Jens Windel verlässt Media Focus

Änderungen in der Geschäftsleitung von Media Focus. Jens Windel, der das Joint Venture zwischen Nielsen und der GfK geführt hat, verlässt das Unternehmen nach 16 Jahren.

Windel verlässt das Unternehmen im Einvernehmen und wird sich neuen Aufgaben widmen. Wie Media Focus in einer Mitteilung schreibt, konnte der Werbemarkt in der Schweiz mit zahlreichen Projekten durchleuchtet und die Kunden transparent gemacht werden. Eine Nachfolgeregelung sei in Planung und werde zeitnah kommuniziert.

Top 10 Kündigungsgründe: Warum PR-Profis gehen

Mangelnde Führungskompetenz des Vorgesetzten, attraktivere Job-Angebote und zu wenig berufliche Herausforderungen sind die drei häufigsten Kündigungsgründe von Kommunikationsprofis. Zu diesem Ergebnis kommt der PR-Trendmonitor von News Aktuell und Faktenkontor.

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Demnach wäre schlechte Führung bei den meisten Befragten ein Anlass zu kündigen (28 Prozent). Fast ebenso viele PR-Profis würden den aktuellen Job beenden, wenn es ein besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers gibt (27 Prozent). Jeder Vierte gibt an, aufgrund mangelnder Herausforderungen oder unbefriedigender Arbeit zu kündigen (25 beziehungsweise 23 Prozent), jeder Fünfte wiederum wegen einer konservativen Arbeitskultur oder schlechter Karriereperspektiven (jeweils 19 Prozent).

Überstunden und Stress führen hingegen seltener zur Kündigung. So geben nur acht Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund von zu viel Druck die Reissleine ziehen würden, nur magere drei Prozent nennen Überstunden als wahrscheinlichsten Kündigungsgrund.

 

Warum PR-Profis kündigen

  1. Mangelnde Führungskompetenz des Vorgesetzten: 28%
  2. Besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers: 27%
  3. Zu wenig Herausforderungen im Job: 25%
  4. Unbefriedigende Arbeit: 23%
  5. Konservative Arbeitskultur: 19%
  6. Schlechte Karriereperspektiven: 19%
  7. Zu wenig Lohn: 14%
  8. Fehlende Work-Life-Balance: 13%
  9. Persönliche Probleme mit dem Vorgesetzten: 12%
  10. Schlechte Stimmung im Team: 10%
  11. Zu viel Druck: 8%
  12. Zu viel Stress: 8%
  13. Cholerischer Chef: 6%
  14. Fehlende Familienfreundlichkeit: 4%
  15. Zu wenig Fortbildung: 4%
  16. Persönliche Konflikte mit Kollegen: 3%
  17. Zu viele Überstunden: 3%
  18. Zu wenig Urlaub: 2%

* Für den PR-Trendmonitor hat die dpa-Tochter News Aktuell gemeinsam mit Faktenkontor bei Schweizer Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, was die drei wahrscheinlichsten Kündigungsgründe sind. 130 Kommunikatoren haben im Februar und März 2019 an der Umfrage teilgenommen.

Adobe Experience Manager jetzt als Cloud-Service

Adobe stellt seinen Kunden den Adobe Experience Manager ab sofort als Cloud-Service zur Verfügung. Als Teil der Adobe Experience Cloud soll die cloud-native Lösung für digitales Experience Management Out-of-Box-Funktionen und Optionen für die kundenspezifische Anpassung von Inhalten vereinen.

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Für Marketer ist diese Nachricht deswegen bedeutend, weil sich durch die technologische Innovation eine Zeitersparnis bei kritischen Abläufen ergibt: Marken sollen  innerhalb weniger Minuten auf die Anwendung zugreifen können und mit dynamischen personalisierten Inhalten und Erlebnissen in nur wenigen Wochen – und nicht wie in der Branche üblich erst nach einigen Monaten – live gehen.

 

«Wichtiger Meilenstein»

«Der heutige Tag markiert einen wichtigen Meilenstein», so Paul Robson, President of International bei Adobe. «Mit Adobe Experience Manager als Cloud-Dienst können Unternehmen jetzt die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Kampagnen, digitalen Inhalten und Erlebnissen noch effizienter gestalten. Da sich Geschäftsmodelle und Kundenerwartungen ständig ändern, ist es für Unternehmen unerlässlich, ihre Kundenerlebnisse fortlaufend anzupassen.»

 

Messbare Verbesserungen

Um die Bedeutung des neuen Dienstes zu unterstreichen, kommuniziert Adobe bereits Daten von frühen Nutzern: «Erste Ergebnisse aus dem Mittelstand und grossen Unternehmen, die Adobe Experience Manager als Cloud-Service bereits zum Einsatz bringen, zeigen eine um 50 Prozent schnellere Eingabezeit, eine 40 Prozent höhere Effizienz in der Verwaltung, keine Ausfallzeiten aufgrund regelmäßig geplanter Updates und einen Produktivitätssprung von über 20 Prozent», so das positive Zwischenfazit.

Bosshardt Kommunikation: Sabine Bosshardt macht sich selbständig

Sabine Bosshardt, langjährige Geschäftsführerin von Zenhäusern & Partner, macht sich selbständig mit ihrer Agentur Bosshardt Kommunikation. Da Martin Zenhäusern, Gründer und Inhaber von Zenhäusern & Partner, ab 2020 seine Mandate und das Führungscoaching unter dem Dach der Zenhäusern Akademie bündelt, wurden die Aktivitäten der Agentur per Ende 2019 eingestellt.

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Daher wird Sabine Bosshardt künftig unter ihrer eigenen Agentur Bosshardt Kommunikation firmieren. Dies, um ihre langjährigen Kunden weiterhin zu beraten und den Kundenstamm gezielt weiter auszubauen. «Die Qualität, auf C-Level fundiert zu beraten und Kommunikationskrisen effektiv zu managen, hat Sabine Bosshardt in den letzten 20 Jahren konstant unter Beweis gestellt», so Martin Zenhäusern über seine ehemalige Geschäftspartnerin.

Sabine Bosshardt ist nach einer kaufmännischen Ausbildung direkt in die Kommunikation eingestiegen und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Branche. Bosshardt Kommunikation berät und unterstützt Führungskräfte und ihre Unternehmen oder Organisationen in allen Fragen der Kommunikation. Zu den Beratungsschwerpunkten gehören unter anderem auch die strategische Beratung und Umsetzung von Kommunikationsprojekten, Krisenkommunikation, Medienarbeit, Ghostwriting und Second Opinion in allen Fragen der Kommunikation.

Dortmund: Schweizer Live Kommunikationswirtschaft ausgezeichnet

Das war ein erfolgreicher Abend für die Schweizer Live Kommunikations-Wirtschaft gestern in Dortmund. Auch am zweiten Brand-Ex-Award vom 14. Januar 2020 in Dortmund gehörten Schweizer Unternehmen und Agenturen zu den Prämierten.

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Der BrandEx Award fand im 2020 zum zweiten Mal statt und ist die Zusammenführung aus dem ehemaligen Famab Award, dem BEA Award, dem Famab New Talent Award und dem INA Award. Der Kreativ-Award für erfolgreiche Live-Kommunikation zeichnet herausragende Markenerlebnisse aus.

 

Die Schweizer Sieger

Aus der Schweiz wurden die folgenden Projekte und Agenturen ausgezeichnet: Von Aroma das Projekt «MoMö – Schweizer Mosterei- und Brennereimuseum» in der Kategorie Best Thematic Exhibition, Bright Entertainment für den 150-Jahre-Jubiläumsanlass von Hch. Kündig & Cie. in der Kategorie Best Corporate Event und KFP Five Star Conference Service mit der «Porsche Holding Konzerntagung 2018» in der Kategorie «Best Conference».

 

Fallbeispiel: Live-Kampagne Kündig & Cie

Die schweizerische Live Kommunikationswirtschaft hat in Dortmund überzeugt. Zum Beispiel mit der kreativen Inszenierung der Unternehmensgeschichte der Firma Kündig (Bild oben). Die 150 Jahre bildeten den roten Faden durch den Jubiläumsabend. Im Zentrum stand Firmengründer Rudolf Widmer, dargestellt durch den Schauspieler Peter Hottinger.

Mit Hilfe einer Zeitmaschine besuchte er sein eigenes Ich kurz nach der Gründung im Jahr 1870. Zu seinem Entsetzen musste er feststellen, dass er damals auswandern und die Firma liquidieren wollte. Erzählt wurde die Geschichte auf Leinwand und Bühne. Rudolf Widmer erschien im Film in einer Doppelrolle und moderierte zudem virtuos den Anlass. Er involvierte das Publikum und führte Interviews mit verschiedenen Gästen, allen voran mit der heutigen Eigentümerfamilie Weber.

 

Alle Preisträger

Der BrandEx Award ist ein internationaler Wettbewerb, mit dem herausragende Markenerlebnisse in den Bereichen Live-Marketing und Markenarchitektur ausgezeichnet werden. Zentrale Bewertungskriterien sind Kreativität und Umsetzungserfolg. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ermittelt.

Evoq erneuert den Markenauftritt für Swiss Olympic

Swiss Olympic, Dachverband des Schweizer Sports und Nationales Olympisches Komitee, hat die visuelle Erscheinung erneuern lassen. Für die vereinfachte Markenstruktur und die modernisierte Markenkommunikation zeichnet die Zürcher Agentur Evoq verantwortlich.

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Kern der Aufgabe war es, die Emotionen und Begeisterungskraft des Sports on- und offline zum Ausdruck zu bringen. Zusätzlich wurde die visuelle Identität von Swiss Olympic für das digitale Zeitalter fit gemacht. Dabei wurde bewusst – ganz im Sinne einer nachhaltigen Weiterentwicklung – auf Bestehendem und Bewährtem aufgebaut.

Zusammen mit der Erneuerung wurden sämtliche Marken- und Logoanwendungen mit Sponsoren, Partnern, Schulen und weiteren Organisationen unter die Lupe genommen. Dabei erhielt das Swiss-Olympic-Logo eine feine Überarbeitung und die Zugehörigkeit der Programmmarken «Schule Bewegt» und «Cool & Clean» zu Swiss Olympic wurde verdeutlicht.

Der Markenclaim «Spirit of Sport» soll durch das Redesign noch stärker der Marke zugeordnet werden, und die damit verbundenen Olympischen Werte «Respect, Friendship und Excellence» sollen in der Umsetzung konkret erlebbar werden.

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Verantwortlich bei Swiss Olympic: Marc Schumacher (Leiter Marketing & Kommunikation); Franziska Wehrle (Leiterin Kommunikation); Yuki Grisiger (Grafik); Lydia Dubach (Beratung). Verantwortlich bei Evoq: Sara Streule (Creative Direction); Adrian Schaffner (Konzept); Susanne Pfäffli (Beratung); Amanda Fuchs, Marta Frieden, Maggie Blaser, Martina Hareter (Design).

Digitalexpertin Sandra Cortesi neu im Verwaltungsrat von 20 Minuten

Der Verwaltungsrat von 20 Minuten stellt sich neu auf. Drei Mitglieder stossen aus dem Verwaltungsrat der TX Group hinzu, Sandra Cortesi ist neu dabei.

Der Verwaltungsrat von 20 Minuten hat sich rückwirkend auf den 1.1.2020 konstituiert. Mit Pietro Supino (Präsident), Martin Kall und Andreas Schulthess nehmen drei Mitglieder des Verwaltungsrates der Muttergesellschaft TX Group Einsitz in den Verwaltungsrat von 20 Minuten. Als Vertreter der TX-Gruppenleitung stossen CEO Christoph Tonini (bis 30.06.2020), Samuel Hügli (Technologie & Ventures) und Sandro Macciacchini (Finanzen & Personal) zum Gremium. Mit Sandra Cortesi konnte zudem eine ausgewiesene Digitalexpertin für den Verwaltungsrat gewonnen werden.

Sandra Cortesi ist Direktorin des Projekts «Youth & Media» am Berkman Klein Center for Internet & Society der Universität Harvard. Die in Kolumbien aufgewachsene Schweizerin hatte im Herbst 2018 das 20 Minuten Youth Lab durchgeführt. Darüber hinaus sitzt sie im Advisory Board des Swiss Media Forums.

Der Verwaltungsrat habe in seiner ersten Sitzung die Strategie des Unternehmens verabschiedet, heisst es in einer Mitteilung. 20 Minuten legt demnach den Fokus «auf den Ausbau seiner digitalen Führungsposition» und die Erschliessung neuer Geschäftsfelder, wie beispielsweise 20 Minuten Radio und das neue Bewegtbild-Angebot mit «Video first».

Marcel Kohler, Geschäftsführer 20 Minuten: «Die Geschäftsleitung von 20 Minuten will die unternehmerische Freiheit in der neuen Organisationsstruktur nutzen, um neben den zahlreichen laufenden Projekten auch neue Themen im In- und Ausland anzuschieben.»

Die Geschäftsleitung von 20 Minuten setzt sich wie folgt zusammen:

  • Marcel Kohler, Geschäftsführer,
  • Gaudenz Looser, Chefredaktor 20 Minuten,
  • Philippe Favre, Chefredaktor 20 Minutes,
  • Laurent Siebenmann, Chefredaktor Lematin.ch,
  • Marc Challandes, Chief Revenue Officer (CRO),
  • Sven Ruoss, Chief Product Officer (CPO),
  • Marco di Bernardo, Chief Technology Officer (CTO), A
  • nnina Flückiger, Chief Commercial Content Officer (CCCO),
  • Valérie Henzen, Chief Marketing Officer (CMO).

Adello verstärkt Technical Operations und Sales

Das AI-Unternehmen Adello verstärkt den Schweizer Standort, um der konstant steigenden Nachfrage nach fortschrittlichen Technologie- und Kommunikationslösungen gerecht zu werden.

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Verstärken das Adello-Team: Andrea Schmid, Olena Roesch und Alejandro Gómez (v.l.n.r.)

 

Neu verstärkt Andrea Schmid das Operations-Department bei Adello und betreut den schnell wachsenden Bedarf nach Daten-gestützten, mobilen Werbekampagnen. Nach seinem Studium in Medien- und Kommunikationswissenschaften an der IULM Universität Milano war Schmid für diverse Brands als Online Marketing Manager tätig, wo er sich ein breites Netzwerk und spezifisches Know-how aufgebaut hat. Schmid stösst von Renault Suisse zu Adello.

Ebenfalls neu im Operations Department von Adello ist Alejandro Gómez. Er liess sich ursprünglich in North Carolina / Sinaloa mit Bachelor Degree in International Commerce ausbilden. Parallel zu seiner Tätigkeit bei Adello schliesst Gómez auch sein Masterstudium an der Universität Luzern in Online Business und Marketing ab.

Schmid und Gómez unterstützen das Technical-Ad-Operations-Team in der Schweiz und Malaysia bei der Modellierung und Weiterentwicklung automatisierter Lernprozesse entlang des Advertising Funnels (Ad Impression zu Click zu Landingpage zu Session zu Conversion), wo durch Feedback-Loops in Echtzeit Biet-Strategien zugunsten bestmöglicher Resultate optimiert werden. Damit sollen tiefere Einblicke in den Konversionsprozess gewährt werden, was genauere Zielguppenadressierung ermöglicht und damit bessere Resultate liefert.

Im neuen Jahr hat auch Olena Roesch Ihre Funktion als Sales Manager bei Adello aufgenommen. Sie kommt ursprünglich vom Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich, wo sie unter Filippo Leutenegger tätig war. Roesch hat an der Hochschule Luzern Betriebswirtschaft studiert und mit einem Master abgeschlossen.

Google will Cookies aus Chrome-Browser herausdrängen

Für die Werbewirtschaft wird es in Zukunft schwieriger, Informationen über das Verhalten von Nutzern beim Surfen im Web zu sammeln. Nach dem Vorgehen von Apple und des Firefox-Entwicklers Mozilla gegen sogenannte Cookies von Datensammlern, will auch Google sie bei seinem Webbrowser Chrome in den kommenden zwei Jahren herausdrängen.

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Chrome dominiert den Markt der Programme zum Navigieren im Web mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent. Damit dürfte damit das Ende dieser Art von Datensammlung besiegelt sein.

Cookies sind kleine Dateien, die zum Beispiel eine Website im Browser ablegen kann, um einen Nutzer beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Sie können aber auch verwendet werden, um einer Person von Website zu Website zu folgen. Cookies von sogenannten Drittanbietern – wie etwa Datenhändlern oder Werbefirmen – werden in Apples Safari-Browser und Firefox bereits standardmässig blockiert. Das soll die Privatsphäre der Nutzer schützen.

 

Alternativen anbieten

Google, der grösste Werbekonzern der Welt, will bei Chrome behutsamer vorgehen und rügte in einem Seitenhieb gegen die Konkurrenz, das «barsche» Vorgehen gegen die Cookies habe Alternativen aufkommen lassen, die ebenfalls in die Privatsphäre der Nutzer eingriffen. Dazu gehört zum Beispiel das sogenannte Fingerprinting, bei dem Computer anhand einer Kombination aus Merkmalen wie technische Daten, angeschlossene externe Geräte und installierte Schriften erkannt und quer durchs Web verfolgt werden.

Unter Hinweis darauf kündigte Google im August an, man wolle statt eines grossflächigen Vorgehens gegen Cookies an Alternativen in einem «Datenschutz-Sandkasten» arbeiten, die behutsamer mit der Privatsphäre umgingen. Jetzt erwartet der Konzern, dass der neue Ansatz innerhalb von zwei Jahre die heutigen Cookies von Drittanbietern verdrängen werde.

Ein Nebeneffekt der Neuordnung könnte zugleich sein, dass es vor allem für Googles kleinere Konkurrenten bei Online-Werbung schwieriger wird, ihren Nutzern personalisierte Anzeigen anzuzeigen. (SDA)

Doppel-Zuwachs bei der Sales-Equipe von Livesystems

Die Vermarktungs-Unit der Livesystems baut weiter aus. Mit Vincenzo Meo und Giordano Dasio stossen zwei neue Gesichter zum Key Account Team.

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Neu bei Livesystems: Giordano Dasio und Vincenzo Meo (v.l.n.r.)

 

Der 45-jährige Vincenzo Meo war zuletzt bei FCB Basel, SBB und APG als Key Account Manager national tätig. «Mit meinem dichten Netzwerk in der Werbebranche kann ich einen wertvollen Beitrag zum Erfolg der Livesystems beisteuern», freut sich der gebürtige Italiener.

Giordano Dasio war zuletzt knapp 3 Jahre bei Factum Kommunikation als Key Account Manager tätig. Danach leitete der 38-Jährige als stellvertretender Geschäftsleiter bei Dolder Sports Betriebe die Teams.

«Vincenzo und Giordano bringen fundiertes Fachwissen im Bereich der Out-of-Home-Werbemöglichkeiten mit», betont Dragan Dojcinovic, seit 1. Oktober CEO der Vermarktungs-Unit von Livesystems.

Faulhaber Marketing Services wird Medienstelle von The Living Circle

Faulhaber Marketing Services übernimmt ab sofort die Medienstelle von The Living Circle für die Schweiz.

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The Living Circle wurde im April 2017 initiiert und setzt sich aus drei Hotels, drei landwirtschaftlichen Betrieben, einem Restaurant sowie einem Rustico zusammen. Dies sind das Widder Hotel, der Storchen Zürich und das Castello del Sole in Ascona, das Schlattgut, die Terreni alla Maggia in Ascona und das Château de Raymontpierre in Vermes, das Restaurant Buech in Herrliberg sowie das Rustico del Sole in Ascona. Alle diese Betriebe befinden sich im Privatbesitz der Schweizer Familien Anda und Franz-Bührle. Alle Mitglieder des The Living Circle haben einen starken Bezug zur Natur.

Die inhabergeführte Agentur Faulhaber Marketing Services repräsentiert privatgeführte Boutique-Hotels und -Brands in der Schweiz sowie weltweit in den Bereichen Marketing, PR und Sales im DACH-Markt.

Kommission fordert Rückzahlung der Mehrwertsteuer an Unternehmen

Die Haushalte sollen eine pauschale Vergütung von 50 Franken für die Mehrwertsteuer auf den Radio- und Fernsehempfangsgebühren erhalten, die der Bund ohne Rechtsgrundlage erhoben hatte. Die Ständeratskommission ist damit einverstanden. Sie fordert aber auch für die Unternehmen eine Regelung.

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Einstimmig ist die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF) auf die Vorlage des Bundesrates zur Rückerstattung der Mehrwertsteuer eingetreten. Sie sieht dessen Vorschlag als pragmatische Lösung, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.

Die KFV hat aber die Verwaltung beauftragt, bis zur nächsten Sitzung Vorschläge für eine gesetzliche Regelung auch für Unternehmen zu unterbreiten.

Der Bundesrat sieht in seiner Vorlage für Unternehmen keine gesetzliche Regelung vor. Die meisten Betriebe hätten die Vorsteuer abziehen können und hätten dadurch keine wirtschaftlichen Einbussen erlitten, argumentierte er (Werbewoche.ch berichtete). Die übrigen könnten ihren Anspruch direkt beim Bundesamt für Kommunikation anmelden. (SDA)

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