Studierende entwickeln in nur 24 Stunden neue digitale Anwendungen für den Tourismus

35 Teilnehmer, neun Teams und 24 Stunden Zeit für die Umsetzung kreativer digitaler Projekte. Das waren die Zutaten des Hackathons #uppercode2019, der kürzlich von Oberösterreich Tourismus gemeinsam mit der Österreich Werbung und TTG Tourismus Technologie ausgerichtet wurde.

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Gerlinde Weilinger (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus) und Andreas Winkelhofer (GF Oberösterreich Tourismus) gratulieren den Gewinnern des Hackathons #uppercode2019 (Foto Oberösterreich Tourismus/Martin Fickert).

 

Studierende österreichischer Universitäten und Fachhochschulen sowie internationale Programmierer stellten sich der Aufgabe, ausgehend von der Datenschnittstelle der Österreich Werbung und der Tourismusdatenbank Tourdata digitale Projekte auszuarbeiten, die das «Reisen des Gastes der Zukunft» ermöglichen. Die innovativen Ergebnisse wurden nach dem 24 Stunden Programmier-Marathon vor einer hochkarätigen Jury mit Vertretern der Österreich Werbung, des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, Touristikern und IT-Experten präsentiert. Das Preisgeld in der Höhe von insgesamt 10’000 Euro wurde vom Land Oberösterreich zur Verfügung gestellt.

Den Sieg sicherten sich Benedikt Starzengruber aus Offenhausen, Sebastian Göls aus Neumarkt an der Ybbs und Rudolf Traunmüller aus Linz mit der App «Upper Austria is a Playground». Die Anwendung belohnt den User für erfolgreiche Touren und motiviert dazu, viel in der Natur unterwegs zu sein. So werden Gipfelsiege oder absolvierte Wanderungen «gesammelt» und mit anderen Wanderern in der Community vergleichbar. Ein integriertes Empfehlungssystem schlägt weitere Touren vor. Die Jury würdigte die authentische Ergebnispräsentation, das ansprechende User-Interface, die Verbindung aus spielerischen Elementen und Belohnungssystem und vor allem die technisch ausgezeichnete Umsetzung in einem nach 24 Stunden nahezu fertig programmierten Projekt.

Platz zwei ging an die App «Challenge Austria», die dem User Aufgaben stellt und ihn so zu sportlicher Aktivität animiert. Ein personalisierter Aktivitätenplaner, der seine Nutzer mit immer detaillier werdenden Fragen zu seinem persönlichen Freizeiterlebnis hinführt, belegte Rang drei. Der vierte Platz ging Ex Aequo an das Konzept eines interaktiven Storytelling Chatbots, der den Gast mit Vorschlägen für einen Tagesablauf inspiriert und an die App «Wisch’n Go», die nach den Vorlieben des Users fragt und aufgrund der aggregierten Daten ein massgeschneidertes Urlaubspaket erstellt.

 

Ideenschmiede und Netzwerk-Plattform

Der Hackathon #uppercode2019 wurde von der Standort-Agentur Business Upper Austria, dem auf IT-Fachkräfte spezialisierten Recruitingunternehmen Epunkt und dem Software-Intelligence-Spezialisten Dynatrace unterstützt. Damit hatten die Teilnehmer neben der Chance, in 24 Stunden eine Projektidee zu schmieden und dafür ein Preisgeld zu bekommen auch die Gelegenheit, potenzielle Arbeitgeber mit ihren Fähigkeiten zu beeindrucken.

«Es war beeindruckend, die vor Kreativität sprühende Start-Up-Stimmung zu spüren, die von den jungen Software-Entwicklern ausgegangen ist. Die Teilnehmer haben sehr viel fachliches Know-How bewiesen und kreative neue Möglichkeiten und Ideen aufgezeigt, um dem Gast sinnvolle, nutzenstiftende Services in die Hand zu geben. Das Feedback war sehr positiv, deshalb werden wir dieses Format auch für künftige touristische Aufgabenstellungen aufgreifen, um insbesondere die junge Generation stärker in die Entwicklung touristischer Innovationen einzubinden», zeigt sich Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus begeistert. «Um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein, braucht es neue Formate und Herangehensweisen. Die Teilnehmer von «uppercode» haben eindrucksvoll demonstriert, wie grossartige und innovative Konzepte entstehen, wenn die besten und kreativsten Köpfe aus verschiedensten Bereichen zusammenfinden und in einer konzentrierten Atmosphäre zusammenarbeiten», ergänzt Reinhard Lanner, Jurymitglied und Chief Digital Officer von Österreich Werbung.
 

Halder Record, Jura und Roger Federer laden zum Kaffee

Roger Federer wirbt für die Kaffee-Vollautomaten von Jura, und dass Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen gemacht werden soll. Für die Umsetzung zeichnet Halder Record verantwortlich.

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Schon immer setzen die Kaffee-Vollautomaten von Jura auf frisch gemahlene Bohnen. Der Leitsatz «Frisch gemahlen, nicht gekapselt» bildet auch dieses Jahr die Kommunikationsklammer für die crossmediale Werbekampagne. «Abfall ist out, Frische ist in», heisst es bei Jura.

Die Agentur Halder Record wurde anfangs 2019 mit dem Werbeetat von Jura Elektroapparate betraut. Sie erhielt die Aufgabe, den Leitsatz «Kaffeespezialitäten – frisch gemahlen, nicht gekapselt» in einen relevanten Kontext zu Roger Federer zu setzen, zugeschnitten auf das digitale Zeitalter.

Entstanden sind persönliche Geschichten aus Roger Federers Alltag, der als Weltstar mittlerweile überall auf der Welt zu Hause ist. Sein Kaffeevollautomat von Jura ist überall mit dabei. Nur fehlen ihm manchmal die Kaffeebohnen. Zum Glück gibt es Nachbarn, die hierbei aushelfen können.

Für die Filme konnte der in Amerika arbeitende Schweizer Star-Regisseur und -Fotograf Marco Grob gewonnen werden. Kamera führte der Eigil Bryd, der für die Netflix-Serie «House of Cards» mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.

Die Kampagne feierte am 19. Oktober im Beisein von Roger Federer und der Jura-Belegschaft ihre Weltpremiere. Online und im TV ist sie im Rahmen der Swiss Indoors gestartet und wird in der Vorweihnachtszeit schliesslich weltweit zum Einsatz kommen. Sämtliche Dialoge werden dabei in Originalsprache geführt und im globalen Einsatz länderspezifisch untertitelt.

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Verantwortlich bei Jura Elektroapparate: Emanuel Probst (Gesamtverantwortung), Meinrad Kofmel (Head of Communications & PR). Verantwortlich bei Halder Record: Ralph Halder (Creative Director), Tom Zürcher (Text), Cem van der Schaar (Head of TV). Verantwortlich bei Pumpkin Film: Sonja Brand, Claudia Brand, Stephanie Brand (Produktion); Marco Grob (Regie), Eigil Bryd (DoP), Hastings (Musik/Ton).

Walder,Werber setzt den Playday für BKW um

Die BKW Antec Group ist eine Schweizer Gebäudetechnikgruppe und Teil des Engineering-Netzwerks der BKW. Walder,Werber realisierte den grossen Event für sämtliche Mitarbeitende der Unternehmensgruppe, der dieses Jahr neben Networking vor allem die Digitalisierung thematisierte.

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Der Event fand unter dem Motto «Playday» statt und sollte ein Tag voller Spass für rund 300 Mitarbeitende werden, mit Showacts, Keynote-Speakern, Live-Musik und zahlreichen digitalen Games – sowohl futuristisch als auch im digitalen Retro-Style. Das Ganze fand in einer alten Fabrikhalle an der Limmat statt.

Das Programm war vielseitig: Darunter war eine Keynote-Speech von Joël Luc Cachelin, einer der Top 10 Digital Brains der Schweiz, ein digitaler Foxtrail mit Augmented Reality, Schweizermeister im Poetry Slam Kilian Ziegler, Parcours-Runner Rick Saner und ein Konzert von Snowboard-Pro und Sänger Pat Burgener. Durch den Tag führte Moderatorin und Influencerin Miriam Rickli.

Zwischen den einzelnen Showacts gab es verschiedenes zu entdecken: VR-Games, Flugsimulatoren im 360°-Modus und Magic Mirror, aber auch Kultspiele der digitalen Pionierzeit wie Arcade-Spielautomaten, Nintendo und vieles mehr.

«Der Playday war ein Riesenerlebnis und Spass pur – eine digitale Zeitreise, die viele Erinnerungen geweckt hat. Das Ziel wurde übertroffen, die Mitarbeitenden aus der ganzen Schweiz sind über das gemeinsame ‹Gamen› zusammengewachsen», freut sich Reto Decurtins, Geschäftsführer der BKW Antec Group.

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Campfire zeigt für Twinings, dass es für jede Stimmung den passenden Tee gibt

Campfire hat für Twinings eine userzentrierte 360-Grad-Kampagne kreiert und verpasst dem 300-jährigen Tee-Experten einen bunten Anstrich.

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Ein «Gute Nacht»-Tee für die Nerven, ein «Ingwer-Zitronen»-Tee zur Inspiration — jede Teetrinkerin weiss genau, dass es für jede Stimmung den passenden Tee gibt. Und das Sortiment von Twinings ist so vielfältig wie die Konsumentinnen selbst.

Mit dieser Kernbotschaft stellt Campfire die emotionalen Micro-Moments der Konsumentinnen ins Zentrum und möchte sie auf diese Art und Weise mit dem breiten Angebot der Marke in Verbindung bringen.

 

Userzentriert und authentisch

Basis des Konzepts sind die Stimmungen, Motivationen und Herausforderungen im Leben der Zielgruppe. Durch eine bodenständige und authentische Kommunikation, in der bewusst auf eine stereotypische Bildwelt und Hochglanzmodels verzichtet wird, sollen sich die bestehenden und potentiellen Kundinnen wiedererkennen. 
 
Wander ernannte Campfire diesen Frühling zu ihrer Leadagentur für den Brand Twinings und beauftragte sie mit der Konzipierung einer neuen Kommunikationskampagne mit Fokus digital sowie dem Rebranding der Marke. Einerseits, um im Früchte- und Kräuterteemarkt auf das breite Sortiment aufmerksam zu machen und andererseits, um das Image von Twinings zu modernisieren.

Mehr als nur Schwarztee

Aus Consumer-Closeness-Interviews ging hervor, dass Twinings vor allem mit Schwarztee und englischen Traditionen in Verbindung gebracht wird, obwohl die Marke über 20 verschiedene Blends im Bereich Kräuter-, Früchte- und Wohlfühltees anbietet. Bei der Konzipierung der Kampagne wurde entsprechend Wert darauf gelegt, die Sortimentsvielfalt zu inszenieren, aber auch mit den Assoziationen zum Brand zu spielen. So soll langfristig eine Veränderung der Wahrnehmung bei den Konsumentinnen erzielt, und die Customer Relationship verbessert werden.

 

Digital to POS

Der Aufbau einer digitalen Präsenz hat einen hohen Stellenwert. Aber: «Beim Tee wird der Kaufentscheid vorwiegend am Kaufregal getroffen», sagt Sarah Kieser, Brand Managerin von Twinings. Die grosse Herausforderung sei es deshalb, den Bogen vom digitalen Auftritt zum POS zu spannen. 

Die Kampagne nimmt diese Hürde, indem auf eine Imagekampagne mit kauforientiertem Ansatz gesetzt wird. Neben den Image- und Produktespots, die den Usern gezielt entlang ihrer Customer Journey auf den Social-Media-Kanälen ausgespielt werden, wurde ein plakatives Keyvisual entwickelt, das sich als roter Faden durch alle Massnahmen zieht.

Verantwortlich bei Wander: Sarah Kieser (Brand Manager Twinings); Georg Kundert (Marketing Manager). Verantwortlich bei Campfire: Dirk Unger (Art Director); Michèle Bash (Konzeption & Projektleitung); Damian Kunz (Beratung); Andreas Rüst (Design); Julia Fehér (Text, Social Media). Umsetzung Spots: Crunch. Media: Hutter Consulting, Dept Agency.

The Brandpower lanciert Imagekampagne für Energie 360

Energie 360 lanciert mit ihrer neuen Leadagentur The Brandpower die neue Imagekampagne #AufDieRichtigeEnergieSetzen. Mit dieser Aussage bekräftigt Energie 360 ab sofort ihr übergeordnetes Unternehmensziel, eine nachhaltige Energiezukunft bereits heute zu ermöglichen.

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Im neuen Imageauftritt übernimmt die «360 Grad» die Hauptrolle und zeigt unter anderem, dass Familien, Unternehmerinnen oder Unternehmer, aber auch die kommenden Generationen auf die Rundum-Beratung von Energie 360 vertrauen und vor allem setzen können. Die «360 Grad» ist der wesentliche Bestandteil im Unternehmensnamen und symbolisiert direkt auch die Kernkompetenz: Mit Energie 360 rundum auf die richtige Energie setzen. 

Die Imagekampagne wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Kommunikation und Politik unter der Leitung von Rainer Schöne, Mitglied der Geschäftsleitung, und Daniela Mininni, Leiterin Kommunikation, sowie der Schweizer Agentur The Brandpower entwickelt und umgesetzt.

«Oberstes Ziel war es, mehr Bekanntheit in den unterschiedlichen Zielgruppen zu generieren und aufzuzeigen, wofür Energie 360 steht», fasst Daniela Mininni die Aufgabe in einem Satz zusammen. So rückt das Unternehmen mit der «360» ins Zentrum der Kommunikation im Zusammenspiel mit den Leistungen und Produkten.

Neben den klassischen Imagemotiven und Online-Werbung kommen zusätzlich in kurzen Filmen Kinder zu Wort, die beschreiben, was für sie erneuerbare Energie bedeutet und welche Rolle Energie in ihrem Leben spielt. Die Imagekampagne läuft über mehrere Kanäle und soll vor allem eins leisten: die Gesellschaft für die «richtige» Energie sensibilisieren und direkt aufzeigen, dass Energie 360 schon heute nachhaltige Energielösungen für eine Welt von morgen umsetzen kann.

Ralph Aichem, Geschäftsführer, Creative Director und strategischer Markenplaner von The Brandpower, unterstreicht das übergeordnete Ziel der Imagekampagne: «Am Ende kann es nur eine Zukunft geben: eine nachhaltige. Dafür darf man schon mal etwas lauter kommunizieren.»

In vier Tagen Produktion sind insgesamt 10 Einzelmotive mit Erwachsenen und Kindern entstanden, weitere Kurzfilme für die sozialen Netzwerke und ein Making-of. Zu sehen ist die Imagekampagne auf Plakaten, Anzeigen, Online und auf LED-Screens.

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Verantwortlich bei Energie 360: Rainer Schöne (Bereichsleiter Kommunikation & Politik), Daniela Mininni (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei The Brandpower: Ralph Aichem (Strategie und Kreation), Naemi Solla (Beratung, Digitale Medien), Lothar Schieberle (Creative Director), Simone Böhringer (Art Directorin / Online Design). Foto- und Film-Produktion: Michael Burtscher & Faro Burtscher (Eclipse studios) Maske: Hanan Moser. Model-Agentur: Jad Hayek, Fotogen.

Vom Pumuckl zum Gemeindepräsidenten von St. Moritz: Christian Jott Jenny am MRBforward

Wer Begeisterung auslöst, darf sich über Engagement und Involvement freuen. Und beides hat Christian Jott Jenny verdient. Der amtierende Gemeindepräsident war am Dienstag zu Gast bei der vierten MRBforward.

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Christian Jott Jenny, Christoph Bürge, Michael Rottmann, Silvan Metzger, Tom Gisler (v.l.n.r.)

 

Jott war einst Opernsänger, rief vor über zehn Jahren das Festival da Jazz ins Leben und schreibt bis heute eigene Bühnenprogramme. Wen wundert’s da noch, dass er schon als kleiner Bub in Jörg Schneiders Pumuckl-Hörspielen für Lacher sorgte? Jenny ist ein Tausendsassa im Geschäft mit der Begeisterung. Und ein Zauberkünstler wenn es darum geht, «return on excitement» zu generieren.

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Christian Jott Jenny und Tom Gisler im Wort-Duell.

 

Am vierten MRBforward konnten am Dienstag über 130 geladene Gäste miterleben, wie sich Jenny auf der Talk Bühne mit Moderator Tom Gisler duellierte. Wobei die Grenze zwischen Talk und Comedy, Politik und Realsatire bald nicht mehr zu erkennen war. Angestachelt von Gisler galoppierte Jenny einmal quer durch seinen Lebenslauf. Und stand als Gemeindepräsident von St. Moritz genauso Rede und Antwort wie als Komiker, Musiker oder Familienvater.

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Christoph Bürge begrüsst die Gäste

 

Das vierte MRBforward fand auf einer Baustelle mitten im Züricher Kreis 4 statt. Wo heute noch Rohbeton und Bagger zu sehen sind, entsteht bis Frühling 2020 die neue MRB-Agenturlocation. 

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Kampf der Küchenmaschinen

Wenn die deutschen Discounter Aldi und Lidl ihre Thermomix-Klone ins Regal bringen, fliegen die Fetzen - auch in der Werbung.

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Vom Thermomix träumen viele Hausfrauen und -Männer. Das Gerät der Firma Vorkwerk kocht auch anspruchsvolle Gerichte quasi im Alleingang und beherrscht nahezu alle Funktionen – vom Kneten, Schneiden, Dampfgaren bis hin zum Anbraten, Fermentieren oder Sous-Vide-Kochen. Ein Farbdisplay führt den Hobby-Koch Schritt für Schritt durch alle Rezepte, zeigt benötigte Mengen, Gewichts- und Zeitangaben… Kochen bequem und tubelisicher. Der Nachteil: Der Thermomix kostet viel und bleibt für viele ambitionierte Küchenprofis ein Traum. In Zahlen ausgedrückt: 1600 Franken.

Aldi und Lidl haben deshalb kostengünstige Klone im Angebot. Das Gerät von Aldi Süd – die «Ambiano Küchenmaschine mit WLAN-Funktion» – kostet in Deutschland 199 Euro und ist via Tablet oder Smartphone bedienbar. Abstriche soll es im Vergleich mit dem Original punkto Funktionen und Qualität geben. Dennoch liefert das Gerät scheinbar ganz anständige Ergebnisse. Entsprechend gross der Run auf den erschwinglichen Klon, wenn es im Sortiment ist: 2017 kam es in Filialen zu Schlägereien, 2018 war das Gerät innert weniger Minuten ausverkauft. Auch 2019 gibts die Küchenmaschine wieder zu kaufen, seit 21. Oktober. Der Ansturm dürfte ähnlich gross gewesen sein, auf der Website wird das Produkt als vergriffen angezeigt.

Konkurrent Lidl hat ebenfalls einen Thermomix-Klon im Sortiment. «Monsieur Cuisine Connect» heisst das gute Stück, das im vergangenen Jahr 299 Euro kostete und zu einem Server-Zusammenbruch im Onlineshop führte. Die Lidl-Variante ist zwar teurer, kommt dem Original aber auch optisch näher. Wie Lidl auf Instagram schreibt, habe man dieses Jahr die bestellte Menge der Anfrage angepasst. Vielleicht muss man sich den Vorwurf, das begehrte Gerät nur als Lockvogelangebot zu nutzen, muss man sich dieses Jahr – gegebenenfalls! – nicht mehr machen lassen.

Was den Zeitpunkt des Verkaufs angeht, hat Lidl dieses Jahr den Kürzeren gezogen: Der Start ist der 5. Dezember und damit eineinhalb Monate nach Aldis Aktion. Der Bedarf vieler potentieller Kunden nach einem intelligenten Küchenhelfer dürfte in der Zwischenzeit gedeckt sein.

Um unschlüssige Kunden umzustimmen und zum Warten zu motivieren, hat Lidl am vergangenen Wochenende – pünktlich vor dem Verkaufsstart von Aldi – eine Social-Media-Kampagne auf Facebook und Instagram gestartet. Zu sehen ist der Whatsapp-Verlauf zwischen Freunden. Ohne Namen zu nennen, wird klar: Vom Kauf bei Aldi wird abgeraten. Besser: Abwarten, Tee trinken und am 5. Dezember bei Lidl kaufen.

 

https://www.derwesten.de/panorama/lidl-verkauft-billig-thermomix-doch-ein-detail-macht-das-geraet-gefaehrlich-monsieur-cuisine-connect-id226206919.html

https://www.chip.de/news/Lidl-aergert-Aldi-mit-Thermomix-Klon-Discounter-verheimlicht-aber-eine-wichtige-Info_175443977.html

 

 

 

Foundry startet für Flaconi eine Kompliment-Aktion

Flaconi positioniert sich neu. Foundry hat für die Online-Parfümerie eine Kampagne lanciert – und somit eine Kompliment-Aktion gestartet.

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Die Agentur mit Sitz in Berlin und Zürich hat zusammen mit Flaconi eine neue strategische Markenpositionierung entwickelt, um die Schärfung der Marke und ein schnelles und nachhaltiges Wachstum voranzutreiben.

Mit #Empoweringbeauty möchte Flaconi alle Menschen in ihrer Schönheit bestärken und eine tiefere und emotionale Beziehung mit den Kunden aufbauen. Dass das Bewusstsein der eigenen Schönheit im Mittelpunkt steht, soll der Claim «Find your beauty. Everyday.» unterstreichen. «Unsere Mission ist es, dabei zu helfen, die eigene Schönheit jeden Tag aufs Neue zu entdecken – sich selbst treu zu bleiben und sein Selbstbewusstsein auszudrücken», so Sacha Moser, CEO bei Foundry.

Um eine maximale Awareness zu erreichen, wurde eine 360-Grad-Kampagne angelegt. Herzstück der Kampagne ist ein TV-Spot, der von Foundry konzipiert und von It‘s us Media produziert wurde und ab sofort in Deutschland und Österreich ausgestrahlt wird. Untermalt wird der Spot vom für Flaconi komponierten Song «Look in the mirror», der von Caroline Marquard, Tochter des Schweizer Medienunternehmers Jürg Marquard, gesungen wird. Neben TV beinhaltet die Kampagne auch zahlreiche Out-of-Home-Massnahmen wie Moving Displays, Riesenplakate, Print- und Online-Anzeigen, sowie flankierende PR- und Social-Media-Massnahmen. 

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Frey & Frey gewinnt Pitch um Präventionskampagne der GVZ

GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat das mehrjährige Mandat für ihre Präventionskampagne «Wir denken mit» im Rahmen einer Ausschreibung an Frey & Frey vergeben.

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Mit der auf einen Zeithorizont von 2019 bis mindestens 2021 angelegten Kampagne soll der Bevölkerung der Dreiecksauftrag der GVZ (Schadenvermeidung, Schadenbegrenzung, Schadenregulierung) nähergebracht sowie aufgezeigt werden, dass die GVZ mehr ist als eine obligatorische Gebäudeversicherung. Die vielseitigen Tätigkeiten der GVZ-Bereiche Bereiche Brandschutz, Feuerwehr und Versicherung werden eingehend präsentiert und das Bewusstsein zu Präventionsthemen gestärkt.

Die Kampagne wird in Form einer Roadshow mit einem Informationspavillon umgesetzt, der an verschiedenen Standorten zu finden sein wird. Der erste Auftritt des Pavillons ist vom 24. bis 27. Oktober 2019 an der Uster Messe zu sehen.

«Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der GVZ. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass wir mit einem innovativen Konzept sowie unserem Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen konnten», so Dominic Hefti, CEO von Frey & Frey.

Sunrise sagt die ausserordentliche Generalversammlung zum UPC-Kauf ab

Eine Mehrheit der Aktionäre unterstützt die Kapitalerhöhung zur Finanzierung des 6,3 Milliarden-Kaufs von UPC nicht – Sunrise sagt deshalb die geplante ausserordentliche Generalversammlung (AGV) vom Mittwoch in letzter Sekunde ab.

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Die AGV war geplant, um eine ordentliche Kapitalerhöhung im Umfang von 2,8 Milliarden Franken durchzuführen. Damit hätte UPC Schweiz gekauft werden sollen. Die Zustimmung zur Kapitalerhöhung war die letzte Bedingung für den Kauf. Der Aktienkaufvertrag («Share Purchase Agreement») hat laut Sunrise ein «Long-Stop»-Datum per 27. Februar 2020 und bleibt in Kraft bis eine Partei ihn kündigt.

Aufgrund klarer Hinweise von Aktionären und der Ankündigung von Freenet, an der AGV gegen die Kapitalerhöhung zu stimmen, sei der Verwaltungsrat von Sunrise zum Schluss gekommen, dass die deutliche Mehrheit der Aktionäre, die ihre Aktien zur Abstimmung an der AGV registriert hätten, die Kapitalerhöhung nicht unterstützten, schreibt Sunrise in einer Mitteilung vom Dienstagmorgen.

Wortführerin des Widerstands war die deutsche Grossaktionärin Freenet, die 24,5 Prozent an Sunrise besitzt. Freenet-Chef Christoph Vilanek kritisierte den Kaufpreis und die dazu nötige Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Franken als zu hoch. Auch die Struktur des Deals sei nachteilig für die Sunrise-Aktionäre. Zudem sieht er den strategischen Sinn der Übernahme nicht mehr. Wegen der neuen Mobilfunkgeneration 5G lohne sich der Kauf des UPC-Kabelnetzes für so viel Geld nicht. Dafür 6,3 Milliarden Franken auszugeben, sei «Irrsinn». Ins selbe Horn stiess der aktivistische Aktionär Active Ownership Capital (AOC).

 

Unerwartete Empfehlung

Unerwartet war, dass sich der einflussreiche Stimmrechtsberater ISS dem Nein-Lager anschloss. Für die NZZ eine richtungsweisende Entwicklung, denn den Empfehlungen von ISS würden manche institutionelle Anleger fast blind folgen. Der Bericht habe zudem grobe faktische Fehler enthalten und sei nachträglich korrigiert worden.

Peter Kurer, Präsident des Verwaltungsrates von Sunrise, erklärt: «Wir bedauern die Annulation der AGV. Wir haben viel Zeit in die Gespräche mit unseren Aktionären investiert und sind weiterhin von den strategischen und finanziellen Gründen der Übernahme überzeugt».

 

Mögliche Folgen für Sunrise und die Konsumenten

Die meisten Medien und Kommentatoren sind sich einig: Mit der Absage der AGV ist der Deal zwischen Sunrise und UPC vom Tisch. Tagesanzeiger.ch weist darauf hin, dass Sunrise nun Firmenchef Olaf Swantee verlieren könnte, da dieser im Vorfeld den Rücktritt angedeutet hatte, sollten die Aktionäre dem Übernahme-Kurs nicht folgen. Ausserdem habe der geplatzte Deal für die Konsumenten Folgen: Ihnen werde nun ein schlagkräftiger neuer Anbieter vorenthalten, welcher den unagefochtenen Marktführer Swisscom erstmals seit der Liberalisierung des Telcommarktes ernsthaft hätte herausfordern können.   (hae/SDA)

 

Sunrise und UPC – Chronik eines gescheiterten Deals:

Eyeloveyou macht Puff zum Agenturjubiläum

Unter dem Motto «Eyeloveyou macht puff» feierte die Basler Agentur mit rund 500 geladenen Gästen einen kreativen 10. Geburtstag.

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In einem ehemaligen Modegeschäft im 70er-Jahre-Stil mitten in Basels Trendquartier Kleinbasel wurde kurzerhand eine chinesische Wäscherei inszeniert. Schummriges Licht, rosarote Einflüsse, Tänzer, skurrile Gestalten und natürlich viele Waschmaschinen liessen die Gäste in ein einmaliges Milieu eintauchen.

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IAB Switzerland wird Partner des CAS Digital Marketing Pro

Die IAB Academy, die eigene Seminarabteilung der IAB Switzerland, intensiviert ihre Partnerschaft mit der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und ist Partnerin beim neuen «CAS Digital Marketing Pro», der im November 2019 erstmals durchgeführt wird.

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Bereits seit sechs Jahren arbeitet die IAB Academy mit der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich partnerschaftlich zusammen. Mit der neuen strategischen Partnerschaft soll deutlich werden, wie wichtig es ist, dass Hochschulen und die Praxis eng zusammenarbeiten.

So auch beim CAS Digital Marketing Pro, dessen inhaltliches Konzept von der IAB Switzerland begutachtet wurde und dessen Entwicklung weiterhin begleitet wird. Dies zeigt sich einerseits an der Wahl der Dozenten, welche wie Tobias Zehnder und Daniel Jörg innerhalb der IAB Switzerland aktiv sind und die Entwicklung des Marktes durch ihr Engagement vorantreiben. Andererseits gilt das IAB Academy Diplom, welches man nach dem erfolgreichen Bestehen der IAB Diplomlehrgänge Grund- und Aufbaukurs erhält, als Äquivalenz zum Hochschulabschluss, der zur Zulassungsvoraussetzung zum CAS Digital Marketing Pro zählt. 

«In der HWZ haben wir einen seit Jahren verlässlichen Bildungspartner. Die Aus- und auch die Weiterbildung der Talente von morgen ist ein wichtiger Auftrag der IAB Switzerland und wird nun mit unserem Engagement als Partner des neuen und sogar digitalen CAS Kurses untermauert», erklärt Roger Baur, Geschäftsführer der IAB Switzerland. 

«Ich bin sehr stolz auf diese Partnerschaft. Ohne Vorreiter-Institutionen wie die IAB Switzerland wäre es nicht möglich, derart innovative und einzigartige Weiterbildungsformate, welche die Schweizer Marketing-Branche vorantreiben, erfolgreich umzusetzen», meint Manuel P. Nappo, Leiter Institute for Digital Business. 

Der Studiengang CAS Digital Marketing Pro vermittelt ein praxisorientiertes Verständnis über die sich schnell wandelnde digitale Kommunikations- und Marketingbranche. Die Teilnehmenden des Studiengangs lernen, wie man mit digitalen Instrumenten den traditionellen Marketingmix ergänzt und Online-Kampagnen strategisch konzipiert, erfolgreich umsetzt und mit gezielten Methoden misst und optimiert.

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