Christian Baertschi wird neuer VR-Präsident von Serviceplan – Peter Felser verkauft seine Anteile

Personelle Veränderungen im Haus der Kommunikation der Serviceplan Gruppe Schweiz: Christian Baertschi übernimmt von Peter Felser das Verwaltungsratspräsidium der Serviceplan Group Switzerland. Peter Felser zieht sich aus dem Verwaltungsrat zurück. Pam Hügli und Raul Serrat erhöhen ihre Anteile an der Serviceplan Suisse.

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Die Generalversammlung der Serviceplan Group Switzerland hat Christian Baertschi, Chef des Zürcher Haus der Kommunikation, zum Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt. Mit seinem Rückzug aus dem Verwaltungsrat, verkauft Felser auch seine Aktien an der Agentur. Diese kaufen Pam Hügli, CEO und Raul Serrat, Executive Creative Director von Serviceplan Suisse. Damit können sie ihre Anteile erhöhen und sich unternehmerisch noch stärker engagieren.

Peter Felser unterstützte Christian Baertschi als Verwaltungsrat beim Auf- und Ausbau der Serviceplan Gruppe in der Schweiz seit sechs Jahren. Felser zu seinem Austritt bei Serviceplan: «Die letzten sechs Jahre waren extrem spannend. Die Entwicklung der Agenturgruppe fulminant. Es freut mich, dass ich die eine oder andere Erfahrung beim Auf- und Ausbau einer erfolgreichen Agentur weitergeben konnte.» Die Erfolgsaussichten der Gruppe in der Schweiz beurteilt Felser weiterhin positiv: «Die Kombination von unternehmerisch denkenden und handelnden lokalen Geschäftsführern mit einem potenten internationalen Netzwerk ist einzigartig. Mit Christian Baertschi, Pam Hügli, Raul Serrat und Balz Lendorff sind die lokalen Agenturen im Haus der Kommunikation bodenständig und unternehmerisch aufgestellt. Dieses unternehmerische Verständnis schätzen die Kunden.»
 

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Christian Baertschi, neuer Verwaltungsratspräsident der Serviceplan Group Switzerland: «Peter Felser hat den Werbemarkt in den letzten Jahrzehnten geprägt und ist dabei immer auf dem Boden geblieben. Wir werden ihn als Verwaltungsratspräsident vermissen, aber als Freund weiterhin regelmässig sehen.» Pam Hügli, CEO von Serviceplan Suisse: «Ich durfte viele Jahre mit Peter Felser arbeiten. Er war dabei stets ein Mentor, welcher Kollegen und Kolleginnen immer bestmöglich gefördert und aufgebaut hat.»

Und Raul Serrat doppelt nach. «Pam Hügli, Christian Baertschi und ich arbeiten heute erfolgreich und gerne zusammen, weil wir uns in der damaligen Agentur von Peter Felser geschäftlich kennengelernt haben.»

Verstärker Fokus auf strategischer Arbeit

Gegenüber Werbewoche.ch betont Christian Baertschi, dass sich an seiner täglichen Arbeit nicht allzu viel ändern werde – denn als CEO/Partner der Agentur-Gruppe sei er schon bisher für die Koordinierung und die strategische Ausrichtung der ansonsten relativ autonom agierenden Unternehmen Serviceplan, Plan.Net, Solutions und Mediaplus zuständig gewesen. Mit der Übernahme der Verwaltungsratspräsidentschaft werde seine Aktivität in diesem Bereich nochmals vertieft. Gleichzeitig wolle er weiterhin «einige wenige Mandate im Tagesgeschäft» betreuen und sich «Szenario-Planungen für mögliche Branchenumbrüche» widmen. 

Dass kürzere Entscheidungswege nun dazu führten, dass sie Agentur-Gruppe schneller agiere, glaubt der neue Verwaltungsratspräsident übrigens nicht: «Die letzten sieben Jahre des Aufbaus haben mir sicher einige Erfahrungen gegeben, welche meine strategischen Entscheidungen auch massgeblich beeinflussen werden. Schneller werden diese nicht getroffen, da wir bisher schon rasant unterwegs waren und das sicher auch so bleiben wird», so Christian Baertschi.

Oscar Ferrer wird neuer Managing Partner von Jeff

Oscar Ferrer, bisheriger Marketing Director von Mercedes-Benz und früherer Head of Marketing bei Red Bull, legt den Business-Anzug ab und wechselt auf die Agenturseite als neuer Managing Partner von Jeff.

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Ferrer wird per Januar 2020 die bisherige Geschäftsleitung, bestehend unter anderem aus Michael Meyer und Linus Eidenbenz, erweitern. Der studierte Betriebsökonom war während der letzten 18 Jahre in verschiedenen führenden Marketing-Positionen tätig – zuletzt war er für die Markenverjüngung des Automobil-Brands mit dem Stern verantwortlich.

«Der Einstieg von Oscar Ferrer, einem langjährigen Marketing-Profi und ehemaligen Geschäftsleitungsmitglied von Red Bull und Mercedes-Benz Schweiz, ist für uns ein sehr wertvoller Gewinn und ein deutliches Signal für die Stärke und Positionierung von Jeff», sagt Michael Meyer. Ferrer werde die Agentur aufgrund seines umfassenden Leistungsnachweises zudem ideal ergänzen und wichtige Bereiche wie Strategie, Media und Storytelling weiter stärken und ausbauen, wie Linus Eidenbenz fortführt.

«Jeff hat sich in den letzten Jahren vom Eventspezialisten zu einer sehr starken und innovativen Agentur gewandelt, die als ‹One-Stop-Shop› alle Disziplinen der Marketing-Klaviatur beherrscht und erfolgreich implementiert“, so der neue Mitinhaber Ferrer.

Ad.X regelt Nachfolge: Moreno und Elvira Cavaliere übernehmen

Werner Baumann übergibt seine im Jahr 2000 gegründete Firma in neue Hände. Die im Classified-Markt spezialisierte Ad.X wird per 1. Januar 2020 von Moreno und Elvira Cavaliere übernommen.

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Stabwechsel in der Geschäftsleitung: Moreno Cavaliere übernimmt für Werner Baumann (v.l.n.r.).

 

Moreno und Elvira Cavaliere werden als Verwaltungsräte firmieren. Markus Bucher, langjähriger Managing Director von Publiconnect, wird das Unternehmen spätestens ab dem 1. März 2020 operativ als Managing Director leiten. Werner Baumann wird Ad.X in Zukunft als Senior Advisor in einem Teilzeitmandat zur Verfügung stehen.

Werner Baumann: «Als Gründer, Inhaber und VR-P durfte ich äusserst spannende 19 Jahre gestalten, bedingt durch die digitale Transformation und den Medienwandel. Mit Moreno Cavaliere kann ich nun einen Nachfolger präsentieren, der meine hohen Qualitätsansprüche voll und ganz teilt. Als VR wird er im strategischen Bereich sein langjähriges Know-how in der Medienbranche einbringen. Durch meine Tätigkeit als Senior Advisor profitieren Kunden und Partner weiterhin von meiner Erfahrung. Für Kontinuität ist also gesorgt.»

Management-Buyout bei Republica – Furrerhugi beteiligt sich an Agentur

Die Berner Kommunikationsagentur Republica wird per 1. Januar 2020 wieder zu einer eigenständigen inhabergeführten Agentur: CEO Bala Trachsel übernimmt zusammen mit dem Management die Aktien, die aktuell im Besitz der Bernexpo Holding sind.

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Das Team von Republica am neuen Standort Matte Lab.

 

Per 1. Januar 2020 wird Republica wieder eigenständig und durch ihre Inhaberin geführt: Bala Trachsel übernimmt gemeinsam mit dem Management die Aktien, die aktuell im Besitz der Bernexpo Holding sind. Republica wurde Anfang 2016 ein Teil der Bernexpo Groupe, um den damals traditionell ausgerichteten Messebetrieb mit ihren Kernkompetenzen im strategischen Marketing, Branding und in der Live-Kommunikation zu ergänzen. Umgekehrt konnte Republica in den letzten Jahren ihre Erfahrungen in den Bereichen Freizeit, Ferien, Bau, Industrie sowie Bildung vertiefen.

«Wir haben enorm voneinander profitiert und unsere damals gesteckten Zielsetzungen des Zusammenschlusses vollumfänglich erreicht», so Bala Trachsel. In der Zwischenzeit konnte Bernexpo das seinerzeit fehlende Knowhow intern aufbauen und etablieren.

Republica verfügt über ein 35-köpfiges interdisziplinäres Team, hat eben neue Räumlichkeiten im Matte Lab in Bern bezogen und will sich zusammen mit einem kollaborativen Netzwerk als Content- und Campaigningagentur mit hoher Digitalkompetenz weiterentwickeln. «Wir setzen dabei nicht auf Silodenken, sondern auf ganzheitliche Beratung und Kooperation», sagt Trachsel. Republica wird dies als eigenständige Agentur effizienter und freier tun können. «Wir werden auch in Zukunft eng mit Bernexpo zusammenarbeiten», so Bala Trachsel.

Im Zuge dieser Transaktion wird sich die Furrerhugi Holding als neue Minderheitsaktionärin an Republica beteiligen. Die Holding wird massgeblich geprägt durch die auf Public Affairs, Public Relations und Corporate Communication spezialisierte Agentur Furrerhugi. Die beiden Berner Unternehmen Republica und Furrerhugi verbindet eine langjährige Zusammenarbeit – nicht zuletzt über den gemeinsamen Kunden Bernexpo, den sie auch in Zukunft begleiten und für den sie neue Formate und Kampagnen lancieren werden.

Republica wird somit per 1. Januar 2020 die von Furrerhugi initiierte Markenallianz Comfederation stärken, zu der sich die sechs Unternehmen Furrerhugi (Bern, Zürich, Lugano, Brüssel), Crausaz stratégie et Communication (Fribourg, Lausanne), Narwal (Zug), Evenjo (Bern), Mindnow (Zürich) und Clé de Berne (Bern) im Mai 2019 zusammengeschlossen haben.

Eine gute Digitalstrategie mit mehr Fokus auf Mobile wird immer wichtiger

Bain & Company und Google Schweiz zeigen mit der Studie «Your Customers Put Mobile First. Do You?», dass eine gelungene Mobile-User-Experience das Umsatzpotenzial steigert. Deshalb muss bei der Digitalstrategie dem «Mobile First»-Ansatz immer mehr Wichtigkeit beigemessen werden.

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Unternehmen müssen in Zukunft verstärkt den Anforderungen mobiler Nutzer Rechnung tragen (Bild: Pixabay).

 

Für die Studie wurden die jeweils 100 meistbesuchten Websites in der Schweiz aus zehn Branchen untersucht. Das Ergebnis: Obwohl immer mehr Verbraucher mit Smartphone oder Tablet surfen und shoppen, schöpfen viele Unternehmen bislang das Potenzial des mobilen Kanals bei Weitem nicht aus.

Nur rund 10 Prozent aller mobilen Websites in der Schweiz öffnen sich auf dem Smartphone in weniger als drei Sekunden. Mobile Websites laden zu langsam, Inhalte lassen sich nur schwer finden, verärgerte Kunden brechen ab und wechseln zum Wettbewerb.

«Der mobile Kanal ist in vielen Branchen heute der wichtigste Zugangsweg für Kunden, doch viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung», erklärt Sebastian Walter, Expert Vice President bei Bain und Co-Autor der Studie. «Damit geht ihnen Geschäftspotenzial verloren.»

Laut den Analysen von Bain und Google verlässt über die Hälfte der Mobile-Nutzer eine Website, wenn sie länger als drei Sekunden lädt. Tatsächlich benötigen rund 50 Prozent der Websites in der Schweiz fünf Sekunden oder länger, bis auf einem mobilen Endgerät ein bedeutungsvoller Inhalt angezeigt wird.

 

Anforderungen mobiler Nutzer Rechnung tragen

Die Nutzung mobiler Endgeräte steigt kontinuierlich. Der Studie zufolge surfen schon heute täglich mehr als fünf Milliarden Menschen weltweit mit Smartphone und Tablet; 2025 werden es sechs Milliarden sein. Allein in der Schweiz entfällt in manchen Branchen bis zu 70 Prozent des Online-Traffics auf mobile Endgeräte, im Durchschnitt sind es rund 60 Prozent. Gleichzeitig werden in Westeuropa etwa 40 Prozent aller Onlineumsätze via Smartphone und Tablet generiert.

Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich darauf einzustellen. «Bei den Internetauftritten zahlreicher Firmen sind Desktop- und Mobilversion noch schlecht miteinander verzahnt», stellt Gregor Doser, Industry Leader bei Google Schweiz und Co-Autor der Studie, fest. «Oft sind Websites auf mobilen Geräten noch viel zu langsam. So leidet die Kundenzufriedenheit, und Verkaufszahlen sowie Erträge können sinken.»

Bain und Google haben im Rahmen der Studie drei zentrale Themen identifiziert, die das Kundenerlebnis auf dem mobilen Kanal deutlich verbessern:

  • Kundenorientiertes Design. Die Kundenreise muss sich am tatsächlichen Nutzerbedürfnis orientieren. Eine Website sollte ebenso einfach wie zielführend gestaltet sein und trotzdem eingehend informieren. Bei Websites für den Zugriff von mobilen Endgeräten ist Einfachheit aufgrund der kleineren Bildschirmfläche umso entscheidender. 
  • Aktuelles technologisches Design. Schnelle Ladezeiten und reibungslose Übergänge sind auch das Ergebnis guter Technik. Unpassende Bildgrössen sollten vermieden und unnötiger Code gekürzt werden. Kundenorientierte Load-Optimierungen beschleunigen das Laden von relevantem Content. 
  • Regelmässige Messung der Performance. Eine Ursache für die oft unzureichende Leistungsfähigkeit mobiler Websites ist, dass wesentliche Kennzahlen nicht gemessen werden. Grundelemente wie die Kundenzufriedenheit, die Bounce-Rate oder der Anteil der Kaufabschlüsse sollten für den mobilen Kanal ermittelt werden.

 

Umfassende Digitalstrategie von essenzieller Bedeutung

Unternehmen sollten daher kontinuierlich an ihren mobilen Websites arbeiten. «Rund 40 Prozent der Websites sind sechs Monate nachdem sie überarbeitet wurden wieder deutlich langsamer», sagt Bain-Experte Walter. «Entscheidend ist es, die Organisation so aufzustellen, dass die einzelnen Kanäle dauerhaft auf hohem Leistungsniveau gehalten werden. Dazu müssen oft die digitalen Unternehmenseinheiten angepasst werden.»

Für diese Transformation sollten vier Handlungsfelder berücksichtigt werden:

  • Anpassung an die digitale Realität und Zukunft. Die Optimierung sollte sich mittelfristig an der Entwicklung der Technologie und des Wettbewerbs ausrichten, dem sich verändernden Kundenverhalten sowie dem Aufbau Unternehmensinterner Kompetenzen. Entsprechend muss die Performanceverbesserung der (mobilen) Websites in der Unternehmensstrategie und den -zielen festgeschrieben werden. 
  • Geschäftsmodell. Die digitalen Initiativen folgen den Geschäftszielen, nicht umgekehrt. Sie sind nur sinnvoll, wenn sie nicht bloss technische Kriterien erfüllen, sondern für die Kunden – und damit auch für das Unternehmen – Wert schaffen. Alle Änderungen sollten sich deshalb auf die wesentlichen Kundensegmente und Geschäftsbereiche fokussieren.
  • Organisatorische Notwendigkeiten. Die Führungskräfte sollten neben den technischen Erfordernissen auch Unternehmensorganisation und -kultur im Blick haben. Oft ist die grösste Herausforderung, die passenden Talente einzustellen und die langjährigen Beschäftigten weiterzuentwickeln. Zudem gilt es vielerorts die IT-Infrastruktur anzupassen. 
  • Orchestrierung der Transformation. Nur wenn das Topmanagement die Verbesserungen tatsächlich als Priorität ansieht und dies auch im Unternehmen kommuniziert, werden Änderungen spürbar. Zudem müssen die nötigen finanziellen Ressourcen bereitstehen. 

Flexibles und gleichzeitig langfristiges Denken ist nötig, wollen Unternehmen mit dem rasanten Wandel hin zu «Mobile First» Schritt halten. «Weil die Konsumenten zunehmend auf mobilen Endgeräten unterwegs sind, sollten Firmen ihre Onlinepräsenz punkto mobiler Nutzerfreundlichkeit laufend prüfen und wo nötig optimieren», betont Gregor Doser von Google Schweiz. «Wer sich auf die Bedürfnisse der Nutzer einstellt, die vorhandenen Tools gezielt einsetzt, den Erfolg misst und seinen digitalen Fahrplan stets in die Unternehmensstrategie einbettet, wird den Weg in die digitale Zukunft souverän meistern.»

CH Media führt den Bereich Technik der TV- und Radiosender zusammen

Steve Handke übernimmt die gesamtheitliche Leitung Technik für TV und Radio bei CH Media. Der vorherige Chief Operator and Head of Technical Department der 3 Plus-Sendergruppe berichtet in dieser Funktion an Pascal Scherrer (Leiter TV Regional) und Florian Wanner (Leiter Radio).

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Steve Handke übernimmt die Funktion als Leiter Technik und Technolgie TV & Radio und verantwortet in dieser Position die Technik für die regionalen TV-Sender Tele Züri, Tele M1, Tele Bärn, TVO und Tele 1, für die nationalen TV-Sender 3+, 4+, 5+, 6+, TV24, TV25 und S1 und die Radio-Sender Radio 24, Radio Argovia, Radio FM1, Radio Pilatus, Virgin Radio Switzerland und Radio Melody. Handke ist damit unter anderem für die technische Integration der 3 Plus-Sendergruppe, den Umzug an den neuen Standort «Leonardo» und den Aufbau der cross-medialen technischen Infrastruktur zuständig. Peter Canale, der bisherige Leiter Technik und Produktion TV begleitet Steve Handke mit einer fundierten Übergabe bis zu seinem operativen Austritt im 2020. Danach begleitet Canale das Projekt «Leonardo» bis zu seiner Pensionierung Mitte 2021.

Seit 2006 ist der 44-jährige Handke für die 3 Plus-Sendergruppe als Chief Operator and Head of Technical Department für den operativen live und non-live Sendbetrieb, die Leitung und Organisation des Technikteams, die Office IT und die Remoteüberwachung verantwortlich. Bei der Entwicklung, dem Aufbau und des Betriebs des gesamten Ingest- und Playoutsystems war Handke federführend. Zuvor war Handke unter anderem bei Viva Schweiz während sieben Jahren als Chief Operator and Head of Production und Studiomanager tätig.
 

«Kennsch es?»: Advery lanciert Kampagne für psychische Gesundheit von Jugendlichen

Das Amt für Gesundheit Kanton Zug ging in einem partizipativen Jugendforschungsprojekt der Frage nach, was Jugendliche tun, um psychisch gesund zu bleiben. Die Ostschweizer Agentur Advery hat nun eine Kampagne entwickelt, die den partizipativen Ansatz weiterführt.

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In einem partizipativen Jugendforschungsprojekt des Amts für Gesundheit Kanton Zug sind 14- bis 18-jährige Jugendliche – sogenannte Jugendforschende – der Frage nachgegangen, was Jugendliche zur Förderung und Erhaltung ihrer psychischen Gesundheit tun.

Mit einem finanziellen Beitrag und der Unterstützung der J&K Wonderland Foundation wollte das Forschungsteam herausfinden, welche Situationen und Gründe es gibt, die Jugendlichen gut respektive nicht guttun – und welche Strategien sie anwenden, um psychisch gesund zu sein oder zu bleiben. Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit (HSLU) begleitete das Amt im Forschungsprozess und bei der Durchführung des Projekts.

 

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Den Gedanken der Partizipation hat das Projektteam um Olivier Favre und Michèle Omlin vom Amt für Gesundheit des Kantons Zug nun weiterentwickelt. Zusammen mit Advery, die selbst Jugendliche mit psychischen Schwierigkeiten zu Grafikern und Mediamatikern ausbildet, wurde eine Sensibilisierungskampagne zur psychischen Gesundheit ausgearbeitet.

Die Kampagne macht mittels auffälliger Illustrationen und Animationen auf die vier Tipps der Jugendforschenden aufmerksam. «Die Kampagne ist bewusst von Jugendlichen für Jugendliche erarbeitet worden. Der Stil und die Ansprache entsprechen den Bedürfnissen und Erwartungen der Jugendlichen – dies war uns wichtig bei der Umsetzung», erläutert Olivier Favre.

 

Vier Alltagssituationen als Aufhänger

Aufhänger der Kampagne ist die Frage «Kennsch es?», die zusammen mit einer dramatisierten Illustration die Jugendlichen auf eine typische Alltagssituation aufmerksam machen soll. Ab Dezember sind die vier Hauptsujets an verschiedenen Orten im Kanton Zug zu sehen – zum Beispiel an ausgewählten Plakatstellen, im Bus und in den Zuger Kinos. Zudem wurde unter Kennsch-es.ch eine Internetseite mit weiterführenden Informationen und Links zu Fach- und Beratungsstellen realisiert.

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Warum Kunden auch künftig im Geschäft einkaufen werden – trotz Online-Shopping

Online shoppen oder im Laden stöbern? Die Antwort lautet: beides. Online überzeugen Auswahl und flexibles Einkaufen, im Geschäft Kundenservice und Einkaufserlebnis. Diese Erkenntnisse gehen aus der aktuellen «Value of a Visit»-Studie der Location-Plattform GroundTruth hervor, für die zwischen August und September über 1000 Menschen zu ihrem Kaufverhalten befragt wurden.

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Die in Deutschland durchgeführte Studie zeigt: Kunden lieben den Einkauf im Geschäft: Nur zehn Prozent der Befragten stimmen zu, dass sie irgendwann alle gewünschten Produkte online kaufen werden. 50 Prozent wären enttäuscht, wenn ihr Ladengeschäft schließen würde. Vom Einkaufserlebnis, ob gut oder schlecht, berichten 56 Prozent auch gern ihren Freunden und ihrer Familie. 55 Prozent entscheiden auf Basis ihrer Erfahrung, ob sie ein Geschäft weiterhin frequentieren. Eine wichtige Verbindung zur Online-Welt: 59 Prozent der Kunden recherchieren vor dem Kauf im Laden zu Produkten online, 32 Prozent tun dies gelegentlich. Beim Autokauf informieren sich ganze 73 Prozent zunächst im Web.

 

Warum Kunden online kaufen: Auswahl, Flexibilität, Bequemlichkeit 

Die Mehrheit der Befragten (jeweils über 60 Prozent) schätzen es beim Online-Kauf, zeitlich flexibel und unabhängig von Öffnungszeiten einzukaufen und Preise zu vergleichen. Jeweils über 50 Prozent mögen das breitere Sortiment und die örtliche Flexibilität. Ebenfalls die Hälfte der Befragten lässt sich beim Shoppen von anderen Produkten inspirieren und legen daneben Wert auf Online-Produktinformationen und Bewertungen. Diese Vorteile schätzen Frauen mehr als ihre männlichen Pendants. Online-Shopper nutzen übrigens aktuell eher den Desktop als ihr Mobilgerät, jeder Dritte nutzt beides.

 

Warum Kunden im Geschäft kaufen: Erlebnis und Vertrauen

Trotz aller Online-Flexibilität: Über 60 Prozent der Befragten stören die Versandkosten, rund 55 Prozent bemängeln die Wartezeit und 41 Prozent berichten von Versandproblemen. Kein Wunder, dass knapp drei Viertel der stationären Käufer (73 Prozent) es schätzen, Produkte im Laden sehen, anfassen und direkt mitnehmen zu können. Über 40 Prozent mögen die einfache Rückgabe und lassen sich im Geschäft gern auch von anderen Produkten inspirieren. Frauen schätzen diese Vorteile generell mehr als Männer. Dabei „bummeln“ und stöbern die 35- bis 65-Jährigen lieber als die jüngere Klientel zwischen 18 und 35 Jahren. Doch selbst eingefleischte Online-Käufer zieht es zu bestimmten Gelegenheiten in den Laden: 60 Prozent lassen sich von Sonderverkäufen locken, 39 Prozent suchen Geschäfte im Urlaub auf und 37 Prozent shoppen Geschenke. Für 29 Prozent ist der Ladenbummel zudem ein Gemeinschaftserlebnis mit Freunden und Familie. Besonders junge Leute mögen außerdem Unterhaltung und Events im stationären Handel. Aber auch in Sachen Beratung und Vertrauen liegt der stationäre Handel vorn: Guter Kundenservice ist für die Hälfte (51 Prozent) wichtig, 37 Prozent schätzen Produktproben.

 

Kommen, sehen, mitnehmen: Produkte des täglichen Bedarfs 

Besonders Alltagsprodukte werden meist eher stationär erworben. Lebensmittel und Körperpflegeprodukte kaufen jeweils rund 90 Prozent der Befragten lieber im Geschäft, bei Haushaltsartikeln sind es über 80 Prozent, bei Möbeln noch 58, bei Autos 49 Prozent. Bekleidung kaufen über 30 Prozent hingegen schon online und ebenso viele nutzen Online- und Offline-Kanäle gleichermaßen. Elektronische Artikel werden hingegen von 56 Prozent online bestellt, 21 Prozent nutzen beide Kanäle. In der Regel geben die Kunden übrigens online und offline ähnliche Summen aus.

Johannes Paysen, Country Manager Germany bei GroundTruth resümiert: «Unsere Studie zeigt, dass die meisten Befragten ihr Kaufverhalten künftig beibehalten werden. Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass der Offline-Handel auch weiterhin rentabel und beliebt ist. Immer mehr Online-Retailer eröffnen stationäre Geschäfte, wie beispielsweise Mister Spex und Notebooksbilliger.de. Sie haben verstanden, dass eine Verzahnung von online und offline eingesetzt werden kann, um die Vorteile beider Optionen auszuschöpfen.»

Über die Studie

Im August und September 2019 wurden im Rahmen der «Value of a Visit»-Studie von GroundTruth 1002 Deutsche zwischen 18 und 65 Jahren in einem Online-Panel zu ihrem Kaufverhalten online und offline befragt.

 

Meta Design schickt die Schweizer Berghilfe mit neuem Auftritt in die Zukunft

Die Schweizer Berghilfe tritt neuerdings mit komplett überarbeiteter Marke auf und positioniert sich für eine Bergwelt im Wandel der Zeit. Für die Umsetzung zeichnet MetaDesign verantwortlich.

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Die wirtschaftlichen und demografischen Verhältnisse in den Schweizer Bergregionen befinden sich im Wandel. Mit geschärfter Markenpositionierung reagiert die Schweizer Berghilfe auf die neue Realität in ihrem Einflussgebiet.

In diesem Prozess hat MetaDesign den gesamten Auftritt überdacht und von Grund auf neu entwickelt. Die Typografie und das neue Logo zitieren in ihrer Zeichensprache Wegmarkierungen und Formen, die den alpinen Regionen seit Jahrhunderten vertraut sind. Eine Verankerung in der Bergwelt, die sich auch farblich prägnant ausdrücken soll.

Gleichzeitig werden die Elemente des neuen Markenauftritts modular immer wieder neu kombiniert. Für medienübergreifende Anwendungen, die kommunikative Zeichen setzen für die ganze Bergwelt.

Alexander Haldemann, CEO von MetaDesign: «Die Schweizer Berghilfe leistet mit ihrer Unterstützung der Bergregionen einen unermüdlichen und wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Wir sind sehr glücklich, unseren Teil dazu beizusteuern, dass diese Arbeit auch zukünftig in voller Tragweite wahrgenommen wird.»

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Rosarot rennt los für Sponser

Die Zürcher Agentur Rosarot hat für eine Produkteauswahl des Schweizer Sportnahrungsherstellers Sponser aus Wollerau SZ im Migros-Angebot eine Packaging Subline revitalisiert und das neue proteinreiche Sprudelgetränk gestaltet.

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Um die Verkaufszahlen der Produkteauswahl von Sponser in den Regalen der Migros zu steigern, wurde Rosarot mit einer Revitalisierung beauftragt. Gefordert war eine Design-Optimierung im Rahmen der Brand-Visibility von Sponser, die für mehr Aufmerksamkeit sorgt und eine geschmackvolle Geschichte über die Verpackung erzählt. Die Produkte sollten sich insgesamt deutlich «foodiger», appetitlicher und weniger technisch zeigen.

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Neuer Lifestyle aus der Dose

Auch einem völlig neu entwickelten Produkt «Whey Protein Sports Water» hat die Agentur ein erfrischendes Gesicht geben.

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Verantwortlich bei Sponser: Yvonne Forster, Remo Jutzeler (Project Manager). Verantwortlich bei Rosarot: René Karrer (Creative Direction); Andrea Bissig (Art Direction); Florian Klein, Andreia Marques (Graphic Design); Stephanie Steimer, Flavia Hänni (DTP).

Der grösste Adventskalender der Schweiz ist digital

Der Campus Sursee ist mit 550 Hotelzimmern das grösste Seminarhotel der Schweiz. Logisch also, dass Walder,Werber auch bei seinem Adventskalender ganz gross denkt.

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Mit einem digitalen und interaktiven Webspecial, das nicht 24 Türchen, sondern gleich 550 davon hat. Wer Glück hat, findet hinter den Türchen des Online-Adventskalenders attraktive Preise. Die Aktion richtet sich genauso an ausgewählte Gäste des Seminarhotels sowie an die breite Öffentlichkeit, die über Online- und Social-Media-Kanäle involviert wurden. Ein weiteres Highlight: An der Reception gibt’s den Adventskalender als riesige 3D-Installation, an dem die Besucher auch vor Ort ihr Glück versuchen können. «Wir wollen bei uns am Campus Sursee unsere Gäste immer wieder überraschen und begeistern», erklärt Martin Schmid, Marketingleiter des Seminarhotels. «Und das ist walder,werber mit ihrer Idee gelungen. Der Start war fantastisch und wir hatten bereits in den ersten Tagen einen sehr grossen Impact mit der Kampagne». 

Hier geht’s zum grössten Adventskalender der Schweiz.
 

Verantwortlich bei Campus Sursee Seminarzentrum: Martin Schmid (Marketingleiter). Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung), Anna Kindlimann, Stefan Moeschlin (Creative Direction), Manuela Schlumpf (Beratung), Benjamin Kocher (Leitung Digital), Lea Baldinger (Art Direction), Flurina Decasper (Text), Laurin Waller (Programmierung), Corsin Kessler (Produktion).

Marcus Hebein verlässt Keystone-SDA

Marcus Hebein verlässt im Dezember Keystone-SDA. Hebein hat in den vergangenen zehn Monaten als Leiter des multimedialen Newsrooms und Leiter Chefredaktion wichtige Aufbauarbeit für den Newsroom der Zukunft geleistet und möchte sich künftig wieder auf eigene Medienprojekte konzentrieren.

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Marcus Hebein war seit März 2019 bei Keystone-SDA als Leiter des multimedialen Newsrooms tätig. Zuvor war Hebein stellvertretender Chefredaktor der österreichischen Nachrichtenagentur APA und dort insbesondere für den Aufbau von multimedialen redaktionellen Services und Workflows verantwortlich. 

Dieses Wissen und seine Erfahrung hat Hebein in den vergangenen zehn Monaten in den Dienst von Keystone-SDA gestellt und so laut Mitteilung wesentlich zum Aufbau des Newsrooms der Zukunft beigetragen. So wurden in dieser Zeit die Live- und Realtime-Dienste in Text und Video entwickelt und in den operativen Betrieb überführt sowie der multimediale Blog als neues Element des Basisdiensts aufgebaut. 

Ebenso wurden in dieser Zeit wichtige Schritte zur räumlichen und organisatorischen Integration von Text, Bild und Video im Newsroom am Standort Bern Wankdorf umgesetzt. Die Aufbauphase des Newsrooms ist damit abgeschlossen.

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