Presserat weist Bombardiers Beschwerde gegen «Rundschau» ab

Der Presserat hat eine Beschwerde des Zugherstellers Bombardier gegen das Politmagazin «Rundschau» von SRF abgewiesen. Das Magazin hatte im Mai 2019 über Mängel bei der Produktion der neuen SBB-Fernverkehrszüge berichtet.

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Die «Rundschau» stützte sich dabei stark auf Fotos von Ende 2017, die Schäden wie Kabelbrüche oder lose Schrauben dokumentierten. Zudem erhoben anonymisierte Mitarbeitende Vorwürfe gegenüber ihrem Arbeitgeber: Es fehle an Fachwissen, würde unsachgemäss gearbeitet, ja sogar notwendiges Werkzeug fehle. Sie sorgten sich daher um die langfristige Sicherheit dieser Züge.

Mit diesen schweren Vorwürfen konfrontierte die «Rundschau» den Hersteller an einem Freitagvormittag. Bombardier liess für die Antwort fast zwei Arbeitstage (plus ein Wochenende) verstreichen. Am Tag vor der Ausstrahlung habe Bombardier dann moniert, dass die Zeit nicht reiche, um die Dokumente seriös zu sichten. Ohne die Fotos und Zitate der Insider eingesehen zu haben, schickte Bombardier der «Rundschau» schliesslich eine schriftliche Stellungnahme.

Beim Presserat machte Bombardier geltend, dass die «Rundschau» unwahr berichtet und die Anhörungspflicht verletzt habe. Dem Zughersteller zufolge habe SRF nicht die korrekte Produktionsphase der beschädigten Züge genannt. Die eingeblendeten Bilder würden Schäden von Testzügen in der Umrüstung zeigen.

Der Presserat hat die Wahrheitspflicht nicht als verletzt beurteilt, weil die «Rundschau» ihre Vorwürfe belegen konnte. Auch die Pflicht, Bombardier anzuhören, wurde nicht verletzt. Denn der Hersteller habe die Vorwürfe frühzeitig im Detail erkannt und die Möglichkeit gehabt, präzis dagegenzuhalten. Das Unternehmen habe jedoch darauf verzichtet. Die «Rundschau» wurde aber gemahnt, dass es wünschbar gewesen wäre, die Schadenbilder zu hinterfragen und gegenüber den Zuschauern die Phasen der Fertigung genauer zu benennen.

Sebastian Dürst übernimmt Leitung der Glarner Nachrichten

Sebastian Dürst wird Nachfolger von Rolf Hösli als Leiter der Glarner Nachrichten / Südostschweiz. Er tritt sein Amt am 1. Juni an.

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Der 31-Jährige ist derzeit Chef vom Dienst bei den Glarner Nachrichten, der Glarner Regionalausgabe der Südostschweiz, und übernimmt per 1. Juni die Redaktionsleitung. Damit kann ein nahtloser Übergang von seinem Vorgänger Rolf Hösli garantiert werden. Hösli verlässt Somedia nach fast 32 Jahren, er wird neuer Sportförderer des Kantons Glarus, wie im Dezember bekannt wurde.

Dürst hat an den Universitäten Basel, Zürich, Luzern und Fribourg studiert und 2015 mit einem Master of Arts in Religion – Wirtschaft – Politik abgeschlossen. Er hat seit 2005 für verschiedene Zeitungen gearbeitet, unter anderem beim Tages-Anzeiger und bei der Basler Zeitung. 2017 wurde er vom Fachmagazin Schweizer Journalist zum «Top 30 unter 30 Journalisten»-Talent gekürt.

Aufgrund der aktuell herrschenden schwierigen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus konnte vorerst kein reguläres Bewerbungsverfahren durchgeführt werden. Dieses wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte nachgeholt werden. Dürst besetzt das Amt des Redaktionsleiters deshalb bis Ende Dezember 2020 interimistisch.

Tamedia-Belegschaft fordert Sparbeitrag der Geschäftsleitung

Nach der Ankündigung der TX Group vom Freitag, Kurzarbeit einzuführen, hat sich die Tamedia-Belegschaft am Montag in einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Darin kritisiert sie, dass die Personalkommissionen (Peko) nicht einbezogen wurden, und formuliert Erwartungen an die Geschäftsleitung.

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Das Unternehmen hatte mitgeteilt, das Pensum der Angestellten werde um mindestens 10 Prozent gekürzt. Wo möglich, könne auch mehr gekürzt werden. Die Belegschaft sei von der Ankündigung überrascht worden, schreibt sie im Brief vom Montag.

Anders als es Kurzarbeit voraussetze, könne von weniger Arbeit keine Rede sein, heisst es. Es gebe in manchen Bereichen nicht weniger, sondern sogar mehr zu tun. Der Bedarf der Bevölkerung an aktuellen Informationen sei gross.

Von der Geschäftsleitung verlangt die Belegschaft eine öffentliche Erklärung, welchen finanziellen Beitrag sie zu leisten bereit ist – etwa durch den Verzicht auf Boni. Auch die Aktionäre sollten in Form einer stark gekürzten Dividende 2020 zur finanziellen Stabilisierung des Unternehmens beitragen.

Die TX Group rechnet damit, dass der Werbeumsatz bis Ende Jahr im mittleren zweistelligen Millionenbereich wegbrechen wird. Dies könne auch durch die gute Entwicklung im digitalen Bereich nicht annähernd kompensiert werden, wie das Unternehmen am Freitag mitgeteilt hatte. (SDA)

Betty Bossi macht alle Kochbücher kostenlos zugänglich

Mit der Rezept-Initiative «Betty kocht mit Dir!» unterstützt Betty Bossi während des Notstandes alle Menschen beim Kochen und Backen zu Hause. Die ganze Schweiz erhält ab sofort kostenlosen digitalen Zugang zu allen Kochbüchern seit 1973.

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Aufgrund der Corona-Pandemie konzentriert sich der Schweizer Alltag auf die eigenen vier Wände. Wir alle kochen und backen – allein, zu zweit oder in der Familie. Mit der Rezept-Initiative «Betty kocht mit Dir!» möchten Betty Bossi Mitarbeitende die Bevölkerung optimal darin unterstützen.

Das Unternehmen macht auf einen Schlag mehr als 12’000 Rezepte aus allen seit 1973 erschienenen 120 Kochbüchern digital und kostenfrei zugänglich – eine Einmaligkeit in der Geschichte von Betty Bossi. Geschäftsführer Lars Feldmann erklärt den Grund dafür: «Wir möchten im herausfordernden Alltag unterstützen, zu genussvollen Glücksmomente verhelfen und damit einen Lichtblick in die anspruchsvolle Zeit zu Hause bringen.» Dazu gehöre die Freude am gemeinsamen Kochen und Backen ebenso wie der Genuss einer gelungenen Mahlzeit.

Alle Kochbücher sind ab sofort für die kommenden Wochen auf der Betty Bossi Website als digitale Blätterkataloge aufgeschaltet. Über ein Suchfeld kann in den einzelnen Kochbuch-Blätterkatalogen oder in der gesamten digitalen Rezeptdatenbank nach beliebten Gerichten gestöbert werden.

 

Viele Kinderrezepte

Auch Kinder sind daheim und möchten beschäftigt werden. Deshalb schaltet Betty Bossi auch Dutzende Kinderrezepte zum Selberkochen oder Mitkochen auf. Zudem gibt es in einem Sonder-Newsletter sowie auf Social Media tägliche Koch- und Backinspiration unter dem Hashtag #BettyKochtMitDir. Alle Informationen zur Rezept-Initiative «Betty kocht mit Dir!» sind auf Bettybossi.ch verfügbar.

Verspätete Print-Zeitungen wegen fehlender Zeitungsverträger

Viele Zeitungsverträgerinnen und Zeitungsverträger sind in fortgeschrittenem Alter und sollten ihre Arbeit wegen der Corona-Infektionsgefahr derzeit nicht ausführen. Deshalb kann es bei der Zustellung von Print-Zeitungen in den kommenden Wochen zu Verzögerungen kommen.

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Wie der Blick in der Ausgabe vom Samstag schreibt, seien wegen der Corona-Gefahr derzeit weniger Zeitungsverträger unterwegs. Die Zeitungen würden «manchmal verspätet oder gar nicht» verteilt.

Auch die NZZ weist ihre Abonnentinnen und Abonnenten auf mögliche Verspätungen hin. Beide Verlage raten ihren Leserinnen und Lesern, für diese Zeit auf die E-Paper umzusteigen. (SDA)

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Contcept Communication gewinnt PR Mandat von Reitzel

Die Zürcher Agentur Contcept hat den Pitch um das PR-Mandat von Reitzel gewonnen. Sie berät und unterstützt Reitzel ab sofort in den Bereichen Medienarbeit, Events, Creative Content und Storytelling für die ganze Schweiz.

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Die Firma in Aigle VD feiert 2020 ihr 111-jähriges Bestehen und stellt Essiggemüse, Würzprodukte, Essig und Saucen her. Die Reitzel Gruppe beschäftigt über 400 Personen in Tochtergesellschaften in der Schweiz, Frankreich und Indien. Die Pickles-Spezialitäten von Reitzel werden in mehr als 22 Ländern vertrieben.

In der Schweiz bietet Reitzel neben verschiedenen Detailhandelsmarken und Produkten für den Food Service auch die Marken Hugo Reitzel und Hugo an. Letztere führt eine Reihe von Produkten im Sortiment, die ausschliesslich mit Erzeugnissen der Schweizer Landwirtschaft hergestellt werden.

Havas verleiht Cantadou einen frischen Auftritt

Für das Unternehmen Bel Suisse hat Havas eine neue Markenstrategie für Cantadou entwickelt und verantwortet zukünftig das Kreativgeschäft und die Kampagnen der einzelnen Brands.

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Zu Bel Suisse gehören die Marken Cantadou, Kiri, Leerdammer, Babybel, Boursin und La-vache-qui-rit. Schon seit über 40 Jahren besteht die Marke Cantadou im Schweizer Frischkäsemarkt. Die Herausforderung besteht darin, die Marke jetzt für ein jüngeres Publikum attraktiver zu machen. Cantadou steht für Frische, Provence und gemütliches Beisammensein. Diese Attribute galt es bei der Überarbeitung der Positionierung und des Markenversprechens zu erhalten. In engem Austausch mit Cantadou hat Havas den Brand neu positioniert und mit einem radikalen Re-Branding revitalisiert.

Der Fokus liegt auf den unterschiedlichen Produkten und den Menschen, die sie geniessen. Kern der Kampagne sind Inserate und diverse Stop-Motion-Videos, die im TV, auf den Sozialen Medien und auf der neu designten Website geschaltet werden. Die Clips zeigen, wie man die wichtigsten Festtage des Jahres mit Cantadou feiern kann. Die Provence und die für Cantadou typische Joie-de-vivre schwingen immer über die Farben und die Musik subtil mit.

 

Verantwortlich bei Bel Suisse: Tom Brzovic (Commercial Director); Zuzana Kresova (Group Brand Manager); Elodie Dayot (Senior Brand Manager); Veronika Netolicka (Brand Manager); Hamdija Hadzic (Marketing). Verantwortlich bei Havas: Patrick Beeli (Creative Director); Olivia Schläpfer (Art Director); Dominik Brülisauer (Text); Helen Ingold (Grafik); Marianne Sauter (Beratung); Igor Santacatterina (Digital + Print Production); Marcel Benz (Strategy Director). Produktion: Sibylle von Fischer, Christina Wellnhofer (Doyenne); David Toldo (Fotografie).

Werbeeinnahmen brechen weg: TX Group beantragt Kurzarbeit

Bei der TX Group brechen wegen des Coronavirus die Werbeeinnahmen weg. Das Unternehmen beantragt deshalb für praktisch alle Einheiten Kurzarbeit. Dies hat die TX Group am Freitag ihren Mitarbeitenden mitgeteilt. Wie viele Angestellte betroffen sind, kann die TX Group noch nicht sagen.

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Das Pensum der Angestellten wird um mindestens 10 Prozent gekürzt. Wo möglich, könne auch mehr gekürzt werden, schreibt das Unternehmen in einer Mitarbeiterinformation, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.

In der Phase der Kurzarbeit sinkt entsprechend der Lohn. Wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte, will es die finanziellen Einbussen der Mitarbeitenden aber möglichst tief halten. Die TX Group werde während der Kurzarbeit deshalb weiterhin mindestens 90 Prozent des Bruttolohns bezahlen.

 

Sport- und Kulturressort anderswo einsetzen

Weil einzelne Teams, etwa jene in der Sport- und Kulturberichterstattung der Tamedia-Bezahlmedien, wegen der Corona-Krise deutlich weniger Arbeit haben, sollen diese wenn immer möglich in anderen Ressorts eingesetzt werden. Es werde natürlich nicht erwartet, dass die Mitarbeitenden in der Kurzarbeits-Phase gleich viel arbeiten würden wie sonst.

Die TX Group rechnet damit, dass der Werbeumsatz bis Ende Jahr im mittleren zweistelligen Millionenbereich wegbrechen wird. Dies könne auch durch die gute Entwicklung im digitalen Bereich nicht annähernd kompensiert werden. (SDA)

Nachfrage im Online-Dating steigt wegen Coronavirus

Seit Montag findet das Leben zuhause statt. Die aktuelle Ausnahmesituation lässt kaum mehr Sozialkontakte zu. Dies wirkt sich auch auf das Dating-Leben der Schweizerinnen und Schweizer aus. Seit dem Entscheid zum Lockdown durch den Bundesrat verbucht TheCasualLounge.ch einen rasanten Anstieg von Anmeldungen – vor allem Frauen sind auffällig aktiver als im Normalfall.

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Die derzeitige Notsituation rund um das Coronavirus lähmt die Wirtschaft. Überraschend: Neben der Hygiene- und Lebensmittelbranche zeigt sich eine hohe Nachfrage in einem ganz anderen Segment – dem Online-Dating. Schweizerinnen und Schweizer weichen seit der Empfehlung, auf soziale Kontakte zu verzichten, auf E-Dating aus, um so trotz Social Distancing nicht auf aufregende Begegnungen – vorerst natürlich nur im virtuellen Raum – verzichten zu müssen.

 

Bekanntschaften knüpfen trotz Social Distancing

Der Alltag hat von heute auf morgen einen drastischen Wandel genommen: Anstelle von Business Meetings und Kaffeetrinken mit Freunden heisst es nun Homeschooling und Arbeiten von zuhause. Gerade für Singles und alleinerziehende Mütter kann der plötzliche Entzug sozialer Kontakte frustrierend sein. Aktuelle Zahlen von TheCasualLounge.ch zeigen nun, dass sich das Dating-Leben seit dem Lockdown in der Schweiz in der virtuellen Raum verlegt hat.

«Wir beobachten zurzeit einen enormen Zuwachs an weiblichen Usern. Sie suchen zwischen Homeschooling, Job und Haushalt etwas Abwechslung und können so trotz räumlicher Isolation Männer kennenlernen und Dates für die Zukunft planen – quasi Safe Dating», sagt Heinz Laumann, Gründer von TheCasualLounge.ch. Eine längere Beschnupperungszeit im virtuellen Raum kann auch aufregend sein: Vorerst lernt man sich über Worte kennen und kann eine Spannung aufbauen – da ist Kopfkino vorprogrammiert. «Sobald die Situation wieder unbedenklich ist, können sich die neuen Bekanntschaften für ein reales Date treffen», so Laumann.

Liberté-Zeichner für Karikatur des Jahres 2019 ausgezeichnet

Im Rahmen der Ausstellung «Gezeichnet», die vom 12. Dezember 2019 bis 9. Februar 2020 im Museum für Kommunikation Bern stattfand, hat das Satiremagazin Nebelspalter den Publikumspreis für die beste Karikatur 2019 verliehen. Der Gewinner ist zum zweiten Mal in Folge Alexandre Ballaman.

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Sein Beitrag «Hey! Ueli!» ist am 17. Mai 2019 in der Tageszeitung La Liberté erschienen. Insgesamt seien über 200 Karikaturen von 50 Schweizer Pressezeichnerinnen und -zeichnern zur Auswahl gestanden, schrieben die «Gezeichnet»-Veranstalter am Freitag in einer Medienmitteilung.

Weitere Plätze belegten Christof Biedermann (für «Der Petwal» im Magazin Reformiert), Gabriel Giger (Walliser Bote) und Ruedi Widmer (Tages-Anzeiger). Die 13. Ausgabe von «Gezeichnet» wird am 11. Dezember 2020 wieder im Museum für Kommunikation in Bern eröffnet. (SDA)

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Marianne Mischler ist neue Leiterin visuelle Dienste bei Keystone-SDA

Die neue Leiterin der visuellen Dienste der Nachrichtenagentur Keystone-SDA heisst Marianne Mischler. Zu den visuellen Diensten gehören die Bereiche Bilddesk, Fotografen, Video und Archiv.

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Die in Zug wohnhafte Bernerin kommt von der Aargauer Zeitung, wo sie seit Mitte des vergangenen Jahres tätig ist. Durch die Zusammenlegung des Bereichs Bild bei CH Media war sie von der Luzerner Zeitung nach Aarau zur AZ gekommen. Zwischen 2011 und 2014 leitete sie die Bildagentur Freshfocus. Die gelernte Fotolithografin mit einer Ausbildung in Bildwissenschaft bringt eine langjährige Erfahrung in der visuellen Gestaltung und der multimedialen Veränderung von Medien mit.

In einem multimedialen Alltag ist die Nähe zwischen Visuellem und Geschriebenem unabdingbar. «Die richtige Balance zwischen Leiterin, Motivatorin und Kollegin zu finden ist herausfordernd, lehrreich und spannend zugleich», sagt Mischler. Sie wird die Stelle im Wankdorf in Bern spätestens Mitte 2020 antreten.

Online in Corona-Zeiten: Wie sich der Medienkonsum entwickelt

Durch die Einschränkungen in den von der Corona-Krise stark betroffenen Ländern, verändert sich die Art der Kommunikation. In den eigenen vier Wänden wird Mobile wichtiger denn je. Der Analysedienst App Annie zeigt, wie sich die App-Nutzung in den von der Corona-Krise stark betroffenen Ländern verändert.

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Die ersten zehn Wochen des Jahres 2020 haben das Leben für praktisch jedes Land und fast jeden Menschen dramatisch verändert. COVID-19 hat die Welt im Griff – die Menschen ziehen ins Home-Office, das Virus bestimmt die Nachrichten, krempelt Finanzmärkte um und hat dramatische Auswirkungen auf die Industrie, von der Reisebranche über das Gesundheitswesen bis hin zur Gastronomie. Der Mobilfunk bildet da keine Ausnahme. App Annie hat einen Blick auf die Apps für Wirtschaft, Bildung, Gaming, Soziales, Finanzen und Dating geworfen und zeigt, wie sich der Medienkonsum entwickelt.

 

Die Zeit am Handy steigt enorm

Insgesamt ist die tägliche Smartphone-Nutzung in den am stärksten betroffenen Ländern deutlich angestiegen. In China verbrachten Verbraucher im Februar in der Krise durchschnittlich 5 Stunden am Tag am Handy, ein Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Durchschnitt des Jahres 2019. In Italien stieg der Wert um 11 Prozent, das heisst auf 2,7 Stunden am Tag.

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Büro- und Bildungs-Apps: Verdoppelung der Nutzungsdauer

Die Zeit, die Chinesen mit Büro-Apps verbringen, hat sich seit der Abriegelung der Städte und der damit verbundenen Distanzierungspolitik verdoppelt. Vor dem Ausbruch waren es noch circa 10 Stunden in der Woche, nach dem Ausbruch rund 20 Stunden.

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Zu den beliebtesten Apps gehörten Huawei Cloud WeLink, DingTalk und Zoom Cloud Meetings. In der Woche ab dem 23. Februar wurden in Italien rund 761‘000 Downloads im App Store und auf Google Play von Büro-Apps getätigt, das bedeutete einen Anstieg um 135 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vorhergehenden 52 Wochen.

 

Gaming: China verzeichnet Zuwachs von 80 Prozent

Ebenfalls rasant stiegen die Spiele-Downloads. In China ergab sich im Februar ein Zuwachs um 80 Prozent gegenüber dem Durchschnitt aus dem vergangenen Jahr.

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Social-Media- und Unterhaltungs-Apps: Gemeinsam allein

In China verzeichnete TikTok nach dem ersten COVID-19-Ausbruch einen Anstieg der durchschnittlichen Zeit pro Benutzer sowie der Gesamtzeit, die auf Android-Handys mit der App verbracht wurde. Insgesamt verbrachten Nutzer in der Woche ab dem 1. März 2020 mehr als 3 Milliarden Stunden in der App. Ein 130-prozentiger Anstieg im Vergleich zum Wochendurchschnitt im Jahr 2019.

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Fintech-Apps: Nutzungsdauer in Japan verdoppelt sich

Durch die wirtschaftliche Instabilität des Aktienmarktes lässt sich auch eine stärkere Nutzung der Fintech-Apps beobachten. So ist die wöchentliche Nutzungsdauer seit Ende Dezember in Japan um mehr als die Hälfte gestiegen. In Italien, Südkorea, China, den Vereinigten Staaten und Deutschland lässt sich ebenfalls eine Steigerung um eine zweistellige Prozentzahl beobachten.

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Dating: Online-Flirten weiterhin beliebt 

Innerhalb von Dating-Apps können Nutzer sich immer noch aktiv austauschen, ohne sich persönlich zu treffen. Nach dem Valentinstag hat die Nutzung von Dating-Apps in den Vereinigten Staaten nachgelassen. Diese Beobachtung lässt sich allerdings jedes Jahr machen.

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* App Annie ist ein Analysedienst für mobile Daten und stellt vertrauenswürdige App-Daten und Insights bereit, die Unternehmen dabei helfen sollen, sich erfolgreich auf dem globalen App-Markt zu positionieren. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Francisco mit 12 Niederlassungen weltweit.

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