Radio 24 schliesst Jubiläumsjahr mit 40 Stunden Live-Sendung ab

Radio 24 feiert am Donnerstag, 28. November 2019, sein 40-jähriges Bestehen. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres sendet das «Ufsteller»-Team Dominik Widmer und Nina Roost in einem Moderationsmarathon von 40 Stunden ohne Unterbrechung.

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Das Moderationsduo kriegt dabei prominenten Besuch von ehemaligen Radio 24-Moderatoren und Gästen wie Radiopionier Roger Schawinski, TV- und Radio-Legende Röbi Koller, Frank Baumann, Nik Hartmann, Patricia Boser, Rapper Bligg und Jungtalent Nickless. Gemeinsam schauen sie auf 40 Jahre leidenschaftliches Radiomachen zurück. 
 
Am 28. November 1979 sendete Radio 24, damals noch als Piratensender, das erste Mal vom italienischen Pizzo Groppera in das 130 Kilometer entfernte Zürich. Ab Mittwoch um 23.59 Uhr kann der Marathon im Livestream, auf dem Instagram-Account von Radio 24 oder – wie immer – auf Radio 24 mitverfolgt werden.

Florian Wanner, Geschäftsführer Radio, blickt auf ein Jahr voller Feierlichkeiten zurück: «Mein Respekt gehört Roger Schawinski, seinem Team und ihrer Pionier-Arbeit. Die Entstehung der Schweizer Radiolandschaft ist diesen Vorreitern und ihrer Aufopferung zu verdanken. Auch dem gegenwärtigen Radio 24-Team danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz und kreativen Ideen während des gesamten Jahres».

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Notch Interactive zeigt Kinderzeichnungen, die unter die Haut gehen

Rund 420 Millionen Kinder weltweit wachsen in Krisengebieten auf. Viele erleiden ein schweres Trauma. Die diesjährige Sensibilisierungskampagne von SOS-Kinderdorf dokumentiert dies hautnah und gewährt so einen authentischen Einblick in die Welt der vom Krieg gezeichneten Kinder.

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Vom Schrecken des Krieges zeugen auch die Zeichnungen der Kinder, die im Rahmen einer Trauma-Zeichentherapie im SOS-Kinderdorf Saboura in Syrien entstanden sind. Darin verarbeiten die Kinder schlimme Kriegserfahrungen.

SOS-Kinderdorf begleitet diese Kinder vor Ort mit vertrauten Psychologinnen und unterstützt sie bei der Bewältigung ihrer Traumata. Mit Hilfe der Trauma- Zeichentherapie lernen die Kinder ihre Erlebnisse und Ängste auszudrücken und allmählich zu neuem Lebensmut zu finden. Heute zeichnen die Kinder, dank dieser Hilfe auch wieder hoffnungsvollere Bilder:

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Positiv stimmen solche Bilder Derya Kilic. Sie ist bei SOS-Kinderdorf Schweiz für den Bereich Digital & Marketing zuständig: «Die Kinder, die zum Teil nichts anderes als Krieg und Vernichtung kennen, können sich den Bezugspersonen anvertrauen und über Vergangenes sprechen. Das zeigt, wie fortschrittlich unsere Arbeit ist.»

Die Zeichnungen und die Gespräche stehen im Zentrum der Kampagne. Durch diesen authentischen und hochemotionalen Content bekommt der Spendenzweck ein Gesicht.

Begleitet wird die schweizweite Kampagne von Digital- und Printwerbemitteln sowie Out-of-home Massnahmen. Die berührenden Geschichten werden ebenfalls seit Kampagnenstart, am 4. November 2019, von einer Medienkooperation mit 20 Minuten unterstützt. Notch Interactive zeichnet sich für die optimale Orchestrierung aller analogen und digitalen Massnahmen verantwortlich. Unter anderem auch das kampagnenspezifische Spendenformular und die einzelnen Kinder-Reportagen, wie zum Beispiel die Geschichte von Azzam.
  

Begleitet wird die schweizweite Kampagne von Digital- und Printwerbemitteln sowie Out-of-home Massnahmen. Die berührenden Geschichten werden ebenfalls seit Kampagnenstart, am 4. November 2019, von einer Medienkooperation mit 20 Minuten unterstützt. Notch Interactive zeichnet sich für die optimale Orchestrierung aller analogen und digitalen Massnahmen verantwortlich. Unter anderem auch das kampagnenspezifische Spendenformular und die einzelnen Kinder-Reportagen, wie zum Beispiel die Geschichte von Azzam.

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Verantwortlich bei SOS-Kinderdorf Schweiz: Derya Kilic (Lead Digital & Marketing), Melanie Burzlaff (Customer Lifecycle Managerin). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter van der Touw (Gesamtverantwortung); Sascha Fanetti (Creative Direction); Nina Martens, Marco Klein (Art Direction, Motion Design/Schnitt); Kelsang Kope, Sarah Pietrasanta (Text); Simona Maiolo, Marisa Kübler, Roger Oberholzer (Beratung, Strategie); Jürg Schaeppi, Nils Mäder (UX/UI Design). Weitere Partner: Simon Huber (DOP, Schnitt). Technologische Umsetzung: What.digital. Produktion: Gremper. Media: Ace2Ace Outdoor Media ag, Converto, SAFI.

Voima macht die Unterhosen von zwei Zürcher Werbern bekannt

Zwei Zürcher Werber produzieren jetzt Unterhosen. Die Agentur Voima macht den neuen Brand bekannt.

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Mit Hilfe einer aufmerksamkeitsstarken Plakatkampagne lancierte die Adliswiler Agentur Voima ab Anfang November die – laut Mitteilung – «bequemsten Unterhosen der Welt». Die Kampagne, die in Teilen noch immer läuft, richtet sich dabei nicht nur an den Mann, sondern ebenso an die Frau; scheinbar kaufen 60 Prozent aller Frauen die Unterwäsche für ihren Göttergatten, Verlobten, Freund, Bruder, Lover oder für den Milchmann.

 

Plakate als backbone der nationalen Kampagne

An hunderten von klassischen Plakatstellen und auf Digital Out of Home-Screens – unterstützt durch Facebook und Instagram (#johnkissrocks) – gibt sich John Kiss zum Start betont männlich, setzt gleichzeitig aber immer auch auf ein Augenzwinkern. So wird die neue Marke zum Launch mit lauten Headlines wie «Not for Pussies» oder «Got Balls?» klar als «men’s brand» positioniert. Gleichzeitig kommunizieren rund zwei Dutzend Lines wie «Rest in Peace» oder «Black is the new Green» diverse Produktvorteile wie zum Beispiel die extreme Bequemlichkeit respektive den nachhaltigen Produktionsansatz der John-Kiss-Textilien.

 

Zwei Werber machen Unterhosen

Die Idee für John Kiss kam den beiden Zürcher Werbern Tamás Kiss und John Leuppi während eines Agenturnachmittags. Der Brandname entstand innerhalb weniger Sekunden, kurz darauf wurde ein AD für die Kreation des Logos – das Feigenblatt, die allererste Unterhose der Menschheitsgeschichte – eingespannt. Und nachdem sich die beiden erst Hersteller in der halben Welt angeschaut hatten, wird die Unterwäsche von John Kiss heute in Deutschland von einer traditionsreichen Textilfirma auf der Schwäbischen Alb gefertigt – und zwar in Handarbeit.

Die einzelnen Teile – aktuell Boxer Briefs und Slips, wahlweise erhältlich in Schwarz oder Schwarz, wobei das Sortiment in naher Zukunft ausgebaut werden soll – bestehen dabei aus MicroModal der österreichischen Firma Lenzing. MicroModal wird aus heimischem Buchenholz gewonnen und zeichnet sich laut Mitteilung durch eine ganze Reihe von Vorteilen aus: So sei dieses Material nicht nur ausgesprochen hautfreundlich, sondern auch sehr pflegeleicht. Weiter besteche es durch einen «angenehm seidigen Griff». Vor allem aber werde zu seiner Herstellung im Vergleich zur Baumwolle zwanzigmal weniger Wasser benötigt – gleichzeitig vermöge es aber bis zu fünfzigmal mehr Feuchtigkeit aufzunehmen.

Entsprechend zur nachhaltigen Ausrichtung besteht auch die Verpackung aus rezykliertem und rezyklierbaren Plastik sowie aus wiederverwertbaren Versandkartons.

 

The world is not enough

Mit John Kiss haben John und Kiss grosse Pläne: Neben dem Webshop Johnkiss.com bauen sie aktuell den Vertrieb mit ausgewählten Retailern und Online-Shops in allen Ecken der Schweiz auf. Gleichzeitig bestehen aber auch bereits Kontakte, um die Distribution in einer Reihe von Schlüsselmärkten rund um die Welt anzugehen.

 

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Verantwortlich bei John Kiss: Tamás Kiss und John Leuppi. Verantwortlich bei Voima: Rolf Jeger (Gesamtverantwortung), Gide Kuhn (Beratung), Gian Maurizio & Denis Schwarz (Logo Design & Art Direction), Jessica Pugh (Grafik), Jonathan Heyer (Fotografie) und Vendbird (Webshop).

Bis 2025 nutzt mehr als die Hälfte der Welt 5G

Bis zum Jahr 2025 werden 65 Prozent der Weltbevölkerung 5G-Netzwerke verwenden. Durch höhere Geschwindigkeit und verlässlichere Netzwerke wird die 5G-Technologie beeinflussen, wie Menschen Smartphones und Internet-of-Things-Anwendungen nutzen. Das prognostiziert ein Bericht des Mobilfunkunternehmens Ericsson.

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«Alle früheren Generationen von Mobilfunktechnologie haben das Leben der Menschen verändert. Bei 1G hatten Verkäufer plötzlich Telefone in ihren Autos installiert und konnten unterwegs Geschäfte machen. 2G hat die Telefone in die Taschen der Menschen bewegt. Mit 3G funktionierten Handys überall, nicht nur in bestimmten Regionen. 4G hat die Smartphone-App-Wirtschaft mit sich gebracht. 5G wird die erste Generation sein, die sowohl für Konsumenten als auch Geschäfte und Gemeinden gemacht ist», erläutert Peter Linder, Leiter für 5G-Marketing bei Ericsson.

Am Ende des Jahres 2019 sollen laut den Analysten von Ericsson 13 Millionen Menschen in 5G-Netzwerken angemeldet sein. Die meisten dieser Anmeldungen werden aus China stammen. Die Experten rechnen damit, dass 5G im Jahr 2025 fast die Hälfte (45 Prozent) des globalen Mobilfunkverkehrs abdecken wird.

 

Datenverkehr schiesst in die Höhe

Trotz des bevorstehenden Siegeszuges von 5G wird die vorherige Generation noch länger bestehen bleiben. «Bei allen vorherigen Generationen haben wir dieselben Funktürme verwendet, 4G hat etwa die gleiche Reichweite, wie sie 3G hatte. Die 5G-Türme werden zu Anfang dagegen eher in Bereichen platziert, wo sie am meisten gebraucht werden. Deswegen werden nicht alle Menschen so schnell 5G-Zugriff erhalten wie bei früheren Generationen», so Linder.

Mit 5G wird laut dem Bericht auch die Menge an Daten, die weltweit im Umlauf sind, immer weiter steigen. Bereits zwischen dem dritten Quartal 2018 und dem dritten Quartal 2019 erhöhte sich der mobile Datenverkehr um 68 Prozent. Bis 2025 wird er pro Jahr um durchschnittlich 27 Prozent zulegen. Das liegt daran, dass Textinhalte immer stärker von Bildern und Videos abgelöst werden. (pte)

TX Group: Tamedia gibt sich einen neuen Namen und eine neue Struktur

Die Mediengruppe Tamedia gibt sich eine Unternehmensstruktur und einen neuen Namen. Auf den 1. Januar 2020 wird unter dem Dach der TX Group eine dezentrale Organisation mit vier weitgehend eigenständigen Unternehmen gebildet.

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TX Group: So heisst die Mediengruppe ab dem 1. Januar 2020. Die holdingartige Organisation wird vier weitgehend eigenständige Unternehmen mit je eigener Geschäftsleitung und eigenem Verwaltungsrat umfassen. Alle Rubrikenplattformen und Marktplätze werden im von Christoph Brand geleiteten Unternehmen TX Markets integriert; spätestens ab dem 1. Mai 2020 wird Olivier Rihs die Führung übernehmen. Die Werbevermarktung wird bei Goldbach unter der Verantwortung von Michi Frank gebündelt. 20 Minuten beinhaltet die Pendlermedien in der Schweiz und im Ausland und wird von Marcel Kohler geleitet. Unter dem Namen Tamedia werden die Bezahlmedien in die Zukunft geführt; das Unternehmen wird von Marco Boselli (Publizistik) und Andreas Schaffner (Verlagsdienstleistungen) gemeinsam geführt.

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TX Group: digitaler Hub für die Schweiz

Die TX Group bildet ein Netzwerk von Medien und Plattformen, die Information, Orientierung, Unterhaltung sowie Services anbieten und täglich über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung erreichen. TX geht auf den jährlichen «Technology Exchange» zurück. An diesem 2015 erstmals durchgeführten internen Anlass haben im vergangenen Juni 600 Mitarbeitende aus den Bereichen Technologie, Marketing und Produkt teilgenommen. So ist die Marke TX entstanden. TX stehe für interdisziplinäre Zusammenarbeit, Vertrauen in die Möglichkeiten der neuen Technologien und Innovation, heisst es in einer Mitteilung. Mit dem Claim «Uniting platforms» wolle sich TX als starkes und zugängliches Netzwerk von Plattformen positionieren, das veränderungsbereit sei und Standards setze.

Pietro Supino, Verleger und Verwaltungsratspräsident: «Mit der neuen dezentralen Organisation wollen wir gute Voraussetzungen für eine weiterhin dynamische Entwicklung unserer vielfältigen Aktivitäten schaffen. Marktnähe und die Pflege unserer unterschiedlichen Métiers mit ihren eigenen Kulturen sind der Ausgangspunkt dafür. Die Publizistik und der Journalismus bleiben über ihre wirtschaftliche Bedeutung hinaus ein zentrales Anliegen der Gruppe, für das ich mich als Verleger weiterhin persönlich einsetzen werde.»

Der neue Name der Gruppe sowie die damit verbundene Statutenänderung stehen unter Vorbehalt der Beschlussfassung der ausserordentlichen Generalversammlung von Tamedia, die am Freitag, 20. Dezember 2019, stattfindet.

Pascale Bruderer und Christoph Tonini neu im Verwaltungsrat der TX Group

An der nächsten ordentlichen Generalversammlung vom 3. April 2020 wird die Neuwahl von Pascale Bruderer und Christoph Tonini als Mitglieder des Verwaltungsrats beantragt.

Pascale Bruderer ist Teilhaberin des IT-Startups Crossiety und langjährige nationale Parlamentarierin. Die ehemalige Nationalratspräsidentin, Ständerätin und Präsidentin der Staatspolitischen Kommission engagiert sich seit dessen Gründung im Advisory Board des Swiss Media Forums. Sie verfügt über einen Master‘s Degree in Political Science der Universität Zürich und bildete sich an der Harvard University in Boston (USA) sowie an der Executive School der Universität St. Gallen weiter.

CEO Christoph Tonini ist seit 17 Jahren Mitglied der Unternehmensleitung von Tamedia. Er wird die Einführung der neuen Unternehmensstruktur wie angekündigt bis Ende Juni 2020 umsetzen und soll nach Abgabe der operativen Verantwortung Mitglied des Verwaltungsrates der TX Group werden.

Ab dem 1. Juli 2020 werden Präsident Pietro Supino, Samuel Hügli (Technologie & Ventures) und Sandro Macciacchini (Finanzen & Personal) die Gruppenleitung bilden. Die Abteilung Unternehmensentwicklung unter der Leitung von Daniel Mönch (ab 1. Juli 2020) und die Abteilung Kommunikation in der Verantwortung von Patrick Matthey bleiben der Gruppenleitung angegliedert.

Martin Kall wird per 1. Januar 2020 Vizepräsident des Verwaltungsrats und Lead Director im Sinne des Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance.

Marina de Planta hat angekündigt, ihr Mandat nicht fortzuführen und anlässlich der Generalversammlung vom 3. April 2020 aus dem Verwaltungsrat zurückzutreten. Sie hat den Verwaltungsrat mit grossem Engagement bereichert und bleibt bis zu ihrem Rücktritt Präsidentin des Revisionsausschusses. Der Verwaltungsrat dankt ihr für die langjährige, gute Zusammenarbeit und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg.

Vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Generalversammlung wird sich der Verwaltungsrat der TX Group wie folgt zusammensetzen: Pietro Supino (Präsident), Martin Kall (Vizepräsident und Lead Director), Pascale Bruderer, Pierre Lamunière, Sverre Munck, Konstantin Richter, Andreas Schulthess und Christoph Tonini.

 

Zusammenarbeit mit Agentur Made Identity

Der neue Markenauftritt wurde erneut in Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Made Identity erarbeitet.

 

Impressum fordert Investitionen in Journalismus

Der Journalistendachverband Impressum fordert derweil, dass die Tamedia-Verantwortlichen ihr Wort halten. Schon im Juni habe Tamedia versprochen, dass der Journalismus der Kern des Konzerns bleiben werde, schrieb Impressum in einer Reaktion. Der Verband erwarte nun, dass Tamedia verstärkt in den Journalismus investiere.

Es sei Zeit und gerechtfertigt, dass die Gewinne aus digitalen Marktplätzen den immer noch hervorragenden Journalismus bei Tamedia wirtschaftlich stützten. Immerhin habe der Journalismus dem Unternehmen milliardenhohe Gewinne beschert und damit den Aufbau der digitalen Marktplätze erst ermöglicht, sagte Impressum-Geschäftsführer Urs Thalmann in der Mitteilung. (hae/SDA)
 

Vier Pfoten lanciert neue Kampagne gegen Stopfmast

Obwohl die Stopfmast in der Schweiz seit über 40 Jahren verboten ist, werden jährlich mehr als 200 Tonnen Foie gras importiert. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten will mit der neuen Plakatkampagne aufklären und die mit Foie gras verbundene Tierquälerei ins Licht rücken.

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Sowohl Handel als auch Konsum von und mit Foie gras florieren hierzulande, denn mit den alljährlich über 200 Tonnen Foie-gras-Importen zählt die Schweiz zu den blamablen Top 5 der grössten Foie-gras-Importeure weltweit. Vier Pfoten will dem entgegenwirken und grossflächig über die Tierquälerei hinter dieser vermeintlichen Delikatesse aufklären. Anlässlich des Welt-Anti-Foie-gras-Tages lanciert die Tierschutzorganisation ihre neue Plakatkampagne und möchte die Konsumentinnen und Konsumenten dazu anregen, den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen.

 

Status quo

Im Winter 2018/19 hat Vier Pfoten gemeinsam mit der Westschweizer Organisation Stop Gavage Suisse eine umfassende Umfrage zum Thema Foie gras in Auftrag gegeben. Das Schweizer Volk spricht klare Worte: Mehr als drei von vier Personen betrachten die Herstellungsart von Foie gras als Tierquälerei – und dennoch konsumiert knapp jede dritte Person zumindest einmal im Jahr, zumeist an Weihnachten, Foie gras. Dass es auch tierfreundlich produzierte Foie gras gibt, ist hierbei leider eine tragische Fehlannahme, denn die Stopfmast ist immer mit enormem Tierleid verbunden.

 

Auch einmal im Jahr ist einmal zu viel

Auch der vermeintlich vernachlässigbare einmalige Konsum von Foie gras beispielsweise an Weihnachten stellt ein grosses Tierschutzproblem dar. Denn allein für den Schweizer Konsum leiden jährlich geschätzt eine Million Enten und Gänse. Vier Pfoten appelliert deshalb an die Konsumenten, Foie gras konsequent und ausnahmslos abzulehnen. Denn: auch einmal im Jahr ist einmal zu viel!

 

Hände weg bei Magret und anderen Stopfmastprodukten

Besonders erschreckend ist auch, dass eine grosse Mehrheit der Befragten nicht wissen, dass Magret (meist de canard) ebenfalls mittels Stopfmast produziert wird – und diese somit zu einem grossen Teil unwissentlich und unwillentlich unterstützt. Die Kennzeichnung bei Gänse- und Entenbrust ist nämlich entscheidend, denn man unterscheidet einerseits zwischen Filet (ungestopft) und andererseits Magret (gestopft).

Vorsicht auch bei Confit, Graisse und Gésier – auch diese Produkte stammen vielfach aus der Stopfmast. Nicht zu vergessen sind neben dem Fleisch auch die Daunen, denn auch diese können von gestopften (und lebendgerupften) Tieren stammen.

 

Was ist Stopfmast?

Für Foie gras, Magret & Co. werden Enten und Gänse bis fast zum Erschöpfungstod auf brutalste Art und Weise zwangsgemästet – wortwörtlich gestopft – und meist in winzigsten Käfigen gehalten. Während bis zu drei Wochen und bis zu viermal täglich stösst man ihnen ein Rohr oder Schlauch tief in die Speiseröhre und pumpt ihnen die Nahrung direkt in den Magen. Bei Schlachtreife wiegt ihre krankhaft verfettete Leber das zehnfache Normalgewicht. Schwere Verletzungen der Speiseröhre, Atemnot und eine zehn- bis zwanzigmal höhere Sterblichkeitsrate begleiten oftmals diese grausame Praktik.

Halder Record verzahnt Marke und Werte von Reishauer

Halder Record hat die kommunikative Neuausrichtung des Zahnrad-Maschinen-Herstellers Reishauer begleitet.

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Um auch zukünftig effizient und agil reagieren zu können, hat Reishauer eine neue Unternehmenskommunikation eingeführt. Halder Record wurde damit betraut, die Markenwerte zu definieren und zu erarbeiten. Entstanden ist ein integriertes Corporate-Programm rund um die Marke Reishauer, kommunikativ begleitet durch Mitarbeiterschulungen, Workshops, Infomaterial und die dazu passende Bildwelt. Diese ergänzen den bestehenden Reishauer «Circle of Competence».

Zurzeit findet das entsprechende Schulungsprogramm zu den Themen «Grundwerte» und «Führungsprinzipien», entwickelt von Hophan Management Consulting AG, inszeniert von Halder Record, im Gesamtunternehmen und in den weltweiten Niederlassungen der Reishauer AG Anwendung.

Die neu definierten Werte bilden ab sofort die Grundlage für die Tätigkeit sowie die externe und interne Kommunikation von Reishauer.

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Verantwortlich bei Reishauer: Stano Sablatura (Gesamtverantwortung); Patrik Lüthi (Marketing Project Manager). Verantwortlich bei Hophan Management Consulting: Urs Hophan (Unternehmensberater). Verantwortlich bei Halder Record: Ralph Halder (Creative Consultant, Markenspezialist); Ruedi Minger, Cyrill Wirz (Text); Magnus Sambo (Text englisch); Werner Blättler (Grafik). Fotografie: Maria Schönbucher (Produktion); Remo Buess, Torsten Maas (Fotograf); Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung).

Berner Kantonsparlament für Unterstützung von Keystone-SDA

Der Kanton Bern will die Medien mit einer indirekten Förderung stärken. Dazu hat der Grosse Rat am Montag grünes Licht gegeben. Geprüft wird unter anderem eine finanzielle Unterstützung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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Das Kantonsparlament nahm eine entsprechende Planungserklärung der staatspolitischen Kommission zum Bericht der Regierung über die Möglichkeiten der Medienförderung mit 105 zu 41 Stimmen an.

Damit kann die Berner Regierung eine Förderung der beiden regionalen Büros von Keystone-SDA in Bern und Biel prüfen. Dadurch soll die Regionalberichterstattung jener Zeitungs-, Radio-, TV- und Online-Redaktionen im Kanton Bern gestärkt werden, die sich bei ihrer Berichterstattung auf das Angebot von Keystone-SDA abstützen.

Mehrere Fraktionssprecher wiesen auf die Bedeutung der Nachrichtenagentur als Informationslieferantin hin. Das Kürzel SDA stehe für «Nüchternheit, Sachlichkeit und gute Information», sagte EVP-Sprecher Marc Jost (Thun).

Keinen grundsätzlich Handlungsbedarf bei der Medienförderung sah hingegen die SVP. Zudem handle es sich bei Keystone-SDA um ein gewinnorientiertes Unternehmen, das vor der Fusion sein Vermögen an die Shareholder «verscherbelt» habe, wie SVP-Sprecher Markus Aebi (Hellsau) sagte

Staatsschreiber Christoph Auer wies darauf hin, dass beim Unternehmen Keystone-SDA Überlegungen im Gang seien, wonach die Agenturdienstleistungen vom kommerziellen Teil abgetrennt werden könnten.

 

Parlament will keine Stiftung

Mit 104 zu 41 Stimmen bei 1 Enthaltung beauftragte das Parlament die Regierung, Massnahmen zu prüfen, die der «grossen Bedeutung eines unabhängigen, vielfältigen Qualitätsjournalismus für das Funktionieren des demokratischen Staates» Rechnung tragen.

Ins Auge fassen soll die Regierung spezifische Fördermassnahmen zugunsten der Printmedien im französischsprachigen Kantonsteil. Ein entsprechender Antrag war im Parlament unbestritten und stiess auch bei der SVP auf Zustimmung.

Nichts wissen wollte die Mehrheit des Parlament hingegen vom Aufbau einer staatlich alimentierten Stiftung zur Medienförderung sowie zu einer Mitfinanzierung von Medienausbildungsangeboten. Entsprechende Anträge, die von der SP eingebracht wurden, lehnte der Grosse Rat deutlich ab.

Prüfen darf die Regierung aber, wie die Schulung der Medienkompetenz von Jugendlichen gefördert werden kann. Eine entsprechende Planungserklärung wurde mit 96 zu 48 Stimmen angenommen.

Der Bericht über die Möglichkeiten der Medienförderung durch den Kanton geht auf parlamentarische Vorstösse zurück. Der Grosse Rat sorgte sich um die Vielfalt auf dem Platz Bern, nachdem Tamedia 2017 die Schaffung einer Zentralredaktion in Zürich und damit das Ende der Vollredaktionen von Bund und Berner Zeitung ankündigte.

 

Rechtsgrundlage nötig

Mit der Genehmigung des Berichtes ist noch nichts entschieden. Nötig ist eine Änderung des kantonalen Informationsgesetzes, um die rechtliche Basis für die Fördermassnahmen zu schaffen. Staatsschreiber Christoph Auer betonte, dass ein demokratischer Rechtsstaat auf funktionierende Medien angewiesen ist.

Eine direkte Medienförderung – etwa in Form von finanziellen Beiträgen an Online-Medien – wollen weder die Regierung noch das Parlament. Prüfen will die Regierung aber den Aufbau einer digitalen Plattform.

In der Schlussabstimmung nahm das Parlament den Bericht samt den Planungserklärungen mit 140 zu 4 Stimmen zur Kenntnis. (SDA)

Foundry bringt Urban Optimists für Lime auf die Strasse

Foundry und Lime gehen mit der im Sommer gestarteten Kampagne «Unlock Life» in die zweite Runde. Dieses Mal geht es um die persönlichen Geschichten individueller Nutzer.

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Das entwickelte Content-Konzept porträtiert vier Urban Optimists – Personen, die an urbaner Mobilität und urbanem Leben auf ihre ganz eigene Art und Weise teilhaben beziehungsweise dazu beitragen: Ein Poetry Slammer, eine Schauspielerin-Gastronomin, eine Klimaaktivistin sowie zwei Rap-Pädagogen erzählen persönliche Geschichten und erklären, was «Unlock Life» in ihrem konkreten Lebensalltag bedeutet.

Zum Beispiel Stefan, Poetry Slammer aus Hamburg: Er berichtet über die Bedeutung persönlicher Freiheit als Quelle künstlerischer Inspiration – und trägt das ganze folgerichtig in Form eines selbst verfassten Gedichtes vor. Oder Julia, Gründerin der Umweltinitiative «Clean Up Munich»: Sie erzählt, wie wichtig es ist, der Forderung nach mehr Umweltschutz endlich konkrete Taten folgen zu lassen – am besten, indem man selbst anpackt.

«Die filmischen Porträts, die ebenso wie die Einführungskampagne auf eine traditionelle Produktpenetration verzichten, erzählen authentische Geschichten inspirierender Menschen, für die Mobilität mehr als eine Fahrt von A nach B ist. Personen, die E-Scooter nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Überzeugung nutzen», sagt Roman Balzan, Marketing Lead EMEA bei Lime.

Sacha Moser, Gründer und Chef von Foundry, ergänzt: «Die Kampagne ist für Menschen gemacht, die nicht nur blind konsumieren, und für die eine Anhäufung von Besitz nicht das Mass aller Dinge ist. Wir wollen diejenigen erreichen, die heute bereits an morgen denken und damit anfangen, Veränderung zu leben, Mobilität neu zu erfinden und jetzt das Richtige zu tun.»

Insgesamt entstanden vier Botschafter-Filme sowie ein übergreifender Marken-Film in unterschiedlichen Längen für unterschiedlichste Anwendungen. Die Distribution erfolgt vornehmlich über Social-Media-Kanäle.

Verantwortlich bei Lime: Duke Stump, Roman Balzan, Marta Vallbona, Stacey Kawahata, Brendan Barbato. Verantwortlich bei Foundry: Markus Neumann, Alexander Sistenich, Oxana Trebuch, Saaniya Singhal, Sampo Hänninen, Gregor Wollenweber, Diego Rosero, Léna Hellegouarch, Sarah Schulz, Martin Reichlin, Sacha Moser (Gesamtverantwortung). Produktion: Lamar Hawkins, Dylan Moore (MyGosh* Creative Production Solutions); Gabriel Russo, Luis Villanova (RunZebraRun).

Scholz & Friends und IWC schicken Uhrmacher-Legende in einen Smartwatch-Store

Im Rahmen einer Online-Video-Kampagne für den Schweizer Luxusuhrenhersteller IWC Schaffhausen betritt der 85-jährige Uhrmacher Kurt Klaus zum ersten Mal einen Smartwatch Store. Für die Umsetzung zeichnet Scholz & Friends verantwortlich.

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«Mit dieser Kampagne wollen wir uns gerade an technikbegeisterte Menschen richten und aufzeigen, dass die ‹Smartness› der rein mechanischen IWC Portugieser Perpetual Calendar sich nicht einmal hinter den sogenannten Smartwatches verstecken muss – ganz im Gegenteil», erklärt Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin. «Am Ende überlassen wir es aber dem Zuschauer, zu urteilen, was ‹smart› für ihn wirklich bedeutet.»
 
In drei Spots werden Features wie Update-Zyklus, Batterie-Laufzeit und Nutzerfreundlichkeit thematisiert.
 
Die Kampagne wird weltweit – mit Unterstützung von OOH-Motiven – ausgerollt.

Verantwortlich bei IWC Schaffhausen: Maurice Moitroux (Global Head of Advertising, Media and Digital and Brand Communication); Tom Scheuring (Strategic Brand Planner); Caroline Spoerry, Patricia Kas (Project Management); Franziska Gsell-Etterlin (CMO). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Robert Krause (Managing Creative Director); Jörg Waschescio (Creative Director); Janin Brauer (Account Director); Alannah Stritch (Copywriter); Nathalie Poets (Art Director); David Voss (Agency-Producer); Daniel Klessig (Agency-Editor). Verantwortlich bei Steinberger Silberstein (Filmproduktion): Fabian Möhrke (Regie); David Steinberger (Producer); Stefan Peters (Editor); Nadir Mansouri (Grading); Nikolas Mühe (O-Ton); Julian Cropp (Sound Design).

Brain2 möchte Bethesda Alterszentren zur Nummer Eins machen

Die Agentur Brain2 aus Stäfa hat für die Residenz Küsnacht von Bethesda Alterszentren eine Kampagne lanciert, die das Alterszentrum zur Nummer Eins machen soll.

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Die Residenz Küsnacht wurde dieses Jahr in einer Studie offiziell und schweizweit zur Nummer Zwei erkoren. Die Kampagne soll Rezipienten dazu einladen, sich selbst ein zu Bild machen, damit die Residenz zur Nummer Eins wird.

Die Kampagne ist regional ab sofort auf Plakaten und in der Presse zu sehen.

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Verantwortlich bei Bethesda Alterszentren: Sascha Gisin. Verantwortlich bei Brain2: Oliver Kindhauser.

Jérômine Siebenaler ist neue CDO bei Numéro10

Die zweisprachige Berner Agentur Numéro10 verstärkt ihr Management. Seit dem 1. November ist Jérômine Siebenaler als Chief Digital Officer bei Numéro10 tätig. Gemeinsam mit CEO Gilles Aeby übernimmt sie die operative Leitung der Agentur.

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Jérômine war zuvor Channel Manager Social Media bei PwC PriceWaterhouseCoopers in Zürich und dann am Hauptsitz der Schweizerischen Post in Bern, wo sie für den Auftritt und die Inhalte in den sozialen Netzwerken der Gruppe verantwortlich war.

Mit der erweiterten Geschäftsleitung will die Agentur ihre strategische Stärke ausbauen und neue technische Kompetenzen in die Analyse, die Entwicklung, den Inhalt und das phygitale Kampagnensystem einbringen. Jérômine wird insbesondere die Kunden bei allen digitalen Fragen begleiten, von der Strategie über die Erstellung von Inhalten, Employee Advocacy, Third-Party-Marketing (Influence) und Digital Advertising bis hin zum Reporting.

Sie spricht fliessend Deutsch, Französisch und Englisch und hat sich im Laufe ihrer beruflichen Karriere profunde Kenntnisse der Schweizer Märkte angeeignet und ein tiefes Verständnis für die Mentalität und das Verhalten dieser Märkte erworben.

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