Swiss Press Award Preisverleihung wird digital durchgeführt

Infolge der aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus haben sich die Veranstalter des Swiss Press Award dazu entschieden, die Preisverleihung vom 29. April 2020 im Berner Hotel Bellevue abzusagen.

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Der Ablauf und die Vergabe des Swiss Press Awards 20 soll jedoch in digitaler Form fortgesetzt werden. Folgende Ankündigungen per Newsletter und weiteren Kanälen sind geplant:

  • Am 3. April werden die fünf Kategorien Gewinner des Swiss Press Photo bekanntgegeben
  • Am 17. April werden die für den Swiss Press Award nominierten Journalistinnen und Journalisten bekanntgegeben
  • Am 29. April werden die Gewinner der Swiss Press Kategorien Text, Online, Audio, Video und Local, des Swiss Press Journalist of the Year und des Swiss Press Photographers of the Year bekanntgegeben. Zudem wird das neue Musikvideo mit dem sechsten Swiss Press Song 20 von Pat Burgener erstveröffentlicht

Müslüm und das SRK stellen sich dem Coronavirus

Wie gelingt es, uns und unsere Mitmenschen vor dem derzeit grassierenden Coronavirus effektiv zu schützen? Diese Frage bildet den Kern der mehrsprachigen Kampagne «Stopp das Virus!», die das Schweizerische Rote Kreuz gemeinsam mit «Süperimmigrant» Müslüm lanciert.

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Hände waschen – der oberste Grundsatz zur Bekämpfung des Coronavirus – kann nicht oft genug wiederholt werden. Dessen ist sich auch Müslüm bewusst, der sympathische Türke mit den markanten Augenbrauen, der es immer wieder schafft, mit seinen überzeichneten Darstellungsformen gesellschaftliche Phänomene zu entlarven. «Einige waschen Geld, andere waschen Autos, du wäschst dir die Hände», meint er lapidar in der neuen Aufklärungskampagne des Schweizerischen Roten Kreuzes, bevor er sich kurz darauf in einen eindringlichen Monolog über die Wichtigkeit des Händewaschens hineinsteigert.

Mit Müslüm als Botschafter gelingt es, ein ernstes Thema mit einer gewissen Lockerheit anzusprechen. Dies sei denn auch die grösste Herausforderung bei der Produktion des Videos gewesen, sagt Regisseur Luki Frieden. «Es war eine Gratwanderung. Uns war es wichtig, dass wir es schaffen, trotz Humor der Ernsthaftigkeit des Anliegens gerecht zu werden.»

 

Kampagne in 16 Sprachen übersetzt 

«Endlich haben wir etwas, das uns alle verbindet. Ganz unabhängig von Bildungsgrad, Glau-bensrichtung oder Herkunft», sinniert Müslüm zu Beginn des Videos und spricht damit den Kern der Botschaft an: Das Coronavirus betrifft uns alle. Umso wichtiger sei es deshalb, dass mit dem Film alle, auch die fremdsprachigen Menschen in der Schweiz, erreicht würden, sagt Sabine Zeilinger, Leiterin Kommunikation beim Schweizerischen Roten Kreuz. «Aus diesem Grund haben wir die Kampagne in 16 Sprachen übersetzen lassen und unter Virus.redcross.ch eine multilinguale Plattform aufgebaut.» Die Kampagne wurde auf Französisch, Italienisch, Englisch, Albanisch, Arabisch, Farsi, Kurdisch, Mandarin, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Somalisch, Spanisch, Tamil, Tigrinya, Türkisch und Tibetisch übersetzt.

 

Verbreitung des Coronavirus verlangsamen 

Das Video schliesst mit den Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit BAG. Diese umfassen neben dem vermehrten Händewaschen auch das Niesen und Husten in die Armbeuge, den Verzicht auf das Händeschütteln und den ausreichenden Abstand zu Mitmenschen. Menschen mit Krankheitssymptomen werden zudem angehalten, zuhause zu bleiben. Mit diesen Massnahmen sollen die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt und besonders auch ältere und geschwächte Menschen geschützt werden. Denn wie Müslüm in der Kampagne sagt: «Der grösste Verlust würde uns bevorstehen, wenn wir die Weisheit der alten Menschen verlieren würden.»

Die Präventionskampagne «Stopp das Virus!» wurde mit spontaner und grösstenteils ehrenamtlicher Unterstützung aller Beteiligten in Rekordzeit realisiert. Binnen weniger Stunden schrieb Semih Yavsaner aka Müslüm das Script, innerhalb eines Tages wurde «Stopp das Virus!» anschliessend in der Berner Agentur Blitz & Donner gedreht und von deren Inhaber Stefan Gilgen produziert. Regie führte der Thuner Filmemacher Luki Frieden.

 

Verantwortlich beim Schweizerischen Roten Kreuz: Martin Wälchli (Gesundheitsförderung); Janine Wenger (Marketing); Sabine Zeilinger (Kommunikation). Verantwortlich für die Filmproduktion: Stefan Gilgen, Blitz & Donner (Produzent); Luki Frieden (Regie); Semih Yavsaner (Müslüm; Script); Max Gilgen (Kamera).

Event-Branche ohne Soforthilfe am Abgrund

Eine aktuelle Umfrage des nationalen Branchenverbands Expo Event Swiss LiveCom Association zeigt, dass das Coronavirus in durchwegs allen KMU aus dem Umfeld der Live-Kommunikation bereits jetzt unheilbare Wunden hinterlässt. Die Branche schlägt zum wiederholten Mal und so laut wie noch nie Alarm.

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Zurzeit sieht sich die Live-Kommunikationsbranche mit Aufgaben konfrontiert, wie sie die Gesellschaft seit langem nicht mehr meistern musste. Wie der Branchenverband schreibt, laufe die gesamte Situation rund um das Coronavirus schon «komplett und mit rasendem Tempo aus dem Ruder» und niemand habe eine Ahnung, wie viel schlimmer das Ganze noch wird.

Unter seinen 160 aktiven Mitglieder-Firmen hat Expo Event Swiss LiveCom Association eine Umfrage gestartet. Dabei kamen folgende Zahlen hervor:

  • Bis Ende April wird mit einem Stellenabbau von 30% gerechnet, falls bis dahin keine Finanzhilfen bereitstehen.
  • Die effektive Liquiditätssicherung der Firmen ist naturgemäss vollkommen unterschiedlich bemessen, liegt aber im Schnitt zwischen einem und maximal drei Monaten.
  • Erste Entlassungen mussten bereits ausgesprochen werden, obschon dies für alle Betriebe die absolute letzte Massnahme und brutale Notlösung ist.
  • 96% der befragten Mitglieder mussten bereits Kurzarbeit beantragen.
  • Der entfallene Brutto-Umsatz seit dem 28. Februar 2020 beträgt rund 260 Millionen Schweizer Franken.
  • Der bis Ende Mai 2020 erwartete Brutto-Umsatz-Verlust beträgt rund 450 Millionen Schweizer Franken.

In diesem Zusammenhang begrüsst der Verband die am Mittwoch vom Bundesrat ausgerufene Massnahme des Rechtsstillstandes im Betreibungswesen ab Donnerstag bis und mit 4. April 2020, deren Wirkung aber eher psychologischer Natur sei. Ebenfalls begrüsst werden die zur Verfügung gestellten 10 Milliarden Franken für Kurzarbeit und Überbrückungskredite.

Die Hauptforderungen des Branchenverbands seien aber rasche und unbürokratische Massnahmen, weshalb er ein paar konkrete vorschlägt:

  • Eine rückwirkende Anwendung der Kurzarbeitsentschädigung, damit auch der bis dato angefallene
  • Ausfall geltend gemacht werden kann.
  • Aussetzung von Bundessteuern, Mehrwertsteuern sowie Kantons- und Gemeindesteuern ohne Verzugszinsenlauf für die Unternehmen.
  • Sonderregelung oder Aussetzung von Beitragszahlung für Sozialversicherungen / Familienzulagen ohne Negativfolgen für die Unternehmen.
  • Sofortige Erweiterung des Anwendungsbereichs für Kurzarbeit auf befristete Verträge, temporäre Arbeitsverhältnisse, Geschäftsinhaberinnen und -inhaber, Lehrlinge, Personen, die aufgrund der Schulschliessungen ihre Kinder zu Hause betreuen und Mitarbeitende Ehepartner

Expo Event Swiss LiveCom Association wird diese Forderungen und die umfassende Sachlage erneut beim Bund vorbringen.

Umfrage zeigt: Corona-Krise bedroht die Event-Branche existenziell

Das Coronavirus trifft die Event-Branche mit aller Wucht. Der Verband Expo Event Swiss LiveCom Association warnt: Hilfe ist nötig – und zwar sofort. Eine brandaktuelle Umfrage zeigt: Wer es auch nur im Entferntesten mit Messen, Seminaren, Tagungen oder Events zu tun hat – und das sind hunderte KMU mit tausenden Arbeitnehmern –, steht unmittelbar vor dem Abgrund – oder befindet sich schon im freien Fall.

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Es prasseln gerade massiv viele Horrormeldungen aus der Wirtschaft auf das Bundeshaus nieder. Die Live-Kommunikationsbranche sei sich vollends bewusst, dass hier und jetzt Aufgaben anstünden, wie sie dieses Land seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr meistern musste, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. «So gesehen ist der Informationsaustausch an Einrichtungen wie beispielsweise Roundtables und im Direktkontakt mit der Politik bislang lobenswert über die Bühne gegangen. Das ganz grosse Problem aber ist: Die Vorstellung hat gerade erst begonnen. Und sie läuft schon komplett und mit rasendem Tempo aus dem Ruder, zumal niemand auch nur den Hauch einer Ahnung hat, wie viele Akte dieses Drama noch bereithält.»

Der nationale Branchenverband Expo Event Swiss LiveCom Association hat unter seinen 160 aktiven Mitglieder-Firmen eine Umfrage gestartet, um so nah wie nur möglich am Puls zu sein. Die Zahlen sind erschreckend:

  • Bis Ende April wird mit einem Stellenabbau von 30 Prozent gerechnet, falls bis dahin keine Finanzhilfen bereitstehen.
  • Die effektive Liquiditätssicherung der Firmen ist naturgemäss vollkommen unterschiedlich bemessen, liegt aber im Schnitt zwischen einem und maximal drei Monaten.
  • Erste Entlassungen mussten bereits ausgesprochen werden, obschon dies für alle Betriebe die absolute letzte Massnahme und brutale Notlösung ist.
  • 96 Prozent der befragten Mitglieder mussten bereits Kurzarbeit beantragen.
  • Der entfallene Brutto-Umsatz seit dem 28. Februar 2020 beträgt rund 260 Millionen Schweizer Franken.
  • Der bis Ende Mai 2020 erwartete Brutto-Umsatz-Verlust beträgt rund 450 Millionen Schweizer Franken.

In diesem Zusammenhang begrüsse der Verband die am 18. März 2020 vom Bundesrat ausgerufene Massnahme des Rechtsstillstandes im Betreibungswesen ab 19. März bis und mit 4. April 2020, deren Wirkung aber eher psychologischer Natur ist. Der Bund habe löblicherweise sehr rasch Mittel von 8 Milliarden Franken für Kurzarbeit sowie 2 Milliarden Franken für Überbrückungskredite in Aussicht gestellt.

Demgegenüber stehen die Aussagen respektive Forderungen der beiden ETH-Professoren Hans Gersbach und Jan-Egbert Sturm: Ein «Schweizfonds» über 100 Milliarden Franken soll aufgebaut werden, um die Defizite auszugleichen.

«Nach wie vor lautet eine der Hauptforderungen von unserer Seite: Wir brauchen rasche und unbürokratische Massnahmen! Und da hier auch Gesetzesänderungen anstehen, muss eine Lösung gefunden werden, diese auch ohne Session ins Rollen zu bringen; so, wie das in einer Krisensituation erwartet werden kann», so der Verband der Even-Branche.

Expo Event Swiss LiveCom Association als Lösungsansatz mehrere Massnahmen:

  • Eine rückwirkende Anwendung der Kurzarbeitsentschädigung, damit auch der bis dato angefallene Ausfall geltend gemacht werden kann.
  • Aussetzung von Bundessteuern, Mehrwertsteuern sowie Kantons- und Gemeindesteuern ohne Verzugszinsenlauf für die Unternehmen.
  • Sonderregelung oder Aussetzung von Beitragszahlung für Sozialversicherungen / Familienzulagen ohne Negativfolgen für die Unternehmen.
  • Sofortige Erweiterung des Anwendungsbereichs für Kurzarbeit auf:
    • befristete Verträge
    • temporäre Arbeitsverhältnisse
    • Geschäftsinhaberinnen und -inhaber
    • Lehrlinge
    • Personen, die aufgrund der Schulschliessungen ihre Kinder zu Hause betreuen
    • Mitarbeitende Ehepartner

Man werde diese Forderungen und die umfassende Sachlage erneut beim Bund vorbringen und hoffe, dass es zeitnah zu weiteren Roundtables mit Entscheidträgerinnen und -trägern komme, heisst es in der Mitteilung weiter.

 

Selbständigerwerbende und Freischaffende vor Existenznöten

Die für den Gesundheitsschutz nötige Entschleunigung hat das Land und die Auftragslage praktisch zum Stillstand gebracht. Damit fallen für viele Selbständige und Freischaffende Aufträge aus. Syndicom hat deshalb unter ihren Mitgliedern in der Medien- und Kreativbranche sowie bei deren Arbeitskolleginnen eine Erhebung ihrer momentanen Auftragssituation durchgeführt.

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Wie Syndicom in ihrer Mitteilung schreibt, seien die Zwischenergebnisse erschreckend und zeigen, dass ein massiver Notstand vorliege. Über 1200 Selbständige und Freischaffende haben bereits an der Erhebung teilgenommen. Ihre Angaben zeigen, dass der Bundesrat die Selbständigerwerbenden und Freischaffenden in der Medienbranche, visuellen Kommunikation und Kreativwirtschaft wie den Rest der Wirtschaft unterstützen, sonst würden viele berufliche Existenzen drohen zu zerbrechen.

 

Rund die Hälfte der Selbständigen haben keine Aufträge mehr

Die Zwischenresultate der Umfrage von Syndicom, an der innerhalb von 36 Stunden bis heute Morgen über 1200 Selbständige und Freischaffende teilgenommen haben, zeigt, dass bereits jetzt 89% der Auftragsabsagen aufgrund des Coronavirus ergangen sind. Die finanziellen Ausfälle würden sich bei 37% der Befragten schon jetzt auf mindestens 90% eines durchschnittlichen Monatseinkommens belaufen. Auch sehen 87% der Teilnehmenden mehr als die Hälfte ihrer Aufträge unmittelbar gefährdet, bei 50% sind es sogar 90-100% der Aufträge. Von den über 1200 Selbständigerwerbenden und Freischaffenden können die Hälfte nur noch bis maximal ein oder zwei Monate mit ihren finanziellen Mitteln über die Runden kommen – 10% der Befragten haben bereits jetzt keine Reserven mehr.

Von diesen Angaben ausgehend fordert Syndicom von Bund und Kantonen, die Selbständigerwebenden unmittelbar zu unterstützen. Die Gewerkschaft hat sich mit diesen Anliegen am Donnerstag direkt an den Bundesrat gewandt. Die bisher geplanten Unterstützungsmassnahmen des Bundes würden der Gewerkschaft zufolge in ihrer momentanen Form für diese Gruppe von Erwerbsabhängigen und Arbeitnehmenden nicht greifen und seien unzureichend.

 

Momentane Krise nur die Spitze des Eisbergs

Selbständigerwerbende und Freischaffende sind durch die Sozialversicherungen in der Schweiz kaum abgesichert. Aufgrund dessen gehören sie – auch über die aktuelle Krise hinaus – zu einer wirtschaftlich besonders betroffenen Gruppe. Syndicom zeigt anhand ihrer Erhebung, dass diese Erwerbstätigen durch ihren fragilen und oft prekären Arbeitsstatus in der Vergangenheit keine finanziellen Reserven aufbauen konnten. Der existenzbedrohende Zustand der Selbständigerwerbenden und Freischaffenden durch die Coronavirus-Pandemie sei demnach auch ein Ausdruck von fehlender sozialer Absicherung. Die Gewerkschaft will sich dafür einsetzen, dass die Arbeitsbedingungen von Selbständigen und Freischaffenden insbesondere in Bezug auf die Altersvorsorge und bei Arbeitslosigkeit verbessert wird.

Medienhäuser rufen zu Applaus für Gesundheitspersonal auf

Am Freitag um 12.30 Uhr soll die Bevölkerung in der Schweiz dem Gesundheitspersonal mit einem Applaus für den Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus danken. Die grossen Medienhäuser haben gemeinsam zu dieser Dankes-Aktion aufgerufen.

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Es sollen möglichst viele Menschen für 60 Sekunden innehalten und auf Balkonen, Terrassen, auf der Strasse oder an den Fenstern dem medizinischen Personal applaudieren, wie Stefan Heini, Leiter der Unternehmenskommunikation von CH Media, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Zuvor hatten 20 Minuten und Blick.ch darüber berichtet.

Der Applaus gelte allen Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pfleger, allen Mitarbeitenden in Arztpraxen, allen Spitälern im Land und allen anderen, die im medizinischen Bereich einen «ausserordentlichen Effort» leisten.

An der Aktion beteiligt sind die Medienhäuser CH Media, TX Group, Ringier, NZZ und die SRG, um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen. Die kleineren Medien werden gemäss Heini via Verband abgeholt.

Bereits am Donnerstagabend um 19 Uhr soll zudem in Zürich applaudiert werden. Die «Heldinnen und Helden von heute» seien alle Menschen, die im Gesundheitssektor, Service Public, in Verkaufsstellen, Supermärkten und überall da arbeiten, wo sie jetzt unbedingt gebraucht werden, schreib das Portal Tsüri.ch. Deren Arbeit würde die Gesellschaft zusammenhalten und Leben retten. Dies gelte es jetzt zu würdigen.

Bereits in den vergangenen Tagen gab es vergleichbare Aktionen, so namentlich in der Westschweiz. Auch in Italien und Spanien wurde denjenigen Menschen applaudiert, die im Kampf gegen Covid-19 im Einsatz stehen. (SDA)

Auch das Publicis Sechseläuten fällt dem Coronavirus zum Opfer

Keine Überraschung, aber nun bestätigt: Publicis streicht den eigenen Traditionsanlass am Zürcher Sechseläuten.

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Vergangene Woche wurde bekannt: Das Sechseläuten 2020 ist abgesagt. Das Zürcher Fest, das am 20. April hätte stattfinden sollen, fiel den Bestimmungen des Bundesrates, welche Veranstaltungen mit über 100 Menschen verbieten, zum Opfer.

Wenig überraschend zieht nun auch Publicis nach. Die grösste Agenturgruppe der Schweiz, die am Sechseläuten-Nachmittag jeweils ein eigenes Fest veranstaltet, sagt den Anlass ebenfalls ab und streicht ihn für dieses Jahr ersatzlos.

 

Viaduct realisiert neuen Namen und neuen Auftritt für die FH Graubünden

Die Fachhochschule Graubünden – ehemals HTW – startete als selbstständige Fachhochschule ins neue Jahrzehnt. Für den neuen Markenauftritt zeichnet die Churer Agentur Viaduct verantwortlich.

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Seit einigen Monaten gehört die Fachhochschule Graubünden nicht mehr zur Fachhochschule Ostschweiz und tritt nun unabhängig auf. Diese Selbstständigkeit bringt nicht nur eine neue Organisation und veränderte Angebote mit sich, sondern auch einen neuen Auftritt. Mit der Herausforderung, diesen neuen Auftritt zu entwickeln, hat die ehemalige HTW Chur die Agentur Viaduct beauftragt.

Der neue Markenauftritt schafft bewusst eine Verbindung zur Herkunft und zur Marke Graubünden. Das neue Logo zeichnet Spuren der Vergangenheit nach. Das neue Design wurde auf alle Marketing- und Kommunikationsmittel adaptiert: von den Briefschaften über die Beschriftungen im und um die Gebäude der FH Graubünden bis hin zu digitalen Anwendungen und Informationsunterlagen. Der neue Markenauftritt ist aber auch in den aktuell neuen Marketingkampagnen integriert und auf der neu gestalteten Etikette des Studi-Biers zu sehen.

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Hilda design matters realisiert Geschäftsbericht von Bachem

Das auf Peptid-Chemie spezialisierte Unternehmen Bachem setzt für das Jahresreporting seit Jahren auf Hilda design matters.

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Der Geschäftsbericht 2019 steht unter dem Motto «Together We Lead». Das Unternehmen befindet sich «in einer dynamischen Wachstumsphase», wie es im Geschäfts¬bericht heisst. Diesen Aufwärtstrend soll das Konzept von Hilda design matters online und offline erlebbar machen.

Der jüngste Geschäftsbericht stellt die Geschäftsberichtserstattung von Bachem sowohl als erfolgreichen Abschluss des vergangenen als auch als Ausblick für das kommende Jahr dar. Im Geschäftsbericht sind die strategischen Themen gesetzt und die Ziele motivierend inszeniert.

«Bei uns ist ein Geschäftsbericht ein strategisches Kommunikationsinstrument», sagt Eric Hasler, Key Consultant bei Hilda design matters. «Mit der integrierten Geschäftsberichtserstattung für Bachem setzen wir Themen, formulieren die Positionierungsstrategie und schauen sozusagen rückblickend in die Zukunft.»

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Verantwortlich bei Bachem: Stephan Schindler (Chief Financial Officer). Verantwortlich bei Hilda Design Matters: Eric Hasler (Brand Consulting); Michael Kahn (Brand Design); Franziska Bättig (Production Services).

DEX20 findet neu am 1. Dezember 2020 statt

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: die Digital Experience Konferenz von IAB Switzerland wird neu am 1. Dezember 2020 in der Halle 622 stattfinden. Es haben bereits verschiedene Speaker für das neue Datum zugesagt.

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Das Motto der im Dezember stattfindenden Konferenz lautet unverändert «Brand Experience im Digital Marketing».  Bisher verkaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für das neue Datum. Die DEX20 richtet sich an sämtliche Marktteilnehmer, die im Bereich des digitalen Marketings tätig sind. Auf der Main Stage, in den Masterclasses und in zahlreichen Workshops soll die Konferenz sowohl für Einsteiger wie auch für Fachexperten spannende Impulse für die digitale Zukunft ihrer Unternehmen bieten. Ein Thema, das in der aktuell schwierigen Phase besondere Dringlichkeit erhält.

Bereits bestätigte Sprecher der Main Stage sind unter anderem Jin Choi von Facebook, Merlin Ouboter von Microlino, Dennis Lück von Jung von Matt/Limmat, Lennart Hintz von Mediacom und Jan König von Odaline.

Coronavirus führt zu Zuschauerrekord im Westschweizer TV RTS

In der französischsprachigen Schweiz hat die Krise rund um das Coronavirus am Freitag eine neue Rekordzahl an Zuschauern vor den Bildschirm gelockt. 598'000 Menschen verfolgten am Freitagabend die Sendung «19:30», die «Tagesschau» des Westschweizer Fernsehens RTS.

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Das entspricht einem Marktanteil von 80,7 Prozent und ist soviel wie noch nie seit der Einführung der Messungen im Jahr 1985. Die Einschaltquote blieb auch in den folgenden Tagen mit Werten zwischen 73,5 und 79,7 Prozent auf ausserordentlich hohem Niveau, wie RTS-Sprecherin Sophie Balbo am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

In der Deutschschweiz schauten sich am Dienstagabend 1,35 Millionen Zuschauer die «Tagesschau» auf SRF an. Dies entspricht einem Marktanteil von 69,3 Prozent. Laut SRF-Chefredaktor Tristan Benn zeigen diese aussergewöhnlichen Zahlen den enormen Informationsbedarf der Bevölkerung. (SDA)

CH Media schliesst erstes volles Geschäftsjahr mit Gewinn ab

Das Medienunternehmen CH Media hat das erste vollständige Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 448 Millionen Franken mit einem Gewinn von 19 Millionen abgeschlossen. Das Jahr stand vor allem im Zeichen der Integration.

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Das Programm «Kolumbus» hatte insbesondere zum Ziel, die Kostenbasis der zusammengeführten Aktivitäten der AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien zu senken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die einzelnen Geschäftsbereiche hätten sich in dem schwierigen Marktumfeld unterschiedlich entwickelt.

Der Bereich Publishing etwa habe dank Synergien ein «zufriedenstellendes» Ergebnis erreicht, schreibt der Aargauer Verlag. Im Bereich der elektronischen Medien habe die Gruppe «tendenziell» zugelegt und Marktanteile gewonnen. Das Wachstum gelang sowohl aus eigener Kraft, als auch durch den Zukauf der 3-Plus-Gruppe im Oktober 2019.

«Ich bin zufrieden, dass wir im ersten ganzen Geschäftsjahr – ein Jahr des Zusammenwachsens und des Umbruchs – trotz vieler Ungewissheiten unsere finanziellen Ziele erreichen konnten», wird Konzernchef Axel Wüstmann zitiert. (SDA)

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