Auch in Apotheken wurde geklatscht

Excom Media bedankt sich bei allen Apotheken und Drogerien für ihr ausserordentliches Engagement in dieser Krisenzeit und startete vergangenen Freitag eine «Dankeschön»-Kampagne. Punkt 12.30 Uhr wurde nicht nur auf den Balkonen in den Strassen, sondern auch auf allen Excom-Media-Screens schweizweit für die Leistung des Fachpersonals applaudiert.

Klatschen_Apo

«Mit dieser Aktion wollten wir unseren Standortpartnern, die in den vergangenen Wochen regelrecht überrollt wurden und seit Wochen die Stellung halten, um die Grundversorgung für uns alle zu sichern, ein grosses Dankeschön aussprechen», so Marc Goetti, CEO von Excom Media.

Auch hat sich das Apotheken-Netzwerk für die Verbreitung der nationalen Informationskampagne des Bundes bewährt. Apothekenkunden konnten während Wartezeiten die Erklärungsvideos der Kampagne studieren, die unmissverständlich die wichtigsten Hygiene- und Verhaltensregeln sowie Hotline-Nummern bei Fragen und Unsicherheiten zeigten.

«Nach Erhalt der Daten in der Redaktion, spielten wir die Inhalte in unter 10 Minuten schweizweit aus», so Marc Goetti. «Die rasche nationale Verteilung an Personen in einer Wartesituation und die Möglichkeit, Sujets auf Knopfdruck innert Minuten auszutauschen, sind besonders in der Krisenkommunikation ein grosser Vorteil. Wir freuen uns, dass wir unseren Beitrag leisten konnten.»

Excom Media ist Besitzer, Betreiber und Vermarkter des Healthcare & Beauty Channels, der grössten digitalen POS-Werbeplattform in Schweizer Apotheken und Drogerien. Das Netzwerk umfasst rund 500 Grossbildschirme.

 

Das Personalmagazin der Coop-Gruppe erfindet sich neu

Zum 20-jährigen Bestehen des Mitarbeitermagazins der Coop-Gruppe erscheint das Forte Magazin mit verkürztem Namen in neuem Gewand. Über 100 Seiten informieren über das Geschehen innerhalb der ganzen Coop-Gruppe.

Frontseite_FORTE_1_2020

«Zum 20-jährigen Bestehen des Mitarbeitermagazins war es Zeit für eine Rundum- Erneuerung», erklärt Verlagsleiter Patrick Wehrli. Mit dem Facelift und dem verkürzten Namen (nur noch Forte anstelle von Coop Forte Magazin) soll das Magazin dynamischer und moderner daherkommen. Das Neukonzept setzt auf ein praktisches Format mit hohem Bildanteil.

«Auch im neuen Forte stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Coop-Gruppe im Vordergrund», führt Patrick Wehrli weiter aus. Die Vielfalt des Coop-Universums, aktuelle Projekte und die strategischen Stossrichtungen der verschiedenen Unternehmensbereiche finden ebenfalls ihren Platz im Forte Magazin. Zudem sind rund 20 Prozent des Inhalts im neuen Forte regionalisiert, was eine grössere Nähe zum Leser garantieren soll.

 

Neues Dossier

Neu wird jede Ausgabe ein Dossier enthalten, das sich einem thematischen Schwerpunkt widmet. In der ersten Ausgabe des neuen Magazins, die am Montag erschienen ist, dreht sich alles um die Zahl 20, entsprechend dem 20-jährigen Bestehen des Magazins.

 

Fakten zu Forte 

Das Mitarbeitermagazin erscheint vierteljährlich in acht Varianten (pro Coop-Verkaufsregion und Sprache). Die Gesamtauflage beläuft sich auf 75’000 Exemplare pro Ausgabe und das Magazin wird den Mitarbeitenden und Pensionierten der Coop-Gruppe nach Hause gesandt. Der Umschlag (10 Seiten, gefalzt) bietet exklusive Mitarbeiter-Aktionen. Die Heftstruktur richtet sich nach den fünf Coop-Missionen: nah, vielfältig, profiliert, innovativ und partnerschaftlich.

FORTE_Auftaktseiten_5_Teile

Bessere Gewinnchancen zuhause

Das spanische Fussball-Magazin Líbero zeigt anhand verschiedener Analogien, dass es ohnehin besser ist, zuhause zu bleiben.

sport3_resized-(1)

Unbestritten stehen die Chancen, das Coronavirus schneller und effizienter zu besiegen, besser, wenn man zuhause bleibt. Dieser Meinung ist auch Líbero und zeigt, dass sich dies beim Fussball nicht gross anders verhält: Denn verschiedene Mannschaften wie Atletico Madrid, Real Madrid oder die Spanische Fussballnationalmannschaft, aber auch Fussballer wie Lionel Messi oder Jan Oblak hatten bessere Statistiken, wenn sie ein heimisches Spiel bestritten.

Mit dieser Analogie möchte das Magazin seine Leserschaft dazu bewegen, zuhause zu bleiben, und stellt dafür auch seinen ganzen Katalog kostenlos online zur Verfügung. Für Idee und Umsetzung der Kampagne zeichnet die madrilenische Agentur David verantwortlich.

sport4_resized-(1)

Xeit und Blick lancieren Online-Game «Käferazzi»

Beim neuen Blick-Online-Game machen nicht etwa Paparazzi Jagd auf Promis, sondern Blick-Lesende auf den Blick-Käfer. Das Game «Käferazzi» wurde von der Zürcher Social Agentur Xeit entwickelt und hat am Dienstag gestartet.

Xeit-Blick-Käferazzi-963x675

Seit Dienstag können Blick-Leserinnen und -Leser online Jagd auf Käfer machen und so am Gewinnspiel teilnehmen oder einen Sofortpreis gewinnen. Xeit hat die Konzeption und Kreation des Spiels realisiert. «Käferazzi» wird während rund 4 Wochen auf Blick.ch ausgespielt und richtet sich an alle Blick-, Blick.ch-Lesenden und potenzielle Neuleser. Ziel des Games ist es, in einem Gewimmel von Autos, Menschen und Tieren den Marienkäfer zu entdecken und zu fotografieren.

Verantwortlich bei der Blick-Gruppe: Nicolas Pernet (Leiter Publishing & New Business); Alexander Strehler (Leiter Marketing-Vertrieb); Vera Baltensperger (Projektmanagerin Marketing-Vertrieb); Jacqueline Schraner (Projektmanagerin Marketing-Vertrieb). Verantwortlich bei Xeit: Cédric Voirol (Projektleitung); Patricia Brkic-Gyger (Gesamtprojektleitung); Andrea Iltgen (Beratung); Wim Lanz (Kreation).

SRG passt Programm weiter an Corona-Krise an

Nach der Anpassung ihrer Programme für Kinder und Jugendliche sowie der Bereitstellung von Sondersendungen zur Pandemie werden die Unternehmenseinheiten der SRG nun ihre Ressourcen priorisieren. Einige Sendungen, insbesondere im Sportbereich, werden vorübergehend ausgesetzt.

srgssr-logo

Damit wolle die SRG weiterhin eine solide und umfassende Information der Bevölkerung gewährleisten, die Programmproduktion aufrechterhalten und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden schützen, teilte die Medienstelle SRG SSR am Sonntagabend mit.

In der momentanen Krisensituation seien umfassende und seriöse Informationen in allen Sprachen und Regionen des Landes unerlässlich. Die SRG wolle diesen zentralen Auftrag unbedingt längerfristig sicherstellen.

Die Unternehmenseinheiten der SRG (RSI, RTR, RTS, SRF und SWI) setzen deshalb Prioritäten in ihrem Programmangebot. Damit sollen der weitere Betrieb der Studios, der maximale Schutz der Journalistinnen und Journalisten sowie der Mitarbeitenden in der Produktion gewährleistet werden, wie es heisst.

Neben Nachrichten und Informationen sowie Inhalten für die jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer sollen die SRG-Kanäle vorrangig Sendungen für die Bevölkerung und Begleitprogramme anbieten, darunter zahlreiche Filme und Dokumentationen.

Es komme in allen Regionen zu Anpassungen in Radio, Fernsehen und sowie den Online-Plattformen. Der Zugang zu den Studios werde weiter beschränkt und externe Dreharbeiten reduziert. Gleichzeitig arbeitet ein grosser Teil der SRG-Mitarbeitenden bereits von zu Hause aus. Diese Massnahme wurde bis am 3. Mai verlängert. (SDA)

Clear Channel startet Sensibilisierungskampagne und sagt «Danke!»

Das Unternehmen Clear Channel nutzt die Reichweite seiner Plakatstellen und möchte mit der Kampagne «#Aufmerksamkeithilft» in dieser besonderen Zeit sensibilisieren, ermutigen und «Herzlichen Dank» sagen.

clearchannel_aufmerksamkeit_03

Die aktuelle Herausforderung soll mit gemeinsamen Kräften gemeistert werden. Mit der Kampagne möchte das Unternehmen einerseits die Weisungen des Bundesrats stützen und auch all denen «Danke» sagen, die im Kampf gegen das Coronavirus Ausserordentliches leisten.

Die Kampagne ist landesweit in allen Sprachen auf digitalen und analogen Plakaten zu sehen. Setaprint hat die Kampagne kostenfrei gedruckt.

clearchannel_aufmerksamkeit_06

Dieter Fassbender wird Head of Digital Consulting bei Omnicom Media Group

Dieter Fassbender wechselt als Head of Digital Consulting zur Omnicom Media Group Schweiz und berichtet dort an Cedrick Wolf, Managing Director Digital Technology & Transformation. Zuvor war er bei Reprise Digital und hat dort das Unternehmen im DACH-Raum aufgebaut.

Dieter_Fassbender

Fassbender wird beim Schweizer Ableger der Agenturgruppe die Weiterentwicklung der Digitalen Beratung vorantreiben und bei den Agenturen AMQ, OMD und PHD seine Expertise vermitteln.

Die Smart-TV-Nutzung ist auf dem Vormarsch

Die aktuelle Studie «Rising Star Smart-TV – Neue Möglichkeiten in einer digitalen Welt» von Goldbach zeigt, dass die Nutzung von Smart TV bei allen Generationen angekommen ist. Die regelmässige und tägliche Nutzung steigt enorm und die Akzeptanz als Werbemedium ist hoch.

Smart_TV_Symbolbild

Die Smart-TV-DACH-Studie von Goldbach untersucht die Entwicklung dieser digitalen Mediengattung im dritten Jahr in Folge. Neben der Verbreitung von Smart-TV-Geräten in DACH-Haushalten wurde die Anschlussquote der Geräte ans Internet untersucht sowie die Nutzung der zusätzlichen Services abgefragt. Verbreitung und Anschlussquote waren in den Jahren zuvor bereits sehr hoch. Heute haben 80% der Haushalte nach eigenen Angaben einen Smart TV, was eine Steigerung um 4% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. 88% davon sind angeschlossen.

Goldbach-Smart-TV_DACH-Studie-2019-6

Ein enormes Wachstum ist – über alle Generationen – in der Nutzung der Funktionen sichtbar: 75% der Befragten im DACH-Raum bestätigten, die Funktionen auf dem Smart TV zu nutzen. Das macht eine Steigerung von 4% gegenüber dem Vorjahr. Die regelmässige Nutzung stieg im Schnitt zum Vorjahr um 10% und die tägliche Nutzung ist dabei gegenüber dem Vorjahr sogar um 14% gestiegen.

Goldbach-Smart-TV_DACH-Studie-2019-9

Erstmals wurden in der Studie auch die konkreten Funktionen in der Nutzung abgefragt. Unterschieden wurde hier in HbbTV- und App/VoD-Angebote sowie einzelne Unterkategorien dieser Angebote. Dabei wurde erkannt, dass App/VoD-Angebote beliebter sind als HbbTV/Red Button.

Goldbach-Smart-TV_DACH-Studie-2019-14

Ebenfalls untersucht wurde die Werbeakzeptanz im Umfeld der zusätzlichen Funktionen auf dem Smart TV. Bei rund 40% der Nutzer ist Werbung auf dem Smart TV akzeptiert. Vor allem die jüngere Generation findet Werbung auf dem Smart TV vollkommen in Ordnung und informativ.

Goldbach-Smart-TV_DACH-Studie-2019-17

So bestätigt auch Michael Baum, Director DACH bei Goldbach: «Der Konsum und die Distribution von Bewegtbild-Inhalten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. IP-basierte Smart-TV-Produkte profitieren von dieser Entwicklung, das zeigt auch die diesjährige Smart-TV-Studie. Mit dem Ziel die gesamte Customer Journey abzubilden, ist es für uns zentral, unser Angebot der veränderten Mediennutzung anzupassen. Dabei wird der Bereich Smart TV für die intelligente Kombination mit unseren TV- und Online-Bewegtbild-Produkten immer wichtiger.»

 

Goldbach-Smart-TV_DACH-Studie-2019-3

Die dritte Welle der Drei-Länder-Studie zur Smart-TV-Nutzung und Werbewahrnehmung auf Smart-TV-Geräten von Goldbach wurde per Online-Befragung durchgeführt. Teilgenommen haben insgesamt 1000 Personen zwischen 14 und 69 Jahren, quotiert nach Altersgruppen (14 bis 29 Jahre, 30 bis 49 Jahre, 50 bis 69 Jahre) und Geschlecht. 500 Befragte stammen aus Deutschland, 250 aus Österreich und 250 aus der deutschsprachigen Schweiz.

Mycommerce und Freundliche Grüsse machen den Bienenzüchter zum E-Imker

Localsearch hat eine crossmediale Kampagne für das E-Commerce-Produkt Mycommerce lanciert. Idee und Umsetzung stammen aus der Feder der Zürcher Agentur Freundliche Grüsse.

E-Imker-fg_mycommerce

Mycommerce ist eine E-Commerce-Lösung für KMU, mit der auch Laien einen eigenen Onlineshop eröffnen können. Die Kampagne mit dem Motto «Upgrade dein Business» zeigt, wie selbst traditionelle Unternehmer ohne grosses Vorwissen erfolgreich online verkaufen können und ihr bestehendes Business upgraden können. Als Beispiel dient der fiktive Bienenzüchter Beat Schäppi, der durch Mycommerce zu einem E-Imker wird und sein Honiggeschäft online zum Brummen bringt.

Die All-in-One Lösung für KMU integriert Vermarktungs-, Verkaufs- und Bezahlfunktionen und lässt sich an den wichtigsten digitalen Marktplätzen wie Amazon, Facebook, Google Shopping und weitere anschliessen.

 

Verantwortlich bei Localsearch: Vanessa Marr (Head of E-Commerce); Jonas Huonder (Product Marketing Manager E-Commerce). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Manuela Brunner (Gesamtverantwortung); Sebastian Blomgren, Andrea Aegerter, Jasmine Segginger (Beratung); Res Matthys, Bernhard Brungs (Text/Konzept); Norihito Iida, Alain Aebersold (Art Direction); Maude Mahrer (Grafik); Nadine Mojado (Creative Production). Produktion: Markenfilm (Film- und Fotoproduktion); Gregor Brändli (Regie); Joël Roth (Illustration/Animation).

Was-mach-ich-jetzt.ch: Remy Fabrikant baut Corona-Hilfe-Website

Das Coronavirus hat die Wirtschaft fest im Griff. Viele wissen nicht, wie sich die aktuelle Situation auf ihre Arbeit auswirken wird. Remy Fabrikant, CEO von Team Cosmo, hat eine Website gebaut, um denjenigen zu helfen, die nicht wissen, was sie tun sollen.

corona-wasmachichjetztch

Die Website wird in Kürze auch auf Adc.ch und Leadingswissagencies.ch aufgeschaltet und dient als Informationsquelle für jene, die sich wegen der aktuellen Lage in einer schwierigen Situation befinden. Jedoch will Fabrikant darauf hinweisen, dass die Informationen weder abschliessend noch garantiert sind. Auf der Website befinden sich zudem ein Blog und eine Linkliste für weiterführende Informationen.

In eigener Sache: Marketing-Gespräch neu am 28. Mai

Das Marketing-Gespräch zum Thema «Wirb um mich! Die Ökonomie der Verführung», das am 25. März im Kosmos stattfinden sollte, wird verschoben. Der Event von MK und Werbewoche findet neu am Donnerstag, 28. Mai im Kosmos Zürich statt.

Marketing-Gespraeche-mai2020

Das bundesweite Versammlungsverbot – und die Fürsorge, die wir unseren Besucherinnen und Besuchern entgegenbringen wollen – veranlassen auch die Redaktion von MK und Werbewoche, das für den 25. März geplante Marketing-Gespräch zu verschieben. Neu findet der Event am 28. Mai im Kosmos Zürich statt.

 

Thema und Speaker bleiben dieselben 

Das Thema und die hochkarätigen Referenten bleiben gleich: Der ehemalige Chefredaktor der GQ Germany, Tom Junkersdorf, die Edel-Escort und Autorin Salome Balthus sowie Manuel Wenzel, Executive Creative Director bei TBWA\Zürich, sprechen über Werbung als Verführungskunst.

Denn der Mensch will berührt sein, um zu kaufen. Doch welche geheimen Mechanismen sind ebenjener Berührung vorgeschaltet? Welche Tricks wenden Werber an, um uns in den Bann des Konsums zu ziehen? Und wie blickt jemand auf das Ganze, der das Spiel mit der körperlichen Sinnlichkeit zum Beruf gemacht hat?

 

Live-Musik und Apéro Riche

Umrahmt wird das Ganze von Live-Musik und einem anschliessenden Apéro Riche. Wer bereits eine Karte für den 25. März gekauft hat, kann diese ohne Weiteres für den neuen Termin benutzen – und wer sich selbst ein Bild von dem Event machen oder ein Ticket erwerben will, findet online alle Informationen.

Presserat heisst Beschwerde gegen Tamedia gut

Gleich mehrfach rügt der Schweizer Presserat den Verlag Tamedia wegen verschleierter Werbung. Die Zeitungen Tages-Anzeiger und SonntagsZeitung hatten bezahlte Werbebeiträge von Swisscom, Mazda, Proviande und Genève Invest publiziert, welche die Leserschaft für redaktionelle Artikel halten konnte.

Native-Advertising

Gegen die Beiträge gingen drei Beschwerden ein, die der Presserat nun gutheisst. Denn der Journalistenkodex schreibt vor, den redaktionellen Teil strikt von der Werbung zu trennen.

Die ganz- und doppelseitigen Werbebeiträge waren journalistisch aufgemacht und fast deckungsgleich gestaltet wie redaktionelle Seiten. Solche Werbeformen, sogenanntes «Native Advertising», sind zwar nicht untersagt, sie müssen aber klar, eindeutig, genügend gross und deutlich sichtbar als Werbung deklariert sein. Das war bei allen Werbebeiträgen nicht der Fall. Die Lesenden wurden laut Presserat getäuscht, weil sie den nicht-journalistischen Charakter dieser Seiten nicht auf den ersten Blick erkennen konnten.

Der Presserat hatte Ende letzten Jahres einen Leitentscheid zu dieser Werbeform gefällt. Damals rügte er die NZZ am Sonntag für eine verkappte Werbeseite. Er stellt mit Genugtuung fest, dass das Bewusstsein in Bezug auf die Vermischung von redaktionellem Inhalt und Werbung bei Tamedia wächst. Der Qualitätsbeauftragte von Tamedia hat in seinem Qualitätsreport 2019 festgehalten, dass Verbesserungsbedarf unter anderem bei der Deklaration von Native Ads besteht.

get_footer();