UBI rügt «Kassensturz»-Beitrag über «schikanösen Chef»

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat am Freitag die Sendung «Kassensturz» von Fernsehen SRF wegen eines Beitrags über einen «schikanösen Chef» gerügt. Beitrag und Online-Zusammenfassung hätten Vorwürfe ehemaliger Angestellter nicht hinterfragt.

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Diese seien teilweise als Fakten dargestellt worden, teilte die UBI nach ihrer öffentlichen Beratung in Luzern mit. Die Sichtweise des angegriffenen und namentlich genannten Geschäftsinhabers eines Edelsteinbetriebs sei unzureichend zum Ausdruck gekommen.

Formulierungen und Gestaltungselemente wie die Musik waren tendenziös, wie die UBI weiter urteilte. Das anschliessende Studiogespräch mit einem kantonalen Datenschutzbeauftragten über die Video-Überwachung am Arbeitsplatz änderte an der Meinungsbildung des Publikums auch nichts. Der «Kassensturz»-Beitrag hat damit ebenso wie die Online-Zusammenfassung von SRF 4 News das Gebot der Sachgerechtigkeit verletzt, befand die UBI.

Eine Beschwerde gegen einen weiteren «Kassensturz»-Beitrag wies die Instanz hingegen ab. Dabei ging es um die Rolle der Händler an Viehmärkten. Zwar gab es dabei Mängel bei der Höhe der sogenannten Sofarente für die Importeure. Diese hätten die Meinungsbildung im Publikum aber nicht verfälscht.

Zudem hätten sich die Vertreter des Viehhandels angemessen zu den Vorwürfen äussern können, dass sich dank der Importrechte leicht Geld verdienen lasse und es auf Viehmärkten Absprachen gebe.

 

Jesus-Satire zulässig

Einen Beitrag in der satirischen Late-Night-Show «Deville» rügte die UBI ebenfalls nicht. Darin bezeichnete ein eingeladener Künstler Jesus als «mega Influencer» und spekulierte darüber, wie sich Jesus heute geschäftlich betätigen würde, etwa als Kreuzfahrt-Veranstalter mit Hochseewanderung oder in einem Nagelstudio.

Der Vergleich von Jesus mit Influencern konnte in den Augen der UBI zwar religiöse Gefühle verletzen. Ausschlaggebend für die Ablehnung der Beschwerde war aber, dass der Beitrag nicht Jesus sondern das fragwürdige Geschäftsgebaren von Influencern aufs Korn nahm.

Somit wurden zentrale Glaubensinhalte von Christen nicht berührt. Das Grundrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit wurde ebenfalls nicht verletzt. Die UBI fügte an, sie habe sich bei ihrer Prüfung auf strikte Rechtsfragen zu beschränken und äussere sich nicht zu Fragen des Stils oder Geschmacks. (SDA)

«Save me from my nice life» von SibeSiech geht in die zweite Runde

SibeSiech ist die neue Micro-Agentur von Hekuran Abdyli. Seine Postkarten-Eigenkampagne #savemefrommynicelife hatte er bereits als Freelance Art Director ins Leben gerufen. Nun hat SibeSiech die Kampagne mit einer zweiten Welle fortgeführt.

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Wer spontan einen Freelance Art Director sucht, stellt sich unweigerlich die Frage: Wer ist überhaupt verfügbar? Um den führenden Kreativen zu zeigen, dass er Zeit hat, versendete Hekuran Postkarten, die unter dem Motto #savemefrommynicelife und mit bewusst freudlosen Feriensujets klar machten: Hekuran hat keine Lust auf Freizeit. Was er will, ist Arbeit.

Arbeit hat er durch die Kampagne genug bekommen: Mittlerweile ist er zur schlanken Ein-Mann-Agentur mit flexiblem Ressourcen-Pool herangewachsen. Nebst seinen Einsätzen bei Agenturen bedient er als SibeSiech auch Direktkunden und erfüllt deren Wünsche vom Plakat über Website bis zum Online-Spot.

Mit seinem vierten Sujet führt SibeSiech die Kampagne #savemefrommynicelife weiter. 163 handgeschriebene Postkarten wurden versandt. Wer keine erhalten habe, dürfe sich gerne bei SibeSiech melden, heisst es in der Mitteilung.

 

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Singles Day vs. Black Friday: Schweizer haben einen klaren Favoriten

Am Montag feiert die Schweiz nicht nur den Beginn der Fasnacht, sondern neuerdings auch den sogenannten Singles Day. Jedoch stösst das chinesische Pendant zu den US-amerikanischen Rabatttagen Black Friday und Cyber Monday auf vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit.

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Black Friday und Cyber Monday haben sich in den vergangenen 10 Jahren ganz natürlich in der Schweiz entwickelt und sind nach und nach aus den USA nach Europa herübergeschwappt – so wie zuvor schon der Valentinstag oder Halloween. Der Singles Day hingegen wurde im deutschsprachigen Raum aktiv von einem chinesischen Unternehmen in der Schweizer Werbelandschaft platziert und parallel mit einer großen PR-Kampagne gepusht. Viele Unternehmen sind bereits auf das neue Event aufgesprungen und bieten am heutigen Montag einen speziellen «Singles Day Rabatt» an.

Anders als die werbetreibende Industrie zeigen sich die Schweizer Kunden jedoch unbeeindruckt von der chinesischen Black-Friday-Kopie. Ein Vergleich der Google Trends Daten für die beiden Shoppingtage zeigt, dass das Suchvolumen für das Keyword «black Friday» am Black Friday 2018 in der Schweiz bedeutend höher war, als das Suchvolumen des Keywords «singles day» am Singles Day 2018. 

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Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man sich die absoluten Zahlen anschaut. Das Google Ads Keword Tool zeigt, dass es für «black Friday» im November 2018 550’000 Suchanfragen bei Google gab, für «singles day» gerade einmal 22’200.

Selbst in den vergangenen Tagen interessierten sich die Schweizer offenbar mehr für den am 29. November stattfindenden Black Friday 2019, als für sein chinesisches Pendant – und das obwohl der Singles Day bereits heute ansteht. (pd)

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Michelle Roth wird Leiterin Communication & Stakeholder Affairs bei Swissgrid

Die neue Leiterin Communication & Stakeholder Affairs von Swissgrid heisst Michelle Roth. Die 43-Jährige wird ihre Funktion per 6. Januar 2020 antreten und direkt an Chief Executive Officer Yves Zumwald berichten.

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Michelle Roth wird für die gesamte interne und externe Unternehmenskommunikation sowie die Beziehungen zu den Stakeholdern von Swissgrid zuständig sein.

In ihrer neuen Funktion ist Michelle Roth für die Weiterentwicklung der Positionierung von Swissgrid bei allen Anspruchsgruppen der nationalen Netzgesellschaft verantwortlich. Dazu gehören unter anderem Medienarbeit, interne Kommunikation, Digitale Kommunikation, Public Affairs, Netzprojektkommunikation und die Pflege der Kontakte zur Energiebranche.

Michelle Roth verfügt laut Mitteilung über einen fundierten Leistungsausweis und langjährige Führungserfahrung in verschiedenen Kommunikationsfunktionen bei Unternehmen in der Energiebranche und Industrie. Von 2012 bis 2019 war sie bei ABB Schweiz tätig, ab Oktober 2015 als Stellvertretende Leiterin Kommunikation und ab November 2016 als Leiterin Kommunikation. In dieser Funktion verantwortete sie die interne und externe Kommunikation sowie die Marketingkommunikation der Schweizer Tochter von ABB. Davor war sie vier Jahre im Axpo Konzern tätig, zuletzt als Leiterin Public Relations. Zudem hat Michelle Roth während ihrer früheren Tätigkeit bei Interpharma Erfahrung in der politischen Kommunikation gesammelt.

Michelle Roth hat an der Universität Basel das Lizentiat in Germanistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Soziologie erworben. Sie folgt auf Irene Fischbach, die wesentlich zur Weiterentwicklung der Positionierung von Swissgrid beigetragen hat und das Unternehmen nun per Ende Jahr verlässt, um sich im Ausland eine Aus- und Weiterbildungszeit zu nehmen.

20 Minuten feiert Jubiläumsparty im Kosmos

Die deutschsprachige Printausgabe von 20 Minuten wird am 13. Dezember 20 Jahre alt. Bereits am Freitag hat die Pendlerzeitung zusammen mit Mitarbeitenden, Kunden sowie Leserinnen und Lesern an der Jubiläumsparty im Kosmos Zürich auf den runden Geburtstag angestossen.

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Die Winterthurer Band Awesome Arnold sorgte für die erste musikalische Unterhaltung des Abends.  Weiter ging es mit Kings, der schweizerisch-britischen Doppelbürgerin, die in London an ihrer internationalen Musikkarriere feilt. Einer der Höhepunkte an der 20-Minuten-Geburtstagsparty war der Auftritt von Lewis Capaldi. Der schottische Senkrechtstarter ist für seine traurigen Songs ebenso bekannt wie für seinen Humor. Im Kinosaal spielte er gleich zweimal hintereinander einen intimen Showcase.

Danach lockten die Jungs von Hecht, die vor kurzem im ausverkauften Hallenstadion spielten, die Gäste mit ihren Mundart-Hymnen auf die Tanzfläche des Kosmos-Foyers. Zum Abschluss tanzten die Gäste zu den Songs der finnischen Newcomerin Alma. 

Marcel Kohler, Leiter Pendlermedien, ist stolz: «Im Dezember 1999 wirbelte eine kleine Pendlerzeitung die Schweizer Medienlandschaft mächtig durcheinander. 20 Jahre später ist 20 Minuten nicht nur erwachsen, sondern mit Abstand das meistgelesene Newsmedium in der Schweiz. Grund genug, dies ausgiebig zu feiern, um mit allen auf den Erfolg der vergangenen Jahre anzustossen und Danke zu sagen. Und zwar mit einer richtigen Party, wie es sich für einen 20. Geburtstag gehört.» 

Zur Geburtstagsparty, die in Zusammenarbeit mit der Agentur Standing Ovation umgesetzt wurde,  waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wichtigsten Kunden und Partner sowie eine exklusive Gruppe von Leserinnen und Lesern eingeladen. Diese hatten das exklusive Ticket zur Party an einem der ÖV-Konzerte gewonnen, die 20 Minuten zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten veranstaltete.  In den fünf grössten Städten in der Deutschschweiz traten im Oktober Nickless, Dabu Fantastic, Bastian Baker, Lo & Leduc und Crimer im Tram, Bus oder auf dem Schiff auf. 

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Nach zwei Jahren steigen die weltweiten Werbeausgaben für Beautyprodukte wieder

Der neue Beauty Adspend Forecasts von Zenith zeigt: Nach zwei Jahren ist von 2019 bis 2021 wieder ein Anstieg der Beauty-Werbeausgaben zu erwarten. Internetwerbung hat TV abgelöst und wird 2021 einen Anteil 50 Prozent erreichen. China ist nach der Einführung von E-Commerce-Advertising der grösste Werbemarkt im Beautybereich.

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Nach der weltweiten Regression der Werbeausgaben bei Beauty von -1,2 Prozent im Jahr 2018 folgt in diesem Jahr ein Wachstum von 2,7 Prozent, welches laut den am Montag veröffentlichten Beauty Adspend Forecasts* von Zenith im Jahr 2021 sogar auf 4,7 Prozent ansteigen wird. Diese Wachstumsbeschleunigung wird durch die weltweite Ausweitung des E-Commerce-Advertising und das verbesserte Angebot hochwertiger digitaler Umfelder vorangetrieben. Die Werbeausgaben für Kosmetik belaufen sich in diesem Jahr auf insgesamt 14,4 Milliarden US-Dollar und erreichen 2021 einen Wert von 15,8 Milliarden US-Dollar.

 

Print und TV plötzlich nicht mehr im Fokus der Werber

Die Werbeausgaben für Beauty-Segment waren in den letzten Jahren mit Schwierigkeiten konfrontiert. Print und TV, Kanäle, die geeignet sind, mittels mutiger Symbolik und hochwertiger Produktion eine emotionale Verbindung zu den Verbauchern aufzubauen, standen lange im Fokus der Werber. Obwohl beide immer noch wichtige Bestandteile des Kommunkationsmixes sind, haben sie in den letzten Jahren viele Nutzer an das Internet verloren. Im Jahr 2014 machten Zeitschriften über 21 Prozent der Werbeausgaben für Beauty aus, bis Jahr 2018 sank dieser Wert auf 13 Prozent. Bis zum Jahr 2021 werden die Werbeausgaben für Kosmetik in Zeitschriften nur mehr 8 Prozent betragen, der Gesamtmarkt wird auf 3 Prozent sinken. Der Anteil von TV am Mediamix des Beauty-Segmentes sank 2016 zum ersten Mal auf unter 50 Prozent und ging 2018 auf 40 Prozent zurück, wobei der Gesamtmarkt für TV bei 31 Prozent lag. Bis 2021 wird für das Beauty-Segment ein Rückgang auf 35 Prozent prognostiziert, verglichen mit 27 Prozent für den Gesamtmarkt.

 

Schrumpfende Zielgruppen, neue Konkurrenz

Der Schönheitsmarkt wird fragmentierter und die Markenbindung ist mit zunehmender Anzahl von Marken schwieriger aufrechtzuerhalten. Etablierte Marken sind der Konkurrenz durch neue Wettbewerber ausgesetzt: Direct-to-Consumer-Brands (D2C), Öko- und Eigenmarken. Viele dieser neuen Marken, insbesondere D2C, versuchen durch gezielte Verkaufsförderung zu wachsen, ohne in einen klassischen Markenaufbau mittels Massenkommunikation zu investieren, der das Wachstum von Werbeausgaben für Beauty typischerweise antreibt.

Diese Kombination aus schrumpfenden Zielgruppen und neuer Konkurrenz durch neue Marken, die auf reichweitenstarke Kommunikationsmassnahme verzichten, hat zu einer anhaltenden Schwäche auf dem Beauty-Werbemarkt geführt. Insgesamt sind die Werbeausgaben für Kosmetik zwischen 2014 und 2018 nur in 2016 um lediglich 0,9 Prozent gewachsen. 2017 und 2018 sanken die Werbeausgaben sogar um 1,2 Prozent.

 

Traditionelle Kampagnen für den Markenaufbau

Diese Situation beginnt sich zu ändern, da digitale Plattformen wie Instagram das Angebot an hochwertigen Umfeldern erhöhen und Marken mit imagebewussten Verbrauchern nun vermehrt Berührungspunkte vorfinden, an denen sie nach Inspiration suchen. Diese Marken schichten ihre Budgets entsprechend um. Währenddessen stellen D2C-Marken fest, dass der Marktanteil, den sie ohne Awareness gewinnen können, begrenzt ist; viele beginnen daher, in traditionelle Kampagnen zum Markenaufbau zu investieren.

 

Einzelhandels- vs. D2C-Umsatz

Der E-Commerce-Verkauf steigt rasant. Beautybrands gehen zunehmend Kooperationen mit Einzelhandels-Plattformen ein, da die Verfügbarkeit von Einzelhandelsmedien ansteigt, oder setzen auf eigene D2C-Plattformen. Dies sind allerdings keine ergänzenden Investitionen: Ausgaben für Einzelhandelsmedien kannibalisieren eventuell den D2C-Umsatz und umgekehrt. Marken müssen sich entscheiden, welchen dieser beiden Wege zum E- Commerce sie einschlagen.

Dieses Wachstum von Online-Markenidentität und im E-Commerce-Advertising fördert eine schnelle Zunahme der Internetwerbung von Beautybrands und insgesamt einen Anstieg der Werbeausgaben für Schönheitspflege. Im Jahr 2018 hat Internetwerbung das Fernsehen als grösstes Werbemedium für die Beauty-Branche abgelöst. Bis 2021 wird ein anhaltendes zweistelliges Wachstum erwartet, wenn es 50 Prozent aller Beauty-Werbespendings ausmachen wird.

 

Grossteil der Beauty-Käufe findet immer noch in Geschäften statt

Trotz der steigenden Bedeutung von E-Commerce wird der Grossteil der Einkäufe von Schönheitsartikeln immer noch in Geschäften getätigt. Während manche Verbraucher online surfen, möchten die meisten ein Produkt vor dem Kauf erleben.

«Brands müssen mit dem Einzelhandel zusammenarbeiten, um mehr stationäres Kauferlebnis zu schaffen. Sie müssen neue Technologien wie Augmented Reality nutzen, um digitale Markenerlebnisse zu schaffen, mit denen Verbraucher vor dem Online-Kauf die Produktwelt ausprobieren können», sagt Matt James, Global Brand President bei Zenith. «Durch die Verknüpfung von E-Commerce- und In-Store-Erfahrungen können Beauty- Marken dem Verbraucher helfen, effektiver einzukaufen.»

 

Ethik und Nachhaltigkeit werden zentral

Verbraucher erwarten, dass Marken über ethische Lieferketten und nachhaltige Produkte verfügen und werden diejenigen in den sozialen Medien kritisieren, die diese Vorstellung nicht erfüllen. Die Nachfrage nach pflanzlichen Produkten und umweltfreundlichen Verpackungen steigt rasant – der Umsatz mit veganen Schönheitsprodukten stieg im vergangenen Jahr in Grossbritannien um 38 Prozent – und das wird voraussichtlich weiterhin anhalten.

«Die Menschen achten viel bewusster darauf zu wissen, woher die von ihnen verwendeten Produkte stammen und wie sie getestet werden», meint Tamina Plum, Global Head of Clients bei Zenth. «Marken, die sich dazu verpflichten, die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen, können ihre Treue gewinnen.»

Jonathan Barnard, Head of Forecasting bei Zenith fasst zusammen: «Beautybrands investieren weiterhin in Internetwerbung, um die Kombination aus effektivem Markenaufbau und direktem Vertriebskanal zu nutzen. Trotzdem bleiben TV und Print für Kosmetikmarken wichtig und machen einen beträchtlich höheren Anteil an den Werbeausgaben im Segment der Schönheitspflege aus als im Gesamtmarkt.»

 

China gibt am meisten aus

China ist 2019 mit geschätzten 6,2 Milliarden US-Dollar der führende Markt bei Werbeausgaben für Schönheitspflege. Das ist ungewöhnlich; für den gesamten Werbemarkt und innerhalb der von Zenith zu Beginn dieses Jahres untersuchten Automobil- und Gesundheitskategorien liegt China an zweiter Stelle hinter den USA. Der Einzelhandelsumsatz mit Schönheitsartikeln wuchs im vergangenen Jahr schneller als in jeder anderen grossen Kategorie, was auf die starke Nachfrage und das zunehmende Interesse an der Unterkategorie der Schönheitsartikel für Männer zurückzuführen ist. Die frühzeitige Einführung von E-Commerce-Advertising ist der Hauptgrund für Chinas starke Entwicklung im Beautybereich. Sie ist seit mehr als einem Jahrzehnt gewachsen und es wird erwartet, dass weitere Investitionen die Ausgaben im Beautybereich bis 2021 auf 6,9 Milliarden US-Dollar erhöhen werden.

 

Grosses Wachstumspotenzial in den USA

Die USA sind der zweitgrösste Markt und gaben 2019 2,6 Milliarden US-Dollar für Beautywerbung aus. Die US-Beautywerbung konzentriert sich nach wie vor auf TV und Print, für die 40 Prozent bzw. 37 Prozent des Budgets in diesem Jahr ausgegeben werden. Internet hält bei einem Anteil von 23 Prozent. Schönheitsmarken beginnen gerade erst, den Wert der E-Commerce- Advertising zu erschliessen und in den nächsten Jahren besteht ein enormes Wachstumspotenzial, das es den USA ermöglicht, den Abstand zu China zu verringern.

 

Indien wächst am schnellsten

Indien ist der am schnellsten wachsende Markt für Werbeausgaben für Schönheitspflege und der einzige Markt, in dem es seit 2014 kein negatives Jahr gab. Zenith prognostiziert ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 19 Prozent bis 2021. Indien hat den am wenigsten ausgereiften Beautymarkt – mit lediglich 0,3 Prozent des BIP, also weniger als die Hälfte des weltweiten Durchschnitts von 0,7 Prozent – und entwickelt sich daher schneller, wodurch Werbeausgaben für Schönheitspflege zusammen mit anderen Kategorien rasant ansteigen. Von allen Märkten in der Studie ist Indien auch der insgesamt am schnellsten wachsende Werbemarkt.

 

*Dieser Bericht ist die erste exklusive Studie von Zenith zu Werbung im Beautybereich in 14 Schlüsselmärkten weltweit: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Grossbritanien, Indien, Italien, Kanada, Russland, Schweiz, Spanien, Südkorea und USA. Diese Märkte machen 77 Prozent der globalen Werbeausgaben in allen Kategorien aus und sind für weltweite Trends repräsentativ.

Hüttenzauber mit Aldi Suisse und Scholz & Friends NeuMarkt

Die Hamburger Agentur Scholz & Friends NeuMarkt zeigt in der Weihnachtskampagne von Aldi Suisse, dass es für ein perfektes Weihnachtsfest nur einen Besuch beim Discounter braucht.

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Aldi Suisse greift bei der Kreation der diesjährigen Weihnachtskampagne auf die Geschicke von Scholz & Friends NeuMarkt zurück. Die Hamburger Agentur betreut den Schweizer Ableger des deutschen Discounters schon länger, zeichnete unter anderem für die im Januar 2017 lancierte «Aldi-Kinder»-Kampagne verantwortlich.

Der Spot, der ab 11. November auf sämtlichen Schweizer Fernsehsendern zu sehen ist, erzählt die Geschichte eines Mannes, der in einer abgelegenen Hütte versucht, an Nahrung zu kommen. Sämtliche Jagd- und Angelversuche scheitern – der verzweifelte Möchtegern-Selbstversorger muss am Ende einsehen, dass er am besten gleich zur nahgelegenen Aldi-Filiale mitten in der Schweizer Bergwelt gegangen wäre.

Für die Produktion wurde auf das Zürcher Filmstudio Solid & Hallerfilm zurückgegriffen, den Soundtrack lieferten Great Garbo und Bloop, ebenfalls aus Zürich. (hae)

Verantwortlich bei Aldi Suisse: Michèle Bürgi, David Biernath, Stefanie Hänni. Verantwortlich bei Scholz & Friends NeuMarkt Hamburg: Erik Heitmann, Melanie Menger, Frank Lauppe. Filmproduktion: Solid & Hallerfilm, Rudi Haller, Silvana Pellegrini; Regie: Jan-Eric Mack; Kamera: Jan Mettler, Schnitt: Simon Gutknecht; Musik: Great Garbo (Score music), Bloop (Let it snow!); Tonstudio: Tonschliff, Manu Gerber.

Fabienne Bamert ist neue Moderatorin des «Samschtig-Jass»

Ab dem 18. Januar 2020 moderiert neu Fabienne Bamert den «Samschtig-Jass». Die 31-Jährige war bisher als Moderatorin beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 tätig. Die letzte Sendung mit Reto Scherrer zeigt SRF 1 am 4. Januar 2020.

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Bamert moderiert bis April 2020 noch weiter beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 die Sendung «Unterwegs», danach präsentiert sie exklusiv die Jass-Sendung bei SRF.

«Ich freue mich unglaublich und fühle mich geehrt, dass ich diese bekannte und traditionsreiche Sendung übernehmen darf. Der ‹Samschtig-Jass› begleitet mich seit meiner Kindheit. Es ist mir aber auch wichtig, meinen Job bei Tele 1 zu einem guten Abschluss zu bringen», sagt Fabienne Bamert. Weiter meint die 31-Jährige lachend: «Langweilig wird es in den nächsten Monaten auf keinen Fall. Die Aufzeichnungen für den ‹Samschtig-Jass› starten ja bereits im Dezember.»

Fabienne Bamert aus Oberägeri ZG moderiert beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 seit zehn Jahren verschiedene TV-Formate wie die «Nachrichten», die Sendung «Unterwegs» oder die Übertragungen verschiedener Schwingfeste. Sie startete ihre Karriere bei Radio Central.

Marco Krämer, Senior Producer der Jass-Sendungen bei SRF: «Fabienne Bamert hat uns alle mit ihrer herzlichen Art und ihrer Begeisterung am Jass überzeugt. Wir freuen uns sehr und sind uns sicher, dass sie eine wunderbare und kompetente Gastgeberin für die Jass-Sendung sein wird.»

MetaDesign für Vontobel: Willensstärke, Weitsicht und Verantwortung

Zum dritten Mal hat MetaDesign den Finanzexperten Vontobel dabei unterstützt, seine globale Image-Kampagne zu entwickeln und umzusetzen. Darin werden Menschen, die sich durch Beharrlichkeit und Mut auszeichnen, in drei Geschichten portraitiert.

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In Geschichten von La Paz bis Afghanistan gestalten Menschen ihre Zukunft aus eigener Hand und überwinden dabei mutig auch aussergewöhnliche Hürden. 

Diese Willensstärke soll die Markenidentität von Vontobel widerspiegeln, die aus dem Rebranding mit MetaDesign gewachsen ist. Sie animiert zu kritischem Denken, Eigenverantwortung und Kreativität und verkürzt sich im Claim: «Own your success».

Die Kampagne wird in den Kernmärkten Europas ausgerollt, in Digital- und Printformaten geschaltet und von einer mehrsprachigen Microsite begleitet. 

Digitec erweckt für die aktuellen Kundenbewertungen-Spots die Produkte zum Leben

Seit Montag flimmern die aktuellen TV-Spots der Produktbewertungs-Kampagne von Digitec über Schweizer Bildschirme. Wie bei den Plakaten, werden auch in den Spots echte Produktebewertungen gezeigt. Erstmalig kommen aber keine Schauspieler zum Einsatz, sondern die Gadgets selbst.

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Ende Oktober hat Digitec die neuen Plakat-Sujets für die laufende Produktbewertungs-Kampagne vorgestellt. Für die TV-Spots hat der Onlinehändler in Zusammenarbeit mit dem Stop-Motion-Künstler Bruno Conti den bewerteten Produkten Leben eingehaucht.  Sie reagieren auf die Kommentare der User in und werden dabei selbst zu Darstellern.

Begleitet wird die Kampagne mit Beiträgen der 20-köpfigen Redaktion von Digitec Galaxus, die sich von den amüsanten Ratings inspirieren lässt. Die Landingpage zur Kampagne wird laufend mit den entsprechenden redaktionellen Beiträgen ergänzt. 

Verantwortlich bei Digitec: Martin Walthert (CMO); Flurin Spring (Creative Direction); Julian Stauffer (Art Direction); Mariya Alipieva (Projektleitung); Alessandro Thüler (Online Media Design); Barbara Schuler, Silvia Meierhofer (Grafische Produktion); Roberto de Bonis (Digital Marketing); Luca Giugliano (Mediaplanung). Externe Credits: Bruno Conti (Stop Motion); Livni Holtz, Nektar Design (Grid); UKO – The Audio Suite (Sounddesign); Plan B (Produktion).

Dachcom.Digital und Webstobe schliessen sich zusammen

Die St.Galler Agentur Dachcom übernimmt Webstobe und baut mit diesem Schritt ihr bestehendes Digital-Leistungsangebot für Web-Technologie- und Datenlösungen weiter aus.

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Christin Gmeiner und Otto Gmeiner von Dachcom und Paddy Gloor von Webstobe (v.l.n.r.).

 

Rückwirkend zum 1. Juli 2019 wird Webstobe mit Sitz in St. Gallen und Appenzell Teil der Dachcom-Gruppe. Webstobe entwickelt seit 1998 Internet- und e-Commerce-Lösungen und beschäftigt 17 Mitarbeitende.

Die Dachcom-Gruppe mit Hauptsitz in Rheineck beschäftigt 90 Mitarbeitende an 5 Standorten in der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein und realisiert crossmediale Marketing- und Kommunikationslösungen. Dachcom ist in den vier Geschäftsfeldern Kommunikationsstrategie, Branding-Design, Web-Solutions und Online Marketing tätig und ist Mitglied des Branchenverbands LSA (leading swiss agencies).

Mit der Übernahme von Webstobe stärkt Dachcom ihren bestehenden technischen Entwicklungsbereich von Dachcom.Digital und stellt die Weiterentwicklung der immer komplexer werdenden Web-Technologie sicher. «Wir entwickeln nicht nur grafische Oberflächen (Frontend), sondern unterstützen unsere regionalen, nationalen und internationalen Kunden auch im Online-Marketing, in der technischen Programmierung und dem Betrieb von webbasierten Kommunikationslösungen. Wir verbinden Kommunikation und Technik zu stimmigen Comm-Tech-Lösungen», so Otto Gmeiner, Mitinhaber Dachcom. Weil sich die Technologien in Marketing und Kommunikation rasant weiterentwickeln, haben viele Unternehmen mit ihren digitalen Kommunikationssystemen einen grossen Nachholbedarf.

Webstobe wird weiterhin im bestehenden Team und unter der Leitung von Paddy Gloor, dem bisherigen Inhaber, stehen. Zusätzlich zu seiner leitenden Aufgabe wird Gloor bei Dachcom.Digital im Leitungsgremium weitere Aufgaben übernehmen. «Um zukunftsorientierte, gewinnbringende Kommunikationslösungen für unseren Kunden zu ermöglichen, braucht es verschiedene Disziplinen, die bisher nicht in unserem Fachgebiet der IT liegen. Mit dem Anschluss an die Dachcom-Gruppe können wir unseren Kunden ab sofort einen entscheidenden Mehrwert anbieten», so Paddy Gloor.

CWS lanciert Image-Kampagne zum Thema Sicherheit

Sichere Berufskleidung schützt Menschenleben. Damit Berufskleidung sicher bleibt, sorgt CWS mit Berufskleidung im Mietservice für die professionelle Instandhaltung. Mit einer neuen Image-Kampagne zum Thema Schutzkleidung möchte das Unternehmen unter dem Motto «Sicherheit, die inspiriert» auf die Thematik aufmerksam machen.

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Das Unternehmen CWS bietet seine Berufskleidung im Mietservice an und garantiert seinen Kunden somit gleichzeitig die Sicherheit ihrer Berufskleidung. Die Kleidung wird regelmässig gewaschen, repariert, geprüft und Instand gehalten. Wie wichtig die Funktionalität von Schutzkleidung für Mitarbeiter ist, betont das Unternehmen mit seiner neuen Kampagne «Sicherheit, die inspiriert». 

 

Image-Video mit Herz

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Image-Video, in dem ein kleines Mädchen sich von der CWS-Warnschutzkleidung einiger Bauarbeiter inspirieren lässt, um die Welt ein bisschen sicherer zu machen. «Wir wollten kein typisches Werbevideo produzieren, das unseren Service zeigt. Wir möchten vielmehr ein breites Publikum auf die Bedeutung von sicherer Berufskleidung aufmerksam machen», erklärt Michael Stielow, Lead Product Management Workwear bei CWS. Prominente Unterstützung holte sich CWS von «Herbee», einem Igel, der mit seinen 1,5 Millionen Instagram-Followern ein richtiger Instagram-Star ist.

 

Bekanntheit bei Normalverbrauchern steigern

CWS Workwear ist dem Normalverbraucher eher unbekannt. «Wir vertreiben unsere Arbeitskleidung nur an Unternehmen. Profis kennen uns daher. Wer allerdings noch nie mit Berufskleidung in Berührung gekommen ist, wohl eher nicht», so Stielow. Vor allem in Handwerk und Industrie ist eine Schutzkleidung für Mitarbeiter erforderlich und unterliegt strengen Vorschriften. Die Verantwortlichkeit für die Bereitstellung der Schutzkleidung trägt der Arbeitgeber.

Langfristig möchte CWS mit seiner Arbeitskleidungsparte genauso bekannt werden wie der Hygienebereich der Marke, der aus öffentlichen Waschräumen durch Stoffhandtuchspender oder selbstreinigenden Toiletten bekannt ist.

Für das Konzept von Kampagne und Spot zeichnet die Kölner Agentur Kaune, Posnik, Spohr verantwortlich. Produziert wurde der Spot von Chinzilla Films unter der Regie von Jan Zenker.

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