Geyst für GVZ: «Wir denken mit»

Geyst hat in Zusammenarbeit mit der GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich die Präventionskampagne «Wir denken mit» erarbeitet. Ein interaktiver Informationspavillon wird sich für mindestens zwei Jahre auf Roadshow befinden.

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 «Wir denken mit» soll der Bevölkerung den Dreiecksauftrag der GVZ – Schadenvermeidung, Schadenbegrenzung, Schadenregulierung – näherbringen und aufzeigen, dass die GVZ mehr ist als eine obligatorische Gebäudeversicherung ist.

Nebst dem Informationspavillon, das Herzstück der Kampagne, konzipierte und realisierte Geyst eine damit verbundene Website, einen GVZ-Imagefilm und sämtliche Pavillon-Texte. Zudem zeichnet die Agentur für Kundenbroschüre, Media Release, Publireportage und Weiteres verantwortlich.

Der Pavillon ist eine Erlebnisplattform mit einer Fülle an Informationen rund um die Themen Brandschutz, Feuerwehr und Versicherung.

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Verantwortlich bei GVZ: Barbara Greuter (Leiterin Marketingkommunikation); Cornelia Königslehner (Fachspezialistin Kommunikation). Verantwortlich bei Geyst: Manuela Albrecht, Steph Huber (Beratung); Reto Odermatt, Christian Raissig, Cyril Schicker, Francesca Stöckli (Kreation); Nicole Leiser, Robert Lisac (Digital Solutions); Dave Maire, Venanzio Peterle (DTP/Bild). Weitere Partner: TYMA – Yannis Petrone & Tim Holder (Film).

Das Schweizer Jahr 2019 in Google-Suchbegriffen

Mit dem «Google Year in Search 2019» fühlt Google den Puls des vergangenen Jahres und präsentiert die beliebtesten Suchbegriffe der Schweiz. Die Suchbegriffe, die in diesem Jahr hierzulande besonders häufig erfragt wurden, hat das Unternehmen am Dienstagabend an der Europaallee bekanntgegeben. In einem Quiz-Duell traten Medienschaffende gegeneinander an.

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Am «Google Year in Search 2019»-Quiz mussten Medienschaffende Suchbegriffe aus zehn verschiedenen Kategorien herausfinden. Die Tenues der Quizmasters gaben bei gewissen Kategorien den entscheidenden Hinweis. (Foto: Werbewoche)

 

Allgemeine Suchbegriffe

Glaubt man den Suchanfragen auf Google ist die Schweiz eine Tennis-Nation. Die beliebteste Suchanfrage des Jahres in der Schweiz ist «Wimbledon». Auf Platz 5 und 6 folgen mit ATP Finals und US Open weitere Tennis-Turniere. An zweiter Stelle folgt das iPhone 11 gefolgt von Notre-Dame de Paris auf Position 3. Der Brand der Kathedrale in Paris hielt die Welt und die Schweiz in Atem.

  1. Wimbledon
  2. iPhone 11
  3. Notre-Dame de Paris
  4. Karl Lagerfeld
  5. ATP Finals
  6. US Open
  7. Eurovision Song Contest
  8. Julen
  9. Luke Perry
  10. Fête des Vignerons

 

Schlagzeilen Schweiz

Ein Blick auf die Liste «Schlagzeilen Schweiz» zeigt, welche Nachrichten die Menschen in der Schweiz dieses Jahr besonders beschäftigten. Der Schweizer Musiker Luca Hänni erzielte am diesjährigen Eurovision Song Contest einen Achtungserfolg mit dem vierten Platz, in der Google Suche schaffte er es bis ganz nach oben aufs Treppchen. Bei den Parlamentswahlen im Oktober wurden die Mandate des Nationalrates sowie die Mitglieder des Ständerates neu gewählt. Damit schafft es der Suchbegriff «Schweizer Wahlen» auf den zweiten Platz. Als Drittes ist die Rapperin Loredana zu finden, die dieses Jahr mit ihrer Musik besonders im Fokus stand. Auf dem vierten Platz sind mit Federer Djokovic die beiden Tennisspieler zu finden, die in einem fulminanten Wimbledon-Finale für Staunen und Suchanfragen sorgten. 

  1. Luca Hänni
  2. Schweizer Wahlen
  3. Loredana
  4. Federer Djokovic
  5. Corinne Suter
  6. Frauenstreik
  7. Kaiman
  8. Avalanche Crans Montana
  9. Bruno Manser
  10. Jan Oliver

 

Persönlichkeiten Schweiz

Luca Hänni hat sich mit seinem Auftritt am Eurovision den vierten Platz ersungen, bei den meistgesuchten Persönlichkeiten der Schweiz steht er an der Siegerposition. Platz 2 ist die Luzerner Rapperin Loredana, die bei den diesjährigen MTV Awards als «Best Swiss Act» ausgezeichnet worden ist. Auf Platz drei ist Roger Federer, der mit dem diesjährigen Wimbledon-Finalspiel gegen Novak Djokovic einen Sturm von Suchanfragen auslöste.  

  1. Luca Hänni
  2. Loredana
  3. Roger Federer
  4. Corinne Suter
  5. Christian Stucki
  6. Jan Oliver
  7. Marionna Schlatter
  8. Johanna Gapany
  9. Joel Wicki
  10. Guido Fluri

 

Abschiede

Im Jahr 2019 mussten wir uns von vielen Persönlichkeiten verabschieden. Diese werden hier separat von den anderen Listen aufgeführt:

  1. Karl Lagerfeld
  2. Luke Perry
  3. Cameron Boyce
  4. Niki Lauda
  5. Florijana Ismaili
  6. Bruno Ganz
  7. Emiliano Sala
  8. Marie Laforêt
  9. Ingo Kantorek
  10. Nipsey Hussle

 

Schweizer Events

In der Kategorie Schweizer Events wurde im Vergleich zum Vorjahr am meisten nach Fête des Vignerons gesucht. Das Schweizer Weinfest fand im August nach 20 Jahren wieder statt. Auf dem zweiten Platz folgt das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest. Dieses Jahr war die Stadt Zug Gastgeber des Festes. An dritter Stelle liegt die Tour de Suisse, gefolgt vom Paleo Festival und dem Züri Fäscht, welches dieses Jahr nach der letzten Ausgabe im 2016 wieder durchgeführt worden ist.

  1. Fête des Vignerons
  2. Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest
  3. Tour de Suisse
  4. Paléo Festival
  5. Züri Fäscht
  6. Frauenstreik
  7. Olma
  8. Eidgenössisches Turnfest Aarau
  9. Formel-E-Bern
  10. Street Parade

 

Filme

  1. Joker
  2. Avengers Endgame
  3. Green Book
  4. Once Upon a Time in Hollywood
  5. Captain Marvel
  6. Aquaman
  7. Das perfekte Geheimnis
  8. Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes
  9. Bohemian Rhapsody
  10. Creed 2

 

Rezepte

  1. Älplermagronen Rezept
  2. Rhabarber Rezept
  3. Lasagne Bolognese Rezept
  4. Omeletten Rezept
  5. Zucchini Rezept
  6. Gebrannte Mandeln Rezept
  7. Bechamelsauce Rezept
  8. Osterkuchen Rezept
  9. Low carb Rezept
  10. Birchermüsli Rezept

Beliebte Fragen an Google

Menschen wenden sich an Google mit allerlei neugierigen Fragen. Manche davon können schnell beantwortet werden, andere dienen als Sprungbrett, um noch mehr über etwas Unbekanntes zu lernen.

 

Was-Fragen

  1. Was sind Achselbärte?
  2. Was macht Ingwer scharf?
  3. Was tun Zeckenbiss?
  4. Was tun Blasenentzündung?
  5. Was ist Pfingsten?
  6. Was ist Artikel 13?
  7. Was tun Halsschmerzen?
  8. Was ist Schmand?
  9. Was ist ein Schwertschlepper?
  10. Wespenstich was tun?

 

Wie-Fragen

  1. Wie lange Hitzewelle Schweiz 2019?
  2. Wie lange Rhabarber ernten?
  3. Wie breit ist die Energy Air Bühne?
  4. Wie alt ist die Schweiz?
  5. Wie viele Spotlights gibt es am Energy Air?
  6. Wie viele Einwohner hat die Schweiz?
  7. Wie wird der Sommer 2019?
  8. Wie viele Menschen auf der Welt?
  9. Wie alt ist Mero?
  10. Wie viele Kantone hat die Schweiz?

SRG Bern Freiburg Wallis spricht von schmerzlichem Entscheid

Die Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern Freiburg Wallis bedauert, dass 70 Newsjournalistinnen und -journalisten aus dem Radio Studio Bern nach Zürich umziehen müssen. Dies sei ein schmerzlicher Entscheid.

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Der Vorstand der regionalen Trägergenossenschaft beobachte die zunehmende Konzentration der Deutschschweizer Medien im Grossraum Zürich mit Sorge, wie er in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die Zusammenlegung von Radio, TV und Online führe zum Verlust «des Binnenpluralismus innerhalb der SRG». Dies wiederum dürfte eine Verringerung der Themen- und Perspektivenvielfalt zur Folge haben.

Mit dem Verbleib der qualitativ hochkarätigen Magazinsendungen «Rendez-vous» und «Echo der Zeit» besteht laut SRG Bern Freiburg Wallis aber die Hoffnung dass «im grossen SRF-Konzert nun weiterhin auch andere Stimmen und Themen zu hören sein werden.»

Die Trägerorganisation will sich «mit Nachdruck» dafür einsetzen, dass die in Bern verbleibenden Redaktionen mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um den medialen Umbruch zu meistern und zukunftsfähig bleiben zu können.

Die Unternehmensleitung müsse ein langfristiges Bekenntnis zum Standort Bern als unabhängige Audio-Produktionsstätte abgeben und die durch den Umzug eingesparten Mittel offenlegen.

Die regionale Trägergenossenschaft SRG Bern Freiburg Wallis bildet die Brücke zwischen Programmschaffenden und Publikum. Sie vertritt nach eigenen Angaben die medien- und programmpolitischen Interessen der Region in den SRG-Medien.

 

«Ein Trauerspiel»

Auch die Organisation Hauptstadtregion Schweiz sowie Stadt und Kanton Bern sind über den Umzugsentscheid enttäuscht. Damit gehe ein Teil der publizistischen Vielfalt innerhalb des öffentlichen Medienhauses verloren, und die in Bern verbleibenden Hintergrundformate würden geschwächt, kritisieren sie.

Dank intensiver Aufklärungsarbeit sei es aber gelungen, einen noch grösseren journalistischen Kompetenzabbau in Bern zu verhindern.

Die Vereinigung Pro Idée Suisse kritisierte den Entscheid in einer Mitteilung scharf und sprach von einem Trauerspiel. Das Radiostudio Bern werde zu mindestens der Hälfte geleert bis spätestens 2021. Die Radiojournalisten würden nun «in der Fernsehfabrik, näher an «Glanz und Gloria», angesiedelt».

Bereits früher habe die Chefredaktion das Personal wissen lassen, dass digitale Weiterentwicklungen künftig ausschliesslich in Zürich betrieben würden. «Das bedeutet ein Sterben des Radiostudios Bern auf Raten», kritisiert Pro Idée Suisse. Was drohe sei ein «medienpolitisch unhaltbarer Einheitsbrei aus dem Zürcher Leutschenbach».

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM nahm am Dienstag ebenfalls mit Bedauern vom Entscheid der Geschäftsleitung von SRF Kenntnis, wie es in einer Mitteilung schreibt. Der Entscheid sei ein «Verlust für den Journalismus in der Hauptstadt -und im speziellen für das Radiostudio Bern».

Es bleibe die Befürchtung, dass die Radio-Hintergrundsendungen von der digitalen Entwicklung abgeschnitten und schrittweise abgebaut würden. (SDA)

Notch Interactive wird Teil der Publicis Gruppe, Peter van der Touw neuer COO

Notch Interactive verstärkt zum 1. Januar die Publicis Gruppe. Peter van der Touw übernimmt als Chief Operating Officer von Publicis Communications die operative Leitung und soll ausserdem die Bereiche Kommunikation, Media und Technologie weiter zusammenführen. CEO Thomas Wildberger übernimmt die strategische Führung der Gruppe und wird sich wieder verstärkt ums Kreative kümmern.

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Die Publicis Gruppe wächst auf einen Schlag um 23 Digitalcracks. Dem Lockruf von CEO Thomas Wildberger folgen neben dem Notch-Mitbegründer Peter van der Touw, der bei Publicis Communications den neu geschaffenen Posten des COO übernimmt, auch noch 20 weitere Mitarbeiter(Innen). Darunter auch Roger Oberholzer, der zukünftig Head of Strategy wird, und Martin Stauch, der als UX Director zusammen mit seinem sechsköpfigen UI/UX-Team die Publicis Kreationsabteilung erweitert.

Notch Interactive ist seit Jahren eine der führenden Digitalagenturen der Schweiz für digitale Strategien und Beratung, Performance Campaigning, Content, Social Media und Plattformen, Apps sowie UI/UX Design und wurde unter anderem regelmässig mit Awards wie dem BOSW, SDV und dem Swiss Effie ausgezeichnet. «Unsere digitale Expertise wird somit zukünftig auch den Publicis Kunden zu Gute kommen. Im Gegenzug können bisherige Notch-Kunden von den kreativsten Agenturen der Schweiz profitieren. Aber ich freue mich nicht nur auf meine neuen Kollegen bei Publicis Communications, sondern auch auf die Spezialisten von Publicis Sapient und Publicis Media, deren Know-how in den Bereichen Digitale Business Transformation und datengesteuertes Marketing uns allen zusätzlichen Schub verleihen wird», so der neue Publicis COO Peter van der Touw.

Ein weiterer gewichtiger Grund für diesen Schritt ist für Notch die Möglichkeit, Teil von «Power of One» zu werden. Das Agentur-Netzwerk besteht aus den Bereichen Unternehmensberatung, Kommunikation, Design, Media und Technologie. «Nur bei Publicis gibt es dieses Gesamtverständnis für lückenlose, ganzheitliche Lösungen. Hier wirken unter einem Dach über 300 Expert(Innen), die in der Lage sind, nicht nur Werbung zu kreieren, sondern die fünf wichtigsten Geschäftsfelder Strategie, Produkt, Service, Kommunikation und Transaktion zu orchestrieren», so Thomas Wildberger, der sich neben der strategischen Führung der gesamten Publicis-Gruppe auch wieder vermehrt um den kreativen Output kümmern wird.

Smartive entwickelt modulare Community-Lösung für Migros

Nach fünf Jahren löst die Migros die bestehende Community-Lösung von Migipedia.ch ab und setzt dabei zu 100 Prozent auf Software made in Switzerland. Das Zürcher Unternehmen Smartive entwickelte mit Designunterstützung von Liip dazu eine komplett modular einsatzbare Lösung.

Migipedia

Ein Produkt auf Migipedia.ch bewerten, eine Frage zu einem Rezept auf Migusto.ch stellen respektive beantworten, auf einer Brand-Seite an einem Produkttest teilnehmen oder in der Migros-App über zukünftige Produkte abstimmen – die Migros-Community ist nicht länger an nur eine Plattform gebunden. Die neu entwickelte, modular einsetzbare Community-Lösung ermöglicht es der Migros, sich noch stärker an den User Journeys der Kundinnen und Kunden zu orientieren. Ziel ist es, Usern dort Community- und Involvement-Möglichkeiten anzubieten, wo das entsprechende Kundeninteresse besteht, ohne an nur eine Plattform gebunden zu sein. Der bestehende und weit verbreitete Single Sign On Migros-Login stellt dabei die Identität der User über Migros-Websites hinweg sicher, und im Community-Profil sind sämtliche Aktivitäten plattformunabhängig jederzeit einsehbar.

Bei der neuen Community-Lösung setzt die Migros auf Reactions. Reactions ist eine modular einsetzbare Community-Lösung, entwickelt von smartive. Ob Rezeptbewertungen, Fragen zu Produkten oder Ideeneinreichung: Reactions ermöglicht das Betreiben einer Community, unabhängig von der Plattform.

Reactions setzt auf moderne Techniken wie Node.js, GraphQL, RabbitMQ und React. Mit dem Einsatz von Reactions wurde die Community von Migros nicht nur flexibler, sondern auch achtmal schneller, und sie ist im Betrieb deutlich günstiger.

Das Design- und die User-Experience-Überarbeitung lieferte die Digitalagentur Liip. Die Agentur mit fünf Standorten in der Schweiz begleitet Migipedia.ch schon seit der Lancierung 2010 mit ihren Expertisen. Dabei galt ganz klar mobile first – denn beinah 70 Prozent der User nutzen die Community-Lösungen der Migros mit einem Mobiltelefon.

Technische Architektur

Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Philippe Stuker (Abteilungsleiter Digital Platforms), Philipp Bühler (Senior Product Owner Digital Platforms), Roland Hunziker (Technical Product Owner). Verantwortlich bei Smartive: Peter Manser (Partner, Software Developer), Thomas Moser (Consultant, Software Developer). Verantwortlich bei Liip: Maximilian Lemke (Product Owner), Noora Suurnäkki (User Experience).
 

Auch Klein- und Kleinstunternehmen sind preiswürdig

Die KMU sind der tragende Pfeiler unserer Volkswirtschaft. Gerne vergessen geht dabei aber, dass es sich bei gut 98 Prozent der KMU um Kleinstunternehmen handelt. Sie sind zwar «da», stehen aber selten im Rampenlicht. Seit dem 7. Dezember 2019 ist das nun anders: Zum ersten Mal wurde mit der Business Expo in Zürich eine Plattform für die Ks unter den KMU geschaffen. Und explizit für Kleinunternehmen wurde am 7. Dezember auch erstmals ein Entrepreneur Award verliehen.

Die einen verkaufen Mode-Accessoires in individuellem Design, andere beraten Kundinnen und Kunden in Sachen Selbstmanagement, Stil oder Gesundheit, und wiederum andere verdienen Geld mit einen Online-Shop für ausgesuchte Weine. Dies sind nur einige Beispiele, wie unterschiedlich die Geschäftsfelder von Kleinunternehmen sind. So gesehen zeigten die rund 40 Aussteller an der Business Expo, die am 7. Dezember in Zürich stattfand, ein fast schon repräsentatives Abbild der Kleinunternehmer-«Szene». Wobei: Von «Szene» zu sprechen ist fast schon etwas weit hergeholt. Denn Fakt ist, dass die Kleinst- und Kleinunternehmerinnen mit 98 Prozent den grössten Anteil der KMU ausmachen, dabei aber kaum eine Lobby haben.

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Kaum Anerkennung für Klein- und Kleinstunternehmen

Das weiss auch Sandra Liliana Schmid aus eigener Erfahrung. Die Unternehmerin hat bereits mehrere Firmen gegründet und berät nun seit 2013 als Organisationsentwicklerin und Unternehmensberaterin hauptsächlich die Ks der KMU. Sie kennt also die Herausforderungen, mit denen Kleinstunternehmen im wirtschaftlichen Alltag konfrontiert sind – und auch den Frust, der aus fehlender Anerkennung zuweilen erwachsen kann. Um Unternehmerinnen und Unternehmer besser miteinander vernetzen zu können und sie stärker im Markt zu positionieren, hat Sandra Liliana Schmid deshalb die Business Expo gegründet. Innerhalb eines halben Jahres organisierte sie den Event, suchte und fand Sponsoren und kreierte auch einen Entrepreneur Award.

Produktepräsentation und Wissensvermittlung in einem

«Der Event und der Award soll Unternehmerinnen, Unternehmer und ein breites Publikum zusammenführen», erklärt Sandra Liliana Schmid ihre Zielsetzung. Entsprechend umgesetzt zeigte sich auch das Veranstaltungs-Konzept: Die Besucherinnen und Besucher der Business Expo konnten sich einerseits vom Angebot verschiedenster Kleinunternehmen überzeugen lassen. In Workshops liessen sich anderseits konkrete und praxisbezogene Informationen, präsentiert durch Experten, abholen: Wie mache ich Marketing via Whatsapp? Wie erstelle ich einen Unternehmensfilm mit dem Smartphone? Wie organisiere ich die Finanzen im Niedrigzins-Umfeld? Und in zwei Speed-Networking-Sessions bestand die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten.

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Ein Award von und für Klein- und Kleinstunternehmen

Kleinunternehmer*in-Sein ist ein Fulltime-Job. Die Leistungen, die Kleinstunternehmen erbringen, werden aber kaum je gewürdigt. Deshalb lancierte Sandra Liliana Schmid den Entrepreneur Award. «Mit dem Award sollen diese Unternehmer und Unternehmerinnen Ruhm, Ehre und Anerkennung für ihre grossartigen Leistungen und ihr unermüdliches Wirken erhalten», so Schmid. Und es soll ein Preis von Unternehmen für Unternehmen sein: Nominiert werden konnte alle Unternehmer*innen, die ein Unternehmen bis zu max. 49 Beschäftigten führen. Bis zum 15. November konnten alle Nominierten Stimmen aus der Community sammeln. Insgesamt machten bei diesem Online-Voting 7’473 Personen mit, wodurch sich die erste Top-10-Liste ergab. Auch die unabhängige, vierköpfige Jury analysierte die nominierten Firmen und erstellte ihrerseits eine Top-10-Liste. Diese Listen wurden zusammengeführt, wodurch sich dann die finale Top-10-Liste ergab. Am 7. Dezember konnten die Besucherinnen und Besucher zusammen mit der Jury aus den 10 Finalisten den Unternehmer bzw. die Unternehmerin des Jahres wählen.

Entrepreneur Award für Mode-Label mit sozialem Anspruch

Erste Gewinnerin war Michèle Buschor-Frei mit ihrem Unternehmen Caramba Beneficial GmbH. Ihre Geschäftsidee: Sie verkauft unter dem Label CARAMBA hochwertige Strickwaren, die von Frauen im Hochland von Peru hergestellt werden. Der Ertrag aus den Verkäufen in der Schweiz erlaubt diesen «Mamitas» einen Weg aus der Armut und ein gesichertes Einkommen. Das Unternehmen von Michèle Buschor-Frei, die damit seit zehn Jahren am Markt ist, kann damit als gelungenes Beispiel für Social Entrepreneurship angeführt werden. Entsprechend freut sich Michèle Buschor über den Gewinn: «Für mich ist es grossartig, den Preis gewonnen zu haben. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass unser Brand heute so professionell dasteht. Der Preis gehört denn auch allen Menschen, die mich unterstützt haben und weiterhin unterstützen.»

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Michèle Buschor-Frei (links) verkauft mit ihrer Caramba Beneficial GmbH hochwertige Strickwaren, die Frauen in Peru ein faires Auskommen ermöglichen. Mit ihr freut sich Sandra Liliana Schmid, Gründerin & Organisatorin der Business-Expo.

Auch 2020 gibt es wieder eine Business Expo

Sandra Liliana Schmid zieht insgesamt eine positive Bilanz. «Ich erhielt bereits erste Zusagen von Ausstellern, die nächstes Jahr wieder dabei sein wollen», sagt sie. Sie sucht nun nach zusätzlichen Partnern, die ihre Idee der Business Expo unterstützen wollen. Der Anlass wird voraussichtlich wieder in der ersten Dezemberwoche 2020 stattfinden.

Dieser Text stammt von Thomas Berner, dem Chefredaktor der KMU-Fachmedien Organisator und Management & Qualität. 

Die Vermarktungsunit von Livesystems hat eine neue Führungs-Crew

Der neue CEO von Livesystems, Dragan Dojcinovic, besetzt die Geschäftsleitung mit zwei Branchenexperten. Per 1. Dezember 2019 wurden Nicola Molinara zum CCO und Claudio Marty zum COO ernannt.

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Nicola Molinara, 33, übernimmt neu die Funktion als Chief Client Officer CCO. Molinara gehört praktisch seit Anbeginn zu Livesystems. Als allererster Sales Mitarbeiter bei Livesystems trägt er seit neun Jahren zum Erfolg des Unternehmens bei. Als Regional Sales Director baute er die Aussenstandorte Basel, Luzern und Aarau auf. Später sorgte er als Chief Strategy Officer und als kreativer Kopf der Firma für neue strategische Impulse. 

«Nicola kennt praktisch alle unsere langjährigen Kunden persönlich», sagt CEO Dragan Dojcinovic, «er ist durch seine Erfahrung die optimale Person, die strategischen Kundenbeziehungen weiter auszubauen und zu professionalisieren – also die perfekte Besetzung für die GL».

Neuer Chief Operation Officer in der Geschäftsleitung der Verkaufsorganisation Livesystems ist Claudio Marty, 32. In seiner bisherigen Funktion als Head of Business Development fokussierte er sich auf den Ausbau der Produkte-Palette im Online und DOOH-Bereich. 

Als COO führt Marty die strategische Transformation weiter voran und sorgt für die Zuständigkeit der Bereiche Commercial Publishing, internal Operations und Product Management. «Ich bin stolz auf meine neue Funktion und freue mich, die Verkaufsdivision im Operativen weiterentwickeln zu können», sagt er.

 

Konsolidierungsphase abgeschlossen, Zukunft im Fokus 

Nachdem die Lancierung des Online-Newsportal Nau.ch nach zwei Jahren in die Konsolidierungsphase überführt werden konnte, ziehen sich die Gründer aus der operativen Leitung der beiden anderen AGs der Livesystems Holding zurück. Sie übergeben die Leitung in die Hände von meist langjährig bewährten Mitarbeitenden. 

Zu diesem Zweck wurde kürzlich bereits die Digital-out-of-Home Organisation Livesystems DOOH mit einer frischen Geschäftsleitung besetzt.

Foundry und Swiss machen Londonern Lust auf Schweizer Berge

Beim Ski & Snowboard Festival vom 25.-27. Oktober 2019 in London haben Foundry und Swiss zwei Flugsimulatoren mit der Birdly-Technologie eingerichtet. Die Kombination von virtueller Realität, 3D-Audio, Robotik und Simulationstechnologie konnte von über 16‘000 Besuchern erprobt werden.

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Weil Londoner normalerweise Flachland gewöhnt sind, wollten die Fluggesellschaft und die Agentur die Schweizer Berge in die britische Metropole holen, um Lust auf Winter(sport)-Reisen zu machen.

Mit weit ausgestreckten Armen hatten die Londoner die Gelegenheit, wie ein Vogel durch die Schweizer Alpenlandschaft zu fliegen. Manche sahen einen Helikopter, andere einen Heissluftballon und wieder andere einen Airbus-A320 der Swiss vorbeifliegen.

Give-Aways und ein Gewinnspiel gab es auch: Swiss-Schokolade, Wintermützen, Schlüsselanhänger und 25-Pfund-Vouchers für den nächsten Trip in die Schweiz oder in eine der weltweit über 100 anderen Destinationen.

«Das Festival war für Swiss ein voller Erfolg. Mit diesem einzigartigen Auftritt haben wir nicht nur die Attraktivität der Schweiz als Wintersport-Destination unterstrichen, wir konnten uns als perfekter Partner positionieren, um dem englischen Winter zu entfliehen», so Ellena Brandstätter, Marketing Communication Campaigns Swiss.

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Verantwortlich bei Swiss: Ellena Brandstätter, Claudio Lurati, Claudio Gauch, Jeff Lüscher, Sigrid van Lierde. Verantwortlich bei Foundry: Markus Neumann, Anne Lange, Xavier Rodon, Oxana Trebuch, Gregor Wollenweber, Sacha Moser (Gesamtverantwortung).Umsetzung: Kevin Doody, Tamsin Wheeler (Ministry of Fun).

SRF-Radio-Moderatorin Nicoletta Cimmino ist Journalistin des Jahres 2019

Die SRF-Radio-Moderatorin Nicoletta Cimmino ist in einer Online-Abstimmung zur Journalistin des Jahres 2019 gewählt worden. Cimmino, die das «Echo der Zeit» moderiert, erhielt 31,2 Prozent aller Stimmen.

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Für ihre Arbeit erhielt die 45-jährige gebürtige Bielerin die Attribute «seriös, unaufgeregt, kritisch, reflektiert und authentisch», wie das Branchenmagazin Schweizer Journalist am Dienstag bekannt gab. Cimmino arbeitet seit 2004 für das Schweizer Radio.

Zum Chefredaktor des Jahres wählten die Journalistinnen und Journalisten Maurice Thiriet vom Online-Portal Watson. Thiriet vereinigte rund ein Drittel der Stimmen auf sich. An der Online-Befragung nahmen rund 800 Personen teil.

93 Prozent der Schweizer nutzen das Internet – Senioren holen langsam auf

93 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung nutzen das Internet. In der Altersklasse zwischen 15 und 55 Jahren sind es sogar fast 100 Prozent. Den Durchschnitt nach unten drücken die Senioren, aber sie holen auf – zumindest die Männer.

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95 Prozent der 15- bis 55-Jährigen gehen täglich ins Netz, wie neue Zahlen des Bundesamts für Statistik BFS belegen. 2014 lag der Gesamtdurchschnitt erst bei 84 Prozent, 2017 bei 90. Am höchsten ist der Anteil bei den Studierten: 98 Prozent der Personen mit einem tertiären Abschluss sind Internetnutzer, dagegen surfen nur 80 Prozent derjenigen, die lediglich die obligatorische Schulbildung absolviert haben.

Am meisten holt die höchste Altersklasse auf: Mittlerweile nutzen 88 Prozent der 65- bis 74-Jährigen das Internet, das sind 11 Prozentpunkte mehr als 2017. Die über 75-Jährigen haben sogar um 13 Prozentpunkte zugelegt und sind nun zu 58 Prozent online. Bei den Geschlechtern ist gemäss BFS nur in der höchsten Altersklasse ein Unterschied auszumachen: Mit über 60 Jahren surfen 85 Prozent der Männer, aber nur 73 Prozent der Frauen.

 

Starke Digitalisierung in der Arbeitswelt

Die Generationenunterschiede beim Faktum Internetnutzung schwinden zwar, aber bezüglich der digitalen Kompetenzen hapert es bei den Älteren: Verfügen drei Viertel der 15- bis 24-Jährigen über fortgeschrittene digitale Kompetenzen, sind es bei den 55- bis 64-Jährigen nur noch ein Drittel und bei den über 65-Jährigen sogar nur noch knapp ein Sechstel.

Das könnte auch mit der fehlenden Partizipation der Rentner am Erwerbsleben zusammenhängen. Denn die Arbeitswelt scheint eine der bedeutendsten Quellen für digitale Kompetenz zu sein. Nahezu ein Viertel der Erwerbstätigen hat gemäss BFS den Eindruck, dass sich die Arbeit in den letzten zwölf Monaten verändert hat, weil ein digitales Werkzeug eingeführt wurde, dessen Handhabung sie lernen mussten.

29 Prozent finden, sie würden immer mehr Zeit benötigen, um sich immer neue Kompetenzen anzueignen. Das wird aber nicht als negativ empfunden: Fast jeder vierte Erwerbstätige ist der Meinung, dass digitale Hilfsmittel die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen oder Geschäftspartnern vereinfacht haben.

 

Soziale Netzwerke stagnieren

Wichtigstes Teilgebiet der Internetnutzung im Privatgebrauch ist die Kommunikation. 87 Prozent der Bevölkerung sendet und empfängt E-Mails, drei Prozent mehr als vor zwei Jahren. 80 Prozent verwenden Instant Messaging.

77 Prozent suchen nach Waren und Dienstleistungen, 73 Prozent nach News, 68 Prozent betreiben E-Banking, 64 Prozent schauen Filme und Videos, 55 Prozent konsumieren oder downloaden Musik – alles mit einem Anstieg von drei bis acht Prozent seit 2017.

Erheblich zugenommen haben nur Videokonferenzen mit 24 Prozentpunkten und selbst erstellte Inhalte oder Blogs Hochladen mit 11 Prozentpunkten. Einzig in zwei Bereichen stagniert die Nutzung: Bei den sozialen Netzwerken, die wie vor zwei Jahren von 49 Prozent genutzt werden und die Arbeitssuche und Online-Bewerbung, die um einen Prozentpunkt auf 24 Prozent zurückgegangen ist (was mit der sinkenden Arbeitslosigkeit zusammenhängen könnte).

 

Nur 7 Prozent surfen nicht unterwegs

Markant zugenommen hat dagegen mobiles Surfen: Acht von zehn Personen verbinden sich mit einem Mobiltelefon ausserhalb ihres Wohn- oder Arbeitsorts mit dem Internet. Lediglich 7 Prozent der Bevölkerung geben an, kein mobiles Gerät zu verwenden. 2017 belief sich dieser Anteil noch auf 25 Prozent.

Auch die Dauer nimmt zu: Zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung sind mehr als fünf Stunden pro Woche im Internet. Die jüngsten und am besten ausgebildeten Personen sind am häufigsten online, doch die Nutzungsdauer nimmt gemäss BFS in allen Altersgruppen markant zu. (SDA)

SRG Bern Freiburg Wallis: Umzug der Redaktionen nach Zürich steht fest

Aktuelle Nachrichten produziert und sendet Radio SRF künftig aus Zürich und Hintergründe und Analysen aus Bern. 70 Mitarbeitende der Nachrichtenredaktion und von SRF 4 News zügeln von Bern nach Zürich, 230 SRG-Angestellte bleiben in Bern.

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Aktuelle Nachrichten produziert und sendet Radio SRF künftig aus Zürich und Hintergründe und Analysen aus Bern. 70 Mitarbeitende der Nachrichtenredaktion und von SRF 4 News zügeln von Bern nach Zürich, 230 SRG-Angestellte bleiben in Bern.

Die Geschäftsleitung von Radio und Fernsehen SRF hat dies am Dienstag im Rahmen der neuen Audiostrategie definitiv entschieden, wie das Unternehmen mitteilte. In Zürich wird sich die Aktualitätsredaktion um die tagesaktuellen Inhalte für die Formate im linearen Programm und für die digitalen Angebote kümmern. In Bern soll ein Kompetenzzentrum für Hintergrund, Vertiefung und Analyse entstehen.

Im Radiostudio Bern verbleiben die Inland- und Auslandredaktion sowie die Magazin- und Hintergrundsendungen wie «Echo der Zeit», «Rendez-vous» oder «Info3». Die durch den Teilumzug freiwerdende Fläche in Bern übernimmt SWI Swissinfo.ch, der internationale Auslanddienst der SRG, der rund 100 Mitarbeitende beschäftigt. Effektiv verbleiben somit knapp 150 SRF-Radioangestellte in Bern.

Der Teilumzug ist einerseits der neuen Audiostrategie geschuldet, die den Standort Leutschenbach mit der «Radio Hall» als einzigen und zentralen Entwicklungs- und Produktionsstandort für digitale Audioangebote von SRF festlegt. Andererseits habe diese Reorganisation auch finanzielle Gründe, heisst es in der Mitteilung.

 

Digitalzentrum Leutschenbach

Mit dem Umzug des 24-Stunden-Nachrichtensenders SRF 4 News und der Nachrichtenredaktion bündle SRF im Newsroom auf dem Campus Leutschenbach die Aktualitätsberichterstattung und sichere die digitale Transformation im Audiobereich. Der Sender könne sich so innerhalb des Newsrooms zu einem eigentlichen Newsroom-Radio weiterentwickeln.

Insgesamt strebt SRF mit der Strategie eine Schärfung der Profile aller SRF-Radiosender sowie einen Ausbau der Produktion von originären Podcasts an, wie es weiter heisst. Letztere fänden vor allem bei den Jungen Anklang.

Die Umzugspläne von Radio SRF hatten auf dem politischen Parkett für einigen Wirbel gesorgt. So intervenierten etwa Stadt und Kanton Bern und kritisierten die Schwächung des Standortes Bern.

 

Bedauern und Kritik

Die Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern Freiburg Wallis bedauerte am Dienstag den «schmerzlichen» Entscheid in einer Mitteilung. Der Vorstand der regionalen Trägergenossenschaft beobachte die zunehmende Konzentration der Deutschschweizer Medien im Grossraum Zürich mit Sorge.

Auch die Organisation Hauptstadtregion Schweiz sowie Stadt und Kanton Bern sind über den Umzugsentscheid enttäuscht. Damit gehe ein Teil der publizistischen Vielfalt innerhalb des öffentlichen Medienhauses verloren, und die in Bern verbleibenden Hintergrundformate würden geschwächt, kritisieren sie.

Der Entscheid sei ein «Verlust für den Journalismus in der Hauptstadt -und im speziellen für das Radiostudio Bern», liess auch das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM verlauten. Es bleibe die Befürchtung, dass die Radio-Hintergrundsendungen von der digitalen Entwicklung abgeschnitten und schrittweise abgebaut würden.

Die Vereinigung Pro Idée Suisse sprach von einem «Trauerspiel» und von «einem Sterben auf Raten» des Berner Radiostudios. Was drohe sei ein «medienpolitisch unhaltbarer Einheitsbrei aus dem Zürcher Leutschenbach».

Mehr zum Thema: SRG Bern Freiburg Wallis spricht von schmerzlichem Entscheid

 

Bund will bei Standorten nicht dreinreden

Auf nationaler Ebene hielt sich das Parlament weitgehend heraus aus der Debatte. Der Ständerat versenkte zwei parlamentarische Initiativen, die verlangt hatten, dass Radio-Informationssendungen schwergewichtig in Bern und Lausanne zu produzieren seien, wie dies der Nationalrat zuerst entschieden hatte.

Bereits Anfang Oktober wurde die Verlegung der Nachrichtensendungen des Westschweizer Fernsehens RTS von Genf nach Lausanne von der SRG als definitiv kommuniziert. Der Umzug soll 2024 erfolgen. Die Nachrichten des Westschweizer Radios werden bereits in Lausanne produziert. (SDA)

Antonio Solidoro verstärkt MediaTiMarketing als Senior Key Account Manager

MediaTiMarketing als Vermarkterin sämtlicher Medien der Gruppo Corriere del Ticino unter der Leitung von Moreno Cavaliere verstärkt mit Antonio Solidoro ihre Verkaufsorganisation im nationalen Markt.

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Antonio Solidoro, langjähriger Senior Key Account Manager bei Admeira und Ringier, wird spätestens am 1. April 2020 zum Verkaufsteam stossen und dort dieselbe Rolle übernehmen. Zusätzlich wird eine neue Stelle für einen Junior Account Manager geschaffen. Die langjährige Mitarbeiterin Lisa Koen wird zur Teamleiterin befördert und wird gemeinsam mit ihrem Team die Kunden- und Agenturbedürfnisse im Tessin abdecken. 

Gleichzeitig verlässt Simone Bianchi, langjähriger Direktor der Gruppo Corriere del Ticino, per Ende Dezember das Unternehmen und wird sich ausserhalb der Unternehmensgruppe neuen Aufgaben widmen. 

«Den Abgang von Simone Bianchi, der sich in all den Jahren ein nachhaltiges Beziehungsnetz – auch in der Deutschen Schweiz – aufgebaut hat, bedauern wir natürlich sehr», sagt Moreno Cavaliere. «Wir danken ihm für seinen grossen Einsatz und wünschen ihm nur das Allerbeste für die Zukunft. Gleichzeitig freuen wir uns sehr über die Zugänge von Antonio Solidoro sowie vom neuen Junior Account Manager und über die verstärkte Struktur im Backoffice.»

Am Donnerstag wurde gerade erst bekanntgegeben, dass Moreno Cavaliere ab Januar 2020 als Verwaltungsrat bei Ad.X firmieren wird.

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