Rod und Pro Juventute suchen junge Kreative für Pop-Up-Agentur

Im März 2020 lanciert Pro Juventute die nächste nationale Kampagne für die Gratis-Beratungshotline 147. Die Kampagne wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Und genau diese sollen die Plakate und Video-Clips auch gestalten.

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Dafür wird bei Rod Kommunikation ab dem 15. Februar 2020 eigens eine Pop-Up-Agentur eingerichtet, in der acht junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren unter fachmännischer Begleitung während einer Woche die Werbekampagne kreieren.

Interessierte können sich unter Projuventute.ch/popup-agentur anmelden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, an einer nationalen Kommunikation mitzuwirken und Einblicke in die Kreativ-Branche zu gewinnen, von Medienleuten und Influencern zu lernen. Die Mitarbeit wird selbstverständlich entlöhnt und Verpflegung und Übernachtung bezahlt. Anmeldeschluss ist der 19. Januar.

Die nächste Twitter-Academy steht vor der Tür und es gibt noch freie Plätze

Der nächste Ganztageskurs der #TwitterAcademy Switzerland findet am 16. Januar 2020 in der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) statt. Interessierte können sich noch anmelden.

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Immer mehr Schweizer Unternehmen und Agenturen nutzen Twitter als Kommunikations- und Werbeplattform. Die Professionalisierung auf Kunden- und Agenturseite bedingt vertieftes Wissen über die vielen und ständig neuen Möglichkeiten, um die Potentiale von Twitter weltweit optimal auszuschöpfen. Um diesem Bedürfnis entgegenzukommen, bietet Twitter seit 2019 eine zertifizierte Weiterbildung in der Schweiz an.

Die Twitter Academy Switzerland richtet sich in erster Linie an Mitarbeitende von Kommunikations- und Marketingabteilungen, Media-Verantwortliche und Agenturen. Twitter-Ambassador Frank Bodin sowie drei ausgewiesene Twitter-Experten von Httpool führen durch den Kurs, der aus vier Modulen und einem abschliessenden Test besteht. Der Kurs ist kostenlos. Die Kurssprache ist Hochdeutsch. Jeder Kursteilnehmer, der den Test erfolgreich absolviert, erhält ein personalisiertes Zertifikat. Die Anmeldung erfolgt nach dem First Come First Served Prinzip. Weitere Informationen zum Kurs finden Sie hier.

Lacher, Gruber & Ianeselli macht für Hostpoint das Internet zur einfachsten Sache der Welt

Die Agentur Lacher, Gruber & Ianeselli hat für den Webhosting-Provider Hostpoint eine Kampagne entwickelt, die Personen einen möglichst einfachen Zugang zu Themen wie eigene Website, E-Mail, Webhosting und der Wahl von Domain-Endungen oder -Registrierungen ermöglichen soll.

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«Es gibt immer noch viele Benutzerinnen und Benutzer, die sich scheuen, eine eigene Website zu erstellen. Dabei ist das wirklich das Einfachste der Welt», meint Alessandro Ianeselli. Genauso leicht und einfach sollte die Kampagne für Hostpoint mittels digitalem Name-Dropping ankommen. Oft seien nämlich digitale Begriffe in aller Leute Munde, doch viele wüssten gar nicht genau, was damit gemeint sei.

Die Kampagne mit dem Slogan «Einfach Internet» erklärt die Begriffe klar und deutlich, gespickt mit einer Prise Humor. Denn wenn es um eine eigene Domain, Website, Webhosting oder E-Mail-Adresse geht, soll das mit Hostpoint nicht nur einfach sein, sondern auch Spass machen. Hostpoint willmit dieser Kampagne sein Profil als zugänglicher, verlässlicher und verständlicher Webhosting-Provider schärfen.

Die Kampagne wird diesen Winter schweizweit in drei Landessprachen auf allen digitalen Kanälen, in diversen Printmedien sowie auch auf Plakaten ausgespielt.

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Verantwortlich bei Hostpoint: Markus Gebert (CEO); Claudius Röllin (CPO). Verantwortlich bei Lacher, Gruber & Ianeselli: Fabian Gruber (Creative Direction); Alessandro Ianeselli (CEO/Strategie); Thomas Ammann (Text, Slogan); Anastasia Ruckelshausen, Mejreme Jashari (Beratung); John Duc (Art Direction); Simon Braun (Grafik); Sunny Estafanous (Motion Design).

Warum nicht: Thjnk Zürich und Credit Suisse lancieren Unternehmer-Kampagne

Thjnk Zürich hat für Credit Suisse eine gross angelegte Unternehmer-Kampagne umgesetzt, die eine Ode an Visionäre und hart arbeitende Unternehmerinnen und Unternehmer sein soll.

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Das Marketing der Credit Suisse setzt seinen im Mai begonnenen Weg fort und lanciert nun eine zweite umfassende Kampagne. «Wie schon die Jugendkampagne ‹Zieh‘s durch› soll nun auch die Positionierung als ‹Bank für Unternehmer› auf den Markenkern der Credit Suisse einzahlen» , so Roman Reichelt, Leiter Marketing & Sponsorship.

In der Kampagne für Unternehmer will Credit Suisse den Glauben an sich und seine Ideen zelebrieren. Die kampagnenübergreifende Leitidee ist demnach nicht die Frage «Warum?», sondern «Warum nicht». «Warum nicht» soll als selbstbewusstes Statement das verbindende Element der Kampagne darstellen und Unternehmer ansprechen, die sich Herausforderungen nicht nur stellen, sondern sie suchen.

«Wo andere eine Drohne, ein Hanf-Blatt oder einen Pilz sehen, denken Unternehmer an Brandherd-Detektoren, Arzneimittel oder Verpackungsmaterial», beschreibt David Schätti, Leiter Initiatives & Advertising Corporate Clients, sowohl das Mindset wie auch die Kreatividee hinter «Warum nicht».

Credit Suisse möchte sich dabei als schnellen, zuverlässigen Partner positionieren, der bei diesen Ideen mithalten und die richtigen Dienstleistungen und Beratungen anbieten kann. Dienstleistungen wie die papierlose Kontoeröffnung, der unkomplizierte Online-Kredit oder Initiativen wie der bevorstehende Tag der Unternehmer kommuniziert die Bank in der mehrstufigen Kampagne von der Awareness-, über die Consideration-, bis hin zur Performance-Ebene. Die datengetriebenen Digital-, Social-, Out of Home-, Print- und POS-Werbemittel sind nach Zielgruppen segmentiert.

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Verantwortlich bei Credit Suisse: Roman Reichelt (Head of Marketing & Sponsorship); Judith Schulte (Head Marketing Initiatives & Advertising); David Schätti (Head Marketing Initiatives & Advertising Corporate Clients, Projektleitung); Monica Peter, Belinda Simeon, Alexandra Rödner (Marketing Corporate Clients, Projektteam); Tanja Klotz (Verantwortliche Media Strategy & Planning); Thierry Pool (Head Digital & Content Marketing); Sebastian Schäufele, Valon Saiti, Tharek Murad Aga, Daniel Knöpfli (Digital & Content Marketing). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy (GF Kreation); Samuel Wicki, Torben Otten, Georg Baur (Creative Direction); Lukas Amgwerd (Text); Lukas Frischknecht, Leandro Disler (Art Direction); Calvin Kröhne (Digital Direction); Andrea Bison (GF Beratung); Angela Cristofari (Beratung); Gordon Nemitz (GF Strategie). Verantwortlich bei Plan B Film: Jessica Sonderegger (Producerin); Simon Ladefoged (Regie); Johan Palm (Kamera). Weitere Partner: UKO – The Audio Suite (Sounddesign); Marko Strihic (Schnitt); Adriel Pfister (Color Correction). Fotografie: Lars Ranek, Ant Strack, PX2 (Bildbearbeitung). Media: Mediacom, Webrepublic, Swiss Online Publishing.

Hans-Peter Nehmer wird Präsident des Harbourclub

Der Harbourclub hat Hans-Peter Nehmer zum neuen Präsidenten ernannt. Er hat die Aufgabe per 1. Januar 2020 von Dominique Morel übernommen, der sich auf Consulting für Marketing, Reputation & Customer Experience spezialisiert.

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Der Harbourclub, das Netzwerk der Kommunikations-Verantwortlichen von Schweizer Unternehmen und Organisationen, hat sein Vorstandsmitglied Hans-Peter Nehmer per 1. Januar 2020 zum Präsidenten ernannt. Hans-Peter Nehmer ist Chief Communications Officer bei Allianz Suisse, wo er die Unternehmenskommunikation und die Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten des Versicherungskonzerns in der Schweiz verantwortet.

Zuvor war er bei UPC Cablecom sowie der international tätigen Hotelplan-Gruppe in derselben Funktion tätig. Vor seinem «Seitenwechsel» in die PR-Branche war Nehmer über zehn Jahre als Redaktor und Moderator beim Privatsender Radio Z und beim Schweizer Fernsehen tätig. Er ist seit 2015 Jurypräsident des Schweizer Geschäftsberichte-Rating. Seine Ernennung erfolgt vorbehaltlich der Wahl durch die Generalversammlung am 13. März 2020.

Hans-Peter Nehmer übernimmt die Aufgabe von Dominique Morel, der den Club die letzten fünf Jahre geführt hat und per Ende März 2020 aus statutarischen Gründen verlässt, da er künftig bei KPMG nicht mehr als Head Marketing, Communications & Sales, sondern als Berater für Marketing, Reputation & Customer Experience aktiv sein wird. «Der Harbourclub bedankt sich bei Dominique Morel für sein grosses Engagement. Er hat die Kommunikationslandschaft in der Schweiz mit seinen innovativen Ideen geprägt und viel für das Ansehen des Berufsstands getan. Er übergibt ein gut bestelltes Haus und ich freue mich, den Harbourclub auf diesem Fundament weiterzuführen. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation ist das eine spannende Aufgabe», kommentiert Hans-Peter Nehmer seine Ernennung.

 

Der künftige Vorstand des Harbourclub

  • Hans-Peter Nehmer (Präsident), Allianz
  • Larissa Alghisi, Julius Bär
  • Edi Estermann, SRG/SSR
  • Myriam Käser, Skyguide
  • Salomé Ramseier, Hoerbiger
  • Roman Sidler, Geberit

ConferenceArena wird die erste klimapositive Messe der Schweiz

Der Klimawandel betrifft auch die Meeting-Branche. Die MICE-Branchenmesse ConferenceArena wird in diesem Jahr zur ersten klimapositiven Messe der Schweiz.

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Die CO2-Diskussion hat auch die Meeting-Industrie erfasst. Gerade mit Blick auf die An- und Abreise zur jeweiligen Location oder den Energieaufwand für Übernachtungen und die Zubereitung von Speisen spielt der CO2-Ausstoss eine grosse Rolle. Die ConferenceArena geht mit gutem Beispiel voran und wird dieses Jahr erstmals klimapositiv umgesetzt. «Klimapositiv bedeutet, dass die im Zusammenhang mit der Messe entstehenden CO2-Emissionen zu 120 Prozent ausgeglichen beziehungsweise überkompensiert werden», erklärt Roger Schaer, Geschäftsführer der ConferenceArena.

Dies geschieht im Rahmen von Partner-Vorhaben von Carbon-connect mit einem Waldschutz- und Aufforstungsprojekt im brasilianischen Amazonas-Gebiet, da sich Bäume hervorragend als CO2-Speicher eignen.

Wie eigene Firmenanlässe klimaneutral organisiert werden können, wird Pascal Freundreich, CEO von Carbon-connect, bei einem Vortrag an der ConferenceArena am 6. Februar in Zürich-Oerlikon erklären. Darüber hinaus werden Internationale Experten zu Themen wie «Digitale Eventorganisation heute», «Meeting Erfolg dank Pokerstrategie» oder «Fitter durch den Business Alltag» sprechen.

Farner lanciert Meinautogramm.ch – ein Engagement für individuelle Mobilität

Farner hat im Auftrag von Auto-Schweiz, der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, eine achtteilige Filmserie umgesetzt. Darin duellieren sich Melanie Winiger, Baschi, Stress und Gress per Autostopp und portraitieren auf ihrer Autogrammjagd die Beziehung der Schweiz zum Auto und der individuellen Mobilität.

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Im Zentrum des Engagements steht eine achtteilige Filmserie mit prominenten Persönlichkeiten. Melanie Winiger gegen Baschi, Stress gegen Gilbert Gress – in Duellen wollen jeweils zwei Promis in sechs Stunden an ein gemeinsames Ziel gelangen. Gestartet wird an unterschiedlichen Orten in der Schweiz. Gereist wird nur per Autostopp.

Wer mehr Mitfahrgelegenheiten findet, gewinnt die Autogrammjagd. Auf der Fahrt sprechen die Prominenten mit den Fahrerinnen und Fahrern über ganz persönliche Geschichten zur individuellen motorisierten Mobilität. Die Webisodes sind auf dem Content Hub Meinautogramm.ch zu sehen und werden in TV, Print sowie im digitalen Raum beworben. Im Frühjahr folgt eine zweite Staffel mit vier weiteren Schweizer Prominenten.

Die AUTOgramm-Duelle hat Farner zusammen mit der Produktionsfirma John Allen produziert. Begleitet wird die Filmserie von einer b Anzeigenkampagne. Dabei werden sechs Portraits über Menschen aus der Schweiz gezeigt, die das Auto aufgrund ganz verschiedener Bedürfnisse und auf unterschiedliche Weise nutzen. Fotografiert hat Stephan Schacher.

Der Content Hub Meinautogramm.ch ist verbindendes Element und informiert in Blogartikeln über Themen wie Elektromobilität, Mobilität der Zukunft, Multi-Mobilität, Infrastruktur und wirtschaftliche Bedeutung der Automobilbranche, Sicherheit und Umwelt. So möchten Auto-Schweiz und Farner auf unterhaltsame, informative Weise verschiedene Facetten der individuellen Mobilität kommunizieren.

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Stadtmagazin Hello Zurich lanciert Städtepass

Das zweisprachige Stadtmagazin Hello Zurich hat den Hello Zurich Pass lanciert. Gemeinsam mit aktuell 150 Partnern bietet das Magazin den Passinhaberinnen und Passinhabern Rabatte und Vorteile in der Stadt Zürich und in diversen Webshops.

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Eine Luxusuhr der Zürcher Uhrenmanufaktur Maurice de Mauriac als Geschenk, im Veloladen Gorilla gratis einen Platten flicken lassen oder zum halben Preis in den Hammam im Volkshaus oder auf die Dolder Kunsteisbahn: Mit dem Hello Zurich Pass  profitiert man von zurzeit 150 exklusiven Vorteilen in der Stadt Zürich und in Webshops. «Im Gegensatz zu anderen Rabattprogrammen und Deal-Anbietern arbeiten wir mit unseren Partnern langfristig zusammen – die meisten Vorteile sind also ständig gültig», so Hello-Zurich-Geschäftsführer Christian Schiller in einer Mitteilung.

Weiter verlangt Hello Zurich von den Partnerunternehmen keine Gebühr oder sonstige Abgaben, um beim Pass dabei zu sein. Wichtiger sei es, dass die lokalen Geschäfte, die einen Vorteil anbieten, zum Stadtmagazin passen, erläutert Schiller das Konzept. So sind zum Beispiel kleine Zürcher Modelabels, Handwerksbetriebe und angesagte Restaurants dabei. «Aber auch Traditionshäuser wie das Hotel Schweizerhof oder das Kunsthaus machen mit», sagt der Geschäftsführer. Neben ständig gültigen Angeboten können Partnerunternehmen unter bestimmten Voraussetzungen auch kurzfristig gültige Angebote einstellen.

 

Pass soll lokale Bevölkerung und Touristen ansprechen

Neben der lokalen Bevölkerung soll der hellozurichPass auch Touristen ansprechen. Dank der sorgfältig ausgewählten Angebote lernen sie mit dem Pass die Stadt abseits der touristischen Hotspots kennen. Den Pass gibt es ab 8 Franken pro Monat. Wer einen Jahres- oder Halbjahres-Pass löst, erhält neben dem elektronischen Pass auf dem Smartphone zusätzlich einen physischen Pass für ins Portemonnaie.

Marketing-Expertin Nina Müller führt neu Jelmoli

Das Warenhaus Jelmoli erhält eine Chefin. Sie heisst Nina Müller und wird den Posten im Frühjahr übernehmen, wie das zum Immobilienkonzern Swiss Prime Site gehörende Unternehmen am Dienstag mitteilte.

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Die Österreicherin mit Jahrgang 1969 hat laut den Angaben einen Abschluss der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Marketing. Sie war unter anderem als Marketing Managerin für Wolford in Italien und in verschiedenen Funktionen beim Schmuck- und Kristallunternehmen Swarowski tätig. Seit 2016 ist sie Firmenchefin von Christ Uhren und Schmuck.

Die Stelle an der Spitze des renommierten Warenhauses war frei geworden, nachdem der langjährige Chef Franco Savastano im Spätsommer 2019 Jelmoli in Richtung des Konkurrenten Globus verlassen hat. (SDA)
Foto: Christ / Coop

Binge Watching ist Schnee von gestern

Binge Watching, das Ansehen von vielen Episoden einer TV-Serie am Stück, kommt allmählich aus der Mode. Selbst der Streaming-Riese Netflix, der sich in den vergangenen Jahren häufig als die Binge-Watching-Plattform schlechthin präsentiert hat, will heute nicht mehr mit dem Begriff in Verbindung stehen. Es gilt vielmehr als Zeichen von Qualität, wenn nur eine Episode pro Woche geschaut wird, zeigt eine Studie der Anglia Ruskin University.

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«Binge Watching ist ein eher negativ konnotierter Begriff. Er bedeutet, dass Inhalte im Übermaß konsumiert werden. Das hat bei den Jugendlichen eher einen Flair von Coolness, weil die Erwachsenen darüber die Nase rümpfen. Aber Streaming-Dienste wollen auch über ein jugendliches Publikum hinauswachsen und nicht nur als Fast-Food-Plattformen gelten», sagt Stefan Caduff, Geschäftsleiter der Medienpsychologie-Institution Sapia, auf Nachfrage des Nachrichtenportals Pressetext.

Studienautorin Mareike Jenner hat den Wandel der Reputation von Binge Watching anhand der Debatte um die Netflix-Serie «Tote Mädchen lügen nicht» untersucht, die sich mit dem Thema Suizid bei Jugendlichen auseinandersetzt. Der Forscherin zufolge musste die Serie viel Kritik für diese Darstellung einstecken, was auch eine Diskussion über ihr Format auslöste.

Netflix veröffentlichte jeweils alle 13 Episoden der bislang drei Staffeln am Stück. Das Binge Watching einer ohnehin schon kontroversen Serie wurde von vielen Kritikern als bedenklich wahrgenommen.

 

Begriff «Binge Watching» tabu

«Die Sorge über ein jugendliches Publikum weist historisch gesehen oft auf generelle Ängste vor den Auswirkungen von Medien auf ein ‹ungebildetes› Publikum», so Jenner. Die Wissenschaftlerin meint, dass im öffentlichen Diskurs Binge Watching immer mehr als «schlechtes» oder «schädliches» Fernsehen wahrgenommen wird.

Es gilt mittlerweile als Zeichen von Klasse, wieder Serien mit einem zeitlichen Abstand zwischen Episoden anzusehen. Der Streaming-Dienst Disney+ richtet sich bereits danach und veröffentlicht jede Woche nur eine Folge von Serien.

Auch bei Netflix zeigt sich diese Tendenz allmählich. Laut Jenner kommt der Begriff Binge Watching in Werbekampagnen der Plattform gar nicht mehr vor. Der bekannte Schauspieler Guy Pearce war im vergangenen Jahr in der Netflix-Serie «The Innocents» zu sehen und meinte in einem Interview, Netflix habe ihm untersagt, den Ausdruck Binge Watching bei Promotions zu verwenden. (pte)

Vor allem Onlinehändler haben im Weihnachtsgeschäft zugelegt

Ob Lego, Brettspiele oder Parfüms: Die Weihnachtseinkäufe im Jahr 2019 haben besonders im Onlinehandel die Kassen klingeln lassen. Das stationäre Geschäft litt unter dem milden Wetter.

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Die Schweizer Onlinehändler haben im Jahr 2019 eine schöne Bescherung erlebt, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AWP zeigt.

Das Weihnachtsgeschäft habe bei der Coop-Onlinehandelstochter Microspot das ebenfalls gute Vorjahr nochmals übertroffen, sagte eine Sprecherin. Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr liege im «deutlich zweistelligen Bereich». Für die ganze Gruppe Coop verlief das Weihnachtsgeschäft indes «im Rahmen des guten Vorjahres».

Der zur Competec-Gruppe gehörende Onlinehändler Brack meldet für die Monate November und Dezember ebenfalls ein deutlich stärkeres Wachstum als noch in den Vorjahren. «Auch im Vergleich zum Jahresschnitt ist der Anstieg höher als erwartet», sagte ein Sprecher.

Etwas bedeckter gibt sich die Migros-Tochter Digitec Galaxus: «Genaue Zahlen zum Weihnachtsgeschäft kommunizieren wir nicht.» Allerdings habe man an den Aktionstagen Black Friday und Cyber Monday, die wichtige Indikatoren für das Weihnachtsgeschäft seien, zulegen können.

 

Onlinetrend auch bei Spielzeug

Die Migros jedenfalls bestätigt die Verschiebung vom stationären in den Onlinehandel. Der orange Riese hat laut einem Sprecher im Jahr 2019 ein deutliches Wachstum im Online-Bereich des Non-Food-Sortiments verzeichnet, während das stationäre Geschäft gleichzeitig rückläufig war.

Als Beispiel dafür nennt die Migros die Spielwarenindustrie: Während im Ausland der Onlinehandel in der Spielwarenindustrie schon länger sehr wichtig sei, werde dieser Trend nun auch in der Schweiz deutlich spürbar.

Auch im Buchhandel kauften die Leute offenbar fleissig ein: Das bisherige Weihnachtsgeschäft sei für Orell Füssli erfreulich verlaufen, hiess es. «Wir bewegen uns umsatzmässig leicht über Vorjahr.»

Stabil bis leicht positiv verlief das Geschäft in den grösseren Warenhäusern: Bei Loeb ist das Weihnachtsgeschäft auf Vorjahresniveau verlaufen, wie Loeb-Chef Ronald Christen sagte. Die zum Verkauf stehende Migros-Warenhaustochter Globus meldet ein Umsatzplus von rund 2 Prozent.

 

Wetter dämpfte Kauflaune

Das stationäre Geschäft wurde von verschiedenen Faktoren etwas gedämpft. So war die Tageskonstellation laut der Migros im vergangenen Jahr mit einem Sonntagsverkauf am 23. Dezember besser.

Zudem liess das Wetter lange keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Die relativ milden Tage hätten die Kauflaune der Konsumenten anfänglich geschmälert, so der Orell-Füssli-Sprecher. Auch Loeb bekam das milde Wetter beim Verkauf von Jacken und Mänteln zu spüren.

Die Onlinehändler profitierten indes davon, dass Aktionstage wie Black Friday, Cyber Monday und Singles Day in der Bevölkerung immer besser akzeptiert seien und vom Handel immer breiter abgestützt würden, wie es bei Brack hiess.

Andererseits habe es diesen Advent keine nennenswerten Spielwaren- oder Technik-Neuheiten gegeben: «Keine neuen Must-have-Smartphones, keine neuen Spielkonsolen», sagte ein Sprecher. «Und auch kein neues Hype-Spielzeug, das unbedingt unter den Baum müsste.»

 

Lego und Parfüm

Die Konsumenten hielten sich denn bei ihren Weihnachtsgeschenken auch stark an die Klassiker. Laut den befragten Händlern waren vor allem Parfüms, Unterhaltungselektronik, Smartphones und Gesellschaftsspiele wie «Brändi Dog» gefragt. Bei den Spielzeugen sind weiterhin Lego und Playmobil die Renner. Einen grossen Hype habe es zudem um die Marke Pokémon gegeben.

Auch beim Essen halten sich Herr und Frau Schweizer an die bewährten Traditionen, wie Coop und Migros berichten. Es sind nach wie Klassiker wie Chinoise- oder Käsefondue, Tischgrill und Edelstücke oder «Schüfeli», die an diesen Tagen serviert würden. Auch Rauchlauchs und Truthahn seien beliebt.

 

Weihnachtsbatzen und Geschenkkarten

Die Weihnachtszeit wirkt bei den Detailhändlern weiter nach. So zählten für Orell Füssli die Tage bis zum 3. Januar noch zum Weihnachtsgeschäft. Andere starteten bereits mit dem Ausverkauf.

Microspot etwa hat damit bereits an Weihnachten begonnen. «Deshalb sind die Tage zwischen Weihnachten und Silvester immer starke Verkaufstage.» Das bleibe auch im Januar so, da viele Kunden die zu Weihnachten erhaltenen Geschenkkarten einlösten. Bei Coop sorgen darüber hinaus auch die Silvesterfeiern mit Freunden und Familie nochmals für Umsatz.

Wie die Migros berichtet, geben zudem viele Kinder in diesen Tagen ihren Weihnachtsbatzen aus und kurbeln damit erneut die Spielzeug-Verkäufe an. (SDA)

«Snapchat Scan»: AR-Filter bei Markenlogos

Snapchat arbeitet momentan an einem neuen AR-Feature namens «Snapchat Scan», mit dem die Smartphone-Kamera auf Logos von bekannten Brands reagiert und AR-Elemente zeigt. McDonald's und Coca-Cola sind die ersten Brand-Partner.

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«AR stellt eine riesengrosse Chance für die Werbeindustrie dar. Denn solche Anwendungen machen Spass, Werbung wird dadurch cool. Es ist Brands dadurch möglich, Entertainment mit Information zu verbinden. Das ist ein grosser Vorteil, denn User wollen möglichst schnell unterhalten werden, wenn sie ihr Smartphone zücken», meint Social-Media-Experte Tim Weisheit im Interview mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

 

«Modernes Überraschungsei»

Bei Snapchat Scan fokussieren User ihre Kamera einfach auf ein Markenlogo wie zum Beispiel die «Golden Arches» von McDonald’s. Das Feature erkennt das Logo und zeigt AR-Elemente an, die zu dem Brand passen. Dazu können spezielle Filter, 3D-Elemente und besondere Informationen gehören.

«Die Gamification, also das Spielerische, hält beim Branding immer mehr Einzug. Nur das Logo oder gewöhnliche Werbung – das haben die Menschen schon zu oft gesehen. AR-Anwendungen bieten dagegen etwas Neues. Man kann sich dieses Feature wie ein modernes Überraschungsei vorstellen», erklärt Social-Media-Experte Hendrik Unger gegenüber Pressetext.

 

Patent gibt es bereits seit 2015

Laut Social Media Today hat Snapchat schon im Jahr 2015 ein ähnliches Konzept patentieren lassen. Die Grundidee war es, in einem Restaurant die Speisekarte scannen zu können und so durch AR zusätzliche Informationen zu erhalten, beispielsweise über den Kalorien- oder Fettgehalt des Essens. Doch auch für Werbung und Branding sollte das Feature von Anfang an dienen. So sollte es Restaurants möglich sein, durch den Scan Rabattangebote und Promotions zu präsentieren.

Der Plan von Snapchat ist es, durch visuelle Eindrücke ausgelöste Werbung, ähnlich wie die bei Schlagwörtern präsentierten Anzeigen auf Google, zu präsentieren. Zum ersten Mal hat Snapchat die Idee der AR-Elemente durch Markenlogos bei seinen «Spectacles»-Smart Glasses im Jahr 2016 umgesetzt. Wenn Nutzer der Brille das Spectacles-Logo ansehen, wird ihnen ein eigener AR-Filter angezeigt. (pte)

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