Digitec veranstaltet ersten E-Sports-Cup

Der Onlinehändler Digitec veranstaltet mit «Digitec Playground» das erste E-Sports-Turnier der Firmengeschichte. Im Finale zocken am Samstag acht Teams um die Wette. Gespielt wird der Taktik-Shooter Counter-Strike: Global Offensive.

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Am Samstag treffen im Finale des E-Sports-Turniers die besten Schweizer Amateur-Gamer und Semi-Profis des Taktik-Shooters «Counter-Strike: Global Offensive» (CS:GO) aufeinander. Aus insgesamt 128 Squads à fünf Spielern haben sich in zwei Qualifikationsrunden sieben Teams durchgesetzt. Den achten Finalplatz erhält per Wildcard das Mitarbeiter-Team von Digitec.

Das Finale wird ab 13 Uhr auf YouTube live übertragen. Galaxus-Redaktor Simon Balissat und CS:GO-Spezialist Remo Blaser kommentieren und analysieren live mit. Das Digitec-Team wird in den Zürcher eStudios antreten, die restlichen Teams klinken sich online ein. Zu gewinnen gibt es PC-Monitore, Keyboards, Mäuse und Headsets im Wert von über 8000 Franken – gesponsert von Logitech und HP Omen.

«Team Digitec» wird zumindest in der ersten Runde dabei sein. «Wir werden als krasse Aussenseiter antreten», sagt Luis Loureiro, Captain von Team Digitec und Mitarbeiter im Kontrollzentrum des Digitec-Galaxus-Warenlagers in Wohlen. «Aber wir freuen uns auf die Herausforderung.»

Die Finalisten-Teams lauten in Reihenfolge der erreichten Punkte in der Qualifikation:

  1. Equinox.CUP
  2. Babos Gaming
  3. mYinsanity
  4. KINGZZZ
  5. Scythe of Seraph
  6. Swissbulls
  7. Flying_Kies
  8. Team Digitec

 

Wieso E-Sports? Wieso CS:GO?

Die drei Digitec-Gründer Oliver Herren, Florian Teuteberg und Marcel Dobler waren bereits vor 18 Jahren leidenschaftliche Gamer. Das Start-up entstand nicht zuletzt, weil es die gewünschten PC-Komponenten in der Schweiz nicht gab oder sie viel zu teuer waren. «Wir zocken auch heute noch gerne, genauso wie viele Mitarbeiter von Digitec Galaxus», sagt CEO Teuteberg. «Auf unser eigenes E-Sports-Turnier hatten wir deshalb schon lange Lust.»

Das Spiel CS:GO haben die Kunden ausgewählt: In einer öffentlichen Abstimmung der Digitec-Community stimmten 18 Prozent der über 3000 Teilnehmer für den Taktik-Shooter. Ebenfalls hoch im Kurs standen die Games «Rainbow Six Siege», «Overwatch» und «Super Smash Bros. Ultimate».

 

Fortsetzungen stehen zur Debatte

Digitec Playground ist ein Pilotprojekt. Ob es weitere Turniere gibt, wird sich am Erfolg dieses Samstags entscheiden. «Wir prüfen mit dem Cup eine langfristige Beteiligung in der Szene», sagt David Kübler, Projektverantwortlicher bei Digitec Galaxus. Schon jetzt ist indes klar: Digitec Playground gehört auch in Zukunft der Community.

Best of Swiss Apps: Das sind die zehn Master-Kandidaten

Die Jury von Best of Swiss Apps hat zehn Projekte für die diesjährige Masterwahl nominiert. Aus den Finalisten wählen nun Jury, die Leserschaft der Netzwoche und des ICTjournals sowie das Saalpublikum den Master of Swiss Apps.

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Die Trophäen für alle weiteren Kategorien werden ebenfalls an der Best of Swiss Apps Award Night am 6. November 2019 im Aura, Zürich verliehen. Die Shortlist finden Sie hier. Die Werbewoche ist Medienpartner des Awards. Die Punkte aus Best of Swiss Apps sowie Best of Swiss Web zählen fürs Kreativranking der Werbewoche.

Best of Swiss Apps 2019 Die Masterkandidaten
Projekt Auftraggeber Auftragnehmer
Bern Welcome Bern Welcome Apps with love AG
Five Up – Connect Your Help Five up Community AG Apps with love AG
Landesmuseum App Schweizerisches Nationalmuseum dreipol GmbH | SWISS-DEVELOPMENT GmbH
LIstory Liechtenstein Marketing Bitforge AG
Migros Play – Spiel und Spass Migros-Genossenschafts-Bund Apps with love AG | MSM.digital Group GmbH
Pilot Pad Pro Schweizerische Rettungsflugwacht Rega Ubique Innovation AG
Smile App Smile mp technology AG | Kontour Design Studio
VIA Strassenabgaben Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) ti&m
Viadi Zero Ubique Innovation AG Ubique Innovation AG
QUELLE: Best of Swiss Apps

Details und die Links zu den Projekten finden Sie unter Bestofswissapps.ch.

E-Mail weiterhin Top-Kanal für Black-Friday-Kampagnen – SMS gewinnt an Boden

Die jährliche «Omnisend Research»-Studie zeigt, dass E-Mail-Marketing während des Feiertagswochenendes immer noch der lukrativste Kanal ist. Jedoch gewinnt SMS-Marketing als ROI-trächtiger Channel zunehmend an Bedeutung.

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Der Studie zufolge ist E-Mail-Marketing immer noch am effektivsten rundum Black Friday im Gegensatz zu Cyber Monday.

E-Mail-Marketing-Kampagnen waren an Black Friday besonders erfolgreich. Über 40 Prozent der Kampagnen des Wochenendes wurden an diesem Tag versandt und profitierten von einem durchschnittlichen Bestellwert von 9,44. Während an Cyber Monday 30 Prozent der Kampagnen am Wochenende stattfanden, lag die durchschnittliche Bestellanzahl bei nur 5,56.

In der Marketing-Automatisierung schnitten E-Mails zur Warenkorbwiederherstellung im Black Friday-Zeitraum 2018 deutlich höher als 2017 ab.

2017 lag die Öffnungsrate bei E-Mails zu Warenkorbabbrüchen bei 37,69 Prozent, die Click-Through-Rate bei 7,5 Prozent und die Bestellrate bei 1,65 Prozent. Während die Öffnungsrate in 2018 auf 34 Prozent sank, stieg die Click-Through-Rate auf 9 Prozent und die Bestellrate auf 2,13 Prozent.

Das Überraschendeste an diesem Feiertagswochenende: Vermarkter wechselten zu SMS-Marketing, um ihre Kunden zu erreichen. Allein an Black Friday wurden 33-mal mehr SMS-Nachrichten gesendet als an einem normalen Werktag. Einige Omnisend-Kunden gaben dabei an, dass SMS-Kampagnen während des Feiertagswochenendes einen ROI von über 2000 Prozent erzielten.

Rytis Lauris, CEO von Omnisend: «Die Zahlen zeigen, dass E-Mail-Marketing nach wie vor der Top-Kanal für die Black Friday-Periode ist. Wir wissen, dass die Erfolgsrate der Automatisierung bei Warenkorbabbrüchen mit jedem Jahr steigt und das SMS-Kampagnen zur Steigerung der Rentabilität eingesetzt werden können. Mit dem Wachstum von SMS-Marketing sehen wir, dass der Channel bereits leistungsfähige E-Mail-Kampagnen weiter verstärken und so unseren Marketern eine effektivere Verbindung zu ihren Kunden und einen damit verbundenen höheren ROI anbieten.»

Marketer sollten deshalb damit beginnen, SMS-Kampagnen zu verwenden und den Kanal in ihre E-Mail-Automatisierung-Workflows zu integrieren, um regelmäßiger sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Die Studie über E-Mail-Kampagnen während der «Black Friday 2018»-Woche wurde von der Omnichannel-Marketingplattform Omnisend veröffentlicht.

PAM für BDP: Sternchentext, löchriger Käse und Spinne(r)

Im Rahmen der Plakatkampagne «BDP. Langweilig, aber gut.» hat PAM für die BDP insgesamt über 25 Plakatsujets kreiert.

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Nebst der medienwirksamen Anzeige am Zürcher HB, die Roger Köppel als Drama Queen bezeichnete, hat PAM in den vergangenen Monaten weitere 12 Plakate kreiert.

Bereits anfangs April lancierte die BDP Schweiz die Kampagne «BDP. Langweilig, aber gut.» mit dem Ziel, ihre 8 Parlamentssitze (7 Nationalratssitze, 1 Ständeratssitz) zu verteidigen und schaltete laufend neue Plakate (Werbewoche.ch berichtete).

Zudem kreierte die Agentur auch Kandidatenplakate und -Prospekte sowie Merchandise Artikel, darunter eine Thermosflasche und Smiley-Aufkleber.

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Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister.

Silvia Fleck verlässt NZZ TV

Silvia Fleck, Leiterin NZZ TV, hat sich entschieden, die NZZ-Mediengruppe per Ende Jahr zu verlassen, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

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Fleck, die 2014 zur NZZ stiess, leitet seit 2016 den Bereich NZZ TV mit einem Team in Zürich und einem internationalen Produzenten-Pool. «Silvia Fleck hat massgeblich zur Etablierung der Dokumentarreihe ‹NZZ Format› als erfolgreiche Qualitätsmarke in der Schweiz, in Deutschland und Österreich beigetragen und auch die Diskussionssendung ‹NZZ Standpunkte› weiterentwickelt», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung in einer Mitteilung. «Zudem zeichnete sie als Produzentin zahlreicher Sendungen zu Politik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft verantwortlich, konsequent auf Hintergrund, Tiefgang, Differenzierung und Einordnung setzend.»

Die Suche nach einer neuen Leiterin beziehungsweise einem Leiter für NZZ TV per Anfang 2020 wurde laut Mitteilung bereits eingeleitet.

Digitale Sprechstunde: Franz&René bewirbt CallDoc von Groupe Mutuel

Herbstzeit ist Krankenkassen-Wechsel-Zeit. Franz&René hat für Groupe Mutuel in dieser Phase eine Kampagne lanciert, die das Produkt und seinen USP ins Zentrum stellt.

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Mit dem CallDoc von Groupe Mutuel kann der ärztliche Rat per Video eingeholt werden. Jedoch wird die ärztliche Sprechstunde bisher weitgehend noch auf herkömmliche Weise abgehalten. Eine Beratung per Video ersetzt offensichtlich noch nicht das vertraute Arztgespräch. Um diese Ansicht zu entkräften, muss das Produkt erlebbar gemacht werden. Die Kampagne zeigt in drei Videos das vertraute Vier-Augen-Gespräch zwischen Arzt und Patient. Einfach, praktisch, vertraulich – als wäre man «live» dabei.

Die Tonalität der Kampagne soll sowohl vertraut als auch freundlich sein und zum Schmunzeln bringen. CGI-unterstützte Sujets sollen zudem für eine hohe Qualität der Videos sorgen.

Die Diffusionsstrategie von CallDoc ist – wie das Produkt – digital: Drei Kurzvideos, jeweils 6, 15 und 25 Sekunden, und die Keyvisuals sind national als OLV, Online Display, Native Ads und Emailing gestreut. Ab November wird zudem die ärztliche Video-Konsultation via DOOH in den Schweizer Bahnhöfen zu sehen sein. Radiospots und Banner heben zusätzlich die Prämien von CallDoc hervor. 

Verantwortlich bei Groupe Mutuel: Stephane Andenmatten (Marktleiter, Stellvertretender Direktor); Serge Grand (Leiter Werbung & Sponsoring); Jean-Philippe Pignat (Marketing Leiter); Novella Bellonia (Leiterin Digital Marketing). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Cristina Mollard (Senior Campaign Manager); Jörn Kohlschmidt (Senior PR Manager); Tatiana Python (Manager); Yoann Cosson (Creative Direction); Gianluca Terzini (AD); Aline Windler (Graphic Designer); Sven Jungo (Graphic Designer). Filmproduktion: Götz Hudelmaier (Pumpkin Film).

Neue Geschäftsleitung: Die Agentur Berta stellt sich neu auf

Die junge, auf politische Kommunikation spezialisierte Agentur Berta Kommunikation aus Zürich organisiert sich neu.

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Die Kommunikationsagentur Berta aus dem Zürcher Kreis 3 wurde 2015 ins Leben gerufene und wuchs innerhalb von vier Jahren auf ein 13-köpfiges Team an. Berta ist spezialisiert auf Online-Kommunikation – mit Fokus auf Themen- und Abstimmungskampagnen. Jüngst als Teil der Ja-Kampagne für die gewonnene STAF-Abstimmung vom letzten Mai. Weiter zählt Berta Auftraggeber aus den Bereichen Energie und Umwelt, Gesundheit, Ernährung sowie dem Finanz- und Non-Profit-Sektor zu ihrem Kundenstamm. Die Agentur versteht sich als Fullservice-Dienstleister, der sowohl strategische Beratung, Content und IT-Produkte anbietet.

Im Sommer hat sich die Agentur neu organisiert. Mitgründerin Heike Scholten hat das Unternehmen verlassen und arbeitet mit Berta neu projektbezogen in einem Kooperationsverhältnis mit der von ihr geführten Agentur Sensor Advice zusammen.

Neben Geschäftsführer und Mitgründer Janick Tagmann erhält die Geschäftsleitung zwei neue Gesichter. Bertas langjährige Projekt- und Teamleiterin Joelle Broummana ist neu Partnerin und stellvertretende Geschäftsführerin der Firma. Andreas Hauri, ehemaliger Redaktor bei Tamedia und Projektleiter bei Berta wechselt als Partner und Leiter Kampagnen ebenfalls in die Geschäftsleitung. Die Neuorganisation geht zeitgleich mit einem neuen Online-Auftritt einher.

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Die neue Geschäftsleitung: Joelle Broummana, Janick Tagmann und Andreas Hauri (v.l.)

 

Unter dem Label Berta Digital bietet die Zürcher Kommunikationsagentur Online-Lösungen für Abstimmungen und Wahlen an. Die Dienstleistung stosse gerade im Wahljahr auf Nachfrage, heisst es in einer Mitteilung: 2019 hat sich eine dreistellige Zahl an Politikern für die Kampagnensoftware von Berta Digital entschieden. Die Software ermöglicht Kandidierenden, mit Hilfe eines unkomplizierten Auto-Onboarding-Assistenten in wenigen Minuten online zu gehen. Über ein benutzerfreundliches Cockpit wiederum werden Spendentools, «Aktualitäten», Testimonials sowie die eigenen Social Media-Kanäle gesteuert. Dasselbe Tool bietet Berta neu auch für Abstimmungskampagnen an.

Auch dank «Höhle der Löwen»: Banken-Fintech Neon ist stark gewachsen

Das Schweizer Banking-Fintech ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. Soeben hat es die Schwelle von 10’000 Kunden überschritten, wie Firmengründer Julius Kirscheneder gegenüber der Handelszeitung bestätigt.

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Erfolg: Die Neon-Gründer in der TV24-Sendung «Höhle der Löwen», bei der Startups ihr Produkt Investoren vorstellen.

 

80 Prozent der Konten werden aktiv genutzt, 10 Prozent sogar sehr aktiv als Konto für Lohn- oder Mietzahlungen. Stark profitieren konnte Neon von der Teilnahme an der Fernsehsendung «Höhle der Löwen». Zeitweise habe der Kundendienst danach mehr als 300 Kontoeröffnungen pro Tag bewältigen müssen, was diesen an die Grenze brachte, wie Kirscheneder zugibt. 

Neon arbeitet für die Abwicklung der Bankgeschäfte mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen, welche etwa die Konten verwaltet oder den Zahlungsverkehr abwickelt. Noch läuft auch da nicht alles wie geplant. So konnte die Anfang Jahr angekündigte Zusammenarbeit mit Google Pay noch nicht realisiert werden. «Das ist sehr ärgerlich für uns», sagt Kirscheneder. Die Umsetzung dürfte noch ein paar Monate dauern. Als Nächstes soll noch dieses Jahr die E-Bill-Funktion aufgeschaltet werden. Auch Vorsorgelösungen wie die Säule 3a stünden weit oben auf der Prioritätenliste.  

Bots führen Twitter-Debatte zu E-Zigaretten

Eine Studie zeigt: Die Twitter-Diskussion zu den gesundheitlichen Folgen von E-Zigaretten wird hauptsächlich von Bots dominiert, die Fehlinformationen verbreiten und mögliche Risiken beim «Vaping» verschleiern.

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Einer Studie der Non-Profit-Organisation The Public Good Projects (PGP) zufolge stammen mehr als die Hälfte der Tweets zu diesem Thema nicht von Menschen.

 

«Showdown der Bots»

«In sozialen Medien sind mittlerweile immer mehr Menschen unterwegs, was auch bedeutet, dass sie viel stärker mit Marken interagieren. Einige Firmen sind daher auf Bots angewiesen. Diese können Kunden direkt ansprechen und ihre Einstellung zu einem Brand analysieren. Man kann sie aber auch auf Konkurrenten ansetzen und so negative Botschaften über sie verbreiten. Hier findet ein Showdown der Bots statt», erläutert Markus Hübner, Social-Media-Experte und CEO von Brandflow, im Interview mit der Nachrichtenagentur Pressetext.

Für die Studie hat PGP über eine Million Tweets untersucht, die zwischen Februar 2019 und Juni 2019 zum Thema E-Zigaretten gesendet wurden. Es stellte sich heraus, dass fast 80 Prozent dieser Nachrichten von Bots stammten. Die Botschaften, die diese Bots verbreiten, zeigen E-Zigaretten fast ausschliesslich in einem posiiven Licht.

 

Attacken auf Wissenschaftler

Einige der entdeckten Bots verbreiten auch Fehlinformation und attackieren Wissenschaftler, die vor den Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten warnen. Die Bots behaupten explizit, diese Forscher würden die Wahrheit verschleiern. Laut den Analysten richten sich die Pro-Vaping-Nachrichten vor allem an Kinder und Jugendliche.

Die PGP-Experten warnen davor, dass in den USA bereits über 20 Prozent der Highschool-Schüler E-Zigaretten konsumieren und diese Zahl durch die Beeinflussung durch Bots noch steigen wird. «Um die Manipulation der Konversation zu verhindern, müssten die Betreiber der Social-Media-Plattformen rigoros gegen Bots vorgehen. Dazu fehlt ihnen aber momentan einfach die Bereitschaft», kritisiert Hübner. (pte)

Finews.ch lanciert Finews.life

Das Schweizer Finanzportal Finews.ch erweitert sein Angebot mit Finews.life: Eine Online-Plattform für Themen rund um Karriere, Weiterbildung, Kommunikation, den richtigen Auftritt und die Grundlagen einer gelungenen Work-Life-Balance. Die Devise lautet: «Besser leben, besser arbeiten».

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Finews.life will dazu beitragen, Leserinnen und Leser in eine Verfassung zu bringen, die effizientes und effektives Arbeiten ermöglicht. Die Prämisse dabei ist, dass ausgeruhte, gesunde Menschen ihr eigenes Potenzial besser abrufen können.

Verantwortlich für die neue Website ist Finews.ch-Redaktor Jeffrey Vögeli. Neben eigenen Beiträgen wird er auch Gastartikel und Interviews publizieren sowie Bücher empfehlen, die die verschiedenen Themen von Finews.life ausleuchten.

Darüber hinaus werden er und das ganze Team von Finews.ch auch Arbeits- und Lebens-Konzepte vorstellen, über eigene Erfahrungen berichten und relevante Studien vorstellen.

Demografie bleibt stärkstes Targeting-Segment im Programmatic

Demografie ist nach wie vor das stärkste Targeting-Segment im Programmatic Advertising. Das ist eine Erkenntnis des Programmatic Data Reports 2019 des Daten-Spezialisten Emetriq.

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Die Daten beziehen sich auf den deutschen Markt. Demnach machen demografische Zielgruppensegmente noch immer 55 Prozent des mit Dateneinkäufen generierten Gesamtumsatzes aus. Auf weitaus spezifischere Interessens-Segmente hingehen entfallen lediglich 28 Prozent. Viel Potenzial steckt ebenso noch in den sogenannten Custom Segments. Das sind Segmente, in denen eine Zielgruppe anhand von spezifischen Merkmalen individuell für eine Kampagne zusammengestellt wird. Auch wenn diese rein technisch ganz einfach realisierbar sind, spielen sie im Programmatic Advertising bisher keine grosse Rolle (10 Prozent). Für den Programmatic Data Report hat Emetriq im Zeitraum von Juli 2018 bis einschliesslich Juni 2019 die Gesamtumsätze aller DSPs analysiert, die Emetriq-Segmente vermarkten.

Stephan Jäckel, Geschäftsführer bei Emetriq: «Programmatic Advertising ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Die Branche schwärmt von Kundenzentrierung, Hypertargeting und Micromoments, aber unsere Analyse zeigt, dass die Möglichkeiten dafür noch längst nicht ausgeschöpft werden. Die noch immer sehr beliebten, breit gefassten demografischen Zielgruppensegmente haben natürlich ihre Berechtigung, aber es lohnt sich für Mediaplaner, Alternativen zu testen. Wie der Report zeigt, gibt es hier noch eine nahezu unbenutzte Spielfläche und damit die Chance, Wettbewerbsvorteile zu gewinnen.» 

 

Mediaplaner zielen vor allem auf Alter und Geschlecht

Die Auswertung zeigt, dass noch viel Potenzial bei Auswahl und Einkauf von Targetingdaten verschenkt wird: das Targetingrepertoire der meisten Mediaplaner beschränkt sich vor allem auf das Alter und Geschlecht der Nutzer, also die Demografie-Segmente oder auf den Berufs- oder Familienstand. Auch ein Targeting auf Familien (mit Kindern) ist bei vielen Planern beliebt. Die Vielfalt der Interessenssegmente rund um Hobbies oder Freizeitaktivitäten wird bislang für die Kampagnensteuerung aber längst nicht ausgeschöpft.

 

Dienstleister sind Spitzenreiter bei Demografie-Buchungen

Bei Agenturen wie auch bei Advertisern liegt das Verhältnis zwischen Demografie- und Interessens-Buchungen bei 50 zu 30 Prozent beziehungsweise 46 zu 39 Prozent. Bei Vermarktern klafft es noch weiter auseinander: Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Buchungen fielen hier im analysierten Zeitraum auf Demografie-Segmente, nur 17 Prozent auf Interessens-Segmente. Programmatisch ausgesteuerte Werbung richtet sich fast ausschliesslich an den Endverbraucher. 93 Prozent der Daten werden für das B2C-Marketing genutzt. Doch auch in der B2B-Kommunikation hält Programmatic Advertising Einzug. Sieben Prozent der Datenumsätze aller Einkäufer entfielen auf B2B-Segmente. Den Löwenanteil buchen dabei Agenturen und Vermarkter. Nur 14 Prozent der B2B-Werbungtreibenden werden selbst aktiv. Ressourcenmangel und wenig Spezial-Know-how begründen dieses Outsourcing.

Insgesamt setzen vor allem Agenturen verstärkt auf Programmatic-Kampagnen und treiben das Thema im Markt voran. Allerdings ist der deutsche Programmatic-Markt nach wie vor intransparent. «Es gibt nur wenige valide Zahlen, anhand derer wir den Status quo eindeutig bewerten können. Als grösster kollaborativer Datenpool Deutschlands sehen wir uns in der Verantwortung, dem etwas entgegenzusetzen und Orientierung zu bieten», erklärt Jäckel. «Auf Basis der neuen Erkenntnisse skizzieren wir aktuelle Benchmarks. Der Report soll Mediaplanern helfen, die vielen noch ungenutzten Chancen zu entdecken, die Programmatic und die richtigen Daten bieten.»

 

Der Programmatic Data Report von Emetriq kann hier heruntergeladen werden. Studiensteckbrief: Emetriq ist Initiator der grössten Datenallianz für die deutsche Werbewirtschaft. So bündelt das Hamburger Unternehmen die Daten der führenden deutschen Daten-Lieferanten und Webseiten und ermöglicht Werbetreibenden einen fairen Zugang zu Zielgruppeninformationen. Der Datenpool umfasst mehr als 100 Millionen relevante Profile. Für den Programmatic Data Report 2019 hat Emetriq im Zeitraum von Juli 2018 bis einschliesslich Juni 2019 die Gesamtumsätze aller DSPs analysiert, die Emetriq-Segmente vermarkten.

Grosses Kino für alle: Wunderman Thompson realisiert Sponsoring-Kampagne für UPC

Im Rahmen des Zurich-Film-Festival-Sponsorings von UPC möchte Wunderman Thompson Hollywood-Feeling in die ganze Schweiz bringen.

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UPC TV verspricht ein grossartiges und intuitives Fernseh-Erlebnis in Kombination mit neu 1 Gbit/s schnellem Internet, welches seit kurzem auch in ländlichen und alpinen Regionen der Schweiz verfügbar ist. Um Aufmerksamkeit für diese Neuerung zu generieren, lancierte Wunderman Thompson mehrere Sponsoring-Massnahmen für das diesjährige Zurich Film Festival.

Mit der Eröffnung des ZFF am 26. September starteten auch die Kommunikationsmassnahmen für dessen Hauptsponsor UPC. «Grosses Kino für die ganze Schweiz» war die zentrale Botschaft und gleichzeitig auch Claim der Kampagne. Das Printsujet zeigt eine Schweizer Ortschaft, dessen Name in grossen, weissen Hollywood-Buchstaben errichtet wurde. 

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Dass die Sprachsteuerung des neuen UPC TV sogar Schweizerdeutsch versteht, dramatisiert der Kinospot, in dem ein junger Mann zu sehen ist, der seinem Fernseher auf Mundart Regieanweisungen zuruft.

Kreiert wurden nebst Inseraten, DOOH, Social Media-Massnahmen, einem Online Branding Day auf Blick.ch auch ein visueller Auftritt am ZFF selbst.

Verantwortlich bei UPC: Ingrid Zaissenberger (Director Content Creation); Laura Ballestrin (Manager Marketing Communication); Tanja Parello (Marketing Manager Partner Networks, Events & Sponsoring); Sandra Gmür (Praktikantin Brand & Media). Verantwortlich bei Manifesto Films: Reto Salimbeni (Director); Shannon Mildon (Producer); Michelle Bucher (Producer); Tilman Cluss (Editor); Andy Jenny (3D/VFX Artist). Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Swen Morath (CCO); Annette Häcki (CD); Winfried Schneider (Text); Stephanie Belvedere (AD); Eveline Hagenbuch (Beratung).

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