Ticino Turismo: «Bleibt zuhause» für ein baldmöglichstes «bentornati»
In einem emotionalen Film fordern Ticino Turismo und Zimmermann Communications Gäste auf, jetzt zuhause zu bleiben, um baldmöglichst wieder die Sonnenstube der Schweiz geniessen zu können.
Redaktion
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27. März 2020
Die Kampagne sei ein wichtiger Appell an die ganze Schweiz, jetzt zuhause zu bleiben, damit alle möglichst schnell wieder gemeinsam die Schönheiten der Schweiz und diejenigen des Tessins geniessen können, so Manuela Nicoletti, Marketing Direktorin von Ticino Turismo.
Die Kampagne läuft seit Donnerstag in den sozialen und digitalen Medien und wird mit PR unterstützt.
Verantwortlich bei Ticino Turismo: Manuela Nicoletti (Director of Marketing); Jutta Ulrich (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Zimmermann Communications: Christoff Strukamp, Ramon Alder, Marietta Mügge (Kreation); Florian Bieniek, Dominik Mätzener (Beratung); Rolf Zimmermann (Gesamtverantwortung). Filmproduktion: Tuna Production.
Jung von Matt/Limmat und Frankly retten die private Vorsorge
Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat hat den Launch der neuen ZKB-App «Frankly» mit einer digital-first Awareness- und Activation-Kampagne begleitet, die dazu ermuntert, die private Vorsorge selbst in die Hand zu nehmen.
Redaktion
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27. März 2020
Fakt ist: Viele Menschen wissen gar nicht so genau, wer sich um ihre private Vorsorge kümmert. Oder es ist ihnen auch einfach etwas egal. Frankly soll das ändern. Die Vorsorge-App der ZKB aktiviert die Schweizerinnen und Schweizer, ihre Vorsorge selber in die Hand zu nehmen – und verdeutlicht das auch gleich mit der langfristigen Leitidee «Du hast es in der Hand».
Durch ein vollständig digitales Onboarding will Frankly schnell und einfach Zugang zur wertschriftenbasierten privaten Vorsorge ermöglichen. Jung von Matt/Limmat hat die Zürcher Kantonalbank beim Launch der App als strategische und kommunikative Leitagentur unterstützt und die Kampagne mit diversen Partnern, unter anderem Webrepublic und The House, umgesetzt.
Der Waschbär, Banker meines Vertrauens
Obwohl das Thema «private Vorsorge» ständig in aller Munde ist und der Bevölkerung unter den Nägeln brennt, ist die Auseinandersetzung damit erstaunlich gering. Hier treten der Waschbär, das Känguru, das Alpaka und das Murmeltier ins Licht. Gemeinsam und in unterschiedlichen Bewegtbildformaten führen sie vor Augen, dass man seine private Vorsorge nicht von irgendjemandem verwalten lassen sollte.
Eine Kampagne für alle Bedürfnisse
Zu den Awareness-Massnahmen der Kampagne gehören beispielsweise Display, Social, TV und Print Ads, Kinospots sowie OOH-Massnahmen. Im Verlauf der Customer Journey kommen potentielle Interessentinnen und Interessenten an diversen Online-Touchpoints mit den konkreten Vorteilen von Frankly in Berührung. Jeder Vorteil der App wird durch Retargeting der Zielgruppe mehrfach ausgespielt und als Customized Online Ads breit kommuniziert.
Je nach Bedürfnis werden Interessierte auf individuelle Customized Landing Pages geführt. Die Landing Pages dienen als interessenspezifischer Informations-Hub und motivieren zukünftige Kundinnen und Kunden getreu ihren Bedürfnissen zum App-Download.
Agiles Setup für volatile Zeiten
Angesichts der volatilen wirtschaftlichen Situation zum Markteintritt von Frankly ist es für die Kampagnenausspielung umso wichtiger, auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Kern der Media-Strategie ist ein agiles Kampagnen-Setup, das laufend überprüft und optimiert wird. Das agile Setup machte es möglich, die Kampagne trotz der ausserordentlichen Situation pünktlich zu lancieren und den aktuell vorherrschenden Gegebenheiten anzupassen.
Prelaunch mit Microsite und Interaction-Bonus
Vor dem Launch wurden mithilfe eines Referral-Programms Leads generiert. Durch eine Newsletterabonnierung und Weiterempfelung im eigenen Netzwerk konnten sich die Userinnen und User diverse Vorteile sichern. Je mehr Freunde und Bekannte sich registrierten, desto länger wurde der Zeitraum, in dem Frankly kostenlos genutzt werden kann.
Während in der Hauptkampagne die Frankly-Website die wichtigsten Infos zur Verfügung stellt, wurde für die Prelaunch-Phase eine Microsite mit personalisiertem Dashboard konzipiert. Der Lancierungs-Event am 19. März 2020 wurde aufgrund der ausserordentlichen Lage in der Schweiz via Facebook-Stream öffentlich übertragen.
Verantwortlich bei ZKB: Nirmala Alther (Markt PR), Angela Baumann (Leiterin Kampagnen-Management), Monica Dreyer Staub (Leiterin Marketing und Markenführung), Bettina Giménez (Leiterin App-Marketing), Livia Otth (Projektleitung Marketing und Kommunikation), Alexandra Rahm (Performance Marketing), Dominik Streich (Branding), René Weiss (Leiter Touchpoint-Management & Kampagnen), Nadja Wirth (Social Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Carsten Jamrow (Gesamtverantwortung), Rob Hartmann (Creative Direction), Eric Markowski, Jehmsei Keo, Stefano Sciolti, Samuel Christ (Text), Cansu Sezer, Niko Pelz, Vanessa Savi (Art Direction), Daniel Muther, Samir Behlsen (UX), Christian Omlin, Paolo Marioni (Strategie), Laura Saner (PR) Andrea Müller, Simon Bietenhader (Projektleitung), Nick Schoberth (Client Director), Vera Riemeier (Executive Project Director), René Schwarz (Chief Experience Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt/Tech: Aleš Kozina (Frontend-Development), Samuel Hauser (Full-Stack-Development), Piotr Skwira (Application Development), Piotr Kamiński (Application Development), Michelle Danilschenko (Managing Director, Creation & Experience), Stefan Bruggmann (Managing Director, Development), Christian Koop (Managing Director, Technical Consulting. Verantwortlich bei Jung von Matt/Services: Pepe Kägi, Fabrizio Rutishauser, Claudia Weiss, Desirée Lanz (Medienrealisation). Externe Partner: Verantwortlich bei Adresult (Prelaunch-Website); Marc Dätwyler, Sascha Eisner, Kurt Schwendener. Verantwortlich bei Webrepublic (Mediastrategie, Umsetzung & Realisation); Chris Hanan (Partner), Joël Meier (Director Media), Adrian Wenzl (Director Performance Marke-ting), Selina Spannagel, Leslie Frey, Michael Zenhäusern (Social Media Marketing), Lorin Vögeli, Gary Gantner (Programmatic Advertising), Christoph Voellmy, Courtney Binkert, Petra Jaksic, Cléo Kingsada (SEA), Katja Martinello, Julian Schnaars, Tendai Bollinger (Graphics&Design), Boris Meier, Silvan Burnand (Digital Analytics), Amanda Possa (Projektleitung). Verantwortlich bei The House Agency (Mediastrategie & Realisation): Stephan Suter (Media Director, CEO), Verena Hofmann (Senior Media Con-sultant), Nikolina Caleta (Senior Media Consultant), Nadine Vasella (BGL). Verantwortlich bei In a Nutshell – Kurzgesagt (Animation. Verantwortlich bei Jeff (Launch-Event); Nicolas Jakob (Grafik), Peter Day (Partner), Matthias Klöti (Produktionsleitung), Luca Ljaskowsky (Produktions-Assistenz), Linus Eidenbenz (Projektleitung). Verantwortlich bei Czar Film (Bewegtbild); Jan Fincke, Sandy Blum (Executive Producer), Philippe Favre (Producer), Bart Timmer (Regie), Adam Wallensten (DoP), Jingle Jungle (Tonstudio), BaconX (PostProduktion).
SRG SSR und Cycling Unlimited werden digitale Tour de Suisse durchführen
Ein digitales Pro-Cycling-Rennen der Tour de Suisse – das ist die Idee von «The Digital Swiss 5». Die SRG und Cycling Unlimited treten für das neue Rennformat gemeinsam in die Pedale.
Redaktion
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27. März 2020
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie steht die Sportwelt still. Deshalb setzt die SRG auch auf virtuelle Sportevents und schliesst mit Cycling Unlimited, den Organisatoren der Tour de Suisse, einen Vertrag für die Ausstrahlung des neuen Rennformats «The Digital Swiss 5».
Die Vereinbarung ermöglicht den sprachregionalen Sendern der SRG (RSI, RTR, RTS und SRF) für drei Jahre bis 2022, exklusiv und live über dieses und weitere virtuelle Etappenrennen in der Schweiz zu berichten. Die erste Austragung der digitalen Pro-Cycling-Rennen findet vom 22. bis 26. April 2020 statt.
Echte Radprofis fahren virtuelles Rennen
Bei «The Digital Swiss 5» treten die Fahrer an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf ausgewählten Etappenabschnitten der Tour de Suisse virtuell gegeneinander an. Die Radprofis sind auf ihren Rennrädern zu Hause durch smarte Rollentrainer miteinander verbunden.
Während die Fahrer auf ihren Monitoren die Original-Streckenteile der Tour de Suisse und ihre jeweilige Position im Rennen in Echtzeit als Videobild vor sich sehen, geben die smarten Rollentrainer den jeweiligen Widerstand auf die Pedale – angepasst an die echte Topografie der Strecke. Ergänzt wird die virtuelle Streckensimulation mit realen Livebildern und Leistungsdaten der Radprofis.
Radsport live trotz Corona-Krise
Am ersten digitalen Pro-Cycling-Rennen nimmt eine grosse Anzahl Fahrer der WorldTour-Teams teil, darunter auch einige der besten Schweizer Radprofis. SRF wird den Radsportfans ihre Lieblingsteams und -fahrer trotz Corona-Krise live im TV und via Livestream auf den Onlineplattformen präsentieren. RTS und RSI werden ebenfalls über «The Digital Swiss 5» berichten.
Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG: «Die virtuelle Sportwelt bietet beinahe unbegrenzte Möglichkeiten. Unter dem Motto ‹besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen› konnten wir dieses spannende Digitalprojekt mit Cycling Unlimited schnell vorantreiben. Es freut mich in dieser herausfordernden Zeit umso mehr, dass die SRG dem Schweizer Publikum eine spannende Radsportübertragung mit realen und virtuellen Elementen offerieren kann.»
Freiburger Nachrichten führen Kurzarbeit ein
Wie andere Medienhäuser auch, führen die Freiburger Nachrichten aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit ein. Der Verwaltungsrat begründet die Massnahme mit den wegfallenden Werbeeinnahmen aufgrund der Corona-Krise.
Redaktion
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27. März 2020
Bereits in den nächsten zwölf Monaten dürften die bisherigen Werbeeinnahmen von rund sechs Millionen Franken pro Jahr «massiv zurückgehen», wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Die Aussichten für die folgenden Jahre seien auch nicht besser.
Für den Verwaltungsrat drängen sich daher «ohne Verzug» kostensenkende Massnahmen für die Zeitungen Freiburger Nachrichten, Der Murtenbieter und Anzeiger von Kerzers auf. Das Unternehmen hat darum ein Gesuch für die Einführung von Kurzarbeit eingereicht.
Anfang April geht nun ein Teil des Personals ganz oder teilweise in Kurzarbeit. (SDA)
Valiant legt mit Ads&figures richtig an
Der Finanzdienstleister Valiant setzt beim Thema Anlegen auf eine neue Social-Media-Advertising-Kampagne und hat Ads&figures mit der Konzeption und Umsetzung beauftragt. Ziel der Kampagne ist die Vereinbarung von Beratungsgesprächen und Gewinnung von Neukunden.
Redaktion
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26. März 2020
Dafür hat die Digitalagentur ein umfassendes Social-Media-Advertising-Konzept erarbeitet. Es deckt vom Branding bis hin zur Conversion den gesamten User-Funnel ab und begleitet die potenziellen Kunden auf ihrer ganzen Customer Journey. Angesprochen wird die Zielgruppe dabei via Facebook, Instagram und LinkedIn.
Bettina Ammann, Leiterin Digitale Kommunikation bei der Valiant, erklärt: «Gerade für Finanzdienstleister ist die Kommunikation über Social Media nicht ganz einfach, da viele Botschaften mit inhaltlichem Bezug zu finanziellen Themen strengen Vorschriften unterliegen. Mit Ads&figures haben wir einen Partner gefunden, der entsprechende Expertise im Digitalbereich mitbringt und uns optimal bei dieser Herausforderung beraten und unterstützt hat.»
Jung von Matt/Play schafft mit Recycling Awareness
Die Videomarketing-Agentur Jung von Matt/Play ergreift die Initiative und lanciert das Videorecycling-Angebot. Aus bestehendem Videomaterial produziert die Agentur in ihren Homeoffices und Home-Studios Awareness-Movies.
Redaktion
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26. März 2020
«Wir sind uns bewusst, dass in der aktuellen Situation nicht viele neue Videokampagnen entstehen können. Daher sind wir auf die Videorecycling-Idee gekommen», so Michael Kindermann, Managing Director von Jung von Matt/play. Anders als das reine Verarbeiten von Stock Footage, hat Videorecycling sehr viel mehr Impact, einen höheren Wiedererkennungswert und vermittelt Glaubwürdigkeit. Und die Lösung ist rasch und kostengünstig umzusetzen.
Right To Play – at home
Das erste Videorecycling-Projekt hat Jung von Matt/play diese Woche mit der internationalen humanitären Organisation Right To Play (verantwortlich: Rana El-Ladki, Communications Specialist) umgesetzt und dazu den 2018 produzierten Kinospot neu aufbereitet. Die daraus entstandenen Clips eignen sich besonders gut für Online- und Social Media-Einsätze, für das Newsletter- und Directmarketing und die interne Kommunikation. Neben bestehenden Kunden unterstützt Jung von Matt/play natürlich auch Neukunden beim Recycling des bestehenden Videomaterials.
Rocket und Kampfjetpilotin sorgen für weiblichen Tech-Nachwuchs
Die Luzerner Agentur Rocket hat für Swiss TecLadies ein Video mit Fanny Chollet, der ersten F/A-18 Pilotin der Schweiz produziert.
Redaktion
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26. März 2020
Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW setzt sich mit ihrer nationalen Initiative Swiss TecLadies gegen den Fachkräfte- und insbesondere Frauenmangel in technischen Berufen ein. Unterstützung erhält die Akademie von Fanny «Shotty» Chollet und Rocket.
Gemeinsam mit der Militärpilotin wurde ein Kurzfilm umgesetzt, der als Key Visual der Kampagne dient und über diverse Kanäle ausgestrahlt wird. SATW und Rocket haben zudem diverse weitere On- und Offlinemassnahmen konzipiert.
Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Personen und insbesondere Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren für eine Teilnahme an der Online-Challenge (online-challenge.ch) von Swiss TecLadies zu motivieren. In der Challenge wird das technische Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Probe gestellt. Am Ende der Challenge haben 70 Mädchen der genannten Altersgruppe die Chance, an einem neunmonatigen Mentoring-Programm teilzunehmen. In diesem Programm werden die jungen Talente gefördert, stärken ihr Selbstvertrauen und ebnen den Weg für eine technische Karriere.
Digital-Allianz passt wegen Corona Zeitplan an
Angesichts der Corona-Krise und der damit zusammenhängenden Einbrüche bei den Werbeerlösen hat die Schweizer Digital-Allianz entschieden, den Zeitplan des gemeinsamen Login-Projekts anzupassen.
Redaktion
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26. März 2020
Für CH Media, die NZZ Mediengruppe, Ringier, die SRG SSR sowie die TX Group ist klar, dass das Ziel eines gemeinsamen Logins für Nutzerinnen und Nutzer weiterhin hohe Priorität hat. Daher habe die Allianz entschieden, dass der Zeitpunkt nach der Corona-Krise besser geeignet ist, um die nächsten Etappen einzuleiten.
Ziel der Digital-Allianz ist die Einführung eines gemeinsamen Logins für die digitalen journalistischen Produkte der Medienhäuser. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich nur einmal registrieren und haben Zugriff auf – aktuell – rund 30 Schweizer Medienmarken. Mit einem entlang der Datenschutzrichtlinien gestalteten Login soll es den Medienhäusern besser möglich sein, auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer hinsichtlich der publizistischen Inhalte und der Werbung einzugehen. Nach dem im vergangenen Herbst gestarteten freiwilligen Login sollten in den kommenden Monaten die nächsten Schritte hin zu einer Registrierungspflicht – die SRG ist hierbei ausgenommen – folgen. Basis hierfür bildet ein gemeinsames Single-Sign-On, verbunden mit Consent Management-Funktionalitäten.
Die Digital-Allianz wird Mitte Mai die nächste Lagebeurteilung vornehmen.
Diese Nutzer beschäftigen sich online besonders intensiv mit dem Virus
Ältere User informieren sich aktuell umfangreicher zu Corona im Internet als die jüngeren. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Analyse von Emetriq. Vor allem die Zielgruppe 40+ zeigt ein ausgeprägtes Interesse an Neuigkeiten rund um COVID-19 im Netz.
Redaktion
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26. März 2020
Insbesondere auch unter Eltern und in einer Partnerschaft lebenden Usern ist das Interesse an der Berichterstattung zum Virus grösser als unter Singles. Ausserdem ist der Konsum von Corona-Inhalten unter männlichen Internetnutzern grösser als unter weiblichen.
Für die Analyse hat Emetriq das Surfverhalten der deutschen Durchschnittsnutzer aus seinem Datenpool mit dem denjenigen verglichen, die ein überdurchschnittlich grosses Interesse an Inhalten mit Bezug zum neuartigen Coronavirus aufwiesen. Das heisst, dass diese Nutzer binnen von drei Tagen 12 Themenseiten dazu aufriefen.
Corona-Interessierte sind über 40, leben in einer Partnerschaft und verdienen gut
Ein Blick auf die Demographie zeigt, dass 83 Prozent der User mit hoher Besuchsfrequenz von Corona-Inhalten älter als 40 Jahre sind. Davon sind allein 32 Prozent älter als 60 Jahre. Bei den 20- bis 29-Jährigen beträgt der Anteil jedoch lediglich 4 Prozent. Ausserdem rufen Eltern (37 Prozent) und in einer Partnerschaft Lebende (48 Prozent) besonders häufig Seiten auf, die über die aktuelle Situation informieren.
Die besonders an Corona interessierten Nutzer verdienen zudem überdurchschnittlich gut. Das Interesse ist bei Nutzern mit einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 2500 und 4000 Euro am stärksten (47 Prozent). Darauf folgen Onliner, die mehr als 4000 Euro netto im Monat beziehen (39 Prozent). Vor allem Männer hegen grosses Interesse an COVID-19-News: der männliche Anteil beträgt 57 Prozent im Vergleich zum Durchschnittsnutzer (49 Prozent).
Bei den Interessen zeigt sich, dass Corona-High-Interest-Nutzer sich im Vergleich zu Durchschnittsusern generell deutlich ausgeprägter für Nachrichtenthemen interessieren, stärker einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil pflegen und gerne online shoppen. Zudem gehören sie häufiger zur Gruppe der B2B-Entscheider.
Jeder vierte gelesene Online-Artikel dreht sich um Corona
Zudem wurde untersucht, wie viel Prozent des Internet-Traffics sich täglich mit bestimmten Themen beschäftigt haben. Aus der Analyse des Surfverhaltens geht hervor, dass derzeit rund ein Viertel des gesamten Online-Konsums auf Inhalte entfällt, die die Corona-Krise behandeln. Im Vergleich: Kochrezepte machten im selben Zeitraum etwa zwei Prozent, Politik zwischen sechs und neun Prozent, die Absage der Fussball-EM weniger als ein Prozent aus. Ebenfalls verschwindend gering war der Leseanteil von Berichten zur Flüchtlingsproblematik (unter ein Prozent).
«Die Datenpool-Analyse verdeutlicht, dass die aktuellen Umstände auch Nutzer ins Netz ziehen, die sonst eher eine Tageszeitung aufschlagen würden», sagt Nils Höckedorf, Datenspezialist bei Emetriq, zu den Ergebnissen. «Insbesondere ältere und gewöhnlich weniger online-affine User mit höherem Einkommen setzen sich intensiv mit dem Thema Corona auseinander. Für Werbungtreibende ergibt sich so die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erreichen. Nur sollte der Fokus der Aktivitäten zurzeit nicht auf Umsatz, sondern auf Aufmerksamkeitssteigerung liegen. Marken sollten ihre Budgets nutzen, um Haltung zu zeigen und so langfristig in einem neu aufgestellten Markt gut positioniert zu sein.»
* Die Analyse von Emetriq Audience Insights auf Basis des Emetriq Datenpools zeigt User, die durch ihr Surf-Verhalten ein überdurchschnittlich hohes Interesse zum Thema Corona aufweisen («Corona-High-Interest-User»). Das bedeutet, dass diese Nutzer binnen von drei Tagen 12 Artikel/Themenseiten dazu aufriefen. Aufgrund seiner Grösse kann der Datenpool die deutsche Internetnutzerschaft abbilden. Zeitraum der Datenanalyse: 15. bis 17. März 2020.
Die Migros lässt sich nicht vom Reputations-Thron verdrängen
Zum siebten Mal in Folge führt die Migros das GfK Business Reflector Reputationsranking an. Auf den Rängen zwei und drei folgen Zweifel und Ricola. Das Ranking für Non-Profit-Organisationen (NPOs) führt erneut die Rega an. GfK Business Reflector ermittelt die renommiertesten Unternehmen und Non-Profit-Organisationen der Schweiz.
Redaktion
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26. März 2020
GfK hat wie jedes Jahr im Januar und Februar die Befragung – noch vor dem Ankommen des Coronavirus in der Schweiz – im Rahmen einer bevölkerungsrepräsentativen Studie die Reputation der Schweizer Unternehmen und NPOs ermittelt.
Die Migros bleibt unangefochten das Unternehmen, das den besten Ruf in der Schweizer Bevölkerung geniesst. Anja Reimer von GfK Switzerland zeigt sich in einer Mitteilung beeindruckt: «Das Unternehmen erzielt Bestwerte vor allem hinsichtlich der sozialmoralischen Reputation. Hier liegt die Migros knapp fünf Prozentpunkte vor dem zweitbesten Unternehmen. Zudem ist die Migros nach wie vor das Unternehmen, mit dem sich die Schweizer am meisten identifizieren können.»
Konsumgüterhersteller dominieren die Top 10
Mit Zweifel, Ricola, Lindt & Sprüngli sowie Rivella folgen vier Konsumgüterhersteller auf den Rängen zwei bis fünf. Zweifel hat es dabei erstmalig auf den zweiten Rang geschafft. Alle vier Unternehmen werden hinsichtlich der rationalen und der emotionalen Wertschätzung sehr gut bewertet. Geberit liegt wie im Vorjahr auf dem sechsten Rang, Coop unverändert auf dem siebten.
Suva konnte sich um drei Ränge verbessern und ist neu in die Top 10 aufgestiegen. Rang 9 und 10 werden von Landi und Emmi besetzt.
Demographische Unterschiede im Ranking
Die Migros verdankt ihre Spitzenposition vor allen den Frauen. Bei den Männern landet sie nur auf dem dritten Rang. Hier schafft es Zweifel auf Rang 1, gefolgt von Ricola auf Rang 2. Männer sehen zudem die Swatch Group in den Top 10, wohingegen Frauen die Swiss in die Top 10 wählen.
In der Deutschschweiz steht Ricola nach der Migros an zweiter Stelle, gefolgt von Zweifel auf dem dritten Rang. Ricola und Rivella werden in der Deutschschweiz deutlich besser beurteilt als in der Westschweiz. Unterschiede gibt es auch bei der Bewertung von Coop: während das Unternehmen in der Westschweiz auf dem dritten Rang landet, schafft es Coop in der Deutschschweiz nur auf Rang 9. In der Westschweiz sind die Swatch Group und die SBB unter den Top 10, Rivella und Emmi hingegen nicht.
Bei den jüngeren Personen bis 29 Jahre führt die Migros klar das Ranking an. Coop liegt bei dieser Bevölkerungsgruppe auf dem dritten Rang. Zudem schaffen es hier auch Manor und die Mobiliar in die Top 10. Bei den über 50jährigen liegt Ricola auf Rang 1 vor der Migros.
Die Rega setzt sich im NPO-Ranking erneut durch
Bei den Non-Profit-Organisationen führt zum dritten Mal in Folge die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega das Ranking an, gefolgt der Schweizer Paraplegiker-Stiftung, dem Schweizerischen Roten Kreuz und der Schweizer Berghilfe. Karin Hörhager, Leiterin Kommunikation und Gönner der Rega sagt zur Auszeichnung: «Die Unterstützung der Schweizer Bevölkerung freut alle Rega-Mitarbeitenden sehr. Sie ist Zeichen grosser Wertschätzung für unseren täglichen Einsatz zu Gunsten unserer Patienten.»
Ärzte ohne Grenzen war dieses Jahr zum ersten Mal im Ranking vertreten und hat auf Anhieb den Sprung in die Top 10 auf den fünften Rang geschafft. Auf den weiteren Rängen folgen Fairtrade Max Havelaar, Spitex Schweiz, die Krebsliga, der WWF und der TCS.
Mainzelmännchen werben im ZDF für körperliche Distanz
Auch die Mainzelmännchen werben im ZDF ab sofort für körperliche Distanz wegen der Corona-Krise. Die sechs Trickfiguren werden in neu produzierten Filmchen unter anderem dazu aufrufen, zu Hause zu bleiben und im Homeoffice zu arbeiten, wie der Sender am Donnerstag in Mainz mitteilte.
Redaktion
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26. März 2020
Die ersten neuen sogenannten Inserts werden zunächst im Werbeblock zwischen den «heute»-Nachrichten um 19.00 Uhr und dem Wetter ausgestrahlt. Nach und nach sollen weitere kurze Clips produziert und auch an anderer Stelle im Programm gezeigt werden. Der Einsatz ist zudem auch für andere Ausspielwege geplant.
Die Mainzelmännchen sind seit dem 2. April 1963 im ZDF zu sehen. Sie trennen den Werbeblock vom Programm. Bekannt sind sie vor allem für ihr «Gud’n Aaamd!». Die sechs Mainzelmännchen heissen Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen. (SDA)
Allianz und Sir Mary starten neue Mut-Kampagne
In einer neuen Kampagne wünscht Allianz der Schweiz mehr Mut in Zeiten von Corona. Statt über Versicherungsprodukte zu sprechen, zeigt die Kampagne die aktuelle Situation der Schweiz. Der bei der Agentur Sir Mary entstandene Spot ist allein schon von seiner Machart bemerkenswert: Er besteht aus Echtzeit-Material aus der Schweiz.
Redaktion
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25. März 2020
Im Leben der Menschen und vor allem der Familien ist spätestens seit vergangener Woche alles anders: Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Regale sind leergekauft, öffentliche Plätze verlassen. Wie wirbt man in Zeiten von Corona? Wenn sich Menschen sogar um WC-Papier sorgen?
Allianz setzt ein Zeichen
Marken müssen sich fragen, ob sie die nächsten Monate einfach schweigen oder eine vielleicht noch relevantere Rolle einnehmen wollen. Bei Allianz steht derzeit die Kommunikation rund um die Folgen der Corona-Krise nicht still. Während in vielen Marketingabteilungen noch darüber diskutiert wird, setzt die Versicherung ein Zeichen für mehr Mut in der Schweiz. Mut zum Cool bleiben, Mut zum Weiterkämpfen.
Verantworltlich bei Allianz: Thomas Wegmann, Thomas Jost, Claudia Staub, Rahel Habersaat, Simone Schmitt. Verantworltich bei Sir Mary: Florian Beck, Andi Portmann, Pascal Baumann, Katrin Espelage, Tobias Roeben, Constantin Camesasca, Jennifer Meier, Julia Fischhaber, Jasmine Blötzer, Katharina Günther, Sofia Kaitala, Eticus Rozas, Fabian Habisreutinger, Nicolas Hostettler, Daniel Zuberbühler, Doity (Produktion), Andy Was Right (Footage Schweiz).
In den nächsten Tagen und Wochen wird die Allianz weitere aktuelle Spots lancieren. Die übergeordnete Botschaft: Nie den Mut verlieren. Ergänzt werden die Spots von Social-Posts, die ebenfalls Mut machen sollen.
Andy Was Right und Doity sorgen für authentische Bilder
Die Kampagne soll möglichst authentische Bilder zeigen. Dazu wurde ein Produktions-Setup gewählt, das praktisch in Echtzeit Bewegtbild liefert. Ein zweiköpfiges Reporter-Team von Andy Was Right in Zürich wurde herbeigezogen, in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Doity aus Berlin, welche für die Endfertigung zuständig ist.
Digital und Bewegtbild boomen «dank» Corona-Krise
In den nächsten Wochen und Monaten wird auch in der Schweiz die Nutzung digitaler Kanäle weiter boomen wie selten zuvor. Die Macher sind überzeugt: Jetzt zählen guter Content und eine den Umständen angepasste Tonalität mehr denn je. In den letzten Wochen ist vor allem der Konsum von digitalem Bewegtbild enorm angestiegen. Die Distribution der Inhalte folgt diesem Trend. Die Kampagne wird mit programmatischen Media Einkauf flexibel dem Nutzungsverhalten angepasst und auf Connected TV, Mobile und Desktop Platzierungen ausgesteuert.
Die Bewegtbild Kampagne setzt insbesondere auch auf innovative, post-lineare TV Formate wie Samsung-TV-Ads, Blick TV oder den neu auf TV erweiterten Youtube-Platzierungen. Weitere Bewegtbild-Reichweite wird über die gängigen Internet TVs, premium News- und Streamingplattformen generiert. Der programmatische Einkauf über alle Geräte hinweg erlaubt es, die Kontaktdosis pro Konsument exakt zu steuern um übergreifend die optimale Frequenz an Werbeinblendungen sicherzustellen.
Im Vergleich zu letzten Kampagnen seien bereits deutliche Effizienzsteigerungen sichtbar unter anderem durch Minimierung von Streuverlusten sowie Vermeidung von Über- und Unterdosierungen, so Sir Mary.
Andere Kampagne war bereits fixfertig
Thomas Wegmann, Leiter Marktmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung bei Allianz Suisse, erzählt: «Eine geplante Kampagne war bereits fixfertig, und wir mussten uns in letzter Minute entscheiden, wie wir auf diese spezielle Situation reagieren sollen. Sicherlich nicht einfach Werbung machen. Viel mehr unsere Markenhaltung zum Leben erwecken und uns mit ermutigenden Botschaften in den herausfordernden Alltag unserer Kundinnen und Kunden einbringen.»
Florian Beck, Mitgründer und Chief Creative bei Sir Mary, lobt die Kundenseite: «Alles stoppen? Alles lassen wie es ist? Alles neu machen? Alles auf Corona ummünzen? CMO möchte ich gerade nicht sein. Umso mehr freut es uns, wenn der Marketingverantwortliche der Allianz im Sinne seiner eigenen Kampagne handelt: Mut heisst – gerade jetzt – machen.»