werden sie ausdrücklich darauf hingewiesen und können der Verwendung ihrer Aufzeichnungen zur Verbesserung der Spracherkennung widersprechen.

Amazon-Chef Jeff Bezos schaute kurz beim Event am Hauptquartier in Seattle vorbei und sagte auf Fragen von Journalisten unter anderem, dass er eine Regulierung von Technologie zur Gesichtserkennung begrüssen würde und der Konzern an Vorschlägen dazu arbeite. Amazon entwickelte eine Gesichtserkennungs-Technik unter dem Namen «Rekognition», die auch von Behörden in den USA verwendet wird.

Mit dem Service «Amazon Sidewalk» will der Konzern in der Zukunft eine neue Infrastruktur für das Internet der Dinge schaffen. Mit dem proprietären Funkformat im Bereich von 900 MHz sollen Entfernungen von mehreren hundert Metern überbrückt werden können. Die Technik ist zunächst einmal dafür gedacht, Geräte ausserhalb des Hauses wie Bewässerungssensoren stromsparend anzubinden. Wenn in einer Nachbarschaft viele Sidewalk-Netze laufen, könnte man aber zum Beispiel auch entlaufene Tiere damit aufspüren. (SDA)
 

Das passiert während 60 Sekunden im Schweizer Online- und Mobile-Handel

In 60 Sekunden erwerben Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten Online und Mobile Waren im Wert von 18'264.84 Franken, dies bei durchschnittlichen 152 Bestellungen pro Minute, bei welchen 335 Artikel gekauft werden.

Dies zeigt eine Auswertung, die Carpathia zusammen mit dem Verband Schweizer Versandhandel erstellt hat. Entstanden ist ein Poster, das kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.

Alle Zahlen basieren auf Durchschnittswerten des Handels mit Waren mit Endverbrauchern (B2C). Es sind keine Services wie Tickets, Flüge, Downloads etc. enthalten.

 

Jede Minute 285 Pakete, 44 Kleinwarensendungen aus Asien

285 Pakete sind pro Minute unterwegs, 34 dieser Pakete befinden sich auf dem Rückweg zum Händler als Retoure. Mehr Pakete als retourniert werden, kommen jedoch als Kleinwarensendungen aus Asien und der übrigen Welt in die Schweiz: Minütlich 63 Stück, davon 44 aus Asien.

 

International mehr Zahlungen mit Kreditkarte als in der Schweiz

Wird bei Händlern im Ausland gekauft, wird die Kreditkarte (inkl. Paypal) häufiger gezückt als in der Schweiz. Werden im Ausland pro Minute 31 Bestellungen mit der Kreditkarte bezahlt, sind es in der Schweiz knapp ein Drittel weniger, nämlich 22 Bestellungen. Am beliebtesten ist bei Käufen bei Schweizer Händlern nach wie vor die Rechnung mit 117 Nutzungen pro Minute.

60sec-DigitalCommerce-Schweiz-2019-2000px

Ljilja Mucibabic wird neue Chefredaktorin von Tele Top

Die Chefredaktion von Tele Top ist wieder komplett. Am 1. Januar 2020 übernimmt Ljilja Mucibabic den Posten als Chefredaktorin. Bereits per 1. November 2019 wird Nicole Zintzsche zur stellvertretenden Chefredaktorin ernannt.

teletop

Ljilja Mucibabic war bereits von 2010 bis 2011 während rund anderthalb Jahren VJ für den Nordostschweizer Regionalsender. Seither arbeitet die 40-Jährige in der Nachrichtenredaktion von TeleZüri. Erste Erfahrungen im Videojournalismus sammelte Mucibabic unter anderem als Redaktionsleiterin des Fernsehsenders ZüriPlus (heute Tele Z).

Ihre Stellvertretung übernimmt neu Nicole Zintzsche. Die 27-Jährige hat bei Tele Top erste journalistische Erfahrungen gesammelt und kehrte vor knapp einem halben Jahr, nach einem Abstecher zu TeleZüri, zurück nach Winterthur. Seither ist sie als VJ und Produzentin im Einsatz.

Einen Wechsel gibt es auch in der Programmleitung von Radio Top. Corinne Wacker wechselt per 1. November 2019 mit einem 40-Prozent-Pensum in die Moderation von Tele Top. Die 37-Jährige bleibt Radio Top aber zu 20 Prozent als Moderatorin erhalten. Die restlichen Prozente nutzt Wacker für private Projekte.

Die neue Chefredaktorin Ljilja Mucibabic folgt auf Kathrin Röder, welche den Sender auf eigenen Wunsch per Ende Jahr verlässt. 

Nicole Zintzsche übernimmt ihre zukünftige Aufgabe von Philippe Pfiffner, der neu die Programmleitung von Radio Top verantwortet und in einem strukturierten Prozess in die Geschäftsleitung wechselt. Der 38-jährige Winterthurer war bisher stellvertretender Chefredaktor von Tele Top. Seine Aufgaben als Qualitätssicherer behält er auch in seinen neuen Funktionen.

get_footer();