Mit der aktuellen Kampagne «Goodbye Stereotyes. Hello Zerotypes.» geht Zalando eines der nach wie vor grössten Hindernisse für Vielfalt und Selbstverwirklichung an: Stereotypen.
Redaktion
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24. Februar 2020
In einer Studie, die Zalando in Zusammenarbeit mit YouGov in ausgewählten Märkten durchgeführt hat, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass Stereotypen in der heutigen Gesellschaft für sie nach wie vor existieren. 47 Prozent sagten sogar, dass sie im Vergleich zu früher sogar zugenommen haben. Die Medien werden dabei als Hauptursache genannt: 57 Prozent nennen dabei Film- und Fernsehsendungen, 60 Prozent verweisen auf Werbung.
Die neue Kampagne möchte sich davon lösen und stellt gängige Vorstellungen in Frage. Menschen sollen dadurch ermutigt werden, sich von klassischen Stereotypen zu verabschieden und modisch neu zu entdecken: «‹Zerotypes› stehen für die Überzeugung, dass die Menschen frei sein sollten, so zu sein, wie sie sind – ohne spezifische Typen, Erwartungen oder Grenzen, die sie definieren könnten», sagt Jonny NG, Director Marketing Strategy & Campaigns bei Zalando.
Die von Mother London entwickelte Kampagne ist der dritte Teil von Zalandos Markenpositionierung «Free to be», die im September vergangenen Jahres ihren Launch feierte. Regie führten Leila & Damien De Blinkk. Die Kampagne startete am Sonntag in allen 17 Märkten von Zalando und wird auf allen digitalen Kanälen sowie auf Paid und organischen sozialen Medien, OOH, Print, TV, Kino und Radio ausgespielt.
Länderübergreifende Zusammenarbeit: IVW, ÖAK und WEMF mit gemeinsamem Logo
Die nationalen Organisationen von Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Audit und Monitoring von Werbeträgern versammeln sich unter einem gemeinsamen Logo. Das Logo steht für die Synergieeffekte, die durch bisherige Kooperationen entstanden sind und künftig vermehrt auch mit länderübergreifenden Angeboten direkten Nutzen für den deutschsprachigen Werbemarkt bringen sollen.
Redaktion
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24. Februar 2020
«Wir haben in den letzten Jahren unseren Austausch intensiviert und konnten dadurch vor allem im Bereich des operativen Geschäftes voneinander profitieren. Jetzt wollen wir unsere nationalen Prüfangebote durch unsere Zusammenarbeit nicht nur optimieren und weiterentwickeln, sondern in stärkerem Masse auch so weit vereinheitlichen, dass wir für den DACH-Raum zusammengefasste Daten zur Werbeträgerleistung bereitstellen können», sagt Kai Kuhlmann, IVW-Geschäftsführer, zum Hintergrund der Einführung des neuen Logos.
Alexandra Beier-Cizek, Geschäftsführerin der ÖAK, betont: «Der Bedarf ist vorhanden. Es gibt Medienangebote, die in allen unseren Ländern als Werbeträger vermarktet und für Werbekampagnen im DACH-Raum gebucht werden. Hier sind länderübergreifende Kennziffern und Reports zur erbrachten Werbeträgerleistung für Marktakteure, die im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs sind, von grossem Nutzen. Dem stehen auch die Unterschiede und Besonderheiten nicht entgegen, die unsere Medien- und Werbemärkte haben.»
Für den Pressemarkt in der DACH-Region gibt es bereits ein Angebot: «Wenn Presseerzeugnisse in Österreich, der Schweiz und Deutschland verbreitet werden und zugleich auch den drei Verfahren zur Auflagenkontrolle unterstellt sind, können sie ein zusätzliches, länderübergreifendes Auflagenzertifikat bekommen. Darin sind dann aufsummierte Auflagenwerte zur Verbreitung der Pressetitel in der DACH-Region beglaubigt», erläutert Roland Achermann, Director of Audit and Statistics der WEMF.
Aktuell sondieren IVW, ÖAK und WEMF die Anforderungen für ein abgestimmtes, einheitliches Verfahren zum Monitoring von DOOH-Werbekampagnen. Weitere Projekte für Angebote, die Werbeträgerdaten aus den drei Ländern zu Kennziffern für die DACH-Region zusammenführen, werden folgen.
Inhalt und Form und Stan Wawrinka schlagen für Vaudoise auf
Die Zürcher Agentur Inhalt und Form feiert zusammen mit Stan Wawrinka das 125-Jahre-Jubiläum der Vaudoise Versicherungen.
Redaktion
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24. Februar 2020
Die Vaudoise Versicherungen feiern 2020 ihren 125. Geburtstag. Ein guter Anlass, um mit einem neuen, dynamischen Kommunikationsauftritt in die Zukunft zu starten: Seit je her kommt bei Vaudoise der genossenschaftliche Grundsatz zum Tragen, dass gemeinsam alles einfacher ist. Die Vorteile der Gemeinschaft stehen auch in der Kampagne des Jubiläumsjahrs im Zentrum, die von Inhalt und Form entwickelt und umgesetzt wurde.
Als Star der neuen Kampagne konnte der Schweizer Tennisprofi Stan Wawrinka verpflichtet werden, der sich einer vermeintlich einfachen Aufgabe stellt: Er tritt gegen einen Hobby-Tennisspieler an. Eigentlich ein einfaches Spiel für Wawrinka. Doch der Tennisprofi hat nicht mit der Kraft der Gemeinschaft gerechnet. Denn gemeinsam ist alles einfacher, selbst gegen einen Tennisprofi wie Stan Wawrinka zu gewinnen.
Die umfassende, nationale Jubiläumskampagne kommt unter anderem in Form von TV-Spots, Plakaten, DOOH, Megapostern an Bahnhöfen, Inseraten sowie Display-Ads zum Einsatz. Zudem hält Stan Wawrinka seine Community in den Sozialen Medien über seinen Einsatz als Vaudoise-Testimonial auf dem Laufenden.
Neben der Kampagne wurde auch ein Jubiläumslogo kreiert, das 2020 auf allen Werbemitteln zum Tragen kommt. Auch auf einer Lokomotive der SBB, die 2020 im Grün von Vaudoise durch die Schweiz fahren wird.
Verantwortlich bei Vaudoise: Véronique Oliveira (Communication & Branding); Marine Lintanf (Communication & Branding); Marc Bertoli (Corporate Design Center). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO); Karin Estermann (Executive Creative Director); David Hugentobler (Creative Director); Marcus Josty (Creative Director); Vasco Bickel (Senior Art Director); Levia Stauber, Luana Saragoni (Realisation); Manuela Marty (Beratung); Stories (Filmproduktion); Johnathan Heyer (Fotograf).
Noch nie war Vertrauen so wichtig wie heute
Nachhaltig zufriedene Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg einer Marke. Eine überzeugende Customer Experience ist hierbei von zentraler Bedeutung – und wichtiger als jemals zuvor. Alexander Handcock von Selligent zeigt anhand der Studie «Global Connected Consumer Index», worauf es Konsumenten im Hinblick auf deren Interaktion mit Unternehmen im digitalen Umfeld besonders ankommt – und was hierbei beachtet werden sollte.
Redaktion
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24. Februar 2020
Dass Kunden heute eine lückenlose CX über sämtliche Touchpoints erwarten ist nichts Neues. Doch die Ansprüche in Sachen Personalisierung und Kundenservice werden immer höher. 59 Prozent der im Rahmen der Studie befragten deutschen Konsumenten geben an, dass eine personalisierte Einkaufserfahrung ihnen wichtig oder sehr wichtig ist. Grundsätzlich ist über die Hälfte (54 Prozent) der Befragten bereit, Unternehmen die dafür erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen. Doch das Thema Datenschutz spielt dabei eine entscheidende Rolle: 67 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen der Schutz ihrer Daten wichtiger ist als eine personalisierte Kundenerfahrung.
Konsumenten werden vorsichtiger
Die daraus resultierende Gleichung ist einfach: Ohne Datenschutz keine Daten und ohne Daten kein personalisiertes Marketing. Wer heute seine personenbezogenen Daten irgendwo im Internet teilt, muss befürchten, dass sie im Zuge einer Datenpanne in unbefugte Hände geraten. Durch zahlreiche Medienberichte sind die Konsumenten für das Thema sensibilisiert. Aus der Verbraucherstudie von Selligent geht beispielsweise hervor, dass 45 Prozent der Befragten ihre Social-Media-Aktivitäten aus Datenschutzgründen reduziert haben, während ein Viertel mittlerweile komplett auf Facebook, Instagram und Co. verzichten.
Skepsis im Hinblick auf Spracherkennung
Wie ambivalent das Verhältnis der Konsumenten zu den Themen CX und Datenschutz ist, zeigt sich aktuell besonders im Zusammenhang mit Sprachassistenten, die sich mittlerweile in zahlreichen deutschen Haushalten befinden und als Marketingkanal immer wichtiger werden: 41 Prozent der Befragten nutzen einen Sprachassistenten wie Google Home, Siri oder Alexa, während jedoch 48 Prozent befürchten, von den Geräten ohne ihre Zustimmung abgehört zu werden.
In jedem Fall sind Sprachassistenten als Kanal für Marketingbotschaften momentan noch mit Vorsicht zu geniessen: 61 Prozent der deutschen Konsumenten finden es gruselig («creepy»), von ihrem Gerät personalisierte Angebote zu erhalten, die auf vorherigen Suchanfragen basieren.
Wichtige Erkenntnisse für Marketer
Für Unternehmen ergibt sich aus dem «Global Connected Consumer Index» schlussendlich die Erkenntnis, dass sich fast alle Verbraucher personalisierte Kundenerfahrungen wünschen, jedoch nur unter bestimmten Umständen bereit sind, die dafür erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen. Das Stichwort heisst Vertrauen. Kunden wollen ihre personenbezogenen Daten in sicheren Händen wissen und gleichzeitig die bestmögliche Customer Experience geniessen.
* Alexander Handcock ist Senior Global Marketing Director bei Selligent Marketing Cloud.
Swico House View 2020: Cloud als «Gamechanger» der Digitalisierung
Technologietrends sind weltweit im Aufwind. Die Schweizer Wirtschaft investiert je nach Branche sehr unterschiedlich – und auch nicht immer deckungsgleich mit den globalen Trends. 26 Prozent aller Investitionen fliessen in die «Enabler»-Technologie Cloud. Das zeigt die Studie «Swico House View 2020».
Redaktion
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24. Februar 2020
Schweizer Unternehmen investieren am häufigsten in Cloud-Technologie. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie der «Swico House View 2020», für die der Wirtschaftsverband Swico seine rund 650 Mitglieder befragt hat. Die Studie, die Einblicke zum Stand der Digitalisierung der Schweiz liefert, zeigt: Die Branchen investieren in fast alle Technologien. Sie legen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. «Die Industrien investieren sehr gezielt», sagt dazu Judith Bellaiche, Geschäftsführerin von Swico, und ergänzt: «Cloud ist der eigentliche ‹Gamechanger› – rund 26 Prozent aller Investitionen fliessen in Cloud-Technologie. Cloud ermöglicht sozusagen die Digitalisierung der Schweiz».
Investitionen in Technologien nach Schweizer Branchen: Im Fragebogen wurden 16 Branchen gemäss dem Bundesamt für Statistik berücksichtigt. Auf diese verteilen sich die insgesamt 1154 Projekte von rund 100 antwortenden Unternehmen. (Quelle: Swico House View 2020)
Am meisten investieren die Informations- und Kommunikations-technikbranche (9 Prozent) und die Finanzdienstleister und Versicherungen (9 Prozent) in «Cloud». Auch Verkehr und Logistik sowie die öffentliche Verwaltung setzen mit je 8 Prozent stark auf Cloud-Projekte.
Ebenfalls stark im Trend sind «Plattformen»: Rund 19 Prozent aller laufenden Projekte der befragten Swico Mitglieder basieren auf Plattform-Technologie. Die meisten Projekte verzeichnet die Branche Finanzdienstleister und Versicherungen (12 Prozent), gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (10 Prozent) und der Informations- und Kommunikationstechnologie (9 Prozent). «Die Dienstleistungs-Industrien haben erkannt, dass Plattformen ein enormes Potenzial bieten», sagt Bellaiche dazu.
Globale Trends decken sich nicht immer mit der Schweiz
Ein Vergleich mit den globalen Wachstumstrends zeigt: Die Schweiz investiert nicht bei allen Technologien synchron zum Rest der Welt. «Bei gewissen Technologietrends hinken wir hinterher», so Bellaiche. Für sie zeigt die Studie auch auf, wo die Branchen Nachholbedarf haben: «Einzelne Industrien – beispielweise die Landwirtschaft – nutzen die Chancen der Digitalisierung noch deutlich zu wenig», ist Bellaiche überzeugt.
Globale Entwicklung des Technologietrends «Internet of Things»
Insgesamt werden in den kommenden Jahren für alle acht untersuchten Technolgietrends wachsende Umsätze prognostiziert. Am beeindruckendsten ist dabei das riesige Volumen von «Internet of Things» mit über 800 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020. In der Schweiz macht «Internet of Things» 11 Prozent des Kuchens aus.
Auch bei «Big Data» liegt die Schweiz leicht zurück: Nach «Cloud» weltweit auf Platz drei, ist «Big Data» hierzulande (noch) auf Platz vier. Gemäss Studie wird «Big Data» jedoch an Bedeutung gewinnen: Im Jahr 2021 sollen die globalen Ausgaben für Big Data-Lösungen bereits 231 Milliarden US-Dollar betragen (2018: 164 Milliarden US-Dollar). Dies entspricht einer Verdoppelung seit 2015. Das Wachstum wird durch die rasanten Fortschritte im Bereich Machine Learning und künstlicher Intelligenz vorangetrieben. In der Schweiz sind mit Blick auf das kurz- bis mittelfristige Marktpotenzial besonders vielversprechend der Energie- und Verkehrssektor, der medizinische Sektor, Industrie-4.0-Anwendungsbranchen, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation sowie die Landwirtschaft.
Globale Entwicklung der acht wichtigsten Technologietrends: Big Data, Plattformen, IoT, Cybersecurity, Cloud, Blockchain, Cognitive Computing (KI/AI) sowie Augmented, Virtual und Mixed Reality. (Quelle: Swico House View 2020)
Augmented Reality wird immer wichtiger
Ein überdurchschnittlicher Wachstumstrend zeigt sich beim weltweiten Markt für Augmented,- Virtual,- und Mixed-Reality-Technologien: Hier soll sich die Wachstumsrate in den nächsten drei Jahren verzehnfachen, wie der Ansatz eines veritablen «Hockeysticks» zeigt (siehe Grafik zur globalen Entwicklung).
In der Schweiz setzen vor allem die Maschinen- und Fahrzeugbaubranche sowie Verkehr und Logistik auf AR. Der Technologie-Trend «Blockchain» wird mit Abstand am häufigsten von Finanzdienstleistungen und Versicherungen eingesetzt, gefolgt von den Dienstleistungen. «Cognitive Computing» (KI) wird wiederum von Finanzdiensteistern und Versicherungen, ICT sowie Verkehr und Logostik am häufigsten eingesetzt.
Und wo investiert die ICT Branche selbst?
Auch die ICT Branche investiert mit rund 28 Prozent am häufigsten in Cloud-Technologie. An zweiter Stelle folgt mit 19 Prozent der Trend «Plattformen», vor «Cybersecurity» mit 15 Prozent. Für Judith Bellaiche zeigt sich darin das wachsende Bedürfnis nach Sicherheitslösungen: «Für die Schweiz als Dienstleistungsland bietet Cybersecurity grosses Potenzial», ist sie überzeugt.
«Big Data» liegt mit 12 Prozent an vierter Stelle, gefolgt von «Internet of Things» mit 10 Prozent und «Augmented/Virtual/Mixed Reality» mit 8 Prozent. Obwohl als Technologietrend in aller Munde, investiert die Schweizer ICT Branche in «Cognitive Computing» (KI) und «Blockchain» mit 5 und 3 Prozent am wenigsten.
In der dritten Ausgabe der «House View» legt Swico einen noch stärkeren Fokus auf die Schweiz: Neben den globalen Trends befragte der Verband seine Mitglieder zu ihren Investitionen und dazu, mit welchen Technologien die Unternehmen ihre Kundenprojekte realisieren. Von den 650 haben rund 100 Swico-Mitglieder geantwortet. Sie verantworteten 2019 insgesamt 1154 Projekte in den verschiedenen Branchen. Die «Swico House View» zeichnet somit ein Bild, welche Bedeutung die einzelnen Technologien für die Schweizer ICT Wirtschaft, aber auch für die Schweizer Wirtschaft insgesamt haben. Die Zahlen geben ausserdem Aufschluss, wo die öffentliche Hand im Vergleich zur Wirtschaft steht.
Dynamische Preise führen in Gstaad zu einem deutlichen Anstieg der Skitage
Der Berner Oberländer Wintersportort Gstaad hat die Anzahl Skitage dank der Einführung von dynamischen Preisen in diesem Winter deutlich gesteigert. Verglichen mit dem Vorjahr konnte der Nobelskiort deren Zahl um 15,3 Prozent erhöhen, wie die NZZ am Sonntag mit Verweis auf eine erstmalige Auswertung berichtet.
Redaktion
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23. Februar 2020
Die durchschnittliche Vorausbuchungszeit – die Anzahl Tage zwischen Ticketkauf und dem eigentlichen Skitag – habe sich in dieser Saison verdreifacht. Online werde durchschnittlich mehr als 20 Tage vorab gebucht. Und statt bisher 3 Prozent hätten neu 15 Prozent der Skifahrer ihr Ticket für das Gebiet online statt am Schalter gekauft.
Laut Matthias In-Albon, Chef der Gstaader Bergbahnen, machen vor allem Familien von den flexiblen Preisen Gebrauch. «Sie sind in der Regel preissensibler und gleichzeitig in der Lage, Skitickets weit im Voraus zu buchen.» Aufgrund der dynamischen Preise buchten die Konsumenten tendenziell mehrere Skitage, erklärte In-Albon. Diese Saison seien mehr Mehrtageskarten mit mehr Gültigkeitstagen verkauft worden.
Statt dass das Geld eingespart wird, führen günstigere Preise dem Bericht zufolge zu einem Mehrkonsum. Stichtag für die Zwischenbilanz war der 31. Januar. Details zum Umsatz wollte Gstaad noch nicht bekanntgeben. Dieser liege aber «klar» über dem Vorjahr.
«Preiserhöhung durch die Hintertür»
Kritisiert werden die dynamischen Ticketpreise vom Schweizer Konsumentenschutz (SKS). Präsidentin Sara Stalder sagt, diese würden die wahre Preisstruktur verschleiern. Man erhalte fast nur negative Rückmeldungen. «Viele Skifahrer empfinden Dynamic Pricing als das, was es auch ist: eine Preiserhöhung durch die Hintertür.
Verschiedene Skigebiete wenden heute bereits dynamische Preismodelle an. Rückgängig gemacht hat den Entscheid bisher noch keine Destination. (hae/SDA)
Mode & Sport setzt am stärksten aller Branchen auf Onlinewerbung
Mit dem Januar 2020 schliesst der erste Monat, welcher die validere Datenbasis für Media Focus SEA-Daten beinhaltet, mit 439 Millionen Bruttofranken. Knapp ein Drittel des Werbedrucks wurde im Startmonat durch Internetwerbung generiert. Dies zeigt der Werbemarkt Trend 2020.
Redaktion
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21. Februar 2020
Entwicklung des Werbedrucks per Januar 2020 in Millionen Bruttofranken.
Freizeit, Gastronomie, Tourismus weiter in eigener Liga
Zu Jahresbeginn weist die Top Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus jegliche anderen Branchen in die Schranken und liegt mit grossem Abstand auf Rang 1 des Branchenrankings. Als zweiter Podestvertreter fungiert die Detailhandelsbranche. Die Dienstleistungsbranche, welche sich zum Jahresabschluss 2019 die Silbermedaille sicherte, startet das neue Jahr auf Rang 3.
Online vs. Offline
Die Branche mit dem höchsten Anteil an Internetwerbung am Branchenwerbedruck heisst Mode & Sport (71%). Auch Vertreter der Branche Digital & Haushalt generierten im Januar etwas mehr als die Hälfte des Werbedrucks durch Internetwerbung (50,1%). Die Top Branchen Freizeit, Gastronomie, Tourismus sowie Dienstleistung weisen ebenfalls klar überdurchschnittliche Online-Werbeanteile auf. Die mit Abstand kleinsten Online-Anteile zeigen sich in der Reinigungsbranche (2,8%), der Veranstaltungsbranche (5,7%) und der Nahrungsmittelbranche (6,5%).
News aus den Top 10
Es fällt auf, dass es sich bei 4 der 10 meistbeworbenen Produkte im Januar um Reiseanbieter handelt. Im Vorjahresmonat waren es ebenfalls deren 4 gewesen. Bei den Top Werbungtreibenden gibt es keinerlei Überraschungen. Die drei Werbegiganten Coop, Migros und Procter & Gamble führen das Feld auch im neuen Jahr an. Amazon, welche das am zweitstärksten beworbene Produkt des Monats stellt, ist unter den führenden Werbungtreibenden an achter Stelle zu finden.
Werbedruck in den Branchen
Die Top 10 Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Januar.
Media Mix Januar 2020
Methodik
Mit dem Januar-Datenabschluss hat Media Focus eine validere Datenbasis für SEA-Werbepräsenzdaten integriert. Die Daten sind vorerst nur für 2020 verfügbar, weshalb der Werbemarkt Trend Januar sich nur auf dieses Jahr bezieht. Die Rückberechnung für die Jahre 2018 und 2019 wird bis zum Februar Datenabschluss abgeschlossen sein, womit im nächsten Werbemarkt Trend Februar dann wieder Mehrjahresvergleiche integriert sein werden.
Durch die Integration der neuen Daten in die Werbestatistik Schweiz wird sich das Gesamtvolumen der Search-Werbung im Media Mix, je nach Branche, um rund 50 Prozent verringern. Die Verhältnismässigkeit innerhalb der Branchen, Kundengruppen, etc. bleibt gewahrt. Die Volatilität der Daten wird durch die veränderte Bewertung deutlich geringer.
UPC will rund 160 Stellen abbauen
Der Turnaroundkurs von UPC Schweiz schlägt auf das Personal durch. Die Kabelnetzbetreiberin will rund 10 Prozent der 1600 Stellen abbauen, wie eine Sprecherin am Freitag auf Anfrage zu entsprechenden Medienberichten sagte.
Redaktion
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21. Februar 2020
Damit sind etwa 160 Stellen in Gefahr. «UPC ist bestrebt, den Abbau durch natürliche Fluktuation und Massnahmen wie interne Wechsel oder Frühpensionierungen zu erreichen, wo immer dies möglich ist. UPC wird alle Anstrengungen unternehmen, um die Zahl der Entlassungen oder Kündigungen von Mitarbeitern so gering wie möglich zu halten», erklärte UPC-Sprecherin Stephanie Niggli weiter. «UPC kann allerdings Entlassungen nicht vermeiden.»
Derzeit sei es jedoch nicht möglich, eine finale Zahl von Entlassungen zu nennen, da ein Abbau über natürliche Fluktuation im Fokus stehe. «Wir beabsichtigen das endgültige Betriebsmodell bis Ende April 2020 festgelegt zu haben und rechnen aktuell damit, dass die Zahl der Stellen in unserer Organisation um etwa 10 Prozent reduziert wird», sagte Niggli. Insgesamt beschäftige UPC Schweiz 1600 Mitarbeitende.
Vom Abbau seien verschiedene Bereiche über alle Funktionen und Ebenen hinweg betroffen. UPC verfüge über einen Sozialplan, der im Falle von Entlassungen für die betroffenen Mitarbeiter gilt. Dieser Sozialplan sei gemeinsam mit den Sozialpartnern von UPC abgeschlossen worden. Wie vorgeschrieben habe UPC die Arbeitsämter der betroffenen Kantone über den Abbau informiert, sagte Niggli.
Geplatzter Deal mit Sunrise nicht Auslöser
Den Turnaroundkurs hatte UPC vor eineinhalb Jahren gestartet, um bessere Geschäftszahlen zu erzielen. Allerdings konnte die Kabelnetzbetreiberin die Talfahrt bislang noch nicht stoppen. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz weiter um 3,5 Prozent auf 1,25 Milliarden Franken. Immerhin gelang es, den Rückgang der Abonnentenzahlen deutlich zu bremsen. Nach-dem 2018 an die 153’000 Abos verloren gegangen waren, betrug der Verlust im letzten Jahr noch 68’000 Abos.
Der geplatzte Deal mit Sunrise sei nicht der Auslöser für den Abbau, sagte Niggli. «Diese Massnahmen waren bereits Teil des Wachstumsplans von UPC von Anfang an, um eine weitere Vereinfachung und Digitalisierung des Geschäfts zu erreichen – was unabhängig von diesem oder einem anderen strategischen Ereignis durchgeführt worden wäre.»
Der Kauf von UPC durch Sunrise wurde Ende Oktober abgeblasen (Werbewoche.ch berichtete). Der 6,3 Milliarden Franken schwere Deal scheiterte am Widerstand der Sunrise-Grossaktionäre unter der Führung der deutschen Freenet, die knapp ein Viertel der Sunrise-Anteile besitzt. (SDA)
Station & Novomind: Digitaler Flagshipstore für Transa
Transa hat in Zusammenarbeit mit Station und Novomind einen neuen Webauftritt erarbeitet. Der neue Onlineshop ist gleichzeitig Verkaufskanal und Bühne für die Inszenierung von Kundenerlebnis und Marke.
Redaktion
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21. Februar 2020
Das Unternehmen wurde vor 40 Jahren gegründet und ist mittlerweile einer besten Adressen für Outdoor-Enthusiasten und Traveller in der Schweiz. Der neue Webauftritt soll Inspiration, Beratung und Shop zu einer ganzheitlichen Experience vereinen. Somit übernimmt die neue Plattform eine zentrale Rolle in der Omnichannel-E-Commerce-Strategie von Transa. Station zeichnet für Konzept, UX-Design und Frontend verantwortich und Novomind für das Shopsystem.
Auf Transa.ch soll nicht der reine Abverkauf im Fokus stehen, sondern das Einlösen der Value Proposition der Marke. Charakteristisches Design, eine explorative Architektur, authentisches Storytelling und produktrelevanter Content sollen das gewünschte Einkaufserlebnis gewährleisten. Das Herzstück bilden echte Erfahrungen und vertieftes Know-how von Mitarbeitenden – die in der Regel selbst echte Outdoor-Freaks sind.
«Im Prozess der Kaufentscheidung treten wir jetzt bereits in der frühen Phase der Inspirationssuche in Erscheinung», erklärt Tom Lütolf, Leiter E-Commerce bei Transa. «Mit dem konsequenten Zusammenspiel von Content, Context und Commerce wollen wir unseren Kunden auch online das aus den Filialen bekannte und geschätzte Transa-Kundenerlebnis bieten». Das zahlt sich aus: Seit Livegang konnten etwa eine Steigerung der Conversion Rate um 67% und 54% mehr Transaktionen gemessen werden (Messzeitraum 4. Juni 2019 bis 15. Januar 2020 im Vergleich zu 05. Juni 2018 bis 16. Januar 2019).
Im Rahmen des Projekts entstand zudem eine kleine Innovation: Der «Transallax». Visuell aussagekräftig transformiert der Effekt herkömmliches Bildmaterial in interaktive Visuals – smarter Support für Corporate Identity und Produkt-Emotionalisierung. Durch die geplanten Open-Source-Version mit der vordefinierten Bezeichnung «Transallax» entsteht daraus ein Marketing-Instrument.
Verantwortlich bei Transa: Sasa Löpfe (Teamleitung Marketing); Michael Meier (Leiter IT); Tom Lütolf (Leiter E-Commerce); Manuel Scherrer (PL Online-Marketing); Arjuna Dean (E-Commerce Manager). Verantwortlich bei Station: Benjamin Kägi, Raphael Küttel (Projektleitung); Karl Badde (UX Design); Dennis Schmidlin (Design); Ricardo Sà, Simon Schoenenberger, Steve Ottoz (Frontend Development); Patrick Stoll (Strategy/CEO); Patman Spahr (CCO); Osiris Roost (CTO). Verantwortlich bei Novomind: Michael Nicke (Projektleiter); Micheal Barfs, Peter Lamby, Michael Spohner (Backend Development). Eingesetzte Technologien und Plattformen: Novomind iSHOP, novomind iPIM, Docker, Java, JSP, HTML, CSS, Javascript, Vue.js, Webpack, SCSS, PostCSS Git, Gerrit, Jenkins.
KPT und Medi24 lancieren ärztlichen Chat-Service
Die Krankenkasse KPT und der Telemedizin-Spezialist Medi24 bieten mit «DoctorChat» eine neue Dienstleistung für die medizinische Erstabklärung an. Der Service verbindet künstliche Intelligenz mit menschlicher Beratung.
Redaktion
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21. Februar 2020
Die beiden Berner Unternehmen möchten mit dem Chat-Dienst den schnellen Zugang zu verlässlichen, ärztlich abgestützten medizinischen Informationen vereinfachen. Durch den neuen Service kann via Whatsapp, Telegram oder SMS ein Arzt kontaktiert werden, der professionellen Rat zur Verfügung stellt.
«DoctorChat» ist für die Versicherten der KPT kostenlos und rund um die Uhr von überall her zugänglich. Nach einer einmaligen Registrierung wählen die Nutzer den gewünschten Kommunikationskanal und geben ihre Gesundheitsfrage ein. Diese wird unter Anwendung von KI einem echten Arzt zugeteilt. Die ärztliche Fachperson aus dem Medi24-Netzwerk beantwortet die Frage zeitnahe auf dem gewählten Kanal. «Wir sind gespannt auf die Erfahrungen unserer Kunden und werden unser Angebot entlang ihrer Bedürfnisse weiterentwickeln», so KPT-CEO Reto Egloff.
Positive Erfahrungswerte aus dem Ausland
er digitale Arzthelfer ist kein Ersatz für die telemedizinische Beratung und geht weniger in die Tiefe als ein telefonischer Service. Die Dienstleistung soll aber eine sinnvolle Ergänzung zur Telemedizin und eine bessere Alternative zu intransparenten Internetsuchdiensten darstellen. Lebrecht Gerber, CEO von Medi24, sagt dazu: «Die Digitalisierung bietet auch bei der ärztlichen Beratung ganz neue Möglichkeiten, die das Leben der Patienten erleichtern und gleichzeitig das Gesundheitssystem entlasten.»
Erfahrungswerte aus dem Ausland zeigen, dass sich durch solche Services unnötige Arztkonsultationen verhindern lassen. Bis zu 70 Prozent der Anfragen können in einer Chat-Session abgeschlossen werden. Umfragen zeugen zudem von einer hohen Akzeptanz in der Bevölkerung: 96 Prozent der bisherigen Nutzer würden den innovativen digitalen Service ihren Freunden weiterempfehlen. (pd/swi)
Republica spricht für die Fernfachhochschule Schweiz Tacheles
Für ihren Neukunden Fernfachhochschule Schweiz lanciert die Berner Agentur Republica eine Kampagne, die ganz schön... nichts beschönigt.
Redaktion
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20. Februar 2020
Es ist in der Tat eine Kunst, neben dem Beruf oder parallel zum Familienalltag ein Studium zu absolvieren. Die herkömmlichen Studienangebote richten sich grösstenteils an sozusagen «klassische» Studierende, die den Fokus klar auf ihr Studium richten können. Und genau hier setzt die Fernfachhochschule Schweiz mit ihrem flexiblen Studien-Modell den Hebel an: 80% des Studiums finden im begleiteten Selbststudium über die eigene Online-Lernplattform statt. Die verbleibenden 20% können als Präsenzunterricht an einem der vier FFHS-Standorte in Zürich, Basel, Bern oder Brig absolviert werden.
Für die Bewerbung dieses Angebots macht Republica darum eines klar: Auch mit dem flexiblen System der FFHS wird das Studium nicht zu einem heiteren Spaziergang. Aber die FFHS macht es überhaupt erst möglich und machbar, Beruf und/oder Familie mit einer fundierten Weiterbildung unter einen Hut zu bringen.
Der Auftritt – mit diversen On- und Offline-Adaptationen – bricht bewusst mit den gängigen Rekrutierungs-Mechanismen im Weiterbildungsmarkt, wo sich hochdynamische Erfolgsmenschen die Hand reichen. Vielmehr stellt die Kampagne augenzwinkernd klar, dass man bei der FFHS über individuelle Lebenssituationen Bescheid weiss – und daher auf diese eingehen kann.
Verantwortlich bei FFHS: Natascha In-Albon, Claudine Studer. Verantwortliche Agentur: Republica.
Aus diesen Gründen scheitert eine bessere Customer Experience
Wollen Unternehmen ihre Customer Experience optimieren, müssen sie IT und Business zusammenbringen und kundenzentrierter investieren. Das zeigt eine aktuelle Studie von Pegasystems.
Redaktion
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20. Februar 2020
Die «2020 Global Customer Experience Study» von Pegasystems untersucht den weltweiten Status quo in Sachen Customer Experience (CX). Dazu befragte das Marktforschungsunternehmen Savanta im Auftrag von Pegasystems Entscheider in zwölf Ländern und aus sieben verschiedenen Branchen – unter anderem auch 451 Studienteilnehmer in Deutschland. Bei der Optimierung der Customer Experience hin zu stärker personalisierten Kundenerlebnissen identifiziert die Untersuchung in deutschen Unternehmen vier zentrale Schwachstellen:
Mangelnde Abstimmung zwischen IT und Business verursacht Probleme. In deutschen Unternehmen werden CX-Projekte vor allem von IT-Abteilungen geleitet (41%). Dedizierte CX-Funktionen (6%), Spezialisten für Kundenbindung (6%) oder die Geschäftsleitung (5%) sind nur in seltenen Fällen dafür verantwortlich. Es ist zwar grundsätzlich sehr wichtig, dass die IT solche Projekte unterstützt; sie sollte aber nicht gezwungen sein, Geschäftsentscheidungen für die Fachabteilungen zu treffen, die für sie einen neuen Ansatz oder eine neue Technologie mit sich bringt. Sind die Fachabteilungen nicht an diesen Entscheidungen beteiligt, kann das zu erheblichen Problemen führen.
Es fehlt am Sponsoring durch das oberste Management. In lediglich 34 Prozent der deutschen Unternehmen haben CX-Projekte einen Förderer in der Geschäftsführung. In 30 Prozent Prozent von ihnen werden solche Projekte auf Bereichsleiterebene oder darunter protegiert. Die Folgen können ein Mangel an Expertise und Führungsverantwortung innerhalb der Initiativen sein; und die Beteiligten zweifeln unter Umständen an der Überzeugung des Unternehmens für die grosse Bedeutung der Customer Experience. Ist die Geschäftsführung dagegen involviert, kann das auch die Abstimmung zwischen Business und IT fördern und die nötigen Veränderungen vorantreiben.
Unternehmen investieren nicht in die relevantesten Kanäle. 90 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass sie sich bei der Bedienung von Kanälen vor allem nach den Bedürfnissen ihrer Kunden richten. Ihre tatsächlichen Aktivitäten sprechen aber eine andere Sprache. So wollen 36 Prozent im nächsten Jahr vor allem Geld für E-Mail ausgeben und 32 Prozent für Digital Advertising – und damit für Kanäle, deren Antwortraten als sinkend gelten. In Inbound Center, die von den Kunden in aller Regel bevorzugt werden, wollen dagegen nur 28 Prozent investieren.
Häufig kommen veraltete Analysemethoden zum Einsatz. Die Methoden für Kundenanalysen haben sich rasant weiterentwickelt. In vielen deutschen Unternehmen kommen aber noch veraltete und wenig effektive Lösungen zum Einsatz. So setzen 37 Prozent auf Customer Journey Mapping, 33 Prozent auf Mikrosegmentierung und 26 Prozent führen immer noch aufwändige A/B-Tests durch. Kundenzentrierte Methoden, die der Customer Experience einen gehörigen Schub verleihen können, sind noch weit von einer breiten Adaption entfernt. So verwenden etwa nur 38 Prozent die Neigungsmodellierung, 34 Prozent prognostizieren den Customer Lifetime Value und 33 Prozent führen Leistungssimulationen durch.
«Es braucht einen neuen, ganzheitlichen strategischen Ansatz. Unternehmen müssen ihre Kunden in einem ganz neuen Licht betrachten – nämlich als Individuen mit einzigartigen Präferenzen und Bedürfnissen in einer komplexen Echtzeitbeziehung», sagt Harald Esch, General Manager und Vice President DACH bei Pegasystems.
«Sie müssen sich das Recht auf diese Beziehung jeden einzelnen Tag neu verdienen. Das erfordert vor allem ein Umdenken an der Spitze des Unternehmens. Die Geschäftsführung muss dazu bereit sein, das Kerngeschäft mit dem Kunden im Zentrum neu auszurichten.»
Für die 2020 Global Customer Experience Study von Pegasystems wurden insgesamt 5000 Entscheider aus den USA, Kanada, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Japan, Indien, China, Singapur, Hong Kong und Australien befragt. Sie stammen aus den Branchen Versicherungen, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Kommunikation, Automotive, Energieversorgung und Luftfahrt.
Der komplette Report zur Studie steht zum Download bereit auf Pega.com.