Rea Eggli verlässt Eggliwintsch und fokussiert sich auf neues Projekt

Auf Anfang Oktober verlässt Mitinhaberin Rea Eggli Eggliwintsch und fokussiert sich auf ihr neustes Unternehmen #letsmuseeum, mit dem sie Kunst und Kultur einem jüngeren und digitalen Publikum zugänglich machen will.

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Bild: Eggliwintsch

 

20 Jahre lang hat Rea Eggli als Inhaberin und Mitinhaberin in den Agenturen Swissandfamous, Egglieggli und Eggliwintsch mitgewirkt. Nun startet mit #letsmuseeum die nächste Etappe. #letsmuseeum sind Guides, die sich auch als Team- und Kundenevents eignen.

Zur Bewerbung dieser Touren wird nun erstmals eine Marketingkampagne lanciert: Der digitale «Xmas Survival Guide» mit Insidertipps für die bevorstehende Weihnachtszeit. Der Guide stammt aus der Feder von ausgewählten #letsmuseeum-Storytellern, sowie von «Pukki» (Rod Marketing)

In den nächsten vier Wochen werden vier Mails mit etwas anderen Tipps und Tricks zum angesagtesten Weihnachtsumtrunk, den überraschendsten Geschenken, den unterhaltsamsten Reden und zur unvergesslichsten Xmas-Party verschickt.

Messe Luzern schliesst das Geschäftsjahr erfolgreich und mit einer neuen Kooperation ab

Die Messe Luzern blickt auf ein Jahr mit hoher Auslastung und positivem Geschäftsergebnis zurück. An 99 Veranstaltungen kamen bei der Messe Luzern 332´000 Besuchende für den persönlichen Austausch zusammen. Und durch eine Kooperation mit den Olma Messen St. Gallen hat die Messe Luzern einen neuen Weg eingeschlagen.

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Im Geschäftsjahr 2018/2019 hat die Messe Luzern 332´000 Menschen auf verschiedenste Art vereint, verbunden und vernetzt. Die Hallen und Foren waren Schauplatz von 99 Fach- und Publikumsmessen, Kunden- und Mitarbeiteranlässen, Firmenjubiläen und Generalversammlungen sowie von Kongressen oder Konzerten. Dank der hohen Auslastung der Räumlichkeiten wurde der Umsatz von 14,4 Millionen Franken erzielt. 

«Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Unsere Veranstaltungen als analoge Treffpunkte haben sich bewährt. Sie waren der Ort, um den persönlichen Kontakt zu pflegen, Wissen zu vermitteln oder Neues zu entdecken», sagt Markus Lauber, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in einer Mitteilung.

 

Mit Partnerschaften in die Zukunft 

Die Messe Luzern hat zusammen mit Partnern im Geschäftsjahr 2018/2019 neue Veranstaltungsformate entwickelt. So hat beispielsweise der Verband Schweizer BIM Software Lieferanten das erste Open BIM Forum durchgeführt. Das Forum verknüpfte Information, Inspiration und Austausch thematisch und auf eine neue Art und Weise. 

Auch die Eigenmessen wurden weiterentwickelt und im digitalen Zeitalter positioniert. Ein Ergebnis daraus ist die in diesem Geschäftsjahr entstandene Kooperation mit den Olma Messen St. Gallen. Die zwei Fachmessen Suisse Tier und Tier&Technik werden diesen Herbst mit dem digitalen Treffpunkt Farming.plus erweitert.
 

UVEK: Verlängerung der Konzessionen von Lokalradios und Regional-TV

Das UVEK hat 49 Veranstalterkonzessionen von Lokalradios und Regionalfernsehen bis Ende 2024 verlängert. In der aktuellen Übergangsphase, die vom laufenden Umstieg von UKW auf DAB+ und von der Debatte über die Neuausrichtung der Medienförderung geprägt ist, erhöht dies die Planungssicherheit für die betroffenen Veranstalter.

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Die heutigen Konzessionen der Lokalradios und Regionalfernsehen mit Leistungsauftrag laufen Ende 2019 ab. Laut einer Mitteilung des Bundesamt für Kommunikation BAKOM treten die neuen Veranstalterkonzessionen am 1. Januar 2020 in Kraft. Bereits im November 2018 hat das UVEK die konzessionierten Veranstalter über die Möglichkeit einer Konzessionsverlängerung informiert und ihnen die Bedingungen für die Gesucheinreichung dargelegt. 49 Lokalradios und Regionalfernsehen haben ihre Gesuche in der Folge fristgerecht bis Ende April 2019 eingereicht.

Bis Ende September 2019 hat das Departement alle beantragten Verlängerungen gutgeheissen. Für seine Beurteilung war die Einhaltung der gesetzlichen Konzessionsvoraussetzungen entscheidend. Bei der Prüfung stand unter anderem die Finanzierbarkeit des Leistungsauftrags im Fokus.

 

Unveränderter Auftrag – punktuell angepasste Konzessionsbestimmungen

In der Mitteilung des BAKOMs heisst es zudem, dass der Programmauftrag der Lokalradios und Regionalfernsehen für die Phase der Konzessionsverlängerung unverändert bleibe. Nach wie vor sollen sie über regionale politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge informieren sowie zur Entfaltung des kulturellen Lebens im Versorgungsgebiet beitragen. Komplementären nicht gewinnorientierten Radios in Agglomerationen kommt der Auftrag zu, in ihren Programmen insbesondere auch die sprachlichen und kulturellen Minderheiten in ihrem Sendegebiet zu berücksichtigen.

Für diese Leistungen erhalten die Veranstalter ein Zugangsrecht. Demnach müssen die DAB+-Plattform- und die Kabelnetzbetreiber die Programme dieser Veranstalter in den entsprechenden Versorgungsverbieten verbreiten. 21 Lokalradios und 13 Regional-TV haben ferner Anspruch auf einen Anteil aus der Abgabe für Radio und Fernsehen.

Das UVEK hat die Konzessionsverlängerungen zum Anlass genommen, einzelne Vorgaben anzupassen. Bei den Anpassungen handelt es sich teils um formelle und redaktionelle Änderungen, teils um Präzisierungen von Pflichten, die den Konzessionärinnen bereits bisher oblagen. Neu ist in den Veranstalterkonzessionen der Lokalradios DAB+ der Hauptverbreitungsvektor. Bei allen kommerziellen Lokalradios und Regional-TV hat das UVEK neu eine quantitative Mindestvorgabe für die Regionalinformation eingeführt. Bei den Regional-TV wird zusätzlich neu die Untertitelung in der Konzession geregelt.

Unverändert bleibt hingegen die finanzielle Unterstützung der Lokalradios und Regional-TV. Sie wurde per 1.1.2019 auf sechs Prozent des Ertrags der Abgabe für Radio und Fernsehen erhöht und bleibt bis Ende 2024 unverändert.

 

Sechs Lokalradios haben auf ihre Konzession verzichtet

Seit Mitte 2018 haben sechs Lokalradios aus städtischen Grossagglomerationen auf ihre Veranstalterkonzession verzichtet, beziehungsweise keine Verlängerung ihrer Konzession beantragt. Radio 24, Radio Argovia, Radio FM1, Radio Pilatus sowie Radio One FM und Radio Rouge FM sind seither beim BAKOM als meldepflichtige Radios registriert und haben keinen Leistungsauftrag mehr zu erfüllen.

 

Nächste öffentliche Ausschreibung 2023

Die aktuelle Verlängerung der Veranstalterkonzessionen erfolgt in einer Übergangsphase, die durch den Umstieg von UKW auf DAB+ sowie die Debatten über die Neuausrichtung der Medienförderung geprägt ist. In dieser Phase wird den Veranstaltern Planungssicherheit gewährt. Eine öffentliche Ausschreibung wird das UVEK für die Konzessionsphase ab 2024 durchführen. Sie wird voraussichtlich 2023 lanciert. (pd)

Reach: Die Schweiz erhält ihr erstes Influencer- und Blogger-Magazin

Reach ist das erste Lifestyle-Print-Magazin, in dem Schweizer Influencer und Blogger den Sprung vom Bildschirm aufs Magazinpapier schaffen. Die Erstausgabe ist am 22. November 2019 geplant, mit einer verkauften Auflage von 15’000 Exemplaren. Die Publikation erscheint viermal pro Jahr.

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Hinter Reach steht ein erfahrenes Team an Bloggern, Marketingspezialisten, Stylisten und Fotografen. Guido Käppeli, Verlagsmanager Reach: «Bei den Geschichten arbeiten wir ausschliesslich mit Schweizer Micro-Influencern und nicht mit den glamourösen Stars der Szene. Das Magazin liefert den Leserinnen innovative, emotionale und authentische Inhalte, welche Lesespass bereiten und als Inspirationsquelle dienen. Die Leserinnen erhalten einen persönlichen Einblick in das Leben der Schweizer Influencer und Blogger. Heute findet alles in einer digitalen Welt statt, doch wir gehen zurück auf die klassische und traditionelle Form; Papier. Mit Reach geben die Blogger und Influencer Ihrer Community auch ein neues Gefühl des Besonders-sein.»

Steffi Hidber, freischaffende Journalistin und bekannte Schweizer Beauty-Bloggerin von «Hey Pretty» ist Editor-in-Chief und bildet mit Cristina Paoletti PR (Managing Editor) das kreative Power-Duo bei Reach: «Endlich! Wir freuen uns ungemein auf die vielfältige, bunte Welt der Schweizer Influencer- und Bloggerszene. reach soll ein aufregendes Stück Kultur werden!»

Der Start des Magazins wird von einer Social-Media-Kampagne begleitet. Der Vertrieb findet exklusiv über die Influencer, Blogger, Einzelverkauf, Partner und Kiosk statt. Herausgegeben wird Reach vom Verlag der Galledia Group, zu der auch die beiden Fachmagazine Werbewoche und MK Marketing&Kommunikation gehören. Der Preis für die Einzelausgabe beträgt 7,50 Franken. Das Heft kann hier bestellt werden.

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Notfalllösung bei der «Rundschau» nach Velounfall der Moderatorin

Dem Politmagazin «Rundschau» von Schweizer Fernsehen SRF sind kurzfristig die Moderatoren ausgegangen. Weil Dominik Meier im Ausland weilt und Ersatzfrau Nicole Frank nach einem Velounfall krankgeschrieben ist, musste Journalistin Fiona Endres einspringen.

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Sprang ein: Fina Endres (links) ersetzte die mit dem Velo verunfallte Nicole Frank, die eigentlich den abwesenden Dominik Meier hätte vertreten sollen.

 

Ausnahmsweise werde die Ausgabe vom 2. Oktober von der «Rundschau»-Journalistin Fiona Endres moderiert, teilte SRF am Mittwoch auf seinem Medienportal mit. Nicole Frank, die die Sendung eigentlich moderieren sollte, leidet an den Folgen eines Velounfalls.

Endres gehört seit 2017 zur «Rundschau»-Redaktion und kennt die Sendung gut, wie SRF-Mediensprecher Stefan Wyss auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schreibt. Sie habe bei Kameratests gezeigt, dass sie ein Talent sei. «Darum geben wir ihr diese Chance und trauen ihr die Vertretung auch zu.»

Informationssendungen mit einer klaren Hauptmoderation – im Falle der «Rundschau» Dominik Meier – haben alle eine Vertretung. Frank sollte jeweils Meier vertreten. Laut SRF ist es einfach ein unglücklicher Zufall, dass Frank ausgerechnet während Meiers Abwesenheit einen Unfall hatte.

Gegenüber Blick.ch und Nau.ch schilderte Frank ihr Missgeschick. Sie sei mit dem Bike auf einem Waldweg unterwegs gewesen. Dabei habe sie einen Wurzelstock übersehen und sei gestürzt. Obwohl sie einen Helm trug, zog sie sich dabei eine Gehirnerschütterung, gequetschte Rippen und Schürfungen im ganzen Gesicht zu. (SDA/hae)
 

Saisonale Events, Wetter und Urlaubszeiten haben Einfluss auf den Erfolg von Newslettern

Laut dem Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2019 wurden 2018 mehr als ein Viertel aller versendeten E-Mail geöffnet. Zudem scheinen verschiedene Faktoren einen Einfluss auf den Erfolg von Newslettern zu haben.

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Der Studie zufolge wurden 2018 mehr als ein Viertel aller versendeten E-Mail (26,9 Prozent) geöffnet. Mailings im B2B (27 Prozent) und B2C (26,9 Prozent) waren dabei ähnlich erfolgreich. Im Vergleich konnten Marketer in der Branche «Kunst & Kultur» bei der Öffnungsrate den größten Erfolg erzielen (47,5 Prozent), gefolgt von «Versicherungen» (38,6 Prozent) und Unternehmen im Bereich «Fahrzeuge & -Teile» (36,5 Prozent).

Die Kennzahlen der Studie lassen zudem darauf schließen, dass saisonale Events das Empfängerverhalten beeinflussen: Demnach waren Empfänger in den Monaten vor Ostern und Weihnachten besonders empfänglich für E-Mail-Werbung. In diesem Zeitraum lag die Öffnungsrate etwa ein Prozent über dem Jahresdurchschnitt.

Darüber hinaus scheinen auch das Wetter und Urlaubszeiten Einfluss auf den Erfolg von Newslettern zu haben: 2018 lag die durchschnittliche Öffnungsrate im August ein Prozent unter dem Jahresdurchschnitt.

 

DSGVO hinterlässt Spuren bei Versendungen

Im Rahmen der Auswertung des Mailingversands konnte ein erhöhtes Volumen bei der Zielgruppe B2B zwischen März und Mai festgestellt werden. Daraus lässt sich ableiten, dass viele Unternehmen die Zeit vor dem DSGVO-Stichtag nutzten, um ihre Kunden und Interessenten über Änderungen und Handlungsbedarf zu informieren oder eine Opt-in-Kampagne durchzuführen. Bei der Öffnungsrate konnte hingegen kein beachtlicher Anstieg festgehalten werden.

 

B2C und B2B präferieren unterschiedliche E-Mail-Clients

Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie wichtig die mobile Optimierung im E-Mail-Marketing insbesondere für Unternehmen im B2C ist: 2018 wurden hier mehr als die Hälfte aller E-Mails (52,3 Prozent) auf einem mobilen Endgerät geöffnet und gelesen.

Auch im B2B ist der Anteil der verwendeten mobilen Clients mit rund 32 Prozent beachtlich. Dennoch verwenden B2B-Emfpänger hauptsächlich den Desktop-Client zum Öffnen und Lesen ihrer E-Mails (52,3 Prozent).

 

Transaktionsmails erfreuen sich erhöhter Aufmerksamkeit

In der Studie wird die überdurchschnittliche Performance von Transaktionsmails im Vergleich mit regulären Newslettern deutlich: Die Öffnungsrate ist hier mit 47,2 Prozent fast doppelt so hoch (Newsletter: 26,9 Prozent). Noch erfolgreicher zeigten sich die fast dreimal so hohen Klickzahlen: Im Schnitt erzielten Transaktionsmails hier 9,4 Prozent (Newsletter 3,3 Prozent).

Entlang des Customer Lifecycle verzeichneten Erinnerungen an wieder verfügbare Produkte mit einer Öffnungsrate von 71,5 Prozent und einer Klickrate von 47 Prozent den größten Erfolg. Besonders beliebt waren zudem Transaktionsmails, die Gutscheine, Rabatte oder andere Incentivierungen enthielten. Diese erreichten Öffnungsraten von über 60 Prozent und mehr als 20 Prozent Klicks. Des Weiteren verdeutlichen die Kennzahlen, dass sich Warenkorberinnerungen lohnen (Öffnungsrate: 56,4 Prozent, Klickrate: 8,6 Prozent).

Der Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2019 stellt aktuelle Kennzahlen von Newslettern und Transaktionsmails vor. Die Studie liefert ausführliche Auswertungen von Öffnungs-, Klick- und Bounceraten, geht auf Unterschiede im B2C- und B2B-Bereich ein und stellt verschiedene Branchen gegenüber. Des Weiteren geht der Benchmark auf die Performance von Transaktionsmails und E-Mail-Clients ein. Zur Optimierung liefert die Studie außerdem Tipps und Handlungsempfehlungen.

Die Datenbasis bilden circa drei Milliarden anonymisierte E-Mails aus mehr als 150’000 versendeten Mailings im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018. Zu den Zielmärkten der analysierten Mailings gehören Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bei den Ergebnissen handelt es sich um den Median der untersuchten Kennzahl.

Stopgether: Franz&René und Lungenliga rufen zum Rauchstopp auf

Die Berner Agentur Franz&René hat für die Lungenliga und Gesundheitsförderung Wallis eine Rauchstopp-Kampagne auf Facebook realisiert. Mit einem farbenfrohen und kollektiven Ansatz soll die Kampagne zum Rauchstopp motivieren.

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Sei es der Name «Stopgether» oder der Claim «Im November höre ich gemeinsam auf»: Die gesamte Kampagne ist aus einer gemeinschaftlichen Perspektive gedacht. Die Botschaft ist aus einem kollektiven Blickwinkel in sämtlichen Massnahmen allgegenwärtig. Herzstück der Kampagne ist die Webseite Stoptogether.ch sowie die in drei Landessprachen existierenden Facebook-Gruppen.

Im Oktober beginnen die Anmeldung und die mentale Vorbereitungsphase für den Tag X. Im November werden dann alle Mitglieder aktiv unterstützt, indem sie motivierende Informationen erhalten, beraten und ermutigt werden, sich mit anderen Mitgliedern in den Facebook-Gruppen auszutauschen.

Viel Wert wird auf das Community-Management gelegt. Ein Team von 20 Personen kümmert sich in drei Sprachen um die Community und veröffentlicht täglich mindestens drei Ratschläge nach einem gestalteten CI/CD von Franz&René.

 

Gemeinsam überall 

Am 20. September wurde die Kampagne offiziell mit dem Kampagnen-Film auf den Sozialen Medien auf Facebook und Instagram lanciert. Eine umfangreiche PR-Aktion wurde zudem gestartet. Über 40 Redaktionen in der Schweiz erhielten eine überdimensionale Zigarettenbox mit der Aufschrift «Reporters without cigarettes» per Post – eine Aufforderung, sich für Stopgether zu engagieren.

Bereits im Voraus wurde Aufmerksamkeit kreiert: Mit DOOH-Massnahmen an Tankstellen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und klassischen Plakaten an Bahnhöfen. Der digitale Aspekt ist dabei der wichtigste Teil der Kampagne und dauert über den ganzen Oktober hinweg. Kurze Spots zum Kampagnenfilm sollen Interessierte motivieren, sich anzumelden. 

Unter Einfluss stehen 

Einige InfluencerInnen unterstützen die Aktion oder nehmen sogar teil. In der Teaser-Phase weckten sie die Neugierde in der Community, bevor sie die Aktion enthüllten. Steffi Buchli, Andrea Caroline Brotschi, Adela Smajic, Ariella Kaeslin, Alex J. Fontana und Sylvain Nicolier engagieren sich als Botschafterinnen und Botschafter der Aktion für das Anliegen.

 

Zahlreiche vermittelnde Partner 

Durch die Kampagne konnten bereits einige Partner der 19 kantonalen Lungenligen für Stopgether gewonnen werden. Dazu wurden «gebrauchsfertige» Massnahmen-Kits entwickelt.

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Verantwortlich bei Lungenliga: Urs Brütsch (Geschäftsführer Lungenliga Bern). Verantwortlich bei Gesundheitsförderung Wallis: Alexandre Dubuis (Gesundheitsförderung Wallis). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Vincent Eichenberger (Digital Campaign Manager); Jörn Kohlschmidt (Senior PR Manager); Yoann Cosson (Creative Direction); Gianluca Terzini (Art Director); Aline Windler, Sven Jungo (Graphic Designer). Fotografie und Video: Federal Studio. Musik: Lebruit.ch. Montage und Motion-Design: Raphael Walser. Modedesign/-stil: Archives (bald Visual Society). Influencer-Marketing: Kingfluencer. Community-Management: Mondays. Digitale Mediaplanung: Gamned!. Website: Stimul.

Dragan Dojcinovic wird CEO von Livesystems

Mit Dragan Dojcinovic übernimmt ein ausgewiesener Branchen-Experte in Sachen DOOH und Onlinemedien das Steuer bei Livesystems. Der neue CEO des Werbevermarkters kennt sämtliche Produkte aus seinen früheren Funktionen im Haus Livesystems.

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Ursprünglich eingestiegen als Director Online Sales für das Newsportal Nau.ch, wurde der 32-jährige Dragan Dojcinovic vor einem Jahr zum Chief Commercial Officer sämtlicher Livesystems-Produkte ernannt. Somit ist er mit dem Werbeverkaufsgeschäft für die ganze Produktepalette von Livesystems vertraut. Nun übernimmt er per 1. Oktober 2019 die Funktion als CEO der Verkaufseinheit Livesystems. 

«Ich bin sehr glücklich, dass Dragan das Ruder nun ganz übernimmt», sagt Yves Kilchenmann, Mitbegründer des Hauses Livesystems und bisheriger CEO. «Wir wachsen und möchten immer professioneller werden. Dragan wird uns diesbezüglich voranbringen, er ist mein Wunschnachfolger». Kilchenmann gibt mit der Übergabe an Dojcinovic seine Doppelfunktion auf und wird sich als CEO von Nau.ch auf die Weiterentwicklung der Online-Newsplattform konzentrieren. 

«DOOH und Online sind die Zukunft», sagt Dragan Dojcinovic. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit unserem grossartigen Team. Unser Ziel ist es, den Kunden und Partnern innovative und qualitativ hochwertige Produkte anzubieten».

TBWA\Zürich und Animal Care Austria schockieren ohne typische Schockbilder

Keine Schockbilder, aber eine schockierende Botschaft. Mit einer Plakatkampagne in Wien und Umgebung macht TBWA\Zürich auf das Tierleid und die Arbeit von Animal Care Austria aufmerksam.

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Der gemeinnützige Tierschutzverein Animal Care Austria setzt sich seit 2006 und in mittlerweile sechs Ländern ehrenamtlich für Tiere ein. Um ihr Engagement einer grösseren Öffentlichkeit bekannt zu machen und um neue Spender zu gewinnen, bot die Agentur aus dem Zürcher Seefeld pro bono ihre Unterstützung in Form einer Plakatkampagne an.
 
TBWA\Zürich realisierte für die Tierschutzorganisation drei Motive, die klar und emotional aufzeigen, dass viele Tiere unter inakzeptablen Umständen leiden. Und so konterkariert TBWA die typischen Schockbilder anderer Tierschutzorganisationen, ohne auf die Wirkung zu verzichten.

«Indem wir das geliebte Stofftier mit echtem Tierleid in Verbindung bringen, erreichen wir die Leute mit einer klaren und harten Botschaft, ohne sie mit blutenden Tieren zu konfrontieren. Trotzdem sollen die Plakate natürlich zum Spenden animieren. Nur damit können wir den Tieren helfen», so Schirmherrin und Mitgründerin von Animal Care, Carol Byers. 

Verantwortlich bei Animal Care Austria: Carol Byers, Dorothea Sztopko, Marianne Prutsch. Verantwortlich bei TBWA\ Zürich: Manuel Wenzel, Tizian Walti, Angelo Sciullo, Aron Meier, Anouschka Tschudi (Kreation); Danijel Sljivo (Beratung); Mark Nixon (Fotografie).

150 Jahre Postkarte – und der Schweizer Trick, der sie bunt machte

Vor 150 Jahren wurde in Österreich die erste Postkarte aufgegeben. Sie war noch ohne Bild. Aber am reise- und knipsfreudigen Ende des 19. Jahrhunderts mauserte sie sich rasch zur Ansichtskarte. Dank einer Schweizer Erfindung sogar bunt – ganz ohne Farbfilm.

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Die Einführung der «Correspondenzkarten» im Oktober 1869 durch die österreichische Post war ein Renner. Schon nach vier Wochen wurde das millionste Exemplar verkauft und kein Jahr später erfolgte die Zulassung in der Schweiz.

Die Karte war ein echt demokratisches Kommunikationsinstrument: kein teures Papier, kein Couvert, Briefmarke schon vorgedruckt und der Text kurz und ohne Floskeln, gleichsam eine analoge Version der SMS.

Diese Postkarte passte zum allgemeinen Innovations- und Beschleunigungsschub in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zu dem auch das Reisen gehörte. Das Bedürfnis entstand, die Daheimgebliebenen zu grüssen und mithin neidisch zu machen. Die mittlerweile verbreitete Fotografie ermöglichte das Versenden von Aufnahmen aus dem Urlaubsort, die daselbst käuflich zu erwerben waren: «Seht her, so schön hab ich’s hier!»

 

Goldmedaille für eine Zürcher Erfindung

So ganz authentisch waren diese Ansichtskarten indes nicht, es fehlte die Farbe. Ein massentaugliches Farbbildverfahren war noch nicht erfunden. Foto-Ansichtskarten wurden Abzug für Abzug per Hand koloriert, oft mittels Schablonen, damit’s schneller ging.

Da trat der Zürcher Lithograph Hans Jakob Schmid auf den Plan und erfand für seinen Arbeitgeber Orell Füssli das Photochrom-Verfahren. Dabei wurde das Schwarz-Weiss-Negativ auf bis zu 16 lichtempfindlich gemachte Steine projiziert, die danach in verschiedenen Farben gedruckt wurden. Weil die Farbe transparent war, konnte mit 16 Steinplatten eine fast unendliche Zahl an Farbnuancen generiert werden. Für das Verfahren gab’s an der Pariser Weltausstellung 1900 eine Goldmedaille.

 

Eine Manie bedroht die Volksgesundheit

Die Photochrom-Abzüge zeigten das «warme Leben der Wirklichkeit», schwärmte die NZZ. Doch die Bilder waren mehr, gleichsam wirklicher als wirklich: Das Blau der Flüsse und Seen war blauer, der Himmel dramatischer, die Bäckchen der Damen rosiger, als man es kannte. Das verlieh den Bildern, die nun kostengünstig als Ansichtskarten aus aller Welt erhältlich waren, einen ganz besonderen, poetischen Zauber.

Die Hälfte der Postkarten sahen gar nie eine Post von innen, sondern wurden direkt an Sammler verkauft. Bis zum Ersten Weltkrieg herrschte eine regelrechte Postkartenmanie. Auf dem Höhepunkt 1913 wurden in der Schweiz 112,5 Millionen gedruckter Postkarten umgesetzt.

Der österreichische Schriftsteller Karl Kraus gab zu Bedenken, der «ungeheuerlich ausgearteten Ansichtskartensport» schade der Volksgesundheit. Das Hobby war so weit verbreitet, dass ihm 1898 der bekannte Berliner Operetten-Komponist Paul Lincke einen «Karten-Sammler-Marsch» komponierte.

 

Der Welthit von der Limmat

Der Auslöser des Hypes, Orell Füssli, spaltete das Photochrom-Geschäft 1889 in eine Tochterfirma ab und daraus ging 1895 die Aktiengesellschaft Photoglob & Co hervor, die Lizenzen unter anderem nach London und Detroit vergab.

Photochroms der höchst produktiven Detroit Publishing fielen beispielsweise einem kleinen Buben namens Walker Evans in die Hände. Er frass den Narren daran und legte bis zu seinem Tod 1975 eine Sammlung mit 9000 Photochroms an. In die Foto-Geschichte ein ging Evans aber mit eigenen, schwarz-weissen Arbeiten: den ikonischen Aufnahmen, die er während der Grossen Depression Mitte der 1930er Jahre machte.

Evans war einer von vielen berühmten Philokartisten, Postkartenliebhabern. Ein anderer war beispielsweise der deutsche Komiker Karl Valentin.

 

Kurze, aber grandiose Blütezeit

Während Evans seine epochemachenden Bildreportagen schoss, hatte sich die Zürcher Photoglob längst aus den Weltmärkten zurückgezogen. Man beschränkte sich nun auf Europa, später die Schweiz. Dank dem Tourismus lief das Ansichtskartengeschäft immer noch auf Hochtouren – ab 1930 nicht mehr mit Photochrom-, sondern mit echten Farbfotos.

Photoglob hat immer wieder mit kleineren Unternehmen fusioniert und diversifiziert. Sie verkauft mittlerweile beispielsweise auch gegenständliche Souvenirs, aber sie ist immer noch nach eigener Angabe der grösste Postkartenverlag.

Die Photochrom-Postkarte ist ebenfalls nicht gestorben. Nach einer vorübergehenden Sammelwelle von den 1970er bis in die 1990er Jahre ist der Handel zwar etwas eingebrochen, aber es gibt immer noch Vereine und Fanclubs wie die «Ansichtskartensammler-Vereinigung Schweiz». Historische Photochroms – erkennbar am goldenen «P.Z.» (Photoglob Zürich) in der Bildunterschrift – sind schon ab 5 Franken zu haben. (SDA)

Roger Stämpfli erhält VMM-Award für bestes visuelles Marketing

Roger Stämpfli, Executive Creative Director und Managing Partner von Aroma, wurde am Freitag in Berlin mit dem Award Best Visual Marketing 2019 geehrt. Die Preisverleihung fand anlässlich der 44. Internationalen Fachtagung für Visual Maketing & Retail Design statt.

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Gewürdigt werden jährlich die besten Gestalterinnen und Gestalter für visuelles Marketing, deren Arbeiten als Markierungspunkte in der zukunftsweisenden Inszenierung am POS für die Branche des visuellen Marketings, die Belange der Unternehmen sowie Öffentlichkeit und Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Die Auszeichnung wird vom Europäischen Verband Visuelles Marketing-Merchandising VMM und Vertretern der Fachpresse verliehen. Nun wurde mit Roger Stämpfli der erste Schweizer Gestalter mit einem Award ausgezeichnet.

Für mehr digitales «GummiDrum»: Mind setzt neuen Webauftritt für GummiLove um

Zum 10-Jahre-Jubiläum hat Mind für GummiLove den neuen Webauftritt konzipiert, unter anderem mit einem überarbeiteten Sex-Beratungs-Chat und Shop, wichtigen Facts zur Sexualität, sowie einem Eventkalender.

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Gummilove.com vereint sämtliche digitalen Kanäle, die GummiLove bedient. So werden Inhalte von YouTube, Instagram und Facebook direkt auf der Website eingebettet – ergänzend zu den entsprechenden News-Artikeln. Dadurch entsteht ein globaler Newsfeed, der die Welt von GummiLove zeigt. Darüber hinaus wurde der Online-Shop gestärkt. Mit dem Sexpert-Chat sind seit der Lancierung bereits über 1000 Online-Beratungen durchgeführt worden.

Im Bereich des Designs wurde die Welt von GummiLove bunter und frecher umgesetzt – die zahlreichen Illustrationen stammen von Nicolas Bürgi und wurden von Detail für den Einsatz als Webseiten-Header animiert. Die begleitende Plakat-Kampagne «GummiDrum» wurde durch ViznerBorel entwickelt (Werbewoche.ch berichtete). GummiLove kann dadurch verstärkt digital auftreten und so die Community ergänzend zu den Aktivitäten an Events, Festivals und an Schulen bedienen. 

Die neue Website basiert auf WordPress und ist mit dem neuen Block-Editor zum Bearbeiten von Seiteninhalten (Code-Name Gutenberg) umgesetzt. Der neue Editor erlaubt es, Inhalte aus individuellen Blöcken zusammenzustellen und visuell zu bearbeiten. Für GummiLove wurden individualisierte Blöcke entwickelt, um das Bearbeiten von Inhalten zu vereinfachen.

www.gummilove.com_facts-overview

Verantwortlich beim Verein GummiLove: Corinne Rietmann (Präsidentin); Daniel Rietmann (Gründer und Vize-Präsident). Verantwortlich bei Mind: Fabian Müller, Lukas Gächter (Gesamtverantwortung). Projektpartner: Roger Grolimund, Rogo & Friends (Beratung, Konzept/Text); Nicolas Bürgin (Grafik/Illustration); Detail (Animationen, Web Banner).

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