Agence Trio und Kingfluencers gehen eine Partnerschaft ein

Die Westschweizer Agentur Trio wird Partner von Kingfluencers. Diese neue Dienstleistung komplettiert somit Brand Strategy, Content Marketing, Brand Communication, Public Relations und Digital Dialogue, die Trio zur echten Fullservice-Agentur auf nationaler Ebene machen.

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Seit Mittwoch ist Agence Trio die erste Westschweizer Partneragentur der Influencer-Plattform Kingfluencers. Im Bewusstsein, dass die Influencer heute einen wichtigen Teil des Marketing Mix bilden und nach den bereits erzielten positiven Resultaten der Kampagnen für PubliBilke und den Vacherin Fribourgeois AOP, kooperiert die Lausanner Agentur mit dem Zürcher Start-up. Dieses führt rund 1500 Influencer im Katalog, von kleinen bis zu den Namen der grössten Stars auf beiden Seiten der Saane.

Christian Reiter, CEO und Mitbegründer von Kingfluencers, zur neuen Partnerschaft: «Diese Annäherung mit der ältesten Kommunikationsagentur des Landes erlaubt uns eine einfachere Kundenbetreuung. Agence Trio ist eine Referenz hinsichtlich Qualität und Kreativität, deshalb bin ich glücklich über diese neue Zusammenarbeit!»

Michael Kamm, CEO Agence Trio: «Es ist wichtig, das Influencer Marketing zu professionalisieren und voll in globale Kommunikationsstrategien zu integrieren, um eine optimale Werbewirkung zu erzielen. Mit Kingfluencers können wir jetzt optimal von einem Spitzeninstrumentarium profitieren, um den ROI zu erreichen, den unsere Kunden erwarten.÷

Die wichtigsten Instagram- und Facebook-Trends des dritten Quartals 2019

Der «Q3 Social Media Trends»-Report von Socialbakers spiegelt die aktuelle Lage im Online-Marketing und liefert wichtige Kennzahlen zu Werbeausgaben, Social Commerce und Video Engagement.

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«Die wachsende Popularität von Social Commerce, der Rollenwandel von Instagram und Facebook, Influencer Marketing und der explosionsartige Anstieg von Videoinhalten sind nur einige der Entwicklungen, die Online-Marketingverantwortliche im kommenden Jahr analysieren und in ihre Strategien integrieren müssen», erklärt Socialbakers-CEO Yuval Ben-Itzhak.

 

Die Wichtigsten Erkenntnisse

  • Werbeausgaben für Instagram-Stories sind im Vergleich zum Vorjahr um 70% gestiegen, während die Werbeausgaben für Facebook-Stories lediglich um 0,3% angestiegen sind; Instagram Stories machen inzwischen 10% der Gesamt-Social-Media-Werbeausgaben in Q3 aus.
  • Die Kategorie E-Commerce wächst weiter und belegt bei den Gesamtinteraktionen (total interactions) den ersten Platz auf Facebook und den zweiten Platz auf Instagram. Die Modebranche beherrscht Instagram und baut die Führung beim Engagement von 27,8% im zweiten Quartal auf 31,9% im dritten Quartal 2019 aus.
  • Social Commerce entwickelt sich zu einem wichtigen Trend: Marken ermöglichen ihren Kunden, Produkte direkt über Social-Media-Plattformen zu kaufen.
  • Sportartikel-, Beauty- und E-Commerce-Marken haben die niedrigsten Exit rates bei Instagram Stories. Marken aus den Bereichen Lebensmittel, Getränke und Finanzen haben hingegen Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit ihres Publikums zu halten.
  • Die Werbekennzeichnung mithilfe des Hashtags #ad durch Instagram-Influencer stieg um 60% an. Von den betrachteten Unternehmen ist Walmart die führende Marke beim Influencer-Marketing (1370 Mentions von 856 Influencern).
  • Das Video-Engagement ist auf allen Plattformen explosionsartig angestiegen, angetrieben von neuen Formaten wie Facebook Live, IGTV und interaktiven Add-ons für Instagram-Stories.
  • Mobile First: Marketer müssen Werbung auf mobilen Endgeräten priorisieren, da bezahlte Anzeigen heute in 95,8 Prozent der Fälle auf mobilen Geräten gesehen wird, verglichen mit nur 4,2 Prozent auf Desktop-PCs.

 

Herausragendes Engagement bei Instagram zieht Werbeausgaben an

Obwohl Marken den Grossteil ihrer Werbeausgaben noch immer für den Facebook-Feed aufwenden (mehr als 60%), zeigen die Daten langfristig einen Rückgang im Volumen der Werbeausgaben für Facebook. Mit einer Verzehnfachung der Werbeausgaben für Instagram-Stories von Januar 2018 bis Ende des dritten Quartals 2019 ist klar, dass die Marketingbudgets zunehmend für Instagram verwendet werden. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Instagram zeigt eine deutlich höhere Engagement-Rate als Facebook.

Werden die 50 grössten Markenprofile der Welt auf Instagram und Facebook verglichen, so hat Instagram auf Profil-Posts weiterhin mehr Interaktionen als Facebook. Während die Werbeausgaben für Facebook zurück gehen, sind die Werbeaufwendungen für den Instagram-Feed angestiegen und machen seit dem 1. Quartal 2019 mindestens 20 Prozet der Gesamt-Werbeausgaben aus.

 

Social Commerce nimmt Fahrt auf

«Von allen Trends in diesem Jahr sind wir der Meinung, dass Social Commerce den grössten Impact in 2020 haben wird. Bald schon wird es möglich sein, den kompletten Marketing-Funnel vom Entdecken eines Produkts bis hin zum Produktkauf und anschliessender Kundenbetreuung via Social Media abzudecken», erklärt Yuval Ben-Itzhak. «Wir werden im Jahr 2020 sehen, dass Social-Media-Plattformen immer mehr E-Commerce-Funktionen direkt in ihre Plattform integrieren.»

 

Video-Content wird immer populärer

Mit Facebook Live, IGTV und Add-Ons für IG Stories haben Facebook und Instagram interaktive Video-Formate geschaffen. Gemessen an der durchschnittlichen Post-Interaktion, ist Facebook Live inzwischen das attraktivste Post-Format auf Facebook mit mehr als doppelt so vielen Interaktionen als bei Bild-Postings, während auf Platz 3 reguläre Facebook-Videos folgen.

Video-Inhalte auf Instagram haben im dritten Quartal gemessen an der durchschnittlichen Post-Interaktion fast mit Bild-Postings aufgeschlossen. Die wachsende Popularität von Videos ist ein Trend, den Marketingverantwortliche in der Weihnachtszeit und im kommenden Jahr berücksichtigen sollten

 

«Mobile First» ist ein Muss

Betrachtet man alle Marken-Werbekonten über Facebook und Instagram hinweg, so sind die Kosten pro Klick (CPCs) über den Desktop (0,25 US-Dollar) fast doppelt so hoch wie über Mobilgeräte (0,13 US-Dollar). Darüber hinaus werden bezahlte Anzeigen auf mobilen Geräten in 95,8 Prozent der Fälle gesehen, verglichen mit nur 4,2 Prozent auf Desktop-PCs. Dies ist ein etwas grösseres Ungleichgewicht als noch im zweiten Quartal 2019 und unterstreicht die Tatsache, dass die Prämisse «mobile first» elementar für Marketingverantwortliche ist.  

Die vierteljährlichen Branchenberichte spiegeln den Stand der Socialbakers-Datenbank zu Beginn des Quartals wider, das auf das Quartal der Berichte folgt. Die Daten werden einmal erhoben und zwischen den Releases nicht aktualisiert. Der Schwellenwert für den zu erstellenden Bericht liegt bei 50 Profilen auf Instagram und 50 Facebook-Pages für die jeweilige Regions- und Kategorienkombination. Wenn eine bestimmte Kombination den Schwellenwert nicht erreicht, werden nach Möglichkeit Daten für einen gröbere Analyse bereitgestellt. 

KSP verschickt für VW Weihnachtskarten mit doppelter Botschaft

2020 erscheint der neue vollelektrische ID.3 von Volkswagen. Wer die Sonderedition ID.3 1st schon vorreserviert hat, erhält von Krieg Schlupp Partner eine Weihnachtskarte – handgeschrieben von Sophie.

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Die Weihnachtskarte, die von Handschriften-Roboter Sophie geschrieben wurde, hat VW zusammen mit der Zürcher Agentur KSP entwickelt. Die Mischung aus Handschrift und neuer Technologie drückt nicht nur die hohe Wertschätzung für die Pre-Booker aus, sondern auch die grosse Vorfreude darauf, im nächsten Jahr gemeinsam mit ihnen in eine neue Ära zu starten.

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Verantwortlich bei Amag Import Volkswagen: Melanie Felder (Teamleader Marketing Communication Volkswagen); Diana Rizzo (Marketing Communication Manager Volkswagen). Verantwortlich bei Druckerei Robert Hürlimann: Janine Pfister (Beratung/Projektleitung). Verantwortlich bei KSP: Daniel Krieg (Creative Direction); Nico Kesper (Text und Content); Tobias Brunner (Grafik); Stéphanie Tschanz, Franziska Saxer (Beratung); Noemi Rubera (Produktion).

In Flagranti für PostFinance: Eine Kreditkarte macht Geschenke

In Flagranti hat für PostFinance eine integrierte Kampagne lanciert, die den Kundennutzen einer Kreditkarten-Promotion zuspitzt.

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Die Kampagne zeigt, was man mit 50 Franken so anstellen kann: Sich auf einer Reise ein Extra leisten, sich einen langgehegten Shoppingwunsch erfüllen oder auch ein Abo fürs Online-Gaming bezahlen. Dieser Mehrwert wurde auf verschiedenen Kanälen kommuniziert. Wer im Promotionszeitraum eine Kreditkarte neu beantragte, erhielt die 50 Franken als Antrittsgeschenk auf sein Konto gutgeschrieben.

Die verschiedenen Sujets der Kampagne waren auf die Zielgruppen der Reise- und Gamingaffinen ausgerichtet sowie übergreifend auf das Thema Shopping. Ausgespielt wurden sie über eine Kampagne mit Inseraten in grossen Printtiteln, personalisierten Mailings, Displays auf Websites wie Tripadvisor sowie Postern und Flyern in den Filialen von Post und PostFinance.

In den Sozialen Medien wurden rund zehn verschiedene Videos ausgespielt, die auf humorvolle Weise zeigen sollen, wie praktisch eine Kreditkarte ist und was man sich für das Antrittsgeschenk von 50 Franken alles leisten kann.

In Flagranti zeichnet für Konzept und Realisation der Promotionskampagne verantwortlich. Die Mediaplanung sowie -buchung wurde durch Havas Media und Webrepublic vorgenommen.

Verantwortlich bei PostFinance: Marco Serratore, Mario Agostino, Monika Siegenthaler, Philipp Gasser, Florian Grützner. Verantwortlich bei In Flagranti Communication: Nicolas Engel (Senior Client Consultant); Luigi Del Medico (Creative Director); Sarah Rüegger (Copywriter); Janine Schwegler (Art Director); Tim Glatthard (Multimedia Producer); Jan Leibacher (Multimedia Producer).

Heimat Zürich schrumpft für Bank Cler das Kinobild

Bank Cler hat die Kinobesucher von «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes» vor dem Filmstart mit einem Kinospot der etwas anderen Art überrascht. Für die Umsetzung zeichnet Heimat Zürich verantwortlich.

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Normalerweise ist es doch so: Je grösser die Fläche, auf der man seine Botschaft kommuniziert, desto mehr Aufmerksamkeit generiert man. Manchmal kann es aber auch andersherum funktionieren.

So hat die Bank Cler ihre Unterstützung für den Schweizer Kinofilm «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes» und ihre Markenhaltung mit einer ganz unkonventionellen Nutzung des Mediums Kino kommuniziert. 

Nachdem die ersten Filmbilder auf der Leinwand zu sehen waren, schien es nämlich eine Fehlfunktion des Kinoprojektors zu geben. Nach und nach schrumpfte das sichtbare Bild auf einen kärglichen Bruchteil zusammen.

Kurz darauf erhielten die Zuschauer die Auflösung: Die winzige noch bespielte Leinwandfläche entspricht vom Verhältnis her der verbliebenen Regenwaldfläche auf Borneo. Und damit dem letzten Rückzugsgebiet für das Volk der Penan, den Ureinwohnern auf der Insel.

Bevor der Film noch einmal neu startete, wurde so vor Augen geführt, wie durch rücksichtslose Abholzung der Urwald – leider nicht nur auf Borneo – wortwörtlich von der Bildfläche verschwindet.

Verantwortlich bei Bank Cler: Gregor Eicher, Simone Staehelin. Verantwortliche Agentur: Heimat Zürich.

Integral & Leuenberger gewinnt Pitch um Winterkampagne für Adelboden-Lenk

Die Agentur Integral & Leuenberger aus Lyss konnte sich im Pitch um die Winterkampagne 2019/2020 für die Skiregionen Adelboden und Lenk durchsetzen.

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Die Skiregionen Adelboden und Lenk, die seit längerer Zeit gemeinsam auftreten (Adelboden-Lenk, dänk), hatten einen Pitch für ein neues Keyvisual ausgeschrieben. Ziel dabei war es, die Region bei den Zielgruppen sportliche Singles und Familien als Schneesicher und attraktiv zu verankern und den Verkauf von Tageskarten zu sichern.

Integral & Leuenberger konnte sich mit dem überzeugendsten Gesamtpaket gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Herzstück ist ein Film, aus dem Stills für die Bilder in allen Medien verwendet werden. Wegen der wetterabhängigen Kurzfristigkeit im Verkauf von Tageskarten erfolgt die zentrale Umsetzung über eine Digital-Signage-Kampagne, die Zielgruppen zeitnah über Soziale Medien und Digitalmarketing anspricht. Mit diesen Überlegungen wurde das Marketing für Adelboden-Lenk in den nächsten Jahren auf eine neue Grundlage gestellt. 

Für das Mandat arbeitet Integral & Leuenberger mit In Flagranti Communication (Strategie, Betreuung digitale Massnahmen) und In Flagranti Design (Erscheinungsbild) zusammen.

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Maximilian Grieger wird neuer Leiter Marketing und Vertrieb beim Archithema Verlag

Der Archithema Verlag in Zürich mit seinen Publikationen Das Ideale Heim, Umbauen + Renovieren, Atrium und dem Onlinemagazin Meter bekommt mit Maximilian Grieger einen neuen Leiter Marketing und Vertrieb.

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Grieger übernimmt die Funktion von Adrian Lustenberger, der sich nach 23 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Seit 2003 arbeitet Grieger in leitenden Positionen in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Vertrieb für Unternehmen in München, Hamburg und Basel.

Nach seiner Tätigkeit im Key Account Management der Konsumgüterindustrie fokussierte er sich in den letzten Jahren auf die Architektur-, Design- und Baubranche. Maximilian Grieger tritt den neuen Posten zum 01. Januar 2020 an.

Das Galaxus-Weihnachtslied hat es in die Hitparade geschafft

Der #Wiehnachtshit von Digitec Galaxus hat es in die Hitparade geschafft. Das Lied befindet sich unter den zehn erfolgreichsten Schweizer Songs der vergangenen Woche.

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Nicht in die offizielle Schweizer Single-Hitparade, aber immerhin in die Top 10 der erfolgreichsten Schweizer Songs der Woche hat es #Wiehnachtshit geschafft. Der Song der aktuellen Galaxus-Weihnachtskampagne belegt in der von Hecht angeführten Liste Platz 9. Die «Galaxus Xmas-Singers» – bestehend aus Baschi, Fabienne Louves, Carlos Leal und Stefanie Heinzmann – landen damit einen veritablen Weihnachtshit. 

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Auch auf Spotify weist der Song bereits beachtliche Streamingzahlen auf. Wer #Wiehnachtshit kauft oder hört tut Gutes: Sämtliche Erlöse aus Streaming und Verkauf gehen an Pro Infirmis. Mit der Organisation hat Digitec Galaxus bereits in Zusammenhang mit der diesjährigen Sensibilisierungskampagne zusammengearbeitet (Werbewoche.ch berichtete).

Die Komposition stammt von Matthias Kräutli, getextet haben das Lied Matthias Kräutli, Chris Niemeyer und Niels Vije. Wer mitsingen will, kann die Noten hier als PDF herunterladen.

Unternehmen werden nicht von Radio- und TV-Abgabe befreit

Unternehmen werden nicht von der Radio- und Fernsehabgabe befreit. Der Ständerat hat am Dienstag eine parlamentarische Initiative aus dem Nationalrat abgelehnt, mit 20 zu 14 Stimmen bei einer Enthaltung. Der Vorstoss ist damit vom Tisch.

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Kommissionssprecher Stefan Engler (CVP/GR) erinnerte daran, dass das Erhebungssystem erst Anfang Jahr eingeführt worden ist. Bereits wieder eine Umstellung vorzunehmen, sei nicht angezeigt. Engler wies auch auf das deutliche Nein zur No-Billag-Initiative hin.

Von einem funktionierenden und unabhängigen Rundfunksystem profitierten auch Unternehmen, sagte der Kommissionssprecher weiter. Würden Unternehmen von der Abgabe befreit, müssten ausserdem Privathaushalte mehr zahlen.

Für den Vorstoss machte sich Hannes Germann (SVP/SH) stark. Er begründete das auch mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes von vergangener Woche. Das Gericht war zum Schluss gekommen, dass das geltende Tarifsystem der Radio- und Fernsehabgabe für Unternehmen der Verfassung widerspricht.

Es legte dem Bundesrat nahe, das sechs Tarifstufen umfassende System zu differenzieren. Der Bundesrat hat für kommendes Jahr eine Analyse des Tarifsystems angekündigt. Paul Rechsteiner (SP/SG) erinnerte daran, dass die Initiative eine Abschaffung der Unternehmensabgabe und nicht eine Anpassung des Tarifsystems fordere.

Der Nationalrat hatte den Vorstoss in der Herbstsession mit deutlicher Mehrheit angenommen. Der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz, von dem die parlamentarische Initiative stammt, sprach von einer Doppelbesteuerung. Firmeninhaber und Mitarbeitende müssten bereits als Privatpersonen eine Abgabe entrichten.

Das Stimmvolk hatte dem Abgabesystem 2015 an der Urne zugestimmt. Mit diesem war auch die Unternehmensabgabe eingeführt worden. Diese spült 170 Millionen Franken pro Jahr in den Gebührentopf. (SDA)

UPC-Mutter Liberty schliesst Tür für Deal mit Sunrise

Eine Fusion von Sunrise und UPC Schweiz ist für die UPC-Muttergesellschaft Liberty Global nun ganz vom Tisch. Entsprechende Gespräche seien beendet worden, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Dienstag mit.

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Als der Deal vor ein paar Wochen geplatzt war, hatte sich Liberty noch ein Hintertürchen offen gelassen (Werbewoche.ch berichtete). «Wir freuen uns darauf, unsere Gespräche mit dem Sunrise-Verwaltungsrat oder Sunrise-Grossaktionärin Freenet über eine mögliche Transaktion fortzusetzen», hatte Liberty-Chef Mike Fries damals erklärt.

Nun werde die Tür geschlossen, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Begründet wird dies damit, dass sich der Sunrise-Verwaltungsrat und Grossaktionär Freenet nicht einigen könnten.

UPC konzentriere sich nun auf seinen Turnaround-Plan. «Und wir prüfen selbstverständlich andere strategische Optionen auf dem Markt», so die Mitteilung.

In diesem Zusammenhang sei die industrielle Logik von «Konvergenz» aus Mobilfunk und Festnetzinfrastruktur unbestritten, wird betont. Bekanntlich gibt es auf dem Schweizer Telekommarkt nebst Sunrise und Swisscom nur noch einen Mobilfunkanbieter: Salt. (SDA)

Lenovo ernennt Alberto Spinelli zum neuen Marketingchef für EMEA

Alberto Spinelli wurde per 1. Januar 2020 zum Lenovo Executive Director für Marketing und Kommunikation für EMEA ernannt. Er bringt einen reichen Erfahrungsschatz aus der Hardware- und Digitaldienstleistungsbranche mit – sowohl als Unternehmer bei der Gründung von Start-ups als auch als Geschäftsführer von Unternehmen.

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Spinelli berichtet direkt an Francois Bornibus, SVP & President EMEA, und wird in Mailand sitzen. Er soll dazu beitragen, dass eine grösseren Interaktio zwischen Lenovo und seinen Kunden gefördert und das Engagement von Lenovo für die Bereitstellung intelligenterer Technologien für alle gefestigt wird.

Spinelli kommt von Fing, einem Start-up-Unternehmen, das einen B2C-Marktplatz für Hardware und professionelle Dienstleistungen für Smart Home anbietet, wo er als CEO tätig war. Vor Fing war er Geschäftsführer des Digital-Services-Business von Canon. Spinelli hat in seiner beruflichen Laufbahn mehrere Start-ups geleitet, zusätzlich zu Positionen in multinationalen Konzernen wie Intel und Acer.

Frust ablassen – Preis erhalten

Zum 10-Jahre-Jubiläum des Spiels Angry Birds hat die Computerspiel-Firma Rovio eine «Anger Venting Machine» auf dem Times Square platziert. Das Prinzip ist einfach: Hauen, Schütteln, Schreien, Preis absahnen.

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«It’s 2019 and the world’s never been angrier». Dieser Aussage von Rovio wird der eine oder andere wohl zustimmen. Der Spiele-Entwickler findet, dass ein bisschen Dampf ablassen durchaus positiv sein kann.

Die Maschine ist eigentlich wie ein normaler Verkaufsautomat aufgebaut, jedoch bezahlt man nicht mit Geld, sondern mit Schlagen, Schütteln und Schreien.

Am 21. November 2019 konnte die Maschine während acht Stunden von Passanten beschimpft und verprügelt werden. Der Event wurde von Wrestler und Schauspieler Big Show begleitet, der die Teilnehmer tatkräftig unterstützt und angefeuert hat.

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