Parenti Design realisiert programmatische DOOH-Kampagne für TPG

Am Montag wurde der Leman Express in Betrieb genommen. Zeitgleich wurde eine programmatische DOOH-Kampagne lanciert, um die Pendelnden aus dem Grossraum Genf und Waadtland auf das erweiterte Streckennetz der Genfer S-Bahn aufmerksam zu machen. Für die Kampagne zeichnen die Agentur Parenti Design sowie auch Out Of Home Media, Jaduda und Neo Advertising verantwortlich.

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Die Kampagne wird auf allen 532 Neo Advertising-Screens in den Einkaufszentren und in den Verkaufspunkten Coop Pronto der Kantone Genf und Waadt als auch am Flughafen Genf ausgestrahlt.

Der Mehrwert der programmatischen Kampagne ist, dass eine kontextualisierte und personalisierte Werbebotschaft automatisch zur richtigen Zeit an die richtige Person und am richtigen Ort ausgelöst wird. Die Agentur Out of Home Media aktiviert die Targeting-Kriterien auf der DSP-Plattform Splicky von Jaduda, die dann in Echtzeit die SSP Broadsign Reach, die Relevanz und Verfügbarkeit des DOOH-Inventars von Neo Advertising, überprüft und ausspielt.

Diese neuen technologischen Möglichkeiten sollen viele zusätzliche Vorteile bieten und die Out-of-Home-Medien noch attraktiver für das kommende Jahr machen.

«Die Kampagne für unseren Kunden TPG (Transports publics genevois), welche den gesamten Grossraum Genf abdeckt, wurde von der Agentur Parenti Design realisiert. Programmatic DOOH bietet einen entscheidenden Vorteil zur Optimierung unserer Targeting- und Kontaktqualität», sagt Gérald Le Meur, Direktor von Out of Home Media in der Westschweiz.

Sven Ruppert, CEO von Jaduda: «Programmatic hat sich in verschiedenen Ländern bereits als fester Bestandteil der Marketing-Klaviatur von Aussenwerbern etabliert und wir erwarten diese Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren auch in der Schweiz.»

«Es ist grossartig, dass wir zur Inbetriebnahme des Leman Express diese Kampagne realisieren konnten. Wir sind sehr stolz darauf, dem Schweizer Werbemarkt zu beweisen, dass zukunftsweisende Massnahmen auch in der Westschweiz vorangetrieben werden und wir dabei innerhalb der Goldbach-Gruppe eng mit unseren Kollegen von Jaduda zusammengearbeitet haben. Der programmatische Einkauf ist eine Revolution in der Entwicklung von DOOH-Kampagnen und wird eine unserer strategischen Prioritäten für 2020 sein», sagt Florian Maas, COO von Neo Advertising.

Verlage gründen Joint Venture für Betrieb der Login-Allianz

Die grossen Schweizer Verlage planen ein Gemeinschaftsunternehmen für den Betrieb der Login-Allianz. Die separate Registrierung pro Verlag beim Einstieg in ein Newsportal soll durch ein einmaliges Einloggen über alle Verlage hinweg – bekannt unter der Bezeichnung Single Sign-on – abgelöst werden.

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Noch gebe es offene Punkte, sagte Andreas Häuptli, Geschäftsführer des Verbandes Schweizer Medien, am Freitag zu einem Bericht von Persoenlich.com. Das gelte namentlich für den Aufbau einer einheitlichen Login-Technologie.

Es gelte noch zahlreiche juristische und technische Punkte zu klären, sagte Häuptli zu Keystone-SDA. Laut Persoenlich.com ist die Umstellung auf ein einheitliches Medien-Login für Herbst 2020 geplant, parallel zur Einführung einer Registrierungspflicht sowie einer einheitlichen Lösung für die Einwilligung zur Datennutzung.

 

Ringier als Vorreiter

Die Initiative für eine Login-Allianz war vor gut einem Jahr vom Ringier-Verlag ausgegangen mit dem Ziel, weltweit tätigen Konzernen wie Google und Facebook Paroli zu bieten. In der Folge schlossen sich Tamedia, CH Media und die NZZ der Allianz an.

Die Allianz sei ein offenes Konstrukt, betonte Häuptli. Kleinere Verlage wie zum Beispiel die Schaffhauser Nachrichten hätten unterdessen ebenfalls ihr Interesse bekundet teilzunehmen. Es werde nach Wegen gesucht, diesen Verlagen mit einem vereinfachten Verfahren den Einstieg zu erleichtern.

 

Informations-Offensive

Die Allianzpartner bemühen sich derzeit darum, weitere Allianzpartner an Bord zu holen. Am 3. Dezember gab es bei Tamedia eine Präsentation vor 35 Verlagsmanagern aus der Deutschschweiz und dem Tessin. Eine weitere Veranstaltung fand am letzten Mittwoch in der Romandie statt. Auch die SRG ist interessiert, was in politischen Kreisen jedoch auf Skepsis stösst.

Die derzeit geltende freiwillige Registrierung der Nutzerinnen und Nutzer von Newsportalen verläuft laut Persoenlich.com positiv. Die Zahl neuer Anmeldungen pro Tag habe sich bei Ringier seit dem Start der Registrierungen am 15. Oktober mehr als verdoppelt.

Bei Blick, Beobachter, Handelszeitung und Bilanz hätten sich in dieser Zeit rund 100’000 Personen neu registriert. Die Portale der Tamedia-Zeitungen und von 20 Minuten zählten im gleichen Zeitrum rund 80’000 neue Registrierungen. Bei der NZZ waren es 40’000, während CH Media von einer deutlich fünfstelligen Zahl spricht. (SDA)

TX Group: Firmenname an ausserordentlicher GV beschlossen

An der ausserordentlichen Generalversammlung von Tamedia am Freitag hat das Aktionariat den vorgeschlagenen Traktanden mit grossem Mehr zugestimmt. Die wesentliche Anpassung betrifft den neuen Namen TX Group.

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Wie die Mediengruppe bereits Ende November angekündigt hatte, wird TX Group ab 1. Januar 2020 als dezentrale, holdingartige Organisation mit vier weitgehend eigenständigen Unternehmen – TX Markets, Goldbach, 20 Minuten und Tamedia – geführt. Die einzelnen Unternehmen verfügen jeweils über eine eigene Geschäftsleitung und über einen eigenen Verwaltungsrat.

Die TX Group bildet ein Netzwerk von Medien und Plattformen, die Information, Orientierung, Unterhaltung sowie Services anbieten und damit täglich über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung erreichen. 

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Heimat Zürich gewinnt Miele als neuen Kunden

Heimat Zürich hat den Hersteller von Haushalts- und Gewerbegeräten Miele als Neukunden gewonnen.

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Das Familienunternehmen beauftragt die Zürcher Agentur mit der Markenaktivierung in der Schweiz, namentlich für die strategische Beratung, die Konzeption und Umsetzung von Massnahmen, hauptsächlich für Social Media.

«Heimat Zürich hat Miele mit der Mischung aus Gespür und Interpretation der Marke überzeugt. Darin sehen wir den Weg zur Vitalisierung und noch stärkeren Emotionalisierung der Marke Miele in der Schweiz», so Andreas Oehrli, Head of Marketing Communications von Miele Schweiz.

PRfact eröffnet in Genf einen neuen Standort

Die Agentur PRfact mit Sitz in Zürich und Lausanne eröffnet nun eine dritte Niederlassung in Genf. Mit dem neuen Standort möchte die Agentur gezielt ihre Kompetenz im Bereich Luxus verstärken.

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Unter der Leitung von Althea Mani ist der Standort bereits mit namhaften Kunden gestartet, darunter zum Beispiel Longchamp oder der Group Michel Reybier Hospitality.

Managing Director Marc Schlittler freut sich: «Wir bauen unsere Agentur-Kompetenzen gezielt aus. Der Standort Genf erweitert unser Portfolio mit Fokus Luxus-Brands perfekt. Wir kreieren damit eine ‹Luxury-Boutique› in unserer Agentur.»

PRfact hat neu 36 Mitarbeitende an den drei Standorten Zürich, Lausanne und Genf.

Formeldrei kommuniziert die Expansion von Libero ins Berner Oberland

Libero expandiert ins Berner Oberland. Formeldrei kreierte das Kommunikationskonzept sowie die gesamte visuelle Umsetzung für die neuste Erweiterung des ÖV-Tarif-Verbundes.

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Mit nur einem Ticket nach Thun, Interlaken und mit dem Libero-Abo bis ins tiefe Berner Oberland – die ÖV-Benutzenden im Kanton Bern können mit Libero nun weiterfahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Berner Agentur hat für die Keyvisuals der Kampagne die schönsten Winkel der neuen Regionen abgelichtet. Dabei soll das Zielpublikum vor Ort mit unterschiedlichen Sujets auf die Netz-Erweiterung aufmerksam gemacht und mit individuellen Headlines gezielt angesprochen werden.

Für die Kampagne realisierte Formeldrei Botschaften und Sujets für interne Kommunikationsmittel, klassische Massnahmen wie Busbeschriftungen, elektronische und Print-Mailings, Digital Ads, Plakate, Flyer, ePanels, Passenger TVP, Sampling sowie ein Trueview-Video mit dem Schweizer Mundartmusiker Ritschi.

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Verantwortlich bei Libero-Tarifverbund: Jürg Kernen (Leiter Vertrieb und Marketing); Daniel Hirt (Geschäftsführer Libero-Tarifverbund); Caroline Ryf (Projektleiterin Verbundentwicklung). Verantwortlich bei Formeldrei: Moritz Adler (Kreation und Konzept); Lisa Apolloni (Beratung); Lukas Binggeli (Art Director); Matthias Guggisberg (Animation); Regina Münstermann (Text); Patrick Ochsenbein (Projektleitung). Verantwortlich bei Arillo: Arthur Ruppel (Beratung und UX/UI Design); Sebastian Fischer (Tech-Lead und Development).

Lokalinfo kauft den Anzeiger von Wallisellen

Der Anzeiger von Wallisellen erhält einen neuen Besitzer: Das amtliche Publikationsorgan der Gemeinde Wallisellen gehört neu Lokalinfo. Verwaltungsratspräsident von Lokalinfo ist der Autoimporteur und frühere SVP-Nationalrat Walter Frey.

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Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Verlegers Christian Albrecht im August 2018 gab es beim Anzeiger von Wallisellen eine längere Phase der Ungewissheit. Die Erbinnen haben das Blatt nun per 1. Januar 2020 verkauft, an Lokalinfo mit Sitz in Zürich.

Dieses Unternehmen, das dem früheren SVP-Nationalrat Walter Frey gehört, verlegt bereits mehrere Lokalzeitungen, etwa in Opfikon, Kloten und Volketswil. Dazu kommen Stadtzürcher Quartierblätter wie etwa Züriberg und Zürich West.

 

Ausgewogenheit in Leistungsvereinbarung festgehalten

Wie die Stadt Wallisellen in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt, wurde die politische Ausgewogenheit in einer Leistungsvereinbarung festgehalten.

Lokalinfo habe bereits bei anderen Blättern gezeigt, dass sie Lokalzeitungen als offenes Forum für das gesamte Meinungsspektrum sieht und diese Prämisse im Redaktionsalltag auch umsetzt. Der Gemeinderat ist deshalb überzeugt, dass diese Ausgewogenheit «in ihrer bisherigen Form bestehen bleibt».

Redaktionell geleitet wird die Zeitung auch künftig vom langjährigen Redaktor Markus Lorbe. Das Blatt bleibt amtliches Publikationsorgan. (SDA)

Drastik entwickelt interaktives X-mas-Game für den Flughafen Zürich

Die Zürcher Agentur Drastik hat für ein Advents-Gewinnspiel des Flughafens Zürich ein interaktives Airport-X-mas-Game entwickelt.

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In Zusammenarbeit mit den Stores vor Ort präsentiert Flughafen Zürich ihr erstes interaktives Game. Dabei sollen die Spieler einen Weihnachtsjet erfolgreich am Flughafen Zürich landen.

Vor Ort kann ein QR-Code abgescannt werden, womit die Teilnahme startet. Entweder können die Teilnehmer das Game auf ihrem eigenen Smartphone spielen oder ihr Glück an zwei grossen Monitoren als «Second Screen» versuchen. Das Smartphone dient dabei als Controller. Durch mehr als 2000 Preise und einen simplen Game-Mechanismus soll ein spannendes Spielerlebnis für Jung und Alt entstehen. 

Für Design, Entwicklung und Programmierung basierend auf den Weihnachtssujets des Flughafens Zürich zeichnet Drastik verantwortlich.

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Verantwortlich beim Flughafen Zürich: Hanspeter Hunger (Gesamtverantwortung); Kerstin Frei (Projektleiterin); Sarina Haltinner (Projektmitarbeiterin). Verantwortlich bei Drastik: Simon Wick (Entwicklung und Projektleitung); Daphne Abderhalden (Konzeption und Game Design); Peter Volk (Entwicklung und Programmierung).

Mehr Geld für rätoromanische Nachrichtenagentur Fundaziun Medias Rumantschas

Der Kanton Graubünden und der Bund erhöhen die Beiträge an die rätoromanische Nachrichtenagentur um je 300'000 Franken. Damit arbeitet die «Fundaziun Medias Rumantschas» kommendes Jahr mit einem Budget von 1,8 Millionen Franken, wie die Bündner Regierung am Donnerstag mitteilte.

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Bild: SRF

 

Die «Fundaziun Medias Rumantschas», die Nachfolgeagentur der «Agentura da Novitads Rumantscha», startet ab dem nächsten Jahr mit einer Redaktion, welche Texte in allen rätoromanischen Idiomen und in der Schriftsprache Rumantsch Grischun produziert. Trägerin der Agentur ist eine gleichnamige Stiftung.

Die Inhalte werde den romanischen Medien auf einer Plattform zur Verfügung gestellt, wobei auch das rätoromanische Radio und Fernsehen RTR Texte beisteuert. Das Angebot ist für die Kundschaft kostenlos. (SDA)

Die Top-10-Influencer-Marketing-Trends für 2020

Wie wird es in 2020 mit Influencer-Marketing weitergehen? Die Influencer-Marketing-Plattform Reachbird.io hat 15 Experten aus werbetreibenden Unternehmen, Agenturen und Technologieanbietern sowie Influencer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nach ihren Influencer-Marketing-Trends für 2020 befragt.

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Der Trendreport zeigt, dass Influencer Marketing zunehmend professioneller wird, sowohl auf Seiten der Influencer als auch auf Seiten der Unternehmen. Themen wie Transparenz, Glaubwürdigkeit, langfristige Zusammenarbeit, Nischen-Influencer und hochwertiger Content liegen für 2020 im Fokus der Experten. In den zahlreichen Praxisbeiträgen liefern Marketing-Experten und Influencer wertvolle Einblicke in aktuelle und zukünftige Entwicklungen und bieten praxisbezogene Anregungen für eigene Influencer-Marketing-Initiativen.

 

Die Top 10 Influencer-Marketing-Trends

  1. Influencer nutzen ihre Netzwerke und erweitern ihren Einfluss
  2. Influencer-Relationship-Management wird ein fester Bestandteil in Unternehmen
  3. Die Zusammenarbeit von Influencern und Unternehmen wird transparenter, vertrauter und ehrlicher
  4. Influencer Marketing bewegt sich vom klassischen Product Placement hin zu strategischen Kampagnen
  5. Influencer werden zum Marktforschungstool
  6. Die Auswahl von Influencern wird noch datenbasierter
  7. Strategische Ziele und die Daten für Reportings werden messbarer
  8. Influencer Marketing breitet sich auf Plattformen wie TikTok und Pinterest aus
  9. Athleten werden als authentische Meinungsführer verwendet
  10. Verlängerung von Content durch Paid Ads

«Die Themen des Trendreport 2020 sind vielfältig und reichen von Corporate-Influencer-Marketing über den Einfluss auf die politische Kommunikation bis hin zu neuen Social-Media-Plattformen. Das Influencer Marketing hat sich deutlich weiterentwickelt: es wird professioneller, vielseitiger, durchdachter und nachhaltiger. Dadurch müssen Unternehmen die Vielseitigkeit dieser Disziplin noch besser verstehen und ihre strategische Planung darauf ausrichten», empfiehlt Philipp Martin, CEO und Co-Founder von Reachbird.

Ein Werbeplakat spielt Weihnachtsorchester

Was macht ein Orchester, wenn es keinen Austragungsort für sein Weihnachtskonzert findet? Richtig, es bringt das Konzert auf ein Werbeplakat.

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Das Weihnachtskonzert des Medellíner Symphonieorchesters musste leider abgesagt werden, da keine entsprechenden Austragungsräumlichkeiten gefunden werden konnten.

Zusammen mit der Agentur Jaime Uribe & Asociados konnten die Musiker die schlechte Nachricht zumindest mit einem kleinen Trost übermitteln: Über den Spotify-Scan-Code kann das Konzert direkt ab Werbeplakat gehört werden. Feliz Navidad!

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MCH Group lädt Ende Januar zur ausserordentlichen GV in Basel ein

Der Messeveranstalter MCH Group hält die von einer Aktionärsgruppe verlangte ausserordentliche Generalversammlung am 29. Januar 2020 in Basel ab. Der Verwaltungsrat beantragt der GV aber, alle Anträge der Gruppe AMG abzulehnen. Dies teilt die MCH am Donnerstag mit.

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AMG Fondsverwaltung als Vertreterin der Gruppe AMG, bestehend aus Ursula Lee, Erhard Lee und LLB Swiss Investment, hatte die Einberufung der GV verlangt (Werbewoche.ch berichtete). Dabei sollen unter anderem die drei Traktanden «Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie», die «Offenlegung von Geschäftsbüchern» sowie «Änderung der Statuten» behandelt werden.

Die Gruppe um AMG ist mit der neuen Strategie des Messeebetreibers, die unter anderem den Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts (Live Marketing Solutions) beinhaltet, nicht einverstanden. Laut offiziellen Angaben hält der AMG-Fonds selbst zuletzt 9,91 Prozent der Aktien.

Obwohl die Gruppe AMG kein Begehren um Auskunftserteilung gestellt habe, werde der Verwaltungsrat die eingereichten 39 Einzelfragen zur Strategie auch als Auskunftsbegehren entgegennehmen und spätestens an der ausserordentlichen Generalversammlung beantworten, teilte MCH am Donnerstag mit. Der Verwaltungsrat sei überzeugt, dass er mit diesem Vorgehen die legitimen Informationsinteressen sämtlicher Aktionäre vollumfänglich befriedigen könne. Dadurch dürften sich die geforderte Offenlegung von Geschäftsbüchern und die Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie erübrigen, heisst es weiter.

Die MCH Group kämpft seit einiger Zeit mit dem schwindenden Interesse von Ausstellern und Besuchern von Präsenzmessen und musste nach dem Rückzug des Uhrenkonzerns Swatch von der Basel World das Geschäft restrukturieren und Abschreibungen vornehmen, wodurch rote Zahlen anfielen. (SDA)

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