Kinowerbung auf Knopfdruck: WerbeWeischer und Galaxus lancieren Kinowerbeplattform

Der Kinovermarkter WerbeWeischer und das Online-Warenhaus Galaxus lancieren eine Online-Plattform, auf der man Kinowerbung auf Knopfdruck buchen kann. Das Angebot richtet sich primär an KMUs.

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Die beiden Unternehmen haben gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, das lebhafte Kinogeschehen mit dem Bedürfnis auf einfachste Art buchbare Werbeeinsätze zusammenzubringen. 

Das Ergebnis ist eine Buchungsplattform auf Galaxus: Kontakt-Pakete für 19 Städte in der Gesamtschweiz, in 5’000er-Schritten von 5000 bis 55’000 innert 5 Wochen, können ab sofort auf Galaxus wie Gutscheine erworben und via WerbeWeischer Schweiz eingelöst werden. Man wählt online, wie viele Kontakte man erreichen möchte und bucht das passende Paket dazu. Zu einem All-in-Preis, in dem auch die üblichen Bereitstellungskosten inbegriffen sind.

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Das Angebot versteht sich primär als Ergänzung zum Lokal- und Regionalmarkt. Sämtliche bisherigen Angebote, bei denen auch die persönliche Beratung gefragt ist, bleiben vollumfänglich bestehen. 

 

«Der Start-up Drive ist deutlich spürbar»

«Zum Teil mussten wir vertraute Gedanken und Herangehensweisen regelrecht auf den Kopf stellen, um zu einem automatisierbaren Angebot zu kommen, wie es die Digitalwelt verlangt», so Christof Kaufmann, CEO von WerbeWeischer Schweiz.

Entsprechend «kribbelig» seien er und sein Head of Digital Cinema, Fredi D’Acierno, gewesen: «Es war richtiggehend ein Start-up-Gefühl. Umso mehr, als wir den Eindruck hatten, dass auch unsere Partner bei Digitec Galaxus bei allem Erfolg ihres Unternehmens frisch wie zur ersten Stunde sind.»

 

Kino auch für Digitec Galaxus «eine neue Dimension»

Der Enthusiasmus ist gegenseitig, wie Stefan Fraude, Head of Cateqory Management bei Digitec Galaxus, bestätigt: «Dass der an sich etwas komplexe und aufwändige Kauf von Kinowerbung auf modulare und einfache Art und Weise in kürzester Zeit für die Zielgruppe KMUs online getätigt werden kann, war gleichermassen neu wie auch begeisternd für uns als Digitec Galaxus.»

Gewachsen ist die Idee im laufenden Austausch, da Digitec Galaxus schon seit einiger Zeit einer der aktivsten Kinowerber der Schweiz ist.

Manor enthüllt Weihnachts-TV-Spot «The Guardians» mit Elfred in der Hauptrolle

Bereits vergangenes Jahr sorgte Elfred in der Weihnachtskampagne für Manor für eine herzerwärmende Geschichte. Nun enthüllt Manor mit «The Guardians» ihren aktuellen Weihnachts-Spot - mit Elfred in der Hauptrolle.

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Im diesjährigen TV-Spot überprüfen Elfred und zwei weitere Elfen die Weihnachtsdekorationen aller Häuser, als sie eine erschreckende Entdeckung machen. Eines der Wohnhäuser wurde nicht geschmückt. Offenbar wurden die Bewohner beim Anbringen der Dekoration gestört, denn Kisten mit Weihnachtskugeln und ein kahler Tannenbaum stehen parat. Plötzlich begegnet das Trio einem Storch, der die Elfen hochkant aus dem Haus wirft.

Und sofort ist klar, weshalb nicht dekoriert wurde: Die Familie hat Zuwachs bekommen und deshalb alle Hände voll zu tun. Der Storch ist der selbsternannte Beschützer des Neugeborenen und macht es den Elfen nicht leicht. Diese möchten das Weihnachtsfest der Familie retten, was sie zunächst ins Manor Warenhaus führt.  

Als Inspiration für die Geschichte diente der Manor Weihnachts-TV-Spot vom vergangenen Jahr, der mit über sechs Millionen Aufrufen viral ging und bei den Top 10 der YouTube-Werbespots der Schweiz auf Platz 1 landete. Der TV-Spot 2018 knackte den Rekord des Werbevideos 2017, das bereits 5 Millionen Aufrufe erzielte. Schon damals erwiesen sich die Weihnachtselfen als Publikumsliebling und auf dieser Basis wurde Elfred zum Protagonisten erwählt. 

Für die Realisation des neuen TV-Spots 2019 wurden 40 Spezialisten aus verschiedenen Bereichen des Films sowie zahlreiche Animationstechniken eingesetzt. Während mehr als sieben Monaten entwickelte Manor auch dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur BETC Shopper und der Produktionsfirma Passion Paris die Idee zur Handlung und die einzelnen Charaktere. 

Elfred und alle Weihnachtselfen wurden von Peter de Sève kreiert. Der mehrfach ausgezeichnete Illustrator und Charakter-Designer für Animationsfilme entwickelte ebenfalls Figuren für die Kinofilme Finding Nemo und Ice Age. Die anderen Persönlichkeiten im Film stammen aus der Feder des Regisseurs Kevin Grady.

Der Animationsfilm ist seit Donnerstag im TV in einer Länge von 30 und 25 Sekunden und in den Schweizer Kinos in einer Länge von zwei Minuten zu sehen. Die ungeschnittene Version wird auf den Social-Media-Kanälen von Manor gezeigt.

Verantwortlich bei Manor: Jerôme Gilg (Chief Executive Officer); Sandra Kottenauer (Chief Digital & Marketing Officer); Jennifer Frame (Head of Communication). Verantwortlich bei BETC: Christelle Fagot (Deputy General Manager); Vittorio Lucchini Gilera (Account Manager); Elodie Monsallier (Group Leader); Rémi Babinet (Creative Director); Marie-Eve Schoettl, David Soussan (Creative Directors); Clara Lafuente (Copywriter); Jonathan Baudet-Boella (Artistic Director); Joachim Touitou (Assistant Artistic Director); Alexandra Chini (Traffic Manager). Produktion: David Brakha (TV Producer); Passion Paris (Production); Schmooze (Sound Production); Sanjiv Sen (Songwriter); AgainstAllOdds (Produceur).

GLA United lanciert Imagekampagne für ein starkes Gewerbe im Kanton Zug

Wie kann das lokale Gewerbe in einem starken Wirtschaftskanton mit vielen Grosskonzernen überleben? Genau diese Frage hat sich der Gewerbeverband des Kantons Zug gestellt. Zusammen mit GLA United lanciert der Verband eine Imagekampagne.

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Unter dem Slogan «Für ein starkes Gewerbe im Kanton Zug» soll eine attraktive und digitale Plattform für das Zuger Gewerbe geschaffen werden. Ziel der Kampagne ist es, die Zuger Bevölkerung aktiv abzuholen und eine breite Aufmerksamkeit im gesamten Kanton zu generieren. Dabei werden Mehrwerte sowie ein modernes und interaktives Image entwickelt. 

Die Kampagne startet am Freitag und endet im August 2020. Auf der Landingpage des Gewerbeverbands wird laufend neuer Content aufgeschaltet. Die Kampagne findet ihren Höhepunkt anfangs März 2020. In diesem Zeitraum wird eine kantonale Plakatkampagne lanciert.

Über die gesamte Laufzeit werden auf den Social-Media-Kanälen des Gewerbeverbandes Content-Elemente publiziert. «Es wird die erste grosse Kampagne von einem Schweizer Gewerbeverband sein, die über eine solche Laufzeit entwickelt wird. Es werden alle Kommunikationsmöglichkeiten, sei es online oder offline, eingesetzt. Dabei ist es zentral, dass die Zuger Bevölkerung mit der Kampagne interagieren kann», kommentiert Kampagnenleiter Flavio Niederhauser. 

Im Zentrum steht das Key Visual, das von einem Kirschenbaum abgeleitet ist. Der Kirschenbaum ist ein allgemeingültiges Symbol im Kanton Zug und drückt Stärke, Nachhaltigkeit sowie Individualität aus. Diese Attribute sollen auch für das Gewerbe im Kanton Zug stehen. Ausserdem hängen anstelle von Kirschen Elemente aus dem Gewerbe am Baum.

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Verantwortlich beim Gewerbeverband: Roland Staerkle (Präsident Gewerbeverband Kanton Zug). Verantwortlich bei GLA United: Flavio Niederhauser (Projektleiter); Benjamin Luterbacher (Art Director); Miguel Schweiger (Content Producer); Joel Peter (Content Producer); Romy Bacher (Social Media); Marcel Kramelhofer (Teamleiter Entwicklung).

Heimat kauft Farmer

Weiterer Paukenschlag in der Schweizer Agenturszene. Mit dem Kauf stillt die Agentur vorläufig ihren Hunger.

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Der Schweizer Werbemarkt kommt nicht zur Ruhe. Nun ging auch Heimat Zürich auf Einkaufstour. Mit dem Farmer-Kauf stellt sich die junge Agentur für die veränderten Bedürfnisse in einem zunehmend dynamischen Markt auf. «Wir haben festgestellt, dass der Hunger in der Agentur wächst. Dies ist legitim und nur logisch, wenn gut und viel gearbeitet wird.» Sofort war klar: Als agile Agentur ohne Getreide-Silos wollte und würde man etwas dagegen tun.

Dem Kauf gingen kurze, aber intensive Gespräche voraus (man war ja hungrig), in denen Alternativen erwogen und Faktoren wie zum Beispiel Time to Market (Wengihof oder Limmatplatz?) diskutiert wurden. Der Kauf erfolgt in voller Transparenz: «Wir haben dafür bezahlt, die Quittung kann man bei uns einsehen und die geflossenen Mittel haben wir als Agenturaufwand verrechnet.»

Vorläufig ist das jetzt mal gut so, am Helvetiaplatz ist man für heute satt. Alles andere wird die Zukunft weisen. Gut möglich, dass bald weitere Käufe anstehen, man hört da einfach auf den Bauch.
 

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Bundesrat will Whatsapp nicht zur Entschlüsselung verpflichten

Dienste wie WhatsApp sollen in der Schweiz nicht verpflichtet werden, den Strafverfolgungsbehörden Daten lesbar zugänglich zu machen. Anders als in Deutschland bestünden aktuell keine solchen Bestrebungen, schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

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Erkundigt hat sich Ständerat Josef Dittli (FDP/UR). In Deutschland wolle Bundesinnenminster Horst Seehofer Sicherheitsbehörden einen Zugang zu standardmässig Ende-zu-Ende verschlüsselten Chats und Telefonaten ermöglichen, hielt er fest. Vom Bundesrat wollte er wissen, ob dies in der Schweiz auch ein Thema sei.

Der Bundesrat schreibt in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort, er sei sich der Risiken von Verschlüsselungstechnologien für die innere Sicherheit und die Strafverfolgung bewusst. Diese schränkten die Möglichkeiten zur Überwachung stark ein.

Verunmöglicht werde diese dadurch aber nicht. Mit dem Einsatz von besonderen Informatikprogrammen – auch Staatstrojaner genannt – könnten Programme auf das zu überwachende Gerät eingeschleust und Daten aus verschlüsselten Messengerdiensten in lesbarer Form zugänglich gemacht werden. Mit IT-forensischen Mitteln könnten die Daten auch direkt ab beschlagnahmten Geräten erhoben werden.

Dank diesen Möglichkeiten sei sichergestellt, dass die Sicherheitsbehörden in den gesetzlich vorgesehenen Fällen Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation hätten, schreibt der Bundesrat. Der Einsatz von besonderen Informatikprogrammen muss durch ein Gericht genehmigt werden.

Der Bundesrat hält gleichzeitig fest, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft seien zum Schutz ihrer Daten bei der digitalen Kommunikation auf effiziente Schutztechnologien angewiesen. Auch für die Strafverfolgung und den Nachrichtendienst seien die Verschlüsselungstechnologien wichtig. (SDA)

PAM Advertising kauft Heimat

Und noch ein Knall in der Schweizer Agenturlandschaft: neue Heimat für Heimat.

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Nach der Farmer-Übernahme durch Heimat (Werbewoche berichtete), kommt bereits die nächste Überraschung: PAM kauft Heimat. «Uns ist bewusst, dass auch diese Übernahme mehr Schall und Rauch ist und wahrscheinlich zu rauchenden Köpfen führt», so die neuen Inhaber Sheik Fareed und Pfister.

Aufgrund der Farmer-Übernahme vervierfachte sich der Heimat Kaufpreis innert weniger Stunden, eine Steigerung wie man sie sonst nur aus Bitcoin Szenarien kennt.

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Caritas und Serviceplan Suisse: Keine halben Sachen für Kinder

Alleine spielen ist nur halb so lustig. Indem Serviceplan Suisse Spielgeräte halbiert, möchte die Zürcher Agentur dem Patenschaftsprogramm der Caritas zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

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Caritas setzt sich für von Armut betroffene Menschen in der Schweiz ein: Alleinerziehende, Arbeitslose, Working Poor, Familien. Auch hierzulande gibt es beispielsweise Kinder, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen und zu wenig Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig und reichen von einem knappen Familienbudget über sprachliche Schwierigkeiten bis hin zu psychischer Belastung der Eltern. Für diese Kinder sucht Caritas Patinnen und Paten, die regelmässig Zeit mit ihnen verbringen und sie auf einem Abschnitt ihres Lebens begleiten, sowie Spender, die dieses Vorhaben unterstützen.

Auf dieses Anliegen macht Serviceplan aufmerksam, indem die Agentur in Zusammenarbeit mit Caritas und Aroma irritierende Spielgeräte in die Parks von Gemeinschaftszentren stellte. Geräte, die eigentlich nur mit einem Spielgefährten benutzt werden können, wurden halbiert. So sollte erlebbar gemacht werden, wie sich ein Kind fühlt, das alleine spielen muss, weil niemand Zeit für es hat. Wer die halben Wippen und Pingpongtische aus der Nähe betrachtete, konnte die Auflösung auf einer Plakette lesen, die zu mehr Hintergrund-Informationen auf der Website verweist.

Seit Freitag teilt Caritas die Dramatisierung der unerfüllten Kinderbedürfnisse in kurzen Clips auf Social Media sowie in Printanzeigen. Die Aktion sorgte bereits am Tag der Installation für Aufmerksamkeit und soll mit den Clips und Anzeigen zu mehr Patenschaften, Spenden und glücklichen Kindern führen.

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Verantwortlich bei Caritas: Andrea Früh (Leitung «mit mir» Zürich); Roland Schuler (Fachstelle Kommunikation Deutschschweiz im Caritas-Netz); Desirée Germann (Verantwortliche Marketing Caritas Schweiz); Isabelle Nold (Geschäftsstelle «mit mir» Caritas Schweiz). Verantwortlich bei Serviceplan: Raul Serrat (Executive Creative Director); Michael Kathe, Nicolas Vontobel (CD); Moritz Lüth (AD); Jan Krohn, Jehmsei Keo (Text/Konzept); Jonathan Heyer, Jasmine von Niederhäusern (Film und Foto); Dominic Häuptli (Beratung); Nathalie Jakober (Art Buying); Pam Hügli (Gesamtverantwortung). Produktion: All In Production. Weitere: Aroma (Spielgeräte); GZ Schindlergut; Eulachpark Winterthur (Location); Sam Bolleter mit Eve Dutli (Model).

Teads Schweiz verstärkt den Vertrieb

Teads Schweiz baut das Office in Zürich aus und hat das Team seit 1. November mit Daniela Iacono und Simona Donkova verstärkt.

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Daniela Iacono übernimmt die Funktion als Key Account Manager. Der Vertriebsfokus liegt dabei auf dem Outstream Video- und Display-Format inRead, das Teads im 2011 auf den Markt brachte und das sich inzwischen weltweit als de facto Standard für Videowerbung ausserhalb von Videostreams etabliert hat. Iacono war zuletzt als Key Account Managerin bei Watson News tätig und sammelte ihre Expertise zuvor unter anderen bei Goldbach Media.

Das Ad Operations Team wird mit Simona Donkova verstärkt. Donkova übernimmt seit anfangs November die Funktion als Campaign Manager wo sie ihre sehr fundierten und umfangreichen Fachkenntnisse im Bereich Ad Operations einsetzen wird. Zuletzt war sie bei Adello tätig wo sie als Operations Manager verantwortlich für das Aufsetzen und die Optimierung von Mobile Advertising Kampagnen war. 
 

Sunrise beerdigt UPC-Deal – UPC-Mutter hält sich eine Hintertüre offen

Sunrise hat am Dienstag den Kaufvertrag für die Kabelnetzbetreiberin UPC gekündigt und damit den Deal offiziell beerdigt. Doch UPC-Besitzerin Liberty Global hält die Türe einen Spalt weit offen und hofft auf einen neuen Anlauf.

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Im Oktober sei sehr klar geworden, dass die Mehrheit der Sunrise-Aktionäre nicht hinter der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der 6,3 Milliarden Franken teuren Übernahme von UPC stehe, sagte Sunrise-Chef Olaf Swantee am Mittwoch. Deshalb hatte Sunrise am 22. Oktober die zur Finanzierung des Kaufs nötige ausserordentliche Generalversammlung in letzter Minute abgeblasen.

Und nun folgt der nächste Schritt: «Gestern Abend haben wir den Kaufvertrag gekündigt», sagte Swantee: «Der vom Management unseren Aktionären vorgeschlagene Deal ist tot. Er existiert nicht mehr.» Damit ist erneut ein Versuch gescheitert, im Schweizer Telekommarkt einen stärkeren Herausforderer für Branchenprimus Swisscom zu bilden. Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hatte vor neun Jahren die geplante Fusion von Sunrise und Orange aus Wettbewerbsgründen verboten. Gegen den UPCKauf durch Sunrise hatten die Kartellwächter allerdings nichts einzuwenden.

 

Liberty lässt Türe offen

Liberty Global hat in der Nacht auf Mittwoch in einer Stellungnahme die Kündigung des Kaufvertrags bedauert. Allerdings hofft die UPC-Mutter auf einen neuen Deal für ihre Schweizer Kabelnetztochter. «Wir freuen uns darauf, unsere Gespräche mit dem Sunrise-Verwaltungsrat oder Sunrise-Grossaktionärin Freenet über eine mögliche Transaktion fortzusetzen», erklärte Liberty-Chef Mike Fries. Eine solche Übernahme würde den Aktionären und Schweizer Konsumenten einen erheblichen Mehrwert bringen. Dazu müsste der Chef der grössten Kabelnetzkonzerns der Welt allerdings den deutschen Sunrise- Grossaktionär Freenet überzeugen, der rund ein Viertel am zweitgrössten Schweizer Telekomanbieter hält. Freenet stand an der Spitze des Widerstands gegen den UPC-Kauf. Firmenchef Christoph Vilanek kritisierte den Kaufpreis und die dazu nötige Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Franken als zu hoch. Auch die Struktur des Deals sei nachteilig für die Sunrise-Aktionäre.

Zudem sah er den strategischen Sinn der Übernahme nicht mehr. Wegen der neuen Mobilfunkgeneration 5G lohne sich der Kauf des UPC-Kabelnetzes für so viel Geld nicht. Dafür 6,3 Milliarden Franken auszugeben, sei «Irrsinn», hatte Vilanek erklärt.

Wie Liberty einen Meinungsumschwung bei Freenet bewirken will, bleibt offen. Von beiden Unternehmen waren bislang keine Stellungnahmen erhältlich. «Wir schauen uns Wertsteigerungsmöglichkeiten für unsere Aktionäre an, wenn die auf unseren Tisch kommen», sagte Sunrise-Finanzchef André Krause: «Aber im Moment ist das hypothetisch und spekulativ.»

 

Sunrise fokussiert sich auf Alleingang

Die Sunrise-Spitze konzentriert sich nun auf den Alleingang. «Es geht jetzt um Sunrise. Wir fokussieren uns auf unseren Plan für 2020», sagte Konzernchef Swantee. Die Ergebnisse des dritten Quartals zeigten, dass Sunrise gut unterwegs sei.

Aber es brauche gewisse Anpassungen bei der Strategie des Alleingangs. «Wir müssen uns im intensiver gewordenen Wettbewerb überlegen, wo wir uns verbessern und wo wir weiter investieren müssen», sagte Swantee.

Auf die Frage über einen allfälliges Ausscheiden von Verwaltungsratspräsident Peter Kurer nach dem Scheitern des Deals mit UPC, sagte Swantee: «Kurer ist ein sehr starker Verwaltungsratspräsident. Unter seiner Führung und der Führung des Managements haben wir es geschafft, Sunrise extrem stark zu positionieren im Schweizer Markt. Wir gewinnen Quartal um Quartal Marktanteile. Das Management wird Peter Kurer weiterhin unterstützen», sagte Swantee.

Derweil laufen die Geschäfte bei Sunrise rund, obwohl das Management seit Monaten mit dem UPC-Kauf beschäftigt war. Trotz der happigen Einmalkosten von 120 bis 125 Millionen Franken für den Abbruch des Deals klingelten im Sommer die Kassen.

In den ersten neun Monaten konnte Sunrise den Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um gut drei Prozent steigern. Der Reingewinn schoss gar um über die Hälfte nach oben. Allerdings sind von den Einmalkosten erst 27 Millionen Franken in der Rechnung enthalten. (SDA/AWP)

 

Rosarot geht mit Hilti durch dick und dünn

Der global agierende Maschinenbaubetrieb Hilti bringt eine neue Säbelsäge auf den Markt, die mit dem entsprechenden Sägeblatt durch alle Materialien sägt – durch dick und dünn. Dafür, dass sie den Weg auf Schweizer Baustellen findet, sorgt die Zürcher Agentur Rosarot mit einer Kampagne.

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Das Liechtensteiner Unternehmen gilt als kompetenter Partner für alle Profis am Bau. Die Kampagne von Rosarot zielte darauf ab, insbesondere den Polier auf Schweizer Baustellen die Säbelsäge im Hilti Store testen zu lassen und sich so von den enormen Vorzügen zu überzeugen.

 

Gesucht: Schweizer Säbelsäge-Meister

Das Key-Visual rief dazu auf, bei einem Wettbewerb am POS Schweizer Säbelsäge-Meister zu werden. Wer am schnellsten durch alle Materialien sägte, gewann eine Säbelsäge. Bei der Kampagne verfasste Rosarot sowohl On- wie Offline-Massnahmen wie Social Media Ads aus Stories, animierte Link-Ads sowie POS-Plakate, aber auch Flyer und Sticker als Beilage zu den Bestellungen für die Baustellen. Zudem erstellte die Agentur Content für die Landingpage, auf der alle wichtigen Informationen zum Produkt aufgezeigt wurden.

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Verantwortlich bei Hilti: Lena Martschenko (Head of Marketing Communication); Christian Egli (Digital Marketing Manager). Verantwortlich bei Rosarot: René Karrer (Creative Direction); Andreas Steiner, Dirk Schilling (Konzept und Text); Bianca Berger (Art Direction); Flavia Haenni (DTP); Labinot Gashi (Digital Marketing).

Black Friday Woche in Deutschland erfolgreicher als in den USA und UK

Der Black Friday gilt als der US-Shopping-Feiertag. Das überraschende ist aber, dass die Black-Friday-Woche bei den deutschen Konsumenten besonders viel Anklang findet. Das ergab eine Erhebung der Global Savings Group, einem Technologie-Anbieter für Commerce-Content-Lösungen.

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Demnach erwirtschafteten die Läden und Online-Shops in Deutschland während dieser Shopping-Periode des vergangenen Jahres 512 Prozent mehr Umsatz als in der jeweiligen Vorwoche. In den USA (211 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (191 Prozent) fällt dieser Wert deutlich geringer aus. Zudem war der am korrespondierenden Freitag 2018 in Deutschland erwirtschaftete Umsatz zweimal höher als am ebenfalls rabattgetriebenen Cyber-Wochenende.

 

Handys hoch im Kurs

Mit Abstand am häufigsten kauften die Deutschen Mobiltelefone und andere elektronische Geräte. Auf diese Produktkategorie entfielen in der Black Friday Periode 2018 fast 62 Prozent aller Verkäufe. Erst weit dahinter folgen Kleidungsstücke mit knapp 14 Prozent. Deutlich ausgeglichener stellt sich die Lage in den USA und im Vereinigten Königreich dar, wo auf beide Kategorien jeweils knapp 30 Prozent entfielen.

 

Vor allem Junge springen auf Black Friday an

Was die Demografie der Käufergruppen angeht, zeigt die Erhebung, dass in Deutschland vor allem jüngere Leute während der Black Friday Sales Geld ausgaben. Etwa 85 Prozent der Käufer waren maximal 45 Jahre alt und fast ein Viertel von ihnen war zwischen 18 und 24 Jahre alt. Das Verhältnis zwischen Männern (ca. 51 Prozent) und Frauen (ca. 49 Prozent) war hier ziemlich ausgeglichen, während im Vereinigten Königreich (65 Prozent) und in den USA (60 Prozent) am Black Friday mehr Frauen als Männer einkauften.

Signifikante Stosszeiten oder einen Last-Minute-Ansturm gab es unterdessen in keinem der drei untersuchten Länder. Von neun bis 22 Uhr, also auch während der Kernarbeitszeit vieler potenzieller Kunden, lag der Anteil am Gesamtverkauf ziemlich konstant zwischen vier und sechs Prozent.

Andreas Fruth, Managing Director der Global Savings Group, erklärt: «Die Black-Friday-Shopping-Periode hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Shoppingereignisse in Deutschland entwickelt. Das Ausmass, in dem die Deutschen hierbei Geld ausgeben, hat auch uns überrascht. Damit die Kunden sich nicht von der Menge an Rabatten erschlagen fühlen, ist es für Marken und Händler umso wichtiger, für die eigenen Angebote höchstmögliche Reichweiten zu generieren und ein reibungsloses Kundenerlebnis zu kreieren.» 
 

Erdmannpeisker bringt für Suissetec Gebäude zum Leben

Nachdem die Lehrlings-Kommunikation von Suissetec im letzten Jahr neu konzipiert und als Infotainment umgesetzt wurde, hat Erdmannpeisker dieses Jahr für den Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverband einen neuen Imagespot realisiert.

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Der Berufsstand der Gebäudetechniker leidet in der Schweiz an einer eher geringen Bekanntheit, einem verbesserungswürdigen Image und einem daraus resultierenden Lehrlingsmangel. Seit einigen Jahren unternimmt Suissetec gezielte Anstrengungen, um dies zu ändern. Die Kommunikation richtet sich einerseits direkt an Schüler auf Lehrstellensuche und andererseits an die Beeinflusser wie Lehrer und Eltern der Schüler.

Im neuen Spot wird in schnellen Bildern gezeigt, wie die Gebäudetechniker mit Wasser, Energie, Wärme und Luft Häuser zum Leben erwecken. So wird die Arbeit der Gebäudetechniker sinnvoll aufgeladen und als zukunftsträchtig positioniert. Am Ende des Films wird auf das offene Lehrstellenangebot hingewiesen. Der Spot wird aktuell in einer für Online optimierten Version als Video-Ad ausgestrahlt und ab 2020 auch im TV zu sehen sein.

Mit diesen zwei Kommunikationsschienen sollen beide Zielgruppen optimal in ihrer Tonalität angesprochen und abgeholt werden können. Ziel des Imagefilms ist die Aufwertung der Gebäudetechnik auf einer sinnbildenden Ebene.

Die Lehrlingskommunikation ist schneller und direkter. Die kurzen Performance- und Social-Media-Ads dienen als Zubringer für Toplehrstellen.ch. Ein Wettbewerb soll für zusätzlichen Traffic auf dem Lehrstellenportal sorgen. Wer sich vertieft für die Gebäudetechnik-Berufe interessiert, kann sich in den unterhaltsamen Berufsfilmen informieren und direkt eine Schnupperlehre vereinbaren.

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Verantwortlich bei Suissetec: Christian Brogli (Leiter Kommunikation Suissetec); Helena Montag (Projektleiterin Kommunikation Suissetec). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (Creative Direction); Patrick Fawer (Art Direction); Selina Helbling (Beratung); Michael Gloor (Produktionsleitung Markenfilm Schweiz); Arne Totz (Regie Imagespot); Stefan Künzler (Regie Berufsfilme); Michel Jaussi (Foto); Havas Media (Mediaplanung).

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