Instagram ist zwar beliebt, hat aber seine Tücken

Laut der Studie «Social America» der Cybersmile Foundation ist Instagram die beliebteste Social-Media-Plattform bei den jüngeren Generationen, Facebook ist mittlerweile eher abgeschrieben. Jedoch stellt Cyberbullying eine gewichtige Schattenseite dar.

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Instagram ist sowohl bei Millenials als auch der nachfolgenden Generation Z in den USA die beliebteste Social-Media-Plattform, hat allerdings auch ein Problem. Die jungen Menschen sind der Ansicht, dass es die Plattform ist, auf der Cyberbullying am häufigsten vorkommt.

Der alte Riese Facebook dagegen ist die Plattform, deren Beliebtheit beiden Generationen zufolge am deutlichsten zurückgeht und laut Gen Z für junge Menschen die am wenigsten relevante Plattform überhaupt.

 

Instagram klar top

Für die Studie hat Cybersmile über 20’000 Amerikanerinnen und Amerikaner im Alter von 13 bis 34 Jahren zu ihren Ansichten über soziale Medien von Twitter über YouTube bis TikTok befragt. Klare Nummer eins unter den sozialen Netzwerken ist demnach Instagram, das insgesamt 44 Prozent als ihre Lieblingsplattform nennen und 41 Prozent als die für junge Menschen relevanteste Social-Media-Plattform erachten.

Mit merklichem Abstand folgt in beiden Fällen Snapchat auf Platz zwei. In Sachen Beliebtheit ist Instagram zudem die am zweit-schnellsten wachsende Plattform, ausgestochen nur von dem aufstrebenden Videoclip-Dienst TikTok.

 

Problem Cyberbullying

Eine deutliche Schattenseite von Instagram ist in den Augen junger Menschen das Cyberbullying. Unter der Gen Z sehen fast ein Drittel der Befragten den Bild- und Videodienst als Plattformen mit dem größten Problem in diesem Bereich.

Unter den Millenials dagegen gilt Facebook als die Mobbing-Hochburg. Über alle Befragte gesehen, schneidet Instagram mit 26 Prozent knapp am schlechtesten ab, hinter Facebook folgt Twitter mit ebenfalls geringem Abstand auf Rang drei der Cyberbullying-Problemzonen.
In Sachen Cybermobbing am sichersten fühlen sich beide Altersgruppen hingegen auf Pinterest.

 

Facebook ist nichts für Junge

Nicht wirklich überraschend kommt, dass Facebook bei der US-Jugend mittlerweile relativ abgemeldet ist. Insgesamt 27 Prozent sehen es als für junge Menschen irrelevantestes soziales Netzwerk. Ähnlich schlecht schneidet einzig das Business-Netzwerk LinkedIn ab, das Millenials sogar öfter nannten als Facebook.

Einigkeit zwischen den jungen Generationen besteht indes, dass Facebook bei der Jugend in der Beliebtheit fällt wie keine andere Plattform. Mit knapp einem Drittel aller Nennungen verbuchte es mehr als die Nummern zwei und drei unter den Beliebtheits-Absteigern, Tumblr und Skype, zusammen. (pte)

Zweifache Verstärkung für den Bereich Advertising Market bei APG|SGA

Die APG|SGA verstärkt das Key-Account-Management mit Karima Ennebbali als neue Key Account Managerin und baut den Bereich Verkaufssteuerung mit dem neuen Verantwortlichen Darius Barmettler aus.

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Karima Ennebbali wechselt intern vom Team «Market Intelligence» ins Team «Key Account Management Direktkunden», wo sie als Beraterin für Auftraggeber aus verschiedenen Branchen zuständig ist. Zuvor sammelte sie Medienvermarktungserfahrung unter anderem als Junior Account Managerin bei Belcom. 

Für den Aus- und Umbau der Verkaufssteuerung zeichnet neu seit Anfang Oktober 2019 Darius Barmettler verantwortlich. Er entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Marketing, Produktmanagement und der Verkaufsberatung neue Tools und Prozesse für eine nutzerorientierte und datenbasierte Marktbetreuung. Darius Barmettler kommt von Goldbach Media, wo er die Digital-Out-of-Home-Unit leitete und verschiedene Business-Development-Projekte unterstützte. 
 

Internationale Medien berichten über «Grüne Welle» in der Schweiz

Mehrere internationale Medien berichteten über den Erfolg der Grünen am Sonntag. «Für die Schweiz - bekannt für die Stabilität ihrer politischen Landschaft - ist es ein Erdbeben», schreibt etwa Le Monde.

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«Die rechten und linken Ökoparteien haben sich als wichtige politische Kräfte etabliert», betont die französische Tageszeitung. Damit schliesse sich die Schweiz einer politischen Entwicklung an, die bereits zuvor andere europäische Länder wie Deutschland und Österreich erreicht habe, so die Analyse der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera.

Recht einfach erklärt die BBC den Erfolg der Grünen: «Die Schweizer brauchen nur aufzublicken, um die Auswirkungen des Klimawandels zu sehen: Gletscher schmelzen und in den Berggebieten sind die Menschen von Erdrutschen bedroht.»

Die FAZ verweist auf Milliarden Franken, die in der Schweiz investiert werden müssen, um die globale Erwärmung zu bewältigen. Der Erfolg der Grünen bedeutet nach Ansicht der deutschen Tageszeitung nicht, dass die Partei dem Bundesrat beitreten müsse. «Die Grünen müssen also wohl erst einmal beweisen, dass ihr Höhenflug von Dauer ist, bevor sie sich ernsthaft Hoffnung auf einen Platz in der Regierung machen dürfen», so die FAZ. (SDA)

Federer und Tchoumi machten laut SLK keine Schleichwerbung

Im Gegensatz zu Iouri Podladtchikov und Jolanda Neff machen Roger Federer und Influencerin Xenia Tchoumi laut Lauterkeitskommission auf ihren Social Media-Accounts keine unlautere Schleichwerbung.

Wie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) am Freitag mitteilte, hat die Lauterkeitskommission ihre zwei diesbezüglichen Beschwerden abgewiesen. Die SKS hatte einen Film von Roger Federer und einen Beitrag von Xenia Tchoumi auf Instagram beanstandet, weil sie nicht als Werbung gekennzeichnet waren.

Die Lauterkeitskommission stellt laut SKS-Mitteilung zwar nicht in Abrede, dass in beiden Fällen kommerzielle Kommunikation vorliegt. Für den «Durchschnittsadressaten» sei jedoch eindeutig erkennbar, dass es sich hier um Werbung handle.

Tchoumis gesamter Account, auf dem sie prominent Marken-Schmuck präsentiert, sei rein kommerzieller Natur. Einzelne Beiträge müssten deshalb nicht als Werbung gekennzeichnet werden. Bei Sportlern wie Federer sei es üblich und gut erkennbar, dass Markenlogos aus rein kommerziellen Hintergründen präsentiert werden.

 

Erste Urteile zu Influencer-Werbung

Im Juli hatte die Lauterkeitskommission dagegen in ersten Urteilen zu Influencer-Werbung in der Schweiz überhaupt zwei Beschwerden des Konsumentenschutzes gutgeheissen. Snowboarder Iouri Podladtchikov und Mountainbikerin Jolanda Neff hätten auf der Plattform Instagram unlautere Weise Schleichwerbung betrieben.

Snowboarder Podladtchikov liess sich im Eingang eines Kleidergeschäftes ablichten. Radrennfahrerin Neff verbreitete einen Beitrag einer Kreditkartenfirma.

Eine Person, welche Sponsoringleistungen oder damit vergleichbare Entgelte oder Sachleistungen erhalte, müsse ihr Verhältnis zur leistungsgebenden Person offenlegen, begründet die Lauterkeitskommission damals die Unzulässigkeit der Werbung beziehungsweise die Gutheissung der SKS-Beschwerden.

 

SKS: «Verwirrende Entscheide»

Für SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder sind das «verwirrende Entscheide», wie sie sich in der Mitteilung zitieren lässt. Die Regeln seien für Influencer und Konsumenten nicht nur unklar, sondern widersprüchlich. Die unterschiedlichen Beurteilungen seien nicht nachvollziehbar.

«Es herrscht nun ein Chaos, wann Werbung in sozialen Medien gekennzeichnet werden muss», kommentierte Stalder. Sie forderte im Namen des SKS, dass die Lauterkeitskommission für Werbung auf Social-Media-Portalen «nachvollziehbare Regeln aufstellt».

Die SKS will weitere Beschwerden gegen Influencer einreichen, um Klarheit in der unbefriedigenden Situation zu erhalten. Ob sie gegen die bereits gefällten Entscheide Rekurs einlegen will, entscheidet sie nach der Prüfung und Abgleichung der ausführlichen Begründungen. (SDA)

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Galaxus, Migros und Digitec sind die erfolgreichsten YouTube-Spots im dritten Quartal

Der Katzenspot von Galaxus landet auf dem ersten Platz der erfolgreichsten YouTube-Werbevideos im dritten Quartal 2019. Auf Platz zwei und drei folgen Migros und Digitec.

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Um die Top 5 zu ermitteln, hat YouTube die Zahl der aus der Schweiz erfolgten Abrufzahlen auf YouTube-Werbevideos im dritten Quartal 2019 gemessen. Für das Ranking wurden nur Videos berücksichtigt, die einen Mindestanteil an unbezahlten Views aufweisen konnten.

Die Top 5 des dritten Quartals in absteigender Reihenfolge

1. GALAXUS – Alles für die Katze – Galaxus TV-Spot (extended version)

2. MIGROS – Die Animal Planet Mania – Jetzt Sticker sammeln

3. DIGITEC – Nokia 7.2 Hands-on: Was ist da mit der Kamera los? #ifa2019

4. GALAXUS – Krups Freshboost Vakuum Mixer – Simon macht Smoothies

5. DIGITEC – Samsung Note 10+ Hands-On: Das Ende der Note-Serie?

Über das Youtube Ads Leaderboard

Vierteljährlich veröffentlicht Google jene YouTube Werbevideos, die bei YouTube-Zuschauern besonders beliebt sind. Das Anzeigen-Ranking wird durch einen Algorithmus bestimmt, der bezahlte und organische Aufrufe sowie die Zuschauerbindung berücksichtigt.

Fake News prallen an etablierten Marken ab

Fake-News-Postings in sozialen Medien schaden der Reputation etablierter Marken kaum. Zwar geben sich die meisten User negativen Inhalten zu bekannten Marken gegenüber skeptisch, neigen aber dazu, den Brands selbst noch Vertrauen zu schenken. Das ergibt eine Studie der North Carolina State University.

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Laut der Studie vertrauen viele User Nachrichten in sozialen Medien grundsätzlich nicht. «Wenn Unternehmen die Wahrheit zu Fake-News-Geschichten kommunizieren, müssen sie dabei darauf achten, welche Vertrauenswürdigkeit jede Social-Media-Plattform hat. Sie müssen dann entscheiden, welches soziale Medium geeignet ist, um die Kunden anzusprechen», erläutert Yang Cheng, Koautor der Studie.

Wie das Nachrichtenportal Pressetext schreibt, haben die Forscher für ihre wissenschaftliche Untersuchung das Beispiel einer Falschmeldung über das Unternehmen Coca-Cola analysiert, die im Jahr 2016 auf Facebook zirkulierte. Darin wurde behauptet, dass der Getränkekonzern Flaschen seiner Dasani-Wassermarke zurücknehmen musste, da diese mit Parasiten befallen seien.

 

Kunden vertrauen ihren Brands

Insgesamt hat das Team 468 Studienteilnehmern die Fake-News-Geschichte gezeigt und sie dazu befragt, ohne ihnen dabei zu sagen, dass sie nicht der Wahrheit entspricht. Danach enthüllten sie die Meldung als falsch und befragten die Studienteilnehmer noch einmal. Es stellte sich heraus, dass die Befragten Fake News eher durchschauen konnten, wenn sie Facebook weniger vertrauten.

Je mehr sich die Befragten zutrauten, Falschmeldungen zu erkennen, desto weniger glaubten sie der Dasani-Geschichte. Gegenüber der Marke Coca-Cola oder Dasani veränderte sich das Vertrauen der Befragten jedoch kaum. Cheng zufolge wäre es interessant zu erforschen, wie Fake News sich auf die Reputation von kleineren oder neueren Brands auswirken können. (pte)

MetaThema «Pioneers, unite!»: Markenprofilierung durch Partnerschaften

Im Oktober luden MetaDesign zweimal zum MetaThema, in Zürich und in Bern. Am Beispiel der ABB Formula-E diskutierte die Agentur gemeinsam mit ABB und Julius Bär, was die Erfolgsfaktoren von erfolgreichen Markenpartnerschaften sind.

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Beim MetaThema stellt MetaDesign regelmässig einem Publikum aus den Bereichen Management, Kommunikation und Marketing ein aktuelles Thema vor. Nebst der Diskussion in einer Expertenrunde haben die Gäste die Gelegenheit, beim
anschliessenden Apéro mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen.

 

Markenprofilierung durch Partnerschaft

Dieses Mal stand das Thema Markenpartnerschaften im Fokus. Wie kann man sich heute als Marke in einer vernetzten Welt profilieren und differenzieren? «Team up», sagt MetaDesign – und zwar sinnvoll: Denn Markenpartnerschaft will durchdacht sein.

«Ist Markenpartnerschaft nicht einfach ein ‹fancy› Wort für Sponsoring? Mögen einige vielleicht fragen. Nein, ist es nicht. Denn wahre Markenpartnerschaft geht weit über Geldgeben und das eigene Logo überall anbringen hinaus. Vielmehr geht es um darum, gemeinsame Sache zu machen: Es geht um Kollaborationen und Co-Kreation von Content und so die Markenpräsenz und -reichweite gemeinsam zu nutzen und zu stärken», eröffnete Alexander Haldemann, CEO von MetaDesign, die Veranstaltung.

Als Beispiel für erfolgreiche Markenpartnerschaften diente die ABB Formula-E mit ABB als Titelpartnerin und Julius Bär als globale Partnerin. Gemeinsam mit Larissa Alghisi, Chief Communications Officer bei Julius Bär und Nicolas Ziegler, Head of Markets, Brand and Events bei ABB, wurden Erfahrungen ausgetauscht und über die Erfolgsfaktoren wie auch die Herausforderungen von Markenpartnerschaften gesprochen.

 

Drei Pioniere – ein gemeinsames Ziel

Als Plattform und Impulsgeberin für den elektrischen Rennsport hat sich die ABB Formula-E unterdessen zu einer globalen Unterhaltungsmarke entwickelt. Eine Partnerschaft zwischen der ABB Formula-E und dem globalen Technologieunternehmen ABB macht also durchaus Sinn – schliesslich möchten beide Marken für Innovation, Technik, Zukunft und Globalität stehen.

Während die Partnerschaft zwischen der ABB Formula-E und ABB nachvollziehbar ist, stellt sich bei Julius Bär hingegen die Frage, was die beiden Marken gemeinsam haben: «Es war ein instinktiver Entscheid, nicht ohne Risiken. Aber wir wollten eine innovative Plattform mit dem Willen, die Zukunft zu gestalten und der Fähigkeit, Menschen zu begeistern», so Larissa Alghisi, Chief Communications Officer bei Julius Bär.

Für beide Speaker war klar: Um eine Markenpartnerschaft wirklich erfolgreich zu machen und auch zu halten, braucht es viel Zeit, Pflege, manchmal auch ein bisschen Mut und vor allem viel Leidenschaft.

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CH Media übernimmt die 3-Plus-Sendergruppe

Durch die Übernahme der 3 Plus-Sendergruppe wird CH Media zum grössten privaten Schweizer TV-Anbieter. Dominik Kaiser bleibt vorerst als Berater an Bord und orientiert sich dann neu.

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Die Sender 3+, 4+, 5+ und 6+ wechseln den Besitzer. CH Media übernimmt die 3-Plus-Gruppe. Dies gaben die beiden Medienunternehmen am Freitagnachmittag bekannt. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Im Vorfeld kursierten Preise zwischen 100 und 120 Millionen Franken – in der CH-Media-Zeitung Schweiz am Wochenende heisst es, kolpotiert werde ein Preis von 100 Millionen Franken. Finanziert wurde der Kauf durch Eigenkaptial von CH Media sowie Bankkrediten.

3+-Gründer Dominik Kaiser bleibt bis zur Transaktion CEO und wird danach als Berater CH Media bei der Zusammenführung der beiden Unternehmen zur Seite stehen. Danach widmet sich Kaiser neuen Aufgaben: «Ich weiss noch nicht, was ich mit der Zeit mache, das ist ein ungewohntes Gefühl», sagte Kaiser am Freitag an der kurzfristig einberufenen Medienkonferenz. «Das Ganze ist für mich sehr emotional, ich habe heute mit den Mitarbeitenden geheult». Früher oder später werde er aber wieder etwas aufbauen wollen, sagt Kaiser, der mit 3+ sein Lebenswerk in neue Hände gibt.

 

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Axel Wüstmann, CEO CH Media, Dominik Kaiser, Gründer und CEO 3-Plus-Gruppe, und Peter Wanner, VR-Präsident CH Media (v.l.) nach der Pressekonferenz am Freitag.

 

CH Media erreicht nach eigenen Angaben mit Regionalzeitungen und Onlineportalen, Radio- und TV-Stationen sowie Zeitschriften rund zwei Millionen Menschen in der deutschsprachigen Schweiz. Mit rund 480 Millionen Umsatz und über 2000 Mitarbeitenden zählt das Medienunternehmen zu den grössten des Landes.

Die 3-Plus-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben insgesamt rund 65 Mitarbeitende. Der Schweizer Privatsender 3+ startete im August 2006. Im Geschäftsjahr 2009 konnte 3+ zum ersten Mal schwarze Zahlen schreiben. 4+ nahm im Oktober 2012 den Betrieb auf, 5+ im September 2014 und 6+ im März 2019. (hae/SDA/pd)

Alle 65 Mitarbeitende werden übernommen

Grund zur Trauer gibt es für die 3+-Angestellten aber nicht: Sie werden allesamt von CH Media übernommen. Auch Kaiser hätte Peter Wanner gerne als Geschäftsführer behalten: «Das ist uns leider nicht gelungen.» Chef der neuen Gruppe, die alle CH-Media-Sender vereint, wird Roger Elsener.

Klare Nummer 1 der Privaten

Wie Peter Wanner, Verwaltungsratspräsident von CH Media, ausführte, ist man nun die klare Nummer 1 unter den privaten Schweizer TV-Anbietern. «Wir sind David, die SRG Goliath». Die 3-Plus-Sendergruppe ergänze im Verbund mit TV24, TV25 und S1 das bestehende Regional-TV-Geschäft ideal. Ziel sei es nun, SRF 2 bei den Marktanteilen einzuholen und wenn möglich sogar zu überholen.

Axel Wüstmann, CEO von CH Media, zeigte sich erfreut, dass CH Media «nach vorne investieren kann». Der heutige Tag sei ein Meilenstein in der Entwicklung. Auch die Aktionäre seien überzeugt, dass das Bewegtbild Zukunft habe.

Showdown an Sunrise-GV um milliardenschweren Kauf von UPC

Highnoon in der Schweizer Telekombranche: Bei Sunrise kommt es an der ausserordentlichen Generalversammlung am nächsten Mittwoch zum Showdown um die milliardenschwere Übernahme von UPC.

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Für den Kauf der grössten Kabelnetzbetreiberin der Schweiz will Sunrise 6,3 Milliarden Franken auf den Tisch legen (Werbewoche.ch berichtete). Das Ziel ist es, Branchenprimus Swisscom näher auf die Pelle zu rücken. Zur Finanzierung der grössten Übernahme im hiesigen Telekommarkt ist eine Kapitalerhöhung von bis zu 2,8 Milliarden Franken geplant, welche die Zustimmung der Aktionäre benötigt.

Hier bläst der Sunrise-Spitze ein eiskalter Gegenwind ins Gesicht. An der Spitze des Widerstands steht der grösste Sunrise-Aktionär, Freenet (Werbewoche.ch berichtete). Das deutsche Unternehmen, das 24,5 Prozent an Sunrise besitzt, ist nach anfänglicher Skepsis gegenüber dem Deal im August auf Opposition umgeschwenkt. Freenet-Chef Christoph Vilanek kritisiert den Kaufpreis und die dazu nötige Kapitalerhöhung als zu hoch. Auch die Struktur des Deals sei nachteilig für die Sunrise-Aktionäre.

Zudem sieht er den strategischen Sinn der Übernahme nicht mehr. Wegen der neuen Mobilfunkgeneration 5G lohne sich der Kauf des UPC-Kabelnetzes für so viel Geld nicht. Dafür 6,3 Milliarden Franken auszugeben, sei «Irrsinn», sagte Vilanek im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

Ins selbe Horn stiess der aktivistische Aktionär Active Ownership Capital (AOC). Unerwartet war, dass sich der einflussreiche Stimmrechtsberater ISS dem Nein-Lager anschloss, das laut der Nachrichtenagentur Reuters über 30 Prozent der Stimmen auf sich vereint. Sunrise warf ISS vor, in der Analyse «grundlegende Fehler» gemacht zu haben, weshalb die Empfehlungen irreführend seien.

 

Deal auf Messers Schneide

Auf der anderen Seite haben sich auch eine Reihe von gewichtigen Aktionären wie die kanadische Pensionskasse Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB) hinter das Vorhaben gestellt. Auch die Stimmrechtsberater Glass Lewis sowie die Schweizer Ethos und zRating unterstützen den Deal.

Dennoch steht der Milliarden-Kauf auf Messers Schneide. Sunrise braucht an der GV die Zustimmung von mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen, um die Kapitalerhöhung durchführen zu können. Das könnte eng werden, wenn Freenet und andere Aktionäre dagegen stimmen, denn an einer GV sind nie alle Aktionäre vertreten. In den letzten Jahren lag die Beteiligung zwischen 62 und 67 Prozent.

Sunrise-Finanzchef André Krause rechnet allerdings mit einer höheren Präsenz am nächsten Mittwoch. Der Konzern hat sich gewaltig angestrengt, um möglichst viele Aktionäre zu mobilisieren (Werbewoche.ch berichtete). Sogar in Zeitungen wurde ganzseitige Werbung dafür geschaltet.

 

Zugeständnisse gemacht

Um möglichst viele Ja-Stimmen zu bekommen, hat Sunrise bereits Zugeständnisse gemacht. Die Kapitalerhöhung wurde auf 2,8 Milliarden Franken verkleinert. Ursprünglich war sie gar 4,1 Milliarden Franken schwer, was den Börsenwert von Sunrise überstiegen hätte.

Zudem erklärte sich UPC-Verkäuferin Liberty Global Anfang Woche auf den letzten Drücker bereit, die Kapitalerhöhung mit einem Betrag von bis zu 500 Millionen Franken zu unterstützen. Käme die Kapitalerhöhung zustande, würde Liberty Global dann bis zu 7,8 Prozent an Sunrise besitzen.

Sunrise-Chef Olaf Swantee wertete dies als starkes Signal von Liberty, das ausdrücke: «Wir glauben an die Fusion, die Kabelnetztechnologie und die Firma.» Damit werde die Kapitalerhöhung um 18 Prozent erleichtert.

 

5G kann Kabelnetz nicht ersetzen

Auch inhaltlich verteidigte Swantee die Kaufpläne: Das Argument der Gegner, dass die neue Mobilfunkgeneration 5G das Kabelnetz von UPC ersetzen könne, wies Swantee als «absurd» zurück. 5G könne die langsame Internettechnik ADSL ersetzen, aber nicht ein Kabelnetz, das eine Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) liefere.

«Wenn wir jedes Haus mit 5G abdecken wollen, braucht es wahrscheinlich dreimal mehr Antennenstandorte. Das werden wir in der Schweiz nicht schaffen. Wir haben sogar Mühe, hierzulande jedes Jahr 20 oder 30 neue Antennen aufzustellen», sagte der Sunrise-Chef.

 

Spannung steigt

Trotz des Entgegenkommens gestand Swantee in einem Interview ein, im Hinblick auf die Abstimmung nervös zu sein. Wie viele Stimmen Sunrise hinter sich habe, wollte er nicht sagen. Es sei schwierig, im Moment eine Prognose abzugeben.

Falls der Deal an der GV abgelehnt wird, befürchtet Sunrise Verwaltungsratspräsident Peter Kurer eine Destabilisierung des Unternehmens. Die Mitarbeiter wären demotiviert. Es dürfte zu personellen Konsequenzen kommen.

«In meinem Fall sind diese einfach: Ich würde abgewählt», hatte Kurer in einem Interview gesagt. Aufgrund seiner Erfahrung schliesse er aber nicht aus, dass ein Nein weitere Abgänge zur Folge haben könnte.

Sunrise-Chef Swantee gab sich bedeckt in der Frage, ob er dann den Hut nehme: «Das sind im Moment nicht meine prioritären Überlegungen. Jetzt geht es um Sunrise. Ich mache mir im Moment keine Gedanken um meinen eigenen Job.»

Grossaktionär Axxion hat bereits einen Antrag zur Abwahl von Kurer und Verwaltungsrat Jens Jesper Ovesen an der GV eingereicht. (SDA)

Peter Rettinghausen: Der Post ist da

Peter Rettinghausen ist nun Freelancer. Um dies potenziellen Arbeitgebern zu kommunizieren, hat er in eigener Sache eine Social-Media-Kampagne lanciert.

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Nach vielen Jahren bei Agenturen wie Y&R, Wirz, Publicis, McCann Erickson, Scotti und Republica entschied sich Rettinghausen dazu, als Freelancer zu arbeiten. 

Die Kampagne spielt auf das weit bekannte Layout der Reclam-Bücher an. «Weil Plakativität auch in sozialen Medien funktioniert», so Rettinghausen in einer Mitteilung. Die verschiedenen Schlagzeilen sollen Rettinghausen als Autor qualitativ hochstehender Texte inszenieren.

Ziel der Kampagne – und somit von Peter Rettinghausen – ist es, möglichst schnell grosse Bekanntheit bei potenziellen Auftraggebern zu erlangen. «Die Auswertung der ersten Response-Daten ist erfolgversprechend.», meint der Werber. Sie läuft seit Mitte Oktober auf verschiedenen Social-Media-Plattformen.

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Edi.19 – diese 68 Filme haben es auf die Shortlist geschafft

Im 20. Jubiläumsjahr des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises Edi. schafften es insgesamt 68 Filme in fünf Kategorien auf die Shortlist.

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Seit 20 Jahren werden mit dem Edi. herausragende Schweizer Filmproduktionen ausgezeichnet. Der Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements und wird vom Branchenverband Swissfilm Association organisiert.

Der Edi.19 wurde von vier verschiedenen Juryteams mit insgesamt 40 Fachpersonen beurteilt. Wichtigstes Beurteilungskriterium ist die audiovisuell überzeugende Umsetzung des Kommunikationsauftrages. Konzept, Drehbuch, Regie, Bild, Ton und Montage müssen künstlerisch eine Einheit bilden, welche dem vermittelten Inhalt gerecht wird und die gestellte Aufgabe an die Produktion sinngemäss umsetzt. Ein Gewinnerfilm muss in allen Filmdisziplinen Bestleistungen ausweisen. Jeder Film wurde einzeln angeschaut und bewertet.

Die Gewinner des Edi.19 werden am 7. November an der Preisverleihung bekannt gegeben.

Edi.19 – Shortlist Commercials: Spots klassisch TV und Kino
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Schrebergarten Rosas & Co Films Denner tbd.
Das Leben ist schön, so lange nichts passiert. Stories Suva Wirz
FFHH 2019 Lunica Productions Festival du Film Français d’Helvétie Sofa Communication
Sea-Watch #holdyourbreath Markenfilm Schweiz Sea-Watch, Die Partei Scholz & Friends
Gemeinsam gegen Einsamkeit Stories Migros Genosschafts-Bund Wirz
Rakete Stories Die Mobiliar Jung von Matt/Limmat
Oben-ohne Meier Production Heilsarmee Spinas Civil Voices
Gutes von damals für heute Stories Bell Contexta
Maskottchen Filmgerberei UPC MySports  
Quöllfrisch Petite Fraîche Stories Brauerei Locher KKMedia
Emozioni Studio Achermann Die Mobiliar  
Hüttenzauber Solid & Hallerfilm Aldi Suisse Scholz & Friends
Die Schweiz erwacht Who’s McQueen Picuture Dosenbach-Ochsner Thjnk Zürich
Für mich und dich. Und Tom. Und René. Shining Pictures Coop Genossenschaft TBWA Switzerland
Shopping Stories SBB Contexta
Homo Cnusperus Rosas & Co Films Zweifel Pomy Chips Metzger Rottmann Bürge Partner
Unbanking Stories Valiant Bank Thjnk Zürich
Quelle: Swissfilm Association
Edi.19 – Shortlist Commercials: bis 15 Sekunden
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
WOZ App Produktionsfirma Tillo Spreng Die Wochenzeitung Leo Burnett
Serie Ob Schaden oder nicht: Hoverboard, Skipping Stories Die Mobiliar Jung von Matt/Limmat
Crèmeschnitte Stories Swisslos Komet
Quelle: Swissfilm Association
Edi.19 – Shortlist Commercials: Online-Spots
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Unsichtbar Shining Pictures Samsung Jung von Matt/Limmat
The Speedboard Hillton On Running  
Serie: Muhen, Schach, Gitarre Plan B Film Edelweiss Air Thjnk Zürich
Serie: Möbel, Kunst Shining Pictures Swiss International Airlines Publicis Zürich
Helion The Cloudswift Hillton On Running  
Quelle: Swissfilm Association
Edi.19 – Shortlist Corporate Communications: Image / Brand
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Die Wahrheit über unsere KV-Lehre Filmgerberei Zürcher Kantonalbank  
Manifesto Dynamic Frame SwissQuote Cavalcade
Ja Dynamic Frame BLKB Jung von Matt/Limmat
The Longest Flight Who’s McQueen Picuture IWC Scholz & Friends
Berufsbilder Deine Perspektive Shining Pictures Migros Genosschafts-Bund The House Agency
Stolz Stories Swisscom  
Real Master Seed ETH Zürich  
Eine Ode an die Selbstbestimmung Seed Swiss Life  
Best Choice Beck & Friends Bystronic Group  
Serie: Mayasi, Stephan, Julie, Rebekka, Marco Markenfilm Schweiz SBB Farner Consulting
Quelle: Swissfilm Association
Edi.19 – Shortlist Corporate Communications: Marketingfilme
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Bananatex A Textile ( R ) Evolution Lauschsicht Qwstion International  
Spitfire Lewis Hamilton Markenfilm Schweiz IWC  
Food Zurich Vaudeville Studios Zürich Tourismus  
Serie Schweizer Käse ist: Vertrauen, Gewissheit, Handwerk, Qualität Plan.Net Switzerland Cheese Marketing Serviceplan Gruppe Schweiz
Quelle: Swissfilm Association

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Edi.19 – Shortlist Corporate Communications: Präventionsfilme
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Berufsfilme Markenfilm Schweiz Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (Suissetec) Erdmannpeisker
Liebe Eltern WirzFraefelPaal Productions Kinderschutz Schweiz Jung von Matt/Limmat
Serie: Stying‘ Alive – BikeXperts: Ein team, Kreuzung, Bremsen, Abstand, Kurve Maybaum Film Bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung  
Serie: Schulweg, Schule Shining Pictures Solidar Suisse Freundliche Grüsse
Defending Wirikuta, a Dialogue with the Fire Polymorph Pictures Maloca Internationale  
Kerze Boutiq GVB – Gebäudeversicherung Bern In Flagranti Communication
Quelle: Swissfilm Association
Edi.19 – Shortlist Branded Content: Storytelling / Fiktion
Spot Filmproduktion Auftraggeber Agentur
Serie Clash: Ladies vs. Gents, Oper vs. Trap, Jägerin vs. Sammler Stories Swisscom  
Sophie Vouzelaud Filmgerberei Sonova  
Diálogos Good And Lasting Stiftung Dialog Ethik  
Swiss Moments that last Markenfilm Schweiz Swiss International Airlines Publicis Zürich
MyPrivatePicasso Stories Swisscom Crunchy Communications
Quelle: Swissfilm Association

Alle Filme finden Sie auf Edinet.ch/shortlist. Die Shotlist mit allen Credits finden Sie im folgenden PDF-Dokument:

 

Edi.19 Shortlist

Nau.ch bekommt zum zweijährigen Bestehen Verstärkung

Das News-Ressort des Online-Newsportals bekommt mit Céline Bader pünktlich zum zweiten Geburtstag Zuwachs.

Leitung-News-Ressort

Das Führungsteam des Nachrichten-Ressorts von Nau.ch ist komplett in Frauenhand. Ressortleiterin Alexandra Aregger (Mitte) leitet das Ressort, zusammen mit ihren Stellvertreterinnen Stéphanie Jenzer (Links) und Karin Aebischer (Rechts). Pünktlich zum Jubiläum wird das neu organisierte, 16-köpfige Nachrichten-Ressort mit Céline Bader verstärkt. Die 23-jährige MAZ-Absolventin hat soeben von der Neuen Oltner Zeitung zu Nau gewechselt.

Das Online-Newsportal konnte sich in den letzten zwei Jahren weitgehend etablieren. 24 Monate nach dem Launch steht Nau.ch auf Platz sieben der bestbeachteten Schweizer Online-Newsportale, und schreibt seit Frühling 2019 schwarze Zahlen.

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