Purpose-getriebenes Marketing lohnt sich

Inwiefern Gutes zu tun auch der Unternehmensbilanz zugutekommt, ist das Thema einer aktuellen Studie der Organisation Werbungtreibende im Markenverband OWM. Die Ergebnisse zeigen, dass sich purpose-getriebenes Marketing lohnt.

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Im Auftrag der OWM untersuchte die Strategieagentur diffferent, welche Effekte ein definierter Purpose auf das wirtschaftliche Unternehmensergebnis hat, welche Purpose-Bedürfnisse Konsumenten haben und wie sie tatsächlich purpose-orientiert konsumieren. Zudem betrachtet die Erhebung, welche Rolle das Marketing hinsichtlich Purpose-Findung, -Implementierung sowie -Kommunikation spielt.

«Die aktuelle Purpose-Diskussion ist eine Mischung aus Zeitgeist, Zukunftssorgen und erwachendem Verantwortungsbewusstsein. Unternehmen stellen sich die berechtigte Frage nach den unternehmerischen Effekten purpose-getriebenen Handelns. Unsere Studie zeigt eindeutig: Purpose lohnt sich. Und zwar nicht nur für Unternehmen, die junge, gebildete, urbane und einkommensstarke Zielgruppen ansprechen möchten.», sagt Joachim Schütz, Geschäftsführer von OWM.

Jan Pechmann, Geschäftsführer von Diffferent, ergänzt: «Tue Gutes und rede darüber! Nie war dieser Satz richtiger als heute. Purpose hat sich von der optionalen Kür zur elementaren Pflicht im Kampf um Verbraucheraufmerksamkeit gewandelt. Gutes zu tun und nicht darüber zu reden ist also genauso falsch wie oberflächliches Purpose-Washing. Purpose ist business-relevant. Er muss durch das Marketing ernst genommen und konsequent aktiviert werden.»

Der Purpose definiert dabei die innere Haltung eines Unternehmens im Kontext der Zeit. Er beschreibt, wie ein Unternehmen die Welt durch sein Handeln verändern will.

Im Idealfall liefert der Purpose Antworten auf drei essenzielle Fragen: Wie werde ich als Unternehmen den sozialen und ökologischen Anforderungen der Gesellschaft gerecht? Welchem moralischen Kompass folge ich dabei? Welchen Preis bin ich freiwillig bereit dafür zu bezahlen?

Purpose lohnt sich – die wichtigsten Erkenntnisse

Jedes Unternehmen hat einen Purpose, der der Existenzsicherung dient. Damit ein Purpose wirkt, muss er in konkrete Handlungen überführt werden. Genau das fordern mehr als vier Fünftel (83 Prozent) der befragten Konsumenten. Sie verlangen von Unternehmen, verantwortungsbewusst zu handeln – Tendenz steigend. Das zeigt, dass die aktuelle Purpose-Debatte ihren Fokus ändern muss. Es geht nicht darum, ob man als Unternehmen einen Purpose braucht, sondern wie man diesen geschäftsrelevant operationalisiert und kommuniziert.

 

Purpose ist umsatzrelevant

Purpose bringt Marken ins Relevant-Set, erhöht die Weiterempfehlungsrate, verstärkt Kundenloyalität und schafft Aufpreisbereitschaft. Unabhängig von Alter, Bildungsstand oder Einkommen versuchen rund zwei Drittel der befragten Verbraucher ‹gut› und nachhaltig zu konsumieren. Von Unternehmen wünschen sie sich Aufklärung und Unterstützung beim Ausbau ihrer eigenen Purpose-Kompetenz. 

 

Purpose kann man targetieren

Purpose entfaltet dann seine Wirkung auf den Geschäftserfolg, wenn es Unternehmen gelingt, für die wichtigen Dinge richtig zu kämpfen – und glaubhaft darüber zu reden. Bei der Kommunikation der Purpose-Aktivitäten eines Unternehmens gelten die gleichen Regeln wie für alle anderen Marketing-Aktivitäten auch: Sie werden dann als besonders authentisch empfunden, wenn Unternehmen offen damit umgehen, dass sie noch nicht in allen Facetten ihres Tuns perfekt sind. 

 

Purpose-Erfolg ist planbar

Eine innere Haltung muss vom gesamten Unternehmen getragen werden, um wirken zu können. Die Marketingabteilung kann daher nicht ihre «Eigentümerin», sehr wohl aber ihre schützende und stützende Kraft sein. Die Studie beweist eindeutig, dass zu handeln aber nicht zu kommunizieren genauso schädlich ist, wie erst gar nicht zu handeln.

Die Reise hin zu erfolgreicher Purpose-Kommunikation beginnt nicht erst bei der perfekt formulierten Erfolgsnachricht und endet auch nicht mit der effizienten Kanalauswahl. Sie funktioniert nur, wenn man sie für und mit dem Konsumenten antritt. Gleichzeitig müssen Marketingverantwortliche aber vor allem das Zusammenspiel mit ihrem Produktportfolio und der Gesamtunternehmensstrategie im Blick behalten und diese kontinuierlich den sich stets verändernden Rahmenbedingungen anpassen.

Für die Studie «Purpose: Von Buzz zu Business – Der Impact purpose-getriebenen Marketings» von OWM wurden elf Experteninterviews à 60 Minuten mit Entscheidern aus den Bereichen Handel, FMCG, Industrie und SaaS durchgeführt.

Die Konsumentenperspektive wurde durch zehn qualitative Remote-Interviews und einen Zielgruppenworkshop mit Vertretern der Generation Z qualitativ untersucht und anschließend durch eine quantitative online-repräsentative Konsumentenbefragung mit 1017 Teilnehmenden validiert. 

HO.LA: Art Director Laura Hofer macht sich selbstständig

Nach über zehn Jahren und verschiedenen Stationen in der Werbebranche hat sich die Grafikerin Laura Hofer dazu entschieden, sich selbständig zu machen.

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Im letzten Jahrzehnt hat die junge Kreative unter anderem bei Maxomedia, Dojo Berlin, Ruf Lanz, Contexta und TBWA gearbeitet und sich diverse Auszeichnungen für ihre Arbeiten geholt.

Aktuell bildet sie sich in Interaction Design weiter. Mit dem neu gegründeten HO.LA Design Studio ist Laura Hofer verfügbar für Direktkunden, aber auch als Freelancerin für Agenturen.

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Bucher Sigrist vermählt Dialogmarketing-Unternehmen

Die St. Galler Agentur Bucher Sigrist hat für den Zusammenschluss der beiden Dialogmarketing-Unternehmen KünzlerBachmann Directmarketing und Schober Information Group Schweiz eine Awareness-Kampagne entwickelt.

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Seit 2017 gehen KünzlerBachmann Directmarketing und Schober Schweiz gemeinsame Wege. Beide Unternehmen traten am Markt bisher jedoch eigenständig und unter getrennten Namen auf. Um die Positionierung als Fullservice-Dienstleister im Dialogmarketing zu stärken haben sich die Unternehmen dazu entschieden, die Marke Schober Schweiz ganzheitlich in KünzlerBachmann Directmarketing zu integrieren und per 2020 gemeinsam unter dem Namen KünzlerBachmann Directmarketing aufzutreten (Werbewoche.ch berichtete).

Für die Kommunikation der Integration hat Bucher Sigrist ein Ereignis inszeniert, das den Zusammenschluss auf sympathische Art und Weise symbolisiert – eine Hochzeit. Die Braut: Schober Schweiz, der Bräutigam: KünzlerBachmann Directmarketing. Die Botschaft: Wir sagen Ja!

Der Polterabend für die Mitarbeitenden beider Firmen bildete den Startschuss der Kampagne. Sie werden aktiv in die Hochzeitsvorbereitungen eingebunden und können unter anderem das Unterhaltungsprogramm des grossen Tages auf die Beine stellen.

Eine gezielte Awareness-Kampagne soll über einen längeren Zeitraum für Aufmerksamkeit bei den relevanten Zielgruppen und der gesamten Kommunikationsbranche sorgen. Die Kampagne läuft online mit Banner-Ads auf LinkedIn, dem Google Display Network, Werbewoche.ch und Persoenlich.com – ergänzt durch Suchmaschinenanzeigen bei Google. Auf einer eigenen Hochzeits-Website sind die wichtigsten Informationen und die Mehrwerte des Zusammenschlusses zusammengefasst.

Der krönende Abschluss der Kampagne soll die Hochzeit Ende November mit einem Apéro für die Kunden und einem klassischen Hochzeits-Fest für die Mitarbeitenden bilden. Im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen verpasst Bucher Sigrist dem visuellen Auftritt von KünzlerBachmann Directmarketing einen neuen Anstrich und überarbeitet neben dem Branding auch die Website und den Adressenshop, alle Geschäftsdrucksachen sowie die Signaletik und Werbemittel.

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Verantwortlich bei KünzlerBachmann Directmarketing: Roger Muffler (Head of Group Data & Marketing); Andrea Montañes, Janine Häne (Marketing Operations). Verantwortlich bei Schober Information Group Schweiz: Stephan Obwegeser (CEO). Verantwortlich bei Bucher Sigrist: Fabian Bucher, Raffael Sigrist (Strategie/ Beratung); Valérie Frick (Beratung/Projektleitung); Matej Kosir (Art Direction/ Grafikdesgin). Webpartner: Webrepublic.

Fall Federer wegen eines Rekurses erneut vor Lauterkeitskommission

Die Lauterkeitskommission muss sich noch einmal mit der Frage befassen, ob Roger Federer und Xenia Tchoumitcheva auf ihren Social Media-Accounts unlautere Werbung gemacht haben. Grund sind Rekurse der Stiftung für Konsumentenschutz SKS.

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Die SKS hatte einen Film von Federer und einen Beitrag von Tchoumitcheva auf Instagram bei der Lauterkeitskommission beanstandet, weil diese nicht als Werbung gekennzeichnet waren. Ihre Eingaben hatte die Lauterkeitskommission jedoch abgewiesen (Werbewoche.ch berichtete). Gegen diese Entscheide reichte die SKS Rekurs ein.

Mit den Beschwerden wird sich daher im Frühling 2020 das Plenum der Lauterkeitskommission – die drei Beschwerdekammern zusammen – befassen, wie die Kommission am Mittwoch mitteilte.

In ersten Urteilen zu Influencer-Werbung vom vergangenen Juli hatte die Lauterkeitskommission hingegen zwei Beschwerden des Konsumentenschutzes gutgeheissen und Snowboarder Iouri Podladtchikov und Mountainbikerin Jolanda Neff gerügt. Sie hätten auf der Plattform Instagram auf unlautere Weise Schleichwerbung betrieben.

Die Begründungen der verschiedenen Urteile zu Influencern seien widersprüchlich, begründete SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Rekurse.

Die SKS hat auch noch in sechs weiteren Influencer-Fällen Beschwerden bei der Lauterkeitskommission eingereicht. Sie will darauf hinwirken, dass die Kommission eine verlässliche Entscheidpraxis und im besten Fall Richtlinien für Influencer entwickeln kann, wie Stalder sagt.

Die Lauterkeitskommission hat bei ihren Beratungen festgestellt, dass der Titel des Grundsatzes «Trennung zwischen redaktioneller Information und kommerzieller Kommmunikation» zu eng gefasst und missverständlich ist, wie sie schreibt. Sie will ihn so anpassen, dass klar wird, dass Zeitungen, Radio, Fernsehen sowie alle Medien, die Inhalte produzieren, gemeint sind. (SDA)

Wieso Instagram Reels gegenüber TikTok die Nase vorn haben könnte

Facebook hat mit Instagram Reels ein neues Content-Format für Instagram angekündigt, mit dem das Unternehmen TikTok angreifen möchte. Für Socialbakers-CEO Yuval Ben-Itzhak ist klar: Die Chancen, dass dies gelingt, stehen gut.

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Instagram lanciert eine Video-Musik-Remix-Feature und greift damit den chinesischen Social-Media-Konkurrenten TikTok frontal an. Es ist dies der zweite Versuch des Facebook-Konzerns, der populären Plattform aus Fernost den Wind aus den Segeln zu nehmen. Bereits mit der Funktion Lasso wollte Facebook die TikTok-Mechanik mit kurzen Musik-Video-Clips für sich zu nutzen.

Yuval Ben-Itzhak, CEO der Social-Media-Plattform Socialbakers, glaubt jedoch, dass Facebook beim zweiten Versuch mit Instagram Reels bessere Karten hat: «Während Lasso eine Standalone App war, ist Instagram Reels direkt in der Benutzeroberfläche von Instagram integriert ist. Damit erleichtert Facebook Werbetreibenden und Nutzern den Zugriff auf diesen sehr Engagement-starken Content – ohne die Barriere eine zusätzliche App herunterladen zu müssen. Instagram Stories ist das beste Beispiel dafür, wie Facebook in der Vergangenheit mit einem für ihre bestehende Zielgruppe neuen Content-Format die Konkurrenz – in jenem Fall Snapchat – stark angegriffen hat.»

Besonders auch für Werbetreibende sieht Ben-Itzhak Vorteile von Instagram Reels gegenüber TikTok: «Da TikTok sich ausschliesslich an eine jüngere Zielgruppe richtet, könnte Instagram Reels eine sehr ernsthafte Bedrohung für TikTok darstellen, wenn es um Werbeeinnahmen geht – eine noch grössere Bedrohung, als es Facebooks Lasso jemals war. 40 Prozent der Nutzer von TikTok sind zwischen 10 und 19 Jahren, so die Daten von App Annie. Mit den strengen Vorschriften für an Kinder gerichtete Werbung sind Marken eher vorsichtig bei ihren Werbeausgaben auf der Plattform. Marken müssen nicht nur die Werbevorschriften einhalten, sondern auch bedenken, dass 10- bis 19-Jährige oft nicht die Kaufentscheidungen treffen; wie lohnenswert ist also ihre Investition in eine Plattform mit so geringer demografischer Attraktivität? Instagram steht nicht vor dieser Herausforderung, da die Plattform eine viel breitere Zielgruppe anspricht, was sie extrem werbefreundlich macht.» (hae/pd)

Das Ostschweizer Verkaufs-Team von Livesystems wächst

Das Sales-Team von Livesystems bekommt in der Ostschweiz gleich doppelten Zuwachs. Mit Jeffrey Diesl und Domenico Torre kommen zwei in der Branche nicht unbekannte Verkaufspersönlichkeiten dazu.

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Mit an Bord ist neu der 29-jährige Jeffrey Diesl (links) als Sales Manager. Er kommt vom Werbeunternehmen Screen24 und kennt sich durch seine bisherigen Tätigkeiten im DOOH-Markt bestens aus.

Zudem vergrössert sich mit Domenico Torre (rechts) das Team im November erneut. Der 36-Jährige wechselt nach knapp 8 Jahren als Verkaufsberater bei APG Traffic zu Livesystems. «Torre kennt dank seiner langjährig gesammelten Erfahrung im Bereich der digitalen Aussenwerbung den out-of-home-Markt bestens», sagt Simon Kamer, Regional Sales Director für die Ostschweizer Unit. 

Mit Jeffrey Diesl und Domenico Torre wächst das Ostschweizer-Team auf acht Mitarbeitende. Es ist Teil der gesamtschweizerisch 30-köpfigen Sales-Equipe von Livesystems. Diese betreut Werbekunden und Agenturen über die gesamte Produkte-Palette der digitalen Aussenwerbung und die online Produkte unter dem Dach der Livesystems Holding.

Das NZZ-Podcast-Team steht fest

Die Neue Zürcher Zeitung lanciert im Frühjahr 2020 einen täglichen Podcast. Als Hosts und Produzenten für das neue Format konnten Benedikt Hofer, Nadine Landert, Olga Scheer und David Vogel verpflichtet werden. Das Team wird eng mit den NZZ-Fachredaktoren und -Korrespondenten zusammenarbeiten.

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Benedikt Hofer, Nadine Landert, Olga Scheer und David Vogel (v.l.n.r.)

 

Mit der Lancierung eines täglichen Podcast baut die NZZ ihr digitales Angebot weiter aus. Das rund zehnminütige Format, das ab dem Frühjahr täglich ein internationales Schwerpunktthema aus Politik und Wirtschaft beleuchtet, richtet sich an ein Publikum aus der Schweiz und aus Deutschland.

«Wir wollen mit dem Podcast unsere Kernkompetenzen – Analyse und Hintergrund, Antizipation von internationalen Entwicklungen, Einordnung durch unsere Experten vor Ort – mit dem zeitgemässen Audioformat zusammenbringen und damit auch ein neues und jüngeres Publikum ansprechen. Dabei orientieren wir uns an aktuellen Themen, schürfen aber tiefer und bieten Raum für Reflexion», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Das NZZ-Podcast-Team setzt sich zusammen aus Benedikt Hofer, Nadine Landert, Olga Scheer und David Vogel. Sie nehmen ihre Arbeit im Januar bzw. Februar 2020 auf. Redaktionell unterstützt wird das Podcast-Team durch die Korrespondenten und Fachredaktoren der NZZ. Die erste Podcast-Ausgabe ist für Frühjahr 2020 geplant.

Der 30-jährige Benedikt Hofer arbeitet seit 2015 beim Schweizer Radio und Fernsehen. Nach seiner Zeit als «Arena»-Redaktor wechselte er in die «Tagesschau» und später in die Inlandredaktion, um den trimedialen Stage-Lehrgang zu absolvieren. Danach berichtete er als Redaktor der Video- und Auslandredaktion für die «Tagesschau», «10vor10» und «SRF News». Benedikt Hofer hält einen Politikwissenschafts-Bachelor der Universität Zürich und einen Master of Science in Political Sociology der London School of Economics and Political Science.

Nadine Landert sammelte erste Moderationserfahrung bei Radio Zürisee und Radio LoRa. Seit 2012 arbeitet die 30-Jährige als Redaktorin bei Radio 1. Landert hält einen Bachelor of Science in Geographie der Universität Zürich. In der Schauspielausbildung an der Schauspielschule Zürich perfektionierte sie zwischen 2014 und 2017 den Umgang mit Stimme und Sprache.

Olga Scheer ist seit Januar 2019 Volontärin bei der NZZ in den Ressorts Wirtschaft und Ausland. Neben Hospitanzen bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dem Norddeutschen Rundfunk und Spiegel Online entwickelte die 28-Jährige für das Handelsblatt bereits ein Podcast-Format. Olga studierte Wirtschaftswissenschaften und Germanistik an der Philipps-Universität Marburg. An der TU Dortmund absolvierte sie ihren Master in Economics und Journalismus.

David Vogel ist seit 2013 als Redaktor und Produzent beim Schweizer Radio und Fernsehen tätig, zunächst für SRF 2 Kultur, seit 2017 für das Regionaljournal Zürich Schaffhausen. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Radiojournalismus, die er unter anderem bei Radio 1, DRS 3 und beim Bayrischen Rundfunk erworben hat. Seit 2010 arbeitet der 41-Jährige zusätzlich als freiberuflicher Filmemacher. David studierte Politikwissenschaften an der Universität Zürich und später Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

Daniel Füglister gründet Beratungsunternehmen für Hotel- und Tourismusindustrie

Zusammen mit über einem Dutzend Spezialisten aus der Hospitality World gründet der 56-jährige Daniel Füglister nach langjähriger internationaler Tätigkeit als Hoteldirektor das Beratungsunternehmen Hotelfactory mit Sitz in Pfäffikon SZ. Das Unternehmen bietet professionelle Beratung in der Hotel- und Tourismusindustrie an.

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«Wir pflegen eine klare Fokussierung auf Turnarounds, die Schärfung von Geschäftsprozessen und folglich der nachhaltigen Verbesserung des Gesamtresultates. Aktiv und lösungsgerichtet unterstützen wir insbesondere Hoteleigentümer und Management in allen Bereichen der Betriebsplanung, der Unternehmenssanierung und -optimierung», so Daniel Füglister. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem «health check» der Projekte: Vertiefte Analysen schaffen Klarheit für mögliche Vorhaben – sei es in der Ideenfindung, der Machbarkeit oder der Alternativplanung. Aufgrund ihrer Praxiserfahrung wird sich Hotelfactory auch auf grosse Problemfälle in der Hotellerie spezialisieren und auch schwierige Sanierungsprojekte in Angriff nehmen.

Daniel Füglister war während vielen Jahren passionierter Hotelier. Als Gastgeber sowie analytischer Unternehmer führte er Business-, Boutique- oder Resort-Hotels in der Schweiz und im Ausland. Unter anderem war er für die Swissôtel-Gruppe in Basel, Sydney und im Raum Shanghai in China tätig, hat das Überleben und die Fortführung des Hotels Waldhaus in Flims ermöglicht und führte bis Februar 2019 das InterContinental Davos. In seiner langen Berufspraxis hat er mehrmals Turnarounds, Neupositionierungen und Nachfolgelösungen realisiert. Seine langjährige Erfahrung und Expertise bietet er nun, zusammen mit einem Expertenteam, Kunden in der Hotel- und Tourismusindustrie an.

Bund unterstützt Kampagnen gegen häusliche Gewalt

Der Bundesrat will gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt vorgehen. Er hat am Mittwoch eine rechtliche Grundlage für Präventionsprojekte und Sensibilisierungskampagnen verabschiedet.

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Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz 18’522 Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt registriert – ein neuer Höchststand. Im Durchschnitt wird jede Woche eine Person Opfer eines Tötungsversuchs. Letztes Jahr starben 27 Personen, davon 24 Frauen.

Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt verursachten grosses Leid, schreibt der Bundesrat. Er wolle deshalb die Massnahmen dagegen verstärken. Die Verordnung dazu tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Geld wird erst im Jahr darauf fliessen: Über den vorgesehenen Finanzhilfekredit von 3 Millionen Franken kann das Parlament im Rahmen des Voranschlags 2021 befinden.

 

Unterstützung für Organisationen

Der Bund kann auf Basis der Regelung sowohl eigene Programme und Projekte durchführen als auch private Organisationen und deren Massnahmen mit Finanzhilfen unterstützen. Für die Vergabe der Gelder ist das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann zuständig.

Gefördert werden sollen zum Beispiel nationale Informations- und Sensibilisierungskampagnen, Bildungsmassnahmen für Fachpersonen und Präventionsprojekte für betroffene oder Gewalt ausübende Personen. Auch die Zusammenarbeit und Koordination zwischen öffentlichen und privaten Akteuren kann gefördert werden.

 

Zum Engagement verpflichtet

Die Verordnung stützt sich auf den Präventionsartikel im Strafgesetzbuch. Der Bundesrat verweist auch auf die Istanbul-Konvention, das Abkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt.

Die Schweiz habe sich in diesem Rahmen zu einem umfassenden Engagement verpflichtet, hält der Bundesrat fest. Das Parlament hatte dem Beitritt der Schweiz 2017 zugestimmt. Die Konvention ist 2018 in Kraft getreten. (SDA)

Messenger-App Telegram prüft Ansiedlung in der Schweiz

Die Messenger-App Telegram mit ihren mehr als 300 Millionen Nutzern prüft, sich in der Schweiz niederzulassen. Das zeigen Recherchen der Handelszeitung.

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Mit kantonalen Wirtschaftsförderern ist man im Gespräch über Arbeitsbewilligungen, in Zug werden Räumlichkeiten inspiziert und mit der Finanzmarktaufsicht Finma gab es Sondierungsgespräche, wie gut informierte Kreise berichten. Der Handelszeitung zufolge sei Telegram für eine Stellungnahme nicht erreichbar gewesen.

Die Ansiedlung würde stufenweise erfolgen. Zu Beginn soll die Forschung und Entwicklung der Messenger-App in der Schweiz zusammengefasst werden. Längerfristig könnte Telegram auch seinen Hauptsitz, derzeit in Dubai, in die Schweiz verschieben. Mit der Finma ist Telegram im Gespräch, weil der Messenger-Dienst plant, einen Bezahldienst in seine App zu integrieren. Zu diesem Zweck hat Telegram mit Gram eine eigene Währung geschaffen und sich dafür 2018 bei Investoren 1,7 Milliarden Dollar beschafft.

Telegram wäre nicht die erste Social-Media-Plattform, die in Zusammenhang mit einem neuen Bezahlsystem die Schweiz als Standort wählte. Facebook siedelte im Frühsommer den Verein für seine neue Währung Libra in Genf an. (pd)

Transformer gibt wetterabhängige SBB-Ausflugstipps in Echtzeit

Attraktive Ausflugstipps gibt es für jede Grosswetterlage. Basierend darauf hat Transformer für die SBB im Grossraum Zürich eine Kampagne entwickelt, die in Echtzeit entsprechende Ausflugsvorschläge macht.

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Auf verschiedenen Online-Meteoseiten und Clear Channel Screens im öffentlichen Raum werden tagesaktuelle Ads ausgespielt, die augenzwinkernd auf die jeweiligen Prognosen Bezug nehmen.

Verantwortlich bei SBB: Simone Schuler, Jasmin Rüegg. Verantwortlich bei Transformer: Sandro Kümin (Kreation), Gaby Neyer (Beratung).

FCB lanciert Corsa-e-Kampagne mit Jürgen Klopp für die Schweiz

Im TV-Spot für Corsa-e nimmt Jürgen Klopp die Zuschauer mit auf eine kurze Zeitreise. FCB Zürich hat die 360-Grad-Kampagne auf den Schweizer Markt abgestimmt.

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Alle reden über Elektromobilität und die Zukunft des Fahrens. Aber anstatt bloss über darüber zu sprechen, sollten wir etwas für diese tun. Das Kampagnenmotto für Opel Corsa-e lautet: «Schön anzuschauen. Noch schöner zu fahren».

Die aktuelle 360-Grad-Kampagne mit Jürgen Klopp in der Hauptrolle soll diese Aussage unterstreichen. Der Welttrainer des Jahres 2019 ist seit sieben Jahren Markenbotschafter von Opel. 

In einer kurzen Zeitreise flaniert der Liverpool-Trainer in einem Filmset von einer utopischen Zukunftsmetropole über die Kulisse eines Western-Städtchens mit hohem Pferdeaufkommen mitten in ein aktuelles TV-Interview, in dem über nachhaltige Fortbewegung und emissionsfreies Fahren diskutiert wird. 

Der Spot soll veranschaulichen, dass umweltbewusstes Autofahren in keinster Weise Spassverlust und braves Design bedeuten muss. 

FCB Zürich ist seit Anfang dieses Jahres für den Opel-Marktauftritt zuständig und hat die Kampagne auf den Schweizer Markt abgestimmt. Die Kampagne wird in TV, Print, Out-of-Home, Social Media und sonstigen digitalen Kanälen eingesetzt und läuft seit Donnerstag.

Verantwortlich bei Opel Suisse: Marius Schwering (Director Marketing); Aline Massaro (Marketing Communication Manager). Kreation: Velocity McCann; Giulia Martinelli, Mark Levay (FCB Zürich). Verantwortlich bei FCB Zürich: Cornelia Harder, Seda Sirin, Sina Gelin. Weitere: MediaCom, Tonstudio Z.

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