Neue Kampagne von Publicis: Bei Sunrise gibt’s alles für das neue Heute

Die neue, von Publicis kreierte Sunrise-Kampagne macht den stetig ändernden Umgang mit Technologie zum Thema.

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Jede neue Technologie, jeder neue Trend, jedes neue App hat das Potential, unser aller Verhalten zu ändern. Mit Pokémon Go wurden wir alle zu Dauerspaziergängern, WhatsApp hat den Familienkalender abgelöst und der Fernseher ist heute nicht mehr viel mehr als ein Begleitmedium – dafür gehört das Handy zur Schulausrüstung. Ja, heute ist nicht das Heute von gestern. Und schon morgen wird es wieder ein neues Heute sein.

Weil Sunrise weiss, wie Menschen im neuen Heute leben, kann der Provider auch alles für das neue Heute bieten, so die Hauptaussage der neuen Kampagne von Publicis. TV-Spots, Online-Videos und weitere Massnahmen greifen diese kleinen aber feinen Veränderungen auf, die das neue Heute mit sich bringt, und halten den Menschen in der Schweiz sympathisch einen Spiegel vor.

 

Denn auch Sunrise ist es zu verdanken, dass sich diese Verhaltensänderungen jeweils sehr schnell durchsetzen: Mit seinen Angeboten und Innovationen wie dem grössten 5G-Netz der Schweiz, begünstigt es den Wechsel zum neuen Heute immer wieder aufs Neue. So auch mit dem Angebot, das aktuell im Mittelpunkt steht: Jedes zusätzliche Abo, das man für eine Person im gleichen Haushalt löst, ist neu nämlich bis zu 50 Prozent günstiger.

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Verantwortlich bei Sunrise: Stefanie Heller (Director B2B Marketing & Communications), Anna Leutar (Senior Marketing Manager Consumer Brand Communication). Verantwortlich bei Publicis: Pablo Schencke, David Lübke, Jan Kempter (Creative Direction), Mathias Bart (Text), Cosima Pereira Köster (Senior Art Director), Jan Theus (Junior Art Director), Katja Metz (Managing Director), Brigitte Meyer (Brand Director), Ante Vidovic (Junior Brand Director). Filmproduktion: CZAR Film, Johannes Schroeder (Regie), Thorne Mutert (Executive Producer), Philippe Favre, Paula Liszko (Line Producer), Daryl Hefti (DoP), Nina Weideli (Ausstattung), Conny Fiseli (Styling), Marco Strihic (Schnitt), Daniela Apitius (Postproducer Slgh Zürich), Samuel Muff (Grading), Jingle Jungle (Tonstudio). Fotoproduktion Lina Baumann: Lukas Gansterer (Fotografie), Xaver Walser (Kamera), Lina Baumann (Executive Producer), Conny Fiseli (Styling), Rachel Bredy (Maske).

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«Be a lady they said», eine Kampagne für das Magazin Girls. Girls. Girls., geht viral.

 

Grosses Kino: «Sex and the City»-Schaupspielerin und Politikerin Cynthia Nixon spricht einen Text ein, den ursprüngliche die 22-jährige Camille Rainville auf ihrem Blog gepostet hatte und bei dem jedes Wort sitzt. Eine Aneinanderreihung von widersprüchlichen Schönheits- und Verhaltensimperativen, mit denen sich Frauen in der Gesellschaft konfrontiert sehen.

Das Video trifft einen Nerv und wurde wenige Tage nach der Lancierung schon über 8 Millionen mal angeschaut.

Benjamin Moser wird neuer CEO von MediaCom Schweiz

Benjamin Moser hat zum 1. März 2020 die Führung von MediaCom Schweiz übernommen. Sein Vorgänger Lennart Hintz gibt den Stab nach vier Jahren weiter, um sich künftig auf seine neue Rolle als Managing Director, EMEA zu konzentrieren.

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Benjamin Moser startete seine Karriere in der Agenturbranche 2008 bei Mindshare sowie Carat. Seit Juli 2013 ist er bei MediaCom Schweiz als Teamleiter in der Kundenberatung tätig und übernimmt später als Client Service Director und seit 2017 als Cief Client Officer die Verantwortung über die gesamte Kundenberatung von MediaCom Schweiz.

In dieser Zeit zeichnete Moser verantwortlich für die Führung und Weiterentwicklung von bestehenden und neuen Kunden. Unter anderem gewannen er und sein Team das Mandat von Manor. Sein neues Amt als CEO von MediaCom Schweiz hat er am 1. März 2020 angetreten.

Die Kantonspolizei Zürich warnt auf einer neuen Seite vor den Cyber-Gefahren

Die Kantonspolizei Zürich möchte die Bevölkerung vor aktuellen Gefahren aus dem Internet warnen und hat zu diesem Zweck die Website Cybercrimepolice.ch lanciert. Mit der Konzeption und Realisation wurden die Webentwickler von Code Division und Kobebeef sowie das Designstudio Büro Strebel beauftragt.

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Auf Cybercrimepolice.ch werden tagesaktuell Warnmeldungen für die Bevölkerung vor gegenwärtigen und neuen Cyberbedrohungen publiziert. Damit erhalten alle Bürgerinnen und Bürger eine schnelle und interaktive Übersicht über die aktuellen Bedrohungen im Internet. Die Seite wurde so angelegt, dass auf der Startseite die aktuellsten Fälle angezeigt werden. Mit Hilfe eines Tagsystems können Artikel gefiltert und sortiert werden. Opfer können neue Fälle melden oder sich einem bereits erfassten Fall anschliessen. Eine markante Typographie und klare Hierarchien sorgen für Übersichtlichkeit. Optisch wird die Seite durch einen starken Farbcode, welcher auch auf den Bildern angewendet wird, zusammengehalten.

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Verantwortlich bei der Kantonspolizei Zürich: Präventionsabteilung, Kriminalpolizei Abteilung Cybercrime. Verantwortlich bei Code Division: Serge Hardmeier (Backend). Verantwortlich bei Kobebeef: Marc Rinderknecht (Frontend). Verantwortlich bei Büro Strebel: Robin Strebel, Joceline Strebel (Design); Esther Kümin (Beratung).

Cosima Giannachi verlässt Mediaplus

Cosima Giannachi, Geschäftsführerin bei Mediaplus, nimmt sich eine Auszeit. Michael Knezevic übernimmt ad interim.

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Seit 2017 hat Cosima Giannachi in ihrer Funktion als Geschäftsführerin Mediaplus Suisse aufgebaut. Die Kombination von klassischer Mediaplanung mit Digital, Data und Content ermöglicht Werbeauftraggebern die optimale Wirkung ihrer Kampagnen und Marken auf allen Kanälen. Das Unternehmen, das zum Haus der Kommunikation der Serviceplan Gruppe gehört, berät nationale und internationale Kunden.

Nun hat sich Cosima Giannachi entschieden, eine Auszeit zu nehmen. «Nach über 29 Jahren im Mediabusiness und drei spannenden Jahren bei Mediaplus Suisse möchte ich wieder vermehrt die Welt entdecken und mir Zeit zum Reisen nehmen», erklärt die Mediaexpertin.

«Wir bedauern natürlich, dass wir mit Cosima Giannachi eine ausgewiesene Mediaexpertin und eine inspirierende Kollegin verlieren. Für ihr Engagement möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Sie hat Mediaplus Suisse in der schwierigen Zeit der Lancierung und des Aufbaus mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Kompetenz und ihrer Integrität gegenüber Kunden geprägt», fügt Christian Baertschi, Verwaltungsrat von Mediaplus Suisse an.

Die Kunden werden bis auf Weiteres von Michael Knezevic betreut. Der ausgewiesene Mediaexperte mit über 15-jähriger Erfahrung leitet Kundenetats bei Mediaplus International und ist mit allen Schweizer Themen vertraut.

Jelmoli eröffnet Luxury Traveller Store im Airside Center am Flughafen Zürich

Jelmoli eröffnet einen neuen Standort im Passagierbereich des Flughafens Zürich. Mit dem Luxury Traveller Store soll die Markenpositionierung gestärkt werden.

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Jelmoli expandiert erstmals nach 20 Jahren wieder das Retail-Geschäft. Das Unternehmen ist seit dem 2. März 2020 mit einer attraktiven Fläche am Flughafen Zürich im Airside Center Level 1, welches für Passagiere mit gültiger Bordkarte zugänglich ist, präsent. Der Luxury Traveller Store stellt die Bedürfnisse der Reisenden ins Zentrum und bietet neben Luxus-Artikeln auch ausgewähltes Reisegepäck an. Mit einem Sortiment an Luxus-Marken will Jelmoli seine Premium- und Luxury-Positionierung unterstreichen.

«Wir freuen uns sehr über diese Eröffnung und setzen damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer Omnichannel-Strategie», erklärt Holger Brader, Chief Merchandise Officer und Co-CEO Ad Interim.

Gestalterisch wurde der Store mit Mint Architecture realisiert. Gold-Elemente treffen dabei auf helle und dunkle Flächen und lassen den Store im modernen Concept-Store-Look daherkommen.

 

Frequenzen zur Stärkung der Markenpositionierung

Neben der hohen Standortqualität mit über 30 Millionen Passagieren jährlich bietet die Expansion grosses Potenzial für eine nachhaltige Stärkung des Geschäftsmodells. Einerseits bringt die Eröffnung eines weiteren Standorts im Raum Zürich Skalen- und Synergieeffekte mit sich. Andererseits können die wachsenden Frequenzen des Flughafens Zürich dazu genutzt werden, um die Marktpräsenz und die Markenpositionierung von Jelmoli bei der internationalen und Schweizer Kundschaft zu stärken.

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Larissa Stalder wird Head of Sales bei Apostroph Group

Apostroph Group überträgt die Leitung ihres Verkaufs an Larissa Stalder. Das Sprachdienstleistungsunternehmen ernennt die Sales- und Marketingmanagerin per 1. März zum Head of Sales.

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In der neu geschaffenen Funktion steuert Stalder die Kundenbetreuung, die Neugeschäftsentwicklung und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen in der Schweiz.

Die 27-Jährige ist seit 2017 bei Apostroph Group tätig, zunächst im Business Development, schliesslich als Key Account Managerin. In ihrer beruflichen Laufbahn spezialisierte sich die Betriebsökonomin auf die Felder strategische Geschäftsentwicklung und Marketing; zuletzt war sie in einem Zürcher Tech-Start-Up tätig.

Im Rahmen ihrer akademischen Ausbildung untersuchte Stalder die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Sprachdienstleistungsindustrie. Die Fachhochschule St. Gallen und die Wirtschaftsorganisation WISG St. Gallen zeichneten ihre Arbeit als beste Master-Thesis mit dem Förderpreis aus. Einen zweiten Masterabschluss erwarb Stalder in International Business (MIB) mit Fokus auf globales Business Management und interkulturelle Führung an der USC Australia.

Im Zuge des Expansionskurses von Apostroph Group und dem stetigen Ausbau des Apostroph-Verkaufsteams gelte es nun, die Kräfte an den Standorten Bern, Lausanne, Luzern und Zürich systematisch zu steuern, sagt Philipp Meier, Managing Partner von Apostroph Group. «Wir sind froh, mit Larissa Stalder eine versierte Managerin aus den eigenen Reihen in dieser Position zu wissen. Die Entwicklung unserer unternehmenseigenen Technologie-Lösungen ist sehr dynamisch. Die Möglichkeiten und Effizienzgewinne, die sich für unsere Kunden daraus ergeben, können wir mit Larissa Stalder und einer gemeinsamen Verkaufsstrategie nun an allen Standorten zielführend sichtbar machen.»

 

«Der Handel wird die Markenkommunikation übernehmen»

Scala-Manager Matthias Hofmann sieht den stationären Handel zukünftig mehr als Erlebnisort der Markeninszenierung als reine Verkaufsstelle. Digital Signage wird demnach zum Erfolgsfaktor.

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Der Handel ist im Wandel. Kunden erwarten immer mehr, dass Einkaufen zum Erlebnis wird und dass eine individuelle Beratung rund um ein Produkt stattfindet. Zugleich steigen das Markenbewusstsein und der Wunsch nach identitätsstiftenden Waren, die die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Gebrauchsgüter und Dienstleistungen werden zunehmend zum Ausdruck einer gesellschaftlichen Haltung des Konsumenten. Die Frage, was passt zu mir als Käufer, stellt sich immer öfter.

Eine Tendenz, die weit über die reine Bedarfsdeckung hinausgeht. Die Beantwortung dieser Frage könnte zunehmend der Handel übernehmen, der einzelne Marken und Produkte direkt am Point of Sale inszenieren könnte. Das könnte gerade für den stationären Einzelhandel auch ein attraktives Geschäftsmodell werden.

«Wir werden erleben, dass der Handel zukünftig nicht mehr nur am Umsatz verkaufter Waren gemessen werden wird, sondern auch daran, wie er das Marketing und die Markenkommunikation der Produkte und Hersteller unterstützt», ist sich Matthias Hofmann sicher. Hofmann ist DACH-Manager des Digital-Signage-Marktführers Scala und ausgewiesener Handelsexperte.

Hieraus könnten sich mittelfristig auch ganz andere Geschäftsmodelle ergeben. Statt Waren nur in Regale zu räumen und zu hoffen, dass der Kunde zugreift, könnten ganzheitliche Erlebniswelten entstehen, die Käufer an eine bestimmte Marke binden und diese faszinierend erscheinen lassen. Der Handel könnte so nicht nur von Handelsmargen und Werbekostenzuschüssen profitieren, sondern auch einen Teil der Marketing- und Werbeetats abbekommen, ähnlich wie derzeit das Web. «Wo anders als direkt am Point of Sale könnte eine Marke oder ein Produkt besser erlebbarer gemacht werden?» fragt Hofmann. Idealerweise verbünden sich in der Kommunikation starke Handelsmarken mit starken Produktmarken und sorgten so für maximale Image-Transfers und Vertrauensvorschüsse.

Um dies zu ermöglichen sei eine weitere Digitalisierung des Handels und ein neues Bewusstsein für eine moderne Customer Experience notwendig. Technologien wie Virtual- und Augmented Reality, individuelle und kundenbezogene Informationsanzeigen über Monitore oder das Smartphone des Käufers sowie Künstliche Intelligenz, Nearfield Communication und Social-Media-Applikationen müssten mehr Einzug im Handel halten. «Markeninszenierung im Handel bedeutet, den Kunden mit allen Sinnen und einzeln anzusprechen und seine Informationsinteressen zu befriedigen bevor er sie selbst gedacht oder ausgesprochen hat. Moderne Markenkommunikation ist proaktiv», so der Scala-Manager.

Scala verbessert die Customer Experience durch intelligente internetbasierte Digital-Signage-Lösungen für Displays im stationären Handel, auf mobilen Endgeräten sowie Webseiten. Das Tochterunternehmen des US-amerikanischen Digital-Signage-Anbieters Stratacache liefert die Software-Plattform, um ein optimales Einkaufserlebnis zu schaffen, das auf individuelle Kundenbedürfnisse und Präferenzen flexibel zugeschnitten werden kann. Scala besitzt 30 Jahre Branchenerfahrung in der Entwicklung und dem Vertrieb innovativer, umsatzfördernder Best-of-Breed-Technologien wie Mobile und Predictive Analytics, die einfach zu bedienen sind und dennoch viele Möglichkeiten für die individuelle Nutzenoptimierung bieten. Scala ist in über 90 Ländern vertreten und betreibt weltweit mehr als eine halbe Million digitale Werbeflächen. Hauptsitz des Unternehmens ist Philadelphia, USA, die EMEA-Zentrale befindet sich in Sittard, Niederlande.

Konsumentenschutz kritisiert dynamische Preise scharf

Dynamische Preise bringen Schneesportlern wenig. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), die in verschiedenen Skigebieten die Preisgestaltung untersucht hat.

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«Intransparente, erhöhte Preise und vermehrtes Datensammeln machen den Kunden zum Verlierer», so die SKS in einer Mitteilung vom Freitag. Nach einer ersten Untersuchung im November 2019 führte die Stiftung im Januar und Februar 2020 eine längere Preisbeobachtung durch. Die Erkenntnisse seien «ernüchternd», so das fatale Urteil der Konsumentenschützer.

Die dynamischen Preise seien für die Konsumenten intransparent und verwirrend, kritisiert die SKS. Es sei überhaupt nicht ersichtlich, welche Faktoren preisdynamisch wirkten. Tatsächlich habe sich aus den Beobachtungen ergeben, dass die neuartige Preisdynamik vorgeschoben werde, um unauffällig generelle Preiserhöhungen zu erzielen. Zudem würden mit dem neuen elektronischen Kaufsystem deutlich mehr Kundendaten gesammelt.

Es habe sich gezeigt, dass in dynamischen Preismodellen effektiv sehr wenig Dynamik stecke: «Weder das Wetter noch die Verfügbarkeit der Anlagen spielt eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der Preise, lediglich der Wochentag und die Saison zeigt einen kleinen Einfluss», so die Kritik. Nicht zu rechtfertigen seien die stets gelobten Preisvorteile für Familien, die ihren Skiaufenthalt früh buchten. «Frühbucherrabatte sind insbesondere in der Freizeit- und Reisebranche ein seit Jahrzehnten bekanntes Kundenbindungsinstrument, und werden auch ohne dynamische Preismodelle praktiziert.»

In folgenden Skigebieten wurden die Preise beobachtet: 4 Vallées, Andermatt, Crans-Monana, Gstaad, Laax, Pizol, St. Moritz und Zermatt. Für die Bergbahnen stellen die dynamischen Preise bisher ein Erfolgsmodell dar: Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass die variablen Ticketrpeise zu einem deutlichen Anstieg der verkauften Skitage geführt haben (Werbewoche.ch berichtete). (hae)

Der Prix Transparence 2019 ehrt einen «Rundschau»-Beitrag

Die «Rundschau»-Journalistinnen Nina Blaser und Anielle Peterhans werden mit dem Prix Transparence 2019 ausgezeichnet. Aus zehn von Öffentlichkeitsgesetz.ch nominierten Beiträgen kürte eine ChefredaktorInnen-Jury den «Rundschau»-Beitrag zum Krebsmedikament «Perjeta» zur besten Transparenzstory des letzten Jahres.

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Sie kämpften hartnäckig und brachten die Fakten über die Preisverhandlungen zu einem Krebsmedikament auf den Tisch. Dafür werden die «Rundschau»-Journalistinnen Nina Blaser und Anielle Peterhans mit dem Prix Transparence 2019 ausgezeichnet.

Die von den beiden TV-Journalistinnen beschafften Akten belegen einen eigentlichen Preispoker zwischen dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Pharmakonzern Roche. Anfangs verlangt Roche pro Medikamenten-Packung 3950 Franken, das BAG wollte aber nur 1850 Franken bewilligen. Schliesslich setzte Roche den hohen Preis durch – und gewährte den Schweizer Krankenversicherern im Gegenzug einen Rabatt von über 2000 Franken. Ein abgekartetes Spiel, sagt ein Experte im «Rundschau»-Beitrag. Roche habe einen Schaufensterpreis aushandeln wollen: «Je höher der Schweizer Preis ist, desto eher kann man auch im Ausland einen hohen Preis verlangen.»

 

Öffentlichkeitsgesetz.ch verleiht den Prix Transparence zum zweiten Mal. Damit ausgezeichnet werden Medienschaffende, die ein Öffentlichkeitsgesetz zielführend und wirkungsvoll anwenden.

Mit dem zweiten Platz prämiert wurde der Beitrag von Sonntags-Blick-Journalist Thomas Schlittler. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz hat er vom Bundesamt für Sozialversicherunffgen (BSV) eine Liste mit IV-Gutachtern herausverlangt. Einige beauftragte Ärzte kassierten über die Jahre Millionen. Der Journalist Lucien Fluri wurde mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Er ist mit dem Solothurner Informationsgesetz an Dokumente gelangt, die ein gravierendes Lohndumping bei Praktikantinnen in Kindertagesstätten belegen.

Dreifive Finance Brunch: Die digitale Zukunft der Finanzbranche

Beim Finance Brunch von Dreifive wurde über Herausforderungen und die Zukunft von Performance Marketing für die Finanzbranche gesprochen.

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Maria Leindl von Google.

 

Vor rund 40 Gästen aus dem Finance Bereich sprachen Insider und Experten der Branche über Themen wie Agilität, Cross Channel Tracking und Leadgenerierung.

In den verschiedenen Vorträgen wurde schnell deutlich, dass Fintech Unternehmen im Zuge der notwendigen Digitalisierung Aspekte aus den unterschiedlichsten Bereichen zu beachten haben, von Legal über Tracking bis hin zur Frage, wen man wann mit den eigenen Produkten am besten ansprechen kann.

Gleich zu Beginn gab Marcel Oppliger, Managing Director der gastgebenden Agentur, zu bedenken: «Es reicht nicht aus, einfach zu digitalisieren, um Kosten zu sparen. Man muss das digitale Erlebnis um den Kunden und seine Bedürfnisse herum erarbeiten und ihm einen Mehrwert bieten.» Gerade im Banking- und Finance Bereich, in welchem das Vertrauen in ein Institut eine grosse Rolle spielt, sollten beispielsweise Apps nicht den persönlichen Kontakt ersetzen, sondern diesen sinnvoll ergänzen.

Maria Leindl und Konstantin Speck von Google gaben im Anschluss einen Überblick über aktuelle Trends und stellten spannende Studien über Onlinemarketing im Finanzsektor vor. «Schweizer informieren sich in der Google Suche eher über Finanzprodukte und Dienstleistungen und zu einem geringeren Anteil über Marken», so Maria Leindl.

Danach zeigten die Spezialisten der Dreifive, wie man langfristig das Vertrauen der Kunden gewinnen und diese an das eigene Finanzinstitut binden kann. So wurden aus erster Hand Informationen zu Trends und Entwicklungen der digitalen Welt vorgestellt. Die Zuhörer erfuhren, welche Marketingtricks nötig sind, um sich Wettbewerbsvorteile auf dem Markt zu verschaffen. Carina Hummel, Teamlead Digital Campaigns, wies auf den hohen Stellenwert von Tracking hin: «Wichtig ist ein umfassendes Trackingkonzept, denn ohne dieses können die verschiedenen Touchpoints beziehungsweise Kanäle in der Customer Journey eines Users nicht richtig bewertet werden.»

Finanzunternehmen, die im Onlinemarketing aktiv sind, müssen sich mit diversen rechtlichen Stolpersteinen auseinandersetzen. Zu diesem Thema gab Konrad Meier von Ernst & Young (Bild unten) einen Überblick. Er ist bei der Unternehmensberatung Senior Manager Legal, Regulatory & Compliance und sprach über Compliance bei digitalen Kampagnen.

 

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Thomas Petrozci, Head of Social Media bei Dreifive zeigte zum Abschluss, wie Finanzunternehmen Social Media Kanäle für die Leadgenerierung nutzen können. Anhand einer Studie von Facebook in Zusammenarbeit mit Accenture stellte er vor, welche Anforderungen Millenials an die Kundenbeziehung mit einer Bank stellen. Auch hier wurde deutlich, dass Digitalisierung für die Finanzbranche unumgänglich ist.

Ursula Gamper verlässt KS/CS Kommunikation Schweiz

Ursula Gamper, die während den letzten zehn Jahren die Geschäftsstelle von KS/CS Kommunikation Schweiz geleitet hat, wird den Dachverband der kommerziellen Kommunikation auf Ende Februar hin verlassen.

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Auslöser für diesen Schritt sei die neue Funktion einer Generalsekretärin, die KS/CS Ende 2019 mit Sarah-Lee Keller besetzt hat, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Aufgabenbereiche von Geschäftsführerin und Generalsekretärin überlappetn sich, wie sich in den letzten Wochen gezeigt habe, zu stark. Die Entfaltungsmöglichkeiten für Ursula Gamper sei dadurch «massiv eingeschränkt».

Im Verband hinterlasse sie eine grosse Lücke, heisst es weiter – man danke ihr für den unermüdlichen Einsatz, den sie in den vergangenen Jahren für die Werbewirtschaft geleistet habe. Als Geschäftsführerin habe sie dem Präsidium um Filippo Lombardi stets den Rücken freigehalten und nicht zuletzt dafür gesorgt, dass die politischen Geschäfte von KS/CS Kommunikation Schweiz reibungslos über die Bühne gegangen seien. Damit habe Gamper einen wichtigen Anteil daran, dass die Schweizer Werbewirtschaft nach wie vor von liberalen Richtlinien profitieren könne.

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