KSP für SP Schweiz: Gemeinsam gegen Hass und Gewalt

Am 9. Februar 2020 stimmt die Schweiz über die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm ab. Diese soll neu auch Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung bieten. Die Sozialdemokratische Partei wirbt zusammen mit der Zürcher Werbeagentur KSP Krieg Schlupp Partner für ein JA.

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Das überparteiliche Motto der Kampagne lautet «Ja zum Schutz vor Hass». Die SP ergänzt diese Hauptbotschaft mit eigenen Plakaten. Und spielt dabei eine ihrer alten Stärken aus: eine klare Ansage mit kämpferischer Bildsprache. Dieses und weitere Sujets sind in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Illustrator Stephan Schmitz umgesetzt worden.

 

Aus Hass wird Gewalt

Die Plakate zeigen eine schwarz-weisse Sprechblase auf pinkem Hintergrund, die sich in eine Faust verwandelt. Die Botschaft dazu lautet: «Weil Gewalt mit Hass beginnt». Sie bringt den Zusammenhang zwischen Hatespeech und Hatecrime in wenigen Worten auf den Punkt.

 

KSP bekennt Farbe

Die verantwortliche Agentur KSP steht selbst ebenfalls hinter der Vorlage. «Natürlich setzen wir uns als Werbeagentur für die Meinungsfreiheit ein. Aber Hass ist keine Meinung.», sagt Mitinhaber Uwe Schlupp. Deshalb werde man auch auf den eigenen Kanälen für ein JA werben. Dort werden weitere Sujets wie ein Megafon zu sehen sein, aus dem keine Worte, sondern Schüsse kommen. Auch werden zusätzliche Botschaften wie «Land der Minderheiten – und stolz darauf» gepostet.

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Swisscom und Sunrise verlieren Marken-Streit

Swisscom und Sunrise streiten wegen ihrer Marken «one» und «inOne»: Beide Unternehmen haben verlangt, dass der Markenschutz des Konkurrenz-Produkts aufgehoben wird. Das Zürcher Handelsgericht lässt nun beide Firmen abblitzen. Sowohl «one» als auch «inOne» seien Wörter des Allgemeinguts. Die Begriffe stehen deshalb allen Unternehmen frei zur Verfügung.

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Für ihre Kombiangebote schufen die beiden Telekom-Unternehmen je eine eigene Marke: Swisscom wählte die Wortschöpfung «inOne», Sunrise machte es kurz und nannte ihr Produkt «one». Beide liessen ihre Marken eintragen, was die Verwendung dieser Wörter für andere Unternehmen – und die Konkurrenz – fortan unmöglich machen sollte.

Sowohl Swisscom als auch Sunrise verlangten daraufhin auf juristischem Weg, dass der Markenschutz der Konkurrenzmarke aufgehoben werde. Denn beide fürchteten, irgendwann von der Kontrahentin verklagt zu werden, weil sich die Wörter «one» und «inOne» gegenseitig enthalten.

 

Wörter wie «you» und «duo»

Das Handelsgericht setzt dem Wörterstreit nun ein vorläufiges Ende: Es hat in einem kürzlich publizierten Urteil entschieden, dass weder «one» noch «inOne» markenrechtlich geschützt werden können.

Denn beide Begriffe seien Wörter des Allgemeingutes und die sind vom Markenschutz ausgeschlossen. Beispiele für andere solche Wörter sind etwa «you» oder «duo». Diese stehen allen Gewerbetreibenden zur Verfügung – ohne dass sie Angst haben müssten, von einem Unternehmen markenrechtlich verklagt zu werden.

Eine Ausnahme macht das Handelsgericht jedoch: Die so genannten Bildmarken, also die farbig gestalteten Logos von «one» und «inOne», bleiben markenrechtlich geschützt. Diese dürfen somit nicht von anderen Unternehmen benutzt werden, auch wenn die darin verwendeten Wörter Allgemeingut sind. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Rekursfrist läuft noch bis am 27. Januar. (SDA)

Zürich Tourismus und Monocle 24 lancieren gemeinsamen Podcast

Zürich Tourismus und Monocle 24 spannen für einen neuen Podcast zusammen. Vordenker und Koryphäen aus verschiedenen Branchen geben jeweils am Sonntagmorgen Insidertipps und diskutieren Themen rund um Zürich.

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«Monocle on Sunday» bietet jede Woche den gewohnten Monocle-Mix aus Berichterstattung, Insidertipps zu den besten Adressen mit Koryphäen aus Literatur, Musik und Film. Dank der Zusammenarbeit mit Zürich Tourismus zeigen die Live-Sendung und der Podcast künftig zudem auf, was Stadt und Region Zürich den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Reisenden alles zu bieten hat.

Ab Sonntag, 19. Januar 2020, jeweils um 10.00 Uhr, finden dazu Gespräche mit Redaktoren, Korrespondenten und besonderen Freunden von Tyler Brûlé statt. Die Vordenker aus der Hotellerie, Gastronomie oder der Wirtschaft diskutieren Best-Practice-Beispiele und verraten ihre Insider-Geheimnisse. Produziert wird die Live-Sendung in den Radiostudios von Monocle im Zürcher Seefeld.

Aus Walder,Werber wird Stuiq

Neue Ausrichtung, neuer Name, neue Partner und neuer Hauptsitz. Nach 50 Jahren heisst Walder,Werber jetzt Stuiq. Die Agentur bringt die Kommunikationsdisziplinen Branding, Campaigning, Digital mit Spezialisten in allen Bereichen zusammen. Die Creative Directors Anna Kindlimann und Stefan Moeschlin werden Partner und stärken neben CEO Sandro Walder das Managing-Team.

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Die drei Partner von Stuiq: Stefan Moeschlin, Sandro Walder und Anna Kindlimann (v.l.).

 

Nachdem sich die von Sandro Walder geführte Agentur Walder,Werber zu Beginn als klassische Werbeagentur positioniert und etabliert hat, realisierte das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer mehr komplexe Branding- und Digital-Projekte und baute die Digital-Unit sukzessive aus. In der heutigen vernetzten, mobilen und digitalisierten Welt müssen ganz andere Disziplinen zusammenspielen. «Dazu braucht es Teams von Spezialisten, die diese Mechanismen verstehen und die neuen Herausforderungen mit Kreativität angehen», so Sandro Walder.

 

Mit Mut und Entschlossenheit

«Zum Teil fehlt unserer Branche der Mut. Für Marken mit Ecken und Kanten. Für Kampagnen, die auffallen und vielleicht nicht immer jedem gefallen. Aber das müssen sie auch nicht», erklärt Sandro Walder. «Viel mehr stehen Marken für authentische Geschichten und brauchen eine Positionierung, die relevant, glaubwürdig und differenzierend ist», ergänzt der CEO von Stuiq. «Heute heisst es ausprobieren, verwerfen, nachjustieren und Impact schaffen. Jeder redet von Innovation, aber nur wenige lassen sie wirklich zu und fördern sie nachhaltig. Das Problem, das daraus entsteht: der Einheitsbrei», fügt Stefan Moeschlin hinzu.

Genau hier positioniert sich Stuiq als Kreativagentur mit drei Disziplinen «Branding, Campaigning, Digital». Und einem Team aus 25 Spezialisten, die interdisziplinär zusammenarbeiten und in Co-Creation mit Kunden Marken und Unternehmen entwickeln.

«Why normal?» Das ist die Haltung von Stuiq. «Weil normal nur bis zum Limit geht. Aber nie darüber hinaus. Stuiq geht weiter. Stuiq will mehr für dich. Stuiq tut alles, damit du nicht normal bleibst», schreibt die Agentur auf ihrer Website.

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Neue Partner

Mit dem Ziel das vorhandene Potenzial weiter auszuschöpfen, wurde das Managing-Team ausgebaut. Neu sind Anna Kindlimann und Stefan Moeschlin Partner der Agentur. Anna Kindlimann ist seit sechs Jahren Creative Director bei Stuiq. Zuvor war sie bei JWT/Fabrikant und Hauser & Partner tätig. Unter anderem für die Unternehmen Migros Bank, Lindt & Sprüngli, Mazda und Kimberly-Clark.

«Wir sind ein starkes Team mit vielen Persönlichkeiten. Unabhängig, inhabergeführt und haben keine Hierarchien. Sondern einfach coole und talentierte Mitarbeitende, die zusammen Spass haben. Und genau das wollen wir auch», sagt Anna Kindlimann.

«Wir drei Partner pflegen denselben unternehmerischen Geist und verstehen uns persönlich sehr gut, was auch entscheidend für den Erfolg ist», ergänzt Stefan Moeschlin. Er ist seit sieben Jahren bei Stuiq als Texter/Konzepter tätig. Er studierte Volkswirtschaft, arbeitete dann als Berater bei DGM Kommunikation in Deutschland und danach als Kreativer in derselben Agentur. Stefan betreute namhafte Kunden wie Daimler, Mercedes-Benz Middle East, Bosch, Siemens und Deutsche Bahn. Zusammen mit CEO Sandro Walder setzen die beiden Partner die erfolgreiche Entwicklung und das Wachstum der Agentur weiter fort.

 

Neuer Hauptsitz in Zürich

Stuiq hat den neuen Hauptsitz an der Dufourstrasse 97 im Zürcher Seefeld. «Wir haben hier die perfekten Räume gefunden. Ein ehemaliger Laden im Erdgeschoss eines Altbaus, den wir zum Wohnzimmer und zur  Kreativküche ausgebaut haben», so Anna Kindlimann. Die Agentur im Seefeld besteht aus verschiedenen, thematisch bespielten Projekträumen, die die neue Arbeitsweise in Projektteams fördern. Also keine fixen Arbeitsplätze mehr, sondern Räume, die je nach Aufgabe Inspiration bieten und Co-Creation mit Kunden vor Ort zulassen. «Wir müssen und wollen da sein, wo das Leben ist. Ein kreatives Umfeld, in dem wir uns wohlfühlen», erklärt Anna Kindlimann begeistert. Die bisherigen Räumlichkeiten in der alten Industrieliegenschaft direkt am Bahnhof Uster werden zusätzlich beibehalten.

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Walder,Werber wurde 1970 gegründet. Seit 2005 führt Sandro Walder die Agentur als CEO. 2020 entsteht aus der Walder,werber Stuiq, mit Anna Kindlimann und Stefan Moeschlin als Partner, die neben CEO Sandro Walder das Managing-Team bilden. Stuiq hat 25 Mitarbeitende und konzipiert, entwickelt und realisiert schweizweit Projekte in den Bereichen Branding, Campaigning und Digital. Zu ihren Kunden zählen
unter anderem BKW, Musik Hug, Kitag Cinemas, Atzmännig, Bachofen, Credit Suisse Asset Management und Neon. In den letzten drei Jahren hat die Agentur mehrere internationale Filmpreise gewonnen.

Kanton Waadt unterstützt Medien mit 6 Millionen Franken

Der Kanton Waadt will dem Aderlass in der Medienbranche Einhalt gebieten. Die Regierung will die lokalen und regionalen Medien mit 6,2 Millionen Franken über die nächsten fünf Jahre fördern.

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Die Regierung sei besorgt über die Krise der Medien, die dazu geführt habe, dass Print-Titel wie L’Hebdo und Le Matin verschwunden seien, teilte der Waadtländer Staatsrat am Donnerstag mit. In diesem Zusammenhang halte er eine Medienförderung für begründet.

Das Kantonsparlament muss den Plan noch gutheissen. Das Paket soll in Kürze dem Grossen Rat vorgelegt werden.

Die Unterstützung für die gebeutelte Branche leitet verschiedene Massnahmen ein. In einem ersten Schritt will der Kanton in einem Umfang von 2,5 Millionen Franken die lokale und regionale Presse durch eine verstärkte Schaltung von Werbung unterstützen. Dabei handelt es sich insbesondere um Informationen zu den Volksabstimmungen und zu verschiedenen Präventionsthemen.

In den Genuss dieser Förderung sollen verschiedene Medienakteure, einschliesslich der elektronischen Medien, kommen. Der genaue Verteilungsschlüssel muss noch definiert werden.

 

Virtueller Medienkiosk

Zum zweiten Handlungsfeld mit einem Beitrag von rund 1,43 Millionen Franken hat die Regierung die Innovationsförderung bestimmt. Der Regierung schwebt ein virtueller Kiosk vor, der alle kostenpflichtigen Waadtländer Titel umfasst. Diese Abonnementplattform könnte den Zugang erleichtern und den Verkauf ankurbeln. Weiter sollen Jugendliche zu stark vergünstigten Preisen auf diese Medieninhalte zugreifen können.

Die dritte vom Kanton bestimmte Förderkategorie umfasst die Medienerziehung für Jugendliche. Ein Ziel ist es zum Beispiel, dass Jugendliche ihre Fähigkeit stärken, im Internet verbreitete Informationen kritisch zu hinterfragen. Dafür ist rund eine Million Franken vorgesehen. Ein Pilotversuch wird an rund 20 Schulen durchgeführt.

 

Förderung von Inhalten

Ferner will der Kanton Waadt mit rund 750’000 Franken die Schaffung von Medieninhalten fördern. Die Regierung schlägt vor, für fünf Jahre eine Vollzeitstelle im Waadtländer Regionalbüro der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zu finanzieren.

Diese Investition käme in erster Linie den lokalen und regionalen Waadtländer Medien zugute, die dadurch von erschwinglichen Tarifen profitieren würden. Auch will der Kanton eine Studie über die Machbarkeit und Relevanz der Gründung einer regionalen Nachrichtenagentur durchführen.

 

Unterstützung bei Ausbildung

Der Kanton plant zudem, die Studiengebühren für die Journalistenausbildung am Zentrum für Journalismus und Medienausbildung (CFJM) in Lausanne zu übernehmen. Er erachtet dies als eine Möglichkeit, lokale und regionale Medien bei der Ausbildung von Journalisten finanziell zu entlasten.

Die Aufrechterhaltung der Medienvielfalt sei eine wesentliche Voraussetzung für die freie Meinungsbildung in einer Demokratie schreibt der Staatsrat weiter. Der Plan sei innovativ, aber keine Rettungsaktion für die Printmedien. Die Wirksamkeit der Massnahmen soll regelmässig überprüft werden. Nach fünf Jahren will der Kanton Bilanz ziehen.

 

Verband fordert schnelles Handeln

Der Journalistenverband Impressum begrüsst die Initiative des Kantons Waadt. Er hofft auf eine schnelle Umsetzung der Fördermassnahmen und darauf, dass andere Kantone und der Bund diesem Beispiel folgen werden.

Gleichzeitig zweifelt der Verband aber daran, ob der geplante Finanzrahmen von 6,2 Millionen Franken ausreichend ist. (SDA)

Dreifive: Mit einem Facebook Messenger Chatbot zum passenden Volvo

Dreifive und Volvo Car Switzerland verfolgen einen Mobile-First-Ansatz und rufen einen Facebook-Messenger-Chatbot ins Leben. Damit soll den Nutzern eine neuartige Erfahrung im Bereich Auto-Konfiguration geboten werden.

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Die Nutzer der Facebook-Seite von Volvo Car Switzerland haben seit Neuestem die Möglichkeit, mittels Facebook Messenger Chatbot das passende Fahrzeug zu finden. Durch eine automatisierte Abfrage können Fahrzeugkategorie, Fahrzeuggrösse, Motorisierung und Budget definiert werden. Nach der Modell- und Farbwahl werden Konsumenten zum offiziellen Volvo-Konfigurator weitergeleitet oder direkt zur Probefahrt eingeladen.

Mit dem Ziel, die User auf eine innovative Art anzusprechen und nachhaltige Leads zu generieren, hat Dreifive die entsprechende Idee und die Content-Bausteine kreiert. «Wir lieben Technologie, aber nur, wenn es das Leben der Menschen einfacher, bequemer und sicherer macht. Bei Volvo steht der Mensch im Mittelpunkt. Und dieses Markenversprechen wollten wir mit dem neuen Messenger Chatbot auf Facebook auch für unsere Fans und für potenzielle Kunden erlebbar machen», sagt Giovanni Porcelli, Digital & Social Media Manager bei Volvo Car Switzerland.

Die Chatbot-Applikation wurde mit klarem Infotainment-Charakter konzipiert. Der Chatbot weist interaktive Buttons sowie einen Textdialog und Nutzerpfad auf. User können sich spielerisch bis zum passenden Volvo-Modell durchklicken und lernen so die verschiedenen Personalisierungsoptionen kennen.

Mit der Nutzung eines Messenger-Dienstes folgt die Kampagne einem Mobile-First-Ansatz. Damit soll sowohl die optimale Darstellung auf allen gängigen mobilen Endgeräten, als auch die Nutzung einer Desktop-Version ermöglicht werden. Die technische Umsetzung des Facebook-Messenger-Chatbots erfolgte in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung für Messenger-Kommunikation Memacon. Geschäftsführer und Inhaber Moritz Beck betont: «Der Mut und das Engagement von Volvo zeigen die Bereitschaft, bald auch in das cCommerce-Business (Conversational Commerce) einzusteigen und als innovativer Vorreiter auf dem Markt zu agieren.»

Volvo Car Switzerland arbeitet im Bereich Social Media bereits seit über fünf Jahren mit Dreifive zusammen. Die Agentur betreut die Profile des Automobilherstellers auf Facebook, Instagram und YouTube. Zusätzlich kreierte Dreifive performanceoptimierte Social Media Ads für unterschiedliche Zielgruppen.

Verantwortlich bei Volvo Car Switzerland: Giovanni Porcelli (Digital & Social Media Manager). Verantwortlich bei Dreifive: Marcel Meierhofer (Consultant Social Media); Torsten Schallmeier (Senior Konzepter); Imre Rajci (Junior Digital Designer); Marleen Albert (Head of Social Media). Verantwortlich bei Memacon: Moritz Beck (Geschäftsführer/Inhaber).

Watson steigert Unique Clients innerhalb eines Jahres um 68 Prozent

Mit 2,73 Millionen Unique Clients und rund 16,5 Millionen Besuchen hat das Newsportal Watson im Dezember 2019 auch über die Feiertagspause seinen rasanten Wachstumskurs fortsetzen können, wie aus der Publikation der Zahlen von NET-Metrix-Audit Dezember 2019 hervorgeht.

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Gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet dies ein Plus von 32 Prozent bei den Visits. Bei den Unique Clients resultiert im Vorjahresvergleich ein Plus von 68 Prozent. Es sind zugleich die höchsten je gemessenen Werte bei Watson.ch. Das starke Wachstum scheint zu zeigen, dass Watson mit seinem Content-Mix und digitalem und social-media-optimierten Storytelling einen Nerv trifft.

Daniel Fritzsche wird neuer Ressortleiter Zürich bei der NZZ

Daniel Fritzsche wird neuer Leiter des Ressorts Zürich der «Neuen Zürcher Zeitung». Der erfahrene Regionaljournalist steigt vom Redaktor zum Ressortleiter auf.

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Neuer Leiter des Ressorts Zürich wird per sofort Daniel Fritzsche. Er folgt auf Irène Troxler, die das Unternehmen per Ende 2019 verlassen hat. «Es freut mich sehr, dass wir mit Daniel Fritzsche die vakante Position intern besetzen konnten. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Regionaljournalismus und seinem breiten Netzwerk in der Stadt und im Kanton Zürich sowie seiner Vernetzung im Haus ist er für uns die ideale Besetzung», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ.

Daniel Fritzsche ist 2016 ins Ressort Zürich der NZZ eingetreten. Zuvor war er als Redaktor, Moderator und Produzent beim Regionaljournal Zürich Schaffhausen von Radio SRF tätig. Begonnen hat er seine Laufbahn als Redaktor bei der Zürichsee-Zeitung im Ressort Regionales. Nach dem Studium der Allgemeinen Geschichte an der Universität Zürich absolvierte Daniel Fritzsche von 2013 bis 2015 das trimediale Stage beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF.

Fast Food fürs Unterbewusstsein

Man sieht, was man sehen – oder essen – will: Eine McDonald’s-Plakatkampagne spielt mit dem hungrigen Unterbewusstsein des Betrachters.

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Das Prinzip der selektiven Wahrnehmung besagt, dass das Gehirn nach Mustern in seiner Umgebung sucht, um die Fülle an Informationen bewältigen zu können. Wenn man hungrig ist, könnte man also besonders auf Reize in der Umgebung aufmerksam werden, die mit Essen zu tun haben.

Für McDonald’s bezieht sich DDB Griechenland auf das psychologische Phänomen und sagt: Wenn du die Zeichen siehst, bist du wohl hungrig.

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Klima oder Kotelett? Best of Swiss Web lässt Community über Menü abstimmen

Wie klimasensibel ist die Schweizer Web- und Kommunikationsbranche? Zum 20. Mal werden in elf Kategorien die besten Webprojekte der Schweiz gesucht. Auf Anregung aus der Branche hin lässt Best of Swiss Web dieses Jahr die Community selber entscheiden, ob an der Award-Night vom 2. April 2020 ausschliesslich vegetarische Speisen serviert werden.

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2020 wird das Jahr des Klimas. Die Bevölkerung findet ein neues Umweltbewusstsein. Ressourcenschonung liegt im Trend: jüngst wurde den Gästen der Golden Globes ein veganes Menü kredenzt.

Statt ein vegetarisches Menü vorzugeben, gibt Best of Swiss Web den Vertretern der Web- und Kommunikationsbranche die Möglichkeit, selbst Farbe zu bekennen. Die Best of Swiss Web Community ist aufgerufen, bis zum 31. Januar darüber abzustimmen, ob den rund 1’000 Gästen an der Best of Swiss Web Award-Night vom 2. April 2020 ein ausschliesslich vegetarisches Menü serviert wird.

Noch bis zum 3. Februar 2020 können Projekte zur Jurierung angemeldet werden. Die Werbewoche ist Medienpartner des Awards. Die Punkte aus Best of Swiss Web und Best of Swiss Apps können dem Kreativranking angerechnet werden – seit 2018 mit zweifacher Gewichtung. Das Schweizer Kreativranking wird jährlich von der Werbewoche durchgeführt und publiziert. Die Regeln und Gewichtungen werden vom ADC in Zusammenarbeit mit den führenden teilnehmenden Agenturen festgelegt.

Im Rahmen der Best of Swiss Web Award Night kürt die Werbewoche auch den «Werber des Jahres».

Trump erhöht Druck auf Apple-Konzern bei iPhone-Hintertüren

Im Streit über Zugriffsmöglichkeiten für Ermittlungsbehörden hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den US-Technologieriesen Apple erhöht. Trump schrieb am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter, seine Regierung helfe Apple in Handelsfragen «die ganze Zeit».

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Dennoch weigere sich der Konzern, den Behörden einen Zugang zu verschlüsselten Telefonen zu ermöglichen, «die von Mördern, Drogendealern und anderen gewalttätigen kriminellen Elementen» benutzt würden. Trumps Forderung an die Verantwortlichen des Unternehmens: «Sie müssen sich jetzt der Herausforderung stellen und unserem grossartigen Land helfen!»

Zuvor hatte Apple in dem wiederaufgeflammten Streit die Kritik von US-Justizminister William Barr zurückgewiesen. Barr hatte am Montag gesagt, Apple habe «keine substanzielle Hilfe» bei der Aufklärung des Angriffs eines saudischen Offiziers auf einem Marinefliegerstützpunkt in Florida im Dezember geleistet. Er drängt den Konzern dazu, den Passwort-Schutz von zwei iPhones des Attentäters auszuhebeln. Apple lehnt es kategorisch ab, Strafverfolgern solche und andere Hintertüren zu öffnen, damit sie Zugriff auf möglicherweise ermittlungsrelevante Daten bekommen. Der Konzern argumentiert, dies würde die Datensicherheit für alle Nutzer verschlechtern.

 

Apple-Konzern lieferte Informationen

Barr stufte den Angriff, bei dem drei US-Soldaten getötet wurden, als Terrorattacke ein und erhöhte damit den Druck auf Apple. «Es ist sehr wichtig zu wissen, mit wem und über was der Schütze kommuniziert hat, bevor er starb», sagte der US-Minister.

Apple entgegnete, man habe binnen Stunden nach der ersten FBI-Anfrage am 6. Dezember «eine breite Auswahl an Informationen» bereitgestellt. In den Tagen danach habe Apple unter anderem im Speicherdienst iCloud gespeicherte Backups sowie Kommunikationsdaten zu mehreren Accounts geliefert. Während der Zugang zu einem verschlüsselten iPhone nur mit einem Passcode möglich ist, wird der Schlüssel für in der Cloud gespeicherte iPhone-Backups ebenfalls dort gelagert. Damit können sie für Behörden entschlüsselt werden. Besonders sensible Informationen wie Gesundheitsdaten, Passwörter oder Zahlungsdaten werden dabei auch in der Cloud Ende-zu-Ende verschlüsselt und sind damit nur für die Nutzer zugänglich.

Apple betonte, man sei erst einen Monat später, am 6. Januar, durch das FBI von der Existenz eines zweiten iPhones in Kenntnis gesetzt worden. In eines der Geräte hatte der Attentäter geschossen.(SDA)

Baptiest Coopmans wird CEO von UPC Schweiz

Nach dem geplatzten Zusammenschluss von UPC mit Sunrise kommt es auch bei der grössten Kabelnetzbetreiberin der Schweiz zu einem Chefwechsel: Severina Pascu übergibt die Geschäftsführung von UPC Schweiz Anfang Februar an Baptiest Coopmans.

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Die 46-jährige Pascu wechselt zu Virgin Media, welches die grösste Tochtergesellschaft von UPC-Besitzerin Liberty Global ist. Dort wird sie stellvertretende CEO und Finanzchefin, wie UPC am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab.

Mit dem Scheitern des UPC-Sunrise-Deals habe der Wechsel nichts zu tun, sagte UPC-Sprecherin Stephanie Niggli am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP: «Es ist der nächste Schritt ihrer Karriere.»

Damit wechselt Pascu zu einem Unternehmen, das in einer ganz anderen Liga spielt als UPC. Virgin Media kam 2018 auf einen Umsatz von 6,9 Milliarden Dollar und hatte 4,1 Millionen TV-Kunden. Dagegen erzielte UPC 2018 lediglich einen Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar und bediente 1,1 Millionen TV-Kunden.

 

Karriereleiter hochgestiegen

Insofern ist der Wechsel ein Karriereaufstieg für Pascu. Allerdings wurde der Abgang der Rumänin nach fast eineinhalb Jahren als Chefin von UPC Schweiz bereits von längerer Hand geplant. Denn bei Virgin Media gibt es bisher die Stelle eines stellvertretenden CEOs nicht. Und die Stelle des Finanzchefs ist seit vergangenen August nur mit einem geschäftsführenden CFO besetzt.

Pascu hat laut informierten Kreisen ihren Abgang bei UPC Schweiz in die Wege geleitet, bevor der Kauf von UPC durch Sunrise Ende Oktober abgeblasen wurde. Der 6,3 Milliarden Franken schwere Deal scheiterte am Widerstand der Sunrise-Grossaktionäre unter der Führung von Freenet, die knapp ein Viertel der Sunrise-Anteile besitzt.

Freenet-Chef Christoph Vilanek kritisierte den Kaufpreis als zu hoch und stemmte sich gegen milliardenschwere Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Kaufs. Zudem sah er den strategischen Sinn der Übernahme nicht mehr. Wegen der neuen Mobilfunkgeneration 5G lohne sich der Kauf des UPC-Kabelnetzes für so viel Geld nicht. Dafür 6,3 Milliarden Franken auszugeben, sei «Irrsinn», hatte Vilanek erklärt.

Damit scheiterte erneut ein Versuch, im Schweizer Telekommarkt einen stärkeren Herausforderer für Branchenprimus Swisscom zu bilden. Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hatte vor neun Jahren die geplante Fusion von Sunrise und Orange aus Wettbewerbsgründen verboten. Gegen den UPC-Kauf durch Sunrise hatten die Kartellwächter allerdings nichts einzuwenden.

Auch bei Sunrise führt der gescheiterte Deal zu mehreren Abgängen: Anfang Jahr kündigten Konzernchef Olaf Swantee, Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und Vizepräsident Peter Schöpfer ihr Ausscheiden an.

 

Vollgas für Turnaround

Pascu hatte bei UPC Vollgas gegeben, um den Turnaround der schrumpfenden Kabelnetzbetreiberin zu schaffen. Mit Sonderaktionen versuchte sie, Kunden für die neue TV-Plattform zu gewinnen und verdoppelte die Internet-Höchstgeschwindigkeit im Kabelnetz auf 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Damit zog sie zwischenzeitlich mit dem Spitzentempo der Swisscom auf den Glasfaseranschlüssen gleich. Allerdings hat der Platzhirsch für März bereits wieder eine Steigerung auf 10 Gbit/s angekündigt, womit die Swisscom Salt einholen würde.

Zudem lancierte UPC unter Pascus Führung nach dem Wechsel von Salt auf das Handynetz von Swisscom neue Mobilfunkangebote. Damit konnte die Kabelnetzbetreiberin auch unlimitierte Abos und Roaming-Optionen anbieten.

Darüber hinaus sei die Servicequalität durch Investitionen in die Digitalisierung und die Vereinfachung von Prozessen und Systemen signifikant verbessert worden, schrieb UPC am Mittwoch: «All dies hat unter der Verantwortung von Severina Pascu zu einer deutlich höheren Kundenzufriedenheit geführt.»

 

Talfahrt nur gebremst

Allerdings konnte die Rumänin die Talfahrt nur bremsen, aber nicht stoppen. So büsste UPC seit Pascus Amtsantritt im Sommer 2018 rund 101’000 TV-Kunden, 54’000 Internetabonnenten und 21’000 Festnetztelefonkunden ein. Einzig die kleine Sparte Mobilfunk konnte 60’000 zusätzliche Kunden hinzugewinnen.

Auch der Umsatz fiel in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 6 Prozent. Der operative Cashflow, den UPC als Kennzahl für die betriebliche Leistung des Unternehmens betrachtet, fiel wegen der höheren Projekt- und Marketingkosten für die Wachstumspläne und wegen der Kundenverluste um beinahe 12 Prozent. Immerhin konnte UPC im dritten Quartal 2019 erstmals seit zwei Jahren die Zahl der Abos inklusive Mobilfunk wieder leicht steigern.

Unter Pascu sei es gelungen, das beste Firmenergebnis der letzten zwei Jahre zu realisieren, schrieb UPC. Der Weg sei damit geebnet für ihren Nachfolger. Baptiest Coopmans solle nun die nächste Phase des Wachstumsplans umsetzen.

Coopmans kam 2013 als Chef von UPC Niederlande zu Liberty Global. Dort habe er die Fusion von UPC und Ziggo zum führenden nationalen Kabel- und Medienbetreiber geleitet und dabei beträchtliche Synergien erzielt, schrieb der Konzern.

Derzeit verantwortet Coopmans die Technologie, das Netzwerk und den Betrieb von Liberty Global in Europa sowie die Dienstleistungen, die Liberty Global anderen Anbietern zur Verfügung stellt. Als UPC-Schweiz-Chef wird er wie seine Vorgängerin auch die Geschäfte von Liberty Global in Polen und der Slowakei leiten. (SDA)

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