NZZ Mediengruppe schlägt sich 2019 dank Finanzergebnis gut

Die NZZ Mediengruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar unter dem schrumpfenden Werbemarkt gelitten. Dank der erfreulichen Entwicklung an den Finanzmärkten konnte die Herausgeberin aber ihr Vorjahresergebnis knapp halten. Zudem konnte die Neue Zürcher Zeitung mehr zahlende Kunden gewinnen.

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Der betriebliche Gesamtertrag ging aufgrund des Verkaufs der ehemaligen NZZ-Regionalmedien-Gesellschaften auf 231,3 Millionen Franken zurück, wie der Verlag am Donnerstag mitteilte. Diese wurden gemeinsam mit den Aktivitäten der AZ Medien in das Joint Venture CH Media eingebracht. Devestitionsbereinigt resultierte ein Anstieg des betrieblichen Gesamtertrags um 1 Prozent.

Da die Anzahl der Abonnenten um 7 Prozent auf 166’000 stieg, habe auch der Lesermarktumsatz um 2 Prozent erweitert werden können. Während im Werbemarkt der Umsatz im Bereich Print auch im Jahr 2019 geschrumpft sei, habe der digitale Werbemarkt erhöht werden können.

 

Tieferes Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis EBIT sank 2019 um 3,3 Millionen Franken auf 17,5 Millionen, was vor allem mit dem Rückgang im Werbemarkt erklärt wird. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 7,6 von 5,4 Prozent.

Das Finanzergebnis stieg um 2,6 Millionen auf 3,0 Millionen Franken. Daraus ergibt sich ein um 0,4 Millionen unter dem Vorjahr liegendes Gruppenergebnis von 18,4 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer unveränderten Dividende von 200 Franken je Aktie kommen.

2019 habe im Zeichen der Umsetzung der Strategie gestanden. Die Mediengruppe will sich nun weiter klar auf Qualitätsjournalismus fokussieren, um im Nutzermarkt weiter wachsen zu können. «Mit einer Steigerung der Abonnentenzahl um rund 7 Prozent per Ende 2019 sind wir diesbezüglich auf einem guten Weg», wird Konzernchef Felix Graf in der Mitteilung zitiert. (SDA)

Patrick Schaumlechner verlässt CH Media

Patrick Schaumlechner, Co-CEO der Impuls Media Group, verlässt das Unternehmen per Ende März 2020.

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Peter Schaumlechner (links) ist neu alleiniger CEO der Impuls Media Group. Sein Bruder Patrick Schaumlechner (rechts) verlässt das Unternehmen.

 

Patrick Schaumlechner, aktuell Co-CEO der Impuls Media Group, hat sich entschieden, sich nach 33 Jahren aus der Filmbranche zurückzuziehen und die Impuls Media Group per Ende März 2020 zu verlassen. Er wird sich ab sofort vollumfänglich seinem zweiten Standbein im Sportbusiness widmen.

Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Peter Schaumlechner hat er mit der Impuls Media Group eines der führenden Schweizer Unternehmen in der Filmvermarktung aufgebaut. In den letzten drei Jahrzehnten prägten sie die nationale Filmbranche mit erfolgreichen Vermarktungen wie «Achtung, Fertig, Charlie», «Grounding», «Heidi» oder die «Hunger Games»-Franchise. Im Januar 2019 verkauften sie ihre Aktienmehrheit an CH Media. Seither war Patrick Schaumlechner neben seinem Bruder als Co-CEO der Impuls Media Group in einem Teilzeitpensum für CH Media tätig.

Peter Schaumlechner wird ab April 2020 als alleiniger CEO die Impuls Media Group weiterführen und in dieser Funktion weiterhin an Roger Elsener, Geschäftsführer Entertainment berichten.
 

 

 

Das Verschiebedatum des Zürcher Journalistenpreis steht fest

Nachdem letzte Woche bekanntgegeben wurde, dass die Verleihung des Zürcher Journalistenpreis aufgrund der aktuellen Lage verschoben wird, wurde nun der 8. September 2020 als Verschiebedatum kommuniziert.

Zürcher Journalistenpreis Verschiebedatum

Das Leben geht weiter: Die wegen der Corona-Krise verschobene diesjährige Preisverleihung des Zürcher Journalistenpreises ZJP wird nachgeholt und zwar am 8. September 2020. Der Anlass findet im Zürcher Kaufleuten statt und wird ganz im Zeichen des 40-Jahr-Jubiläums des ZJP stehen.

Alice Chalupny neu im HarbourClub-Vorstand

Da die diesjährige Mitgliederversammlung des HarbourClub wegen der aktuellen Corona-Krise nicht durchgeführt werden konnte, haben die Mitglieder ihre Beschlüsse auf dem Zirkularweg zusammengefasst.

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Dabei wurde Hans-Peter Nehmer, der seit Anfang Jahr die Funktion des Präsidenten übernommen hatte, im Amt bestätigt. Ebenfalls haben die Mitglieder Alice Chalupny, Leiterin Unternehmenskommunikation der Mobiliar, neu in den Vorstand des HarbourClub berufen.

Hans-Peter Nehmer, Head of Corporate Communications, Allianz Schweiz, wurde von den Mitgliedern des HarbourClub als Präsident bestätigt. Diese Funktion nimmt er seit Anfang Jahres wahr (Werbewoche.ch berichtete). Er folgt auf Dominique Morel, der ab 1. Juni Partner bei Boldt, der Agentur für Strategie, Kommunikation und Transformation wird und damit aus dem HarbourClub austritt. Seine Position im Vorstand wurde nun ebenfalls neu besetzt. Die Mitglieder wählten Alice Chalupny, Leiterin Unternehmenskommunikation der Mobiliar, neu in den Vorstand.

Die im Jahr 1979 geborene Alice Chalupny leitet seit 1. Juni 2019 die Unternehmenskommunikation der Versicherungsgesellschaft Mobiliar. Zuvor war sie in derselben Funktion für die Fenaco Genossenschaft mit Sitz in Bern tätig. Bis 2014 war Alice Chalupny als Journalistin für verschiedene Medienhäuser tätig, darunter für Ringier Axel Springer Schweiz und Tamedia, zuletzt als Wirtschaftschefin der SonntagsZeitung. Sie verfügt über einen Master in Politikwissenschaften der Universität Zürich und über ein CAS in Kommunikation und Management der Universität St. Gallen.

Der Vorstand des HarbourClub setzt sich künftig wie folgt zusammen:

  • Hans-Peter Nehmer (Präsident), Allianz
  • Larissa Alghisi, Julius Bär
  • Alice Chalupny, die Mobiliar
  • Edi Estermann, SRG/SSR
  • Myriam Käser, Skyguide
  • Salomé Ramseier, Hoerbiger
  • Roman Sidler, Geberit

Nik Eugster ist neuer Präsident der BPRG

An der Online-Mitgliederversammlung der Berner Public Relations Gesellschaft BPRG wurde Nik Eugster zum neuen Präsidenten gewählt. Er löst Cla Martin Caflisch ab, der nach zehn Jahren im Vorstand und sieben Jahren als Präsident die Leitung abgibt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Philippe von Bergen sowie Mike Petermann.

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Angesichts der besonderen Umstände und den vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur Einschränkung des Coronavirus führte die BPRG ihre diesjährige Mitgliederversammlung mittels Videokonferenz durch (Werbewoche.ch berichtete). Dabei beschränkte sich die Online-Mitgliederversammlung auf die Behandlung der formellen Traktanden. Der abtretende Präsident Cla Martin Caflisch ging in seinem kurzen Jahresrückblick auf das vergangene Jubiläumsjahr ein. «Mit zwölf Anlässen und insgesamt über 1000 Teilnehmenden feierten wir 60 Jahre BPRG», so Caflisch.

 

Zwei neue Vorstandsmitglieder, ein neuer Präsident 

Mit Mike Petermann (SBB, Personenverkehr) und Philippe von Bergen (Internetagentur Iqual) wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Während Mike Petermann sich primär um Partnerschaften kümmern wird, übernimmt Philippe von Bergen das Ressort Finanzen und Datenmanagement. Er folgt auf Peter Widmer, der den Vorstand nach vier Jahren verlässt. Zum neuen Präsidenten wählte die Mitgliederversammlung Nik Eugster, der dem Vorstand seit 2019 angehört.

Der Vorstand der BPRG 2020 setzt sich wie folgt zusammen:

  • Nik Eugster (Präsident, Gecko Communication / Euxtr Enterprises)
  • Barbara Meier (Vizepräsidentin, Klarkom)
  • Benjamin Blaser (Vizepräsident und Webmaster, Newsroom Communication)
  • Thomas Jauch (Leitung BPRG-Geschäftsstelle, Schutz und Rettung Bern)
  • Philippe von Bergen (Finanzen und Mitgliederdaten, Internetagentur Iqual)
  • Claudia Vernocchi (Schweizerischer Bäcker-Confiseurmeister-Verband)
  • Marla Eva Moser (Nau media)
  • Federica Castellano (Domicil)
  • Mike Petermann (SBB, Personenverkehr)
  • Claudio Engeloch (Strategischer Beirat, Blickpunktnord)

Eine Schokolade verbietet High-Fives

Was kann eine Schokoladenmarke zum Kampf gegen das Coronavirus beitragen? Vermutlich nicht viel. Das hat Kif Kef aber nicht davon abgehalten.

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Kif Kef ist das Kit Kat Israels und dort mindestens so populär wie das Nestlé-Pendant hierzulande. Der Name «Kif Kef» basiert auf zwei Wörtern, die zusammengenommen Spass bedeuten. Der Begriff «Kif» per se ist das hebräische Wort für «High Five».

Nachdem das israelische Gesundheitsministerium Corona-Verhaltensregeln kommuniziert hat, die ein Verbot jeglicher Handschläge – und High Fives – beinhalten, haben Kif-Kef-Produzentin Elite und Saatchi & Saatchi Israel die Initiative ergriffen und eine simple, aber clevere Realtime-Marketingkampagne geschaltet: Die erste Hälfte des Markennamens, das «Kif», wurde kurzerhand entfernt. Die Schokolade verzichtet vorübergehend auf ihr High-Five, und die Bevölkerung soll es ihr gleichtun.

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Rekordzahlen beim SRF wegen Coronavirus

Das Informationsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung in Sachen Coronavirus beschert dem SRF Rekordzahlen: Die «Tagesschau» vom Dienstagabend erreichte 1,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 69,3 Prozent.

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Das bedeutet, dass von allen Einwohnern, die zu dieser Zeit vor dem Fernseher oder sonst einem Empfangsgerät sassen, knapp 70 Prozent die «Tagesschau» sahen. Solche Zahlen schafft sonst höchstens ein Fussball WM-Final.

In ruhigen Zeiten macht die «Tagesschau» rund 50 Prozent Marktanteil. Die ebenfalls am Dienstag ausgestrahlte Sondersendung «Tagesschau spezial» mit weiteren Informationen zur Corona-Krise erreichte ebenfalls stolze 960’000 Zuschauerinnen und Zuschauer, was einem Marktanteil von 49,3 Prozent entspricht.

 

«Enorme Betroffenheit»

TV-Chefredaktor Tristan Brenn bezeichnet diese Zahlen am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA als «ausserordentlich». Das widerspiegle das enorme Informationsbedürfnis und die Betroffenheit der Leute.

Die alte «Lagerfeuer»-Funktion nimmt das SRF auch abgesehen von reinen Informationssendungen vermehrt wieder ein. Weil sich der Alltag der Bevölkerung mehrheitlich in den eigenen vier Wänden abspielt, hat das SRF sein Programm entsprechend angepasst.

 

«Zäme dihei»

An den Samstagabenden heisst es bei SRF1 künftig «Zäme dihei». Sofakonzerte und Schaltungen in die Stuben der Bevölkerung sollen für Ablenkung sorgen. Kinder und Jugendliche – respektive deren Eltern – werden von den SRF-Sendern beim Fernunterricht und bei der Freizeitgestaltung unterstützt.

Wer gerne Sportsendungen schaut, wird die nächsten Woche mit weniger zufrieden sein müssen. Weil kaum Anlässe stattfinden, wird «Sportaktuell» durch einen deutlich kürzeren «Sportflash» ersetzt.

Wie die anderen Medienhäuser hat auch SRF seine Mitarbeitenden grösstenteils nach Hause ins Homeoffice geschickt. Spürbare Auswirkungen auf das Programm hat dies bisher nur in der Ostschweiz: Beim Radio SRF 1 wird das «Regionaljournal Graubünden» ab dieser Woche ins «Regionaljournal Ostschweiz» integriert. So sei es möglich, den Informationsauftrag weiterhin zu erfüllen. (SDA)

CH Media nimmt organisatorische und personelle Änderungen vor

Im Zuge der «CH Media 2025»-Strategie kommt es bei CH Media zu organisatorischen und personellen Anpassungen, die bis Oktober 2020 vollzogen werden. Neben den Bereichen Publishing und Entertainment wird ab dem 1. April der neue Bereich des Chief Operating Officer geschaffen.

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Mit der Strategie «CH Media 2025», die Mitte 2019 formuliert wurde, will sich CH Media künftig auf die Bereiche Publishing und Entertainment fokussieren. Die Strategie, die auf dem Integrationsprogramm «Kolumbus» aufsetzt, erfordert eine Anpassung der Organisation, die schrittweise bis Oktober 2020 vollzogen wird.

Im Publishing, das mit den redaktionellen Bezahlangeboten aktuell für rund 45 Prozent der Erlöse steht, geht es in erster Linie um die Digitalisierung der Angebote. Der Bereich Entertainment – mit rund 35 Prozent Umsatzanteil – soll aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage mittelfristig neue Wachstumschancen und die Möglichkeit der Diversifikation bieten.

In Zuge dessen wird der Bereich Operations, Technologie & Integration erweitert und per 1. April die Rolle des Chief Operating Officer (COO) eingeführt, die durch Roland Kühne, bisher Leiter Operations, Technologie & Integration verantwortet wird. Zudem wird der zentrale Digitalbereich (CDO) in die Bereiche Publishing, Entertainment und COO integriert.

 

Umstrukturierungen und Personaländerungen

Per Anfang Juli 2020 verstärkt der 39-jährige Mathias Meier von Axel Springer als Chief Product Officer die Geschäftsleitung Publishing. Als Leiter Produktentwicklung Bild war er bei der Bild-Zeitung in den letzten Jahren an einer Vielzahl digitaler Initiativen leitend beteiligt und bringt zusätzliches Know-how für die Digitalisierung der Angebote mit. Meier studierte Informationstechnologie und Gestaltung an der Hochschule Lübeck in Deutschland und war rund 16 Jahre bei der Bild-Zeitung.

Meier nimmt bei CH Media Einsitz in der Geschäftsleitung des Bereichs Publishing, gemeinsam mit Pascal Hollenstein, Leiter Publizistik, und Dietrich Berg, Leiter Werbemarkt und Anzeiger sowie Jürg Weber (bis 30. September 2020), Leiter Nutzermarkt.

Der 62-jährige Jürg Weber wird sich seinerseits per Ende September aus der Geschäftsführung Publishing verabschieden. Der stellvertretende CEO tritt zwei Jahre nach der Gründung von CH Media aus der operativen Geschäftsführung Publishing sowie der Unternehmensleitung von CH Media zurück und wird ab Oktober 2020 die Rolle des Senior Advisors von CH Media wahrnehmen. In dieser Funktion wird er das Unternehmen weiterhin in ausgewählten Projekten und Mandaten vertreten.

Weber trat 1997 als Geschäftsführer der Luzerner Zeitung in die Vorgängergesellschaft der NZZ Regionalmedien ein und war ab 2009 in der NZZ-Unternehmensleitung für den Bereich Medien Zentralschweiz zuständig. Ende 2014 übernahm er als Geschäftsführer der NZZ Regionalmedien zusätzlich die Verantwortung für die Tagblatt-Medien in der Ostschweiz. Bis zum Start des Joint Ventures CH Media im Oktober 2018 vertrat er die NZZ Regionalmedien in der Unternehmensleitung der NZZ. Bei CH Media verantwortete Jürg Weber den Nutzermarkt im Bereich Publishing, den Bereich Fach- und Publikumszeitschriften sowie den Buchverlag.

Seine Aufgaben im Bereich Nutzermarkt werden ab Herbst 2020 von Unternehmensleitungsmitglied Dietrich Berg übernommen, zusätzlich zu den bereits durch ihn geführten Bereichen Werbemarkt und Anzeiger. Die Zeitschriften sowie der Buchverlag werden zukünftig von Unternehmensleitungsmitglied Roland Kühne verantwortet.

Nach den Abgängen der Unternehmensleitungsmitglieder Peter Neumann (per 30. April 2020) und Jürg Weber (per 30. September 2020) zählt die Unternehmensleitung von CH Media sieben Mitglieder.

Numéro10 lanciert Flaschenpost-Kampagne für Mercy Ships

Die zweisprachige Berner Agentur Numéro10 hat die neue landesweite Werbe- und Spendenkampagne für die in Lausanne ansässige NGO Mercy Ships entwickelt.

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Die Flaschenpost als Symbol fungiert losgelöst von der SOS-Symbolik als Botschaft der Hoffnung und Ermutigung, die Flasche wurde in Zusammenarbeit mit Cartoonbase animiert. Sie bildet den roten Faden zwischen allen Massnahmen und den Plattformen der national ausgerichteten Kampagne: vor Ort, online und offline.

Zudem verbindet sie die einzelnen Akteure dieser Lebensgeschichten – die Patienten, das Pflegepersonal und die anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Und, wie Mercy Ships betont, nicht zuletzt die Spender, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Menschenleben zu verändern.

Die Kampagne ist ab sofort zu sehen und fungiert auch als Spendenaufruf.

 

Cannes Lions finden definitiv im Oktober statt

Nun steht es fest. Das Cannes Lions Festival 2020 wird vom 26. bis 30. Oktober stattfinden. Die Veranstalter haben sich nach Absprachen mit Kunden, Partnern und den Gesundheitsbehörden für die Durchführung am Verschiebedatum entschieden.

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Nachdem die Festivalleitung am vergangenen Mittwoch angekündigt hatte, dass sie auf Nummer sicher gehen will und ein Alternativdatum gesetzt hat, wird das Festival nun definitiv nicht wie ursprünglich geplant vom 26. bis zum 30. Juni stattfinden. In einem offiziellen Statement erkennen sie schwierigen Zeiten für die gesamte Community an.

«Die globale Situation ist dynamisch und ändert sich schnell», sagt Philip Thomas, Vorsitzender von Cannes Lions. «Wir waren der Meinung, dass es wichtig war, so schnell wie möglich Klarheit über das im Juni geplante Festival zu schaffen. Wir stehen weiterhin eng mit unseren Kunden in Verbindung in Bezug auf die Weiterentwicklung unserer Pläne».

«Unsere Community sieht sich mit beispiellosen Herausforderungen konfrontiert und die Zusammenarbeit war noch nie so wichtig», ergänzt Managing Director Simon Cook.

Die häufigsten Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz in der PR

Media Monitoring, Bilderkennung sowie Themen- und Trend-Recherche: Das sind die Tätigkeitsfelder der professionellen Kommunikation, bei denen sich Künstliche Intelligenz am stärksten durchsetzen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von News aktuell und Faktenkontor.

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Bei Schweizer Kommunikationsprofis wurde nachgefragt, in welchen drei Bereichen KI in den nächsten Jahren am häufigsten zum Einsatz kommen wird. 92 Fach- und Führungskräfte aus der PR haben an der Umfrage teilgenommen.

Über die Hälfte der Befragten setzen auf die Hilfe von KI bei der Medienbeobachtung: 52 Prozent glauben, dass in den nächsten Jahren vor allem Software das Monitoring der Medien und der sozialen Kanäle übernehmen wird. An zweiter Stelle der Einsatzgebiete von Kollege Algorithmus steht die Bilderkennung: 40 Prozent der PR-Profis sehen grosses Potenzial bei KI-gestützten Tools, die Bilder automatisch analysieren, um Motive zu identifizieren. An dritter Stelle steht die Themen- und Trend-Recherche: 36 Prozent der Befragten glauben, dass sie KI beim Eruieren neuer Trends und Themen massgeblich unterstützen wird.

Die Bereiche Influencer Marketing und Medienarbeit hingegen werden auch in den nächsten Jahren vor allem in der Obhut des Kollegen Mensch bleiben. So glauben nur sieben Prozent der PR-Profis, dass ihre Arbeit mit Influencern zukünftig durch Algorithmen unterstützt wird. Auch bei der klassischen Medienarbeit setzt die überwiegende Mehrheit der Befragten weiterhin auf den persönlichen Austausch mit Journalisten und Medien: Nur drei Prozent meinen, dass Künstliche Intelligenz hier in den nächsten Jahren zum Einsatz kommt.

Das sind die Bereiche der professionellen Kommunikation, in denen KI den Befragten zufolge in den nächsten Jahren am häufigsten zum Einsatz kommen wird:

  1. Media Monitoring 52%
  2. Bilderkennung 40%
  3. Themen- und Trend-Recherche 36%
  4. Erfolgsanalyse und -auswertung von Kommunikationsmassnahmen 35%
  5. Verschlagwortung von Content 29%
  6. Content Produktion 22%
  7. Wettbewerbsanalyse 18%
  8. Zielgruppendefinition 13%
  9. Verifikation 13%
  10. Reputationsmanagement 11%
  11. Krisenprävention und Krisenmanagement 7%
  12. Influencer Marketing 7%
  13. Medienarbeit 3%

Quelle: Umfrage im Rahmen des PR-Trendreports von News aktuell und Faktenkontor wurde im Februar 2020 Online mit 92 Fach- und Führungskräften aus Medienstellen und PR-Agenturen durchgeführt. Gefragt wurden sie, in welchen drei Bereichen der professionellen Kommunikation Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren am stärksten zum Einsatz kommen wird.

Dominique Morel wird Partner bei Boldt

Boldt verstärkt ab dem 1. Juni 2020 die Präsenz am Standort Zürich mit KPMG-Partner und HarbourClub-Präsident Dominique Morel. Der 49-Jährige stösst als Partner zur Agentur.

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Das 2018 gegründete Beratungshaus unterstützt Führungspersönlichkeiten bei organisationalen Transformationsprozessen durch Beratung an der Schnittstelle von Business-Strategie, Kommunikation und Stakeholder Management. Ein starker Fokus liegt dabei auf der Balance zwischen Performance und nachhaltigem Wertbeitrag.

Im Zeitalter von Ökosystemen, Allianzen und Plattformen sowie bei Krisen sind von Führungskräften kreative Ideen für den Geschäftserfolg, die Mitarbeitermotivation und holistisches Stakeholder Management gefordert. Die Kunden von Boldt schätzen die einzigartige Kombination von Strategie-, Kommunikations- und Transformationsberatung, welche pragmatisch zu ganzheitlichen Resultaten führt. Die Kompetenzen Corporate Reputation, Purpose Development, Change Management, Creative Services und Campaigning sind bei Boldt gezielt auch an der Digitalisierung ausgerichtet. Im Bereich von Research, der Datenanalyse und dem Monitoring arbeitet Boldt eng in einer strategischen Partnerschaft mit UNICEPTA zusammen.

«Die Kenntnisse wirtschaftlicher und digitaler Zusammenhänge von Dominique Morel sind für unsere Kunden hoch attraktiv», sagt Matthias Graf, Founding Partner von Boldt. «Viele in der Schweiz ansässige Unternehmen befinden sich aufgrund der Digitalisierung, veränderter Marktregulierung und schneller Innovationszyklen in einem umfassenden Wandel. Boldt bietet hier konkrete Unterstützung, und Dominique‘s Wissen ist ein grosser Gewinn.»

Morel leitete die letzten zehn Jahre Marketing, Kommunikation und Vertrieb bei KPMG, wo er sich zuletzt auf Reputation Management, Marketing Consulting und Customer Experience spezialisierte. Unter seiner Führung vollzog KPMG die Digitale Marketing Transformation und etablierte eine Vielzahl von innovativen Prozessen. Zuvor war er Managing Partner in einer Digital-Agentur und als Berater in der Wirz-Gruppe tätig. Morel ist Co-Author von zahlreichen Veröffentlichungen zu Marken- sowie Digitalisierungs-Themen und als langjähriger Präsident des renommierten HarbourClubs auch Mitinitiator von Symposien und dem Projekt #bravenewcommunications, welche die Trends in der Kommunikation antizipieren.

Dominique Morel sagt: «Mein Erfahrungshorizont und das zukunftsgerichtete Konzept von Boldt passen perfekt zusammen».

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