Fünfstern und Margarethenklinik machen ästhetische Wünsche wahr

Schönheitschirurgie gibt es neu auch auf universitärem Niveau. Für die Eröffnungskampagne der Margaretenklinik, ein neuer Aussenstandort des Universitätsspitals Basel, kommuniziert Fünfstern das Angebot an ästhetischen Behandlungen mit assoziativen Stellvertretern.

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Die neu eröffnete Margarethenklinik ist spezialisiert auf die Bereiche ästhetische Chirurgie, Dermatologie und Teilbereiche der Urologie. Sie bietet Patientinnen und Patienten das Ambiente einer privaten Klinik, kombiniert mit der Kompetenz und Sicherheit des universitären Umfelds. Ziel der Eröffnungskampagne war es, dieses Novum breitenwirksam zu kommunizieren.

Dazu entwickelte Fünfstern eine Kampagne, die mit einem Augenzwinkern an die doch etwas heikleren Themen wie Brustoperationen oder Erektionsstörungen herangeht. So wecken die entwickelten Sujets mit Früchten und Gemüse beim Betrachter Assoziationen zum entsprechenden Thema, ohne dieses konkret anzusprechen.

Die Plakat-Kampagne wurde an ausgewählten Standorten in der Region Basel ausgehängt und mit ÖV-Werbung sowie Online-Bannern unterstützt.

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Verantwortlich bei Universitätsspital Basel/Margarethenklinik: Viviane Gutzwiller (Leiterin Marketing & Marke). Verantwortlich bei Fünfstern Basel: Marcel Krebs (Beratung / Strategie); Gregor Fitz (CD/AD); Aimée Schmid, Natalie Amiet (Grafik).

Sheba und Pedigree bringen das Tierheim zu den Konsumenten

Mit dem Motto «Tieren ein Zuhause geben» nehmen Sheba und Pedigree den Welttiertag am 4. Oktober zum Anlass, um die Adoption von Tieren in der Schweiz zu fördern.

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Dieses Jahr wird das Tierheim ins Einkaufszentrum gebracht! Denn täglich tummeln sich in Schweizer Einkaufszentren Hunderttausende von Konsumenten, währenddem in Tierheimen zahlreiche Hunde und Katzen auf ein neues Zuhause warten.

Ein paar der herrenlosen Tiere aus den Tierheimen Strubeli in Hegnau (ZH), Rosel in Brügg (BE) sowie Tierheim an der Ron in Root (LU) werden vom 16. September bis 19. Oktober in über 180 Interdiscount-Filialen und zwei Showrooms von Microspot.ch auf grossen Screens vorgestellt. Damit soll das Thema «Adoption von Haustieren» auf eine neuartige Weise gezeigt und das Bewusstsein für heimatlose Hunde und Katzen in der Schweiz gefördert werden.

 

Spenden mit dem Kauf von Produkten

In Zusammenarbeit mit Coop und dem Schweizer Tierschutz STS fördert Mars Schweiz die Adoption von Tieren. Mit dem Kauf von Produkten der Marken Sheba, Pedigree, Whiskas, Catsan, Perfect Fit, Dreamies, Cesar und Frolic unterstützt man das STS Projekt «Adopt a Pet», das die Vermittlung von Tieren aus Schweizer Tierheimen fördert. Bei jedem Kauf werden von Mars Schweiz und Coop 10 Rappen gespendet.

Geholfen werden kann nicht nur mit dem Kauf von Produkten, sondern auch mit dem Spenden von Futter. In ausgewählten Coop-Bau+Hobby-Filialen werden Futterspende-Boxen für Hunde und Katzen im Tierheim aufgestellt. Diese bleiben auch nach dem Welttiertag stehen.

 

Internationaler Welttiertag

Der internationale Welttiertag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, das durch den Menschen verursacht wird. Er findet seit 1925 jedes Jahr am Namenstag des Mönchen Franz von Assisi statt, der als besonders tierlieb galt.

Probleme im Umgang mit Adressdaten bei Serafe laut Bakom gelöst

Für die Probleme im Umgang mit fehlerhaften Adressdaten bei der Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe Serafe ist eine Lösung gefunden worden. Das Bundesamt für Kommunikation Bakom hat die Kantone entsprechend informiert.

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Damit Serafe den Einwohnerregistern die fehlerhaften oder unpräzisen Haushaltsdaten melden könne, hätten das Bakom, die Serafe und der Verband der Schweizerischen Einwohnerdienste VSED gemeinsam die Angaben definiert, mit denen die Formulare auszufüllen seien, teilte das Bakom am Montag mit.

Die Serafe ist seit dem 22. Januar 2019 Ansprechstelle für Haushalte bei Fragen zur Rechnungsstellung der Radio- und Fernsehabgabe. Mit dieser Massnahme seien die Gemeinden entlastet worden, die eine Vielzahl von Anfragen erhalten hätten, welche andere als Adressfragen betroffen hätten und nicht in ihren Zuständigkeitsbereich gefallen seien, schreibt das Bakom.

Die Serafe sei aber nicht befugt, an den Haushaltsdaten der Einwohnerregister Änderungen vorzunehmen. Eine Begleitgruppe habe deshalb einen Rückmeldeprozess erarbeitet, um sicherzustellen, dass die gesammelten Reklamationen von Bürgerinnen und Bürgern, die in den Zuständigkeitsbereich der Einwohnerregister fielen, dorthin gelangten.

Die Serafe werde in einem nun speziell definierten Rückmeldeformular sämtliche gesammelten und für die Einwohnerregister bestimmten Daten an die Einwohnerregister zurückmelden. Dieser Prozess sei am 30. Juli zwischen dem Bakom, der Serafe und dem VSED definiert worden. Das Bakom habe die Kantone mit Schreiben vom 27. September entsprechend informiert und gebeten, diese Information an die Gemeinden weiterzuleiten.

Die Einführung der neuen Radio- und TV-Abgabe hatte zahlreiche Fragen aufgeworfen und für Unstimmigkeiten gesorgt. Der VSED bemängelte, dass die Serafe die Januarrechnungen nicht gemäss den aktuellsten Adressdaten der Einwohnerregister verschickt hatte. Einwohnerdienste sahen sich aber auch mit Fragen zu Fristen, Ratenzahlungen, Befreiungsanträgen und anderem konfrontiert, wofür die Serafe zuständig ist.

Die Serafe mit Sitz in Fehraltdorf ZH erhebt die Gebühren seit dem 1. Januar 2019 als Nachfolgerin der Billag. Der Systemwechsel von der geräteabhängigen Empfangsgebühr zur geräteunabhängigen Haushaltsabgabe trat zum gleichen Zeitpunkt in Kraft. Das Mandat der Serafe läuft bis 2025. Für die gesamte Mandatsdauer erhält die Serafe vom Bakom 123 Millionen Franken. (SDA)

EPFL-Forscher entwickeln umweltfreundlichere Bitcoin-Alternative

Die Kryptowährung Bitcoin verbraucht enorme Mengen an Energie und produziert damit erhebliche CO2-Emissionen. Forscher der ETH Lausanne arbeiten an einer energiesparenden Alternative.

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Die EPFL – École polytechnique fédérale de Lausanne aus der Vogelperspektive (Foto: Facebook/EPFL)

 

Der ökologische Fussabdruck der Digitalwährung Bitcoin ist gewaltig. Der Grund ist der Mechanismus, der für die Sicherheit von Transaktionen sorgen soll, zum Beispiel um zu verhindern, dass eine Bitcoin-Einheit mehrfach ausgegeben wird. Im Kern geht es darum, dass jede Transaktion durch einen temporären zentralen Kontrolleur bestätigt werden muss, der die Gesamtheit des Bitcoin-Netzwerks kontrolliert und die Berechtigung hat, der «Blockchain» die neue Transaktion hinzuzufügen.

Für seine Leistung erhält der zentrale Kontrolleur Bitcoin-Einheiten, weshalb der Wettbewerb um diese Rolle hart ist. Es gewinnt, wer ein komplexes mathematisches Problem löst – was enorme Rechenleistung und Unmengen an Energie braucht. Fachleute bezeichnen dies auch als «Mining».

 

Unschuldsvermutung als Basis

Ein Forschungsteam um Rachid Guerraoui von der ETH Lausanne (EPFL) schlägt jedoch einen anderen, minimalistischen Ansatz vor, der weitaus weniger Energie verbraucht. „Wenn es nur um die Frage geht, ob Person A eine Bitcoin-Einheit an Person B überweisen darf, oder ob sie diese Einheit schon Person C, D und E gegeben hat, braucht man keine zentrale Autorität, die das komplette Netzwerk kontrolliert“, erklärte Guerraoui im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es sei ein weitaus einfacheres Problem.

Anstatt alle Akteure unter Generalverdacht zu stellen, geht der von Guerraoui und seinen Kollegen entwickelte Algorithmus namens «Byzantine Reliable Broadcast» vom Prinzip der Unschuldsvermutung aus, wie die EPFL am Montag mitteilte.

 

Stichproben zur Absicherung

Die Sicherheit des Systems lasse sich durch Kommunikation (oder «Broadcasting») zwischen Beteiligten im Bitcoin-Netzwerk sicherstellen, hiess es weiter. Anstatt sich als zentraler Kontrolleur mit allen Beteiligten kurzzuschliessen, reiche der Austausch mit einer Stichprobe anderer «Player».

«Wenn Person A mit Bitcoin bezahlen will, erlaubt das System Person B nicht, die Zahlung anzunehmen, bis über eine zufällig gewählte Stichprobe anderer Player ausgeschlossen wurde, dass Person A die Bitcoin-Einheit schon ausgegeben hat», so Guerraoui.

Der Energieverbrauch bei dieser Herangehensweise käme etwa dem vom Austausch von E-Mails gleich, sagte der Forscher. Für eine Transaktion würden dann nur wenige Gramm CO2 ausgestossen im Vergleich zu schätzungsweise 300 Kilogramm bei einer klassischen Bitcoin-Transaktion.

 

Hohe Sicherheit für einfache Transaktionen

In Sachen Sicherheit der Transaktionen stehe das neue System dem klassischen in nichts nach, schrieb die EPFL. Allerdings sei «Byzantine Reliable Broadcast» nicht für alle Anwendungen geeignet, die mit Bitcoin möglich sind. Beispielsweise seien komplexere Transaktionen wie für smarte Verträge nicht möglich. Relativ einfache Anwendungen wie zum Beispiel ein Bezahlsystem für ein Bike-Sharing-Angebot seien aber denkbar.

Das EPFL-Forschungsteam stellte das Konzept bereits in zwei Publikationen im Rahmen von Fachkonferenzen vor und stiess damit auf grosse Anerkennung der Fachwelt, wie die EPFL mitteilte. Guerraoui und Kollegen wollen den neuen Algorithmus bis Ende 2020 als Open-Source Code der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. (SDA)

Serviceplan Suisse findet die BMW-Niere im Tessin

Serviceplan Suisse zeigt mit dem aktuellen Kampagnensujet für ausgewählte BMW-Partner im Tessin, wie gut die Marke zum südlichen Kanton passt.

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Das von Serviceplan Suisse für die Partner Emil Frey Lamone und Balerna, Garage Torretta und Garage Rivapiana entwickelte Kampagnenmotiv basiert auf einer einfachen, aber verblüffenden Entdeckung. Aus einem bestimmten Blickwinkel (und mit ein wenig Bildbearbeitung) offenbart die berühmte Ponte dei Salti den Umriss der ikonografischen BMW Niere – für bestehende und zukünftige BMW-Fahrer eine echte Sehenswürdigkeit.

Das Kampagnensujet ist seit dem 2. September überall im Tessin in Tageszeitungen und auf Plakatstellen zu sehen.

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Verantwortlich bei BMW Schweiz: Evelyne Stöckli (BMW Dealer Marketing). Verantwortlich bei Serviceplan: Marcin Baba, Florian Birkner (Creative Direction); Daniel Hesse (Art Direction); Günter Zumbach (Text); Tatyana Wenzin, Melanie Herbst (Beratung); Raul Serrat (Executive Creative Direction); Pam Hügli (Gesamtverantwortung); Carioca Studios (CGI).

Von Sachpolitikern und Drama Queens: PAM lanciert weiteres Sujet für BDP

PAM Advertising hat für die aktuelle BDP-Kampagne ein Sujet kreiert, das den SVP-Nationalrat Roger Köppel als Drama Queen bezeichnet.

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Zurzeit ist an der Anzeigetafel in der Zürcher Bahnhofshalle sowie auf weiteren Screens ein neues Sujet zu sehen, das PAM im Rahmen der laufenden Kampagne «BDP. Langweilig, aber gut» entwickelt hat. Darauf ist BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti – die Sachpolitikerin – und SVP-Nationalrat Roger Köppel – die Drama Queen – zu sehen.

Das einmal mehr provokante Sujet wurde medial von mehreren Seiten aufgegriffen. So wertet es Tele Züri als Frontalangriff, und der Blick findet, dass nun endlich Pfeffer in den Wahlkampf komme.

Auch in den sozialen Medien wurde das Thema diskutiert, unter anderem in einem Tweet der Co-Präsidentin von Operation Libero, Laura Zimmermann, die sich positiv über die Kampagne äussert.

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Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Kreation, Strategie, Beratung).

SRF beendet «Schawinski» aus Kostengründen

Die Geschäftsleitung von SRF hat aus Kostengründen beschlossen, das Spätprogramm von SRF 1 strategisch neu auszurichten. Aufgrund dieser Entscheidung fallen am Montagabend die Talksendungen «Schawinski» und «ECO talk» aus dem Programm.

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Wie SRF bereits bekannt gegeben hat, muss das Unternehmen für das Jahr 2020 kurzfristig zusätzliche 16 Millionen Franken einsparen. Erste Massnahmen wurden bereits genannt und betreffen zum Teil auch das TV-Programm.

Nun erfolgt aus Kostengründen auch eine strategische Neuausrichtung des Spätprogramms von SRF 1, die vorerst für das Jahr 2020 gilt. Auf den Programmplätzen ab 22.55 Uhr gibt es keine Eigenproduktionen mehr. Dieser Beschluss hat zur Folge, dass am Montagabend die Talksendungen «Schawinski» und «ECO talk» nicht mehr weitergeführt werden.

Dazu SRF-Direktorin Nathalie Wappler: «Leider erreichen wir die notwendigen Sparziele nicht ohne Auswirkungen auf das Programm. Daher haben wir beschlossen, am späten Montagabend auf Talksendungen zu verzichten und planen eine Neuausrichtung des Sendeplatzes.»

Es laufen derzeit noch Gespräche mit Roger Schawinski über den genauen Zeitpunkt des Programmwechsels, ob auf Anfang oder Frühling 2020. Das hängt auch von den künftigen Berufsplänen des Medienunternehmers ab. Darum steht noch nicht fest, wann die letzte Ausgabe von «Schawinski» ausgestrahlt wird. Ebenso ist noch offen, was künftig auf dem Sendeplatz der beiden Talkshows zu sehen ist. Darüber informiert SRF, sobald die entsprechenden Entscheide gefällt sind.

 

Eine Fernsehgeschichte geht zu Ende

Am 22. August 2011 feierte «Schawinski» am späten Montagabend auf SRF 1 Premiere. Seit über acht Jahren empfängt Gastgeber Roger Schawinski wöchentlich einen oder teilweise auch mehrere Gäste aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum engagierten, kontroversen Gespräch.

Roger Schawinski: «Mit einer Talkshow nochmals auf die Bühne von SRF zurückzukehren, empfand ich damals sowohl überraschend als auch reizvoll. Jedes neue Management will oder muss Dinge verändern. Dafür habe ich Verständnis, vor allem, weil offenbar ein extrem grosser Spardruck besteht. Ich wünsche Nathalie Wappler bei ihren weiteren Plänen viel Erfolg.»

SRF-Direktorin Nathalie Wappler: «Roger Schawinski hat die Schweizer Medienlandschaft massgebend und nachhaltig geprägt. Ob als Mitbegründer des «Kassensturz», als privater Medienunternehmer oder auch als Talker. Seine Verdienste für die Medienbranche kann man nicht genug hoch einschätzen. Ich möchte Roger Schawinski dafür danken, dass er in den letzten Jahren das SRF-Programm mit seiner Farbe nochmals so bereichert hat.»

Mit der Neuausrichtung im Spätprogramm verzichtet SRF auch auf die Weiterführung von «ECO talk». Die Sendung wurde fünfmal im Jahr ausgestrahlt, im Gespräch mit Wirtschaftslenkern diskutierte Reto Lipp Entwicklungen der Wirtschaft und deren Folgen für Unternehmen und Menschen. Im Wirtschaftsmagazin «ECO» wird der Moderator am Montagabend aber weiterhin wöchentlich Hintergründe zum Wirtschaftsgeschehen präsentieren.

Facebook: Äusserungen von Politikern dürfen gegen Regeln verstossen

Facebook wird Äusserungen von Politikern grundsätzlich auch dann auf der Plattform lassen, wenn sie gegen die Inhalte-Regeln des Online-Netzwerks verstossen. Die schon seit Jahren geltende Ausnahme für Beiträge mit Nachrichtenwert gilt künftig für alle Aussagen von Politikern.

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Auch werde Facebook sie weiterhin nicht den unabhängigen Faktencheck-Partnern zur Prüfung vorschlagen, erklärte der Politik-Chef des Online-Netzwerks und früherer britischer Vize-Premier Nick Clegg.

Der gesonderte Umgang mit Politiker-Äusserungen höre aber auf, wenn dadurch Menschen gefährdet würden, betonte Clegg. Ausserdem gelte die Ausnahme nicht für politische Beiträge, die als Werbung verbreitet würden. Für die Faktenchecks stehen zugleich auch die Anzeigen nicht zur Verfügung.

«Unsere Rolle als Facebook ist es, für gleiche Rahmenbedingungen zu sorgen und nicht selbst ein politischer Teilnehmer zu sein», sagte Clegg. Er wählte einen Tennis-Vergleich zur Illustration: Das Online-Netzwerk sorge dafür, dass der Platz bereit ist, nehme aber selbst nicht den Schläger in die Hand.

Facebook steht in den USA gerade mit Blick auf die Präsidentenwahl 2020 unter massivem Druck aus Washington. Präsident Donald Trump und seine Anhänger werfen dem Online-Netzwerk sowie anderen Online-Plattformen vor, konservative Meinungen zu unterdrücken. (SDA)

CH Media legt drei Zentralschweizer Redaktionen in Stans zusammen

Das Unternehmen CH Media legt die Redaktionen Ob-, Nidwalden und Uri in Stans zusammen. Die neugeschaffene «Redaktion Urschweiz» wird künftig für die Titel Nidwaldner Zeitung, Obwaldner Zeitung und Urner Zeitung verantwortlich sein. Es kommt zu Entlassungen.

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Die Obwaldner Zeitung in Sarnen (Bild: Google Street View)

 

Leiter der neuen Redaktion in Stans wird Florian Arnold, der bisher die Redaktion in Altdorf leitete, die verkleinert wird, wie CH Media am Freitag mitteilte. Der bisherige Leiter der Redaktion in Stans, Markus von Rotz, verlässt die Zeitung auf eigenen Wunsch. Das Büro Sarnen wird aufgelöst.

Personelle Einschnitte mit Kündigungen seien nicht zu vermeiden gewesen. Betroffen ist auch der Bereich Bild/Foto, Grafik und technische Seitenproduktion. Von der neu formierten Redaktion erhoffe man sich stärkere Impulse im digitalen Journalismus, heisst es weiter.

Ziel der Zusammenlegung sei es, trotz schwindender Mittel die Berichterstattung aus den Kantonen aufrechtzuerhalten. CH Media, ein Joint-Venture zwischen den AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien, dem die drei Zeitungen gehören, hatte im vergangenen November angekündigt, 200 Vollzeitstellen in den kommenden zwei Jahren zu streichen. (SDA)
 

Marketing-Gespräche: MK und Werbewoche blicken in die Zukunft

Am 25. September fand die dritte Ausgabe der Marketing-Gespräche von MK Marketing&Kommunikation und Werbewoche statt. Thema diesmal: «Back to the Future. Marketing zwischen AI, Automatisierung und Social Media.» Der Futurist Georges T. Roos sowie die Digitalprofis Balz Lendorff, Claudia Staub und Christian Reiter sorgten im Kosmos Zürich für inspirierende Inputs.

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Kurzweilig, unterhaltsam, anregend – das sollen die Marketing-Gespräche von MK Marketing&Kommunikation und Werbewoche sein. Die dritte Ausgabe am Mittwoch, dem 25. September zeigte, dass das innovative Eventformat diese Maxime immer besser erfüllt: Gut siebzig Gäste waren gekommen, um dem Futuristen Georges T. Roos und den Digitalprofis Balz Lendorff, Claudia Staub und Christian Reiter zuzuhören. 

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Georges T. Roos, führender Zukunftsforscher der Schweiz und Gründer eines privat finanzierten Zukunftsforschungsinstituts und der European Futurists Conference Lucerne, bei seinem Auftakt-Referat

 

Auftakt: Die Megatrends des Zukunfts-Optimisten

Den Auftakt der Veranstaltung machte der Futurist und bekennende Zukunfts-Optimist Georges T. Roos. Er gründete in den frühen 2000ern ein Zukunfts-Institut in Luzern, ist Autor zahlreicher Trend-Studien (zuletzt: «Megatrends 2038: Herausforderungen für die Schweiz») und Experte für wissenschaftlich fundierte Prognosen. 

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In seinem Vortrag benannte Roos beispielsweise den demographischen Wandel, biomedizinische Fortschritte und Künstliche Intelligenz als Megatrends der nahen und mittelfristigen Zukunft. Dabei setzte er etwa in Bezug auf Automatisierung nicht auf Panikmache, sondern auf Pragmatismus: die Welt verändere sich, aber die Menschen würden lernen, sich anzupassen. 

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Musikalisches Intermezzo: «Paul» aus Zürich

Für das schon zur Tradition gewordene musikalische Zwischenspiel sorgte die Zürcher Band Paul (vormals Clandestine), die mit ihrem Lineup auf der Bühne auch einen Konzertsaal mühelos hätte bespielen können. Der Sound der sechs Jungs ist irgendwo zwischen Folk-Rock und Singer-Songwriter angelegt, die Musik mit viel Leidenschaft selbst geschrieben und produziert. 

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Im Gespräch: Balz Lendorff, CEO von Plan.Net Suisse, Johannes Hapig, Redakteur MK Marketing&Kommunikation und Werbewoche, Claudia Staub, Head Digital Brand Experience & Ecosystem bei der Allianz und Christian Reiter, CEO von Kingfluencers (v.l.n.r.)

 

Kamingespräch: Plan.Net, Allianz und Kingfluencers

Das Kamingespräch deckte eine ganze Bandbreite von Experten aus der Digitalbranche ab: Die Agenturseite vertrat Balz Lendorff, CEO von Plan.Net Suisse; die Kundenseite Claudia Staub, Head Digital Brand Experience & Ecosystem bei der Allianz. Christian Reiter, der CEO von Kingfluencers, komplettierte das Podium als Social Media-Profi. 

Balz Lendorff sprach eindrücklich von den Veränderungen, die von der Schweizer Digitalbranche seit 1995 – da gründete er seine erste Firma Netvertising – durchlaufen wurde. Sei es vor der Dotcom-Krise so gut wie egal gewesen, was ein Projekt gekostet habe («Schon StartUps waren mit 150 Millionen finanziert. Geld spielte keine Rolle!»), würden die Auftraggeber heute mit immer kleineren Budgets an ihre Dienstleister gelangen. Innovationen dürfe man aber trotzdem – oder gerade deshalb – nicht vernachlässigen: So brachte Lendorff ein Beispiel mit, wie Künstliche Intelligenz dabei hilft, personalisierte Autowerbung an Zapfsäulen auszuspielen. Ein Pilotprojekt, mit dem Plan.Net Suisse aktuell experimentiert. 

Claudia Staub berichtete über die Herausforderungen, mit denen sie sich bei der Digitalisierung der Versicherungsbranche konfrontiert sieht. Eine gewisse institutionelle Trägheit habe viele Unternehmen in diesem Bereich dazu gebracht, sich nicht genügend um digitale Weiterentwicklung zu kümmern – darin liege ein Risiko, aber auch eine grosse Chance. Die Allianz etwa teste aktuell, wie sie den Kunden an allen digitalen Touchpoints individuell ansprechen kann. Aber dabei mahnte Claudia Staub: «Versicherungen sind ein sehr privates, auch ein heikles Thema. Deswegen müssen wir Vertrauen aufbauen, ehe wir personalisierte Werbemassnahmen starten.»

Christian Reiter schliesslich brach eine Lanze für das Influencer-Marketing: In Zeiten von Automatisierung, Massenmailings und Reizüberflutung seien gerade die für die Schweiz typischen Micro-Influencer eine vertrauenswürdige Referenz, die potenzielle Kunden für Produkte begeistern könne. Von Influencer-Fails und schwarzen Schafen in der Branche wollte er nichts mehr hören, denn die Zusammenarbeit zwischen Kunden und deren Social Media-Botschaftern habe sich längst enorm professionalisiert. Probleme seien da die absolute Ausnahme. 

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Ausklang mit Apéro

Beim stimmungsvollen Apéro in Club-Atmosphäre kamen die Gäste und Referenten dann noch einmal zusammen. Bis in den späten Abend tauschten sie ihre Gedanken zur Zukunft aus – und genossen die Gegenwart.

 

Weitere Bilder zum Event finden Sie in der Werbewoche 10 2019 (Text: Johannes Hapig; Fotos: Thomas Häusermann, Sarah Willi)

Die Zürcher Band Paul sorgte für ein gelungenes musikalisches Zwischenspiel.

 

Angeregte Gespräche beim Apéro Riche im Kosmos.

 

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Anna Kohler, Publizistische Leiterin MK Werbewoche, im Gespräch mit Musiker Paul, Keyboarder der Band Paul (ehemals Clandestine).

Promotion-Tools weiht neue Büros in Schlieren ein

Die Zürcher Agentur Promotion-Tools lud am Donnerstagabend zur grossen Einweihung ihrer neuen Büroräumlichkeiten in Schlieren ein. Über 200 geladene Gäste kamen, um den neuen Standort in Schlieren zu feiern.

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Seit Juni 2019 ist Promotion-Tools in der Wiesenstrasse 36 in Schlieren ansässig. Das vierstöckige Gebäude wurde von Grund auf neu gebaut und bietet Platz für Promotions-Tools, aber auch für die Logistikfirma Leps und weitere Partner, die nun alle unter einem Dach vereint sind.

«Nach über zwei Jahren Planung und Bauzeit sind wir glücklich, endlich alle Parteien in einem Haus zu haben. Dadurch können wir unsere Effizienz im Alltag erheblich steigern», sagt Promotion-Tools-Inhaber Marco Eberhard. «Wir konnten das Gebäude gemeinsam mit den Bauherren bis ins Detail nach unseren Bedürfnissen gestalten. Der Umzug ist ein wichtiger Schritt für unsere Zukunft».

Der neue Standort liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Schlieren entfernt und verfügt über eine moderne Infrastruktur.

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Seed gewinnt in Cannes Gold und Silber

An den 10. Cannes Corporate Media & TV Awards gewann die Agentur Seed am Donnerstag jeweils einen goldenen und einen silbernen Delphin.

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Der Imagefilm «Denken ist der Anfang von Allem» für die ZHAW wurde in der Kategorie Imagefilme mit einem goldenen Delphin ausgezeichnet.

Absolventinnen und Absolventen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW sollen sich zu mündigen Menschen entwickeln, die wertvolle Beiträge zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Auf dieser Grundlage hat Seed den Imagefilm kreiert.

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Einen silbernen Delphin in der Kategorie Corporate Videos durfte Seed für das Musikvideo «Real Master» für die ETH Zürich entgegennehmen. Der Clip richtet sich an potentielle Masterstudierende in aller Welt.

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