Axel Springer kündigt massive Investitionen an

Mit dem neuen Investor KKR im Rücken will Axel Springer mehr Geld in langfristiges Wachstum stecken. «Wir werden zukünftig massiv in digitalen Journalismus und in digitale Rubrikenangebote investieren, um in beiden Feldern weltweit führend zu werden», sagte Konzernchef Mathias Döpfner am Mittwoch.

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Man starte jetzt mit dem US-Finanzinvestor in eine neue Phase. Der Herausgeber von Bild und Welt hatte bereits Ende Februar die wichtigsten Geschäftszahlen für 2019 veröffentlicht. Demnach drückten Kosten für den Konzernumbau den Umsatz um 2,2 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Euro und den bereinigten Gewinn (EBITDA) um fast 15 Prozent auf 630,6 Millionen Euro.

Für 2020 rechnet der Medienkonzern wegen Investitionen und Restrukturierungen mit stagnierenden Erlösen und einem Gewinnrückgang zwischen zehn und 20 Prozent. Der Gewinn im boomenden Geschäft mit Job- und Immobilienportalen im Internet dürfte im laufenden Jahr im hohen zweistelligen Prozentbereich sinken.

Diese Rubrikenangebote sind seit Jahren der Wachstumstreiber bei Axel Springer. Im vergangenen Jahr ging das bereinigte Ebitda hier allerdings um knapp vier Prozent zurück. In diesem Bereich sollen «abhängig von Akquisitionsmöglichkeiten auch weitere Zukäufe zum Wachstum beitragen». (SDA)

Sergeant bringt «Airport Taxi Zürich» in Fahrt

«Airport Taxi Zürich» konnte sich im Rennen um die Taxilizenzen am Flughafen durchsetzen. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Sergeant wurde ein Betriebskonzept entwickelt.

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Umweltbewusstsein gehört zur Markenidentität des Unternehmens: Taxifahren soll bequem und nachhaltig sein. Deswegen setzt die Flotte auf Wasserstoff- und Hybridautos. Zudem soll der CO2-Ausstoss der Taxis mit Klimaschutzprojekten kompensiert werden.

Des Weiteren hat Sergeant für Airport Taxi Zürich eine Customer Journey kreiert, die zum modernen Passagier am Flughafen passt. Eine App soll vergünstigte Taxi-Buchungen ermöglichen und ein umfassender Webauftritt stellt den Betrieb vor. Das Branding soll dabei an jedem Touchpoint klar erkennbar sein; von den Fahrzeugen über das Bewerbungstool bis hin zur Uniform der Taxifahrer.

Als Partner von Airport Taxi Zürich hat Sergeant den Aufbau des Unternehmens und der Marke von Anfang an begleitet. Die gesamte On- und Offline-Kommunikation wird bei der Agentur in-house konzipiert und produziert.

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NZZ-Mediengruppe übernimmt 100 Prozent der Aktien von Architonic

Im vergangenen September und zu Jahresbeginn übernahm die NZZ-Mediengruppe von den Gründern die verbleibenden 19 Prozent der Aktien an Architonic, der Online-Community für Architektur und Design. Die Gruppe hält somit neu 100 Prozent. Neuer CEO per Januar 2020 ist der bisherige COO Stephan Bachmann.

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Eine vollständige Übernahme der Gründer-Anteile war bereits 2015 beim Erwerb der Mehrheit an Architonic vorgesehen. «Gemeinsam mit dem operativen Leitungsteam wollen wir Architonic als Marke und als Unternehmen strategisch weiterentwickeln und konsequent auf nachhaltiges Wachstum fokussieren», sagt Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe.

Per 1. Januar 2020 übernahm Stephan Bachmann die Funktion des CEO und führt seither zusammen mit Gründer Tobias Lutz und einer erweiterten Geschäftsleitung das Unternehmen. Von Juli 2016 bis Ende 2019 war Bachmann als COO und Mitglied der Geschäftsleitung für Architonic tätig. In dieser Zeit hat er entscheidende Anpassungen im Bereich Prozesse und Organisation angestossen und umgesetzt. Seit Januar 2018 hat er sich verstärkt Markt- und Kundenaufgaben gewidmet und gemeinsam mit Tobias Lutz und Nils Becker eine Co-CEO-Rolle eingenommen. «Die Berufung zum CEO war im Zuge der strategischen Weiterentwicklung von Architonic der konsequente nächste Schritt», sagt Etienne Jornod, Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe.

Alle Gründer gestalten Architonic auch in Zukunft in unterschiedlichen Rollen aktiv mit. Als Teil der Geschäftsleitung behält Tobias Lutz seine bisherigen Aufgaben. Auch Thomas Navello übt seine Funktion als Lead Software Developer wie bis anhin aus. Nils Becker und Dieter Schumann stehen der Geschäftsleitung in neuer Rolle als Berater zur Verfügung.

Daniela Schwarz, Director Operations, Renata Menet, Director Finance & HR, und Miljan Vranic, Director IT Development, wurden als langjährige Mitarbeitende und aufgrund ihres hervorragenden Leistungsausweises in die erweiterte Geschäftsleitung berufen. Sie bilden zusammen mit Stephan Bachmann und Tobias Lutz die neue operative Führung von Architonic.

An der Generalversammlung vom März 2020 wurde auch der Verwaltungsrat von Architonic den neuen Gegebenheiten angepasst. Einsitz nehmen neu Felix Graf als Verwaltungsratspräsident und Sigrun Albert, Leiterin Produkte der NZZ-Mediengruppe. Weiterhin im Gremium bleiben Jörg Schnyder, CFO der NZZ-Mediengruppe, und Nils Becker. Zurückgetreten sind Tobias Lutz, Attilio Capella, CEO ad interim von Moneyhouse, und Caroline Bjoenness-Vetter, ehemalige Leiterin Group Finance & Accounting der NZZ-Mediengruppe.

TX Group verliert markant an Ertragskraft

Die TX Group ist 2019 dank Übernahmen gewachsen. Operativ machte der Gruppe indes der anhaltende Rückgang im Printbereich weiter stark zu schaffen. Und auch bei den Marktplätzen hat die Dynamik deutlich nachgelassen.

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Der Umsatz der seit Anfang Jahr neu unter dem Namen TX Group firmierenden vormaligen Tamedia nahm im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 1,08 Milliarden Franken zu. Getrieben wurde das Wachstum dabei vor allem durch die übernommenen Unternehmen Goldbach, Zattoo sowie Basler Zeitung. Organisch resultierte dagegen ein Umsatzrückgang von 5 Prozent.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT ging um 46,5 Prozent auf 70,4 Millionen zurück. Neben dem schwierigen Umfeld für Pressewerbung wird der Rückgang vor allem mit erhöhten Abschreibungen als Folge der Übernahmen, mit Investitionen in die Digitalplattformen und Bezahlmedien sowie mit Wertminderungen auf Goodwill begründet. Die Marge verminderte sich damit weiter auf 6,5 Prozent von 13,0 Prozent im Vorjahr und liegt deutlich unter der mittelfristigen Zielsetzung des Managements von 15 Prozent.

Der Gewinn schliesslich ging deutlich unterproportional um 24,5 Prozent auf 97,8 Millionen zurück. Darin enthalten sind indes ausserordentliche Gewinne aus den Verkäufen von Localsearch (18,7 Millionen) sowie Starticket (7,2 Millionen).

Die Aktionäre sollen eine um einen Franken verminderte Dividende von 3,50 Franken erhalten.

Das Management zeigt sich mit der Leistung der Gruppe im abgelaufenen Jahr nicht zufrieden: «Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2019 erfüllt unsere Ambitionen nicht», schreibt Verwaltungsratspräsident Pietro Supino im Geschäftsbericht. Bereits bestehende Tendenzen im Werbemarkt hin zu Google, Amazon, Facebook und Apple hätten sich beschleunigt. Neue internationale Konkurrenten fänden ihren Weg in den Schweizer Markt und die Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten erhöhe das Risiko von Disruptionen, ergänzt CEO Christoph Tonini in dem Communiqué.

 

Keine Besserung bei den Bezahlmedien

Weiter stark unter Druck blieben 2019 die Bezahlmedien. Als Folge der erneut stark rückläufigen Werbeerlöse in den gedruckten Zeitungs- und Zeitschriftenangeboten verminderte sich der Umsatz abermals um 3,9 Prozent auf 512,9 Millionen. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verminderte sich um 11,8 Prozent auf 43,9 Millionen, was einer Marge von 8,0 Prozent entspricht.

Im Geschäftsfeld Pendlermedien und Vermarktung nahmen die Erlöse vor allem dank der ganzjährigen Konsolidierung von Goldbach um 24,4 Prozent auf 293,7 Millionen zu. Die operative Marge auf Stufe EBITDA konnte mit 24,6 Prozent gehalten werden.

 

Ausbau der Marktplätze kostet

Im Bereich der Marktplätze und Beteiligungen belasteten die forcierten Investitionen in die Weiterentwicklung der Marktplätze. Die EBITDA-Marge verringerte sich so auf 29,2 Prozent von 41,4 Prozent im Vorjahr. Umsatzmässig legte das Geschäftsfeld nicht zuletzt auch dank der neu konsolidierten TV-Streaming Plattform Zattoo um 13,4 Prozent auf 272,9 Millionen zu.

Insgesamt steuern alle digitalen Angebote der Gruppe zusammengenommen mittlerweile 51 Prozent zum Umsatz und 84 Prozent zum adjustierten EBIT der TX Group bei.

Im laufenden Jahr 2020 stehen für die Gruppe die Kosten im Vordergrund. TX Group überprüfe dabei die Serviceangebote der zentralen Dienstleistungen. Die einzelnen Gruppenunternehmen würden darüber hinaus eigene Effizienzprogramme prüfen, schreibt die Gruppe in der Präsentation zum Jahresabschluss. (SDA)

Telebasel stellt wegen Coronavirus Redaktion und TV-Programm um

Seit Montag liefert Telebasel in der neuen Rubrik Corona Flash stündlich Updates im Fernsehen. Dafür wurden das Programm und die Redaktion umgestellt. Die Berichterstattung auf Telebasel.ch und das TV-Programm der aktuellen Krise durch die Ausbreitung des Coronavirus wird angepasst.

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Das Ziel der Anpassungen ist es, eine breite Öffentlichkeit in der Region Nordwestschweiz seriös und kompetent über die aktuelle Situation, die zu erwartende Entwicklung und die Auswirkungen des Virus zu informieren. Von 6 bis 23 Uhr wird die Redaktion laufend über den Status der Ausbreitung international, national und in der Region informieren, die aktuellsten Facts zu den Auswirkungen auf die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt sowie die Situation zur Medikamentenentwicklung aufzeigen, Hintergründe darstellen und die Bevölkerung auf die weiteren Auswirkungen hinweisen.

Die Online- und Social-Media-Kanäle von Telebasel sollen als primäre Kanäle dienen. Um Bevölkerungsschichten, die weniger online-affin sind, ebenfalls zeitnah zu informieren, wird das Telebasel-TV-Programm mit stündlichen News Updates erweitert. Von 8 Uhr bis 20 Uhr werden sämtliche neue Entwicklungen als Update in den stündlichen News kommuniziert. Pressekonferenzen des BAG, des Gesundheitsdepartements Basel Stadt und Baselland, sowie weiterer wichtiger Informationsveranstaltungen, werden live übertragen.

 

Umstrukturierter Newsroom

Um diese redaktionellen Leistungen erbringen zu können, hat Telebasel den Newsroom entsprechend umstrukturiert. «Telebasel nimmt seine Aufgabe als regionales Informationsmedium ernst und will die Bevölkerung professionell und ohne Panikmache informieren. Die Situation ändert sich aktuell stündlich und wir tragen dieser Dynamik Rechnung. Uns ist auch wichtig, ältere Menschen, die nicht unbedingt online sind, zeitnah zu informieren und daher führen wir auch die stündlichen Newsupdates im TV ein» sagt Michael Bornhäusser, Geschäftsführender Stiftungsrat zur Redaktionsumstellung.

20 Minuten lanciert Ausgabe mit ausschliesslich weiblichen Wortformen

Anlässlich des internationalen Frauentags am Sonntag erschien die Montagsausgabe von 20 Minuten in der Deutschschweiz und der Romandie mit ausschliesslich weiblichen Wortformen. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit Coca-Cola realisiert und von Wunderman Thompson umgesetzt.

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Coca-Cola hat das Experiment mit 20 Minuten im Rahmen der im Januar lancierten Kampagne «Für eine Schweiz des #mitenand» realisiert, in der sich das Unternehmen für eine bunte und diskriminierungsfreie Gesellschaft stark machen will (Werbewoche.ch berichtete). Gesellschaftliche Klischees und Vorurteile sollten angesprochen und hinterfragt werden. Für die Umsetzung zeichnet Wunderman Thompson verantwortlich.

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Ein prominentes Banner auf der Titelseite von 20 Minuten machte bereits auf die Aktion aufmerksam. Begriffe wie zum Beispiel Ärztinnen, Managerinnen oder Politikerinnen wurden mit einem Stern (*) versehen, der auf die Erklärung des Experiments am Ende der Zeitung verweist. Zudem werden die Leserinnen* eingeladen, an einer Online-Diskussion teilzunehmen

 

Jung von Matt/Limmat realisiert Kampagnen für drei Emmi-Marken

Neben der Nachfolgekampagne für den Luzerner Rahmkäse hat Jung von Matt/Limmat Kampagnen für Gerber Fondue und Emmi Kaltbach umgesetzt.

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Damit der Luzerner Rahmkäse von Emmi, kurz Emmi Luzerner, seine Milde erhält, wird einiges getan. Nebst Faktoren wie Futter, Kuhhaltung und Milchverarbeitung spielt auch das tägliche Flötenspiel eines kleinen Mädchens eine Rolle, wie der Spot zeigt, den die Agentur für Emmi umgesetzt hat – auch wenn dieses nur in ihrer märchenhaften Kinderwelt wohlklingend ist.

Märchen, Höhlenmeister und GIFs

Mit dem Spot ziehen die Agentur und Emmi die Geschichte aus der Kampagne von 2016 weiter und zeigen, dass auch kleine Beiträge zur Milde des Luzerner Rahmkäses beitragen. Neben der Kampagne für den Emmi Luzerner hat Jung von Matt/Limmat auch TVCs, Online- und Offlinemassnahmen für Gerber Fondue und Emmi Kaltbach umgesetzt.

Mit den TVCs für das Fondue von Emmi setzte die Agentur erstmalig GIFs in Bewegtbild um und zeigte, was alles bei einem Fondueabend schiefgehen kann – und wie das Gerber Fondue der beständige Erfolgsgarant bleibt.

Die Kampagne für den höhlengereiften Kaltbach-Käse wiederum erzählt die Geschichte des Zusammenspiels von Höhle und Meister. Höhlenmeister Michu verrät in mehreren Spots, auf was es bei der Reifung des Käses ankommt und wie aus ausgewählten Käselaiben wahre Meisterwerke des Geschmacks werden.

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Verantwortlich bei Emmi: Nicole Grond (Global Category Head Cheese); Thomas Heller (Leiter Marketing Schweiz); Andrea Banz (Head Brand & Category Management Cheese); Eirini Lampidi (Global Marketing Manager Cheese); Nina Schuhmann (Senior Brand Manager); Lars Petersohn (Senior Brand Manager). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Rob Hartmann, Alain Eicher (Creative Direction); Anna Leudolph, Jehmsei Keo (Text); Matthias Fürst, Cansu Sezer, Joana Faria (Art Direction); Romana Weber (Strategie); Andrea Braschler, Michael Hümbeli, Marlies Aringer (Beratung, Projektleitung); Nico Keramaris (Client Director). Luzerner: Laurentius Emmelmann (Regie); Pascal Walder (DoP); Michèle Seligmann (Produzent); Cécile Grieder (Art Department); Marko Strihic (Schnitt); RodoWorks (Postproduktion); Jingle Jungle (Audio/Musik). Kaltbach: Simon Steuri (Regie); Stephan Fallucchi (DoP); Michela Trümpi (Executive Producer); Philippa von Wittgenstein (Line Producer); Simon Steuri (Edit); Tonstudios Z (Audio Post Produktion); Jonathan Sandford (Color Grading); Rodo Works (Post Production). Gerber: Chocolatefilms (Produktion); Michela Trümpi (Produzent); Philippa von Wittgenstein (Produktionsleitung); Floris Kingma (Regie); Robbie van Brussel (Kamera); Marko Strihic (Schnitt); Storm Amsterdam (Postproduction); Tonstudio Z (Ton und Geräusche).

Des einen Leid ist des anderen Zahnpasta

Nach einem Rechtsstreit blieben 5000 Werbeflächen an den Bahnhöfen in Amsterdam, Utrecht, Rotterdam und Den Haag weiss. Diese Gelegenheit nutzten Publicis Nederland und Aquafresh für eine Guerilla-Aktion.

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Weil die Plakatstellen der nationalen Verkehrsbetriebe Nederlandse Spoorwegen nicht öffentlich ausgeschrieben wurden, hat das französische Media-Unternehmen JCDeaux Klage eingereicht. Somit war es den Betreibern Exterion Media und Ngage Media verboten, die Plakatstellen zu nutzen.

Die vielen leeren Plakatstellen boten für Publicis die ideale Gelegenheit, eine Guerilla-Aktion zu starten. Bei dem vielen Weiss musste die Agentur an ihren Kunden Aquafresh denken. Zusammen haben die Agentur und der Zahnpasta-Hersteller sich die leeren Plakatstellen zunutze gemacht, um das Produkt Aquafresh White & Shine zu bewerben und mit etwas Humor den Passanten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

In weniger als 24 Stunden wurden über 1500 Plakatstellen mit Zahnpasta-Stickern beklebt, die – wie die Zahnpasta selbst von sich behauptet – keine Rückstände beim Entfernen hinterliessen. Die Ambient-Guerilla-Kampagne erreichte mehrere hunderttausende Pendler und erhielt eine hohe mediale Beachtung.

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Ringier erweitert Homeoffice-Weisungen auf sämtliche Schweizer Standorte

Ringier Schweiz erweitert die am Montag erlassene Weisung auf sämtliche Schweizer Standorte und Tochtergesellschaften. Mitarbeitende, die aufgrund ihrer Tätigkeit zwingend vor Ort sein müssen, werden im gesplitteten Modus eingesetzt.

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Am Montag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass Journalistinnen und Journalisten der Blick-Redaktion, die nicht auf die Infrastruktur im Newsroom angewiesen seien und deswegen nicht zwangsläufig vor Ort sein müssen, bis auf Weiteres von Zuhause aus arbeiten werden (Werbewoche.ch berichtete). Die am Dienstag erweiterten Präventionsmassnahmen sollen Mitarbeitende vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bestmöglich schützen. Zudem soll auch der öffentliche Verkehr entlastet werden.

Mit der konsequenten Umsetzung würden zudem allfällige Quarantäne-Situationen vermieden, die aus meist harmlosen Verdachtsfällen resultierten und die betreffenden Mitarbeitenden zusätzlich verunsicherten.

Für die internationalen Ringier-Gesellschaften in insgesamt 18 weiteren Ländern habe diese Weisung den Status «Empfehlung» und werde länderspezifisch umgesetzt. (SDA/swi)

Vier Bücher, die Sie interessieren könnten

In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen erneut vier neue Bücher aus dem Marketingbereich vor. Diesmal: «Das unendliche Spiel», «Mit Fragen gewinnen», «Hyperfocus» und «Feel Good Management – Anforderungen und Aufgabengebiete».

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Das unendliche Spiel

Strategien für dauerhaften Erfolg. 

  • Autor: Simon Sinek
  • Verlag: Redline, 2019
  • Seiten: 272
  • ISBN: 9783868817461

Die Spieltheorie unterscheidet zwischen endlichen und unendlichen Spielen. Bei Ersteren geht es bloss ums Gewinnen, bei Letzteren darum, im Spiel zu bleiben. Simon Sinek überträgt das auf die Geschäftswelt, um die Vorzüge nachhaltigen Wirtschaftens gegenüber kurzfristigem Profitstreben herauszustellen. Er übt harsche Kritik an der Marktwirtschaft angelsächsischer Prägung. Er plädiert für einen besseren Kapitalismus und zeigt, wie das auf der betriebswirtschaftlichen Ebene umzusetzen wäre. Führungskräfte aller Ebenen sollten dieses originelle und inspirierende Buch lesen.

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Mit Fragen gewinnen

Wie erfolgreiche Verkäufer mehr Abschlüsse erzielen. 

  • Autor: Peter Haupt
  • Verlag: Wiley-VCH, 2018
  • Seiten: 231
  • ISBN: 9783527509348

Verkaufen ist keine akademische Disziplin, sondern eine praktische Angelegenheit. Das wird in Peter Haupts Handbuch für den B2B-Vertrieb deutlich. Er stellt die Dinge in den Mittelpunkt, die im täglichen Geschäft erfolgreich sind. Das Kommunikationsverhalten des Verkäufers spielt dabei die Hauptrolle. Denn die kleine Zielgruppe, auf die es ankommt, ist anspruchsvoll und nicht mit Rhetoriktricks zu beeindrucken. Der Leser erfährt, worauf es im B2B-Verkauf vom Erstkontakt bis zum Folgeauftrag ankommt.

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Hyperfocus

Wie man weniger arbeitet und mehr erreicht. 

  • Autor: Chris Bailey
  • Verlag: Redline, 2019
  • Seiten: 272
  • ISBN: 9783868817478

Das Konzept der Hyperfokussierung stammt eigentlich aus der Medizin und bezeichnet die unbedingte Konzentration auf eine einzige Sache, während alles andere unwichtig wird. In Chris Baileys Buch geht es um die bewusste Konzentration auf Dinge, die die Produktivität fördern. Bailey greift damit den Achtsamkeitstrend auf und zeigt, wie man ihn produktiv nutzen kann. Das Thema ist also zeitgemäss, die Art und Weise, wie der Autor es abhandelt, aber manchmal zu weitschweifig. Trotzdem finden sich in dem Buch viele umsetzbare Tipps, sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Bereich.

hyperfocus

Feel Good Management – Anforderungen und Aufgabengebiete

Praxishandbuch mit Fallbeispielen. 

  • Autor: Jessica Lange
  • Verlag: Springer Gabler, 2019
  • Seiten: 170
  • ISBN: 9783662583111

Zufriedene Mitarbeiter machen Unternehmen produktiver, resilienter und attraktiver. In die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu investieren, ist darum betriebswirtschaftlich sinnvoll. Jessica Lange empfiehlt in ihrem Buch, zu diesem Zweck eine eigene Funktion im Unternehmen zu schaffen: den Feel-Good-Manager. Abgesehen von diesem neuen Begriff steht leider nicht viel in dem Buch, was nicht schon in anderen Werken zum Thema Mitarbeiterorientierung oder Unternehmenskultur nachzulesen wäre. Immerhin gibt das Buch angehenden Feel-Good-Managern einen praxisnahen Überblick über ihr Tätigkeitsfeld.

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Hier spielt das Leben: KSP bewirbt den neuen Golf

«Hier spielt das Leben». So lautet der Claim des neuen VW Golf, der in diesem Frühjahr erscheint. KSP bewirbt die achte Generation des Wolfsburger Klassikers.

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Dank zahlreicher innovativer Features ist er noch digitaler, noch vernetzter und noch intelligenter als seine sieben Vorgänger. Nach der Ankündigung Anfang des Jahres mit der fröhlichen Fail-Kampagne auf Social Media, der Watson-Kooperation und dem SMS-Newsletter ist nun die klassische Lancierungskampagne in zwei Phasen gestartet. Zuerst die Awareness-Phase mit neuen Sujets im «Vibrant Power»-Look und direkt im Anschluss die Leasingkampagne im reduzierten Produktauftritt des New Brand Designs. Die Kampagne ist im TV und Kino, DOOH und OOH, in Print, auf Bannern und am POS zu sehen.

 

Verantwortlich bei AMAG Import Volkswagen: Melanie Felder (Teamleader Marketing Communication Volkswagen); Diana Rizzo (Marketing Communication Manager Volkswagen). Verantwortlich bei KSP: Daniel Krieg (Creative Direction); Dani Zehnder, Barbara Sarras (Text); Alba Rau (Art Direction); Lukas Vigniti (Grafik); Stéphanie Tschanz, Franziska Saxer (Beratung); Noemi Rubera (Produktion). Verantwortlich bei Mediacom: Niels Keil (Communication Planning Manager); Svetlana Savatic (Senior Communication Planner /Consultant); Florian Hamer (Digital Communication Consultant & Planner).

 

 

 

Publicis und Micasa fragen: Und zu was passt es bei Ihnen zuhause?

Micasa führt die Kampagne «Passt zu allem, was Sie schon haben» mit einer einfachen Promotion weiter. Kreiert hat sie Publicis.

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Die von Publicis Zürich konzipierte Kampagne für das Möbelhaus der Migros geht in eine neue Runde. Diesmal mit einer Promotion: Der Kunde erhält 20 Prozent auf das Produkt seiner Wahl, wenn er angibt, zu was dieser Micasa-Artikel bei ihm zuhause passt.

 

Beworben wird die Aktion unter anderem mit fröhlichen Spots. Einmal mehr wird deutlich, dass Micasa hervorragend zu allem passt, was man schon zuhause hat. Zum Beispiel die Stehlampe von Micasa zum Sessel, auf dem der Ehemann dauernd Zeitung liest, seit er pensioniert ist. Die Kampagne läuft ab sofort auf zahlreichen Off- und Online-Kanälen sowie am POP.

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Verantwortlich bei Micasa: Silvia Girtanner (Abteilungsleiterin MarKom Micasa/Interio), Daryl Peter (Projektleiter MarKom Micasa), Xenia Artho (Junior Projektleiterin MarKom Micasa), Simone Blaser (Senior Projektleiterin Media), Lea Arago (Content Manager). Verantwortlich bei Publicis: Johannes Raggio, Peter Brönnimann (Creative Director), Priska Meyer (Senior Art Director), Jan Theus (Junior Art Director), Matthias Koller (Managing Director), Meret Lauener (Senior Account Director), Jacqueline Willimann (Account Director), Sarida Bossoni (Art Buyer/TV Producer @Prodigious). Verantwortlich bei Produktion: CZAR Film (Filmproduktion), Johannes Schroeder (Regie), Sandy Blum (Executive Producer), Philippe Favre, Paula Liszko (Line Producer), Daryl Hefti (DoP), Cecile Grieder (Ausstattung) Tea Soza (Styling), Marco Strihic (Schnitt) Daniela Apitius (Postproducer Slgh Zürich), Samuel Muff (Grading), Jingle Jungle (Tonstudio).

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