Aus für die Wochenzeitungen Surentaler und Oberwiggertaler

Die Zofinger ZT Medien AG zieht sich aus dem zum Kanton Luzern gehörenden Surental und Oberwiggertal zurück. Das Unternehmen stelle die beiden kostenlosen Wochenzeitungen Surentaler und Oberwiggertaler aus wirtschaftlichen Gründen ein, teilte das Verlagshaus am Montag mit.

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Demnach erscheinen die beiden Blätter am Donnerstag zum letzten Mal. Trotz intensiven Bemühungen seien der Surentaler und der Oberwiggertaler in ihrem Verbreitungsgebiet nicht erfolgreich gewesen, heisst es in der Mitteilung.

Die beiden Wochenzeitungen war jeweils donnerstags in 14 Gemeinden des Surentals und in 19 Gemeinden des Oberwiggertals kostenlos in alle Haushalte verteilt worden. Ihre Einstellung zieht einen Abbau von 4,2 Stellen nach sich.

Insgesamt beschäftigen die ZT Medien AG 230 Personen. Flaggschiff ist das Zofinger Tagblatt. (SDA)

Die Sixtinische Madonna im Plattenbau

In Dresden ist die Kunst zu Hause: Zur festlichen Wiedereröffnung des Semperbaus am Zwinger entwickelte Scholz & Friends eine Kampagne, welche die liebevolle Beziehung der Dresdner zu den Meisterwerken ihrer Sammlungen in den Fokus rückt. Dazu bringt die Agentur einige der grössten Kunstwerke der Stadt in die Wohnungen ganz normaler Dresdnerinnen und Dresdner.

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Die Dresdner haben ein besonderes Verhältnis zu «ihrer» Kunst. Die «Sixtinische Madonna» und die «Schlummernde Venus» sind für die Identität der Menschen in Dresden mindestens so wichtig, wie die Frauenkirche oder der Zwinger. Aber was passiert eigentlich mit den weltberühmten Gemälden, wenn das Museum wegen Renovierung geschlossen wird und die Bauarbeiter mit Presslufthämmern anrücken? Was wäre, wenn sie nicht gut verpackt und bewacht ins Depot wanderten, sondern in die Wohnungen der Menschen?

Für die Eröffnungskampagne der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 in Dresden hat Scholz & Friends einige der wertvollsten Gemälde der Welt bei Dresdnerinnen und Dresdnern an die Wand gehängt – mit etwas digitaler Hilfe. Während die Originale geschützt verwahrt blieben, nutzte die Agentur Reproduktionen.

Doreen Scherfke, Marketingleitung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: «Kunst steht nie für sich allein, Kunst braucht immer die Verbindung zum Menschen. Deshalb stellen wir in unserer Wiedereröffnungskampagne die besondere Beziehung der Dresdnerinnen und Dresdner zu «ihrer» Kunst in den Mittelpunkt der Kommunikation.»

Peter Rigaud fotografierte die Motive in privaten Räumen von Menschen, die sich der Gemäldegalerie eng verbunden fühlen. Zu sehen sind also echte Dresdner Wohnungen statt inszenierter Sets.

Die Kampagne läuft während der vollständigen Schliessung des Semperbaus für die Renovierung. Zu sehen sind die Motive in fünf deutschen Städten als OOH-Plakate, ausserdem wurden Print-Anzeigen in Touristik- und Kunstmagazinen geschaltet. Online werden die Motive auf den Social Media Kanälen der Staatlichen Kunstsammlungen veröffentlicht sowie als Banner auf Online-Kunstmagazinen geschaltet.

Zur Wiedereröffnung am 28. Februar 2020 hängen die Bilder wieder dort, wo sie seit 1855 hingehören: In der Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau in Dresden.

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Uber steckt Fahrern Werbetafeln aufs Dach

Der US-Fahrdienstanbieter Uber will in den USA künftig beleuchtete Werbedisplays auf den Dächern der Autos seiner Fahrer platzieren. Dafür macht das Unternehmen gemeinsame Sache mit der Agentur Adomni. Das Programm wird vorerst in den USA getestet und entlohnt Teilnehmer mit jeweils 300 Dollar.

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Die neue Abteilung «Uber OOH Powered by Adomni» testet die Anzeigen in den Städten Atlanta, Dallas und Phoenix. Jeder Fahrer, der bei dem Programm mitmacht, wird dafür mit 300 Dollar belohnt.

 

«Rollendes Plakat»

«Hierbei handelt es sich um ein sehr interessantes und innovatives Konzept. Es kommt häufig vor, dass Autos beschriftet und dadurch zu rollenden Plakaten werden, aber eine leuchtende Werbung auf dem Dach ist noch auffälliger. In Europa kann das Konzept auch funktionieren, vor allem in Grossstädten. Das werden auch klassische Taxibetriebe mit grossem Interesse betrachten», so Marketing-Experte Felix Murbach im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Die an dem Programm teilnehmenden Uber-Fahrer sollen nach der Testphase wöchentlich je nach gefahrenen Stunden bezahlt werden. Beispielsweise erhalten sie momentan 100 Dollar, wenn sie in einer Woche mehr als 20 Stunden mit der Werbung auf dem Dach unterwegs waren.

 

Ziel heisst Profitabilität

Auf den Displays werden je acht Sekunden lang Werbebilder oder Videos gezeigt, bevor sie wieder wechseln. Die Anzeigen sollen auch an die Tageszeit und den Standort des Uber-Fahrzeugs angepasst sein. Uber will im vierten Quartal 2020 endlich profitabel werden, nachdem das Unternehmen im Jahr 2019 immer noch Geld verloren hat. Die Werbung soll Uber helfen, dieses Ziel zu erreichen. Mit dem Konzept ist Uber jedoch nicht allein. Auch Rivale Lyft hat kürzlich angekündigt, seinen Fahrern bald ähnliche Werbe-Deals zu ermöglichen. (pte/swi)

Die Top-Medien strukturieren die Verkaufsabteilungen um

Die Verkaufsabteilungen von Radio Top, Tele Top und Top Online arbeiten neu unter gemeinsamer Führung. Seit dem 1. Februar 2020 trägt Thomas Kämpfer die Gesamtverantwortung.

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Thomas Kämpfer.

 

Der bisherige Leiter Verkauf & Marketing Radio Top habe sich zusammen mit seinem Team in den vergangenen Jahren im rauen Umfeld behauptet und sei dank seiner langjährigen Erfahrung und seinem grossen Engagement die perfekte Wahl für die neue Funktion, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Ausserdem werden per 1. April 2020 die Promotionsabteilungen von Radio Top und Tele Top zusammengelegt. Die Gesamtverantwortung übernimmt Zora Roth, bisher Leiterin Promotion Radio Top. Auch sie habe sich in den vergangenen Jahren durch ihr Engagement für die neue Funktion empfohlen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Per 1. Juni 2020 übernimmt Maximilian Comtesse die Funktion als Leiter Top Online. Er wird Nachfolger von Gabriel Wunderli, welcher unser Unternehmen auf diesen Zeitpunkt verlässt.

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Elisabeth Wallimann ergänzt Team von IRF

Das Beratungsunternehmen IRF hat sein Team erweitert. Seit Anfang Februar unterstützt Elisabeth Wallimann das Unternehmen als Beraterin. Sie verstärkt IRF insbesondere in den Dienstleistungen Medienarbeit, Finanzkommunikation und Unternehmensberichterstattung.

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Wallimann studierte Sinologie und Sprachwissenschaften an der Universität Zürich und in Peking. Danach hat Sie den interdisziplinären Master Asie in Genf absolviert. Sie verfügt zudem über eine Weiterbildung in politischer Kommunikation der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Vor ihrer Tätigkeit bei IRF arbeitete Wallimann in der internationalen Kommunikation bei der Maxon Group und als Projektmanagerin im Kongressbüro von Zürich Tourismus. Zuletzt war sie als Leiterin Marketing und Public Relations für das Hotel Palace in Luzern tätig.

Kreisvier feiert «125 Joor BVB»

2020 feiern die Basler Verkehrs-Betriebe BVB ihr 125-Jahr-Jubiläum. Nach dem Pitch-Entscheid Mitte 2019 durfte Kreisvier das Jubiläumslogo, in dem die Zahl «125» das Liniennetz mit seinen Verbindungen und Knotenpunkten symbolisiert, und viele weitere Massnahmen und Werbemittel für das Jubiläumsjahr entwickeln.

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Das Logo ziert die Aussenflächen diverser Busse und Trams. Das Jubiläumstram fällt besonders auf: Es ist rundum beklebt mit dem Jubiläumsmotto sowie mit Portraitfotos der Mitarbeitenden und Fahrgäste. Die Rückenlehnenkleber und Hängekartons in diesem Tram informieren «Gross und Glai» über historische Ereignisse der BVB, wobei sich die Kleinen wahrscheinlich am meisten über das Basler Wimmelbild freuen.

Um die BVB-Geschichte und -Infos kindgerecht aufzubereiten, hat Kreisvier zudem die «Mini-Binggis-Zytig» konzipiert und gestaltet, mit Mal- und Rätselspass rund um Bus und Tram. Hinzu kommen ein Jubiläums-Pin, eine VIP-Einladung sowie Eventplakate und vieles mehr, worüber die Agentur an dieser Stelle noch nicht mehr verraten darf.

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Verantwortlich bei Basler Verkehrs-Betriebe: Stefanie Hoffmann (Projektleiterin Kommunikation); Regula Hefti (Projektleiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Kreisvier: Alexandra Kellenberger (Client Service Director); Tamara Döbeli (Group Account Director); Veronica Cartillone (Account Director); Sven Kahler (Chief Creative Officer); Philipp Kropf (Art Director); Patricia Belser (Graphic Designer); Sinia Brugger (DTP); Sarah Kästli (DTP); Jessica Wernli (Illustrationen); Bianca Kury (Senior Copywriter); Aline Franklin (Digital Copywriter).

Acht Kampagnen schaffen es auf die Shortlist des Goldbach Crossmedia Awards

Zum 16. Mal wird der Crossmedia Award von der Goldbach Group vergeben – zum dritten Mal im Rahmen von «Best of Swiss Web». Acht der insgesamt 24 eingereichten Kampagnen stehen nach genauer Prüfung der Fachjury auf der Shortlist. Am Donnerstag, 2. April 2020 werden die Gewinner in der Samsung Hall in Dübendorf gekürt.

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Die Nominierten für den Crossmedia Award 2020 stehen fest. Die 14-köpfige unabhängige Jury hat unter der Leitung des Jurypräsidenten Marco Taborelli die 24 eingereichten crossmedialen Kampagnen bewertet und die acht überzeugendsten Cases für die Shortlist nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

Goldbach Crossmedia Award Shortlist 2020
Kampagne Kunde Agentur
Catch a Flight to Buenos Aires Edelweiss Air Thjnk Zürich
Credit Suisse «Zieh’s durch» Credit Suisse (Schweiz) Serviceplan Suisse
Kriegssirenen Amnesty International Jung von Matt/Limmat
Migros Ice Tea Beats Migros-Genossenschafts-Bund Wunderman Thompson Switzerland
Moving Box Furniture Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft Jung von Matt/Limmat
Read Upright Kieser Training Heimat Zürich
SOS-Kinderdorf Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Notch Interactive
Zak. Banking braucht nur noch ein Smartphone Bank Cler Heimat Zürich
QUELLE: Werbewoche.ch

Der vierzehnköpfigen Jury gehören folgende Fachexperten an:

  • Marco Taborelli (Marco Taborelli Consulting), Jurypräsident
  • Jan Alther (Philips)
  • Jens Brecht (Omnicom Media Group Schweiz)
  • Christoph Bürge (Metzger Rottmann Bürge Partner)
  • Karin Estermann (Inhalt&Form Werbeagentur)
  • Simon Flatt (Coop Genossenschaft)
  • Caspar Heuss (Wirz Communications)
  • Sarah Hiltebrand (Die Antwort)
  • Pam Hügli (Serviceplan Suisse)
  • Marc Isler (Brack.ch)
  • Dennis Lück (Jung von Matt/Limmat)
  • Benjamin Moser (MediaCom Switzerland)
  • Giovanni Porcelli (Volvo Car Switzerland)
  • Thorsten Schapmann (Beiersdorf)
  • Dominique Zingg (Feldschlösschen Getränke)

 

Weitere Informationen zur Shortlist: Goldbach.com.

Die Hälfte bis drei Viertel der Unternehmen nutzen Social Media

In der EU nutzen gemäss Eurostat die Hälfte der Unternehmen Social Media. Laut Bundesamt für Statistik (BFS) entspricht das auch dem Durchschnitt in der Schweiz. In elf Ländern Europas – davon drei ausserhalb der EU – beträgt die Nutzung sogar drei Viertel.

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Spitzenreiter ist Malta: 84 Prozent aller Unternehmen nutzen dort nach eigenen Angaben das wirtschaftliche Potenzial sozialer Plattformen. Dahinter folgen Dänemark, die Niederlande, Zypern, Schweden, Belgien, Irland und Finnland mit absteigend 75 bis 71 Prozent. Vergleichsweise unpopulär sind Social Media in Betrieben in Rumänen, Bulgarien, Polen und Ungarn, wo 33 bis 38 Prozent der Firmen von ihnen Gebrauch machen.

Die Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren extreme Fortschritte gemacht, wenn es um die Einbindung Sozialer Medien geht. Das zeigen Zahlen, welche das Statistische Amt der EU (Eurostat) am Dienstag veröffentlicht hat. Am fleissigsten waren unter anderem britische Unternehmen, welche die Nutzung Sozialer Medien von 44 Prozent im Jahr 2014 auf 72 Prozent im 2019 erhöhten. Ähnliche Steigerungsraten wurden auch in Dänemark, Schweden und Finnland erzielt.

In der Schweiz intensivierte sich der Gebrauch von Social Media von 38 Prozent im Jahr 2015 auf 50 Prozent im 2017 (BFS). Diese Entwicklung entspricht ziemlich genau derjenigen des EU-Durchschnitts.

Ähnlich langsam steigerten sich in dieser Hinsicht Griechenland, Spanien, Kroatien, Portugal und Slowenien (von knapp 40 auf gut 50 Prozent). Relativ gering war mit 12 Prozent auch die Steigerung in Island. Allerdings hatten die Unternehmen dieses Landes 2015 mit 63 Prozent schon ein sehr hohes Niveau der Nutzung von Sozialen Medien erreicht. (SDA)

Westschweizer Kantone sollen bei Presseförderung gemeinsam vorgehen

Die französischsprachigen Kantone sollen sich nach Ansicht des Genfer Stadtrats Sami Kanaan (SP) bei der Presseförderung besser koordinieren. Ihm schwebt ein Modell nach der Westschweizer Kinostiftung (Fondation romande pour le cinéma) vor.

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Zurzeit koche jeder sein eigenes Süppchen, sagte er in einem Interview mit der Tageszeitung Le Temps vom Dienstag. Es gebe zwar regelmässigen Kontakt zwischen den Kantonen Genf und Waadt in diesem Bereich, insbesondere im Rahmen der Konferenz der Westschweizer Regierungen. Der SP-Politiker ortet aber Verbesserungsbedarf. Ein entsprechendes Treffen werde in Kürze stattfinden.

Unterdessen hat die Stadt Genf eigene Massnahmen unternommen, um der gebeutelten Branche unter die Arme zu greifen. Das am Montag beschlossene Paket beläuft sich auf rund 80’000 Franken.

Konkreteste Massnahme ist die Abschaffung der Gebühren auf Zeitungsboxen ab Anfang Juni. Es gibt etwa 800 solche Boxen auf dem Stadtgebiet. 2018 nahm die Stadt Genf rund 40’000 Franken mit dieser Gebühr ein.

Mitte Januar hatte die Waadtländer Kantonsregierung ihren Presseförderungsplan präsentiert. Der Kanton will die lokalen und regionalen Medien in den nächsten fünf Jahren mit 6,2 Millionen Franken unterstützen. Das Kantonsparlament muss den Plan noch gutheissen. (SDA)

Bots verfassen jeden vierten Klimaleugner-Tweet

Ein Viertel der Tweets zum Thema Klimawandel stammen nicht von Menschen, sondern von automatisierten Bots. Diese digital erzeugten Nachrichten neigen deutlich dazu, die zunehmende Zerstörung der Umwelt durch den Menschen zu leugnen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Brown University.

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«Bots erkennt man an verschiedenen Merkmalen: Sie sind beispielsweise immer zur gleichen Tageszeit aktiv und posten immer die gleiche Anzahl von Tweets. Bei Inhalten sind sie empathielos, sie reagieren auf nichts, sondern verbreiten nur durchgetaktete Nachrichten. Ausserdem enthält ihr Profil keine nachvollziehbaren, persönlichen Informationen. Eine weitere typische Eigenschaft von Bots ist, dass sie meistens allem voran einander folgen und gegenseitig ihre Reichweite verstärken, sie treten immer in Schwärmen auf», erklärt Kommunikationsexperte Christian Scherg im Interview mit dem Nachrichtenportal Pressetext.

Die Forscher haben 6,5 Millionen Tweets analysiert, die rund um den 1. Juni 2017 verfasst wurden, als US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus dem Übereinkommen von Paris ankündigte. Dabei verwendeten sie ein Tool der University of Indiana namens «Botometer», das die Wahrscheinlichkeit, dass hinter einem Tweet ein Bot steckt, misst. Ein grosser Anteil der Tweets, die Trumps Entscheidung, aus dem Klimaabkommen auszutreten, applaudierten, stellten sich als automatisch generiert heraus.

 

«Vertrauen wird erschüttert»

Bei den Bots handelt es sich um Software, die eigenständig Postings erstellen, sowie die von anderen Accounts liken oder retweeten können. Dabei geben sie sich als menschliche Twitter-User aus. Bots waren in dem untersuchten Zeitraum für etwa 25 Prozent der Tweets zum Thema «climate crisis», also Klimakrise, verantwortlich. Bei anderen Themen war die Zahl sogar höher, beispielsweise bei «Fake Science» (38 Prozent).

Die Forscher warnen vor der Verbreitung von Fake News durch Twitter-Bots. Über die Existenz des Klimawandels sei sich die Wissenschaft relativ einig. «Es ist nicht nur gefährlich, dass Menschen diese Fehlinformationen glauben könnten, sondern auch dass deren blosse Existenz das Vertrauen von Menschen in akkurate Informationen erschüttern kann», zitiert der Guardian Studienleiter Thomas Marlow. (pte/swi)

Die Antwort realisiert interaktiven Film gegen häusliche Gewalt für die Kapo Zürich

Im Rahmen verstärkter Präventionsbemühungen zum Thema Häusliche Gewalt hat die Kantonspolizei Zürich die Agentur Die Antwort beauftragt, einen Aufklärungsfilm zu realisieren. Entstanden ist ein interaktiver Film, bei dem die Betrachter entscheiden können, wessen Geschichte – Opfer, Täter, Beobachter – sie sehen wollen.

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Die Zahlen über «Häusliche Gewalt» in der Schweiz erschrecken: im 2018 meldeten 20 Schweizer Kinderkliniken 1502 Fälle von Kindsmisshandlung, täglich kommt es in der Schweiz zu 50 Angriffen innerhalb des Haushalts, allein die Kantonspolizei Zürich rückt täglich zwölfmal wegen häuslicher Gewalt aus. Und alle zwei Wochen stirbt in der Schweiz ein Mensch – mehrheitlich Frauen und Mädchen – aufgrund von häuslicher Gewalt.

Der Film soll Betroffenen (Täter, Opfer und Beobachter) den Zugang zu Informationen über Hilfs- und Beratungsangebote vereinfachen. Der Film ist zudem in acht Fremdsprachen untertitelt.

Als Protagonisten im Film wirken Kapo-Mitarbeitende sowie Schauspieler mit. Die männliche Hauptrolle nimmt Dani Mangisch ein, der bekannt ist aus seinen Rollen unter anderem bei Wilder, Flitzer oder Zwingli.

 

TXMA begrüsst zwei Neuzugänge

TX Markets Advertising (TXMA) bietet Werbekunden neu die selbstständige Buchung von Online-Werbung an. Des Weiteren wird die Unit mit Sonia de Cia Colomina (Product Manager) und Gabriel Feusi (Marketing Manager) ergänzt.

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Mit dem neuen Self Booking-Tool ermöglicht es TX Markets Advertising  Werbetreibenden, ihre Online-Werbung auf den Portalen von TX Markets einfach und ohne Vorkenntnisse selbst zu erfassen und zu schalten. Durch die Anbindung der TX-Online-Marktplätze wie Homegate.ch, Ricardo.ch, Tutti.ch sowie Carforyou.ch eigne sich das Self Booking-Tool besonders für Reichweiten-, Image- und Branding-Kampagnen sowie für kleine und mittlere Unternehmen und regionale Veranstalter mit geringerem Budget, heisst es in einer Mitteilung.

 

Zwei Neuzugänge im TXMA-Team

Um die Unit von TXMA weiter zu forcieren, wurde per 1. Januar 2020 das Team mit Sonia de Cia Colomina (Product Manager) und Gabriel Feusi (Marketing Manager) ausgebaut. Die Abteilung TX Markets Advertising beschäftigt neu 14 Online-Marketingexperten und ist direkt innerhalb des Unternehmensbereichs TX Markets der TX Group angesiedelt. Thomas Kirchesch, Head of TX Markets Advertising: «Mit Sonia und Gabriel komplettieren wir unsere ganzheitliche Wertschöpfungskette und autonomes Setup. Dieses Team ermöglicht es uns den Fokus noch mehr auf die Verbesserung unserer Produkte, Innovationen und klare Kommunikation zu setzen. Wir sind darüber hinaus in der Lage schnell auf Kunden- und Marktanforderungen reagieren zu können und unserer Rolle als rechte Hand unserer Publisher gerecht zu werden.»

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