Bergsteigerin Evelyne Binsack erhält eigene Barbie-Puppe
Im Zuge des 60-jährigen Bestehens, welches Barbie dieses Jahr feiert, ehrt die Marke eine lange Reihe an weiblichen Vorbildern. So wurde in Zürich diese Woche die Extrem-Bergsteigerin Evelyne Binsack mit Ihrer eigenen Barbie Puppe ausgezeichnet.
Redaktion
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10. Oktober 2019
Mit dem Ehren von weiblichen Vorbildern will Barbie die sogenannte «Dream Gap» schliessen. Der Begriff beschreibt die Lücke, welche zwischen Mädchen und der Entfaltung ihres vollen Potentials steht. Eine Studie zeigt, dass Mädchen ab dem fünften Lebensjahr anfangen, ihr Potential anzuzweifeln. Barbie will laut Mitteilung erreichen, dass Mädchen auf der ganzen Welt mit der «Du kannst alles sein»-Haltung aufwachsen. Die berühmteste Puppe der Welt tritt daher als Vorbild auf und kreiert eine Spielwelt voller Möglichkeiten, Träume und dem Glauben an sich selbst.
Um in der Schweiz mehr Aufmerksamkeit für die «Dream Gap» zu generieren, fand am Dienstag in Zürich ein Talk mit weiblichen Persönlichkeiten statt. Nebst Evelyne Binsack erzählten auch Meta Hiltebrand, Küchenchefin und TV-Köchin, sowie Laura Seifert, Mitgründerin der Coworking Plattform We Space, davon, wie sie sich in einer von Männern dominierten Branche behaupten und welche Hindernisse sie erfolgreich überwunden haben, um ihre Ziele zu erreichen. Besprochen wurde dabei auch, wie Eltern ihren Kindern am besten die Willenskraft vermitteln, um gezielt eigene Träume verfolgen und erreichen zu können. Das Highlight des Events war die Ehrung des ersten Schweizer Barbie Role Models und die feierliche Übergabe einer One of a Kind-Barbie an Evelyne Binsack.
Erste Schweizerin auf dem Mount Everest
Der Glaube an sich selbst machte Evelyne Binsack 2001 zur ersten Schweizerin, die den Mount Everest bestiegen hat. Die Eiger Nordwand durchstieg sie insgesamt dreimal. Per Fahrrad, zu Fuss, mit Ski und Schlitten: Ganze 484 Tage lang war Evelyne unterwegs, um den Südpol zu erreichen und auch von einer Expedition zum Nordpol konnten sie weder Strapazen noch organisatorische Hürden abhalten.
«Bereits als kleines Kind bin ich unbewusst zur Abenteurerin geworden, als ich an einem Bach kniete und beschloss, niemals erwachsen zu werden», so Evelyne. «Oft hatte ich die Erwachsenen beobachtet und bemerkte schnell, dass ich keine Lust darauf habe, selbst so ernst und gestresst zu sein und mich klar auf eine Berufsoption festlegen zu müssen.» Doch Evelyne Binsack ist nicht nur Berufsbergführerin und Abenteurerin: als Referentin und Bestseller-Buchautorin gibt sie Einblicke in ihre Erfahrungen und ihre Lebenseinstellung. Sie weiss, wovon sie spricht, wenn sie über Themen wie Motivation, Durchhaltewillen und Willenskraft referiert: «Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, verfolge ich dieses konsequent. Als ich beispielsweise als junge Frau mit dem Leichtathletik-Training begonnen hatte, konnte ich mich auch an schlechten Tagen stets dazu überwinden, die vorgegebene Trainingsstrecke zu absolvieren. Die Willenskraft kann wie ein Muskel trainiert werden».
Dieser mentalen Kraft und dem Glauben an sich selbst, will Barbie im Rahmen der 2015 eingeführten «Shero-Kampagne» mit der ihr nachempfundenen Puppe nun ein Denkmal setzen.
The House für Suva: Die Heilkosten im Griff
Eine Sensibilisierungskampagne der Suva soll Versicherungsnehmer über das Heilkostenmanagement des Versicherers aufklären. Für das Gesamtkonzept zeichnet The House verantwortlich.
Redaktion
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10. Oktober 2019
Die Gesundheitskosten rangieren auf dem Sorgenbarometer der Schweizerinnen und Schweizer auf Platz 1. Damit die Versicherungsnehmer der Suva weniger Sorgen haben, informiert die Suva über ihr Heilkostenmanagement.
Im Rahmen der Sensibilisierungskampagne werden die Themen inhaltlich nahestehenden Themen «Heilkostenmanagement» und «risikogerechte Prämien» auf einer neuen Landingpage vereint.
Für die nötige Aufmerksamkeit innerhalb der Zielgruppe der Versicherungsnehmer von KMUs bis hin zu Grossunternehmen, wie auch in der breiten Öffentlichkeit, sorgt die entsprechende Online-Kommunikation mit Fokus auf Owned- und Earned-Channels und einer Mechanik mit einem Augenzwinkern.
The House entwickelte dazu das Gesamtkonzept, das sich in einem Keyvisual, digitalen Werbemitteln, einer Online-Promotion und dem Storykonzept für den durch Fadeout in Eigenregie umgesetzten Onlinefilm manifestiert. Die Online-Promotion als Wissensquiz soll die Sensibilisierung mittels Gamification auf der separaten Landingpage verstärken.
Verantwortlich bei Suva: Nadja Kunz Rütimann, Ralph Heidenmann (Kommunikationsleiter/in). Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director); Sascha Borsai (Creative Director); Roger Dobmann (Senior Art Director); Ritiane Da Cassia Zimmerli (Digital Art Director); Laura Jaggi (Junior Art Director); Alia Malash (Junior Texterin); Nadine Vasella (Group Account Director); Sasha Djabbari (Senior Consultant); Andreas Jorgella (Business Development). Produktion: Fadeout. Foto: Christine-Joy Apolinar, Detail.
Künstliche Intelligenz als Qualitäts-Booster des digitalen Marketings
Ohne gute Daten kein intelligentes Marketing. Aber was macht Datenqualität aus? Zusammen mit der Hochschule der Medien Stuttgart hat United Internet Media eine Studie zu den Themen Künstliche Intelligenz und Datenqualität durchgeführt und so die Bedeutung der beiden Faktoren für das intelligente Marketing analysiert.
Redaktion
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10. Oktober 2019
Die Bedeutung von künstlicher Intelligenz im digitalen Marketing nimmt zu. Dies ist ein zentrales Ergebnis der neuen Studie «Digital Dialog Insights 2019». Drei Viertel der befragten Experten prognostizieren eine hohe Bedeutung von KI für werbetreibende Unternehmen und Agenturen. Die Hälfte ist sich sicher, dass die intelligente Technologie in Zukunft einen wesentlichen Bestandteil der Marketing-Strategie eines Unternehmens ausmachen wird.
Allerdings müssen aktuelle KI-Konzepte dafür noch überarbeitet werden – lediglich 15 Prozent der Studienteilnehmer halten die Technologie aktuell für ausgereift genug, um sie im intelligenten Marketing produktiv einsetzen zu können.
Personalisierung als Killer-Applikation
Die Experten sind sich einig: Künstliche Intelligenz hilft vor allem bei der Personalisierung/ Individualisierung (89%). 82 Prozent der Teilnehmer glauben, dass sich dieses grosse Potenzial durch die Optimierung von Targeting mit Hilfe von smarter Technologie ergibt. 75 Prozent der Experten denken, dass die Verbesserung des Kundenerlebnisses – beispielsweise durch einen digitalen Assistenten – zur Individualisierung beiträgt. Die Befragten sehen grosses Potenzial darin, dass Botschaften durch automatisierte Erstellung sowie Optimierung von Werbeinhalten (66%) und -motiven (49%) personalisiert werden können.
Individuell zugeschnittene und intelligente Werbebotschaften
In künstlicher Intelligenz wird das Potenzial gesehen, als Qualitäts-Booster zur Verbesserung des digitalen Marketings beizutragen. Denn 83 Prozent der befragten Experten sind sich sicher, dass Personalisierung die Qualität von Werbebotschaften erhöht. Diese wird ausserdem durch intelligenten Content verbessert (79%). Zwei Drittel der Studienteilnehmer sind überzeugt, dass die Marketing-Qualität zusätzlich durch effektive Zielgruppen-Ansprache über Targeting gesteigert wird.
Entsprechend hoch ist die Bereitschaft der Unternehmen, in die Förderung von smarten Prozessen im Marketing zu investieren. Je knapp 60 Prozent der Experten rechnen damit, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre bestehende Kundenerlebnisse sowie die Individualisierung mittels Investitionen in intelligente Verfahren verbessert werden.
Erfolgsfaktor Datenqualität
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz hängt nicht nur von der Investitionsbereitschaft, sondern auch von der Qualität der zur Verfügung stehenden Daten ab. 84 Prozent der Experten sehen darin eine grosse – beziehungsweise sehr grosse – Herausforderung.
Als weitere Top-Herausforderung benennen die Experten die Identifikation von Konsumenten nach dem Wegfall von «Third Party Cookies» (66%). Mehr als die Hälfte (57%) halten die geringe Opt-in-Basis für die Nutzung und Verknüpfung von Daten zudem für herausfordernd.
Die mangelnde Qualität der verfügbaren Daten bewerten bereits heute knapp 60 Prozent der Experten als hohe – beziehungsweise sehr hohe – Hürde. Als wichtigste Qualitätskriterien sehen die Studienteilnehmer die Aktualität und Konsistenz der Daten mit 96 Prozent beziehungsweise 80 Prozent Zustimmung. Aber auch die Kriterien Aktualität des zugrundeliegenden Datenmodells (74%), Dokumentation der Datenherkunft (73%), Hoher Grad an Nutzeridentifikation (67%) und Vollständigkeit der Daten in Bezug auf Nutzeridentitäten (64%), sowie Art der Datengenerierung (57%) und Persistenz der Dateninformation (52%) hält die Mehrheit der Experten für wichtig beziehungsweise sehr wichtig.
Bedarf an alternativen Ident-Verfahren potenziell unterschätzt
Die Experten prognostizieren aufgrund der hohen Relevanz von Daten für KI-Anwendungen eine hohe Investitionsbereitschaft in die Datenbasis. 65 Prozent glauben, dass die Verbesserung der Datenqualität für KI in Zukunft gefördert wird. Ein überraschender Wert in Bezug auf Nutzereinwilligungen: Nur ein Drittel der Befragten setzt aktuell auf Opt-ins als Bestandteil ihrer KI-Strategie.
Allerdings rechnet bereits über die Hälfte der Studienteilnehmer branchenweit mit dem Ausbau der Opt-in-Basis zur Realisierung von KI-basierten Strategien (56%). Die Bereitschaft, in die Nutzung alternativer Ident-Verfahren als Ersatz für Third Party Cookies zu investieren (47%), ist durchaus da. Jedoch ist sie eher schwächer ausgeprägt, das Thema wird damit potenziell unterschätzt.
«Cookies können als Basis digitaler Geschäftsmodelle immer schwerer all die Kriterien für Datenqualität erfüllen, da unter anderem Browser und Adblocker das Setzen und Auslesen verhindern. Umso wichtiger ist es, sich um alternative Ident-Verfahren als Ausgleich für Third Party Cookies zu kümmern oder mit Login-basierten-Lösungen zu arbeiten, da diese einfach und schnell die Einholung persistenter und datenschutzkonformer Opt-ins sowie Cross Device Advertising ermöglichen», sagt Rasmus Giese (Bild unten), CEO von UIM.
«Datengetriebenes Vorgehen wird zunehmend zum Betriebssystem in der Marketing-Kommunikation. Unsere Studie unterstreicht dabei die Bedeutung operativer Exzellenz und hochwertiger Daten», ergänzt Professor Harald Eichsteller von der Hochschule der Medien in Stuttgart HdM.
«Sich durch Marketing-KI zu differenzieren, ist schwierig. Investitionen sind nach Meinung der Experten und Entscheider aber zwingend erforderlich, um im Wettbewerb nicht abgehängt zu werden. Sie setzen dabei vor allem auf die Personalisierung ihrer Kommunikation und die Verbesserung des Kundenerlebnisses», erklärt Professor Jürgen Seitz von der HdM.
Für die achte Ausgabe der «Digital Dialog Insights» wurden 101 Experten aus den Bereichen Produktion, Handel und Dienstleistung im Zeitraum von Mai bis Juni 2019 online befragt. Der Fragebogen wurde von United Internet Media in Kooperation mit der Hochschule der Medien in Stuttgart entwickelt. Die Teilnehmer wurden aus dem Experten-Netzwerk der HdM rekrutiert und beantworteten Fragen zum Status Quo, den Trends und den kommenden Herausforderungen im digitalen Dialog-Marketing.
Downloads, Ausgaben und Breakouts: Die App-Economy im Überblick
Im dritten Quartal 2019 war das Wachstum auf dem Markt mobiler Anwendungen nicht aufzuhalten. Der «Q3 App Economy Index 2019» von App Annie zeigt, welche Apps bei den Downloadzahlen punkten konnten, wo Verbraucher gerne ihr Geld ausgaben und weitere interessante Insights rund um die App-Economy.
Redaktion
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10. Oktober 2019
Dem Report zufolge war in dritten Quartal 2019 erneut ein starkes Wachstum bei Downloads und Verbraucherausgaben zu verzeichnen, das nicht zuletzt durch die bevorstehende Weihnachtszeit im vierten Quartal begünstigt wird.
Doch auch der Beginn des neuen Schuljahres und der Saisonstart der Fussball-Ligen weltweit beeinflussen dieses Wachstum positiv. Deshab war das dritte Quartal 2019 das bisher stärkste für mobile Anwendungen. Weltweit gab es über 31 Milliarden App-Downloads – 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch die Verbraucherausgaben erreichten mit über 23 Milliarden US-Dollar neue Höhen: gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018 konnte ein Wachstum von 20 Prozent verzeichnet werden. Europa bildete da keine Ausnahme: hier wuchs die Anzahl der Downloads ebenfalls um 10 Prozent auf 5,3 Milliarden, während die Verbraucher 20 Prozent mehr ausgaben (3,5 Milliarden US-Dollar).
Downloadzahlen: Google Play wächst, iOS bleibt stabil
Die Downloads von Google Play stiegen weltweit im dritten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf fast 23 Milliarden, während die iOS-Downloads stabil blieben. Auch innerhalb Europas konnte Google Play ein Wachstum von 10 Prozent bei den Downloads generieren, iOS immerhin eines von 5 Prozent.
Dabei machten in beiden Stores Apps abseits der klassischen Games über 60 Prozent der Downloads aus, wobei der Prozentsatz auf iOS mit 70 Prozent etwas höher lag als auf Google Play (60 Prozent).
Wie im letzten Quartal waren die Schwellenländer Indien, Brasilien und Indonesien auch im dritten Quartal 2019 die Top 3 für absolute Downloads von Google Play. Gemessen am Wachstum der Downloads gegenüber dem Vorjahr trugen Indien, Brasilien und Russland am meisten dazu bei.
Bei den Non-Gaming-Apps wurde das Wachstum der Downloads auf Google Play vor allem durch Comics, Finanzen sowie Autos und Fahrzeuge generiert. Dabei waren unter den Top 20 der heruntergeladenen Comic-Apps 19 Spiele-Anwendungen – diese machten also 95 Prozent der Downloads aus. Die wichtigsten Comic-Apps, gemessen an den Konsumausgaben, waren jedoch traditionelle Anwendungen wie «Line Manga», «Piccoma» oder «LINE Webtoon». Gleiches gilt für die Kategorie Autos und Fahrzeuge: auch in diesem Bereich waren die am häufigsten heruntergeladenen Apps Spiele.
China, die USA und Japan waren die grössten Märkte für iOS-Downloads im dritten Quartal 2019. Die USA, Saudi-Arabien und Brasilien verzeichneten jedoch das grösste absolute Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Unter den Non-Gaming-Apps waren Shopping, Essen und Trinken sowie Gesundheit und Fitness die wichtigsten Kategorien, die zum Wachstum der Downloads im Quartalsvergleich beitrugen.
Ein besonders starkes Wachstum verzeichneten Anwendungen aus dem Bereich Essen und Trinken: 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist auf das anhaltend starke Wachstum von Apps wie «FamilyMart», «McDonalds App» und «Postmates» zurückzuführen. Da ausserdem der Schulstart ins dritte Quartal fällt, konnten auch Shopping-Apps ein Wachstum verzeichnen, die Eltern und Schülern ein optimiertes Einkaufserlebnis ermöglichen. Im Allgemeinen waren aber chinesische Shopping-Apps der Schlüssel zum Wachstum der Downloadzahlen.
Ausgaben: iOS baut seinen Vorsprung vor Google Play aus
Zunächst ist zu sagen, dass die Verbraucherausgaben in beiden App-Stores um 20 Prozent gestiegen sind. Nicht-Gaming-Apps machten 35 Prozent der Verbraucherausgaben für iOS aus, verglichen mit 20 Prozent für Google Play – ein Anstieg von fast 10 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Die Schlüsselmärkte, die das Wachstum der iOS-Verbraucherausgaben im Jahresvergleich vorantreiben, blieben gegenüber dem Vorquartal unverändert: die USA, Japan und China. Dabei konnte in Japan ein Wachstum von über 30 Prozent erzielt werden.
Abgesehen von Gaming-Apps trugen vor allem die Bereiche Foto und Video, Unterhaltung und Musik zum Wachstum von Verbraucherausgaben bei. Foto und Video, Musik und Bildung verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr das grösste Wachstum des Marktanteils, das heisst das schnellste Wachstum im Vergleich zum Gesamtmarkt. «Duolingo» verzeichnete im dritten Quartal 2019 ein besonders starkes Wachstum der Konsumausgaben. Neben der Steigerung dieser konnte zuvor auch ein Anstieg der Downloads von Bildungsanwendungen während der Schulzeit festgestellt werden.
Bei Google Play wiederum trugen die USA, Südkorea und Deutschland massgeblich zum Wachstum der Verbraucherausgaben gegenüber dem Vorjahr bei, wobei Deutschland ab dem zweiten Quartal 2019 Japan ablöste. Gemessen am Wachstum des Marktanteils gegenüber dem Vorjahr waren die USA, Russland und Deutschland die Top-3-Märkte.
Die wichtigsten Non-Gaming-Kategorien bei Google Play waren Soziales, Produktivität und Unterhaltung. Bei den Produktivitätsanwendungen waren eine Reihe von Cloud-Speicherlösungen – zum Beispiel «Google One», «Dropbox» – die Hauptgründe für das Wachstum der Verbraucherausgaben.
Breakout-Apps: «FaceApp», «Google One» und Netflix
«FaceApp», eine App zur Foto- und Video-Bearbeitung, die 2017 erstmals viral ging, erfreute sich Anfang des Quartals wieder grosser Beliebtheit. Durch den neuen Alterungsfilter erregte die Anwendung grosse Aufmerksamkeit. Das Teilen in sozialen Netzwerken, besonders durch Prominente, trug massgeblich dazu bei, dass die App viral ging.
«Google One», eine Mitgliedschafts-App für mehr Speicherplatz exklusiv für Google Play, stieg in die Top 10 der Non-Gaming-Apps bei den globalen Verbraucherausgaben ein. Der Abonnement-Service bietet 15 Gigabyte kostenlosen Cloud-Speicherplatz für Google Drive, Gmail und Google Photos. Ausserdem werden den Kunden mit Abonnement-Paketen für grössere Mengen an Speicherplatz, sowie auch andere Vorteile wie einem Premium-Kundensupport, weitere Anreize geliefert.N
Netflix wiederum stieg in die Top 10 der Non-Gaming-Apps nach Downloads ein und rangierte gleichzeitig weiterhin auf Platz eins bei den Verbraucherausgaben. Der Start der dritten Staffel von Stranger Things unterstützte wahrscheinlich den Wiederaufstieg in die Top 10, dies konnte bereits in der Vergangenheit nach der Veröffentlichung neuer Staffeln beobachtet werden.
Die bevorstehenden Markteinführungen von Streamingdiensten wie Disney+ und Apple TV Plus werden den Wettbewerb im Streaming-Markt in den kommenden Monaten verstärken. Dort werden starke Downloads und eine starke Nutzung erwartet, da die Verbraucher die neuen Dienste ausprobieren werden.
In diesem Zusammenhang ist auch ein Wachstum der Verbraucherausgaben wahrscheinlich: Wenn die Fristen für kostenlose Tests ablaufen und die Nutzer mit Angebot und Qualität zufrieden sind, werden sie sich dafür entscheiden, ihre Geldbörse zu zücken.
App Annie ist ein Analysedienst für mobile Daten und stellt vertrauenswürdige App-Daten und Insights bereit, die Unternehmen dabei helfen sollen, sich erfolgreich auf dem globalen App-Markt zu positionieren. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Francisco mit 12 Niederlassungen weltweit.
Bundesgericht bestätigt Vergabe der Plakatkonzession der Stadt Genf an Neo Advertising
Mit dem Entscheid vom 18. September 2019 hat das Bundesgericht die Beschwerde von APG|SGA bezüglich der Konzessionsvergabe von Plakatstellen auf öffentlichem Grund der Stadt Genf abgewiesen. Neo Advertising wird zum offiziellen Plakatanbieter der Stadt Genf.
Redaktion
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10. Oktober 2019
Am Ende eines 33-monatigen Gerichtsverfahrens, bei dem das erstinstanzliche Verwaltungsgericht des Kantons Genf, das Kantonsgericht Genf und schliesslich das Bundesgericht involviert waren, wurde der Rekurs von der APG|SGA durch alle Instanzen vollumfänglich abgelehnt.
Die Stadt Genf und Neo Advertising können somit die Konzession von Plakatstellen auf öffentlichem Grund fortsetzen, welche der Stadtrat der Stadt Genf am 16. November 2016 an Neo Advertising vergeben hat. Neo Advertising wird damit zum offiziellen Plakatanbieter der Stadt Genf für die kommenden 5 Jahre. (pd)
Wahlen 2019: Medienpräsenz entspricht laut Analyse weitgehend den Wähleranteilen
Die SVP hat auch 2019 im Vorfeld der Wahlen die grösste Medienpräsenz der im Parlament sitzenden Parteien für sich beansprucht. Insgesamt entspricht die Häufigkeit der Berichterstattung über die Parteien hinweg etwa deren Wähleranteilen.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Die Medienpräsenz sei die wichtigste Währung im Kampf um Aufmerksamkeit im Vorfeld eidgenössischer Wahlen, heisst es in der am Mittwoch von Année Politique Suisse (APS) der Universität Bern veröffentlichten Analyse. Einbezogen wurden die 33 auflagestärksten Schweizer Tages- und Wochenzeitungen.
Nicht selten würden sich Parteiexponentinnen und -exponenten über zu spärliche oder gar tendenziöse Berichterstattung beschweren. Doch zumindest was die Medienpräsenz angehe, seien diese Vorwürfe ungerechtfertigt.
Die Resultate der Analyse verdeutlichten, dass der Anteil Artikel über Parteien in den untersuchten Printmedien in den zwölf Wochen vor den eidgenössischen Wahlen erstaunlich genau dem Wähleranteil der einzelnen Parteien entspreche. So seien bisher am meisten Artikel über die SVP verfasst worden. Ihre Medienpräsenz sei zwar nicht mehr so dominant wie noch vor den Wahlen vor vier Jahren, als sie doppelt so viele Zeitungsberichte aufgewiesen habe wie die SP.
Wurmstichiger Apfel als Ausreisser
Parteien würden aber auch Medienereignisse schaffen, zur Not auch mit Hilfe von Provokationen. Dies scheine insbesondere der SVP gelungen zu sein. Bei der Betrachtung des wöchentlichen Verlaufs der Parteienberichterstattung stach laut APS ein klarer Ausreisser sofort ins Auge: Als die SVP Mitte August ihr Wahlplakat mit dem wurmstichigen Apfel veröffentlichte, habe dies ein grosses mediales Echo ausgelöst.
Mit ihrer bewussten Provokation sei es der SVP also gelungen, die angestrebte mediale Aufmerksamkeit zu generieren. Verstärkt worden sei der Effekt durch die parteiinterne Kritik am Plakat (Werbewoche.ch berichtete).
Die anderen Parteien verursachten keine so grossen Medienereignisse wie die SVP, schreibt APS weiter. Die Kontroverse um die Onlinekampagne der CVP, bei der die Partei auf einer neutral anmutenden Webseite negativ über Positionen von Kandidierenden anderer Parteien berichtete, habe ihr nur ungefähr halb so viele Zeitungsartikel eingebracht wie das SVP-Plakat.
In der untersuchten Zeitspanne am zweitmeisten Aufmerksamkeit in den Printmedien habe die Klage der FDP gegen das Plakat des Egerkinger Komitees erzielt. Auf dem Plakat wurden FDP-Mitglieder beschuldigt, Islamisten in der Schweiz geschützt zu haben. Parteipräsidentin Petra Gössi reagierte darauf mit einer Klage gegen das Komitee.
Grüne vermochten Klima nicht zu nutzen
Die SP habe einzig durch die Wahl von Ronja Jansen zur neuen Präsidentin der Jungsozialisten einige Wellen zu schlagen vermocht. Die Grüne Partei und die Grünliberale Partei wiederum hätten das aktuell heisseste Wahlkampfthema, die Klimapolitik, nicht in zusätzliche Zeitungsartikel ummünzen können. (SDA/hae)
Stöckli erstrahlt pünktlich auf die neue Ski-Saison in neuem Glanz
Die Agentur Oeriginal Marke & Kommunikation aus Zumikon hat das Rebranding für Stöckli Ski entwickelt.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Mit der Kollektion 2019/20 präsentiert sich der Schweizer Skihersteller Stöckli selbst im neuen Auftritt – von der Wort- und Bildmarke bis zum umfassenden Corporate Design. Zentrales Element ist der dynamische Schriftzug mit präziser Linienführung. Dazu gesellt sich die neue Bildmarke: Das verschränkte S soll Stöcklis Skirennfahrer in der Hocke symbolisieren. Dieses visuelle Element wird primär beim Textildesign die Unternehmenswerte transportieren.
Verantwortlich für den neuen Auftritt zeichnet die Agentur Oeriginal Marke & Kommunikation aus Zumikon. Den Schriftzug und die Bildmarke hat sie in Handarbeit entwickelt. «Unser Anspruch ist die Einzigartigkeit», erklärt Peter Oehjne, Inhaber und Creative Director bei Oeriginal. «Diese entsteht, indem wir die Unterscheidungsmerkmale klar herausarbeiten und sauber visualisieren.» Damit dies gelinge, begleite die Agentur den Kunden strategisch beratend durch den Entwicklungsprozess. Das führe zu Sicherheit und fortschrittlichen Designkonzepten, mit welchen sich die Kunden identifizieren können. «Zu allererst will ich jeweils den Kunden, das Unternehmen und die Branche verstehen. Dafür höre ich viel zu und analysiere. Basierend auf diesen Erkenntnissen entsteht danach Schritt für Schritt die Lösung – oft als logische Quintessenz.»
Die Leidenschaft für das Handwerk und den Skisport ist bei Oehjne zu spüren. Der Schwede mit schweizerischen Wurzeln ist langjähriger Kenner des Ski-Zirkus. Sein breites Knowhow vom Weltcup-Geschehen bis zur Kundensicht der Hobby-Skifahrer brachte er laut Mitteilung ins Projekt ein. Entstanden ist daraus ein progressives Redesign, das für die Werte der Schweizer Traditionsmarke stehen soll.
Die Agentur am Flughafen «mätscht» für Autofit
Die Agentur am Flughafen hat für das neue Onlinetool von Autofit einen Auftritt umgesetzt, der für «Mätsches» zwischen dem Garagisten und seinen Kunden sorgen soll.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Autofit ist ein Verbund unabhängiger Fachgaragen mit rund 280 Partnern, und bietet neu für seine Garagen und deren Kunden eine Online-Dating-Plattform für Service- und Reparatur-arbeiten an. Durch den Online-Terminplaner kann der Wagenbesitzer schnell ein passendes «Date für seinen Liebling» in einer Werkstatt finden.
Um das neue Onlinetool von Autofit bekannt zu machen, hat die Agentur am Flughafen eine Kampagne entwickelt, bei der es «mätscht». Denn auch Auto und Mechaniker müssen zusammenpassen, um eine innige Beziehung zueinander aufzubauen.
Die on- und offline ausgesteuerte Kampagne soll mit Bannern, Social Media Ads, Kinowerbung und Radiospot für Reichweite in der Deutschen und Französischen Schweiz sorgen, sowie auch Traffic auf der Landingpage und in den Garagen generieren.
Verantwortlich bei Hostettler Autotechnik: Marcel Stocker (Leiter Automotive); Tobias Graf (Leiter Verkauf); Melissa Santos (Online Marketing Manager). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen: René Eugstair (Creative Direction); Dominique Rutishauser (Art Direction); Willy Wonka aka Oberhänsli (Art Direction); Ketil Eggum (Grafik); Miriam Egli (Text/Beratung); Julia Lüchinger (Koordination/Media). Fotos: Micha Freutel, Tina Aich Fotografen.
Markus Hammer ist neuer Kreativchef bei Equipe
Seit Anfang Oktober verstärkt Markus Hammer als neuer Executive Creative Director das Führungsteam von Equipe. Zuletzt war er als Executive Creative Director bei der Publicis Communications am Stadelhofen tätig.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Markus Hammer arbeitet seit vielen Jahren in führenden Funktionen im In und Ausland. So war er in Zürich unter anderem bei Notch Interactive, Scholz & Friends oder in Hamburg bei Kolle Rebbe, Philipp & Keuntje und Yours Truly tätig, wo er Kunden wie BMW, Coop, Ricola, Swisscom, UBS, Credit Suisse, Telekom, CSS Versicherung, Otto.de, Swiss oder TUI Cruises betreute. Er wurde für viele seiner Arbeiten national als auch international ausgezeichnet. So verantwortete er mitunter die Kampagne des Jahres für Astra, die vielfach am BOSW und mit dreimal Gold am BCM ausgezeichnete Marke Fooby von Coop oder die am BOSW und beim Effie mit Gold ausgezeichnete Herbstkampagne für die CSS Versicherung.
Markus Hammer zeigt sich in einer Mittielung erfreut über die neue Herausforderung: «Equipe ist seit Jahren eine der spannendsten Kreativagenturen der Schweiz, die es auch versteht, sämtliche kommunikativen Layer zu bespielen. Und zwar entlang des gesamten Sales Funnel. Hier Teil des Teams zu sein und die Zukunft der Agentur aktiv mitzugestalten ist eine fantastische Herausforderung.»
Martin Widmer, CEO von Equipe freut sich über den Neuzugang: «Es ist toll, dass wir Markus für unsere Agentur gewinnen konnten, denn er ist nicht nur ein ausgezeichneter Kreativer, sondern passt auch wegen seinen analytischen Fähigkeiten und der teamorientierten Arbeitsweise super zu unserer Agentur.»
Twitter verwendet private Nutzerdaten versehentlich für Werbung
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat eigentlich für Sicherheitszwecke gedachte, private Nutzerdaten für Werbung verwendet. Dies erklärte das Online-Unternehmen am Dienstag.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Demnach seien Telefonnummern und E-Mail-Adressen für die Authentifizierung von Twitter-Kontos versehentlich für Werbung genutzt worden. Die Nutzerdaten seien mit jenen von Werbeunternehmen abgeglichen worden, um zielgerichtete Werbung zu ermöglichen. «Das war ein Fehler und wir entschuldigen uns», erklärte Twitter am Dienstag weiter.
Der Kurznachrichtendienst beteuerte, die Daten seien nicht mit Partnern ausserhalb des Unternehmens geteilt worden. Wie viele Twitter-Nutzer betroffen waren, blieb allerdings unklar. Das Problem sei bereits Mitte September behoben worden. Grosse Online-Konzerne wie Twitter und Facebook geraten immer wegen ihres Umgangs mit privaten Nutzerdaten in die Kritik. (SDA)
Epica Awards verlängern Einreichefrist
Kurzentschlossene erhalten die Möglichkeit, auch noch ins Rennen um die Kristall-Pyramiden der Epica Awards einzusteigen: Neu kann bis am 21. Oktober eingereicht werden.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Somit verlängert sich die Frist um zwei Wochen. Epica ist der einzige globale Kreativwettbewerb, dessen Jury einzig aus Medienschaffenden besteht. Die Vertreterinnen und Vertreter führender Werbe- und Marketingfachmagazine – darunter Titel wie Adweek, Campaign oder W&V – treffen sich vom 18. bis 21. November in Amsterdam und bewerten die besten Kampagnen des Jahres. Die Preise werden am 21. November im Royal Tropical Institute (KIT) in Amsterdam verbeben.
Als Neuerung präsentiert Epica dieses Jahr einen PR-Grand-Prix und die neue Kategorie «Gender Equity». Die Werbewoche ist auch dieses Jahr Teil der Jury und wird täglich aus Amsterdam über das Abschneiden der Schweizer Eingaben und sonstige spannende Neuigkeiten berichten.
Neue Bezahlsysteme: Bezahlen wird immer einfacher und kostengünstiger
Apple Pay, TransferWise oder WeChat: Weltweit integrieren immer mehr Unternehmen Bezahlfunktionen oder kreieren neue Geschäftsmodelle rund um Bezahlsysteme. Die Unternehmensberatung Bain & Company analysiert in ihrer Studie, was diese Entwicklung für Banken, Kreditkartenfirmen und Einzelhändler bedeutet.
Redaktion
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9. Oktober 2019
Die Studie «Payments Just Want to Be Free – How Can Providers Adapt?» im Überblick:
Die Innovationsgeschwindigkeit im elektronischen Zahlungsverkehr nimmt zu
Globale Bezahlsysteme bedrohen Erträge von Banken
E-Wallets gewinnen weltweit Marktanteile im Online- und im stationären Handel
Immer mehr Apps enthalten Bezahlfunktionen
Mit zusätzlichen Services können Banken ihr angestammtes Geschäft verteidigen
E-Wallets werden immer beliebter
«Bezahlsysteme stehen stärker denn je im Rampenlicht, allen voran in Asien», betont Bain-Partner Imeyen Ebong. Dort dürften E-Wallets bereits in den kommenden drei Jahren Bargeld als das meistgenutzte Zahlungsmittel im stationären Handel ablösen. Im Jahr 2022 werden weltweit voraussichtlich mehr als ein Viertel aller Zahlungen in Läden und nahezu die Hälfte im Onlinehandel mithilfe der virtuellen Geldbörse erfolgen. «Moderne E-Wallets gelten als einfach zu handhaben», so Ebong. «Und neue Marktteilnehmer schrauben die Erwartungen von Kunden und Händlern weiter in die Höhe.»
Derzeit belaufen sich die weltweiten Erträge im Zahlungsverkehr auf rund 830 Milliarden US-Dollar. Sie verteilen sich etwa zur Hälfte auf B2B-Transaktionen einerseits und B2C- sowie C2C-Geschäfte andererseits. Besonders lukrativ sind grenzüberschreitende Zahlungen und Geldtransfers von und zwischen Privatleuten. Hier liegt die Marge bei 3,4 Prozent beziehungsweise 340 Basispunkten. Ansonsten bewegen sich die Margen zwischen 2 und 22 Basispunkten.
Geschäft mit dem Zahlungsverkehr stärken
Banken haben drei Optionen, ihr Geschäft rund um Bezahlsysteme und den damit verbundenen direkten Kundenkontakt zu verteidigen:
Übernahme von Wettbewerbern. Dies erhöht nicht nur die Effizienz und Innovationsgeschwindigkeit. Auch lassen sich so weitere Märkte und Geschäftsfelder erschließen sowie Cross-Selling-Möglichkeiten schaffen.
Vereinfachen von E-Commerce-Transaktionen. Erreichbar ist dies beispielsweise durch die Integration von Bezahlfunktionen – eine Option insbesondere für Einzelhändler.
Ausbau des Leistungsspektrums. Vorreiter bieten schon heute zahlreiche Lösungen rund um den eigentlichen Bezahlvorgang an. Diese reichen von der Unterstützung bei der Betrugserkennung über die Auswertung von Bezahldaten bis hin zur Kreditvergabe an Verbraucher und Händler.
Zusatzdienste stärken das Geschäft
«Die Tage der Gebühren bei reinen Bezahlvorgängen sind gezählt», konstatiert Bain-Partner Ingolf Zies. «Das Bezahlen wird Teil anderer Produkte und Services werden.» Bezahldienstleister müssen deshalb einen Mehrwert für ihre Kunden schaffen, sei es durch besonders bequeme Bezahlmöglichkeiten, integrierte Lösungen wie Datenauswertungen und Finanzierungen oder komplette Softwarelösungen einschließlich Webshops und betriebswirtschaftliche Steuerungsprogramme. Solche Dienste werden in zehn Jahren zwischen 50 und 80 Prozent der Gewinne von Bezahlsystemanbietern ausmachen.
Die Innovationsgeschwindigkeit rund um Bezahlvorgänge ist hoch. «Jeder Payment-Anbieter muss sich deshalb überlegen, wie sein Geschäft in Zukunft bestehen kann», so Branchenkenner Zies. Und Bain-Partner Ebong fügt hinzu: «Gewinner sind in jedem Fall die Verbraucher, denn Bezahlen wird in Zukunft so einfach und günstig sein wie noch nie.»