CH Media zieht Start von PilatusToday um eine Woche vor

Das Zentralschweizer Newsportal PilatusToday wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie massiv gestiegenen Nachfrage nach zeitnaher Information früher als geplant lanciert. Seit Mittwoch, 25. März, bedient die konvergente Newsredaktion von Radio Pilatus und Tele 1 die UserInnen täglich und rund um die Uhr mit News, Services und Unterhaltung aus ihrer Region.

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Das regionale Newsportal PilatusToday geht heute live und startet somit eine Woche früher als geplant. «CH Media ist als privates Unternehmen nah am Markt und spürt diesen nicht nur, sondern handelt entsprechend. Wir können sehr schnell auf sich verändernde Umstände reagieren – daher lancieren wir PilatusToday bereits heute», so Florian Wanner, Leiter Radio CH Media, in einer Mitteilung.

Durch PilatusToday werden die bereits bestehenden journalistischen Angebote von Radio Pilatus und Tele 1 um ein digitales Newsportal ergänzt. Nach der erfolgreichen Entwicklung von FM1Today in der Ostschweiz sei die Expansion in die Zentralschweiz ein konsequenter Schritt in Richtung Digitalisierung, so CH Media in der Mitteilung weiter.

Hinter dem neuen Newsportal steckt ein frisch rekrutiertes Team von mehr als zehn Redaktorinnen und Redaktoren, die Hand in Hand mit der trimedialen Zentralschweizer Regionalredaktion zusammenarbeitet. Die Leitung des neuen Teams übernimmt Yanik Probst. Er berichtet in seiner Funktion an Matthias Oetterli, welcher die trimediale Redaktion in der Zentralschweiz leitet.

Das erweiterte Redaktionsteam kreiert und bereitet aktuelle Inhalte trimedial auf und macht sie via PilatusToday den Zentralschweizerinnen und Zentralschweizern in Echtzeit zugänglich. «Das CH Media-Erfolgsmodell FM1Today in der Ostschweiz zeigt, dass das Interesse an regionalen und lokalen News ungebrochen ist. Gerade junge und mobile Menschen wollen wissen, was in ihrer Region passiert», sagt Christian Ortner, Leiter Digital TV Regional und Radio.

PilatusToday geht am 25. März 2020 live und ist via Desktop und App (Google Play & Apple Store) verfügbar. Die Lancierung wurde im Herbst 2019 angekündigt (Werbewoche.ch berichtete).

Jung von Matt/brand identity realisiert Name und Auftritt für Foresense

Die Universität St.Gallen hat ein internationales Flagship-Programm implementiert, das ab September 2020 jährlich stattfinden wird. Jung von Matt/brand hat die Identität und die Kommunikationsmittel für Foresense entwickelt.

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Die Executive School of Management, Technology and Law ist die Organisation für Weiterbildung an der Universität St.Gallen. An der Spitze ihres Portfolios an Weiterbildungen steht ab Herbst Foresense. In diesem dreitägigen Programm inspirieren sich erstklassige Speaker und ausgewählte Gäste gegenseitig zum Um- und Neudenken. «Foresense bietet internationalen Top-Führungskräften ein tiefes Verständnis für die sich verändernde Welt, in der sie agieren», sagt Dr. Bettina Hartmann, Director von Foresense, «Das Programm bietet Zugang zu Wissen, Instrumenten und Netzwerken, um einen langfristigen, nachhaltigen Wert für Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.»

Jung von Matt/brand identity hat gemeinsam mit dem Foresense-Team die Positionierung des Events, den Name und den Auftritt erarbeitet. Die Website und weitere Kommunikationsmittel bis hin zu Give-Aways werden ebenfalls durch die Agentur erstellt.

 

Von Mindset-Shifts und disruptiver Bildwelt

Der entwickelte Auftritt soll die Ambition und Wertigkeit des neuen Programms vermitteln und eine Wiedererkennung im Rahmen des bestehenden Corporate Designs der Universität garantieren. Der Markenname bringt die zukunftsweisende Ausrichtung zum Ausdruck und den Anspruch an Sinnhaftigkeit. Der angestrebte «Mindset-Shift» zieht sich durch das gesamte Design von Foresense: eine gezeichnete Wortmarke, die disruptive Bildwelt und das Zusammenspiel von klassischer Typografie mit skizzenhaften Gestaltungselementen sollen die Idee der Veränderung von Denkmustern betonen. Als Einladung für den Launch des Programms fungiert ein personalisiertes Notizbuch mit Leitfaden und Inspirations-Impulsen. Jung von Matt/brand identity hat für Foresense zudem ein Promo-Faltposter realisiert sowie Briefschaften, eine Website und Newsletter.

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Verantwortlich bei der Executive School der Universität St.Gallen: Dr. Bettina Hartmann (Director); Friederike Rieder (Head of Marketing); Dr. Rachel Brooks (Business Development); Julio Prina (Head of Innovation). Verantwortlich bei Jung von Matt/brand identity: Julius Jäger (Gesamtverantwortung, Strategie & Beratung); Roman Imhof (Lead Design); Loraine Olalia (Digital Design).

Mondovino und Freundliche Grüsse führen Online Apéro auf Facebook ein

Bedingt durch die aktuelle Lage führt Mondovino für seine Mitglieder auf Facebook kurzerhand den Online Apéro ein. Freundliche Grüsse hat die Umsetzung auf Social Media unterstützt.

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Bis auf Weiteres gibt es keine Möglichkeit, sich zum Apéro in seiner Lieblingsbar zu treffen. Der Coop-Weinclub Mondovino motiviert mit verschiedenen Tipps dazu, den Apéro einfach ins Internet zu verlagern.

Auf der Facebook-Page von Mondovino werden seit letztem Freitag in einer neuen Post-Serie Tipps zum perfekten Online-Apéro vorgestellt. Die Community erfährt dabei unter anderem, wie man eine perfekte Apéro-Stimmung erzeugen kann, obwohl man sich nur am Bildschirm sieht. Sei es durch gemeinsame Playlists, Snacks oder Motto-Apéros.

Die Inspiration zum Online Apéro stammt von der weltweiten Online-Community. Freundliche Grüsse hat die Idee aufgenommen und eine eigene Postserie für Mondovino ausgearbeitet. Seit Dezember 2018 betreut die Zürcher Agentur den Social Media Account des Weinclubs von Coop.

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Verantwortlich bei Coop: Julia Hoferer (Kampagnenverantwortliche); Alain Comment (Head Marketing Supercard und Kundenclubs). Verantwortlich bei Freundliche Grüsse: Pascal Deville, Samuel Textor, Manuela Brunner (Gesamtverantwortung); Annina Müggler, Jasmine Segginger (Beratung); Bernhard Brungs, Morris Lötscher (Text/Konzept); Alain Aebersold (Art Direction); Maude Mahrer (Grafik); Janine Sonderegger (Head of Content); Isabelle Schmid, Kathy Känzig (Social Media Management).

Zürcher Agentur Salz & Water verantwortet Launch von Taxly

Die junge Zürcher Kreativ- und Digitalagentur Salz & Water hat die Kampagne für die Steuererklärungsrevoluzzer von Taxly umgesetzt.

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Das Mandat für den KI-gestützten Service, der Steuererklärungen in unter zehn Minuten ermöglicht, erstreckt sich von der Konzeption über die Kreation bis hin zur Realisierung und Analyse der Kampagnenperformance. Die Kunden-KPIs wurden laut Mitteilung bereits um ein Vielfaches übertroffen.

Verantwortlich bei Taxly: Daniel Kershaw. Verantwortlich bei Salz & Water: Johannes von Gienanth, Alessio Rattazzi, Ala Ho, Meredith Suter, Apler Yagcioglu, Frédéric Praplan, Christian Schickler.

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Grüsse aus dem Homeoffice – Folge 8: Michi Frank, Goldbach

Auch Goldbach-CEO Michi Frank hat den Arbeitsplatz in die eigenen vier Wände verlagert. Im achten Teil der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» erklärt er, wie er die aktuelle Lage einschätzt und welche Rolle sein Hund Emilio in der Krise spielt.

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Michi Frank ist seit 1983 in der Schweizer Medienbranche tätig. Sein Weg führte ihn von der Publicitas, dem Tages-Anzeiger, Cash, Belcom zu Radio 24 und Tele Züri (damals noch Tele 24). Seit 2001 hatte er diverse Top-Management-Funktionen bei Goldbach inne und ist seit 2014 CEO der Goldbach Group.

 

Werbewoche.ch: Seit wann befinden Sie sich im Homeoffice?

Michi Frank: Ich bin seit dem 14. März 2020 im Home Office. Ich habe also gerade meine erste Woche hinter mir.

 

Befindet sich Ihr ganzes Unternehmen im Homeoffice?

Ja, Goldbach arbeitet aus der Ferne. Dank unseren Laptops und Handys sind wir nicht an einen Ort gebunden und mit der heutigen Technologie mittels Google Hangout lassen sich Meetings ganz einfach virtuell durchführen. Auch unsere Kolleginnen und Kollegen in Wien, München und Berlin halten sich an die lokalen Vorschriften und bleiben zu Hause.

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Hatten Sie bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes mit technischen Problemen zu kämpfen?

Gar nicht. Ich arbeite auch in «normalen» Zeiten ab und zu von zu Hause und war daher vorbereitet.

 

Wo haben Sie sich eingerichtet?

Ich habe mich in ein Zimmer zurückgezogen, wo ich ungestört telefonieren, hangouten und Mails schreiben kann.

 

Was benötigen Sie alles, um Ihrer Tätigkeit nachgehen zu können?

Laptop, Handy, WiFi und die nötige Software, um mit der Aussenwelt in Kontakt treten zu können.

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Ist es schwierig, sich genügend abzugrenzen, wenn die Kinder zuhause sind?

Meine Kinder sind schon gross und lernen fleissig für die Uni. Wir lassen uns gegenseitig in Ruhe arbeiten.

 

Haben Sie Homeoffice-Erfahrung oder handelt es sich um eine Premiere?

Wie gesagt, arbeite ich auch sonst oft von zu Hause. So kenne ich das Homeoffice. Allerdings natürlich nicht in der Form, wie wir es jetzt haben: auf unbestimmt. Aber da geht es ja allen gleich.

 

Aufgrund der ersten Erfahrungen: Welche Prozesse gestalten sich im Vergleich zum normalen Berufsalltag schwierig?

Eigentlich klappt alles sehr gut.

 

Gibt es etwas, was sogar einfacher oder produktiver funktioniert im Büro?

Die Kaffeemaschine!

 

Sollte die Homeoffice-Phase länger dauern: Was tun Sie dagegen, dass Ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt?

Das wird nicht passieren. Mein Hund Emilio wird mich davor bewahren.

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Was vermissen Sie am meisten am physischen Berufsalltag?

Der Direktkontakt zu meinen Mitarbeitenden, zu Kunden und Partnern fehlt mir. Das ist natürlich ein Entbehren, aber darauf kann ich aus Solidarität zu meinen Mitmenschen sehr gut verzichten. Ich appelliere an alle, dass sich jede und jeder an die Regeln vom BAG hält und Respekt zeigt, denn nur gemeinsam stehen wir diese Phase durch. Jetzt müssen alle etwas dazu beisteuern und auf Dinge schlicht und einfach verzichten.

 

Denken Sie, dass Ihr Unternehmen unbeschadet aus der Krise herauskommt?

Die TX Group wie auch Goldbach kämpfen mit der Situation. Ganz viele Kunden sind verunsichert oder haben momentan keinen Grund, um Werbung zu buchen. Aber wir suchen natürlich individuelle Lösungen für unsere Kunden, damit wir gemeinsam gestärkt aus der Krise kommen. Jetzt sind Ideen und Kreativität gefragt. Jammern bringt gar nichts.

 

Bekanntlich hat alles auch seine positiven Seiten. Was ist es in Ihrer aktuellen Home-Office-Situation?

Meinen Hund Emilio freut diese Situation ganz besonders: Er war schon lange nicht mehr so oft mit mir zusammen. Und das freut natürlich auch mich!

 

Was möchten Sie Ihren Branchenkolleginnen und -kollegen mit auf den Weg durch die Krise geben?

In dieser schwierigen Zeit müssen wir alle zusammenrücken und gemeinsam nach Lösungen suchen. Kurzarbeit ist da, um unsere Arbeitsplätze für die Zukunft abzusichern. Ich finde es übrigens top, wie die Schweiz reagiert. Jetzt ist Solidarität gefordert von jeder und jedem einzelnen. Wir sitzen alle im selben Boot. Jetzt müssen wir als Branche noch näher zusammenstehen und uns gegenseitig helfen.

Das Coronavirus hat die Gesellschaft fest im Griff. Wer zuhause bleiben kann, bleibt zuhause. Auch die Werbe- und Kommunikationsbranche verlagert den Betrieb grossflächig ins Homeoffice. Mit der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» beleuchtet Werbewoche.ch den Berufsalltag in den heimischen vier Wänden.

Bisher erschienen:

Der HarbourClub – CCOs unter sich

Der im Jahr 2000 gegründete HarbourClub vereinigt aktive Chief Communication Officers von Unternehmen und Organisationen in der Schweiz. Die Anzahl Mitglieder ist auf 100 beschränkt. MK hat den frisch gewählten Präsidenten Hans-Peter Nehmer zu den Zielen des HarbourClubs und der Zukunft der Unternehmenskommunikation befragt.

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Ein CCO leistet einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Die Schaffung von nachhaltigen Werten ist oberstes Ziel. Dies bedingt strategisches Kommunikationsverständnis, exzellentes Kommunikations-Know-how, operative Effizienz und soziale Kompetenz gegenüber allen Anspruchsgruppen.

Die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung und die Realität sind Faktoren, an welchen er sich in seinem Handeln orientiert. In seiner Aufgabe trägt der CCO zur Meinungsbildung bei. Als Vordenker, Stratege und Gewissen im Unternehmen gehört es deshalb auch zu seiner Aufgabe, Klartext zu reden, Einfluss zu nehmen und für Erfolge zu sorgen.

Der HarbourClub fördert den Erfahrungsaustausch unter den Führungskräften der strategischen Kommunikation. Informelle Kontakte werden geknüpft und der Wissenstransfer wird auf der Basis gegenseitigen Vertrauens gepflegt.

 

MK: Herr Nehmer, Sie sind der neue Präsident des HarbourClubs. Bleiben die Ziele des HarbourClubs unter Ihrer Führung dieselben?

Hans-Peter Nehmer: Die Clubziele ändern sich nicht mit meiner Person. Der HarbourClub ist als informelle Plattform bewusst schlank organisiert. Im Vorstand sind wir ein gut eingespieltes Team und divers zusammengesetzt. Kontinuität ist mir sehr wichtig – und wir waren und sind ja erfolgreich unterwegs.

Ziel des HarbourClubs ist der offene, persönliche und professionelle Erfahrungsaustausch unter den Kommunikationsverantwortlichen wichtiger Schweizer Unternehmen und Organisationen. Der Fokus ist und bleibt die strategische Kommunikation, die Auseinandersetzung mit Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation und die Förderung informeller Kontakte untereinander.

 

Wie sehen Sie die zukünftige Ausrichtung des HarbourClubs?

Die Kommunikation befindet sich durch die Digitalisierung in einem radikalen Wandel. Deshalb haben wir mit unserem Manifest #bravenewcommunications Schwerpunkte gesetzt, denen wir noch mehr Rechnung tragen wollen. Das gilt vor allem der Frage, welchen Herausforderungen sich Kommunikationsleiter im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung stellen müssen, und wie sehr dies das Berufsbild ändert.

 

Können Nichtmitglieder vom Knowhow des Clubs profitieren?

Wir sehen unseren Club nicht als elitären, abgehobenen Kosmos. Schon bei der Gründung im August 2000 haben die Gründungsmitglieder beschlossen, dass als Zeichen der Offenheit des Clubs jährlich ein Symposium stattfinden soll, das allen Interessierten zugänglich ist. Dieses hat sich mittlerweile zu einem der renommiertesten Events der Branche mit jeweils mehr als 200 Teilnehmern entwickelt. Auf die 21. Auflage am 5. November bin ich schon sehr gespannt.

Ein weiterer, öffentlich zugänglicher Schwerpunkt des HarbourClubs ist das jährliche Schweizer Geschäftsberichte-Rating. Drei Jurys – Valuereporting, Gestaltung und Schlussjury – bewerten jeweils über 200 Schweizer Geschäftsberichte. Neu ab diesem Jahr wird zudem die Textqualität bewertet. Mit dem Rating leistet der HarbourClub einen wichtigen Beitrag zur Transparenz in der Berichterstattung. So zeigen wir der Branche auf, wo die Best Practice-Standards liegen und wo Verbesserungen realisiert werden können.

 

Wie sehen Sie die Zukunft des Geschäftsberichte-Ratings?

Das Schweizer Geschäftsberichte-Rating ist weltweit einzigartig. Mir ist kein anderes Beispiel bekannt, das unternehmerische Berichterstattung ähnlich umfassend und systematisch analysiert und bewertet. Im letzten Jahr waren es 238 Berichte, die wir unter die Lupe genommen haben – in ihrer gedruckten wie auch ihrer Online-Version. Wir beobachten die Entwicklung bei der Geschäftsberichterstattung genau und überprüfen die Bewertungskriterien laufend. Allerdings treten die grossen Veränderungen meistens viel langsamer ein als prognostiziert. Das hat sehr wahrscheinlich damit zu tun, dass die Prozesse in der Geschäftsberichterstattung komplex sind und viele Stellen involviert sein müssen.

 

Wie entwickelt sich die Kommunikation nach innen und aussen aus Ihrer Sicht in den nächsten Jahren?

Was wir tun – die Pflege der Reputation, der richtige Umgang mit Stakeholdern und die Steuerung der strategischen Kommunikation – wird sich nicht verändern, Aber wie wir es tun, ändert sich schon heute. Dieser Prozess wird noch eine Weile dauern.

Operativ steht die Kommunikation vor der Herausforderung, mit der rasanten Transformation mitzuhalten und die technologischen Entwicklungen sinnvoll zu nutzen. So bringen die Neuerungen der Digitalisierung auch neue Anforderungen an die Kommunikationsfachleute mit sich. Beispielsweise wird die Disziplin der Datenanalyse- und Interpretation immer wichtiger.

Zudem sehe ich, dass Unternehmen unter einem immer grösseren gesellschaftlichen Druck stehen, «das Richtige» zu tun. Rendite allein reicht nicht mehr. Hier wird die Kommunikation künftig ihre Rolle als Brückenbauer und Berater des Managements noch stärker wahrnehmen müssen.

 

Haben Sie 3 Tipps für Kommunikationsverantwortliche?

Pflegen Sie Ihr Netzwerk auch ausserhalb der Kommunikationsbranche. Bleiben Sie am Ball, was neue Entwicklungen anbelangt, bilden Sie sich weiter und vergessen Sie darüber Ihr Privatleben nicht.

 

Interview: Heinz Urben

Relaunch von NZZ Folio wird verschoben

Der für April 2020 vorgesehene Relaunch des Magazins NZZ Folio wird angesichts der schwierigen aktuellen Lage auf dem Werbemarkt auf den Spätsommer verschoben.

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Aufgrund der sinkenden Werbemarkt-Umsätze hat die NZZ-Mediengruppe heute entschieden, den ursprünglich für April geplanten Relaunch des NZZ Folio auf den September zu verschieben. Bis dahin wird die langjährige Beilage der Neuen Zürcher Zeitung nicht mehr erscheinen.

«Wir gehen davon aus, dass sich die Situation bis September merklich verbessert haben wird», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, in einer Mitteilung. «Den Kolleginnen und Kollegen vom «Folio»-Team, die in den letzten Wochen und Monaten mit grossem Engagement und viel Herzblut die Neukonzeption vorbereitet haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken.»

 

Tamedia-Zeitungen lancieren neue Websites

Nach dem Launch bei der BZ Berner Zeitung Mitte Februar präsentieren sich seit Montag auch die anderen Deutschschweizer Tamedia-Zeitungen Basler Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, Der Landbote, die Zürichsee-Zeitung und der Zürcher Unterländer mit einem neuen Webauftritt.

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Mit Fokus auf die steigende mobile Nutzung wurde das Design grundlegend überarbeitet, neue Darstellungsformen implementiert und die Ladezeiten deutlich verkürzt. «Das Interesse an unserer Arbeit war noch nie so gross wie heute, wir sehen das jeden Tag an den enorm hohen Zugriffszahlen», sagt Christoph Zimmer, Chief Product Officer Tamedia. «Gleichzeitig arbeiten die meisten Kolleginnen und Kollegen von zu Hause aus und der Einbruch der Werbeeinnahmen setzt die Medien zusätzlich unter Druck. Wir hätten uns sicher ein ruhigeres Umfeld für den Wechsel auf die neue Website und das neue Redaktionssystem gewünscht. Der erste Schritt hat heute mit der Umstellung auf die neuen Websites von Tagesanzeiger.ch, Derbund.ch , Bazonline.ch , Landbote.ch , Zsz.ch und Zuonline.ch aber gut geklappt, dank des grossen Einsatzes aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen in Redaktion, Produktion, Technologie und Produkt. In den kommenden Tagen folgt die Umstellung der Redaktionssysteme.»

Der neue Online-Auftritt der Tamedia-Zeitungen betrifft vorerst die Websites, die Apps werden zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet.

Grüsse aus dem Homeoffice, Folge 7: Frank Bodin, Bodin Consulting

In der siebten Ausgabe der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» zeigt Frank Bodin seine heimischen Büroräumlichkeiten.

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Frank Bodin ist Gründer von Bodin Consulting, einem international tätigen Unternehmen für Branding und Creative Leadership mit digitaler Intelligenz. Zudem ist er Twitter-Botschafter Schweiz, Präsident des ADC Switzerland und in zahlreichen Verwaltungs- und Beiräten. Sein Buch «Do it, with love – 100 Creative Essentials» ist ein Bestseller in der siebten Auflage und kann bei jeder Buchhandlung online bestellt werden.

 

Werbewoche.ch: Seit wann befinden Sie sich im Homeoffice?

Frank Bodin: Seit Freitag, den 13. März. Aber Ich bin nicht abergläubisch.

 

Befindet sich Ihr ganzes Unternehmen im Homeoffice?

Selbstverständlich. Schade, dass die offizielle Einweihung der neuen Geschäftsräumlichkeiten, eine ehemaligen Spenglerei im Zürcher Seefeld, ebenfalls dem Virus zum Opfer gefallen ist.

 

Hatten Sie bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes mit technischen Problemen zu kämpfen?

Ich hatte schon immer ein Homeoffice, weil es in unserer Branche vorkommen soll, dass man auch noch spät abends oder am Wochenende arbeiten will.

 

Wo haben Sie sich eingerichtet?

Eigentlich habe ich drei Homeoffices. Erstens ein kleiner, aber gemütlicher Raum mit Blick auf eine alte Tanne und den Zürichsee. Zweitens ein Gartensitzplatz bei schönem Wetter, Palmen inklusive. Und drittens an meinem Flügel.

 

Was benötigen Sie alles, um Ihrer Tätigkeit nachgehen zu können?

Einen klaren Verstand und Energie. Stift, Papier, Mobile sowie Laptop sind auch ganz praktisch.

 

Ist es schwierig, sich genügend abzugrenzen, wenn die Kinder zuhause sind?

Meine jüngste Tochter Ayleen ist zehn Jahre alt und sie macht das vorbildlich. Sie ist übrigens die Fotografin für diesen Beitrag inkl. Bildauswahl und Bearbeitung. Homeoffice und Homeschooling sind eine Chance, die alten Lern- und Arbeitsgewohnheiten selbstverantwortlich und neu zu gestalten.

 

Haben Sie Homeoffice-Erfahrung oder handelt es sich um eine Premiere?

Ich war in meiner Havas-Zeit für die Niederlassung in Österreich und für das Global Creative Board auch viel im Ausland. tätig. Dadurch habe ich gelernt, mich gut zu organisieren und jederzeit von überall aus arbeiten zu können.

 

Aufgrund der ersten Erfahrungen: Welche Prozesse gestalten sich im Vergleich zum normalen Berufsalltag schwierig?

Zoom, Skype, Google Hangout usw. sind prima Kommunikationsmöglichkeiten. Während meiner Zeit im Ausland haben meine Familie und ich sogar einige Male via Skype zusammen abendgegessen. Aber Technologie kann den menschlichen Kontakt nicht ersetzen.

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Gibt es etwas, was sogar einfacher oder produktiver funktioniert im heimischen Büro?

Der Arbeitsweg ist um einige Kilometer und Staus kürzer. Und ich sehe im momentanen Zwang, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, auch grosse Chancen. Vielleicht werden wir rückwirkend sagen, dass das Corona-Virus die Welt von einigen schlechten Gewohnheiten geheilt hat. Vielleicht auch von schlechter Werbung.

 

Sollte die Homeoffice-Phase länger dauern: Was tun sie dagegen, dass Ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt?

Ich habe mir zwischen 13 und 14 Uhr und zwischen 18 und 19 Uhr Zeitfenster eingerichtet, um mit Freunden zu telefonieren und wenigstens so Kontakte zu pflegen. Man darf mich in dieser Zeit also ungeniert anrufen.

 

Was vermissen Sie am meisten am physischen Berufsalltag?

Die Menschen natürlich. Der Mensch besitzt rund 650 Muskeln. Mein Laptop hat nur 79 Tasten, die grösste ist die Leertaste – das sagt alles.

 

Sind Sie zuversichtlich, dass Ihr Unternehmen die Krise unbeschadet überstehen wird?

Unbeschadet wird kaum ein Unternehmen bleiben. Wir stehen erst am Anfang dieser Krise. Eine Rezession ist in meinen Augen unausweichlich. Und noch mehr Angst macht mir die sich abzeichnende Inflationsgefahr. Nach einem Rekordjanuar habe ich zahlreiche Komplettausfälle zu verzeichnen. Ich habe also freie Kapazität! Was die Krise in der Medien- und Werbebranche betrifft, muss sich niemand etwas vormachen – sie war schon vorher da, aber ist durch die Corona-Krise ad extremis verschärft worden. Corona wird unsere Welt nachhaltig verändern. Auch die Werbewelt. Neue Arbeitmodelle sind nicht mehr nur Theorie, sondern sind über Nacht Realität geworden. «Social Distancing» führt gleichzeitig zu einer neuen Nähe. Zu Menschen, die wir wirklich lieben. Zu Freunden, die uns wirklich etwas sagen. «Relevanz» wird eine wirkliche Relevanz erhalten und nicht mehr einfach eine leere Marketing-Blabla-Hülse sein. Tschüss Plattitüde. Das wird herkömmliche Werbung wie ein Tsunami wegspülen. Zum Beispiel grottenschlechte Werbespots. Beispiel eins: «Kafi, La Semeuse, schonend gröschtet uf tusig Meter für volli Arome…» das ist inhaltlich schlecht wie kalter Kaffee mit einer Off-Sprecherin, die so schrecklich abgelöscht klingt wie sonst nur schwer Drogenabhängige. Beispiel zwei: «Familie isch alles. Und alles cha Familie si. Es sind d’Mänsche, die so ticket wie du. Die dich so nämed wie du bisch. Die, mit däne du alles teilsch. Alles, was du liebscht. Und wer das für dich isch, seid dir dis Härz. Toffifee. So fühlt sich Familie a.» Niemand will sich von einem klebrigen, in Unmengen von Plastik verpackten Schokobonbon sagen lassen, was Familie ist, schon gar nicht in diesen Zeiten. Wohltuend sind hierzulande nur die Galaxus-Spots, weil sie einem die Absurdität und Blödheit der derzeitigen Reklame vor Augen führen, bravo Galaxus! Ich kann mir gut vorstellen, dass dies auch dem letzten Marketing-Verantwortlichen die Augen öffnet, dass Werbung in erster Linie ein Investment in smarte Strategie und aussergewöhnliche Ideen bedeutet und nicht einfach nur Mediakosten. Das gilt nicht nur für Fernsehwerbung, sondern für alle Kanäle, egal ob Radiowerbegeschrei oder digitale Belästigung auf Schritt und Tritt usw. Ein Blick auf das Profil unseres Schweizer Super-Influencer-Girl Xenia Tchoumi genügt; sie hat auch in diesen Zeiten nichts anderes als die eigene Pose zu bieten und Worthülsen wie «Tough time forge character. Be rational, be strong, be adaptable.» Das ist erbärmlicher Schwachsinn. CEOs werden dies in ihren Homeoffices nun in aller Ruhe herausfinden.

 

Bekanntlich hat alles auch seine positiven Seiten. Was ist es in Ihrer aktuellen Homeoffice-Situation?

Meine Work-Live-Balance waren sich noch nie so nah.

 

Was möchten Sie Ihren Branchenkolleginnen und -kollegen mit auf den Weg durch die Krise geben?

Bleibt zuhause, bleibt gesund, auch in eurem Denken und Handeln.

Das Coronavirus hat die Gesellschaft fest im Griff. Wer zuhause bleiben kann, bleibt zuhause. Auch die Werbe- und Kommunikationsbranche verlagert den Betrieb grossflächig ins Homeoffice. Mit der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» beleuchtet Werbewoche.ch den Berufsalltag in den heimischen vier Wänden.

Bisher erschienen:

So verändert das Coronavirus den Schweizer Detailhandel

Das Coronavirus bestimmt derzeit Wirtschaft, Medienberichte sowie den Alltag der Bevölkerung. Nielsen hat sich damit beschäftigt, welche Auswirkungen die weltweite Pandemie auf den Detailhandel Schweiz hat.

Nielsen Global Connect identifiziert sechs Phasen des Verbraucherverhaltens, die in direktem Zusammenhang mit Schlüsselereignissen rund um den Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) stehen. Die Phasen zeigen frühe Signale für das Kaufverhalten, insbesondere bei Produkten zur Bevorratung und Gesundheitsversorgung. Es zeichnet sich hier ein Muster ab, das sich in mehreren Ländern weltweit widerspiegelt.

Konkret lässt sich eine Korrelation von einerseits Coronavirus-Medienberichten und Massnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Pandemie mit verändertem Einkaufsverhalten für zahlreiche Produktgruppen wie Hygiene- & Gesundheitsprodukte, Pflegeprodukte und haltbare Lebensmittel andererseits beobachten.

Die Phasen sind an Schlüsselereignisse im Verlauf der Pandemie im jeweiligen Land geknüpft. Die folgende Grafik zeigt eine Übersicht der sechs Phasen und was sie für den Lebensmittel- & Drogeriefachhandel bedeuten.

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Die Auswirkungen auf den Schweizer Detailhandel

Auch für die Schweiz haben wir die Zusammenhänge dieser Phasen mit den Entwicklungen im Lebensmittel- und Drogeriefachhandel überprüft. Anhand untenstehender Grafik lässt sich ableiten, dass die Konsumenten hierzulande ähnlich wie in den anderen Ländern reagieren.

Noch bevor die ersten Fälle in der Schweiz am 25. Februar auftraten, begannen die Schweizer Verbraucher sich mit den für sie wichtigen Konsumgütern zu versorgen. Die zunächst erhöhten Wachstumsraten zu Anfang des Jahres erklären sich durch verschobene Feiertagseinkäufe. Die ersten Berichte über ein neuartiges Virus in der ersten Kalenderwoche dürften in der Schweiz keine oder nur wenig Auswirkungen gezeigt haben.

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Nach einer Analyse der Auswirkungen der Pandemie auf den weltweiten Konsum (Pandemic Pantries), insbesondere in China, Italien und den USA, konnte eine Reaktion der Verbraucher auf die weitere Ausbreitung von COVID-10 festgestellt werden. Ein erhöhter Verkauf von Händedesinfektionsmittel war der erste Hinweis auf eine Verhaltensänderung. Darauf folgt eine Spirale vorsorglicher Einkäufe.

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Bei der Betrachtung von Vorratsartikeln, die die Verbraucher in «Notfällen» (insbesondere Toilettenpapier, Mehl, Reis, Konserven etc.) häufig auffüllen, konnten in den ersten acht Wochen des Jahres keine grossen Auswirkungen festgestellt werden. Angesichts der steigenden Verbreitung ab Kalenderwoche 9 ist jedoch ein starker Anstieg eines lokal erhöhten Kaufverhaltens erkennbar.

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Bei den Food Warengruppen zeichnet sich in den Kalenderwochen 6-9 vor allem bei lagerungsfähigen Lebensmitteln ein starkes Plus ab. Darunter fallen Mehl, Teigwaren, Reis sowie Kartoffelstock und Konserven. Aber auch Produkte wie Salz, Öl, Mineralwasser und Saucen, verzeichnen eine positive Entwicklung, allerdings weniger als die Grundnahrungsmittel.

Warengruppen wie Tiefkühlprodukte, Brotaufstrich gesüsst und Käse verzeichnen im Vergleich zu den genannten Kategorien eine geringere Wachstumsrate – diese werden von den Konsumenten offenbar eher als ergänzend denn als lebensnotwendig angesehen.

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Ähnliche Entwicklungen sieht Nielsen im Bereich Near Food. In den Kalenderwochen 6-9 folgten entsprechend der Entwicklung die Bevorratungskäufe von wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs. Desinfektionsmittel zeigt bereits seit Januar ein überproportionales Wachstum. Andere Artikel wie Toilettenpapier, Windeln, Batterien und Tiernahrung ziehen insbesondere in den letzten Wochen stark an

«COVID-19 entwickelte sich sehr schnell von einem Geschehen «weit weg in anderen Ländern», zu einer realen Bedrohung für die Schweiz. Indem wir vorhersehbaren Mustern folgen, die auf anderen Märkten zu beobachten sind, können wir uns besser auf die kommenden Wochen vorbereiten. Wir werden regelmässig über die Entwicklungen im Handel in dieser Ausnahmesituation berichten», so Sigrid Göttlich, Commercial Leader, Nielsen Connect Österreich und der Schweiz.

Universität Zürich greift Corona-gestressten Paaren unter die Arme

Die Universität Zürich stellt Paaren kostenlos ein Online-Training und in Kürze auch ein Online-Coaching zur Pflege von Partnerschaften zur Verfügung. Ziel ist es, Paarbeziehungen in Zeiten von Stress zu stärken und die gegenseitige Unterstützung zu stärken.

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Das Paarlife-Online-Training wurde von Prof. Guy Bodenmann und seinem Team entwickelt und zusammen mit Prof. Thomas Berger, Universität Bern, wissenschaftlich evaluiert.

Da infolge des Coronavirus viele Paare und Familien den ganzen Tag zuhause auf engem Raum leben, kann diese ungewohnte Situation zu vermehrten Spannungen in der Paarbeziehung beitragen. Hinzu kommen Unsicherheiten, Ängste und Schwermut. Das Online-Training soll Paaren Impulse geben, um die Zeit zu zweit möglichst stressfrei und positiv zu gestalten und die gegenseitige Unterstützung zu fördern.

 

Gesunde Paarbeziehung als Basis

Die Partnerschaft gehört zu den wichtigsten Grundpfeilern des psychischen und physischen Befindens. Wenn Menschen in ihrer Paarbeziehung zufrieden sind, berichten sie von einer höheren allgemeinen Lebenszufriedenheit und einer besseren Gesundheit. Eine «gesunde» Paarbeziehung geht auch objektiv mit einem besseren Immunsystem und einem geringeren Erkrankungsrisiko einher. Es lohnt sich daher, Paarbeziehungen zu stärken, die in Zeiten von Stress in besonderem Masse störungsanfällig sind.

 

Partnerschaftliche Kommunikation und Unterstützung fördern

Auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend zielt das Online-Training auf die Förderung der partnerschaftlichen Kommunikation und der gegenseitigen Unterstützung ab. Allerdings brechen Kommunikationsfertigkeiten unter Stress besonders oft ein. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Stärkung der gemeinsamen Stressbewältigung anzusetzen und Paaren aufzuzeigen, wie sie gemeinsam Alltagsstress und tägliche Anforderungen meistern können.

Das Paarlife-Online-Training gibt kurze Inputs zum besseren Verständnis der Bedeutung wichtiger Partnerschaftsvariablen. Es illustriert anhand von Videobeispielen wichtige Aspekte der Kommunikation, der gemeinsamen Problemlösung und gegenseitigen Unterstützung und zeigt auf, wie Paare ihre Ressourcen stärken können. Das Training kann allein oder gemeinsam bearbeitet werden.

 

Online-Coaching für Paare

Zudem arbeitet Paarlife daran, anlässlich der Coronakrise noch ab dieser Woche kostenlose Paarcoachings anbieten zu können. Die Paare können über die Homepage von Paarlife ein Zeitfenster auswählen und mit einem freien Paarlife-Coach über Telefon, Mailkontakt oder Chatmedien in Kontakt treten.

 

 

Das sind die Gewinner des ADC Young Creatives Award 2020

Aufgrund der aktuellen Lage rund um COVID-19 hat der ADC beschlossen, auf die Preisverleihung des ADC Young Creatives Award zu verzichten und die Shortlist- und Gewinner-Teams bereits zu verkünden.

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Auch der ADC Young Creatives Award 2020 ist von der aktuellen Lage nicht verschont geblieben: Konnte die Jurierung anfangs März noch in der ADC Galerie stattfinden, musste die Preisverleihung im Club Zukunft wenige Tage später abgesagt werden. Aufgrund der Planungsunsicherheit hat der ADC Switzerland nun beschlossen, auf einen Nachholtermin zu verzichten.

Die rund 30 teilnehmenden Teams haben für den diesjährigen Partner- und Briefinggeber «Touring Club Schweiz» Ideen entwickelt, die auf der Imageebene den TCS als erste Anlaufstelle rund um die Themen der Elektromobilität verankern.

«Wir waren begeistert von den vielfältigen Ideen, die uns im Rahmen der Jurierung präsentiert wurden. Aktuell prüfen wir die Möglichkeit, eine der Arbeiten realisieren zu können. Ein grosses Kompliment an alle Teilnehmer und vielen Dank für das Engagement», so Dierk Schehrer, Leiter Marketing beim TCS. Auf die Gewinner wartet die Reise an das Cannes Lions Festival, gefeiert werden sie anlässlich der ADC Award Night.

Neben TCS als Partner und Briefinggeber hatte der Veranstalter Unterstützung von den langjährigen Sponsoren APG|SGA Out of Home Media, Blick, Die Post, Swiss, Swissfilm Association und Keystone SDA. Mediale Unterstützung erhält der Schweizer Kreativ-Nachwuchswettbewerb von den Fachmedien Persoenlich und der Werbewoche. Veranstalter ist der ADC Switzerland, unterstützt vom Verband LSA Leading Swiss Agencies.

Die Gewinner des ADC Young Creatives Award 2020

Kategorie Direct

Shortlist:

  • «E-Pannendienst Gutschein» von Cedric Fuchs & Kevin Zysset

Gewinner:

  • «Plug-in» von Mara Schwegler & Dominik Locher
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Kategorie Cyber

Shortlist:

  • «Plug-in to e-mobility» von Katharina Binder & Annika Schmid
  • «Der e-Advisor» von Alina Biedermann & Laura Jaggi

Gewinner:

  • «TCS Plug» von Maximilian Wiemann & Claude Schweizer

 

Kategorie Outdoor

Shortlist:

  • «Der IT-Support» von Frederik Dreier & Ian Musgrove
  • «Ihr E» von Nils Hugo Edelmann & Nòe Stefania Schwald
  • «Kein Grund zur Sorge» von Gianin Leandro Walter & Sandro Staudenmann

Gewinner:

  • «Serviceerlebnis» von Tina Bloetjes & Pia Chlumetzky

ADC Young Creatives Award 2020 Gewinner Kategorie Outdoor: Präsentation «Serviceerlebnis»

ADC-YCA-2020_Outdoor_Winners_Serviceerlebnis_Strom_2

Kategorie Film

Shortlist:

  • «Siri» von Emil Maeder & Emma Hoti
  • «Schauermärchen» von Philip Meier & Alexandra Wegener
  • «Fragen Sie die richtigen Leute» von Mara Schwegler & Dominik Locher
  • «Generation E» von Manuel Ackermann & Dario Gartmann

Gewinner:

  • «TCS E-Mobility» von Yves Marty & Gianluca Trezzini
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