Marcial Constant und Patrick Glauser werden Managing Partner bei TMI

Im Rahmen einer strategischen Weiterentwicklung erweitert die Agentur Trade Marketing Intelligence TMI ihre Geschäftsleitung mit Marcial Constant und Patrick Glauser.

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Bilden seit 1. Januar 2021 die Geschäftsleitung von TMI: Michael Gassler, Marcial Constant, Markus Wanner, Patrick Glauser und Nicolas Schibler (v.l.n.r.).

Die Agentur für Retail-Marketing und -Kommunikation vor zwei Jahren mit einem Management Buyout von der Mutter Migros gelöst und treibt seither den Wandel und die Neuausrichtung der Agentur voran. TMI setzt künftig neben dem klassischen Promotionsgeschäft verstärkt auf die Entwicklung und Beratung im Bereich der digitalen Transformation sowie auf die Entwicklung von Brandstrategien und Markenpositionierungen – ganz im Sinne des neuen Markenversprechens «Transforming Retail. Inspiring Brands.»

Im Rahmen dieser Weiterentwicklung haben sich die drei Gründungsaktionäre Markus Wanner, Nicolas Schibler und Michael Gassler entschlossen, die Geschäftsleitung per 1. Januar 2021 mit Marcial Constant und Patrick Glauser als zusätzliche Managing Partner zu erweitern.

Marcial Constant ist diplomierter Hôtelier und Master in Digital Marketing. Der 33-Jährige vereint sein leidenschaftliches Dienstleister-Herz mit der Faszination fürs Digitale und verstärkt damit seit dem 1. Dezember 2017 als Leiter Digital Business das TMI-Team. Er hat unter anderem die TMI-Repositionierung und das Corporate Redesign massgebend mitgeprägt und weiterentwickelt.Zusammen mit Michael Gassler wird er künftig den Bereich der Markenführung und Creative Strategy vorantreiben und weiter ausbauen.

Patrick Glauser ist 36-jährig und hat an der Universität St. Gallen Wirtschaft studiert. Mit seiner Methoden- und Strategie-Kompetenz prägt er seit dem 1. September 2019 als Digital Strategist die Transformation im TMI stark mit. Zuvor hat er für die Migros drei Jahre lang in Shanghai den Markteintritt vorbereitet und deren Präsenz in China auf- und ausgebaut. Als Digital-Crack mit Leidenschaft für Business Development entwickelte er das TMI Venture Business. Er wird künftig gemeinsam mit Nicolas Schibler den Bereich digitale Transformation vorantreiben und weiter ausbauen.

Schweizer Werbemarkt schliesst 2020 mit einem Minus von 14 Prozent

Die Jahreszahlen der Brutto-Werbedruckstatistik Schweiz für 2020 zeigen, dass der Werbedruck im Dezember mit 499 Millionen nur ganz knapp die 500er-Marke verpasst und nur noch -3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Der Werbedruck des Jahres 2020 im Schweizer Werbemarkt kommt damit bei 5,2 Milliarden Brutto-Werbefranken zum Liegen.

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5,2 Milliarden Brutto-Werbefranken entsprechen einem Minus von rund 835 Millionen respektive 14 Prozent. Die ersten Prognosen nach dem ersten Lockdown im Frühjahr hatten ein noch düstereres Bild für die Zukunft des Schweizer Werbemarktes gezeichnet.

Die drei Monate von März bis Mai 2020 lagen über 30 Prozent hinter den Werten von 2019 und erklären rund 500 Millionen des rückläufigen Brutto-Werbedrucks im Corona-Jahr 2020. Den grössten prozentualen Rückgang verzeichnete der Monat April (-40%). Im März waren es Minus 33 Prozent.

In den darauffolgenden Monaten entschärfte sich die Lage jedoch leicht. Die erste Verunsicherung war überwunden, Prozesse und Inhalte wurden adaptiert, Kampagnen lanciert und der Rückgang pendelte sich bei rund 10 Prozent des Vorjahreswertes ein. Insbesondere die Top-20 Werbungtreibenden, die für rund 25 Prozent des Gesamtwerbedrucks (2020: ungefähr 30‘000 aktive WBT) verantwortlich sind, lösten im Juni die Handbremse und stiegen teilweise sogar deutlich aufs Gaspedal, was den Rückgang insgesamt abschwächte. Im Juni, Juli und August – dem Sommerloch der Werbebranche – steigerten sie ihren Werbedruck um 12 Prozent im Vergleich zu 2019, hielten den Druck im Herbst hoch und verzeichneten im letzten Monat des Jahres sogar ein Plus von 22 Prozent.

Darüber hinaus zeigte sich Out-of-Home-Werbung als äusserst krisenresistent. Nach einem verspäteten Einbruch im April, lag die Mediengruppe im Juni nur noch leicht unter Vorjahresniveau und konnte als einzige Mediengruppe über den Sommer bis in den Herbst hinein sogar einen deutlichen Zuwachs (+8% bis +26%) verbuchen.

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(Quelle: Media Focus)

Krisengewinner vs. Krisenverlierer

Nur drei der 21 Branchen konnten den Werbedruck im Vorjahresvergleich steigern. Dies ist einerseits der Detailhandel, welcher 2020 auch mit Abstand den höchsten Werbedruck generiert hat (+9,5%). Andererseits die Branche Initiativen & Kampagnen, welche durch die Corona-Kampagne des BAG befeuert wurde, sowie durch die Volksabstimmungen (+10,3) und zu guter Letzt die Reinigungsbranche (+7,1%). Blickt man aber noch eine Schicht tiefer in die einzelnen Produktgruppen, so stechen noch weitere Märkte ins Auge. Von 120 Produktgruppen, steigerten rund ein Drittel den Werbedruck im Vorjahresvergleich. Rund 20 Prozent sogar um über 5 Prozent. Darunter unter anderem TV & Home Entertainment, Internet, Nährmittel, Vorsorge- und Anlageprodukte, Garten, Tabakwaren Image, Medien Image, Spirituosen, Haarentfernung & Rasur sowie Haushaltsgeräte.

Die Liste der Verlierer 2020 ist lang. Über die Hälfte der Branchen reduzieren ihren Werbedruck im zweistelligen Bereich. Getränke, Nahrungsmittel, Finanzen, Bauen, Industrie, Einrichtung, Kosmetik & Körperpflege sowie Digital & Haushalt kommen vergleichsweise glimpflich davon.

Am schlimmsten trifft es die Veranstaltungsbranche (-60,9%), gefolgt von den Verkehrsbetrieben (-50,7%) und Freizeit, Gastronomie, Tourismus (-31,1%). Hier ist, wenn man die Dezemberdaten sowie den aktuellen zweiten Lockdown betrachtet, auch noch keine Besserung in Sicht.

Andere zeigen sich im Dezember kämpferisch: Tabakwaren (+56,7% zu -28%), persönlicher Bedarf (+4,2% zu -17,3%), Getränke (+49,9% zu -8,5%), Nahrungsmittel (+7,4% zu -7,4%), Bauen, Industrie, Einrichtung (+13% zu -6,8%), Kosmetik & Körperpflege (+30,9% zu -6,3%) sowie Digital & Haushalt (+14,8% zu -3,4%) legen im Dezember wieder zu (Dez vs. 2020). Mit dem zweiten Lockdown gilt es abzuwarten, ob diese Entwicklung anhaltend ist.

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(Quelle: Media Focus)

BAG-Coronakampagne an der Spitze

Die Podestplätze der stärksten Werbungtreibenden gehen an Coop, Migros und Procter & Gamble. Dies gilt für das Gesamtjahr 2020 genauso wie für den Monat Dezember. Mit Henkel, Unilever und Emmi sind im Dezemberranking nur drei Unternehmen vertreten, die es nicht in die Gesamt-Top-10 2020 geschafft haben. Dafür sind die beiden Detailhändler Lidl und Denner sowie Reckitt Benckiser im letzten Monat des Jahres aus den Top 10 herausgefallen.

Die Coronavirus-Kampagne des BAG ist sowohl im aktuellen Monat, sowie über das ganze Jahr gesehen das meistbeworbene Produkt im Schweizer Werbemarkt. Betrachtet man die restlichen Top-10-Produkte 2020, so fällt auf, dass diese aus heterogenen Branchen stammen. Zwei Dinge haben sie jedoch gemeinsam: Sie spiegeln einerseits die Grundbedürfnisse der Menschen, insbesondere in Krisenzeiten, wider – Essen, Liebe, finanzielle Sicherheit und Hygiene. Andererseits zeigen sie, welche Geschäfts- und Distributionskanäle krisenfest sind.

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Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Jahr 2020. (Quelle: Media Focus)

TV als stärkste Mediengruppe

Alle Mediengruppen haben 2020 Werbedruck eingebüsst. Die prozentualen Rückgänge liegen jedoch teilweise weit auseinander. Kinowerbung, teilweise non-existent, nahm 2020 um 73 Prozent ab. Am anderen Ende steht Out-of-Home-Werbung mit einem Rückgang von nur 7 Prozent.

Fernsehwerbung generiert 2020 den höchsten Werbedruck im Schweizer Markt. Im Dezember liegt der TV-Werbedruck sogar über dem Vorjahreswert (+7%). Den Höchstwert erreicht die Mediengruppe allerdings, wie Print und Radio, im insgesamt werbedruckstärksten Monat November (Werbewoche.ch berichtete). Mit einem Rückgang von 14 Prozent liegt TV über das ganze Jahr gesehen im Durchschnitt. Printwerbung nimmt den zweitgrössten Anteil am Media Mix ein, gefolgt von Internet, Out-of-Home, Radio und Kino. Auffallend im Dezember ist der Shift zwischen TV und Out-of-Home. Während TV zulegt, büsst Out-of-Home Anteile ein.

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Media Mix im Jahr 2020. (Quelle: Media Focus)

Gamned setzt für DOOH-Kampagne von Qoqa auf DSP von Displayce

Gamned! hat auf die Kompetenz von der auf DOOH spezialisierte Demand-Side-Plattform Displayce gesetzt, um für den E-Commerce-Händler QoQa eine grossangelegte Branding-Kampagne in der deutschsprachigen Schweiz zu aktivieren.

Die Kampagne wurde auf einem Ultra-Premium-Inventar von digitalen Screens in stark frequentierten Strassen und Bahnhöfen mehrerer Grosstädte eingesetzt. Sie generierte mehr als 5,3 Millionen Impressions und führte zu einem Anstieg der positiven Markenwahrnehmung um 32 Prozentpunkte.

Im vergangenen Herbst setzte Gamned! im Auftrag von QoQa eine «Programmatic non guaranteed DOOH-Kampagne» in ausgewählten Städten der Deutschschweiz ein, darunter Zürich, Basel, Bern, Winterthur und Luzern. Gamned! nutzte die spezialisierte DSP von Displayce, um eine effiziente Steuerung zu gewährleisten. So konnte von einer einzigen Plattform aus die Ausstrahlung der Kampagne auf den Screens von APG|SGA für die digitalen Screens in den SBB-Bahnhöfen und ClearChannel für die digitalen Screens auf den Strassen gesteuert werden, und das über die beiden verschiedenen Supply-Side-Plattformen Viooh und Broadsign. Gamned! konnte die Sichtbarkeit der Kampagnen auf ein sehr breites Publikum streuen, indem die Budgets in Echtzeit auf die am stärksten frequentierten Zonen umverteilt wurden.

«Um dem Kunden QoQa die maximale Flexibilität zu bieten, haben wir uns für einen 100 Prozent non guaranteed programmatischen Approach entschieden. Dies ist für eine so grosse Kampagne ein Novum in der Schweiz», lässt sich Pierre Berendes, Managing Director von Gamned! Switzerland, in einer Mitteilung zitieren. «Normalerweise verwenden wir einen Ansatz zur Platzreservierung, der einer garantierten Programmatic nahekommt. Wenn wir die Kampagne fix ausliefern, verlieren wir die Flexibilität. Es ist aber genau diese Flexibilität, auf hunderten von Screens und nach Zeitplan senden zu können, welche die Wahl eines 100 Prozent programmatischen nicht garantierten Ansatzes erklärt. So konnten wir die Ausstrahlung der Kampagne und ihre Wirksamkeit Optimieren.»

Displayce besitzt spezielle, eingebaute Mess-Tools, um die Performance jeder Kampagne zu überwachen, die auf CPM-Basis von der DSP aus aktivierbar sind. Dadurch konnte Gamned! auf ein detailliertes Reporting zugreifen, um die Qualität der Medien der eingesetzten Kampagnen – wie (Bildqualität, Relevanz des Kontexts, Verständlichkeit der Botschaft usw. – und den Uplift auf das Branding der Marke zu messen. Die Sammlung und Analyse dieser Daten zeigte, dass 50 Prozent der Personen, welche die Kampagne gesehen hatten, den Wunsch zeigten, das Produkt zu testen oder die Website zu besuchen. Die Kampagne erzeugte auch einen Anstieg von 32 Punkten in der positiven Markenwahrnehmung bei Verbrauchern, die noch keine Kunden der Marke waren.

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Blick lanciert die Fussball-Talkshow «Blick Kick»

Am Sonntag startet «Blick Kick – der Fussball-Talk» auf Blick TV. Im neuen Format diskutieren die Journalisten Andreas Böni und Michael Wegmann mit Experten über die Fussball-Themen der Woche. Zu Beginn mit dabei sind Thorsten Fink, René Weiler, Marcel Koller und Markus Babbel.

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Andreas Böni begrüsst in der neuen Blick-TV-Sendung «Blick Kick» verschiedene ausgewiesene Fussball-Experten.

Die Blick-Sportredaktion baut ihr Fussball-Angebot aus und lanciert mit «Blick Kick – der Fussball-Talk» eine wöchentliche, 25-minütige Sendung auf Blick TV. Jeden Sonntag um 10.30 Uhr empfangen Andreas Böni, stellvertretender Chefredaktor Sport und Fussball-Chef der Blick-Gruppe, oder Michael Wegmann, stellvertretender Fussball-Chef, Kenner des nationalen und internationalen Fussballs im Studio. Analysen und taktische Hintergründe stehen dabei genauso im Fokus wie das aktuelle Geschehen aus der Welt des Fussballs. «Blick Kick – der Fussball-Talk» startet mit vier Experten, der Kreis der Gäste soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Der erste Gast im Studio ist Markus Babbel. Ab der zweiten Sendung wird sich der Ex-Liverpool-Star jede Woche aus Deutschland zuschalten. Weitere erste Gäste sind Thorsten Fink, René Weiler und Marcel Koller. Den Schlusspunkt von «Blick Kick» setzt jeweils Carlos Varela mit seiner Rubrik «Heb de Schlitte». Dort spricht der Kultkicker ungeschminkt über seinen Aufreger der Woche.

Verbraucher geben 2020 143 Milliarden US-Dollar für Apps aus

Der «State of Mobile Report 2021» von App Annie gibt einen Einblick in den expansiven Einfluss des Mobilfunks auf alle Branchen und die globale Wirtschaft. Nutzer*innen haben 2020 143 Milliarden Dollar für Apps ausgegeben. Gen Z, Millennials und Babyboomer verbrachten alle mehr Zeit mit ihrem Smartphone.

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Downloads, Nutzungsdauer, Werbeausgaben: Die App Economy während der Pandemie. (Quelle: App Annie)

2020 beschleunigte die Akzeptanz von Mobilgeräten, da die Verbraucher ihre mobilen Geräte nutzten, um sich zu verbinden, zu arbeiten, zu lernen, zu spielen und zu flüchten, obwohl Covid-19 ihre Lebensweise einschränkte. Verbraucher gaben im Jahr 2020 143 Milliarden US-Dollar für mobile Apps aus, was einem Anstieg von 20 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Zu den wichtigsten Märkten, die diese Ausgaben getätigt haben, gehörten China, die USA, Japan, Südkorea und das Vereinigte Königreich.

Nutzungsdauer von Smartphones stark gestiegen

Nutzer und Nutzerinnen von Android-Telefonen waren täglich 4,2 Stunden online, das sind in der Summe über 3,5 Billionen Stunden, was einen Anstieg von 20 Prozent gegenüber 2019 bedeutet.

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Nutzer*innen in Indonesien, Brasilien und Indien verbringen im Durchschnitt 4,5 bis 5 Stunden am Tag am Handy. (Quelle: App Annie)

Mobile Gaming unübertroffen

Mobile Gaming ist auf dem besten Weg, im Jahr 2021 die 120 Milliarden Dollar Marke für Verbraucherausgaben zu knacken – das ist eineinhalbmal so viel, wie alle anderen Gaming-Plattformen zusammen einnehmen.

 

Längere Bildschirmzeit ist generationsübergreifend

In den USA verbrachte die Gen Z 16 Prozent, Millennials ganze 18 Prozent und die Babyboomer 30 Prozent mehr Zeit in ihren meistgenutzten Apps im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland verzeichnet eine minimal geringere Nutzung, dennoch ist auch dort ein Zuwachs durch alle Generationen zu erkennen.

 

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Gen Z, Millennials, Boomer: Das sind die meistgenutzten Apps der Generationen. (Quelle: App Annie)

Soziale Netzwerke stehen im Mittelpunkt

Die Zeit, die Nutzer und Nutzerinnen in ihren liebsten Social-Media-Anwendungen verbrachten, stieg im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 325 Prozent. TikTok zum Beispiel könnte im Jahr 2021 die Marke von 1,2 Milliarden aktiven Usern erreichen. Die perfekte Mischung für alle jungen Verbraucher und Verbraucherinnen, die sich sowohl digital vernetzen als auch unterhalten lassen wollen.

 

Mobile Advertising treibt Werbeindustrie an

Smartphones haben die Werbebranche im Jahr 2020 beflügelt – die Ausgaben für digitale Werbung stiegen im Vergleich zu 2019 um 26 Prozent auf 240 Milliarden US-Dollar.

 

Investitionen in Apps stark wie nie zuvor

73 Milliarden Dollar wurden in mobile Unternehmen gesteckt. Die Sektoren Finanzdienstleistungen, Transport und Handel führten das Feld an.

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Durchschnittliche Zeit pro User in den sozialen Netzwerken in Deutschland: Tik Tok mit Abstand ganz vorne. (Quelle: App Annie)

Der gesamte State of Mobile Report kann auf der Website von App Annie angefordert werden.

Ogilvy verbindet für Philips Hearing Solutions Generationen

Durch die Hörgeräte von Philips wird nicht nur das eigene Hörvermögen besser, sondern auch das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlichen Alters. Mit diesem Insight hat Ogilvy eine Kampagne kreiert, die gemeinsame Momente verschiedener Generationen inszeniert.

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Das Gehör ist für die Kommunikation mit anderen Menschen wesentlich. Wenn wir nicht richtig hören, können wir uns weniger gut mit unseren Mitmenschen unterhalten. Unser soziales Leben leidet darunter.

Unter dem Leitgedanken «Connecting Generations» entwickelte Ogilvy für Philips Hearing Solutions eine weltweite Hörgerät-Kampagne, die das Verständnis zwischen den verschiedenen Generationen hervorhebt. Umgesetzt wurde diese Verbindung in drei Stories. Sie zeigen auf, wie Menschen unterschiedlichen Alters einen gemeinsamen Moment teilen, was zu einem Austausch führt, der beiden Protagonisten Freude und Selbstvertrauen schenkt. Die Storys wurden ganz im Stil von Philips Hearing Solutions mit starken Farbakzenten und gelbem Hintergrund inszeniert.

Zu jeder Story gibt es vier Bilder inklusive Keyvisual und ein Motion-Video. Die Bilder werden primär für Print-Werbung sowie Messestände und POS-Material eingesetzt, während die Videos auf Social Media zum Einsatz kommen. Zudem entwickelte Ogilvy mit Philips ein Toolkit, das den verschiedenen Märkten mögliche Umsetzungsvarianten zur Verfügung stellt und als Leitfaden für den Einsatz unterschiedlicher Assets verwendet werden kann.

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Verantwortlich bei Demant: Iris Müller (Head of Marketing Communication Projects), Céline Bobst (Global Marketing Manager), Atona Damachi (Project Leader Marketing Communication). Verantwortlich bei Ogilvy: Stephanie Lang, David Elmiger, Markus Sidler, Denis Klook (Kreation), Daniela Etterlin (Beratung), Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Visualeyes: Karine Welter & Oliver Rust (Fotografie), Jennifer Tschugmell (Styling), Karin Frey & Rod Robinson (Set Design), Natalija Fallocca-Bajric (Gesamtverantwortung).

Numéro10 realisiert Imagefilm für SwissCaution

SwissCaution hat die zweisprachige Agentur Numéro10 mit der Umsetzung der nationalen Imagekampagne beauftragt. Die Realisierung des Filmes wurde den Regisseuren ZweiHund und der Produktionsfirma Dynamic Frame anvertraut.

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Auf humorvolle, empathische und sympathische Weise präsentiert die «Selbstverständlich»-Kampagne eine Reihe von absurden, aber berührenden Situationen, die uns alle ansprechen: Toastbrot grillieren ohne Toaster, Tischtennis spielen ohne Schläger, oder auch noch Snowboard fahren ohne Schnee.

Denn im Leben gibt es Menschen, die darauf beharren, ihr Leben zu verkomplizieren, entweder aus Widerspruchsgeist oder weil sie denken, sie seien schlauer. Und dann gibt es diejenigen, die verstanden haben, dass es am besten ist, die Dinge einfacher zu halten – wie zum Beispiel eine Wohnung mit der SwissCaution Mietzinsgarantie zu nehmen, versteht sich!

Diese Kampagne wird aktuell im Fernsehen und auf den digitalen Kanälen ausgestrahlt.

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Auch Salt bietet Internet für zu Hause übers Handynetz an

Nach Sunrise und Swisscom bietet nun auch Salt TV, Internet und Festnetztelefonie für zu Hause übers Handynetz an. Damit will die Nummer drei im Mobilfunk mehr Haushalte erreichen.

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Die Zahl der potenziell erreichbaren Kunden steige dadurch um über 50 Prozent auf mehr als 2 Millionen Haushalte, teilte Salt am Dienstag in einem Communiqué mit. Bisher sind TV, Internet, und Festnetztelefonie von Salt für zu Hause nur auf dem Glasfasernetz in schweizweit 200 Gemeinden, darunter den grossen Städten wie Zürich, Genf, Basel oder Bern, verfügbar. Das entspricht etwa einem Drittel aller Haushalte im Land.

Im Gegensatz zu Swisscom und Sunrise bietet Salt sein Angebot für zu Hause nicht auf den Kupferleitungen an. Damit war bisher die Abdeckung auf jene Orte beschränkt, wo die ultraschnellen Glasfaserleitungen bis in die Wohnung gelegt worden waren.

 

Ausbau mit Sunrise geplatzt

Die Einführung von TV, Internet und Festnetztelefonie für zu Hause übers Handynetz sei keine Reaktion auf den geplatzten Glasfaserausbau mit Sunrise, sagte Salt-Chef Pascal Grieder auf Anfrage: Diese Technologie hätte man als Ergänzung sowieso lanciert.

Salt hatte eigentlich das Glasfasernetz mit Sunrise deutlich ausbauen wollen. Beide gründeten im vergangenen Mai das Gemeinschaftsunternehmen Swiss Open Fiber, um in den nächsten fünf bis sieben Jahren 1,5 Millionen neue Glasfaserleitungen in die Haushalte (FTTH) zu legen, womit die Abdeckung verdoppelt worden wäre. Insgesamt sollten 3 Milliarden Franken in den Ausbau investiert werden.

Nach der Ankündigung der Übernahme von Sunrise durch die UPC-Besitzerin Liberty Global im vergangenen August scheiterte das Projekt allerdings. Salt wirft Sunrise seither Vertragsbruch vor und hat den zweitgrössten Telekomkonzern vor Gericht gezogen.

Am Glasfaserausbau will Salt aber festhalten und sucht dafür Finanzinvestoren. «Wir werden kommunizieren, wenn etwas spruchreif ist», sagte Grieder auf die Frage, ob Salt schon Investoren gefunden habe. (SDA)

Smartphones dienen oft der Flucht aus Konversationen

Smartphones dienen Menschen in Cafés häufig dazu, einer Konversation zu entkommen oder davon zu pausieren. Die Geräte können so zwar die soziale Distanz zwischen Personen erhöhen. Jedoch bieten sie bei Treffen mit Freunden auch die Möglichkeit, miteinander zu interagieren. Das ergibt eine Studie der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens.

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Obwohl Smartphones oft dazu verwendet werden, um Konversation zu vermeiden, so zücken viele Menschen in Cafés ihre Smartphones, um anderen Inhalte zu zeigen und somit für Interaktionsstoff zu sorgen.

 

«Plakatives Wegschauen»

«Der überhöhte Smartphone-Konsum ist oft eine Vermeidungshaltung. Das ist im zwischenmenschlichen Bereich besonders schwächend, wenn es als plakatives Wegschauen voneinander erlebt wird. Menschen wollen damit oft Problemen ausweichen, jedoch lösen sie diese damit nicht. Andere Studien haben ausserdem ergeben, dass vor allem das Selbstwertgefühl von Kindern leidet, wenn das Handy von Eltern mehr Aufmerksamkeit erhält als sie. Es lohnt sich immer, das Smartphone öfter wegzulegen, um unsere soziale Entwicklung nicht zu gefährden», erklärt Autorin und Digital-Detox-Expertin Monika Schmiderer im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Für die Studie haben die Forscher in Trondheim 52 Besucher von Cafés zu ihrer Smartphone-Nutzung befragt. Ausserdem haben sie auch 108 Treffen in Kaffeehäusern beobachtet. Dabei haben sie drei Gründe für die Verwendung von Handys in diesem Kontext definiert. Menschen schauen oft auf das Smartphone, um ein Gespräch zu unterbrechen, um etwa zu telefonieren oder E-Mails anzuschauen. Das kann für das Gegenüber störend sein, aber auch als kurze Verschnaufpause gesehen werden.

 

Nicht nur unsoziale Art

Ein weiterer Grund für die Smartphone-Nutzung im Café ist das Vermeiden einer Konversation. Menschen ziehen ihr Handy oft hervor, wenn sie ein bestimmtes Thema umschiffen oder sich aus dem Gespräch komplett entfernen wollen. Das Smartphone ist aber nicht nur unsozial. Es kann auch dazu dienen, Freunden die Inhalte darauf zu zeigen und so gemeinsam damit zu interagieren.

Gesprächspartner können auch gewisse Übereinkünfte zur Verwendung von Smartphones haben. Beispielsweise machen in einigen Fällen beide Personen zu Anfang ein Foto von ihrem Kaffee oder ihrem Essen, teilen es auf Social Media und legen das Gerät dann weg. So kann das Smartphone auch in sozialen Situationen eine Rolle spielen, ohne dabei vom realen Gespräch abzulenken. (pte)

Corona-Warnapp erweist sich laut ersten Studien als wirksam

Kontaktpersonen schnell warnen und das manuelle Contact-Tracing entlasten: Diese Vorteile zählt die Swiss-Covid-App. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung, wie Viktor von Wyl, UZH-Professor für Digital and Mobile Health, in einem Beitrag schreibt. Doch das digitale Hilfsmittel birgt auch einige Fallstricke.

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Schweizer Forschende analysierten in mehreren Studien die Wirksamkeit der Swiss-Covid-App, die gegenwärtig über 1,8 Millionen Menschen nutzen. Eine der Arbeiten basiert auf Personen, die durch das Contact-Tracing des Kantons Zürich als Kontakte von infizierten Personen identifiziert wurden. Dabei zeigte sich, dass Kontaktpersonen mit einem Ansteckungsrisiko ausserhalb des eigenen Haushaltes sich etwa einen Tag früher in Quarantäne begaben, wenn sie einen Alarm der App erhielten – im Vergleich zu Personen ohne Warnung.

Auch wenn ein Tag als wenig erscheinen mag, könne dies gemäss verschiedenen Modellierungen einen Einfluss auf den Pandemieverlauf haben, so von Wyl. Bei Kontaktpersonen aus demselben Haushalt sei aufgrund von kurzen Kommunikationswegen hingegen kein Unterschied festzumachen.

 

30 mögliche Infektionsketten unterbrochen

In einer zweiten Studie zeigten die Forschenden, dass im Monat September etwa 170 durch die App gewarnte Kontaktpersonen im Kanton Zürich eine Quarantäneempfehlung erhalten haben. Dies entspricht etwa fünf Prozent aller Personen, denen durch das klassische Contact-Tracing eine verpflichtende Quarantäne verordnet wurde.

Zudem wurden 30 Kontaktpersonen nach einer App-Warnung positiv auf das Coronavirus getestet. Demnach wurden 30 mögliche Infektionsketten innerhalb eines Monats unterbrochen.

 

Flaschenhals: Covid-Codes

Allerdings zeigte sich, dass einer von drei Coronavirus-Infizierten keine Warnung per App auslösten. Der Grund: Bei der Vergabe der sogenannten Covid-Codes sei es wiederholt zu Verzögerungen gekommen, so von Wyl. Seit neu alle Ärztinnen und Ärzte solche Codes ausstellen dürfen und damit die kantonalen Gesundheitsämter entlasten, könnte dieses Problem verringert werden. Ebenfalls tragen Antigen-Schnelltests dazu bei, die Warnkaskade zu beschleunigen.

Damit die Warn-App ihre Wirkung noch besser entfalten könne, sei es wichtig, dass noch mehr Personen diese nutzten, schloss von Wyl. Er hofft, dass diese ersten, ermutigen Studien dazu beitragen, dass auch bisher zögernde Bevölkerungsgruppen der App nun eine Chance geben. (SDA)

Michael Jahn wird Chief Product Officer bei Homegate

Michael Jahn verstärkt Homegate ab sofort als Chief Product Officer (CPO). In dieser Position verantwortet er zukünftig die Produktstrategie und -entwicklung des Immobilienmarktplatzes und berichtet an CEO Jens Paul Berndt.

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Michael Jahn verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Product- und Development-Bereich. Seine Expertise erwarb er in verschiedenen leitenden Funktionen. Weiter baute er als Gründer und Produktverantwortlicher sein eigenes Startup auf. In den letzten Jahren trug er zudem als CPO massgeblich zum Erfolg von Tutti.ch bei. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg.

Ab sofort übernimmt Jahn, bislang Head of Customer Product, die Verantwortung für die Produktstrategie von Homegate. Er fungiert als Führungskraft des Produktmanagement-Teams und nimmt überdies eine führende Rolle bei der Vermarktung der Produkte wahr. Ziel ist, die Produkte von Homegate noch besser in Einklang mit den Kundenbedürfnissen und den Unternehmenszielen zu bringen.

Notch/Publicis wirbt in Realtime für das tagesfrische Angebot von Migrolino

Notch/Publicis setzt sich im Pitch mit einer besonders frischen Kampagnenidee durch: Das tagesfrische Ready-to-eat-Angebot von Migrolino wird mit täglich frischen Schlagzeilen beworben. Die kontextuelle Realtime-Kampagne wird seit Anfang Dezember ausgespielt.

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Sandwiches, Hot-Paninis, Salate und Poke-Bowls: Mit dem Sortiment will Migrolino seine Positionierung im Bereich «Foodvenience» stärken und möglichst viele Neukunden in seine Shops lotsen. Die Herausforderung dabei: Anbieter im Bereich Frische und Foodtrends gibt es viele. Und Migrolino ist bisher nicht primär als solcher verankert.

Notch/Publicis begegnet der Herausforderung mit einer dynamischen Realtime-Kampagne, die auffällt, vom Angebot überzeugt und ausserdem einen Imagetransfer anstösst.

Die dynamischen Werbemittel beziehen sich auf Umfeld, News und Tageszeiten. Sie werden tagesaktuell von einer kleinen Redaktion in der Agentur erstellt und ausgespielt – für Displays, Social Media und DOOH. Der Frischebeweis ist damit erbracht: Das Ready-to-eat Angebot von Migrolino ist frischer als die aktuellen News.

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Verantwortlich bei Migrolino: Marius Masso, Judith Oeschger, Pascal Wetter. Verantwortlich bei Notch/Publicis: Sascha Fanetti, Nina Martens, Nina Nesnidal, Yannick Schaller, Sarah Pietrasanta, Albert Matzinger (Konzept & Kreation), Roger Oberholzer, Mark Becher, Angelina Tovirac (Strategie) Sandro Looser, Selina Bigler, Joas Landis (Beratung); Fotos: Randy Tischler (Foodfotos), Karin Messerli (Foodstyling), Marjeta Morinc (Bildbearbeitung).

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