«Wir müssen weg von der Verbreitung von Kampagnen hin zum Dialog mit Kunden»

Peter Schäfer, Chief Strategy Officer bei Wunderman Thompson Switzerland, stellt sich unseren 13 Fragen.

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1. Wie hat sich die Werbung verändert, seit Sie angefangen haben?

Wir müssen zurück zu einfachen Ideen.

 

2.  Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?

Das beste Testimonial aller Zeiten ist für mich wohl Henry Kissinger für The Economist. Schon oft habe ich nach dem TV-Spot nachgedacht, worüber ich mich mit ihm als Sitznachbar im Flugzeug wohl unterhalten könnte.

 

3. Die beste Schweizer Kampagne aller Zeiten?

Die Kampagne «The Power of Flowers» für Fleurop, 2007.

 

4. Fallen Sie auf Werbung herein?

Ja, klar! Ich habe ein sehr visuelles Gedächtnis. Darum haben mich das Visuelle und Art Direction immer fasziniert. Und da gibt es immer wieder mal Kampagnenfilme, die mich einfach umhauen, wie etwa die Filme von Baz Luhrmann für Chanel sowie zahlreiche Kampagnenfilme von Nike, Gucci, Levi’s, Balmain oder Puma. Wäre ich ein Kreativer, wäre ich wohl am liebsten Art Director.

 

5. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?

Die Schwierigkeiten bei der Anwerbung und Bindung der Mitarbeitenden. Viele verschiedene Branchen suchen nach Fachleuten mit den gleichen Qualifikationen. Als weitere Herausforderung kommt hinzu, Personal mit vielfältigen Hintergründen und einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis zu beschäftigen.

 

6. Hat das klassische Agentur-Modell langfristig eine Zukunft?

Ja, wenn wir es verstehen, dem Kundenverhalten und dem Konsumentenerlebnis zu folgen. Das Konsumentenerlebnis bewegt sich in Richtung digitale Welt. Wir müssen also eine Medienintegration erreichen. Dafür brauchen wir eine grundlegende Veränderung der Kultur – weg von der Verbreitung von Kampagnen hin zum Dialog mit Kunden.

 

7. Was halten sie von Owned Media?

Sowohl Owned als auch Shared Media haben wegen der Dialogqualitäten stark an Relevanz gewonnen. Bis vor fünf Jahren war von Owned Media in den Agenturen nur wenig die Rede.

 

8. Welche Printmedien haben Sie privat abonniert?

Einige aus dem angelsächsischen Sprachraum. The Economist und Vanity Fair UK sind für mich Pflichtlektüre.

 

9. Wer war der amüsanteste Lunch-Partner, und weshalb?

Ich hatte 2002 die einmalige Gelegenheit, Vivienne Westwood zu interviewen. Sie erklärte mir in dem Gespräch vieles über England, Mode und Punk Rock. Daraus ist eine langjährige Freundschaft entstanden. Ich habe sie vor einem Tag angerufen und mitgeteilt, dass ich das hier erwähnen werde.

 

10. Was halten Sie von Influencer Marketing?

Positiv ist Influencer Marketing dann, wenn Marke und Influencer die gleichen Werthaltungen teilen und der Influencer mittelfristig zum glaubwürdigen Botschafter einer Marke wird. Allerdings fällt oftmals auf, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht immer ganz stimmt – was wiederum negativ ist.

 

11. Haben Sie ein Vorbild?

Als gebürtiger Südafrikaner kam ich in einem gespaltenen Land auf die Welt. Das Ende der Apartheid und die Versöhnung, die folgte, haben mir sehr viel bedeutet. Dies haben wir Nelson Mandela zu verdanken, und somit ist er ein grosses Vorbild für mich.

 

12. Wofür würden Sie gratis arbeiten?

Der Tierschutz liegt mir sehr am Herzen. Als Besitzer eines Beagles bricht es mir immer wieder aufs Neue das Herz, wenn ich sehe, wie Hunde und Tiere im Allgemeinen in Laboren misshandelt werden. Deshalb bin ich für NGOs, wie etwa das Beagle Freedom Project, seit Jahren tätig.

 

13. Welche fünf Tonträger würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen?

Etwas zwischen der deutschen Klassik, britischem Trip-Hop, Miles Davis, Joy Division sowie Deep House aus meiner Geburtsstadt Johannesburg.

Mehr Geld aus dem Gebührentopf soll sinkende Werbeerträge der SRG kompensieren

Die Mitte-Links-Parteien fordern mehr Geld für die SRG, weil die Werbeeinnahmen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft sinken.

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Allein 2019 seien diese um 30 Millionen Franken gefallen, auf rund 220 Millionen Franken, sagt SRG-Sprecher Edi Estermann gegenüber der NZZ am Sonntag. Die definitiven Zahlen liegen aber erst in einigen Wochen vor. Noch vor zehn Jahren nahm die SRG noch 100 Millionen Franken mehr pro Jahr durch Werbung ein.

Die SRG reagierte auf diese Entwicklung mit Sparmassnahmen, baut bis 2022 200 Vollzeitstellen ab und setzt dabei vor allem bei Immobilien, Distribution und Technik an. So werden beispielsweise Redaktions-Standorte zusammengelegt, was immer wieder für Kritik und Empörung sorgt – zuletzt beim beschlossenen Umzug der 70 Newsjournalisten von Bern nach Zürich (Werbewoche.ch berichtete).

Verschiedene Politiker aus CVP, SP, Grüne und der zuständigen Parlamentskommissionhaben nun genug von den Sparübungen. Sie fordern, dass die SRG zur Kompensation mehr Geld aus dem Ertrag der Haushaltsabgabe erhält. Der Bundesrat unter Führung der damaligen Medienministerin Doris Leuthard hatte 2017 festgelegt, dass die SRG nicht mehr als 1,2 Milliarden Franken pro Jahr an Abgabenmitteln bekommt.

 

SRG soll neu 1,5 Milliarden erhalten

SP-Nationalrat Matthias Aebischer sagt nun, dass der Abgaben-Plafond auf 1,5 Milliarden angehoben werden könne. Auch CVP-Nationalrat Martin Candinas fordere eine Erhöhung. Grünen-Nationalrat Michael Töngi, Präsident der Fernmeldekommission, meint demnach, man müsse über eine Anhebung nachdenken. Die SRG sei sehr wichtig für die Medienvielfalt und den Service public. Politiker, die mehr Geld für die SRG fordern, weisen darauf hin, dass mit der Haushaltsabgabe bereits 2019 mehr Geld als erwartet eingenommen worden sei.

Das Bundesamt für Kommunikation will dazu noch nichts sagen. Der Bundesrat hatte 2017 beschlossen, dass überschüssiges Geld zu einer Senkung der Abgabe führen müsse; sie liegt derzeit bei 365 Franken pro Jahr.

FDP und SVP finden, dass an diesem Entscheid festzuhalten sei. Die SRG solle Prioritäten setzen und weitere Einsparungen vornehmen. (hae/SDA)

 

Digitalisierung: Medienriesen sehen sich gefährdet

Mehr als ein Drittel der Führungskräfte von weltweiten Medien- und Entertainment-Unternehmen sehen das Überleben ihrer Konzerne in den kommenden fünf Jahren gefährdet. Durch die Entstehung neuer Geschäftsmodelle im Medienbereich ist es inzwischen unerlässlich geworden, alte Modelle zu verwerfen und mehr auf Innovationen zu setzen, wie eine Studie von EY zeigt.

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Auf alte Geschäftsmodelle zu verzichten und innovationsoffen zu agieren, ist für die Zukunft von Medienunternehmen unerlässlich. (Bild: Pixabay)

 

«Wie bei vielen anderen Branchen ist auch im Medienbereich den meisten klar, dass es Innovationen braucht. Jedoch passiert hier noch zu wenig, was vor allem daran liegt, dass die meisten Unternehmen noch nicht stark genug unter Druck stehen. Es gibt keinen Königsweg dafür, sich an die Digitalisierung anzupassen. Es braucht keine schnelle Lösung, die in einem kurzen Brainstorming entsteht, sondern echten Raum für Innovation, die wirklich von der Norm abweichen darf», erläutert Digitalisierungsexperte Frank Eilers im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Die Analysten von EY haben für die Studie mehr als 350 Führungskräfte von weltweit agierenden Medienunternehmen interviewt. Die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Medienunternehmen mit klassischen Geschäftsmodellen in Zukunft nicht überleben können. 28 Prozent wollen ihren eigenen Konzern an die Digitalisierung anpassen, haben jedoch noch keinen konkreten Plan dafür, welche Massnahmen sie treffen müssen.

 

Ausbildung von Jungen wichtig

«Bei der hohen Diversität von Einkommensquellen und Geschäftsmodellen wissen viele nicht, wo sie anfangen sollen», meint John Harrison, Leiter des Bereichs Global Media & Entertainment bei EY. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Führungskräfte wollen ihre Unternehmensstruktur vereinfachen und interne Abteilungen konsolidieren. 56 Prozent sehen die höhere Verfügbarkeit von Daten durch die Digitalisierung als besonders wichtig. Um Innovationen zu schaffen, sei es für Konzerne wichtig, die eigenen Daten zu sammeln.

Eine besondere Herausforderung ist laut der Studie die Ausbildung von jungen Talenten. Weil die Belegschaft von modernen Unternehmen aus verschiedenen Generationen besteht, ist es für 30 Prozent der Befragten besonders wichtig, die Qualifikationslücke zwischen ihnen zu schliessen, um Innovationen zu fördern. (pte)

NZZ schenkt der ZB Zürich zum Jubiläum ihr Print-Archiv

Zu ihrem 240-Jahr-Jubiläum schenkt die NZZ der Zentralbibliothek Zürich (ZB) ihr Print-Archiv – und damit einen grossen Teil ihres gesamten Archiv-Bestandes. In einem prestigeträchtigen Projekt in Kooperation mit der Schweizerischen Nationalbibliothek digitalisiert die ZB sämtliche NZZ-Ausgaben bis zurück ins Jahr 1780.

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Das NZZ-Archiv umfasst neben den NZZ-Zeitungsbänden auch Mikrofilme, Fotonegative, Spezialbände sowie das umfangreiche NZZ-Firmenarchiv, bestehend aus diverser Korrespondenz, Abrechnungen und den Nachlässen einiger NZZ-Chefredaktoren. Bereits im Juni 2016 hatte die NZZ ihr Archiv der ZB als unbefristetes Depositum übergeben. Zum Jubiläum überlässt die NZZ der ZB einen grossen Teil ihres Archivs, nämlich die Print-Ausgaben, als Schenkung. Der Rest des Archivs, insbesondere das Firmenarchiv, bleibt als Depositum in der ZB, gehört jedoch weiterhin der NZZ.

«Das NZZ-Archiv ist ein Stück Schweizer Kulturgut», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. «Die Zentralbibliothek stellt sicher, dass die Bestände fachgerecht und unter idealen Bedingungen gelagert werden. Die ZB wiederum erweitert ihre Bestände um ein Kernelement unseres Archivs und macht das Archivmaterial einer breiten Öffentlichkeit und auch der Forschung zugänglich – analog und künftig auch digital. Das stellt einen Gewinn für beide Seiten dar.»

Seit der Gründung der Neuen Zürcher Zeitung am 12. Januar 1780 sind insgesamt 1,9 Millionen Zeitungsseiten publiziert worden. Dank einer Kooperation der NZZ mit der ZB und der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) sollen ab Ende 2021 sämtliche Ausgaben der NZZ – mit Ausnahme der jeweils letzten 25 Jahre – auf E-newspaperarchives.ch verfügbar sein. Die Plattform wird von der NB betrieben.

Mediapulse Radio-Hörerzahlen: Radio 24 wieder an der Spitze

Im 2. Halbjahr 2019 ist Radio 24 mit 269'000 Hörerinnen und Hörern wieder an der Spitze aller Schweizer Privatradiosender. Energy Zürich liegt mit 267'000 Hörerinnen und Hörern knapp dahinter.

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Gesamthaft schalten täglich über 1,24 Millionen Hörerinnen und Hörer bei den CH-Media-Sendern Radio 24, Radio 32, Radio Pilatus, Radio FM1, Radio Argovia, Virgin Radio Rock Switzerland, Virgin Radio Hits Switzerland und Radio Melody ein. Die acht Radiosender von CH Media bauen damit ihren Platz an der Spitze der reichweitenstärksten Radiogruppe der Schweiz weiter aus.

Bei den DAB+/IP-Sendern konnten vor allem die beiden Sender Virgin Radio Rock Switzerland und Virgin Radio Hits Switzerland ihre Reichweiten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ausbauen. Die digitalen Plattformen der Regionalsender verzeichneten im November gesamthaft 860’000 Unique Clients.

Die Sender der Energy-Gruppe Energy Zürich, Energy Bern, Energy Basel, Vintage Radio, Energy Hits, Rockit Radio und Luna erreichten total 721’000 Hörer.

Darf ich Dich räuchern, mein Freund? Swissveg lanciert Tierschutz-Kampagne

Swissveg, die Interessensvertretung der Vegetarier und Veganer, lanciert in Zusammenarbeit mit Januar Designbüro und Angelink eine Kampagne, die auf die Ausbeutung von Tieren in der Nahrungsmittelindustrie aufmerksam macht.

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Die Kampagne stellt 12 Nutztiere vor, deren Fleisch in der Schweiz gegessen wird. Vier ausgewählte Nutztiere – das Schwein, das Huhn, das Rind und das Schaf – werden dabei ausgedehnt vorgestellt, da sie die statistisch meist getöteten und gegessenen Tiere der Schweiz sind.

Die Nutztiere werden nicht auf die aus ihnen erstellten Produkte reduziert, sondern als individuelle Lebewesen vorgestellt. Tierbilder, die Emotionen wecken sollen, sowie auch bewusst provokante, aber aufklärende Texte, sollen auf eine positive Art und Weise ermöglichen, dass der Betrachter eine «gefühlvolle» Beziehung zum Tier aufbauen kann.

Die Kampagne wird dreisprachig lanciert und läuft vom 1. Januar 2020 bis zum 31 Dezember 2020 schweizweit. Das erste Tier, das Schwein, wird seit Anfang Januar in der ganzen Schweiz an prominenten Plätzen ausgestrahlt. Offene Fragen auf dem Plakat sollen den Betrachtende zum Nachdenken anregen, damit diese ihr Tierkonsumverhalten hinterfragen.

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Beatrice Beyeler und Stephanie Jungo stossen zur BZ Berner Zeitung

Die Redaktorinnen Beatrice Beyeler und Stephanie Jungo werden demnächst bei der BZ Berner Zeitung starten. Beide schliessen derzeit ihr zweijähriges Volontariat am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern ab.

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Neu bei BZ Berner Zeitung: Beatrice Beyeler (links) und Stephanie Jungo (rechts). (Fotos: Thomas Peter / Raphael Moser)

 

Stephanie Jungo wird ab Februar 2020 für das Ressort Region schreiben, Beatrice Beyeler startet im März 2020 in Langenthal für das Ressort Oberaargau. Beide arbeiteten im Rahmen des Volontariats im letzten Jahr in diversen BZ-Ressorts in den Aussenstellen sowie in der Zentrale in Bern.

«Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen, die durch ihre Ausbildung viel digitales Know-How für die Weiterentwicklung unserer Mobile-Strategie mitbringen», sagt Simon Bärtschi, Chefredaktor BZ Berner Zeitung.

Schaffhauser Nachrichten konzipieren den ersten Bund neu

Nachdem die Schaffhauser Nachrichten 2018 das Layout überarbeitet haben, erfolgt am Freitag eine inhaltliche Neukonzeption des ersten Bundes, in welchem die überregionale Berichterstattung stattfindet.

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Die Schaffhauser Nachrichten tragen dem veränderten Medienkonsum Rechnung: Eine neue News-Doppelseite soll dafür sorgen, dass die Leserinnen und Leser über die wichtigsten Nachrichten schnell, umfassend und vollständig informiert werden. Danach folgt auf mehreren Seiten «Politik» die Vertiefung – ohne Aufteilung in die traditionellen Ressorts «Ausland» und «Inland»: Besonders wichtige Themen werden dort genauer beleuchtet und umfassender bearbeitet.

Die SN wollen künftig vermehrt die Bedeutung übergeordneter Ereignisse und Entscheidungen für ihre regionale Leserschaft darstellen. «Wir möchten unseren Abonnentinnen und Abonnenten, die sich schon immer für die ganze Welt interessierten, noch genauer zeigen, was das Grosse für das Kleine bedeutet», sagt Robin Blanck, Chefredaktor der SN. Verantwortet und inhaltlich geprägt wird der erste Bund von Sidonia Küpfer, Mitglied der SN-Redaktionsleitung.

Zum neuen ersten Bund gehört ebenso, dass neben der Seite «Geld & Märkte» als Ersatz für die Wirtschaftsseite neu täglich zwei Seiten «Leben & Gesellschaft» erscheinen, die für Themen abseits der Politik – Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft – Platz bieten. Abgeschlossen wird der neue erste Bund von der «Tribüne», einer Seite mit vermischten Inhalten, mit Unterhaltung und Nachrichten aus der Welt der Berühmten.

Neben dem Einsatz der Inland-Redaktion und dem Rückgriff auf die Leistungen ihrer Partner von CH Media, arbeiten die SN neu auch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung zusammen. Täglich soll ein Text aus dem breiten Angebot der deutschen Qualitätszeitung erscheinen.

Mit der Neukonzeption wollen die SN ihren Leserinnen und Lesern jeden Tag eine spannende, relevante und anregende Lektüre bieten. Gleichzeitig soll die Regionalberichterstattung weiter verbessert und stärker mit Bildergalerien und Bonusinhalten auf dem Onlineportal Shn.ch verknüpft werden.

A&O Concepts realisiert Jubiläumsmagazin für Ginesta

Zum 75-Jahre-Jubiläum von Ginesta hat A&O Concepts ein Jubiläumsmagazin konzipiert und gestaltet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden und Partnern ein Magazin zu überreichen, das sich mit wertvollen Inhalten in Premiumqualität präsentiert.

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Das Jubiläumsmagazin enthält Themen aus der Zeit der Unternehmensgründung, lässt die Inhaber zu Wort kommen, und informiert über verschiedene Themen. Visualisiert wurde die Unternehmensgeschichte mit Bildern aus vergangenen Zeiten. Der Leser findet Wissenswertes über das Kerngeschäft von Ginesta, erfährt Interessantes über Mitarbeitende und deren Kompetenzen und soll einen umfassenden Einblick in die Wertehaltung und das Qualitätsbewusstsein des Unternehmens gewinnen.

«Ich habe A&O Concepts ganz bewusst einen grossen Freiraum in der Gestaltung und Umsetzung des Magazins gegeben, damit die definierten Inhalte kreativ und lesefreundlich, aber nicht aufdringlich erscheinen», sagt Christina Maron, Operations & Marketing, Ginesta Immobilien.

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Verantwortlich bei Ginesta Immobilien: Christina Maron (Operations & Marketing); Claudia Schneiter (Textsupervision, Verfassen diverser Artikel). Verantwortlich bei A&O Concepts: Carmen Schiltknecht (CD, Beratung, Texte); Sandra Chiocchetti (Illustrationen und Layout); Gina Tanner (Graphic Design); Ulrich Haller (Freischaffender Texter); Geri Krischker, Markus Bertschi, Adrian Flütsch, Michael Orlik (Fotografie); Kromer Print (Druck).

KSP sorgt für mehr Wins mit dem VW Golf

Für den im Frühjahr 2020 erscheinenden VW Golf macht sich KSP Krieg Schlupp Partner die Welt der lustigen Fail-Gifs zunutze. Entstanden ist eine unterhaltsame Kampagne mit verschiedenen Massnahmen.

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«Hier spielt das Leben» lautet der Claim des neuen VW Golf, der durch verschiedene innovative Features digitaler, vernetzter und intelligenter ist als seine sieben Vorgänger.

Die Leadagentur hat im Auftrag von Amag das Thema «Leben» aufgenommen und kommunikativ weitergesponnen. Das Prinzip: Zuerst werden echte, im Internet viral gegangene Fails gezeigt, die zum Leben dazugehören. Danach wird auf den neuen Golf verweisen, der für deutlich weniger Fails und mehr Wins sorgen soll.

 

Fail-Dienstage mit Watson

Im Dezember 2019 wurden zwei «Fail-Dienstage» auf Watson.ch sowie auf dessen Kanälen in den sozialen Medien gesponsert und jeweils mit einem Feature des neuen Golf aufgelöst – ganz nach dem Motto «Überlass die Fails den anderen».

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Vier Videos für vier Features

Die Story mit den Fails wird von Amag selbst in einer nationalen Online-Video-Kampagne weitergeführt. In Zentrum stehen dabei die vier wichtigsten Features des neuen Golfs: Mobile Key, Voice Control, Innovision Cockpit sowie IQ.Light.

 

SMS-Newsletter

Kaufinteressenten konnten sich zu einem SMS- oder E-Mail-Newsletter anmelden. Die sechs SMS, die zwischen Dezember und Januar verschickt wurden, beginnen alle mit der gleichen Frage: «Kennen Sie das?» Die Auflösung zeigt, wie mit dem Golf sich diese typischen Alltagsprobleme beheben können.

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Verantwortlich bei Amag Import Volkswagen: Melanie Felder (Teamleader Marketing Communication Volkswagen); Diana Rizzo (Marketing Communication Manager Volkswagen). Verantwortlich bei KSP: Daniel Krieg (Creative Direction); Nico Kesper (Text und Content); Alba Rau (Grafik); Stéphanie Tschanz, Franziska Saxer (Beratung); Simon Kaserer, Noemi Rubera (Produktion). Verantwortlich bei Mediacom: Niels Keil (Communication Planning Manager); Svetlana Savatic (Senior Communication Planner /Consultant); Florian Hamer (Digital Communication Consultant & Planner).

Christa Rigozzi und Max Loong moderieren «The Voice of Switzerland»

Ab dem 27. Januar 2020 können Fans des Casting-Formats «The Voice of Switzerland» auf 3+ wieder mit Schweizer Gesangstalenten mitfiebern. Christa Rigozzi bildet gemeinsam mit Moderator und Schauspieler Max Loong das neue Moderatoren-Duo.

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Rigozzi ist für die Zuschauer des Neo-CH-Media-TV-Senders keine Unbekannte, da sie seit 2008 immer wieder die Sendung «Bauer, Ledig, Sucht …» mitmoderiert. «Ich freue mich sehr ‹The Voice of Switzerland› moderieren zu dürfen! In diesem Format möchte ich nebst der Musik, auch die Seele, die Geschichten und die Herzen der Teilnehmenden und Juroren erleben. Die Songs werden auch eine wichtige Rolle spielen. Ich setze auf die Überraschungskarte. Das schon Gehörte, das schon Gesehene wird nicht da sein. Und ich möchte, dass junge Kindertalente dank dieser Plattform eine Chance kriegen. Wir brauchen starke Emotionen, Stimmen, die Herz und Bauch treffen: Wir suchen Stimmen, die nie mehr vergessen werden», so die Tessinerin zu ihrem neuen Job als «The Voice of Switzerland»-Moderatorin.

Der 39-jährige Max Loong begann vor rund 20 Jahren seine Moderator-Karriere bei Swizz, aus dem späte Viva Swizz wurde. 2006 folgte dann der internationale Durchbruch mit seiner eigenen Show auf MTV Asien. Mit seiner Show erreichte der Zürcher mit malaysischen Wurzeln 100 Millionen Haushalte. Dies öffnete ihm weitere Türen und so moderierte er anschliessend für diverse bekannte Fernsehsender in Asien, darunter auch lange Zeit für Fox Asien. In der Zwischenzeit war er auch immer wieder als Schauspieler tätig.

Nun moderiert er mit Rigozzi zusammen die Gesangstalent-Show: «Das Team von ‹The Voice of Switzerland› – angefangen bei meiner Co-Moderatorin Christa, über die Coaches bis hin zum Produktionsteam von 3+ – ich könnte mir keine bessere Konstellation vorstellen. Ich freue mich riesig auf das neue Abenteuer, ihr könnt euch auf tolle Talents freuen», sagt Loong über seine neue Herausforderung.

 

Lesen Sie in der kommenden Printausgabe der Werbewoche ein Interview mit Roger Elsener, Geschäftsführer TV & Radio bei CH Media, über die erfolgreichen Eigenformate und den Neukauf 3+.

Möbel Pfister: Marketingleiter Paul Holaschke wird neuer Konzernchef

Der bisherige Leiter Marketing Kommunikation Paul Holaschke wird neuer Konzernchef bei Möbel Pfister. Er wird seine Tätigkeit als CEO des Einrichtungshauses Anfang Februar aufnehmen.

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Holaschke-Vorgänger Matthias Baumann war im September Knall auf Fall zurückgetreten – offiziell aus persönlichen Gründen. Nur einen Monat später ging Möbel Pfister mit dem Verkauf an die österreichische XXXLutz-Gruppe in ausländische Hände über. Seither leitet Finanzchef Ivan Bosin das Möbelhaus interimistisch.

Der 40-jährige Holaschke leitete bei Möbel Pfister zuletzt seit 2017 den Bereich «Marketing Kommunikation». Davor war er den Angaben zufolge zehn Jahre lang in diversen Führungsfunktionen bei IKEA Österreich und in internationalen Business-Projekten tätig. Er hat einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing.

«Wir freuen uns, dass der neue CEO aus den eigenen Reihen kommt», lässt sich Rudolf Obrecht in der Mitteilung zitieren, der Verwaltungsratspräsident der F.G. Pfister Holding. (SDA/swi)

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