Die Agentur Megura zieht nach Baden um

Bisher hatte die Agentur Megura ihren Sitz an der Bahnhofstrasse in Wettingen. Nun zieht es die Agentur in die benachbarte Bäderstadt. Neuerdings ist sie am Theaterplatz in Baden anzutreffen.

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Seit rund 16 Jahren gibt es die fünfzehnköpfige Aargauer Agentur mit Fokus auf KMU. Ihr Motto: «Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie am falschen Ort». Darum hat auch die Agentur selbst den Entschluss gefasst, von Wettingen weg ins Zentrum der benachbarten Stadt Baden zu ziehen. In den neuen Atelierräumen möchten die Mitarbeiter mit Kunden kreativ werden und schlummernde Potenziale aufdecken.

Zudem hat die Agentur auch ihr Leistungsangebot mit Marken- und Positionierungsworkshops erweitert, wo Kunden künftig frische Ideen finden können.

Die Basis bleibt dabei erhalten: Auch von Baden aus werden alle Arten von Werbekampagnen und -Massnahmen, Websites und Onlineprojekte konzipiert und realisiert – auch letzteres mit Inhouse-Entwicklern.

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Bold lanciert aufrüttelnde Herbstkampagne für Pro Senectute

Senioren gehören umsorgt, nicht entsorgt – so lautet die Botschaft der diesjährigen Herbstsammelaktion von Pro Senectute. Für die Umsetzung zeichnet Bold verantwortlich.

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Die Kampagne zeigt eine alte Frau, die zusammen mit überflüssigem Hausrat auf dem Estrich abgeladen und vergessen wurde. Konzipiert und umgesetzt wurde der bewusst provokante Auftritt von Bold aus Bern.

TV-Spot und Mailing fokussieren ohne Schönfärberei auf die Frage, wie unsere Gesellschaft mit älteren Menschen umgehen möchte, und regen so zum Nachdenken an. Pro Senectute engagiert sich als grösster Schweizer Dienstleister in Altersfragen seit über 100 Jahren für einen selbstbestimmten und würdevollen Lebensabend – gestern, heute und morgen. Jede Spende ist deshalb ein Investment in die eigene Zukunft.

Verantwortlich bei Pro Senectute Schweiz: Peter Burri Follath (Gesamtverantwortung), Silvia Brüllhardt (Projektleitung). Verantwortliche Agentur: Bold. Produktion: Stories. Regie: Samuel Morris.

Swiss Print Award 2019 – das sind die Gewinner

Die Jury des Swiss Print Award hat am Mittwoch, 2. Oktober 2019, im Papiersaal Zürich die 13 Gewinner bekanntgegeben.

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Edi Engelberger und Sandro Blättler (v.l.), von Engelberger Druck, gewannen mit dem Ringier-Geschäftsbericht Gold in der Kategorie Publications (Foto: Anna Kohler, MK Werbewoche). Mehr Fotos

 

21 Schweizer Druckbetriebe, Agenturen und Unternehmen hatten für den diesjährigen Wettbewerb 27 Printprodukte eingereicht. Die neunköpfige Jury zeichnete daraus in fünf Kategorien 13 Preisträger mit einem Swiss Print Award aus. Die Sieger nahmen die Auszeichnung freudestrahlend entgegen, beklatscht von rund 120 Gästen.

Der Award wird seit 2013 unter dem Motto «Lust auf Print» verliehen und hat in der Druckbranche bereits grosse Strahlkraft entwickelt.

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Kategorie Books

  • Gold: Kalt Medien – Chriesi – Kirschenkultur rund um Zugersee und Rigi 
  • Silber: Druckerei Landquart – Merk- und denkwürdige Fortbewegungsmittel 
  • Bronze: Heller Druck – Resgia Veglia
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Kategorie Publications 

  • Gold: Engelberger Druck – Geschäftsbericht Ringier
  • Silber: Engelberger Druck – Diplompublikation MTR 2018 
  • Bronze: Tiefgang Design – GasseZitig Lozärn 

Kategorie Printed Objects 

  • Gold: Bubu – Hapticarchitects Portfolio 
  • Silber: Kasimir Meyer – CamuStyle TX 
  • Bronze: Niedermann Druck – Spielkarten-Set
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Bisherige Ausrichter ziehen zich zurück

Nach der Übergabe der Preise kündigten die bisherigen Ausrichter des Swiss Print Award, Jean-Paul Thalmann, Herausgeber des Druckmarkt Schweiz, und der Chefredaktor des Fachmagazins, Klaus-Peter Nicolai, diverse Neuerungen an: Beide werden sich vom Swiss Print Award zurückziehen. Ab 2020 weitergeführt und modernisiert wird der Award von fünf langjährigen Jurymitgliedern in einer gemeinsamen Leitung (Bild unten, mit Jean-Paul Thalmann und Klaus-Peter Nicolai ganz links). 

Die neue Leitung bilden ab 2020 Marco Bieri, Alexander Colby, Anne-Friederike Heinrich, Beni Kiser und Michael Waldvogel, alles bekannte Köpfe aus der Druck- und Kommunikationsbranche. 

Da die meisten bisherigen Jurymitglieder mit der operativen Leitung neue Aufgaben übernehmen, wird auch die Jury des Swiss Print Award mit neuen kreativen Köpfen besetzt werden. Das Führungsteam stellt die neue Jury derzeit zusammen und gleist bereits weitere wichtige Änderungen auf. «Die wichtigste Neuerung wird sein, dass wir nicht mehr ‹nur› exzellente Schweizer Drucksachen auszeichnen. Wir suchen nach Brücken, die Print in die Zukunft baut», lassen sich die neuen Organisatoren zitieren. «Doch die unbändige ‹Lust auf Print› wird weiterhin unser Antrieb sein.» (pd/hae)

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  • Printplus: Kundenzeitschrift Printlive 
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Die Sieger:

Kategorie Printed Matters 

  • Gold: Neidhart + Schön Group – Persönliche Weihnachtspost 
  • Silber: Fischer Papier –  Kaskad meets CMYK 
  • Bronze: Bubu – Kommunikationsmittel Independent Paper Show 
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Jean-Paul Thalmann, Klaus-Peter Nicolay (beide ehemalige Leitung), Alexander Colby, Michael Waldvogel, Beni Kiser, Anne-Friederike Heinrich, Marco Bieri (alle neue Leitung) (v.l.).

Bühler&Bühler beschreitet neue Wege in der 1-zu-1-Kommunikation für Swisscom

Als Leadagentur von Swisscom entwickelt Bühler&Bühler verkaufsfördernde Massnahmen für bestehende und potenzielle Privat- und Geschäftskunden. Dabei beschreitet die Agentur neue Wege.

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«Dialogmarketing ist dann am wirkungsvollsten, wenn es nicht alles muss», so Doris Bühler, Creative Director von Bühler&Bühler. «Deshalb lautet unser strategischer Ansatz: Reizend sein, statt mit Reizen überfluten.»

 

Weniger kann mehr

In der Kanalstrategie setzt Bühler&Bühler auf digitale Umsetzungen wie auch auf Print-Massnahmen. Ob interaktive E-Mailings, personalisierte Landingpages, SMS-Dialoge, Postkarten mit Lentikulareffekt oder Neugier weckende Selfmailer – alle weisen eine konsistente Bildsprache mit reduzierten Inhalten auf. Gemeinsamer Nenner ist eine einfache Geschichte, gekoppelt mit überraschenden Elementen. Die Story ist entscheidend, nicht die Menge an Informationen.

 

Aufmerksamkeit verdienen statt gewinnen

«Niemand wartet auf ein Mailing. Genau deshalb wollen wir es so gestalten, dass man es nicht missen möchte – weil es bewegt, begeistert oder nützlich ist. Mit Swisscom haben wir das Glück, einen Kunden zu haben, der dies versteht und fördert», beschreibt CEO Raphael Bühler die Motivation der Agentur, die Disziplin laufend weiterzuentwickeln.

Und dies anscheinend mit Erfolg. «Die Kundeneaktionen und Resultate zeigen, dass wir mit der neuen Strategie auf dem richtigen Weg sind. Es ist uns gelungen, noch wirksamer auf unsere Produkte aufmerksam zu machen und gleichzeitig das Markenimage zu stärken», so Alexander Möckli, Head of Campaigning von Swisscom.

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Verantwortlich bei Swisscom: Franziska Reusser (Interaction Marketing Manager); Alexander Möckli (Head of Campaigning); Thomas Buschor (Leiter Kundenkommunikation). Verantwortlich bei Bühler&Bühler: Doris Bühler (Creative Director, Partner); Raffaela von Gunten (Senior Consultant, Mitglied der GL); Rebecca Knobel (Text & New Media Producer); Salvatore Viola (Junior Art Director); Kristina Kuenzer, Sarah Loosman (Designer).

Das Tonhalle-Orchester Zürich startet mit MetaDesign in die neue Saison

Das Tonhalle Orchester Zürich beginnt mit dem Saisonstart diese Woche ein neues Kapitel. MetaDesign unterstützt sie dabei in Markenstrategie, Kreation und Kommunikation.

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Saisonauftakt am Mittwochabend (Bild: Gaëtan Bally)

 

In dieser Woche startet das Tonhalle-Orchester Zürich mit dem neuen Chefdirigenten und Music Director Paavo Järvi in die neue Saison. 2021 werden die Renovationsarbeiten fertiggestellt sein. Eine neue Identität und ein neuer Auftritt sollen dies unterstreichen. In diesem Zug hat die Tonhalle-Gesellschaft Zürich MetaDesign damit beauftragt, die neue Marke zu entwickeln und kommunikativ zu begleiten.
 
Michaela Braun, Leiterin Marketing und Kommunikation sowie Mitglied der Geschäftsleitung Tonhalle-Orchester Zürich: «Neue Saison, neuer Chefdirigent und die Renovation unserer Spielstätte: bei uns ist Vieles im Umbruch. Diesen Moment wollen wir nutzen und freuen uns, bei so einem wichtigen Schritt auf einen Partner wie MetaDesign zählen zu können, der bereits andere Kulturinstitutionen erfolgreich begleitet hat.»
 

Das Moderatoren-Team von Blick TV ist komplett

Neben Reto Scherrer kommen fünf weitere Moderatorinnen und Moderatoren zum digitalen Sender. Sie alle haben beim Casting überzeugt und stehen schon bald in den Studios von Blick TV vor der Kamera.

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Der grosse Casting-Aufruf vom letzten Sommer, für den Jonas Projer, Chefredaktor Blick TV, im Anzug in den Zürichsee stieg, hat gewirkt. «Wir haben über 180 Bewerbungen erhalten und viele spannende Charaktere und Talente kennengelernt – aus allen Teilen der Deutschschweiz», sagt Projer. Während der weiteren Casting-Runde setzten sich fünf Personen durch, welche neben Reto Scherrer als Anchor bei Blick TV durch die Sendungen führen und dem ersten digitalen Sender der Schweiz ihr Gesicht geben werden.

 

Die Moderatoren bei Blick TV sind:

Damian Betschart (34) ist seit acht Jahren als Moderator und Musikredaktor bei Radio Pilatus tätig, seit 2016 als Host der Morgenshow. Nebenbei ist er als Event-Moderator und Sprecher unterwegs und stand auch schon für Tele 1 und Teleclub vor der Kamera. Während seiner Laufbahn hat der gebürtige Schwyzer auch bei Radio 1 und als Print-Journalist bei Blick und dem Insider-Magazin gearbeitet.

Lena Wilczek (24) arbeitet seit 2016 als Produzentin einer Jugendsendung sowie als Redaktorin und Moderatorin für die Nachrichtensendung bei Telebasel. Zuvor absolvierte die Baslerin den Bachelor an der Universität Basel sowie berufsbegleitend den Masterstudiengang in New Media Journalism an der Leipzig School of Media.

Nico Nabholz (37) arbeitet seit 2013 als Reporter, Videojournalist und Livemoderator bei TeleZüri, davor war er Reporter bei Tele Top. Vor seinem Wechsel zum TV war Nabholz bei der Coopzeitung, als freier Journalist beim Tages-Anzeiger und in der Kommunikationsabteilung von DaimlerChrysler Financial Services tätig. Seit 2017 ist der Zürcher auch als Medientrainer im Einsatz.

Reto Scherrer (43) war zuletzt während 14 Jahren als Moderator und Redaktor in der SRF-Unterhaltungsabteilung sowie bei Radio SRF 1 tätig. 2005 bis 2018 war er Aussenreporter bei der Sendung «Donnschtig-Jass». Daneben moderierte der Ostschweizer verschiedene TV-Unterhaltungssendungen bei SRF. Seit 2007 steht er zudem bei Radio SRF hinter dem Mikrophon. Seit Spätsommer 2017 ist er «Samschtig-Jass»-Moderator.

Simone Stern (26) steht momentan kurz vor dem Abschluss ihres Masterstudiums, ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Schweizer Armee tätig und arbeitet nebenberuflich als Yogalehrerin. Zuvor hat die Zürcherin in verschiedenen Ländern und Städten gelebt und gearbeitet: als Fulbright Stipendiatin in Rom, als Lehrerin in Seoul und als Schauspielerin in Los Angeles. 
 
Sylwina Spiess (30) ist Inhaberin und Geschäftsführerin einer Agentur für digitales Marketing. Daneben unterhält sie auf Social Media ihre eigene Community und berichtet dort über Themen aus den Bereichen Gesundheit und Nachhaltigkeit. Die Zürcherin war zuvor Moderatorin der Morgenshow auf Planet 105 und ist seit 2017 auch Moderatorin bei TeleZüri.

 

Auch fast alle anderen Stellen bei Blick TV sind mittlerweile besetzt, von Videoredaktoren bis Live-Reportern. «Mit diesem Team könnten wir auch den Nordpol erforschen oder eine Mondlandung wagen. Es erfüllt mich mit grosser Freude und Demut, dass wir alle gemeinsam Blick TV an den Start bringen dürfen», sagt Projer. Blick TV wird im 1. Quartal 2020 mit topmodernen Studios im Ringier-Pressehaus auf Sendung gehen.

Jim & Jim und Sprite engagieren sich für mehr Offenheit, Toleranz und «meeh Hugs»

Jim & Jim hat für Sprite Switzerland die internationale Kampagne «I Love You Hater» adaptiert und mit lokalen Stories und Protagonisten besetzt. Ziel der Kampagne ist es, die Awareness bei Millennials und Digital Natives für Offenheit und Toleranz zu schärfen.

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Viele junge Menschen sehen sich konfrontiert mit Hasskommentaren auf ihren sozialen Netzwerken. Mit der Kampagne will man dagegeben ankämpfen, indem man dazu appelliert, den Comments positiv zu entgegnen und diese dadurch zu entkräften.

Für die Umsetzung von «I Love you Hater» wurden eine Reihe von emotionalen Videos mit bekannten Musikern, Sportlern und polarisierenden Menschen produziert. Vier Protagonisten, die immer wieder mit Hasskommentaren auf Social Media konfrontiert sind, sprechen sich für Offenheit und Toleranz aus. Dazu zählen der Schweizer Rapper Pronto Dinero, die Schweizer Basketballerin Emma Chardon, der Sänger und ehemalige Profisportler Lucas Fischer sowie der Skate Profi «Timmey».

Die Kampagne ist konzipiert für den Einsatz im digitalen Umfeld sowie auf Social Media. Jim & Jim verantwortete die Gesamtleitung. Die Konzeption und die Storyline wurde in enger Zusammenarbeit mit Hillton Productions erarbeitet. Regie führte das Regieduo «Animals».

 

Betroffene Menschen in Konzeption miteinbezogen

Im Vorfeld der Kampagne wurde gemeinsam mit jungen Menschen aus der Zielgruppe sowie mit Betroffenen von Social Bullying evaluiert, welche «Painpoints» bei jungen Schweizern existieren, die zu Cyber-Mobbing führen können und die aktuell die stärksten Emotionen und Reaktionen auslösen. Aufgrund der Insights aus der Community konnten vier Haupt-«Painpoints» identifiziert werden: Aussehen, Herkunft, sexuelle Ausrichtung und Auftreten. 

Dementsprechend wurden in Zusammenarbeit mit Hillton die vier Protagonisten ausgewählt, die – ausgehend von ihrer eigenen Story – die Message transportieren.

 

Ungewöhnliche Locations als Kontrast zu den Hasskommentaren

An unterschiedlichen Orten erzählen die Protagonisten von ihren prägenden Erlebnissen mit Cyber-Mobbing, respektive wie sie die Hasskommentare als Motivation genutzt haben, und gelernt haben, damit umzugehen.
Ergänzend zum Hauptvideo wurden unterschiedliche Content Pieces für den Einsatz auf den Social Channels der Charaktere und Sprite produziert.

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Verantwortlich bei Sprite: Stefan Rothenbühler, Stanislava Zajc, Lara Kaiser. Verantwortlich bei Jim & Jim: Robin Steiner, Andrin Buchli (Gesamtleitung), Robin Steiner, Andrin Buchli, Nadine Sperb, Fabio Emch, Animals (Idee und Konzeption). Produktion: Hillton. Directors Duo: Animals. Producer: Mona Bertschinger. Styling: Jamie Jaime de Matos Cunha.

Seed für Mibelle Group: Eigentlich geht es immer noch etwas besser

Seed hat für die Mibelle Group einen neuen Imagefilm realisiert. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass es immer noch etwas besser geht.

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Die Mibelle Group ist in den Bereichen Gesichts- und Körperpflege, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Ernährung tätig. Sie entwickelt, produziert und führt ihre Marken sowie Eigenmarken für den Handel. 

Der neue Film soll die vielfältigen Kompetenzen aufzeigen, mit denen die Mibelle Group ihre Kunden unterstützt. Darüber hinaus vermittelt er die Haltung der Mitarbeitenden: Nie ganz zufrieden sein, Bestehendes hinterfragen und nach immer noch besseren Lösungen suchen.

Seed hat den Film in enger Zusammenarbeit mit der Mibelle Group entwickelt und produziert. Er kommt in Kundenpräsentationen, an Veranstaltungen, in der internen Kommunikation sowie online zum Einsatz. Regie führte Daniel Leuthold.

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Verantwortlich bei der Mibelle Group: Anne Willimann, Corinne Fischer, Nicole Thaler. Verantwortlich bei Seed: Daniel Leuthold (Buch, Regie); Rafael Kistler (Kamera); Bastian Hertel (Produktionsleitung); Felix Courvoisier (Produzent).

Publicis bleibt auch 2019 an der Spitze des LSA-Rankings

Die Agenturlandschaft der Schweiz verändert sich rasant: Das Ranking 2019 der führenden Kommunikationsagenturen des Verbands Leading Swiss Agencies zeigt, wie sehr sich viele Agenturen spezialisieren und gleichzeitig breiter aufstellen. Deutlich wird dies in der Formierung von Agenturgruppen mit Subbrands für verschiedene Fachkompetenzen oder den Übernahmen von Agenturen, um Kunden aus einer Hand disziplinenübergreifend beraten zu können.

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Die LSA-Agenturen erzielten im vergangenen Jahr kumuliert Erträge in der Höhe von 506 Millionen Franken. Das Ranking basiert auf einer Auswertung der erzielten Bruttobetriebserträge (BBE) der LSA-Agenturen für das Jahr 2018 und bietet eine Übersicht über die im Verband organisierten Kommunikations- und Mediaagenturen der Schweiz. Es wird jährlich von Leading Swiss Agencies unter seinen 78 Mitgliedern erstellt und gilt als Orientierungshilfe im Schweizer Kommunikationsmarkt.

Erträge bei den Kommunikationsagenturen bleiben stabil

Die Erträge der LSA-Kommunikationsagenturen im 2018 blieben grundsätzlich stabil. Allerdings sind vereinzelt Schwankungen zu beobachten. Diese sind nachvollziehbar angesichts des fundamentalen Strukturwandels, in welchem sich die Kommunikationsbranche befindet.

Publicis Zürich auf Platz 1 im Ranking der Kommunikationsagenturen

Auf den vorderen Plätzen des Rankings kommt es zu Veränderungen: Jung von Matt Gruppe belegt neu Platz 3 hinter Farner Consulting und vor Wirz Communications. Publicis Communications Lausanne integrierte die Agenturen Leo Burnett, Saatchi&Saatchi, MetaDesign sowie Prodigious (alle am Standort Lausanne) unter einem Dach und rückt von Platz 18 auf Platz 6 vor. Ertragsstärkste Agentur bleibt wie schon im letzten Jahr Publicis Zürich.

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Agenturen, die am LSA-Ranking nicht teilnehmen: Agentur am Flughafen, Altenrhein / cR Werbeagentur, Basel / DD Com, Zürich / Die Botschafter, St. Gallen / Fastr, Zürich / FCB Zürich, Zürich / Freundliche Grüsse, Zürich / KSP Krieg Schlupp Partner Werbeagentur, Zürich / Markenfels, Zürich / Marti Communications, Zürich / Netvertising, Zürich / Ogilvy Schweiz, Zürich / Process, Zürich / Rod Kommunikation, Zürich / Scholz & Friends Schweiz, Zürich / Synthèse Stratégie et communication d’entreprise, Lausanne / Team Cosmo, Zürich.

Dentsu Aegis Network neu auf Platz 1 der Mediaagenturen

Grosse Veränderungen im Ranking der Mediaagenturen: Dentsu Aegis Network Switzerland neu auf Platz 1. Die 18 LSA-Mediaagenturen erwirtschafteten 2018 rund 148 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent. Grund für dieses im Ranking ausgewiesene Wachstum war in erster Linie der Zukauf von Isobar, einer der führenden Agenturen für digitale Transformation mit Sitz in der Westschweiz, durch Dentsu Aegis Network Switzerland.

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Erklärungen zum Ranking

Bruttobetriebsertrag: An Kunden verrechnete Eigenleistungen der Agentur, inklusive Freelancer: Honorare aus Beratung aller Art, Entschädigungen für textliche, grafische und andere Arbeiten gemäss Gewinn- und Verlustrechnung, ohne MwSt. und ohne Durchlaufpositionen oder artfremde Erträge.

Kategorien: Die Agenturen sind innerhalb der jeweiligen Kategorie nach effektiv erzieltem Bruttobetriebsertrag gelistet.

25 Jahre Tele Züri: Ein TV-Pionier feiert Geburtstag

Vor 25 Jahren ging der Regionalfernsehsender Tele Züri erstmals auf Sendung. Der von Roger Schawinski gegründete Sender war in mehrfacher Hinsicht revolutionär und veränderte die Schweizer Fernsehlandschaft. Videojournalismus war damals neu - mit Nebeneffekten wie unscharfen Bildern und von unten gefilmten Nasenlöchern.

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Als erster Sender in der Schweiz setzte Tele Züri auf ein stündlich wiederholtes, einstündiges Programm aus News und Talk und arbeitete kostengünstig mit Videojournalisten statt mit den damals üblichen dreiköpfigen TV-Equipen. Das Konzept wurde von den meisten Regionalsendern später kopiert und ist bis heute «State of the Art» bei Schweizer Regional-TV-Sendern.

Tele Züri ging am 3. Oktober 1994 erstmals auf Sendung. Videojournalismus war damals neu für die Schweiz. Es war für einmal nicht Roger Schawinskis eigene Erfindung, sondern er entdeckte das Konzept beim New Yorker Stadtsender NY1 und adaptierte es für Zürich. In Windeseile rekrutierte Schawinski 15 junge Leute und bildete sie in nur zwei Monaten zu Videojournalisten aus.

Matthias Ackeret, Verleger von Persönlich, erinnert sich gegenüber Keystone-SDA: «Keiner von uns hatte vorher je eine Kamera in der Hand gehabt. Plötzlich hatte ich drei Berufe: Journalist, Kameramann und Tontechniker.» Natürlich habe man am Anfang Lehrgeld bezahlen müssen, sagt Ackeret: «Es gab unscharfe Bilder, unschöne Quadragen und Interviews von unten in die Nasenlöcher gefilmt.»

Anfänglich wurden die Videojournalisten noch belächelt, doch sie wurden schnell besser und zur ernsthaften Konkurrenz für die SRG. Oftmals waren sie schneller vor Ort und flexibler einsetzbar. Heutzutage arbeiten nicht nur praktisch alle Regionalfernsehsender mit Videojournalisten, sondern auch beim Schweizer Fernsehen kommen sie immer häufiger zum Einsatz.

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Daniela Lager, aktuelle SRF-«Puls»-Moderatorin, eröffnet 1994 die erste Tele-Züri-Sendung. Gründer Roger Schawinski (rechts) begrüsst das Publikum zum ersten «TalkTäglich».

 

Wiederholschleife als Erfolgsfaktor

Ungewohnt war beim Start auch das Programmschema. Tele Züri bot kein Vollprogramm, sondern lediglich eine Stunde Programm, das stündlich wiederholt wurde. Die Kernelemente sind bis heute gleich geblieben: Eine tägliche Newssendung und eine halbstündige Talkshow. Alternativ ein Unterhaltungsformat wie «Lifestyle». Das Wiederholungsprinzip wurde zur eigentlichen DNA des Senders. «Die Stundenschlaufe war ein massgeblicher Erfolgsfaktor», sagt Markus Gilli, langjähriger Chefredaktor und Programmleiter des Senders, zu Keystone-SDA. «Planbarkeit ist für die Zuschauer ganz wichtig. Fernsehschauen hat viel mit Gewohnheiten zu tun.»

Heute erreicht Tele Züri mit seinen Sendungen nach eigenen Angaben täglich fast 300’000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Das Flaggschiff «Züri News» erreichte in der ersten Jahreshälfte 2019 durchschnittlich 137’000 Zuschauer. Der Marktanteil für die Erstausstrahlung um 18 Uhr beträgt im Grossraum Zürich 15,3 Prozent.

 

Neue Stilmittel

Tele Züri prägte die Schweizer Fernsehlandschaft sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Die Newssendungen fokussieren bis heute vor allem auf die drei P: Polizei, Politik und Prominenz – wobei Blaulichtgeschichten einen besonders hohen Stellenwert haben.

Neu für die Schweiz waren beim Start nicht nur die Boulevardthemen, sondern auch die Tatsache, dass bei Tele Züri oft «der kleine Mann von der Strasse» zu Wort kam. Strassenumfragen und Zeugenaussagen wurden zu einem prägenden Stilmittel des Regionalfernsehjournalismus.

«Die SRG merkte schnell, da kommt etwas Frisches, Dynamisches, das auch etwas den Zeitgeist widerspiegelte», sagt Ackeret. «Das beeinflusste auch die Themenwahl und die Art der Berichterstattung beim Schweizer Fernsehen.»

 

Wechselnde Besitzer

Tele Züri gehörte anfänglich zu je einem Drittel Ringier, Tamedia und Roger Schawinskis Belcom. 2001 verkaufte Schawinski den Sender zusammen mit Radio 24 für 92 Millionen Franken an Tamedia. 2011 reichte Tamedia den Sender für eine unbekannte Summe an Peter Wanners AZ Medien weiter.

Zusammen mit Tele M1 und Tele Bärn bildet Tele Züri seither eine Sendergruppe, die eng miteinander kooperiert. Mit dem Joint Venture von AZ Medien und der NZZ-Mediengruppe sind neu auch die NZZ-Sender TVO und Tele1 in dieser Gruppe. Hinzu kommen die nationalen Sender TV24, TV25 und S1, die ebenfalls aus den Studios von Tele Züri im Zürcher Steinfels-Areal produziert werden.

 

Neue Konkurrenz

Tele Züri und andere Lokalsender sind längst nicht mehr die einzigen Anbieter von regionalen Videobeiträgen. Die grossen Onlineportale wie auch die Agentur Keystone-SDA haben heute ihre eigenen Videoabteilungen. Diese Konkurrenz spürt auch Tele Züri. «Der Druck steigt von Tag zu Tag, früher waren wir die ersten, die um 18 Uhr über einen schweren Unfall berichteten», sagt Markus Gilli. «Heute sind die Videobilder schon kurz nach dem Ereignis online zu sehen. Also müssen wir unseren Zuschauern am Abend mehr bieten können als die anderen». Auch bei Stellenausschreibungen spüre man zunehmend die Konkurrenz: «Ausgebildete Videojournalisten mit Erfahrung sind gesucht.»

 

Digital in die Zukunft

Um der Konkurrenz der Onlineportale Paroli zu bieten, baut auch Tele Züri zusammen mit den Partnersendern das Video-Onlineangebot laufend aus. «TV wird auch in den nächsten Jahren noch lange ein Abendmedium sein, aber sicher kein Tagesmedium. Wir müssen unsere Inhalte auch auf weiteren Kanälen verbreiten», sagt Markus Gilli.

Trotz des digitalen Wandels bleibt Gilli überzeugt: «Gerade in einer globalisierten Welt spielt die Region, in der man lebt, eine zentrale und zunehmend wichtigere Rolle.» Die Rolle von Tele Züri wird also bleiben, die Verbreitungswege werden sich in den nächsten 25 Jahren aber wohl ändern. (SDA)

Yellow macht sich für Bauholz von Fagus stark

Die Basler Agentur Yellow hat für das Startup Fagus aus dem jurassischen Les Breuleux eine Kampagne entwickelt, die zeigt, wie stark der neue Baustoff aus Schweizer Buchenholz ist.

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Fagus Suisse spezialisiert sich als erstes und einziges Unternehmen in der Schweiz auf die Herstellung von Konstruktions-Leimholz aus Schweizer Buche. Das Laubholz wird nach einem neuartigen Verfahren verarbeitet, das in Zusammenarbeit mit dem Departement Architektur, Holz und Bau der FH Biel und der ETH Zürich entwickelt wurde.

Die neu entwickelte Verarbeitungsmethode bewirkt, dass das Konstruktions-Leimholz bezüglich Biege-, Zug- und Druckfestigkeit Werte ausweist, die am Bau Stahl und Beton ersetzen. Darüber hinaus steigert der nachwachsende Baustoff das Raumklima und verbessert den ökologischen Fussabdruck eines Gebäudes. Somit ist die Buche die natürliche Alternative für Stahl und Beton. Diese Botschaft wird in zwei Keyvisuals an die Zielgruppe übermittelt. 

Die Kampagne umfasst diverse Online-Massnahmen, Direct Marketing-Massnahmen, Messeauftritte sowie Anzeigen in ausgewählten Fachmagazinen und ist ab Herbst 2019 im Einsatz.

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Verantwortlich bei Fagus Suisse: Stefan Vögtli (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Yellow: Hannes Müller (Strategie und Beratung); Mira Ewert (Projektleitung); Pascal Rehmann (Art Direction); Martin Schmidlin (Text), Lily Metzker (CGI/Bildbearbeitung).

Heimat Zürich und Wingo gehen mit der Unlimited «Limited Edition» in die zweite Runde

Nach einer erfolgreichen ersten Wingo-Kampagne in Frühling, wird das Konzept der Unlimited «Limited Edition» für die Fortsetzung verwendet. Heimat Zürich zeichnet erneut verantwortlich.

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Der Mobilfunkanbieter Wingo lancierte im Frühjahr ein äusserst günstiges Mobil-Abo für unbegrenzte Nutzung in der Schweiz. Diese Konditionen machten das Angebot derart attraktiv, dass die Anzahl Abos vorsichtshalber limitiert wurde. Ein limitiertes Angebot also für unlimitiertes Surfen und Telefonieren.

In Zusammenarbeit mit Heimat Zürich wurde daraus die Unlimited «Limited Edition». Und da die Frühlingskampagne so erfolgreich war, bietet Wingo nun weitre Abos mit denselben Konditionen an, und die aktuelle Kampagne persifliert erneut gängige Klischees und Versprechen schreierischer Abverkaufskampagnen. 

Die Wingo Unlimited Limited Edition wird on- und offline auf Plakaten, DOOH und Social Media beworben. In diesem Sinne: Hü! renn! Es hat, solange es hat.

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