Die BFU hat einen neuen Internetauftritt

Um ihrem Status als Kompetenzzentrum für Unfallprävention besser gerecht zu werden, hat die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU ihren Markenauftritt überarbeitet. Kernstück des neuen Erscheinungsbilds ist die neue Website. Für die Umsetzung zeichnen die Agenturen Ginetta, Noord und Campfire verantwortlich.

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Unfälle passieren in der Schweiz jeden Tag. Über 1 Million Nichtberufsunfälle zählt die Statistik jedes Jahr. Auf ihrer neuen Website Bfu.ch zeigt und erklärt die BFU, wie sich Unfälle vermeiden lassen können. Das Informationsangebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung. Gleichzeitig hält die BFU auch Fachinformationen für Expertinnen und Experten bereit.

 

Vereinfachte Navigation und schneller Zugang

Um die Navigation zu erleichtern, wurden die über 660 Inhaltsseiten grundlegend neu organisiert. Auf der Startseite erfolgt der Zugang neu über einen Filter, der die zentralen Bereiche und Kontexte der Unfallverhütung widerspiegeln. Forschungsbasierte Informationen zum Unfallgeschehen in der Schweiz werden thematisch gebündelt und in übersichtlichen Dossiers zusammengefasst.

Von den Dossiers gelangen die Besucherinnen und Besucher auf die Ratgeberseiten mit konkreten Präventionstipps. Dort finden sich auch rechtliches Hintergrundwissen, technische Erklärungen, Bilder und Videos. Inhalte für Fachpersonen sind auf den Seiten ebenfalls eingebettet. Eine praktische Inpage-Navigation soll dabei das schnelle Navigieren durch die verschiedenen Themen ermöglichen.

Neben den Dossiers und Ratgebern bietet die neue Website zudem ein Magazin, eine Suchfunktion für die über 1200 Ansprechpartner der BFU in der Schweiz, Hinweise zu sicheren Produkten, politische Positionen, Medienmitteilungen, Kursangebote für Fachpersonen und ein Shop mit sämtlichen Publikationen der BFU. Das Angebot wird laufend erweitert.

 

Login-Bereich mit neuen Services

Der Login-Bereich von bfu.ch wurde ebenfalls überarbeitetet und beinhaltet spezielle Angebote für Fachpersonen wie Sicherheitsdelegierte in Gemeinden, Verkehrsinstruktoren der Polizei, Sicherheitsverantwortliche in Betrieben oder Sportfachhändler. Hier sind die für sie relevanten Informationen zusammengefasst und es lassen sich Merklisten für häufig verwendete Präventionsthemen erstellen.

 

Empfängerorientiertes Design

Der neue Internetauftritt wurde nutzerzentriert konzipiert, gestaltet und stellt die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher ins Zentrum. Mit wenigen Klicks finden sie Antworten auf praktisch alle Fragen der Unfallverhütung. Damit dies gelingt, wurden die Ergebnisse der einzelnen Designphasen ausführlichen Usertests unterzogen. Das Konzept und das Design stammen von der Berner Agentur Ginetta, das Bildkonzept von Noord. Die technische Umsetzung von Front- und Backend im Content Management System Umbraco übernahm Campfire.

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Verantwortlich beim BFU: Urs Steiner (Projektleiter, Technische Koordination); Benedikt Bucherer (Co-Projektleiter, Inhalte und Textarbeiten); Jürg Beutler (Bereichsleiter Kommunikation); Marc Bächler (Abteilungsleiter Publikationen). Verantwortlich bei Ginetta: Irene Hilber, Andrea Aebersold (Informationsarchitektur, Konzept und Design); Silvain Morger, Mara Hellstern (User Research); Frank Salathé (Strategie, Beratung und Projektleitung). Verantwortlich bei Noord: Lorenzo Geiger; Katrin Ming. Verantwortlich bei Campfire: Patric Martin (Entwicklung und Umsetzung Backend); Pius Caduff (Umsetzung Frontend). Verantwortlich bei Inyourface: Laura Marti, Maria van Harskamp (Text).

The House für Cembra: Astronauten, lauter TV und Drillinge

In Chats kommuniziert man kurz, knackig und natürlich mit Emojis. Die neue Kampagne von The House nutzt die Kommunikationsform, um die Kredite von Cembra in kompaktem Storytelling mit viel Flexibilität und Mileage zu platzieren.

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In der neuen Kampagne von The House gibt Cembra-Markenbotschafterin Christa Rigozzi eine Antwort auf Fragen bezüglich Weiterbildung, Wohnen und Mobilität. Je nach Formaten und Channels kommen die Chats aber auch von ihr losgelöst zum Einsatz.

Neben der erstmaligen Integration des von Metadesign überarbeiteten Cembra-CI/CDs mit Farbgradient, neuer Typo sowie angepasstem Logo für mehr Swissness, macht die neue Kampagne schnelles und anpassbares Storytelling möglich. Es wurde besonders daraug geachtet, dass touchpoint- und zielgruppengerecht flexibel temperiert werden kann. Dabei bleibt der Fokus auf den drei Kernthemen Weiterbildung, Wohnen und Mobilität.

Mit der intensiv genutzten Kommunikationsform werden bei den Zielgruppen gelernte Aufmerksamkeitstrigger gesetzt. Die Chatboxes als Stages mit Emojis als Verstärker sollen sowohl auf statischen wie auf Bewegtbildformaten diverse Vorteile bringen – von einem hohen Wiedererkennungswert bis hin zur möglichen Nutzung in Kleinstformaten und auf Mobile.

Im weiteren Kampagnenverlauf werden Dynamic Ads über ein Messaging-, Trigger- und Aussteuerungssystem geschaltet. Die Landingpages werden mittels A/B-Testing stetig optimiert und in einem zweiten Schritt mit neuen Features ausgebaut.

Die Kampagne startete am Montag mit TV, Plakat, digitalen Plakaten, grossflächigen Online Branding Formaten und wird das ganze Jahr in diversen Flights laufen.

 

Verantwortlich bei Cembra: Jerry Fohringer (Managing Director B2B); Claudia Zeller (Head of Marketing & Sales Support). Verantwortlich bei The House: Grischa Rubinick (Executive Creative Director); Sascha Borsai (Creative Director Text); Roger Dobmann (Senior Art Director); Ritiane Da Cassia Zimmerli (Digital Art Director); Carolin Wiedemann (Senior Art Director); Laura Jaggi (Junior Art Director); Nico Podgorny (Director Consulting); Romina Plesca (Junior Consultant); Sebahat Derdiyok (Agency Producing). Film: Shining Pictures, Noël Dernesch (Director). Fotografie: Per Kasch.

Christoph Timm wird neuer Leiter Marketing and Communications bei Swisscom

Swisscom besetzt nach dem Weggang von Achill Prakash die Stelle des Head of Marketing and Communications neu. Per 1. Mai 2020 wird Christoph Timm die Rolle übernehmen.

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Christoph Timm arbeitet seit Jahren in der Telco-Branche – zuletzt als Director Brand Strategy & Marketing Communication bei Sunrise. «Mit Christoph Timm konnten wir einen ausgewiesenen Fachmann mit grosser strategischer und operativer Marketingerfahrung für Swisscom gewinnen, der zudem über viel Erfahrung in der ICT-Branche verfügt. Ich freue mich sehr auf Christophs Start am 1. Mai», so Dirk Wierzbitzki, Leiter Privatkunden bei Swisscom.

Bis zum Stellenantritt von Christoph Timm am 1. Mai wird die Abteilung Marketing and Communications weiterhin interimistisch von Davide Pincin geführt.

Kaysi Ulas ist neuer Teamleiter Recherche bei News Aktuell

Kaysi Ulas leitet ab sofort das Recherche-Team bei News Aktuell. Das 15-köpfige Team ist verantwortlich für den gesamten Datenbestand in der PR-Software Zimpel, die über 750’000 weltweite Kontaktadressen zu Journalisten, Redaktionen und Bloggern vereint.

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«Wir freuen uns, dass wir mit Kaysi Ulas einen führungserfahrenen neuen Kollegen für diese Position gewinnen konnten», sagt Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von News Aktuell. «Kaysi Ulas bringt umfangreiche Expertise im Bereich der Kundenkommunikation mit und besitzt zudem eine hohe IT-Affinität.»

Der 41-Jährige absolvierte nach Abschluss der Fachhochschule eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann beim Deutschen Ring. Nach der Ausbildung arbeitete er zuerst weiter beim Deutschen Ring und anschliessend bei Debeka als Versicherungskaufmann. Es folgten Stationen in der Kundenberatung unter anderem bei Schwechat und Lufthansa Global Telesales sowie rund vier Jahre als Übungsleiter beim Förderverein Neuwiedenthal, wo er die Beratung und Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verantwortete. Ende 2017 übernahm der gebürtige Hamburger die Teamleitung beim Business- und Technologie-Dienstleister Cognizant und führte ein 30-köpfiges Team im Social Media-Bereich.

Künzlerbachmann Directmarketing hat ein neues Logo

Am 29. November 2019 wurde Schober Information Group in Künzlerbachmann Directmarketing integriert. Seit dem 1. Januar 2020 treten sie gemeinsam unter dem Namen Künzlerbachmann Directmarketing auf – mit einem neuen Logo.

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Nachdem die beiden Unternehmen bereits seit Anfang 2017 gemeinsame Wege gegangen sind, wurde nun auf Anfang 2020 der nächste Schritt – die Hochzeit – umgesetzt (Werbewoche.ch berichtete). Das neue Logo setzt sich aus den beiden alten Logos zusammen.

«Diese neue Verbindung eröffnet uns und vor allem dem Markt ganz neue Möglichkeiten. Offline und Online sind noch einmal deutlich näher zusammengerückt, Tradition und Innovation gehen Hand in Hand. Das spiegelt sich auch in unserem neuen Logo wider; Mitarbeiter und langjährige Kunden auf Seiten von Braut und Bräutigam haben sich darin spontan wiedergefunden», meint Stephan Obwegeser, seit 1. Januar neuer CDO/CMO von Künzlerbachmann Directmarketing.

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Wunderman Thompson hilft Suva bei der Unfallverhütung

Die Zürcher Agentur Wunderman Thompson hat zusammen mit der Unfallversicherung Suva eine Online-Plattform gestaltet, die helfen soll, Menschenleben zu retten.

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Jeden Tag verunfallen in der Schweiz mehr als 800 Personen bei der Arbeit. Dabei kam in den letzten zehn Jahren an jedem dritten Arbeitstag ein Mensch ums Leben. Um dem entgegenzuwirken, hat die Suva zusammen mit Arbeitgeberverbänden, Planern und Gewerkschaften die «Sicherheits-Charta» ins Leben gerufen: Ein Bündnis für Arbeitssicherheit und ein konkretes Instrument für Unternehmen, sich zu verbesserter Sicherheitskultur zu bekennen.

Als Dreh- und Angelpunkt der Sicherheits-Charta wurde die Website Sicherheits-charta.ch neu lanciert, für deren Kreation und Unterhalt Wunderman Thompson verantwortlich zeichnet. Entstanden ist eine intuitiv zugängliche, dreisprachige Website.

 

1’400 Neuunterzeichnungen in zwei Monaten

Über die neue Website fordert die Suva Unternehmen auf, die Sicherheits-Charta direkt online zu unterzeichnen. Alle teilnehmenden Arbeitgeber werden – laufend aktualisiert – auf einer Karte abgebildet. Dafür werden Schnittstellen zur Datenbank der Unternehmens-Identifikationsnummer des Bundes (UID) genutzt und über Google Maps die Geocodes der Unternehmen berechnet.

In den Profilen der Unterzeichner können darüber hinaus personalisierte «Stopp-Ausweise» für die Belegschaft angefordert werden, die daran erinnern sollen, bei Gefahr zu intervenieren. Innerhalb von zwei Monaten erfolgten bereits 1400 Neuunterzeichnungen, und es wurden über 4000 Stopp-Ausweise ausgestellt.

Erwin von Moos, Projektleiter Kampagnen bei der Suva, zeigt sich erfreut: «Professionelle Konzeption, gutes UX und eine flexible Umsetzung trugen zum Projekterfolg bei. Wir haben Wunderman Thompson als sehr kompetenten und angenehmen Partner erlebt.»

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Verantwortlich bei Suva: Erwin von Moos (Projektleiter Kampagnen); Barbara Ruckli (Kampagnenkoordinatorin Arbeitssicherheit). Verantwortlich bei Wunderman Thompson: Stefan Mousson (Senior Account Director); Fabio Henggeler (Account Manager); Diego Martinez (Senior UX Director); Matthias Meier (Junior UX Designer); Rigobert Mihle (Principal Software Engineer); Umur Ak (Junior Software Engineer); Rafael Pereira (Software Engineer); Robert Seidl (Principal Frontend Developer); Severin Demchuk (IT Services).

Charles Blunier & Co. realisiert umfassendes Rebranding für das Dolder Grand

Charles Blunier & Co. wurde vom Zürcher Fünfsternehotel Dolder Grand mit einem umfassenden Rebranding beauftragt. Es wurden unter anderem ein neues Logo, eine neue CI und ein neues CD, die Entwicklung einer eigenen Dolder-Schrift und einer neuen Bildsprache sowie die Neugestaltung sämtlicher Broschüren und der Website konzipiert und realisiert.

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Seit Sommer 2019 arbeitet die Agentur von Creative Director Charles Blunier am umfangreichen Rebranding für das traditionsreiche Luxushotel am Zürichberg. Die zukünftigen Kommunikationsschwerpunkte liegen in der Kunst, dem Design sowie dem modernen Lifestyle des Hauses. «Unser Ziel ist es, das Dolder Grand als Premium-Lifestyle-Brand zu positionieren», so Charles Blunier.

Es wurde eine neue, reduzierte Farb- und Bildsprache kreiert, die dem Markenauftritt einen kraftvollen Ausdruck verleihen und das Lebensgefühl des Dolder Grand vermitteln soll. Für die Umsetzung wurden verschiedene Partner ins Boot geholt, darunter die Architektur- und Kunstfotografen Hiepler, Brunier, die Bruce High Quality Foundation sowie die Künstler und Fotografen Christopher Anderson, Chris Heads, Thanassis Krikis und Cyrill Matter.

Mark Jacob, Managing Director der Dolder Hotel AG, erklärt: «Mit einer Überarbeitung des visuellen Erscheinungsbildes würdigen wir die Herkunft des Dolder Grand. Zudem setzen wir ein sichtbares Zeichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung».

Bislang wurden das Logo, die Schrift, die Bildsprache sowie die Gestaltung sämtlicher Broschüren neu realisiert. Im Sommer 2020 wird das Rebranding abgeschlossen sein. Dann wird auch die Website im neuen Look aufgeschaltet. Bis dahin ist eine «Übergangslösung» aktiv.

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Verantwortlich bei The Dolder Grand: Mark Jacob (Managing Director), Anna Siroka (Director of Marketing & Communications), Andrea Laube (Marketing Manager). Verantwortliche Agentur: Charles Blunier & Co.

Integral & Leuenberger: Authentische Empfehlungen für Bieler Tagblatt und Journal du Jura

Für die neue Abo-Kampagne der Printtitel Bieler Tagblatt und Journal du Jura zeigt die Agentur Integral & Leuenberger, dass Regionalmedien auch in der Werbung von ihrer Nähe zur Leserschaft leben.

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Das Bieler Tagblatt und das Journal du Jura sind zwei Printtitel, die keinem Mantelkonzept eines grossen Medienhauses angeschlossen sind – und das soll so bleiben. Die unabhängigen Titel punkten mit ihrer grossen Nähe zur Leserschaft. Diese Nähe inszeniert die aktuelle Abo-Kampagne von Integral & Leuenberger mit rund 50 individuellen Testimonials von Leserinnen und Lesern «aus der Mitte des Volks», die sich freiwillig zur Teilnahme gemeldet hatten.

Entscheidend war weniger die Frage, wer die Botschafterinnen und Botschafter sind, sondern weshalb sie ihre Zeitung lesen. Die Vielfalt der Antworten soll durch Natürlichkeit beeindrucken und ist frei ist von jeglichem «Marketingsprech».

Inszeniert wurden alle Botschafterinnen und Botschafter vor einer Ortstafel ihres Wohnorts, wobei der Ortsname durch digitale Bearbeitung jeweils in der Typo des Tagblatt- oder Journal-Kopfes erscheint.

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Bluetooth wird besser und bleibt nicht besonders sicher

In der schnelllebigen Technikbranche ist der Funkstandard Bluetooth ein Dinosaurier. Vor über 20 Jahren starteten der schwedische Technikkonzern Ericsson und der Chipriese Intel eine Initiative, um mit einer neuartigen Funktechnologie die Kabelverbindungen überflüssig zu machen.

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1998 stiegen auch der damalige Mobilfunk-Marktführer Nokia und die zu der Zeit führenden Laptophersteller Toshiba und IBM ein und verhalfen der Nahfunktechnik endgültig zum Durchbruch. Mit dem Bluetooth-Funk kann man Sprache und Musik kabellos übertragen, Autos aus mehreren Metern Entfernung aufschliessen, Daten übertragen und viel mehr.

Die Bluetooth Special Interest Group, die im Februar 1998 als Standardisierungsgremium gegründet wurde, hat nun auf der Technik-Messe CES eine komplett neue Architektur vorgestellt, die «die nächsten 20 Jahre Audio-Innovationen ermöglichen» soll.

Kern der Erneuerung ist ein neues Audioformat mit dem Namen «Low Complexity Communication Codec» (LC3). LC3 reduziert gleichzeitig den Stromverbrauch und erhöht die Audioqualität. Im Moment ist der kleinste gemeinsame Nenner für Bluetooth-Audio der relativ alte und relativ schlechte SBC-Codec. Um Audioübertragungen via SBC gut klingen zu lassen, müsste man die Bitrate erhöhen, was aber den Stromverbrauch in die Höhe treiben würde.

 

Besserer Klang

Die besseren Kompressionsverfahren im neuen Format LC3, die unter anderem vom deutschen Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt wurden, sorgen dafür, dass Audioübertragungen selbst bei niedrigen Bitraten besser klingen als das alte Format mit hohen Bitraten. Das Stromsparpotenzial können die Hersteller nun nutzen, um die Laufzeiten der Geräte zu verlängern oder bei gleicher Laufzeit kleinere Batterien zu verbauen.

Der neue Standard wird unter dem Markennamen «Bluetooth LE Audio» auf den Markt kommen – die Abkürzung LE steht für «Low Energy», also niedrigen Stromverbrauch. Der bisherige Standard heisst «Bluetooth Classic Audio» und sorgt dafür, dass auch ältere Geräte wie Autoradios und portable Lautsprecherboxen unterstützt werden.

Auf dem Fundament «LE Audio» können nun ganz neue Anwendungen entwickelt werden. So können künftig Hörgeräte Bluetooth unterstützen. Damit könnten Telefonate vom Smartphone direkt an Hörgeräte übertragen werden – oder Audiosignale eines Fernsehers. Die neue Generation des Bluetooth-Funkstandards wird aber auch Mehrfachverbindungen und neue Sendemöglichkeiten bringen. So können Bluetooth-Geräte Audioverbindungen zu mehr als einem Kopfhörer oder Lautsprecher aufnehmen.

 

Multistream-Audio möglich

Mit der neuen Technik unterstützt Bluetooth künftig auch nativ Multistream-Audio. Das bedeutet, dass drahtlose Ohrhörer in der Lage sein werden, ihr eigenes unabhängiges Signal von einem Telefon zu empfangen. Bislang sendet das Telefon das Signal üblicherweise an einen der beiden Ohrstöpsel, dieser reicht dann das Signal an den anderen weiter. Dadurch spart man sich den Sender in den Ohrhörern, was auch der Batterielaufzeit zugutekommen wird.

Multistream wird aber auch die gemeinsame Nutzung von Bluetooth-Audio von der gleichen Quelle durch mehrere Benutzer ermöglichen. So könnten Patienten in einem Wartezimmer oder Flugreisende am Gate sich auf das Audio-Signal eines Fernsehers einwählen, der bislang lautlos vor sich herläuft.

Apple unterstützt mit seinen populären AirPods bereits Audio-Sharing, allerdings können sich nur zwei Personen das Signal teilen. Diese Beschränkung soll es künftig nicht mehr geben. Damit kann Musik oder Sprache an eine theoretisch unbegrenzte Zahl von Geräten übertragen werden. Etwa vom Smartphone an alle Freunde in der Nähe.

In Museen oder anderen öffentlichen Einrichtungen ist mit «Broadcast Audio» möglich, Besucher zu erreichen. Die Audio-Streams können entweder öffentlich wie ein kleiner Radiosender ausgestrahlt werden oder als privater Stream durch ein Passwort geschützt – ähnlich wie bei einem WLAN-Netz.

Die Fortschritte bei der Audio-Übertragung werden die Position von Bluetooth weiter stärken. «Letztlich wird es nur noch drei Funkstandards geben: Mobilfunk, WIFI und Bluetooth», ist sich Ken Kolderup von der Bluetooth SIG sicher. Langsam verschwinden würden die Infrarot-Übertragung, DECT für schnurlose Telefone und Smart-Home-Funkverfahren wie Zigbee.

 

Signifikante Sicherheitslücken

Die Erfolgsgeschichte von Bluetooth kennt allerdings nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen. So wird das Koppeln von Bluetooth-Geräten von vielen Anwendern noch als sehr fummelig empfunden. Manche Hersteller versuchen, diese Klippe dadurch zu umschiffen, dass sie alle Sicherheitsfeatures ausschalten, um ein leichtes «Pairing» zu ermöglichen.

Aber selbst wenn diese Funktionen nicht abgestellt werden, bleibt ein Risiko bestehen. So hat die Darmstädter Sicherheitsforscherin Jiska Classen auf dem jüngsten Kongress 36C3 des Chaos Computer Clubs in Leipzig auf signifikante Sicherheitslücken in Bluetooth-Anwendungen hingewiesen.

Bedenklich sei, dass man Bluetooth wegen der Audio-Anwendungen auf dem Smartphone oder Nutzungsszenarien im Internet der Dinge (IoT) immer aktiv habe. Damit könne sich jeder jederzeit damit verbinden, auch wenn es nur im Hintergrund laufe, sagte die Forscherin vom Secure Mobile Networking Lab (SEEMOO) der Technischen Universität Darmstadt der Nachrichtenagentur Dpa.

«Die Bequemlichkeit von Bluetooth birgt ein grosses Angriffspotenzial», warnte Classen. Die Sicherheit von Bluetooth hänge stark von der Sicherheit des Chips ab, und dieser müsse dafür Firmware-Updates erhalten, welche die Hersteller aber nur sehr langsam und für ältere Geräte gar nicht zur Verfügung stellten. «Bei einem Smartphone heisst alt in diesem Fall häufig schon zwei bis drei Jahre.»

Häufig unsicher sei auch Bluetooth-Software in Fitnesstrackern oder sonstigen vernetzten Geräten. Den Besuchern des 36C3 empfahl die Forscherin, sie sollten auf umfangreich abgesicherte WLAN-Installationen oder IT-Systeme setzen, die über gar keine Schnittstelle für die Netzwerk-Kommunikation verfügten. Sie selbst schreibe Texte gegebenenfalls auf einem uralten Apple PowerBook, das über gar keine Bluetooth-Schnittstelle verfügt. (SDA)

Eva Bajer wird Art Directorin bei Visàvis

Die gebürtige Deutsche Eva Bajer übernimmt ab Januar 2020 die Position als Art Directorin bei der Badener Agentur Visàvis.

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Eva Bajer war zuvor bei DDB Berlin, beim ZDF und bei Heimat Berlin tätig und betreute Kunden wie Siemens, Hornbach, VW und Deutsche Bahn. Überhaupt besitzt sie langjährige Erfahrung im Führen von Mandaten für internationale Grosskonzerne, KMU und Startups.

In ihrer zweiten Heimat Zürich war die diplomierte Mediendesignerin bei Atedo und Startbahnwest in Zürich tätig und betreute dort mehrjährig Kunden wie Helvetia Versicherung, verschiedene Bundesämter, Feldschlösschen, Wander und CWA Constructions. Ausserdem hat sie an der GDK Schule für Gestaltung, Design und Kommunikation unterrichtet.

Komet für Swisslos: Heini Sutter singt Geburtstagsständchen

Zum 50-Jahre-Jubiläum von Swiss Lotto hat die Berner Agentur Komet eine Kampagne entwickelt, die den Spielenden etwas zurückgibt: Swiss Lotto schenkt 2020 allen Lotto-Spielerinnen und -Spielern zu deren Geburtstag zwei Gratis-Tipps.

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Beworben wird die Jubiläumsaktion mit den üblichen POS-Werbemitteln sowie mit TV- und Onlinespots, in denen der fiktive Lotto-Millionär Heini Sutter wie immer die Hauptrolle spielt und für Swiss Lotto ein Geburtstagsständchen singt. Auch allen teilnehmenden Spielerinnen und -spielern wünscht er singenderweise «Happy Birthday» und viel Glück, wenn sie an ihrem Geburtstag ihre Gratis-Tipps zugesandt bekommen.

 

Verantwortlich bei Swisslos: Rolf Kunz (Leiter Marketing & Distribution); Markus Fischer (Leiter Produktmanagement Lottos & Entertainment); Alona Jovanovic (Produktmanagement Lottos & Entertainment). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (Creative Direction); Claudio Parente (Art Direction); Daniel Müller (Text); Andrea Zaugg (Grafik/DTP); Corinne Hert (Leiterin Beratung); Christine Gerber (Beratung). Filmproduktion: Stories. Media: ZipMedia. Programmierung: Lenaxis.

Armin Strom und Metadesign: Die Zeiger stehen auf Zukunft

Die Zürcher Agentur Metadesign gewinnt die Uhrenmanufaktur Armin Strom als neuen Kunden.

Armin Strom und Metadesign: Die Zeiger stehen auf Zukunft

Die Uhrenmanufaktur mit Sitz in Biel hat sich der Innovation verschrieben. Das Unternehmen entwickelt Uhren, die ihre bewegte Mechanik und Funktion offenlegen, und macht so seine Neuinterpretation des Skelettierens sichtbar.

Zusammen mit Metadesign wird das Unternehmen künftig die Weiterentwicklung der Marke vorantreiben.

Claude Greisler, Co-Founder von Armin Strom: «Die Aussenperspektive auf unsere Marke erlaubt es uns, ganz neue Wege zu gehen. Wir fühlen uns von MetaDesign ebenso verstanden wie gefordert.»

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