Die Robolution ist im Anmarsch: Humanoide Roboter machen mobil

Jean Christophe Gostanian, CEO und Inhaber von Avatarion Technology, ist ein Verfechter der humanoiden Robotik und davon überzeugt, dass diese Art von Roboter dabei helfen, künstliche Intelligenz und Digitalisierung greifbar zu machen. Bei der Business Innovation Week (BIW) in Zürich treten in der kommenden Woche 25 humanoide Roboter an.

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Die Robotershow an der BIW ist die bisher grösste in Europa. Lanciert wird bei der BIW auch Hera, eine neue europäische Robotik‐Allianz: die «Human Empowering Robot Alliance». Besucher können an der Live-Experience-Show «Robolution» vier Europa-Roboter-Premieren und neue, exklusive Robotic-Software erleben. 

Es vergeht kaum eine Woche, dass nicht eine neue virtuelle Assistentin, ein Chatbot, ein Welcome-Service oder eine Dialog- und Live-Übersetzungshilfe auf den Markt kommt. Formen und Ausprägungen virtueller Assistenten sind ganz unterschiedlich. Die Umsetzung kann dabei ganz virtuell sein oder eben auch mehr und mehr in Form eines humanoiden Roboters. Siri und Alexa sind digital, DJ Mecabot bringt als «vermenschlichte Gestalt» Menschen beim Tanzen in Stimmung. «Die Roboter machen Digitalisierung und künstliche Intelligenz gegenständlich und damit greifbar. Das schafft Vertrauen!» sagt Avatarion‐CEO Jean Christophe Gostanian.

Und das braucht es auch: Berufe und Arbeitsplätze werden von Robotern übernommen, ganze Branchen werden sich in kürzester Zeit verändern (müssen), wenn Roboter verschiedene Funktionen übernehmen. Fehlende Arbeitskräfte und der Kostendruck werden diese Prozesse beschleunigen. Gostanian mahnt aber auch zum verantwortungsbewussten Umgang mit der humanoiden Robotik: «Es liegt an uns Menschen, diese intelligenten Maschinen verantwortungsbewusst einzuführen und einzusetzen.»

Ewa Ming, Gründerin und Initiantin der Business Innovation Week, legt Wert darauf, der Robotik genügend Raum zu geben: «Keine Frage, humanoide Roboter lösen Respekt, vielleicht sogar Angst aus. Aber sie helfen auch, im rasanten Tempo der Digitalisierung Algorithmen, Chatbots, Bits und Bites für den Normalbürger nachvollziehbarer zu machen und zu verstehen.»

Bei der BIW19 wird die «Robolution» in der Live-Experience-Halle deshalb auch einen gewichtigen Raum einnehmen. Zum Start mit dabei sind Avatarion aus der Schweiz, Generation Robots aus Deutschland und Intuitive Robots aus Frankreich.

Die Business Innovation Week konzentriert sich auf Innovationen für Unternehmen und lädt zum Dialog ein. In Zürich Oerlikon entsteht in der kommenden Woche eine Wissens‐ und Erlebnisplattform für neue Technologien, Trends und Geschäftsmodelle – der Treffpunkt für Unternehmer, Gründer und Zukunftsgestalter.

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KSP gewinnt Stöckli Swiss Sports als neuen Kunden

Im Rahmen eines Evaluationsverfahrens und Pitches hat sich Stöckli Swiss Sports entschieden, neu mit KSP Krieg Schlupp Partner die Kommunikation zu gestalten.

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Christian Gut, Chief Consumer Officer von Stöckli: «KSP hat uns strategisch und mit ihren fundierten Insights zum Wintersport- und Ski-Markt überzeugt.»
 
Daniel Krieg, Founder und CEO von KSP: «Das Spezielle an diesem Mandatsgewinn ist, dass KSP Stöckli bis vor zwei Jahren schon als Kunden hatte. Diesen Lovebrand zurückzugewinnen, ist einfach nur grossartig.»

Persönlichkeitsmagazin Holly geht in Serie

Nach 40’000 verkauften Exemplaren der Erstausgabe erscheint das Persönlichkeitsmagazin der Living-Bloggerin Holly Becker als Eigenmarke in 2020 viermal.

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Ab heute ist die neue Ausgabe Holly, das Magazin der Interior-Bloggerin Holly Becker im Handel erhältlich. Die erste Ausgabe erschien im Januar noch unter dem Namen «Living at Home + Holly» und verkaufte knapp 40’000 Exemplare. Nach diesem erfolgreichen Start geht der Titel als Eigenmarke Holly im kommenden Jahr in Serie und erscheint viermal jährlich.

Holly Becker, Creative Director Holly: «Mein Traum vom eigenen Magazin ist wahr geworden. Das Holly-Magazin soll den Leserinnen Inspirationsquelle sein – zum Anfassen, zum Mitnehmen und zum Nachmachen. Ich möchte die Leserinnen anregen, sich in ihrem Zuhause wohl zu fühlen, mutig auf ihr Bauchgefühl zu hören und Dinge einfach auszuprobieren.»

Sinja Schütte, Publisherin und Chefredakteurin Holly: «Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Start des Magazins. Hollys Fans scheinen sich sowohl in Print als auch im Digitalen zu Hause zu fühlen. Wir glauben an Hollys Inspirationskraft und bauen die Marke Holly im nächsten Jahr weiter aus. Demnächst startet Holly mit einem eigenen Podcast.»

Der Start des Holly-Magazins als Eigenmarke wird von einer Print- und Social-Media-Kampagne unter dem Claim «Mach jeden Tag zum Holly-Day» begleitet. Aktionen am Point-of-Sale runden die Einführung der Eigenmarke Holly ab.

Das Magazin Holly aus der Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur DMM ist für 5 Euro im Handel erhältlich, erscheint mit einer Druckauflage von 80’000 Exemplaren viermal im Jahr. (pte)

St. Galler Tagblatt schliesst und verkleinert Regionalbüros

Das St. Galler Tagblatt baut sechs Stellen ab und reorganisiert die Redaktionen seiner Regionalausgaben. Das Redaktionsbüro in Rorschach wird geschlossen, das Büro der Appenzeller Zeitung in Herisau verkleinert.

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Wird geschlossen: Das Redakionsbüro in Rorschach (Foto: Google Street View).

 

Insgesamt würden rund sechs Vollzeitstellen abgebaut, gab das zu CH Media gehörige Unternehmen am Donnerstag bekannt. Hinzu kämen Einsparungen bei der Grafik und in den Sekretariaten. Die sinkenden Erträge insbesondere am Inseratemarkt zwängen zum Sparen, wird Chefredaktor Stefan Schmid am Donnerstag in der online-Ausgabe des St. Galler Tagblatts zitiert.

Die Redaktorinnen und Redaktoren der Appenzeller Zeitung und des Ressorts Rorschach arbeiten künftig in den Büros an der Fürstenlandstrasse in St.Gallen. Im Appenzellerland werden weiterhin Arbeitsplätze bestehen.

 

Ausserrhoden bedauert Wegzug

Die Ausserrhoder Regierung hat Stellung zum Wegzug der Redaktion der Appenzeller Zeitung von Herisau in die Zentralredaktion in St. Gallen genommen. Sie bedauert den Entscheid, ist aber erleichtert, dass damit kein grösserer Stellenabbau verbunden sind.

Vergangene Woche hätten der CH Media-Verleger und Verwaltungsratspräsident Peter Wanner gemeinsam mit den Verlags- und Redaktionsleitungen das Gespräch mit einer Delegation des Regierungsrats gesucht.

Dabei habe der Regierungsrat die wichtige Funktion der Appenzeller Zeitung für die Region und den Kanton herausgestrichen. Einig seien sich die Gesprächspartner darin gewesen, dass der Umbau der Medienlandschaft noch längst nicht abgeschlossen sei. (SDA)

Peter Metzinger gibt Business Campaigning auf und gründet Mr. Campaigning

Peter Metzinger, der seit 1982 Campaigning macht, verabschiedet sich von Business Campaigning und hat die «Mr. Campaigning AG» gegründet.

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Als Mr. Campaigning unterstützt Metzinger Unternehmen, Verbände und andere Organisationen bei der Bewältigung von Krisen und komplexen Herausforderungen in den Bereichen Unternehmensführung, Marketing, Kommunikation und Politik. Bei Bedarf greife er auf ein Netzwerk von Spezialisten und Partnern zurück, um das jeweils optimale Team zusammenzustellen, schreibt er in einer Mitteilung.

«Wo andere nur zwei Wege sehen, gibt es oft noch einen dritten», so der Autor des Standardwerks «Business Campaigning», Veranstalter des Campaigning Summit Switzerland und Campaigning-Pionier der Schweiz. «Das ist einer der Leitsätze, an denen wir uns orientieren.»

Mr. Campaigning geht mittels Namensänderung aus der früheren  Firma The Reputation Rescue Company hervor. Business Campaigning soll nach Angaben von Metzinger nach der Abwicklung der letzten Aufträge verkauft oder liquidiert werden. 

Zu dem Schritt bewogen habe die Beobachtung, dass Metzinger schon seit zwanzig Jahren immer wieder und in den letzten Jahren immer öfter als «Mr. Campaigning» bezeichnet und vorgestellt wurde. Wenn man ein so eindeutiges Feedback vom Markt bekommt, dürfe man das nicht ignorieren, also habe seine Frau angeregt, neu unter diesem Namen aufzutreten. Die Form einer Aktiengesellschaft sei dann die ideale Lösung gewesen, weil sie die Möglichkeit bietet, Partnerinnen und Partner an Bord zu holen.

Nach Angaben von Metzinger werde er zwar Mr. Campaigning genannt, aber der richtige Mr. Campaigning sei in der Achtzigern und Neunzigern sein Lehrer gewesen. Nachdem Metzinger sich 1998 selbständig machte, sei Mr. Campaigning verschwunden. Seitdem gebe es immer wieder Berichte über Sichtungen in Krisengebieten, meist kurz vor der Beendigung der Krise, aber man wisse nichts Genaues. Aktuell soll er sich im Amazonas aufhalten. Engagement für eine gute Zukunft der Menschheit sei schon immer ein wesentlicher Teil der Mission von Mr. Campaigning gewesen. Deshalb sei ihm auch die Unterstützung von Innovationen ein echtes Anliegen, sagt Metzinger. Dazu gehöre auch, dass er zusammen mit Nationalrat Martin Bäumle und ETH-Prtofessor Anthony Patt vor kurzem einen Vorschlag für eine Flugticketabgabe entwickelt hat, der als erster Vorschlag Unterstützung sowohl von Umweltvertretern als auch dem Flughafen Zürich und der Swiss erhalten hat, wie die NZZ am Sonntag berichtete.

Aufgrund eines Interviews in 20 Minuten zur aktuellen Krise der Credit Suisse wurde heute entschieden, die Veröffentlichung vorzuziehen, während im Hintergrund weiter am neuen Corporate Design und einer neuen Website gearbeitet wird.
 

SRG-Ombudsmann ortet keine Linkstendenz bei SRF

Schweizer Fernsehen SRF hat keinen Linksdrall: SRG-Ombudsmann Roger Blum weist diesen Vorwurf zurück. Seinem am Donnerstag veröffentlichten Befund war eine grundsätzliche Beanstandung der Programmgestaltung vorausgegangen.

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Auslöser des 42-seitigen Berichts war eine Beanstandung vom 16. April 2019. Diese betraf die politische Ausrichtung des Programms von Fernsehen SRF. Der Beschwerdeführer wirft in seinem Schreiben Fernsehen SRF einerseits vor, die Klimadebatte aufgebauscht zu haben.
Andererseits moniert er, Schweizer Fernsehen SRF berichte grundsätzlich aus einer linken Optik heraus. Beides habe die Zürcher Wahlen vom 24. März beeinflusst. In diesen haben Grüne und Grünliberale Sitze hinzugewonnen.

In seinem Schlussbericht weist der SRF-Ombudsmann beide Vorwürfe zurück. Fernsehen SRF habe weder die Klimadebatte zu Unrecht gross thematisiert, noch «sich einseitig links gebärdet», wie Blum festhält. Seinen Entscheid belegt er mit Analysen der von Fernsehen SRF ausgestrahlten Informationssendungen zwischen dem 11. bis 23. März.

Sein Fazit ist klar: «Schweizer Fernsehen wählt in seinen Informationssendungen die Themen nach den Kriterien von Aktualität und Relevanz aus.» Die Programmverantwortlichen hätten ihre Sendungen evaluiert und belegen können, dass stets Politikerinnen und Politiker des rechten wie auch des linken Lagers zu Wort gekommen seien. Dies zeige, dass SRF «nach allen Seiten Distanz übt», wie Blums schreibt.

 

Keine Belege für Linkstendenz

Insgesamt hätte SRF in den zwei Wochen vor den Zürcher Wahlen bloss in einem guten Drittel der Sendungen über die Klimadebatte berichtet, wie es im Bericht heisst. Blum gibt zu bedenken, dass die Medien bei aktuellen Themen wie der Klimadebatte gar keine Wahl hätten. «Wenn sie ein solches Thema nicht aufgreifen, vernachlässigen sie ihre Informations-, Sozialisations- und Aritkulationsfunktion.»
Auch den Vorwurf der grundsätzlichen Linkstendenz weist Blum zurück. Eine solche würde dann vorliegen, wenn vorwiegend «linke» Themen gewählt und diese Themen mit einem linken anwaltschaftlichen Fokus bearbeitet würden. Des Weiteren müsste im Sinne einer Linkstendenz belegt werden können, dass in den ausgestrahlten Sendungen mehr linke Positionen gespiegelt und linke Regierungsmitglieder freundlicher behandelt würden als rechte.

Für all diese Punkte fand Blum gemäss Schlussbericht keine Anhaltspunkte. Im Gegenteil: Im untersuchten Zeitraum habe beispielsweise die Tagesschau gar zugunsten der Rechten berichtet, da sich in den untersuchten Sendungen mehr rechte Politiker hätten äussern können.
Es gebe auch keine Belege dafür, dass Korrespondenten und Moderatoren durch Bemerkungen und Betonungen eine allfällige linke Gesinnung gezeigt hätten. «Sie berichteten sachlich und neutral», resümiert Blum.

 

Sachgerechte Darstellung ist Pflicht

Der SRG-Ombudsmann bezieht sich in seinem Fazit auf die in der Verfassung und im Gesetz verankerten Programmautonomie. Das Unternehmen werde sich «mit aller Kraft gegen Beeinflussungsversuche wehren», hält Blum fest. Eine Bevormundung in der Themenwahl – von welcher Seite sie auch kommen mag – widerspreche der Medienfreiheit und den demokratischen Grundsätzen der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Im Bundesgesetz über Radio und Fernsehen RTVG sind sowohl die Programmautonomie von Radio und Fernsehen SRF als auch gewisse Mindestanforderungen an den Programminhalt formuliert. Art. 4, Abs. 2. verlangt, dass «redaktionelle Sendungen mit Informationsgehalt Tatsachen und Ereignisse sachgerecht darstellen» müssen, so dass das Publikum eine eigene Meinung bilden könne. (SDA)

Bei Keystone-SDA wurden erneute Sparmassnahmen angekündigt

Laut dem Journalistenverband Impressum wurden trotz Subventionen des Bundes für den Service public von Keystone-SDA erneute Sparmassnahmen angekündigt. Grund sei ein Umsatzrückgang bei den Medienkunden. Das Personal befürchtet eine Abwärtsspirale.

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Obwohl der Bund Subventionen für den Service public von Keystone-SDA in Höhe von 2 Millionen Franken zugesprochen hatte, wurde am Donnerstag ein weiteres Sparpaket von 800’000 Franken angekündigt. Die Geschäftsleitung spricht von einem erneuten Stellenabbau und höheren Kostendruck auf die Arbeitnehmenden.

Das Personal von Keystone-SDA äussert Unverständnis angesichts dieser Ankündigung und befürchtet weitere Sparrunden. Der Journalistenverband Impressum teilt diese Befürchtungen und drückt seine Besorgnis aus. Schon letztes Jahr wurde ein Viertel der Arbeitnehmenden entlassen.

Ein weiterer Stellenabbau wäre mit dem Qualitätsanspruch von Keystone-SDA nicht zu vereinbaren. Das Sparpotential ist beim Personal ausgeschöpft, da das im vergangenen Jahr angestrebte Sparziel von 36 Vollzeitstellen sogar übertroffen wurde. Bei der Anzahl Führungskräfte hingegen hat sich seit letztem Jahr trotz des sonstigen grossen Einschnitts nichts verändert. Wenn gespart werden muss, dann läge dort das Potential.

Deswegen appeliert der Verband in seiner Mitteilung an die Kunden von Keystone-SDA, die Verlagshäuser, diesen Schweizerischen Qualitätsdienst des Journalismus im Sinne des Service public hochzuhalten und ihn nicht einer weiteren Abwärtsspirale preiszugeben.

Zudem betont er, dass Sparmassnahmen nicht unausweichlich seien, sondern die Einnahmeseite des Unternehmens unter Einbezug des Personals genauer unter die Lupe genommen werden müsse. Keystone-SDA schreibt aufgrund der Hilfe des Bundes schwarze Zahlen. Entlassungen seien angesichts dieser Ausgangslage nicht zielführend.

Der Verwaltungsrat hatte vergangene Woche das Rahmenbudget 2020 verabschiedet. Er bezeichnete dabei Personalmassnahmen als unumgänglich, trotz positiver Resonanz der Kunden zum neuen Tarifmodell und Lichtblicken im Corporate Content.

Die Umsetzung dieser Massnahme soll auf die Gesamtunternehmung verteilt werden und nicht nur die Redaktion betreffen. Die natürliche Fluktuation will der Verwaltungsrat dabei weit möglichst berücksichtigen. Der grundsätzliche Einstellungsstopp gilt nach wie vor. (pd/swi/SDA)
 

Millenials in Paradise: Blick und Studierende der FH Graubünden starten Reality-TV-Experiment

Die Blick-Gruppe unterstützt als Medienpartner Bachelor-Studierende der Fachhochschule Graubünden in ihrem Studienprojekt: der Entwicklung eines neuartigen Reality-TV-Formats.

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Im Rahmen einer Arbeit im Joint-Degree-Bachelorstudium Multimedia Production haben die Studierenden der FH Graubünden dieses Social-Media-gerechte, neuartige Gefäss gestaltet. Die Blick-Gruppe ist exklusiver Medienpartner des Studienprojekts und veröffentlichte gestern Abend den offiziellen Trailer zu «Millennials in Paradise» online auf Blick.ch sowie auf den Social-Media-Kanälen.

«Bei uns hat Innovation eine besondere Bedeutung, vor allem wenn es um neue Formate und neue Zielgruppen geht. Deshalb freuen wir uns, die Studierenden in ihrem Projekt zu unterstützen und unserem Publikum gleichzeitig ein neues, unterhaltendes Format auf Blick.ch zu zeigen», sagt Katia Murmann, Chefredaktorin Digital der Blick-Gruppe.

 

Eine diverse Generation

Das Reality-Format «Millennials in Paradise» richtet sich an ein junges, Social-Media-affines Publikum und soll die Generation der Millennials porträtieren, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Acht einander fremde Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 18 bis 24 Jahren wurden im September eine Woche lang bei einem gemeinsamen Aufenthalt auf Mallorca mit Kameras begleitet. Die Serie zeigt, was bei einem Zusammentreffen der unterschiedlichen Charaktere passiert.

«Wir wollen mit der siebenteiligen Serie die mit Vorurteilen belastete Generation von ihrer ehrlichsten Seite zeigen und gleichzeitig eine neue, audiovisuelle Form der Unterhaltung entwickeln», sagen Lorena Wahrenberger und Michel Kessler, Produzenten des Projekts und Studierende der Fachhochschule Graubünden. Ihre Vision: Die Schranken eines gängigen Hochschulprojekts brechen. «Vor allem die hitzigen, nicht-gescripteten Diskussionen zeigen die einzelnen Persönlichkeiten und die Themen, die die junge Generation umtreiben.»

 

Studierende werden zu Neuem ermutigt

Das von der Blick-Gruppe begleitete Projekt entstand innerhalb eines Moduls bei Thomas Weibel, Dozent am Institut für Multimedia Production der Fachhochschule Graubünden. «Wir bilden junge Medien-Ingenieurinnen und -Ingenieure nicht darin aus, althergebrachte Formate einfach zu kopieren. Wir ermutigen sie dazu, etwas zu wagen, Neues auszuprobieren, einmal vielleicht zu scheitern und ein anderes Mal dafür zu reüssieren. Millennials in Paradise ist ein solcher Versuch, und wir freuen uns sehr, dass die Blick-Gruppe unsere Studierenden in der Verbreitung der Inhalte unterstützt», sagt Weibel.
 
Ab Sonntag, 29. September, wird jeden Tag ein Portrait eines der acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer online auf Blick.ch sowie auf den Social-Media-Kanälen der Blick-Gruppe und von Millennials in Paradise veröffentlicht. Startschuss von «Millennials in Paradise» ist Montag, 7. Oktober: Dann werden die sieben Folgen mit bis zu 20 Minuten Länge auf Blick.ch ausgestrahlt und dort, sowie auf den Social-Media-Kanälen der Blick-Gruppe, begleitet. Videos, Vlogs und interaktive Stories begleiten die Berichterstattung und bieten dem Projekt zusätzliche Reichweite.

Thomas Spiegel wird Geschäftsführer der Blick-Gruppe

Thomas Spiegel zieht in das Group Executive Board ein und wird zuständig für Global Media sowie gleichzeitig Geschäftsführer der Blick-Gruppe. Alexander Theobald übernimmt die CEO-Funktion bei Ringier Axel Springer Schweiz von Ralph Büchi. Dieser wird das Unternehmen wie geplant verlassen und sich auf sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender Axel Springer in Berlin konzentrieren.

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Im Zuge des weiteren Ausbaus der digitalen Medien-Aktivitäten nimmt Thomas Spiegel ab 1. Februar 2020 Einsitz in das Group Executive Board der Ringier. Sein Verantwortungsbereich umfasst alle journalistischen Produkte der Ringier Gruppe.
 
Der 36-Jährige kommt von Dentsu Aegis Network, wo er seit 2015 als CEO Schweiz fungierte. Die Schweizer Präsenz des Netzwerks ist in dieser Zeit durch starkes organisches Wachstum und strategische Akquisitionen auf rund 800 Mitarbeitende angewachsen und gewann eine Vielzahl namhafter Kunden. Zuvor war Spiegel bereits mehrere Jahre in leitenden Positionen für das globale Agentur-Netzwerk tätig und baute in dieser Zeit eine weitere erfolgreiche Agenturpräsenz in Österreich auf. Vor seinem Wechsel zu Dentsu, betreute er bei Google im Account Management einige der weltweit grössten Kunden.
 
Marc Walder, CEO Ringier, in einer Mitteilung: «Mit Thomas Spiegel gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für digital fokussierte Medienstrategien, Vermarktung und Transformation. Mit seinem breiten Know-How und seinem grossen Netzwerk wird Spiegel uns dabei unterstützen, die journalistischen Aktivitäten von Ringier strategisch weiter zu entwickeln. Parallel dazu übernimmt er die operative Verantwortung der Blick-Gruppe.»
 
Alexander Theobald (55), der neben seiner Tätigkeit als COO Ringier Schweiz bisher auch die Geschäftsführung der Blick-Gruppe innehatte, übernimmt von Ralph Büchi (62) per 1. April 2020 die operative Leitung als CEO der Ringier Axel Springer Schweiz. Er berichtet weiterhin an CEO Marc Walder und in seiner Funktion als CEO an den Verwaltungsrat von Ringier Axel Springer Schweiz.
 
Ralph Büchi wird im besten gegenseitigen Einvernehmen und mit Ablauf seines Vertrags zum 31. Mai 2020 die Ringier AG verlassen, um sich ganz auf seine Aufgabe als Aufsichtsratsvorsitzender der Axel Springer SE, Berlin, die er im April 2019 angetreten hat, sowie weitere Mandate zu konzentrieren. In der Übergangszeit wird er weiter ausgewählte Projekte betreuen. 

Das Group Executive Board von Ringier wird sich ab dem 1. Februar 2020 wie folgt aufstellen:

  • Marc Walder, CEO
  • Annabella Bassler, CFO
  • Robin Lingg, International Marketplaces
  • Thomas Spiegel, Global Media und Blick-Gruppe
  • Alexander Theobald, COO Schweiz und CEO Ringier Axel Springer Schweiz

 

OSW zeigt für Basler Versicherungen geographische und persönliche Nähe auf

Partnerschaftlich, authentisch, regional. Diese drei Werte stehen im Zentrum der neuen KMU-Imagekampagne der Basler Versicherungen, und werden von OSW in Form von echten Success Stories und Kunden-Testimonials mit regionalem Fokus umgesetzt.

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«Mir si eifach regional.» So lautet das Kundenversprechen der Basler Versicherungen in Bern, während in Sursee: «Mer send eifach regional.» stehen wird. Die Differenzierung ist gewollt. Die geografische und persönliche Nähe steht im Zentrum der neuen Kampagne der Basler Versicherungen, die sich in ihrer neuesten Imagekampagne als attraktive Anbieterin von Versicherungslösungen für KMU positioniert. Ihr Versprechen: Wir sind partnerschaftlich, authentisch und regional.

 

Individuelle Porträts von Beratern und ihren Kunden

Schweizweit gibt es bei der Basler 29 Generalagenturen, 19 davon in der Deutschschweiz, 8 in der Romandie und 2 im Tessin. In der Kampagne, die erstmals Anfang September zu sehen sein wird, werden Kunden zu Testimonials mit individuellen Kundenzitaten in ihrer jeweiligen Mundart.

Die Kundengeschichten bilden das Herzstück der Kampagne und sind auf Baloise.ch abgebildet. Die Fotos der Schadenfälle sind echt, diejenigen für die Kundenbeziehungen wurden gemeinsam mit den ausgewählten Kundinnen und Kunden konzipiert und im Unternehmensbetrieb vor Ort geshootet.

OSW entwickelte das Konzept für diese Testimonialkampagne und ging dann in persönlichen Interviews den Kundenbeziehungen beziehungsweise Schadenfallabwicklungen auf den Grund. Beide Seiten kamen in den Interviews angemessen zu Wort, weshalb umfassende Stories entstanden sind. 

Die KMU-Imagekampagne ist auf regional geschalteten Plakaten und Bannerwerbung sowie auf Social Media zu sehen.

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Verantwortlich bei den Basler Versicherungen: Tamara Neskovic (Campaign Management & Digital Marketing); Raphael Bucher (Projektleiter Werbung). Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (Inhaber/CD); Nathalie Baltisberger (Beratung); Sara Steinmann (Text/Konzept).

Medienart übernimmt die Annabelle von Tamedia

Tamedia übergibt die Frauenzeitschrift Annabelle auf den 1. Oktober 2019 an den jungen Zeitschriftenverlag Medienart.

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Die Annabelle wird ab dem 1. Oktober 2019 vom Aargauer Verlag Medienart herausgegeben. Alle Mitarbeitenden werden vom neuen Verlag übernommen und sie werden vorerst in ihren Büros am Sitz von Tamedia weiterarbeiten. Jacqueline Krause-Blouin, die die Chefredaktion im Juli ad interim übernommen hat, wird den Titel planmässig bis Ende Jahr weiterführen. Tamedia Advertising (ab 1. Januar 2020 Goldbach Publishing) wird im Auftragsverhältnis weiterhin für die Vermarktung der Zeitschrift verantwortlich zeichnen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Jacqueline Krause-Blouin, Chefredaktorin ad interim.

 

Medienart ist in Aarau domiziliert und wird von den drei Inhabern Valentin Kälin, Brigit Langhart und Jürg Rykart geführt. Medienart wurde 2016 zur Übernahme der Kochzeitschrift Le Menu mit 288’000 Leserinnen und Lesern gegründet. Der Titel wird künftig ebenfalls durch Goldbach Publishing vermarktet. Das Portfolio von Medienart umfasst weiter verschiedene Fachpublikationen wie Phase 5, Domotech, eTrends sowie Technik und Wissen. Der Verlag will laut Mitteilung am Mix der Annabelle mit Reportagen, Hintergrund und Lifestylethemen festhalten. 

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Valentin Kälin, Brigit Langhart und Jürg Rykart (v.l.) von Medienart. Langhart ist seit 2017 Partnerin (Werbewoche.ch berichtete).

 

Jürg Rykart, Verwaltungsratspräsident Medienart: «Mit unserer Start-up-Mentalität können wir der Annabelle einerseits den nötigen Spirit für eine grossartige Zukunft geben und andererseits mit unserer Erfahrung im Zeitschriftenmarkt eine nachhaltige Entwicklung dieser Marke gewährleisten. Wir freuen uns auf diese grosse Aufgabe gemeinsam mit dem bewährten Redaktionsteam.»

Tamedia will sich im Bereich Bezahlmedien künftig auf Qualitätsjournalismus konzentrieren, der im Abomodell durch die Leserinnen und Leser finanziert wird. Im Juli 2019 wurde darum die Verkaufsabsicht für die stark vom Werbemarkt abhängige Annabelle bekannt gegeben (Werbewoche.ch berichtete). Bereits im Januar hat Tamedia bei der Annabelle massive Sparmassnahmen eingeleitet. 14 Mitarbeitenden wurde damals gekündigt, Chefredaktorin Silvia Binggeli gab ihren Posten ab, Krause-Blouin übernahm ab August interimsitisch. Ende August liess Tamedia durchblicken, dass sich verschiedene potentielle Käufer für das älteste Frauenmagazin im deutschsprachigen Raum interessierten. (hae/pd)

Stephanie Günzler verstärkt PrimCom-Team in Zürich

Neuzugang bei PrimCom in Zürich: Anfang September stiess Stephanie Günzler zum Team der auf die Reiseindustrie spezialisierten Agentur.

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Seit 1. September gehört Günzler zum zehnköpfigen PrimCom-Team am Standort Zürich und bringt ihre Expertise mit ein.

Die 42-Jährige verfügt über mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Tourismus, Journalismus und Kommunikation. Vor ihrem Wechsel zu PrimCom zeichnete sie während fünf Jahren beim Schweizer Touristik-Fachmagazin Travel Inside als Redaktorin verantwortlich, die letzten drei Jahre zudem als Chefredaktorin des Special Interest Magazins MICE-tip. 

Zuvor war sie unter anderem bei der Agentur Viva in Zürich sowie bei der südwestdeutschen Tageszeitung Heilbronner Stimme als Redaktorin tätig.

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