Dept gewinnt Teleclub als neuen Kunden

Der Pay-TV-Sender Teleclub holt sich Dept für die Umsetzung der neuen, performanceorientierten Marketingstrategie an Board. Der Fokus liegt auf SEO, Content Marketing und SEA.

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«Wir haben Dept als Schwergewicht wahrgenommen, das Team hat uns im Pitch sowohl operativ als auch strategisch überzeugt», sagt Ronald Fiedler, COO CT Cinetrade, zur Wahl der Zürcher Agentur.

Contexta findet: Ein echter Appenzeller trägt Rot

Contexta zeichnet verantwortlich für den Verpackungsrelaunch von Appenzeller Käse: vom Insight, über das Design bis hin zur Kampagne.

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Mehr als 60 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer entscheiden sich spontan vor dem Regal für einen Käse, der ihnen ins Auge sticht. Die beste Strategie, sie für sich zu gewinnen, heisst deshalb: auffallen und gefallen – im Kopf und im Regal.

Beim Top of Mind ist der Appenzeller Käse bereits herausragend unterwegs: Auf die Frage, welche Käsewerbung kennen Sie, nennen 30 Prozent die Appenzeller Werbung zuerst. Das ist mit Abstand der höchste Wert der Branche. Auch beim Gefallen schneidet die Appenzeller Werbung weit über Benchmark ab.

Nun hat sich Contexta an die Verpackung des Appenzeller Käses gemacht. Noch stärker im Regal auffallen war das Ziel. Und zwar mit einem Hingucker, der glaubwürdig aus der Marke entspringt und keinesfalls flüchtig opportunistisch ist. Entstanden ist das Motto «Ein echter Appenzeller trägt Rot», das sich von der Verpackung bis zur Relaunch-Kampagne durchzieht.

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Das neue Design wurde in einer aufwändigen POS-Marktforschung auf seine Wirkung getestet. «Die POS-Research ist vielversprechend. Zusammen mit der neuen Kampagne sind wir überzeugt, dass unser Verpackungsrelaunch zu mehr Absatz führt», sagt Rudolf Hegg, Leiter Verkaufsförderung und Marketing der Sortenorganisation Appenzeller Käse. «Alle unsere Detailhandelspartner in der Schweiz machen mit. So schaffen wir ein konsistentes Markenerlebnis am Point of Sale.»

Die Kampagne startet am 30. März und dauert bis 17. Mai. Die Kampagne mit dem Leitmedium TV wird unterstützt von OOH, POS digitale Screens und Social Media.

 

Verantwortlich bei SO Appenzeller Käse: Rudolf Hegg (Leiter Verkaufsförderung und Marekting). Verantwortliche Lead-Agentur: Contexta. Media: Mediasschneider Bern. Produktion: Stories; Regie: Michael Fueter, Kamera: Pascal Walder, Producer: Karl Wenz/Michèle Seligmann, Ausstattung: Robin Fessel & Team, Styling: EmilieFischer, Sound-Design: Luca Brügger, Musik: Spacetrain. Foodstylist: Thierry Fuchs. Verantwortlich für Foto: Caspar Martig (Fotograf), Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung).

Denner dankt den Mitarbeitenden – in aller Öffentlichkeit

Auch dank dem Einsatz der Denner-Mitarbeitenden muss sich die Schweiz keine Sorge um die Lebensmittel-Versorgung machen. Um ihnen zu danken, hat Rod Kommunikation eine Kampagne entwickelt.

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Man kann sich dieser Tage Sorgen über viele Dinge machen. Dass uns die Lebensmittel und Hygieneartikel ausgehen könnten, gehört allerding nicht dazu. Dass dem so ist und bleibt, haben wir auch dem Einsatz der Denner-Mitarbeitenden zu verdanken. Dafür verdienen sie Respekt und Applaus. Und dieser wird ihnen nun in der Kampagne von Denner zuteil – und zwar in aller Öffentlichkeit.

Kassiererinnen und Kassierer, LkW-Fahrende, Logistiker, Putzpersonal – alle, die bei Denner dafür sorgen, dass die Kundinnen und Kunden jeden Tag wieder aufs Neue vor vollen Regalen stehen können, leisten durch die erschwerten Bedingungen, die durch den Coronavirus aktuell herrschen, einen äusserst wichtigen Beitrag zur Überwindung dieser Krise. Das verdient nicht nur den Dank der Geschäftsleitung, sondern der ganzen Bevölkerung.

Denner CEO Mario Irminger: «Unsere Mitarbeitenden leisten in aussergewöhnlichen Zeiten Aussergewöhnliches. Sie leisten jeden Tag einen enorm wichtigen Beitrag, damit die Schweizer Bevölkerung weiterhin mit Lebensmitteln und den wichtigsten Produkten des Alltagslebens versorgt werden können. Dafür verdienen Sie unseren Respekt und unseren Dank. Und zwar jede und jeder einzelne von ihnen. Deshalb wollten wir ihnen namentlich danken, und zwar so, dass unsere Kundinnen und Kunden sehen, wie viele von unseren Mitarbeitenden für sie jeden Tag zur Arbeit gehen.»

Unter dem Motto «Dank mir hat’s für alle genug» nennt die Kampagne auf Online- Plattformen, in Social-Medias, TV-Spots usw. jede und jeden einzelnen Mitarbeitenden von Denner beim Namen, um der Kundschaft vor Augen zu führen, wie viele Leute täglich für sie im Einsatz stehen. Gleichzeitig soll die Kampagne die Kundinnen und Kunden von Denner daran erinnern, die Hygiene-Vorschriften und Sicherheitsabstände in den Filialen einzuhalten, um das Personal bestmöglich zu schützen.

 

Verantwortlich bei Denner: Rémy Müller, Leiter Marketingkommunikation & E-Commerce, Pascal Trütsch, Stv. Leiter Marketingkommunikation, Heidi Bürke, Product Manager Internet. Kreation und Umsetzung: Rod Kommunikation. Produktion: TVision, Detail. Media: JBW Media.

Kampagne kämpft gegen Corona-Ignoranz

Die neue Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!» setzt sich mit klaren Botschaften und in unmissverständlicher Sprache gegen die Verbreitung des neuen Corona-Virus ein.

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Überall auf der Welt versuchen bekanntlich engagierte Menschen, die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. Nicht nur in Spitälern, Arztpraxen und anderen sozialen Einrichtungen. Jeder, der zuhause bleibt und «social distancing» übt, übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft. Dennoch gibt es noch immer viele, die dem Aufruf des Bundesamtes für Gesundheit BAG nicht folgen. Sie feiern Corona-Partys, treffen sich zum Fussball-Training oder laden zu Kindergeburtstagen ein. Damit treiben sie die Ausbreitung des Virus massgeblich voran und laufen kopfvoran «mit Leichtsinn und Gedankenlosigkeit in die Katastrophe hinein», sagen die Initianten der Kampagne. Denn dieses asoziale Verhalten gefährdet nicht nur die Gesundheit von älteren Menschen und Risikogruppen. Es bringt das gesamte Gesundheitssystem an seine Grenzen.

Auch Menschen, die nicht an dem Corona-Virus erkranken, können so dem Leichtsinn zum Opfer fallen.

Hinter der Kampagne mit zurzeit neun Motiven steht die Interessengemeinschaft COVID-19 aus den beiden Art-Workern Markus Reichenbach, Bern, Remo Gmür, Wollerau SZ, dem Texter Georg Baumewerd, Bern – sowie einem Politiker, der im Hintergrund bleiben möchte.

Mit seiner Agentur für Marketing, Konzept und Design, Apple & Lime, bedient Gmür alle Socialmedia-Känäle, inklusive Website Sei-kein-arsch.ch, wo man alle Motive auch gratis runterladen kann. Die knallig bunte Kampagne auf Instagram und Facebook soll Klarheit verschaffen: Jeder der sein Haus verlässt und die Sicherheitshinweise des Bundes missachtet, bringt damit alle in Gefahr.

Ein Blog klärt über die Folgen des eigenen Handelns auf und motiviert mit unmissverständlichen Worten, sich für seine Mitmenschen einzu- setzen: «Sei kein Arsch. Bleib zuhause.»

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Jeff lanciert digitalen Film-Concierge für Filmo

Jeff begleitet das Projekt «Filmo» der Solothurner Filmtage seit Beginn kommunikativ und kreierte neben der aktuellsten Kampagne den digitalen Film-Concierge – ein Tool, das dem Nutzer den passenden Filmtipp ganz nach individueller Laune und persönlichem Gusto liefert.

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Gerade jetzt, da jeder viel Zeit zu Hause verbringen muss, ist die Lust auf einen entspannten Filmabend gross. Diese kann aber schnell in Frust enden, während man sich durch das schier endlose Angebot der Video-On-Demand Plattformen klickt ohne zu einem Entscheid zu kommen. Hier schafft der neue Filmo Film-Concierge nun Abhilfe, indem er einem massgeschneiderte Tipps liefert.

«Das Stöbern in VoD-Katalogen macht grossen Spass. Doch im Schlaraffenland des audiovisuellen Angebots entstehen manchmal Entscheidungsblockaden. Wir möchten es gar nicht so weit kommen lassen», erklärt Filmo-Projektleiter Florian Leupin der Solothurner Filmtage. «Nach vier Staffeln und aktuell 39 online verfügbaren Schweizer Filmklassikern schien es uns an der Zeit, einen so spielerischen wie praktischen Wegweiser durch den Filmo-Katalog zu entwickeln.» So kann man sich nun auf der Filmo-Website im Quiz-Stil durch wenige Fragen klicken – und erhält sogleich einen persönlichen Filmtipp geliefert.

Auch für die aktuelle Online-Kampagne rund um den Film-Concierge zeichnet Jeff verantwortlich und setzt dabei auf Schlagworte und Gegensätze, die die Vielseitigkeit des Schweizer Films aufzeigen – und durch ihre Gegenüberstellung gleich dazu anregen, einen Film ganz nach individuellem Geschmack zu entdecken.

 

Schweizer Filme neu entdecken

2019 lancierten die Solothurner Filmtage mit Filmo die erste Online-Edition des Schweizer Films. Ermöglicht wird das Pionierprojekt von Engagement Migros, dem Förderfonds der Migros-Gruppe. Filmo bringt Schlüsselwerke des Schweizer Films auf bestehende VoD-Plattformen. Die Filme können bei Teleclub On Demand, Apple TV, Sky, Upc On Demand und Cinefile.ch gestreamt oder gekauft werden. Die Edition wird laufend ausgebaut und ist in drei Landessprachen verfügbar. Die 5. Staffel von Filmo erscheint am 7. Mai 2020, die 6. Staffel am 20. August 2020.

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Verantwortlich bei Filmo: Anita Hugi (Direktion Solothurner Filmtage); Florian Leupin (Project Lead). Verantwortlich bei Jeff Zürich: Olivier Mächler, Marina Hagen (Project Lead); Joel Schuler (Project Manager); Leonie Moeri (Copy); Laura Haas (Graphic Design). Verantwortlich bei Deimos: Peter Mohn, Nina Heyder (Project Lead). Verantwortlich bei Original Versionz: Anke Höppner, Tim Hanschmidt. Verantwortlich bei Tonstudio Z: Renzo d’Alberto.

Intergraf Kongress: Die Zukunft von Print gestalten

An einer internationalen Tagung über die Chancen der gedruckten Sache wiesen die Vortragenden auf einen vielfältigen Markt hin, der sich jedoch stark ändert, weshalb ein Kopieren erfolgreicher Marktmodelle nicht genügt. Es gilt mehrere Aspekte zu berücksichtigen und die Folgen unter einen Hut zu bringen. Hannes Zaugg über seine Key-Takeaways von der Intergraf Brüssel.

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Intergraf-Präsident Cees Verweij stellt fest, dass die Politik das Überleben von Print mitbestimmt.

 

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern kamen Ende Februar nach Brüssel, um sich an der Intergraf-Tagung über die Zukunftsmöglichkeiten der Druckindustrie ins Bild zu setzen. Intergraf ist die europäische Verbindung für die Landesverbände, in welchen die grafischen Unternehmen organisiert sind. Durch ihre internationale Kontakte konnte die Veranstalterin sieben kompetente Referentinnen und Referenten sowie vier involvierte Personen für die Panel-Diskussion aufbieten, die ganz verschiedene Sichtweisen einer realisierbaren Vision abdecken und so gemeinsam ein gutes Bild von der Printzukunft skizzieren konnten.

 

Mehr Nachhaltigkeit und ein neues Geschäftsmodell

Ein Kernpunkt bei allen Überlegungen ist die Nachhaltigkeit, welche auch für die Europäische Gemeinschaft (EU) in Form der zirkularen Produktion ein zentrales Anliegen ist, wie Emmanuelle Marie gleich zu Beginn erläuterte, die bei der EU als Teamchefin zuständig ist für mehr Nachhaltigkeit in der Produktion. Ihr Ziel sind effiziente Produktionszyklen, die bis 2050 erreicht werden sollen. Um die nachhaltige Produktion zu fördern, werden seit vielen Jahren sogenannte Eurolabels vergeben, die auch für Drucksachen gelten. Die Kriterien dazu werden momentan überarbeitet, um der aktuellen Situation gerecht zu werden und in den übergeordneten Rahmen des Green Deals zu passen, welcher von der Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen Ende letzten Jahres lanciert wurde. Intergraf wird bei diesen Arbeiten miteinbezogen, sie vertritt die grafische Industrie.

Ein nächster Aspekt trägt Sean Smyth vor, er hat bei einer Studie mitgearbeitet, die sich mit der Zukunft des kommerziellen Druckens befasst. Dieser Markt hat sich in den letzten fünf Jahren um 12,5% verkleinert, seine Forschung sieht Direct Mails sowie Manuals und Tickets/Coupons als die einzigen Printbereiche, die noch zunehmen werden. Was sich auch weiter verändert, ist die Art des Druckens: Smyth rechnet mit einer weiteren Zunahme des privaten Druckens. Wenn sich die Rahmenbedingungen dermassen verschieben, bleibt dem kommerziellen Drucker einzig die Straffung seines Workflows, folgert Smyth, um die Ertragssituation zu verbessern, was zu attraktiveren Preisen für die Kunden führt und dem Unternehmer zu einem anständigen Verdienst verhilft. Laut seiner Studie wird bei den Druckverfahren zudem eine Konsolidierung sichtbar, der Digitaldruck dürfte sich nicht mehr so stark verbreiten, das Offsetverfahren kann sich laut Studie auf dem heutigen Niveau halten.

 

Weniger Werbung, dafür mehr Wirkung

Wer den Blick in die Druckzukunft wagt, kann dies nicht ohne Auftraggeber tun. Jo Van de Weghe ist der Marketing- und Verkaufsdirektor von Symenta. Das Unternehmen erledigt für die Colruyt-Gruppe, dem grössten Detailhandel-Konzern Belgiens, das Document-Management und hat damit den Workflow im Griff. Im Marketing-Prozess verfolgen sie primär eine Verbesserung mit dem Ziel, den Kunden das beste Angebot zu präsentieren. Dies geschah bisher in Form von Coupon-Broschüren, einem 32-seitigen Werbemittel, das in einer Auflage von 2,4 Millionen Exemplaren gedruckt und den Zeitungen beigelegt wurde. Heute sind dies noch Broschüren mit vier Seiten, in denen 30, auf die Kaufgewohnheiten des Kunden abgestimmte Angebote platziert sind, die nun persönlich adressiert per Post verschickt werden. Dadurch wird viel bedrucktes Papier aber auch viel Geld gespart. Heute werden so 2 Prozent mehr Haushalte bedient. Was aber noch wichtiger ist: die Kunden lösen 30% mehr Coupons ein, was zu einer Umsatzsteigerung von 6 Prozent führte.

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Jo Van De Weghe: Der Konsument will weniger Werbung und mehr Nutzen.

 

Die Werbung ist auf diese Weise auch nachhaltiger geworden: insgesamt werden 3600 Tonnen weniger Drucksachen produziert, was pro Haushalt 4 Kilogramm ausmacht. Heute kaufen die Kunden effizienter ein dank einer Werbung, die besser akzeptiert ist.  Für Van de Weghe beginnt der Weg zur Personalisierung und Individualisierung mit der allgemeinen Verteilung in alle Haushalte, durch die Segmentierung von Kundendaten wird ein erster Schritt gemacht in Form einer präziseren Verteilung, diese wird in einem zweiten Schritt verfeinert durch Einbezug der Kaufgewohnheiten – als weitere Segmentierung – und endet im dritten Schritt mit dem individuellen Angebot für jeden einzelnen Kunden, das ihm persönlich zugestellt wird.

Um ein solch persönliches Angebot zusammenzustellen, müssen die Faktoren für den Kaufentscheid in einem Life Cycle Assessment (LCA) erhoben werden, fordert Jannick Schmidt, Berater und Dozent an der dänischen Universität Aalborg. Der Kaufprozess ist zwar überall ähnlich, doch darf Gleiches nur mit Gleichem verglichen werden. Aus langjähriger Erfahrung weiss er, dass bei solchen Erhebungen viele Fragen unklar beantwortet werden, weil Emotionen mitspielen. Sie halten deshalb einer detaillierteren und neutraleren Untersuchung nicht stand. Und so betrachtet sieht das im Unternehmen geplante Ergebnis anders aus als das vom Kunden gefühlte Resultat, welches mittels Assessment erhoben wird.

Wenn diese These auf Ecolabels übertragen wird, erweisen sich diese in Wirklichkeit als mehr oder weniger wertlos, meint Schmidt. Als Beispiel nimmt er die grafische Industrie, wo Firmen sich mit dem Gebrauch von Papier aus zertifiziertem Holz auszeichnen. Doch ein effizienter Lebenszyklus ist für rezyklierbare Papiere nicht nachweisbar, vor allem weil Ölfarben kaum mehr schaden als Biofarben, stellt der LCA-Berater fest.

 

Von Hannes Zaugg

BAG und Rod lancieren Solidaritätskampagne «Gemeinsam»

Das Bundesamt für Gesundheit BAG und Rod Kommunikation haben mehr als fünfzig Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Unterhaltung für die Solidaritätskampagne «Gemeinsam» aktiviert.

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Die Kampagne «So schützen wir uns» zu den Hygiene- und Verhaltensregeln gegen das neue Coronavirus geht in eine neue Phase. Das Bundesamt für Gesundheit BAG lancierte in Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur vergangenes Wochenende über die sozialen Medien den Aufruf, solidarisch zu sein und verantwortlich zu handeln.

Die Kampagne, die von Bundesrat Alain Berset über Instagram und Facebook lanciert wurde, zog schnell weite Kreise und erreichte nach ersten Hochrechnungen, auch dank dem Engagement von Agenturen wie Picstars, Yxterix, Kingfluencers und Promokant, alleine auf Instagram eine organische Reichweite von mehr als 1,4 Millionen. Aus all den Statements, die jeweils mit dem Appell «Gemeinsam» beziehungsweise «Ensemble», «Insieme» oder «Together» beginnen, entsteht nun eine Bewegtbildkampagne, die sowohl im TV als auch in diversen Onlinemedien eingesetzt wird.

Neben im Alltag exponierten Personen wie Mitarbeitende von Migros und Coop und Pflegepersonal in Spitälern kommt in einer Langversion eine Vielzahl von Prominenten aus Wirtschaft, Medien, Sport, Kultur und Unterhaltung mit jeweils einem kurzen Statement zu Wort, wie alle in der Schweiz diese Krise gemeinsam möglichst schnell meistern können.

Für die Kampagne wurde ein Solidaritätssignet mit einem stilisierten Schweizerkreuz entwickelt, das sich aus dem Wort «Wir» in verschiedenen Sprachen wie Deutsch ,Französisch, Italienisch Rätoromanisch, Spanisch, Portugiesisch, Albanisch, Englisch, Serbisch, Türkisch, Arabisch, Kurdisch, Somalisch, Mandarin, Farsi und anderen zusammensetzt.

 

Bildungsanbieter stellen sich auf Boom bei Online-Kursen ein

Auch das Bildungsangebot in der Schweiz wird vom Coronavirus beeinflusst. Weil ein Grossteil der Menschen zu Hause bleiben muss, passen die Bildungsanbieter ihre Angebote der steigenden Nachfrage nach Online-Kursen an. Einige waren vorher schon auf Schulungen übers Internet ausgerichtet, andere ziehen nun nach.

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Die Klubschule der Migros beispielsweise musste ihren Präsenzunterricht einstellen. Die nach eigenen Angaben grösste Bildungsstätte für Erwachsene der Schweiz kann aber auf ein bereits etabliertes Online-Angebot zählen, das 2016 unter dem Namen «Online Academy» lanciert wurde. Dass dieses derzeit boomt, erstaunt daher nicht.

«Seit dem vergangenen Wochenende ist das Volumen auf dieser Plattform um 50 Prozent gestiegen», sagte eine Migros-Sprecherin der Nachrichtenagentur AWP. Die bevorzugten Kurse seien zu Themen wie Excel oder Sprachen, wobei Deutsch, Englisch und Französisch besonders beliebt seien.

Die Mehrheit der Interessierten habe bisher zur Altersgruppe der 25- bis 34-jährigen gehört, mittlerweile steige aber auch die Nachfrage seitens der Risikogruppe der über 65-jährigen signifikant.

 

Nachfrage zusammengebrochen

Auch der Anbieter Homestudies.ch verzeichnet derzeit einen grösseren Andrang. In den vergangenen beiden Wochen habe die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr beträchtlich zugenommen, hiess es beim Unternehmen mit Sitz in Oberglatt.

Man verfüge aber über genügend Kapazitäten und auch Lehrkräfte, um weiter zu wachsen. Homestudies.ch geht davon aus, dass unter den ebenfalls vorwiegend erwachsenen Teilnehmern von Sprachkursen auch Eltern sind, die ihre Sprösslinge beim Schulunterricht unterstützen möchten.

 

Online-Nachzügler müssen sich anpassen

Andere Ausbildner mussten dagegen ein Internetangebot zuerst aufbauen, wie etwa Futurekids. Diese Schule unterrichtet Informatik und Robotik für Jugendliche zwischen 5 und 16 Jahren. «Wir haben bei Null angefangen und bieten mittlerweile rund zehn Online-Kurse pro Tag an», so Tristan Jaquier, einer der Verantwortlichen des Unternehmens.

Diese seien in der ersten Woche von etwa 35 Schülern besucht worden. Zum Vergleich: Zu den wöchentlichen Präsenzkursen kämen rund 300 Schüler und für die nun abgesagten Ferienkurse seien etwa 300 Schüler erwartet worden.

Auch der Inhalt der Kurse wurde angepasst, da es nicht möglich ist, die für den Bereich Robotik benötigten Materialien online zu übermitteln. Ausserdem sei die Instruktion von 5- bis 7-jährigen Kindern über das Internet schwierig, erklärte Jaquier.

Deshalb liege der Fokus jetzt auf dem Bereich Programmierung mit Blick auf die Altersgruppe von 8 bis 18 Jahren. Diese werde während Einheiten zu zwei Stunden in kleinen Gruppen vermittelt.

 

Apprentus muss umstellen

Auch die gemeinschaftliche Webseite Apprentus musste sich an die neue Lage anpassen. Das Onlineportal ist in Belgien, Frankreich und der Schweiz aktiv. Bisher wurden dort Kurse für zu Hause mit Lehrern in Genf und Lausanne vermittelt. Die Nachfrage danach sei in den letzten zwei Wochen aber massiv zusammengebrochen, erklärt Apprentus-Chef Gaëtan Deremince.

«Wir haben nun bei unseren Lehrern eine Kampagne lanciert mit dem Ziel, dass diese ihre Kurse per Webcam abhalten.» In der Folge sei auch die Internetseite entsprechend angepasst worden.
Und der Erfolg stelle sich bereits ein. Seit einer Woche steige die Nachfrage nach bestimmten Online-Kursen stetig, sei es nach schulischen Fächern wie Mathematik, Physik oder Chemie oder nach musikalischen wie Gesang oder Instrumentalunterricht. Deremince geht davon aus, dass auch nach einem Abflauen der Pandemie die Nachfrage nach Online-Unterrichtsformen bestehen bleiben wird.(Claire Kostmann/AWP/SDA)

Nicolo Paganini wird neuer Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands

Die Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbands hat am Freitag per E-Voting den St. Galler Nationalrat Nicolo Paganini zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Dominique de Buman an, der von 2009 bis 2020 im Amt war. Ebenfalls gewählt wurden die Mitglieder des Vorstands sowie des Ausschusses.

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Aufgrund des Corona-Lockdowns konnte die ausserordentliche STV-Generalversammlung nicht in physischer Form durchgeführt werden. Die Mitglieder wurden daher dazu aufgerufen, den neuen Präsidenten mittels E-Voting zu wählen.

Paganini, noch bis zum 31. März 2020 als Direktor der Genossenschaft Olma Messen St. Gallen im Amt, sitzt seit März 2018 für den Kanton St. Gallen im Nationalrat. Er ist Mitglied im Fraktionsvorstand der Mitte-Fraktion CVP-EVP-BDP, der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie, der Geschäftsprüfungskommission (GPK-N) sowie der Gerichtskommission (GK). Sein Amt als STV-Präsident tritt der 53-jährige per sofort an.

 

Vorstand neu aufgestellt

Im vergangenen August wurde entschieden, den STV-Vorstand zu vergrössern, um damit einen stärkeren Austausch unter den wichtigsten Schweizer Touristikern sowie mit politischen Vertretern herzustellen. Per E-Voting wurden folgende Vorstandsmitglieder gewählt:

  • Davide Codoni (Direktor Swiss Snowsports)
  • Damian Constantin (Präsident RDK)
  • Jacqueline de Quattro (Nationalrätin FDP)
  • Stephan Kurmann (Beauftragter IG Parahotellerie Schweiz)
  • Leonie Liesch (Präsidentin Verband Schweizer Tourismusmanager VSTM)
  • Claude Meier (Direktor HotellerieSuisse)
  • Tina Müller (Stv. Geschäftsleiterin Netzwerk Schweizer Pärke)
  • Sepp Odermatt (Direktor a.i. Seilbahnen Schweiz)
  • Casimir Platzer  (Präsident GastroSuisse)
  • Stefan Schulthess (Direktor Verband Schweizerischer Schifffahrtsunternehmen VSSU)
  • Hans Stöckli (Ständeratspräsident SP) sowie Ueli Stückelberger (Direktor Verband öffentlicher Verkehr)

 

Wahl des Ausschusses

Als strategisches Führungsorgan des Verbands fungiert neu der «Ausschuss», der aus sechs Mitgliedern des Vorstands sowie dem Präsidenten besteht. In den Ausschuss wurden gewählt:

  • Damian Constantin (Präsident RDK)
  • Stephan Kurmann (Beauftragter IG Parahotellerie Schweiz)
  • Claude Meier (Direktor HotellerieSuisse)
  • Sepp Odermatt (Direktor a.i., Seilbahnen Schweiz)
  • Casimir Platzer (Präsident GastroSuisse)
  • Ueli Stückelberger (Direktor Verband öffentlicher Verkehr)

ProSiebenSat.1 trennt sich von Konzernchef Conze

Nach monatelangen Führungsquerelen wechselt der deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 seinen Konzernchef Max Conze aus. Der Manager, der zuletzt zunehmend in die Kritik geraten war, werde das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte ProSiebenSat.1 am Donnerstagabend mit.

ProSiebenSat1

Das habe der Verwaltungsrat beschlossen, hiess es weiter. Conze war erst vor knapp zwei Jahren als Nachfolger des umstrittenen Thomas Ebeling vom britischen Staubsaugerhersteller Dyson geholt worden. Nun soll Finanzchef Rainer Beaujean zusätzlich als Konzernchef fungieren. Der Wechsel an der Spitze bringt auch neue Akzente in der Strategie mit sich: Künftig soll wieder das Kerngeschäft mit Fernsehen und Unterhaltung im Mittelpunkt stehen, die Startup-Beteiligungen will ProSiebenSat.1 nach und nach verkaufen.

 

Weniger Konzernleitungsmitglieder

Der Streit in der Führung von ProSiebenSat.1 war vor wenigen Wochen eskaliert, als der stellvertretende Konzernchef Conrad Albert nach 15 Jahren im Unternehmen wegen kritischer Äusserungen gehen musste. Der Medienpolitik-Experte hatte in einem Interview von einer «Vorstands-Soap-Opera» gesprochen und klar gemacht, dass er seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag unter der Ägide von Conze nicht verlängern wolle. In Conzes Amtszeit war die Geschäftsleitung damit von sechs auf zwei Mitglieder geschrumpft. Der 51-jährige Beaujean war erst im Juli 2019 vom Verpackungskonzern Gerresheimer gekommen. Dort war er – wie vorher bei T-Online – vom Finanzvorstand zum Konzernchef aufgestiegen.

Die Geschäftsleitung von ProSiebenSat.1 wird nun wieder aufgestockt. Wolfgang Link, der seit 2009 im Konzern arbeitet und lange das Deutschland-Geschäft leitete, übernimmt das Unterhaltungsressort. Er steht für Formate wie «The Masked Singer» und «The Voice of Germany». Zudem rückt Personalchefin Christine Scheffler in das Führungsgremium auf.

 

Neuausrichtung der Firmenstrategie

Die Beteiligungen an Startups und anderen Internet-Firmen, die mit Fernsehwerbung auf den eigenen Kanälen hochgepäppelt wurden, sollen dagegen «zu gegebener Zeit veräussert werden», hiess es. Conze hatte erst vor kurzem dem amerikanischen App-Entwickler Meet Group für 500 Millionen Dollar hinzugekauft und wollte zusammen mit den bestehenden Beteiligungen Parship und ElitePartner einen führenden Anbieter im Online-Dating-Markt schmieden. An der Tochter NuCom, in der die jungen Unternehmen gebündelt sind, ist auch der Finanzinvestor General Atlantic beteiligt. (SDA)

Adobe Digital Trends 2020: Marken mit CX-Fokus sind dreimal erfolgreicher

Das bestmögliche Kundenerlebnis zu liefern, gehört inzwischen in nahezu allen Branchen zur Pflicht, will man im Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren. Für die Unternehmen ist ein kundenorientierter Ansatz daher längst entscheidend für den Geschäftserfolg. Wie wichtig die Customer Experience (CX) wirklich sein kann, zeigt die aktuelle Studie «Digitale Trends 2020» von Adobe.

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Das Marktforschungsinstitut Econsultancy hat die Studie bereits im zehnten Jahr im Auftrag von Adobe durchgeführt. Den Erkenntnissen zufolge haben Marken mit einem klaren CX-Fokus gegenüber ihren Konkurrenten eine drei Mal so hohe Wahrscheinlichkeit, ihre Geschäftsziele zu übertreffen.

 

Anspruch und Wirklichkeit liegen beim Kundenerlebnis erheblich auseinander

Die grosse Bedeutung der erlebnisorientierten Kundenansprache haben die Marken in Europa erkannt. Gemäss der Studie sehen nahezu ein Viertel (22 Prozent) von ihnen in der CX-Optimierung die grössten Geschäftspotenziale für 2020. Vor allem in Skandinavien (26 Prozent), Frankreich (25 Prozent) und Grossbritannien (24 Prozent) ist der CX-Fokus stark ausgeprägt.

In vielen anderen europäischen Ländern gehen Anspruch und Wirklichkeit im Customer Experience Management (CXM) jedoch nach wie vor erheblich auseinander. Nur rund jede zehnte Marke in Europa (9 Prozent) würde ihre CX-Entwicklung selbst als sehr weit fortgeschritten» bezeichnen. Da besteht Handlungsbedarf.

 

Im Fokus: Neue Datenstrategien für mehr Transparenz

Grundsätzlich gilt: Wer begeisternde Kundenerlebnisse schaffen möchte, benötigt eine gute Datengrundlage. Im Vergleich zu Unternehmen in anderen Regionen zeigen in Europa daher auch 36 Prozent mehr Marken grosses Interesse an Daten mit Fokus auf Einzelpersonen. Vor allem Frankreich und die skandinavischen Länder investieren verstärkt in Daten aus erster Hand.

Klar ist aber auch: Gerade heute ist es wichtig wie nie, die Privatsphäre der Kunden zu respektieren. Die Unternehmen in Deutschland sind wohl auch deshalb noch ein wenig zögerlich, was neue, auf Zustimmung der Kunden basierende Strategien angeht. Nur eine von zehn deutschen Marken nutzt diese Möglichkeit bereits für ihre Kundenansprache.

 

KI entwickelt sich zur Trumpfkarte für gezielte und personalisierte Kundenerlebnisse

Viele Marken können ein Lied davon singen: CXM frisst mitunter enorm viel Zeit und Ressourcen. Und genau an dieser Stelle kommt Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel: Knapp jedes fünfte Unternehmen in Europa (18 Prozent) nutzt bereits KI, um Daten und Content für begeisternde Kundenerlebnisse zusammenzubringen. Einen Hauptschwerpunkt für 2020 sehen 28 Prozent der europäischen Unternehmen insbesondere im Targeting und in der Personalisierung, um das Kundenerlebnis für die digitale Zielgruppe zu optimieren. Wie das konkret aussehen kann, zeigt nicht zuletzt der Schweizer Telekommunikationsanbieter Swisscom mit seinem KI-Workflow.

 

Eine wichtige Aufgabe in 2020: Talente gewinnen und an sich binden

Neben den richtigen Daten und Technologien wird es für Europas Marken in 2020 vor allem um die richtigen Mitarbeiter gehen. Nahezu jedes fünfte CX-Unternehmen (18 Prozent) sieht in der Gewinnung und Bindung von Talenten in CX-bezogenen Bereichen eine der wichtigsten Aufgaben. Europaweit ist zudem mehr als jede vierte Marke (29 Prozent) davon überzeugt, dass sie durch den Fachkräftemangel daran gehindert wird, erfolgreiche digitale Kundenerlebnisse zu schaffen. Um die digitale Kompetenzlücke zu schliessen, insbesondere im Bereich der KI und des maschinellen Lernens, müssen Marken einen agilen Ansatz für die Weiterbildung verfolgen, der sich an einer langfristigen Geschäftsstrategie orientiert, von oben nach unten fliesst und sich über die gesamte Organisation erstreckt.

Werbewoche.ch publiziert ausgewählte Fachbeiträge von Adobe im Rahmen einer Medienpartnerschaft. Weitere Digitale Trends 2020 stellt Adobe im Studien-Report kostenfrei zur Verfügung.

TX Group zahlt trotz Kurzarbeit vollen Lohn

Die TX Group stellt sich auf eine «längere Phase mit noch umfassenderer Kurzarbeit» ein. Um die Nachteile für die Belegschaft zu reduzieren, will das Unternehmen trotz Kurzarbeit weiterhin den vollen Lohn zahlen, zumindest bis Ende Juni.

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Es gebe leider nicht Anlass zur Hoffnung, dass man rasch zur Normalität zurückkehren könne, teilte die TX Group am Freitag mit. Das bedeute, dass sich die TX Group auf eine längere Phase mit noch umfassenderer Kurzarbeit einstellen müsse.

Um den wirtschaftlichen Schaden für die Mitarbeitenden gering zu halten, habe das Unternehmen entschieden, die 80 Prozent Kurzarbeitsentschädigung durch die Arbeitslosenversicherung auf 100 Prozent auszugleichen. «Freiwillig und vorerst beschränkt bis Ende Juni», wie das Unternehmen schreibt. Was dann kommt, ist offen.

 

Verzicht auf Gewinnbeteiligung

Gleichzeitig hätten die Geschäftsleitung der TX Group und die Geschäftsführer der vier Unternehmen Tamedia, Goldbach, 20 Minuten und TX Markets entschieden, auf einen allfälligen Anspruch aus dem so genannten «Unternehmensleitungs-Gewinnbeteiligungsprogramm» für das laufende Jahr zu verzichten, unabhängig davon wie es weitergehe.

Die Ankündigung, Kurzarbeit einzuführen, hatte bei der Belegschaft der TX Group grossen Unmut ausgelöst. In einem offenen Brief forderten die Angestellten, dass auch die Geschäftsleitung einen Sparbeitrag in dieser Krise leisten solle. (SDA)

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