B2B: Das Geheimnis der erfolgreichen Produkteinführung

Wer es bei der Einführung eines neuen Produktes nicht schafft, das Interesse der Kunden zu wecken, verspielt gewaltiges Umsatzpotenzial – und eine zweite Chance gibt es nicht. Eine Studie von InRiver zeigt, dass Mängel im Hinblick auf das Thema Produktinformationen bei globalen Produkteinführungen eine der grössten Herausforderungen darstellen.

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Im Rahmen der Studie wurden weltweit Geschäftsentscheider aus dem B2B-Bereich dazu befragt, worauf es bei der Produkteinführung ankommt und welche Schwierigkeiten dabei besonders oft auftreten. Das Ziel besteht natürlich in jedem Fall in einer Umsatzsteigerung, doch die dafür notwendigen Massnahmen werden oftmals falsch eingeschätzt.

Ein effizientes Product Information Management hat entscheidenden Einfluss auf Faktoren wie Umsatzpotenzial und Kundenbindung sowie auf die Beziehung zu Vertriebspartnern. Darüber hinaus trägt es auch dazu bei, der Konkurrenz bei der Produkteinführung in Sachen Geschwindigkeit einen Schritt voraus zu sein. 

Diese Zusammenhänge werden von den Befragten in vielen Fällen unterschätzt. Ebenso wie das Thema Adaptive Merchandising. Hier geht es darum, zu verstehen, wie Kunden zu ihren Kaufentscheidungen gelangen und entsprechend auf ihre Anforderungen zu reagieren, indem zu jedem Zeitpunkt und auf jedem Verkaufskanal passender Produkt-Content zur Verfügung steht. 

 

Automatisierung in grossen Unternehmen zwingend erforderlich

Ein Viertel der in Deutschland Befragten gibt an, dass Produkteinführungen an mangelhaften Produktinformationen scheitern oder weniger erfolgreich verlaufen, als erhofft. Vor diesem Hintergrund kommt es auch laut 55 Prozent der Befragten vermehrt zu Retouren, was sich wiederum negativ auf das Thema Kundenzufriedenheit auswirkt. Dabei sehen nahezu alle globalen Unternehmen sich mit einem harten Wettbewerb konfrontiert, der sich in den vergangenen Jahren massiv gesteigert hat und zukünftig noch weiter zunehmen wird.

Im Durchschnitt hat ein Unternehmen etwa fünf Wettbewerber, während es in manchen Fällen mehr als 15 sind. Betroffen sind vor allem das Baugewerbe und die industrielle Fertigung. Hier erweist es sich als besonders grosse Herausforderung, die unzähligen SKUs und Produkte mit überzeugendem Content zu unterfüttern. Denn ab einer gewissen Unternehmensgrösse und der damit verbundenen, umfangreichen Produktpalette ist eine manuelle Pflege von Produktinformationen nicht mehr durchführbar.

Entsprechend wichtig ist es, dass die betroffenen Unternehmen sich in dieser Hinsicht mit dem Thema Automatisierung auseinandersetzen. Aus der Sicht deutscher Unternehmensentscheider besteht eine besondere Schwierigkeit darin, dass Produktinformationen alle Formate und Compliance-Standards eines Marktes oder Kanals erfüllen (55 Prozent). Auch hier zeigt sich deutlich die Notwendigkeit zuverlässiger Automatisierungsmassnahmen.

 

Der Teufel steckt im Detail

Obwohl Unternehmen sich darüber im Klaren sind, dass Produkteinführungen für den Geschäftserfolg einen kritischen Vorgang darstellen und entsprechend viel Aufwand investieren, haben sie Mühe, den Prozess schnell, skalierbar und reibungslos zu gestalten. Wenn es um eine effektive und profitable Produkteinführung oder den Aufbau eines neuen Kanals geht, steckt der Teufel oft im Detail, denn B2B-Kunden sind heute einen ebenso reibungslosen Kaufprozess gewohnt, wie er im Consumer-Bereich üblich ist.

Für die Studie «How B2B Companies Solve the Challenges of Revenue and Scale with Better Product Information» wurden weltweit Geschäftsentscheider aus dem B2B-Bereich dazu befragt, worauf es bei der Produkteinführung ankommt und welche Schwierigkeiten dabei besonders oft auftreten. Die Studie wurde von InRiver durchgeführt, einem SaaS-Unternehmen, das sich auf Product Information Management (PIM) spezialisiert hat. Das Unternehmen hilft dabei, Inhalte über Produkte zu erstellen, zu aktualisieren, zu pflegen und zu verteilen.

Factum entwickelt neuen Webauftritt für Mammut Lift

Als ersten Schritt im Rahmen der Neugestaltung des Markenauftritts für die Mammut-Lift-Hebebühnen von Hydraul Technik hat die Zürcher Agentur Factum einen neuen Webauftritt mit Online-Shop lanciert.

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Martin Gnos, Head Digital bei Factum: «Die Anbindung des neuen E-Shops an die kundenseitige Lagerverwaltung und das Ausarbeiten einer dynamischen CMS Verwaltung für die vielen unterschiedlichen Tabellenstrukturen waren sehr anspruchsvoll. Mammut-Lift-Kunden und Servicepartner profitieren von einer effizienten Bestellabwicklung für Original-Ersatzteile, After-Sales-Support sowie Features wie beispielsweise die 3D-Visualierung mit 360-Grad-Ansicht für alle Hebebühnen».

Erklärtes Ziel von Hydraul Technik ist es, Kunden wie Servicepartner auch digital in allen Belangen bestmöglich zu unterstützen. Der Webauftritt ist eine erste Factum-Massnahme im Zuge der schrittweisen Neugestaltung des Markenauftritts von Mammut Lift: online und offline.

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Verantwortlich bei Hydraul Technik: Mario Brühwiler (Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Factum: Martin Gnos (Head Digital); Jérôme Imfeld (Entwickler); Daniele Pucci (Art Director); Markus Pletscher (QA); Michael Bolliger (Text).

Weihnachtspause

Mit dem Newsletter vom Freitag verabschiedet sich die Redaktion in die Weihnachtspause. Wir sind aber schon bald wieder da: Der erste Newsletter im neuen Jahr erscheint am 6. Januar 2020.

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Wir wünschen Ihnen wundervolle Festtage, gute Erholung und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir freuen uns, wenn Sie uns auch im neuen Jahr die Treue halten! Wir haben 2020 viel vor – schön, wenn Sie uns dabei begleiten!

 

Ihr Redaktions-Team

Werbewoche.ch / m&k / Werbewoche

 

Wunderman Thompson holt Giselle Vaugne und Peter Schäfer in die Geschäftsleitung

Wunderman Thompson baut ihre Geschäftsleitung weiter aus: Giselle Vaugne, Chief Client Officer, und Peter Schäfer, Chief Strategy Officer, komplettieren das nun fünfköpfige Management-Board.

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Nach dem Rebranding und Auflösung der Sub-Brands Advico, Y&R, Exxtra sowie Futurecom im September, steht bei Wunderman Thompson Switzerland mit der Beförderung von Vaugne und Schäfer nun eine weitere Änderung an.

«Die Festigung der Unternehmungsführung ist ein weiterer wichtiger Puzzle-Stein, den wir dieses Jahr erfolgreich abschliessen konnten. Veränderungen im heutigen Marketing-Universum verlangen stetiges Antizipieren und wir dürfen nicht in den offensichtlichen Methoden stecken bleiben. Wir sind sehr froh darüber, dass auch Giselle und Peter dieses Credo verkörpern und somit die Agentur-DNA erfolgreich nicht nur weiterführen, sondern auch massgeblich mitprägen und definieren werden», so Yvan Piccinno, Chief Executive Officer. 

Mit der Ausdehnung ergänzt das nun fünfköpfige Führungsteam sein Kompetenzportfolio, um so noch besser die sich wandelnden Marktbedürfnisse bedienen zu können. Der Ausbau der Geschäftsleitung trägt auch dem ganzheitlichen Ansatz der Kommunikations-Experten Rechnung. So reflektiert die neue Konstellation die zentralen Leistungsbereiche Technologie, Kreation, Strategie sowie Beratung.

Bereits im März 2019 stieg Giselle Vaugne als Client Service Director bei Wunderman Thompson ein. Die 38-Jährige verantwortete zuvor das Marketing bei VW Schweiz. Sie bringt nebst langjähriger Management-Erfahrung auch erprobtes Praxis-Wissen im Bereich Marketing-Transformation mit.

Peter Schäfer ist seit September 2019 Strategy Director in der Zürcher Agentur. Der 55-Jährige studierte Kommunikationswissenschaften in Johannesburg und an der London School of Economics und blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen zurück. So verantwortete er Strategie, Positionierung Service Offering und Image von zahlreichen nationalen Grössen wie unter anderem Coop, Credit Suisse und den SBB.

FCB Zürich für Zurich Versicherung: Die Schweiz im Hockey-Fieber

Die Zurich Versicherung engagiert sich für die Eishockey WM 2020 in der Schweiz und die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft. Um auf dieses Sponsoring-Engagement aufmerksam zu machen, hat FCB Zürich in der Branding Hall am Zürcher Flughafen verschiedene Massnahmen umgesetzt.

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Im alten Flugtower des Flughafen Zürich wurde der Launch der WM-2020-Kampagne und die neue Marken-Präsenz auf grossen Flughafenflächen gefeiert. Group Chief Marketing Officer Frédéric Tardy begrüsste die Gäste mit einem engagierten Speech. Urs Schwegler, Head Sponsoring & Live-Marketing, führte anschliessend ein Interview mit Headcoach Patrick Fischer, Gian Gilli und Goalie-Legende Lars Weibel. 

Als Highlight wurde das von FCB Zürich entwickelte interaktive Goalie Game gezeigt, das ab dem 23. Dezember am Flughafen zu sehen ist. Dabei bekommen die Flug-Passagiere die Gelegenheit, sich mit Nati-Torwart Leonardo Genoni zu duellieren und diesen virtuell zu bezwingen. 

Die gesamte Branding Hall des Flughafen Zürich wurde neu gestaltet und der Wasserfall gebrandet. Schweizer, die wieder auf heimischem Boden ankommen, Businessleute und Touristen, die zum Ausgang strömen, werden mit Filmszenen auf der LED-Wand empfangen. Das Ziel ist, die übergreifende Begeisterung der Schweizerinnen und Schweizer fürs Eishockey zu inszenieren. 

Die LED-Fläche wird ab November 2019 bis zum Ende der WM im Mai 2020 mit diversen Ideen und Aktivitäten bespielt, die je nach Aktualität zum Einsatz kommen. Der Zurich Airport erweist sich als idealer Touchpoint, um national und international einem breiten Publikum das Engagement der Zurich Versicherung mit viel Action und Swissness nahezubringen.

So will sich die Zurich Versicherung publikumsnah und sportlich als Sponsor der Eishockey WM 2020 in der Schweiz präsentieren. Das Sponsoring-Engagement ist mit der Agentur FCB Zürich in monatelanger, intensiver Zusammenarbeit als breit angelegte, integrierte Kampagne entwickelt worden. Neben einem TV-Spot sind diverse Print- und Digitalwerbemittel und interaktive Plakatsujets entstanden.

Verantwortlich bei Zurich Versicherungen Group Marketing: Frédéric Tardy (Group Chief Marketing Officer); Frank Reitgassl (Global Head of Marketing Content Group Marketing); Tania Moghrabi Cook (Senior Brand Manager Brand Strategy, Management and Sponsorship Group Marketing & Communication); Rahel Abner (Marketing Agency Senior Manager Operations & Services Group Marketing). Verantwortlich bei Zurich Versicherungen Lokal: Priska Kaspar (Head Marketing & Digital Retail Transformation & Innovation); Urs Schwegler (Head Sponsoring & Live Marketing Mitglied der Direktion); Marion Ammann (Senior Kampagnen- & Contentmanager Sponsoring). Verantwortlich bei FCB Zürich: Cornelia Harder (Gesamtverantwortung); Lukas Wietlisbach (Creative Director); Mark Levay (Art Director); David Honegger (Copywriter); Seda Sirin (Business Director); Rebekka Dolenc (Account Director); Jonas Bregenzer (Digital Strategist). Film-Produktion: Wirzfraefelpaal. Film-Director: Fabian Weber. Programmierung & Umsetzung: McKinivan, Naut.

Gamned! lanciert die erste Programmatic-Kampagne in der Schweiz

Im Bereich DOOH ist Programmatic nun auch auf dem Schweizer Markt eine Realität. Die Agentur Gamned! hat soeben die erste DOOH-Programmatic-Kampagne für den Kunden Visilab auf dem Netzwerk von Neo Advertising lanciert.

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Momentan häufen sich die Tests der Spezialisten zum Thema Digital-Plakate und DOOH. Zunächst geht es aber darum, den Prozess von A bis Z grundsätzlich zu testen. Dies ist der beste Weg, um die Besonderheiten des programmatischen Prozesses in den Griff zu bekommen. Gamned! hat nun die erste programmatische Kampagne für den Kunden Visilab auf über 100 Screens, die zum Netzwerk von Neo Advertising gehören, lanciert.

«Der Prozess ist ähnlich wie bei einer Display- oder Videokampagne: Zunächst müssen sich das Medium oder Mediennetzwerk mit dem Trading Desk über die Wahl der Screens und den Preis einigen. Anschliessend erstellt Neo Advertising einen spezifischen Deal in seiner SSP, in diesem Fall BroadSign. Displayce, unsere DSP, stellt eine Verbindung mit dieser SSP her, um die Kampagne einzustellen: Datum, Zeit, Videos, Budget, Frequenz, etc. Sobald das Setup abgeschlossen ist, kann die Werbebotschaft – ein vertikales 10-Sekunden-Video – von Neo Advertising überprüft werden. Sobald der Banner genehmigt ist, kann die Kampagne starten», erklärt Pierre Berendes, Managing Director von Gamned! Switzerland.

«Der programmatische Einkauf von DOOH Formaten ist endlich Realität geworden. Unser digitales Inventar stand zwar seit ein paar Monaten auf unserer SSP Reach Plattform zur Verfügung aber wir haben etwas Zeit benötigt, um den Markt damit vertraut zu machen. Deswegen freut es uns um so mehr eine erste grosse Kampagne mit Visilab lanciert zu haben, ausserdem laufen momentan auch weitere kleineren Kampagnen. Programmatic ist eine ausserordentliche Möglichkeit für die DOOH Medien, neue digital affine Kunden anzuziehen und den bestehenden Kunden neue Tools für ihre Mediaplanung anzubieten. Das wird eine unserer grossen Herausforderungen im Jahr 2020 sein», kommentiert Florian Maas, COO von Neo Advertising.

«Wir setzen sehr auf DOOH als Bindeglied zwischen den Supports, um unsere Onmichannel-Strategie durchzusetzen. Als unser Partner Gamned! uns die erste programmatische Kampagne auf den Neo Advertising Netzwerk angeboten hat, haben wir deswegen sofort die Gelegenheit genutzt. Wir sind sehr begeistert, denn für Visilab handelt es sich um eine wesentliche Massnahme, um die Customer Journey zu optimieren und unseren Kunden mit integrierten, auf Engagement fokussierten, Kommunikationskonzepten anzusprechen», ergänzt Jean-Baptiste Gerberon, Team Leader Marketing Online / Omnichannel bei Visilab.

Das programmatische Angebot im DOOH-Bereich beschränkt sich zunächst auf Nischen-Inventare (Tankstellen, Shops, Apotheken, Sportvereine) und auf kleineren Screens. Im Jahr 2020 planen jedoch die drei nationalen Anbieter, ihr Inventar vollständig oder teilweise in programmatischer Form anzubieten. Somit wird sich der Markt auch für neue Kunden öffnen und den Marken die Möglichkeit bieten, Netzwerke zu nutzen, welche die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Digital Screens bieten. Kreativagenturen werden sich besonders darüber freuen, denn Programmatic DOOH bietet die Gelegenheit, Botschaften zu kontextualisieren, zu personalisieren und sogar eine Interaktion mit dem Mobile-User anzubieten.

SWA und VSM schliessen neue JUP-Regelung ab

Der Verband Schweizer Medien (VSM) und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) haben die sogenannte JUP-Vereinbarung in die Neuzeit überführt. Nach dem Konkurs von Publicitas sei eine Neuregelung notwendig geworden. Die verbleibenden Parteien haben sich dabei für eine einfache Lösung entschieden, die ab dem 1. Januar 2020 in Kraft tritt.

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Die Jahresumsatzprämie (JUP) für Anzeigenkunden geht auf die 50er Jahre zurück und wurde seit dieser Zeit den Direktkunden eines Medienhauses angeboten. Dabei wird zwischen JUP 1 für Zeitungen und JUP 2 für Zeitschriften unterschieden.

Die neue JUP-Empfehlung für Mitglieder des VSM und Werbetreibende ersetzt die bisherige Regelung und macht vieles einfacher. So ist keine jährliche Anmeldung bei einer Treuhandgesellschaft notwendig, es ist kein Mindestumsatz mehr vorgeschrieben und es sind auch keine Jahresabrechnungen mehr erforderlich.

Die neue JUP wird den Aufträgen von Direktkunden direkt in Abzug gebracht – unabhängig von Mengen- oder sonstigen Rabattierungen. Allerdings können Werbeauftraggeber die JUP und die Beraterkommission nicht kumulieren!

Die Höhe der JUP wurde ebenfalls vereinheitlicht und entspricht heute den gleichen Sätzen wie die BK. Werbeauftraggeber sind angehalten sich zu entscheiden, ob sie innerhalb eines Kalenderjahres die JUP für Direktbuchungen beanspruchen wollen oder in Zusammenarbeit mit einer Agentur die BK. Von der JUP-Regelung ausgenommen sind Gelegenheitsanzeigen wie Stellen- und Liegenschaften sowie Anzeigen zu Lokalpreisen.

Die neue JUP-Empfehlung kann auf den Websites des VSM und des SWA heruntergeladen werden.

Flughafen Zürich lanciert Employer-Branding-Film

Flughafen Zürich hat einen neuen Arbeitgeberfilm lanciert. Für die Umsetzung zeichnen Zürizee und Markenfilm verantwortlich.

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Unter dem Motto «Wie definieren Sie Freude?» gewährt das 90-Sekunden-Video Einblicke in die vielseitige Arbeitswelt des Flughafens. Der Arbeitgeberfilm ist eine Hommage an die Mitarbeitenden von Flughafen Zürich und hat eine klare Botschaft: Arbeiten bei der Flughafenbetreiberin bedeutet, verantwortungsvolle Aufgaben in einem einzigartigen Umfeld wahrzunehmen.

Verantwortlich bei Flughafen Zürich: Coralie Klaus-Boecker (Head Marketing); Barbara Pavone (Senior Corporate Marketing Manager). Verantwortlich bei Zürizee: Oliver Schneider (Creative Director). Verantwortlich bei Markenfilm: Rahel Künzler (Producer); Lukas Wälli (Regie); Joel Lopez (Kamera); Bela Adami (Schnitt).

Scholz & Friends Zürich swipt für Mastercard und Fairtiq

Scholz & Friends Zürich hat eine Online-Kampagne für Mastercard und die Fahrkarten-App Fairtiq entwickelt.

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Für die Online-Kampagne wurden vier Motive entwickelt, die zielgruppenspezifisch ausgespielt werden. Sie sollen durch ihre Swipe-Mechanik die Einfachheit der App unterstreichen und den Nutzerbenefit zeigen.

Wer seine Fairtiq-Fahrkarte im Kampagnenzeitraum mit Mastercard begleicht, nimmt zudem an einem Wettbewerb teil.

Verantwortlich bei Mastercard: Reto Wolf (Head of Marketing Schweiz); Rosalina Huber (Marketing Manager) und Jason Bruehl (Marketing Manager). Verantwortlich bei Fairtiq: Cornelia Wiederkehr (Head of Marketing). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Tobias Händler (CEO); Elisabeth Gutmann (Strategie); Freyja Hablitz (Beratung); Christian Vosshagen, David Fischer, Maira Weidmann, Luca Stancheris, Aster Loerli (Kreation).
 

Presserat kritisiert verschleierte Werbung

Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde gegen die NZZ am Sonntag gutgeheissen. Ein Native-Advertising-Artikel sei zu wenig klar gekennzeichnet gewesen. Generell kritisiert der Presserat verschleierte Werbung und spricht sich für eine klare Trennung von Werbung und redaktionellem Inhalt aus.

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In Schweizer Zeitungen und Online-Medien erscheinen dem Presserat zufolge vermehrt Beiträge, bei denen es sich um gekaufte Werbung handle, die aber nicht eindeutig als solche zu erkennen sind. Damit würde das Publikum getäuscht und irregeführt werden und die Medien würden so ihrer eigenen Glaubwürdigkeit als unabhängige Berichterstatter schaden. Der Presserat besteht drauf, das Publikum müsse Werbung und redaktionellen Inhalt auf den ersten Blick unterscheiden können.

So sind beim Presserat mehrere Beschwerden eingegangen, die eine unklare Trennung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung rügen. Eine Beschwerde hat der Presserat bereits behandelt. Sie kritisiert die NZZ am Sonntag wegen eines ganzseitigen Beitrags mit dem Titel «Superheld Schweinefleisch», der in Schrift, Layout und Gestaltung weitgehend identisch mit den redaktionellen Seiten der NZZ am Sonntag gewesen sei. Lediglich zwei Unterschiede seien zu erkennen gewesen: Im Seitentitel stand «Sponsored Content von Proviande» und am Ende des Artikels «Dieser Artikel wurde von NZZ Content Solutions im Auftrag von Proviande erstellt.» Nach Ansicht des Presserats würde erst durch sehr genaues Hinsehen erkannt werden, dass es sich um bezahlte Werbung und nicht um redaktionellen Inhalt handle.

Damit habe die NZZ am Sonntag den Journalistenkodex verletzt. Dieser verlangt, dass bezahlte Inhalte von redaktionellen gestalterisch klar abgehoben sind. Ist dies nicht der Fall, muss die Werbung klar als solche deklariert sein. Beides habe die NZZ am Sonntag unterlassen.

In solchen Werbeformen wird oft fälschlicherweise der Begriff «Sponsoring» verwendet, obwohl es sich offensichtlich um Werbung handelt. Beim Sponsoring werden redaktionelle Beiträge finanziert, ohne dass auf deren Inhalt Einfluss genommen wird. Bezahlter Inhalt ist dagegen Werbung. Auch diese Vermischung von Sponsoring und Werbung schadet laut Presserat der Glaubwürdigkeit des Journalismus.

 

Journalistenverband begrüsst Stellungnahme

Der Journalistenverband Impressum schreibt in einer Mitteilung, dass er die Stellungnahme des Presserats begrüsse. Zudem fordert er die NZZ-Gruppe auf, die Stellungnahme zu veröffentlichen und dass alle Medienunternehmen künftig «auf die Praxis der offensichtlich beabsichtigten Verwechselbarkeit zwischen redaktionellen und bezahlten Inhalten» verzichten sollen.

Die beliebtesten Apps der letzten zehn Jahre

Zum Ende dieses Jahrzehnts gibt App Annie einen Überblick über die umsatzstärksten und am häufigsten heruntergeladenen Apps. Zudem wird aufgezeigt, welche Trends gesetzt wurden und was uns in 2020 erwartet.

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In den letzten zehn Jahren hat sich die mobile Welt stark verändert. Es haben sich zahlreiche Apps etabliert, die das Leben einfacher machen und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. So ist es heute möglich, im Urlaub das Haus von einheimischen Gastgebern zu mieten, anstatt ein Hotelzimmer zu buchen, das Essen aus jedem beliebigen Restaurant zu bestellen, ohne sich auf das Angebot des Lieferservices zu beschränken, und das Lieblingsvideospiel unterwegs zu jederzeit zu konsumieren.

Das Smartphone spielt dabei stets die Hauptrolle, indem es Verbrauchern unbegrenzten Zugang zum Internet ermöglicht. App Annie, ein Anbieter für App-Daten und Insights, hat diese Entwicklung innerhalb der letzte zehn Jahre analysiert und die App-Nutzung durch die Verbraucher zusammengefasst. Die Untersuchung gibt einen Überblick darüber, welche Apps den mobilen Markt erobert haben und wie das entsprechende Konsumverhalten weltweit sowie in Deutschland aussieht. 

 

Facebook an der Spitze

Das Unternehmen Facebook hat laut der Analyse mit seinen Anwendungen Facebook, Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram den mobilen Markt in den letzten zehn Jahren dominiert. Die genannten Apps belegen die ersten vier Plätze im weltweiten Ranking der meist heruntergeladenen Apps des Jahrzehnts. Kommunikations- und Social-Media-Programme sind bei Verbrauchern besonders beliebt und besetzen sieben Plätze des Top 10 Rankings. 

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Auch den deutschen Markt hat Facebook mit seinen Apps im Sturm erobert und liegt eindeutig in Führung. Im Vergleich zum weltweiten Ranking ist in Deutschland ausserdem einer der grössten Online-Marktplätze, Ebay, vertreten. So belegt Ebay Kleinanzeigen nach Amazon den siebten Platz, während die Ebay-App sich auf Platz neun befindet. Das Schlusslicht des Rankings bildet der DB Navigator. Die Mobilitäts-App der Deutschen Bahn liegt auf Platz zehn.

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Umsatzstärkste Anwendungen: Dating-Apps trenden

Unter den Top 10 der umsatzstärksten Apps weltweit waren Video-Streaming- und Musik-Anwendungen am häufigsten vertreten, wobei Streamingdienste wie Netflix, Pandora Music und Tencent Video unter den ersten Top 5 gelandet sind. Tinder war die erfolgreichste Dating-App des Jahrzehnts und belegt den zweiten Platz hinter Netflix.

Die deutschen Top 10 zeigen sich sehr abwechslungsreich. Neben Video-Streaming und E-Learning hat sich die Fitness App Freeletics einen der oberen Ränge erkämpft. Gleich zwei Dating-Apps liegen im deutschen Ranking ganz vorne. So belegt Lovoo den ersten Platz, dicht gefolgt von Tinder. Netflix befindet sich auf Platz drei, während die Bild-App als Nächstes folgt. 

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Subway Surfers meist geladenes Spiel des Jahrzehnts 

Es mag einige überraschen, aber Subway Surfers war das weltweit am häufigsten heruntergeladene Spiel des Jahrzehnts. Der Grund für den ersten Platz ist der grosse Erfolg in Indien, wo 15 Prozent der gesamten Downloads (iOS & Google Play kombiniert) stattfanden. Allgemein ist die Top-10-Liste sehr vielseitig, da die aufgenommenen Spiele aus unterschiedlichen Unternehmen stammen.

Das berühmte Spiel Candy Crush Saga belegt hier den zweiten Platz, während Temple Run 2 sich auf Platz drei befindet. Zusätzlich heben sich Clash of Clans und Candy Crush Saga als die einzigen Spiele ab, die sowohl in den Top 10 der meisten Downloads als auch unter den umsatzstärksten Anwendungen zu finden sind. Monster Strike, Puzzle & Dragons und Fate/Grand Order runden die Top-5-Apps mit den höchsten Verbraucherausgaben für das Jahrzehnt ab. 

 

Best of 2019: Nachfrage nach mobilen Diensten bricht neue Rekorde 

Weltweit sind die Verbraucher auf dem besten Weg, im Jahr 2019 eine Rekordzahl von 120 Milliarden Downloads von Apps über iOS und Google Play zu erreichen, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (Android als Drittanbieter ausgeschlossen). Dies ist besonders beeindruckend, da es sich hierbei um neue erstmalige Downloads handelt, ohne Neuinstallationen oder App-Updates zu berücksichtigen.

Die Konsumausgaben dürften mit 15 Prozent von Jahr zu Jahr noch schneller wachsen und werden sich zum Ende von 2019 weltweit den 90 Milliarden Dollar (Android als Drittanbieter ausgeschlossen) annähern. Dieser Anstieg wird hauptsächlich von den Kategorien Foto, Video und Unterhaltung getragen, wobei Spiele ausgeschlossen werden. Es lässt sich voraussagen, dass die Tendenz zum Wachstum mit der Einführung neuer Video-Streaming-Dienste wie Disney+ sowie der verstärkten Nutzung von Abonnementdiensten unterstützt wird. Auf diese Weise werden neue Einnahmequellen für Publisher entstehen.

2019 war also ein bedeutendes Jahr für das Smartphone. Mit der steigenden Popularität von Kurz-Video-Apps wie TikTok und dem Erfolg von Spielen wie Fun Race 3D und Call of Duty: Mobile sind neue Formate dazugekommen. In einem anderen Bericht von App Annie, dem «The State of Mobile 2019»-Report, war Likee – eine Kurzvideo- und Sharing-App – der einzige Neueinsteiger bei den meist heruntergeladenen Apps, während es in der Kategorie Spiele mehr Abwechslung gab. Dort waren sieben der Top 10 Apps neu in der Auflistung der meist heruntergeladenen Spiele im Jahr 2019.

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Ausblick 2020: Der mobile Markt wächst weiter

Das vergangene Jahrzehnt hat die mobile Wirtschaft komplett umgekrempelt. Mit einem Anstieg der Downloads um fünf Prozent, und einem Umsatzwachstum (ohne Android von Drittanbietern) um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, dürfte sich diese Tendenz auch im Jahr 2020 fortsetzen.

Laut der Prognose wird das kommende Jahr mit Verbraucherausgaben von über 30 Milliarden Dollar im Bereich Apps und fast 80 Milliarden Dollar für Spiele noch erfolgreicher.

CEO-Plakat von Freundliche Grüsse in Sammlung aufgenommen

Das CEO-Plakat, das Freundliche Grüsse für Baloise kreiert hat, wurde in die Sammlung des Museums für Kommunikation in Bern aufgenommen.

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Mit dem CEO-Plakat hatte Baloise die Telefonnummer vom CEO Michael Müller zweimal im Jahr 2019 veröffentlicht und potentielle Mitarbeiter dazu animiert, anzurufen – unzählige Bewerber riefen an.

Die Aktion im Rahmen der Employer-Branding-Kampagne «Worklifebaloise» fand ein grosses Medienecho. Nun ist das Plakat auf Anfrage hin dem Museum für Kommunikation in Bern in die permanente Sammlung übergeben worden.

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