Markus Bettler ist neuer Managing Director Clients bei Mediacom Schweiz

Markus Bettler ist seit Anfang März 2020 der neue Managing Director Clients bei Mediacom in Zürich. Er übernimmt seine Funktion von Benjamin Moser, der inzwischen als CEO der Agentur fungiert.

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Bettler blickt auf eine langjährige Führungserfahrung auf Agentur- und Kundenseite zurück und war zuletzt mit dem Aufbau des Travel-Startups Yakondi.com beschäftigt, welches er mitgegründet hat. Zeitgleich zur Firmengründung hat er an der Hochschule St.Gallen sein Executive MBA in Business Engineering mit Schwerpunkt Business Innovation und digitaler Transformation absolviert.

Davor war er langjähriger Managing Director bei OMD Switzerland sowie als Marketingverantwortlicher innerhalb der Migros Gruppe im Bereich Fachmärkte sowie Interio Einrichtungshäuser tätig.

Markus Bettler wird sich, gemeinsam mit dem bestehenden Team, um die Entwicklung der Kundenbeziehungen kümmern und neue Akzente in der holistischen Beratung sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit setzen: «Die Mediennutzung der Schweizerinnen und Schweizer unterliegt einem kontinuierlichen Wandel. Datengetriebene Mediastrategien helfen uns, die richtigen Akzente zu setzen. Mein Verständnis ist es, die Zielgruppen-relevanten Medienkanäle intelligent und messbar zu orchestrieren und wegweisende Mehrwerte für unsere Kunden zu schaffen.»

Dreimal mehr Anrufe via Swisscom-Mobilnetz – Gespräche unterbrochen

Am Montag sind bei einem Teil der Swisscom-Kunden die Gespräche via Festnetz- oder Mobiltelefone unterbrochen worden. Das vermehrte Arbeiten von Zuhause hat ab 9 Uhr zu einer Überlast der Systeme geführt. Die Swisscom arbeitet an einer Kapazitätserweiterung.

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Die Swisscom verzeichnete am Vormittag dreimal mehr Anrufe über das Mobilfunknetz als sonst, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Auch das Volumen im Festnetz sei massiv gestiegen, schreibt die Swisscom. Einige Privat- und Geschäftskunden konnten daher auf Fest- oder Mobilnetz nicht mehr sauber telefonieren. Zuvor hatte das Newsportal Nau.ch über die Störung berichtet.

Das Telekommunikations-Verhalten der Kundinnen und Kunden sei aktuell nicht vorhersehbar. Die Mitarbeitenden würden die Netze derzeit viel enger als sonst überwachen und laufend Massnahmen treffen, schreibt das Unternehmen. Eine punktuelle Überlastung könne aber grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

In Stocken geraten kann auch der Internet-Datenverkehr – etwa, wenn Unternehmen ihre Systeme nicht auf ein verstärktes Zugreifen via Internet ausgerüstet haben. Dann kann es zu Engpässen beim Eingang in die Infrastruktur des Unternehmens kommen.

Die Swisscom stelle den Kunden auf Wunsch mehr Bandbreite zur Verfügung, falls die physikalischen Leitungen dafür ausreichend sind. Priorität hätten aber klar die Kunden, die einen zentralen Dienst in der Landesversorgung wahrnehmen, also systemrelevant seien, hiess es bei der Swisscom.

Die Swisscom geht aktuell davon aus, dass trotz der Zunahme an Homeoffice noch genügend Kapazität in der Daten-Netz-Infrastruktur vorhanden ist. Die Arbeit im Homeoffice benötige nicht so viele Ressourcen wie etwa das Streaming von TV oder Netflix, sondern nur einen «kleinen Anteil des Gesamtverkehrs». In der letzten Woche habe sich der Datenverkehr im tiefen einstelligen Prozentbereich der gesamten Netzlast bewegt. (SDA)

Kargo gewinnt Etat für Herbstkampagne von Alzheimer Schweiz

Die Berner Agentur Kargo hat den Etat für die Multi-Channel-Herbstkampagne von Alzheimer Schweiz gewonnen.

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In einem Pitch-Verfahren hat sich Kargo erfolgreich gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt. Die Multi-Channel-Kampagne der Alz CH und ihrer 21 kantonalen Sektionen soll die breite Öffentlichkeit sensibilisieren und zur Integration und Akzeptanz von Menschen mit einer Demenz und ihren Angehörigen in der Gesellschaft beitragen.

Marcin Zasepa ist neuer Chief Technology Officer von Homegate

Marcin Zasepa verstärkt Homegate als neuer CTO. Zasepa übernimmt die Verantwortung für die technologische Weiterentwicklung und den Betrieb des Immobilienmarktplatzes. Er tritt damit die Nachfolge von Jens Paul Berndt an, der neu CEO von Homegate ist.

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Bereits seit 2017 ist Marcin Zasepa bei Homegate tätig. Nach seiner Funktion als Technical Lead hat er zuletzt als Director of Engineering zur technologischen Neuausrichtung der Plattform beigetragen. Er folgt auf Jens Paul Berndt, der nun CEO von Homegate ist (Werbewoche.ch berichtete).

Zasepa verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung in der technischen Produkt- und Strategieentwicklung. Nach seinem Masterstudium in Computer Science in Polen und Deutschland unterstützte er sowohl in Engineering- als auch in Leadership-Positionen Firmen vom kleinen Start-up bis hin zum grossen Konzern, wie beispielsweise BMW. Gemeinsam mit Jens Paul Berndt arbeitete er zudem an der Entwicklung der Immobilienscout24-Plattform für den österreichischen Markt. Vor Homegate leitete Marcin Zasepa als CEO das Unternehmen Evonier Software Solutions, ein Anbieter für individuelle Softwareentwicklung.

Francesco Caiafa ist neuer Leiter Marketing bei iWay

Francesco Caiafa ist neuer Leiter Marketing beim Internet Service Provider iWay. Der 41-Jährige hatte zuletzt bei Ewz Telecom während über zehn Jahren diverse Funktionen inne – zuletzt die des Key Account Managers.

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Bei Ewz Telecom konnte Caiafa sein Wissen und sein Beziehungsnetz rund um FTTH kontinuierlich ausbauen. In seiner neuen Funktion bei iWay nimmt er auch Einsitz in die Geschäftsleitung. Der Provider baut mit der Berufung Caiafas sein Marketing-Team weiter aus. Caiafa übernimmt den Marketingbereich von Henry Salzmann, der bislang sowohl für das Produktmanagement als auch für das Marketing zuständig war. Salzmann konzentriert sich neu als Leiter Produktmanagement voll auf den weiteren Ausbau der Produkte und Dienstleistungen. Das aktuell dreiköpfige Team um Caiafa soll bis Ende Jahr weiter ausgebaut werden. Der Fokus gilt der Stärkung der Marke iWay und der Digitalisierung und deren Chancen im Marketing.

Caiafa verfügt über Abschlüsse als eidgenössisch diplomierter Verkaufsleiter und eidgenössisch diplomierter Marketingleiter.

Keine halben Sachen

Die aktuelle TV-Kampagne von Nested Estate Agents geht mit «herkömmlichen» Immobilienagenturen hart ins Gericht.

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Ein Restaurant, in dem man sein Essen selbst zubereiten (und je nachdem sogar schlachten) muss, eine Hebamme, die während der Geburt ihre Sachen packt, und Sanitäter, die den Verunfallten nicht ins Krankenhaus fahren. Die Absurdität der in den Werbespots gezeigten Situationen steigt quasi ins Unermessliche.

Mit den Dramatisierungen verweist die Londoner Immobilienagentur «Nested Estate Agency» auf aus Agentursicht ähnlich unverständliche Praktiken der Immobilienmakler, die auch nur einen halben Job machen. Denn entweder kümmern sie sich nur um den Verkauf der Immobilie des Kunden, oder sie bieten dem Kunden eine Immobilie an – aber nie beides gleichzeitig.

Hier sieht sich Nested als «Double Agent», denn das Geschäftsmodell der Londoner Immobilienagentur beinhaltet beide Aspekte: Sie kümmert sich sowohl um den Verkauf des aktuellen Besitzes und bietet gleich noch potenzielle neue Immobilien an – ohne Aufpreis.

Eine klare Ansage an alle anderen Immobilienagenturen, die aus der Feder der Londoner Agentur Neil A Dawson & Company stammt.

 

Lebensmittelhändler bitten per Inserat um Verzicht auf Hamsterkäufe

Ende letzter Woche haben Kunden aus Angst vor Versorgungsengpässen wiederholt die Gestelle in den Filialen der Grossverteiler leergekauft. Nun fordern die Schweizer Lebensmittelhändler die Kunden gemeinsam dazu auf, von Hamsterkäufen abzusehen.

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In einem Inserat halten die Detailhändler fest, dass die Landesversorgung nachhaltig gesichert sei und genug Lebensmittel und Bedarfsgüter für alle verfügbar seien. Sie arbeiteten eng mit den Bundesbehörden und den Zulieferern zusammen und würden auch die Geschäfte noch häufiger beliefern, um sicherzustellen, dass die Gestelle schnell nachgefüllt werden. «Hamsterkäufe sind absolut unnötig», heisst es.

Geschaltet wurde das Inserat von allen namhaften Lebensmittelhändlern der Schweiz, das heisst Coop, Migros, Aldi, Lidl, Spar, Denner, Manor und Volg. Erschienen ist das Inserat am Montag im Blick, in den kommenden Tagen soll es aber laut Auskunft des Branchenverbands Swiss Retail Federation noch in weiteren Medien erscheinen.

Im Schreiben appellieren die Händler zudem an die Solidarität ihrer Kunden: Wer mehr als nötig kaufe und Hamsterkäufe tätige, sorge möglicherweise dafür, dass andere leer ausgingen. Zudem würden dadurch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – in einer sonst schon sehr herausfordernden Zeit – über Gebühr strapaziert. (SDA)

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Das Inserat wurde mittlerweile auch auf Webportalen wie 20 Minuten geschaltet (Screenshot 20min.ch).

Luzerner Webdesign Werkstatt erstellt neu Website-Communities für Kleinbetriebe

Die Webdesign-Werkstatt in Luzern betreibt auf ihrer neuen Plattform «Swiss-Pages» branchenspezifische Website-Netzwerke, sogenannte «Website-Communities». Der angebotene Full-Service umfasst eine individuell konzipierte Homepage, eine Internetadresse auf der passenden Branchen-Domain sowie professionelle Website-Pflege in drei Paket-Varianten.

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Das Domain- und Websitesharing ist ein Konzept, das sich ganz auf die Bedürfnisse von Kleinbetrieben ausrichtet. Ein wichtiger Auslöser für die Entwicklung des Konzepts war der Umstand, dass die Bedürfnisse von kleinen Betrieben in der heutigen Webdesign-Landschaft oftmals zu wenig berücksichtigt werden und dass entweder «mit Kanonen auf Spatzen geschossen» wird oder umgekehrt.

Die Website-Communities sind so konzipiert, dass pro AnbieterIn eine suchmaschinenoptimierte Websiite erstellt wird. Die Inhalte fokussieren sich auf das Wesentliche und informieren Besucherinnen und Besucher in einer übersichtlichen Weise. Dabei wird auf Elemente wie Popups, Werbebanner, Live-Chats und Tracking verzichtet, die generell als belästigend empfunden werden, und auf sorgfältig erstellte Inhalte Wert gelegt.

Mit den Website-Communities strebt die Betreiberin von Swiss-Pages drei Ziele an: besucherfreundliche Webseiten mit authentischen Inhalten, eine gute Positionierung in den Suchmaschinen sowie einen umfassenden Datenschutz.

Blueheart erhält Zuwachs in den Bereichen Beratung und Digitale Projekte

Das Team der Aarauer Agentur Blueheart erhält Zuwachs in der Beratungsleitung. Zudem wird durch eine Personalrochade die Stelle eines «Leiters Digitale Projekte» geschaffen.

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Seit dem 1. März in ihren neuen Positionen: Nicolas Renzen und Michael Lang (v.l.n.r.). 

 

Auf den 1. März 2020 wurde das Beratungsteam durch Michael Lang verstärkt. Michael Lang hat die letzten drei Jahre bei einem Schweizer Verpackungsproduzenten als Gebietsverkaufsleiter gearbeitet und wird bei Blueheart das Beratungsteam als Mitglied der Agenturleitung führen. Mit seiner guten Vernetzung quer durch die unterschiedlichsten Branchen und durch sein breites Know-how im Bereich Produktion, Druck, Veredelung und Verkauf ist er im Sinne einer umfassenden und kompetenten Kundenberatung eine optimale Ergänzung für das Team.

Um den immer wichtiger werdenden digitalen Bereich weiter auf- und auszubauen, wird Nicolas Renzen, der die Beratung von Blueheart bis anhin geführt hat, neu die Funktion eines Leiters Digitale Projekte übernehmen. Er wird als Mitglied der Agenturleitung für die bestehenden und neuen Kunden Ansprechpartner für alle digitalen Dienstleistungen sein und hat die Aufgabe, in diesem Bereich neue Zukunftsfelder zu erschliessen.

Feinheit für SRK: Ein Game als Info-Vehikel

Mit einem Game für das Schweizerische Rote Kreuz will die Agentur Feinheit Menschen dazu bewegen, ihr Wissen über Entwicklungshilfe zu erweitern und ihr bestehendes Wissen zu festigen.

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Ziel des Auftrags des Schweizerischen Roten Kreuzes war, Interessierten fundierte Informationen zum Thema Entwicklungshilfe zu vermitteln, damit dieser ein grundsätzlich höheres Verständis zugeschrieben wird. Befürworter von Entwicklungszusammenarbeit sollen zudem mehr Fakten, die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit unterstreichen, kennenlernen können.

Feinheit hatte vorgeschlagen, dieses Ziel durch Gamification zu erreichen und damit Wissen zu vermitteln, ohne dass es sich wie Wissensvermittlung anfühlt. Entstanden ist ein Online-Duell, die sogenannte «Redcross Challenge», bei der sich jede und jeder mit einer prominenten Persönlichkeit messen kann: Wer weiss, wo auf der Welt am meisten syrische Flüchtlinge leben? Wie viele Kinder sind mangelernährt?

Die spielerische Umsetzung und die Duell-Situation sollen den Nutzerinnen und Nutzern ein positives, lockeres Erlebnis trotz des ernsten Themas ermöglichen. Bereits seit 2013 setzt sich Feinheit gemeinsam mit der Schwesterfirma Blindflug Studios mit dem edukativen Einsatz von Games und Gamification auseinander.

Die Produktion der «Redcross Challenge» erfolgte inhouse bei Feinheit. Von der Website bis hin zum Endscreen «Du hast gewonnen» oder «Du hast verloren» sind User Journeys entstanden, für die verschiedenste Elemente produziert werden mussten. Feinheit war dabei verantwortlich für das Kampagnenkonzept, die Produktion der Challenge-Website (Design, Front-End und Backend), die Kreation der Fragen und Antworten, die Produktion diverser multimedialen Inhalte für die Website, aber auch für die Kommunikation und das Marketing in der digitalen Kampagne.

 

Verantwortlich bei Schweizerisches Rotes Kreuz: Laurence Perroud, Thomas Gass, Nicole Fankhauser, Irina Sterchi, Sabine Zeilinger, Katharina Schindler, Célia Francillon, Seraina Gysin, Gianna Blum, Franziska Bundi. Verantwortlich bei Feinheit: Moritz Friess (Konzeption Challenge und Online Marketing); Carmen Schoder (Konzeption Kommunikation); Diego Borellini (Webdesign); Nadine Siegrist (Illustration); Martin Schweizer, Wellen Gschwind (Multimediaproduktion); Urs Breton, Jacqueline Cardano (Techn. Projektleiter Umsetzung Website); Jeremy Spillmann (Game Design Supervision von Blindflug Studios); Matthias Kestenholz (Back-End Programmierung); Dan Büschlen, Alban Bochsler (Front-End Programmierung).

Die SRG reagiert auf die Schulschliessungen und passt das Programm an

Angesichts der ab morgen Montag geschlossenen Schulen passt die SRG in ihren Radio- und TV-Programmen sowie auf ihren Online-Plattformen ab dem 16. März bis auf Weiteres ihr Angebot in allen Sprachregionen der besonderen Lage an. Vor allem das Kinder- und Jugendprogramm wird ausgebaut.

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Die SRG bietet ein umfangreiches Informationsangebot zur aktuellen Pandemiesituation. Nun passt sie aufgrund der besonderen Lage ab morgen Montag ihr Angebot in allen Sprachregionen weiter an. Insbesondere das Kinder- und Jugendprogramm wird angesichts der ab morgen geschlossenen Schulen per sofort ausgebaut. Auch das Angebot für ältere Menschen sowie Film- und Kulturinteressierte wird erweitert.

So erweitert SRF beispielsweise in Zusammenarbeit mit Lehrerverbänden das «SRF mySchool»-Programm, weitet das Online-Erfolgsformat «Zwei am Morge» auf den TV-Sender SRF zwei aus, erhöht laufend die Anzahl Erklärvideos und plant auf den Radiokanälen interaktive Sondersendungen, welche die aktuelle Situation thematisieren. Zudem sind virtuelle Museumsrundgänge in Abklärung, mehr Hörspiele, Podcasts und Wunschkonzerte werden ins Programm aufgenommen und diverse weitere Formate sollen laufend hinzukommen.

Ein Ausbau des Kinder- und Jugendangebots erfolgt auch bei RTS mit mehr Animations- und Dokumentationsfilmen für Jugendliche. Die Online-Plattform «RTS Découverte» steht für den Fernunterricht zur Verfügung. Auch der Zugriff zu den Archivinhalten wird vereinfacht. Musik- und Filmfestivals, die in der Westschweiz derzeit nicht live stattfinden können, bekommen in den Programmen von RTS eine Plattform. Zudem nimmt RTS diverse Spezialkonzerte ins Programm auf – beispielsweise des «Orchestre de Chambre de Lausanne» oder des «Orchestre de la Suisse Romande». Und ein spezielles Info-Programm für Jugendliche wird demnächst lanciert.

Auch in der italienischen Schweiz passt RSI das Programm an. So wird morgens auf RSI LA 2 ein spezielles Programm für Kinder- und Seniorengerechte Gymnastik angeboten. Tagsüber und abends bietet RSI lokale Fernsehserien, populäre Spielfilme und Dialektkomödien an. Auch Musik- und Literaturabende sind im Aufbau. Im Radio werden interaktive Sendungen ausgestrahlt, die mithelfen sollen, die Situation der Menschen zu erleichtern. Dasselbe Angebot wird auch auf den Online-Plattformen umgesetzt.

Für die rätoromanische Schweiz betreibt RTR eine spezielle und gut besuchte Pandemie-Landingpage. Und auch RTR erweitert das Jungendprogramm: Es werden beispielsweise mehr Trickfilme auf Rätoromanisch gezeigt und mehr Hörspiele und Wunschkonzerte gesendet.

Schliesslich erhöht die SRG zur Unterstützung der Schweizer Künstler den Anteil an Schweizer Musik auf allen ihren Sendern.

Die programmlichen Anpassungen erfolgen sukzessive ab morgen Montag, 16. März 2020.

SRG ordnet für bis zu 2500 Mitarbeiter Arbeit von zu Hause aus an

Die Schweizerische Radio und Fernsehgesellschaft SRG hat zum Schutz vor dem Coronavirus für einen Teil ihrer Mitarbeiter die Arbeit von zu Hause aus angeordnet. Bis zu 2500 der insgesamt rund 7000 Mitarbeitenden müssen ab nächster Woche im Homeoffice arbeiten.

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Die Anordnung der SRG-Geschäftsleitung vom Donnerstag gilt vorerst bis am 5. April, wie die SRG am Abend mitteilte. Der Schritt erfolge zum Schutz der Mitarbeitenden und des Leistungsauftrages.

Das Homeoffice gelte für rund 30 Prozent der Belegschaft, sagte ein SRG-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Betroffen seien unter anderem sowohl Redaktoren wie auch Mitarbeiter der Administration.

Für die SRG habe der gesundheitliche Schutz der Mitarbeitenden und die Aufrechterhaltung des Leistungsauftrags höchste Priorität, heisst es in der Mitteilung. Die Konzession sehe vor, dass die SRG in Krisenzeiten einen Versorgungsauftrag innehabe, diesen sicherstellen müsse und deshalb die dafür notwendigen organisatorischen und technischen Massnahmen getroffen werden müssten.

Mit dem obligatorischen Homeoffice für denjenigen Teil der Mitarbeitenden, die nicht zwingend vor Ort anwesend sein müssten, würden alle anderen Mitarbeiter besser geschützt, die für die Erfüllung des Leistungsauftrags an einem SRG-Standort arbeiten müssten. (SDA)

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