Schweizer Fernsehen setzt «Late Update» von Michael Elsener ab

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) setzt die Comedy-Sendung «Late Update» mit Michael Elsener ab. Elsener sei ein Ausnahmetalent, aber SRF konzentriere sich lieber auf andere Formate.

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«Er und sein Team haben beeindruckt, mit welcher Professionalität und Leidenschaft sie ihre kreativen Ideen in der Sendung umgesetzt haben», wird Tom Schmidlin, Leiter Entwicklung und Comedy bei SRF, in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. «Dafür danken wir ihnen ganz herzlich.» Es werde sicherlich die Möglichkeit geben, den Ensemble-Mitgliedern in der einen oder anderen Form wieder zu begegnen.

Bei allem Lob: Zufrieden konnte SRF mit dem Format nicht sein. Die Sonntagabend-Sendung hatte schlechte Quoten. Zuletzt hatte die Sendung noch rund 15 Prozent Marktanteil. Seine erste Staffel war noch beliebter und erreichte Werte von knapp 30 Prozent. (SDA)
 

Rückzahlung der Mehrwertsteuer auf Empfangsgebühren mit Verzugszins

Der Bundesrat will bei der Rückerstattung der Mehrwertsteuer auf Empfangsgebühren 5 Prozent Verzugszins für zwei Jahre einrechnen. Weil aber die Zahl der berechtigten Haushalte höher ist als zunächst angenommen, erhalten die Haushalte wie geplant je 50 Franken.

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Das Geld soll rund 3,7 Millionen Haushalten pauschal ausbezahlt werden – falls das Parlament dem Vorgehen zustimmt, im Jahr 2021. Zu Beginn der Vernehmlassung war noch von 3,4 Millionen berechtigten Haushalten ausgegangen worden. Der Bundesrat verabschiedete am Mittwoch die Botschaft zur für die Auszahlung nötigen Gesetzesgrundlage.

 

Maximal 185 Millionen Franken

Hintergrund sind Urteile des Bundesgerichts und Druck aus dem Parlament. Die Lausanner Richter hatten im April 2015 festgehalten, dass auf den Empfangsgebühren keine Mehrwertsteuer erhoben werden darf. 2018 hielten sie fest, dass der Bund die zwischen 2010 und 2015 erhobenen Steuern zurückzahlen müsse.

Maximal will der Bundesrat 185 Millionen Franken zurückzahlen, 20 Millionen mehr als zunächst vorgesehen. Auf Grund der Vernehmlassung berücksichtigt er 5 Prozent Verzugszins für zwei Jahre, was 17 Millionen Franken ausmacht. Hinzu kommt eine Reserve von 3 Millionen Franken für den Fall, dass die Zahl der Begünstigten steigt.

Dies war seit dem Beginn der Vernehmlassung und bis zur Verabschiedung der Botschaft bereits der Fall: Im Entwurf für die Vernehmlassung war noch von 3,4 Millionen Haushalten die Rede, die die Rückerstattung erhalten sollten. Auf Grund einer aktuellen Schätzung ist nun aber von 3,7 Millionen Haushalten auszugehen.

Dank der Einrechnung des Verzugszinses bleibt die Gutschrift pro Haushalt aber trotz höherer Empfängerzahl bei 50 Franken. Vergüten will der Bundesrat das Geld pauschal. Damit müssten sich die Haushalte nicht aktiv melden und es müssten keine aufwendigen und kostspieligen Einzelfälle abgeklärt werden, schreibt der Bundesrat.

 

Nicht für Unternehmen

Eine Rückerstattung der zu Unrecht erhobenen Mehrwertsteuer an Unternehmen hält der Bundesrat nicht für angezeigt. Die meisten Betriebe hätten die Vorsteuer abziehen können und hätten dadurch keine wirtschaftlichen Einbussen erlitten. Die übrigen könnten ihren Anspruch direkt beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) anmelden.

Insgesamt bezahlten Unternehmen zwischen 2010 und 2015 rund 5 Millionen Franken Mehrwertsteuern auf Empfangsgebühren. Nur fünf der 43 Teilnehmer an der Vernehmlassung hätten die Rückerstattung auch an Betriebe verlangt. Dafür ausgesprochen hat sich allerdings das Parlament, mit der Überweisung einer Motion von Nationalrätin Sylvia Flückiger (SVP/AG). (SDA)

ViznerBorel sagt: Danke «Köbi»

Mit einem Kurzfilm gedenkt die Agentur ViznerBorel dem am Dienstag verstorbenen Jakob «Köbi» Kuhn.

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ViznerBorel sagt: Danke «Köbi». Mit diesen Worten möchte auch die Zürcher Agentur Jakob «Köbi» Kuhn ihren Respekt aussprechen. Für die grosse, sportliche Karriere aber vor allem auch für seine menschliche und integrative Persönlichkeit in der Gesellschaft. Jakob «Köbi» Kuhn war und bleibe ein Vorbild über alle Grenzen hinaus, so ViznerBorel. Die Filmaufnahmen sind im Rahmen der EM 2008 für eine Denner-Produktion, umgesetzt durch Manifesto Films, entstanden. Die Musik stammt von Endo Anacondca von Stiller Has.

Radio 1: Adrian Sutter wird Sportchef, Elena Wagen verstärkt die Redaktion

Der Zürcher Privatsender Radio 1 schafft neu die Position des Sportchefs und besetzt die Stelle mit Adrian Sutter.

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Dies auch in Hinblick auf das kommende Jahr, wo mit der Fussball-Europameisterschaft, den Olympischen Sommerspielen und der Eishockey-Weltmeisterschaft in Zürich gleich drei Grossereignisse anstehen. Erster Sportchef von Radio 1 wird Adrian Sutter. Der 41-jährige gehört seit über fünf Jahren als Newsanchor, Produzent und Redaktor zur erweiterten Redaktionsleitung. Er übernimmt das Amt des Sportchefs zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben.

«Wir sind glücklich, dass wir diese Lösung gefunden haben. Adrian verfügt über ein exzellentes Sportwissen und einen unglaublichen Drive und wird uns auch in der Planung der Berichterstattung von Sportereignissen sicher noch einen Schritt weiterbringen», sagt Radio 1-Chefredaktor Jan Vontobel in einer Mitteilung.

Ab Dezember verstärkt ausserdem Elena Wagen die Redaktion von Radio 1. Die promovierte Juristin hat in den letzten gut fünf Jahren beim Lokalfernsehsender Tele Top als VJ, Moderatorin und zuletzt als stellvertretende Programmleiterin gearbeitet. Sie wird bei Radio 1 als Newsredaktorin und Beitragsproduzentin arbeiten und ersetzt Nadine Landert, die den Sender Ende Jahr verlässt.

Marketingchef Achill Prakash verlässt Swisscom

Achill Prakash hat sich entschieden, Swisscom per 1. Januar 2020 zu verlassen, um sich wieder eigenen Projekten und der strategischen Beratung von Kunden zu widmen.

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Als Head of Marketing and Communications habe Achill Prakash und sein Team mit Projekten wie #myprivatepicasso oder der ersten Swisscom Original Serie «Clash» neue Standards in der Marketingkommunikation gesetzt, schreibt Swisscom in einer Mitteilung. In den letzten zwei Jahren habe Prakash die Marketingorganisation der Swisscom nach agilen Grundsätzen mit Erfolg organisiert. 

«Achill hat bei Swisscom neue Impulse gesetzt und hat innovative Kommunikationsmodelle sowie eine grundlegend neue Media Strategie implementiert, die beide am Markt erfolgreich sind», erklärt Marc Werner, Leiter Sales & Services und Mitglied der Konzernleitung. Die Nominierung der neuen Leitung findet in den nächsten Wochen statt.

Sensorisches Marketing führt am PoS zu einem Umsatzplus von 10 Prozent

Zahlreiche Ergebnisse der Studie «Die Quantifizierung der Auswirkungen Sensorischen Marketings» von Mood Media unterstreichen den emotionalen Einfluss von sensorischem Marketing auf die Stimmung der Kunden, und dass dadurch das Kaufverhalten positiv verändert wird.

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Bild: Mood Media/Shutterstock

 

Die Studie zeigt, dass sensorisches Marketing zu einem Umsatzplus von zehn Prozent führen kann. Zudem verweilen Shopper im Schnitt sechs Minuten länger im Laden, wenn über Digital Signage, Klang und Duft eine angenehme Einkaufsatmosphäre geschaffen wird.

«Wir wissen, dass für 78 Prozent der Käufer eine angenehme Atmosphäre entscheidend ist, wenn es um die Frage geht, ob sie lieber vor Ort oder online einkaufen. In der neurologischen Studie mit Walnut Unlimited wollten wir jetzt untersuchen, welche einzelnen Faktoren beim sensorischen Marketing welchen Einfluss auf das Kundenverhalten ausüben», sagt Scott Moore, Global CMO bei Mood Media. «Wenn sensorische Elemente bei der Konzeption und Einrichtung eines Shops strategische Priorität geniessen, wirkt sich dies unmittelbar positiv auf die emotionale Verfassung der Kunden aus. Und dies führt zu direkt messbaren Effekten.» 

 

Belege für den positiven Einfluss von sensorischem Marketing

  • Kunden kaufen mehr Produkte (Steigerung von vier Prozent) – und höherpreisige Produkte (im Schnitt steigt der Warenwert um sechs Prozent), wenn sensorisches Marketing eingesetzt wird.
  • Die Verwendung von Düften ist sehr wirkungsvoll, zum Beispiel, wenn sie bestimmte Bereiche im Laden betont. So stieg in der Fussball-Abteilung von Intersport das emotionale Level der Besucher um 28 Prozent, als dort ein spezielles Duftkonzept eingesetzt wurde.
  • Der Einsatz von Duft führte in der Fussball-Abteilung des Test-Stores zudem zu einem Umsatzanstieg von 26 Prozent (im Vergleich zu den Umsätzen in den entsprechenden Abteilungen der anderen Filialen).
  • Eye-Tracking-Untersuchungen (ET) zeigen, dass die Beachtung digitaler Instore-Screens um fünf Prozent zunimmt, wenn dort Videos und Bewegtbild statt statischer Bilder ausgespielt werden.
  • GSR-Messwerte (Galvanic Skin Response) belegen, dass Kunden unruhig werden, wenn sensorische Elemente im Shop fehlen. 17 Prozent der Shopper fühlen sich in einer ungewöhnlich ruhigen und stimulusfreien Einkaufsumgebung deutlich unwohler.
  • Verbraucher mögen es, sich selbst zu betrachten. Diesen Effekt beschreiben die Studienautoren als «Science of Narcissism». GSR- und ET-Messungen ergeben, dass das Nervensystem der Käufer signifikant stimuliert wird, wenn sie sich im Spiegel betrachten und dort mit den Produkten interagieren können.
  • Die emotionalen Reaktionen der Kunden steigen um 50 Prozent, wenn sie Produkte berühren und sich damit beschäftigen können. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig der stationäre Handel für das Shopping-Erlebnis ist.

«Wir werden auch künftig darauf achten, dass wir im Rahmen unserer Omnichannel-Strategie unseren Kunden in den Geschäften eine eindrucksvolle und nachhaltige Customer Experience bieten», sagt Chris Kleine, Director Design & Development bei IIC-Intersport Intl Corp. «Denn die Studie zeigt eindeutig, wie wichtig sensorische Elemente sind, um im Shop ein emotional positives Umfeld zu schaffen und somit dafür zu sorgen, dass die Kunden gerne wiederkommen.»

Im Auftrag von Mood Media hat das Marktforschungsinstitut Walnut Unlimited gemeinsam mit dem Sportfachhändler Intersport die Studie «Die Quantifizierung der Auswirkungen Sensorischen Marketings» durchgeführt.

Um zu verstehen, wie die Kunden von Intersport auf sensorische Elemente reagieren, wurde in einem Geschäft in Amsterdam mit zwei Phasen experimentiert. In der «All Senses»-Phase wurden sämtliche sensorischen Elemente aktiviert, also Musik, der Duft von frischem Rasen und animierte digitale Screens.

In der zweiten Phase fehlten alle diese Elemente. Die Ergebnisse wurden anschliessend mit drei Intersport Control Stores verglichen, bei denen während des Studienzeitraums nichts verändert wurde.

Um den Impact von Sensorischem Marketing zu messen und Insights zum Konsumentenverhalten zu erhalten, führte Walnut Unlimited Messungen in den Bereichen Galvanic Skin Responses (GSR) und Visual Eye Tracking (ET) durch. 

Chefredaktion der Annabelle neu aufgestellt

Die Geschäftsleitung von Medienart, seit 1. Oktober 2019 neue Herausgeberin der Annabelle, komplettiert die Chefredaktion rund um Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin und Reportagechef Sven Broder. Neu werden Kerstin Hasse als Stv. Chefredaktorin und Head of Digital & Events und Barbara Loop als Head of Lifestyle die Chefredaktion ergänzen.

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Barbara Loop und Kerstin Hasse (v.l.) komplettieren die Chefredaktion der Annabelle.

 

«Ich bin überzeugt, dass wir als stark aufgestellte Chefredaktion Annabelle erfolgreich ins neue Jahrzehnt führen können», sagt Jacqueline Krause-Blouin. Kerstin Hasse arbeitet seit 2016 bei Annabelle. Zunächst war sie als Volontärin im Reportage-Ressort tätig, 2017 erhielt sie eine Festanstellung als Online-Redaktorin. Im Sommer 2019 übernahm sie die Onlineleitung von Annabelle.ch. Zuvor arbeitete die 29-jährige MAZ-Absolventin als Ressortleiterin für das Bündner Tagblatt und als freie Journalistin unter anderem für den Tages-Anzeiger, SRF und Das Magazin. «Ich freue mich auf diese Herausforderung und über das mir entgegengebrachte Vertrauen von Jacqueline Krause-Blouin und Medienart. Die Marke Annabelle soll in Zukunft auch digital gestärkt werden, und ich freue mich sehr, diese Vision umzusetzen.»

Barbara Loop stiess 2012 ebenfalls als Volontärin Reportage zur Annabelle und ist seit 2014 als Redakteurin im Ressort Lifestyle tätig. Von Januar bis Mai 2019 übernahm die 36-Jährige während des Mutterschaftsurlaubs von Jacqueline Krause-Blouin die Lifestyle-Leitung des Magazins. Die studierte Soziologin absolvierte die Diplomausbildung Journalismus am MAZ. Sie ist Mutter von zwei Kindern. «Ich bin davon überzeugt, dass die Wechselwirkung zwischen Lifestyle-Themen und gesellschaftspolitischen Reportagen die Annabelle einzigartig macht und mehr denn je der Lebenswirklichkeit moderner, selbstbewusster Frauen entspricht.»

Der Posten der Chefredaktorin wurde bereits Anfang des Monats mit Jacqueline Krause-Blouin besetzt (Werbewoche.ch berichtete). Die 33-Jährige hatte die Frauenzeitschrift bereits seit August dieses Jahres interimistisch geleitet.

Bekritzeln ausdrücklich erwünscht: Mis Magazin setzt Guerilla-Kampagne um

Für die Plakat-Aktion «Love it? Tag it!» involvierte Mis Magazin regionale Kunstschaffende und liess sie Plakate bemalen, um eine hohe Reichweite auf den Social-Media-Kanälen zu erzielen und Abonnenten zu gewinnen.

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Das Redaktionsteam von Mis Magazin hat eine ungewöhnliche Guerilla-Marketing-Aktion ausgeheckt, um mit den 20 Plakatstellen in der Region Bern–Thun zusätzliche Reichweite zu erlangen. Für die crossmediale Kampagne «Love it? Tag it!» provozierte die Redaktion auf Facebook und Instagram mit Aufrufen wie «Schmieren erlaubt!» oder «Lizenz zum Bekritzeln erteilt». Damit forderte sie ihre Community dazu auf, gleich eigene Statements über das Schweizer Lifestyle-Magazin für Designverliebte und Geniesser auf einem der Plakate zu verewigen. An manchen Plakatstellen baumelten gar Stifte zu diesem Zweck. 

 

Mut zur Mitgestaltung durch Community

Die Plakatmotive enthielten bereits gedruckte Kommentare in Handschrift (Tags), wodurch die Hemmschwelle zum «Bekritzeln» sinken sollte. Im Bewusstsein, Gefahr zu laufen, dass das insbesondere jugendliche «Schmierer» als Einladung verstehen, nahm die Aktion ihren Anfang – und die Schmierereien hielten sich in Grenzen.

Um die Aktion anzuheizen und nicht auf Social-Content angewiesen zu sein, zog das Redaktionsteam die Fäden im Hintergrund und aktivierte sein Kreativ-Netzwerk. Den Kunstschaffenden aus der Region dienten die Plakate als Leinwände zur freien Gestaltung.

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Mit einer gezielten Inszenierung, umgesetzt durch Kreative aus dem Netzwerk des Lifestyle-Magazins, entstand eine ungewöhnliche Werbekampagne mit dem Ziel, Abonnenten zu gewinnen.

 

Abo-Steigerung um das Zehnfache

Ziel der crossmedialen Kampagne war es, sowohl die neue Ausgabe zu bewerben, wie auch Abonnenten zu gewinnen. Allein im Kampagnenzeitraum von 14 Tagen gelang es, die Abonnenten-Zahl um das Zehnfache zu steigern. Denn Mis Magazin will den Turnaround vom Gratis- zum Bezahlmedium schaffen: Seit 2013 wurde Mis Magazin gratis in bis zu 113’000 Haushalte von Bern bis Thun verteilt.

Von der aktuellen Winterausgabe an ändert sich dies: «Wir haben unser inhaltliches Profil geschärft – und Mis Magazin zu einem Schweizer Lifestyle-Magazin für Designverliebte und Geniesser weiterentwickelt. Es ist schlicht zu hochwertig, um gratis an eine zu unspezifische Zielgruppe zu gelangen», führt Chefredaktorin Daniela Dambach aus. 

Die fünfköpfige Redaktion ist überzeugt, dass die bisherigen Leserinnen und Leser bereit sind, 42 Franken für ein Jahres-Abo auszulegen. Weiter setzt Mis Magazin auf exklusive Partnerschaften und ein starkes Supporter-Netzwerk.

Bei der MCH Group fordert Aktionärsgruppe eine ausserordentliche GV

Die Messebetreiberin MCH Group, zu der unter anderem die Messe Zürich gehört, steuert auf turbulente Zeiten zu. Eine Grossaktionärsgruppe, die durch die AMG Fondsverwaltung AG vertreten werde, fordere eine ausserordentliche Generalversammlung, teilte MCH am Mittwoch mit.

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Gemäss den Angaben verlangt der Grossaktionär insbesondere, dass die Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie traktandiert wird. Zudem gehe es ihm um die Offenlegung von Geschäftsbüchern und die Änderung der Statuten.

Die durch AMG vertretene Gruppe erfülle die Voraussetzungen, um eine ausserordentliche Generalversammlung verlangen zu können, hiess es weiter. Laut den offiziellen Angaben hielt der Fonds selbst zuletzt 9,91 Prozent der Aktien.

Der Verwaltungsrat der MCH Group prüfe nun die Begehren und werde noch vor Weihnachten über das weitere Vorgehen informieren.

 

«Gar nicht einverstanden»

Der Schritt kommt nicht überraschend. Am Wochenende hatte AMG-Inhaber Erhard Lee in einem Interview mit The Market ein solches Begehren angekündigt. Denn mit der neuen Strategie sei er «gar nicht einverstanden».

Der Messebetreiber hatte im September angekündigt, er prüfe den Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts. Konkret geht es um die Sparte „Live Marketing Solutions“, die unter anderem Strategieberatung und den Bau von Messe-Pavillons anbietet.

«Wir sind im Gegenteil der Meinung, dass MCH Group die Sparte ‚Live Marketing Solutions‘ ausbauen muss», erklärte nun AMG-Chef Lee im Interview. «Dieses Geschäft ist bisher einfach nicht richtig geführt worden.»

Die neue Strategie bezeichnete Lee im Interview als «rein politischen Entscheid». Vertreter der Politik, die die Mehrheit im MCH-Verwaltungsrat stellten, hätten sich dafür entschieden, dass in erster Linie die Nutzung der Messehallen zu sichern sei. «Denn sonst hätte vor allem die Stadt Basel ein Problem», so Lee. (SDA)
 

Twitter will nicht aktive Accounts wieder freigeben

Twitter wird Accounts, die über einen längeren Zeitraum nicht aktiv waren, demnächst löschen und wieder freigeben. Es ist die erste breit angelegte Aktion dieser Art seit der Gründung des Dienstes 2006.

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Nutzer, die ihre Accounts mehr als sechs Monate nicht benutzt haben, bekommen seit Dienstagabend E-Mails mit der Aufforderung, sich bis zum 11. Dezember mit ihren Profildaten einzuloggen. Sonst werden ihre Account-Namen (wie etwa @Twitter) wieder für andere verfügbar. Dabei ist es nicht notwendig, aktiv zu twittern – eine Anmeldung genügt.

Das bedeutet aber nicht, dass man schon bald auf die Jagd nach freigewordenen Account-Namen gehen kann. Die Löschung der Profile werde einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte ein Twitter-Sprecher dem Technologieblog «The Verge». Unklar ist, was mit Profilen gestorbener Nutzer passiert. Twitter hat keine Funktion, um Accounts von Gestorbenen in einen Gedenkzustand zu versetzen, wie das etwa bei Facebook der Fall ist. Man denke aber über eine Lösung dafür nach, sagte der Sprecher.

Die Bereinigung könnte auch Versuche erschweren, die öffentliche Meinung mit Hilfe gefälschter Profile zu manipulieren. Eine Vorgehensweise der von Russland aus gesteuerten Kampagnen im Zuge der US-Präsidentenwahl 2016 war nach Angaben von IT-Sicherheitsexperten, grosse Mengen vor Jahren eingerichteter Accounts zu reaktivieren. (SDA)

«Gesunde Lunge und hohe Lebensqualität»: Silverspot produziert TV-Spot für Lunge Zürich

Silverspot hat für die Nonprofit-Organisation Lunge Zürich – ehemals Lungenliga Zürich – einen TV-Spot produziert.

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Der aktuelle TV-Spot ein glückliches Paar mit vitaler Ausstrahlung an einem sonnigen Herbsttag. «Es war uns wichtig, dass das Paar die gewünschten Kriterien des Kunden in passender Umgebung erfüllt“, so Remo Civatti, Managing Director von Silverspot, und Nicolas Vonlanthen, Creative Director von Silverspot.

Der Spot wird zum ersten Mal Anfang Dezember auf TeleZüri ausgestrahlt.

#MachEmolEnPunkt: Brandkitchen unterstützt Stiftung Suchthilfe St. Gallen

Zusammen mit Brandkitchen hat die Stiftung Suchthilfe St. Gallen die Kampagne #MachEmolEnPunkt erarbeitet, die von November 2019 bis April 2020 im Raum St. Gallen auf das Thema Kokainsucht aufmerksam machen soll.

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Die Kampagne #MachEmolEnPunkt verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll sie konsumierende Personen sowie deren Angehörigen gezielt helfen, und zum anderen auf die Arbeit der Stiftung Suchthilfe St. Gallen hinweisen. Die Leitidee hinter #MachEmolEnPunkt ist die Anregung zur Selbstreflexion. Die provozierenden Fragen und Statements sind in Mundart formuliert und sprechen die Betroffenen und das direkte Umfeld auf Augenhöhe an. In mehreren Wellen macht die Kampagne, die seit Dienstag in der Stadt und der Region St. Gallen propagiert wird, auf Kokainsucht und die damit verbundenen Folgen aufmerksam. Sie findet ihren Abschlussim April an der OFFA 2020, der Frühjahresmesse in St. Gallen, in Form einer Sonderschau.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden für die rein typografische und schwarzweiss umgesetzte Kampagne sämtliche Schriftelemente durch fotografiertes Kokain zusammengesetzt. Dadurch wird der Konsum des weissen Pulvers suggeriert und hinterlässt den Eindruck von Echtheit. Der für den Kokainkonsum typische ununterbrochene Redefluss, wird bei den Botschaften indes mittels eng gesetzten Leerzeichen ohne Interpunktion simuliert.

Die Kampagne arbeitet mit einer Reihe von Plakaten und Inseraten mit sieben verschiedenen Fragen und Statements, wobei Vernetzungspartner der Stiftung, wie beispielsweise Schulen, mit eingebunden werden. Nebst der Animation für Kinos werden zudem Onlinebanner, die eigene Website und Giveaways wie Postkarten und Bierdeckel eingesetzt.

Jürg Niggli, Geschäftsleiter bei der Stiftung Suchthilfe St. Gallen: «Wir sind davon überzeugt, den passenden Auftritt, mit den richtigen, zielführenden Methoden für die Kampagne gefunden zu haben. Das Team von Brandkitchen beeindruckte uns von Beginn weg durch kreative und frische Ideen. Uns war wichtig, nicht nur Personen, die konsumieren, sondern auch das direkte Umfeld anzusprechen. Es war grossartig zu sehen, wie Brandkitchen dies verstanden hat und nicht nur bei der Konzeption, sondern auch bei der Umsetzung mit Herzblut dabei war. Nun hoffen wir, dass unsere Telefone heiss laufen und bedanken uns bei Brandkitchen für die tolle Zusammenarbeit.»

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Verantwortlich bei der Stiftung Suchthilfe: Jürg Niggli (Geschäftsleiter); Regine Rust (Bereichsleiterin Beratung). Verantwortlich bei Brandkitchen Spreitenbach: Helmut La, Marcus Zbonek (Creative Collective); Andreas Fiersbach (Account Director); Dominik von Däniken (Head Production); Jakub Deja (Art Director); Andreas Opalka (Fotografie); Sheyla-Sole Spiess (Projektleiterin); Eva Knecht (Typografische Gestalterin); Rasa Tokovic (3D).

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