Facebook unterstützt Medien mit 100 Millionen Dollar

Facebook will in der Coronavirus-Krise regionale Medien mit 100 Millionen Dollar unterstützen. Davon sollen 25 Millionen Dollar als Förderung verteilt werden, erklärte das Online-Netzwerk am Montag.

facebook

Eine erste Förderrunde ging an 50 Redaktionen in den USA und Kanada. Die restlichen Mittel sollen den Medienunternehmen über Marketingausgaben zukommen. Dabei gehe es im Kern darum, dass Facebook bei ihnen Anzeigenplatz erwirbt, berichtete der US-Sender NBC.

Facebook hatte bereits Anfang 2019 angekündigt, über einen Zeitraum von drei Jahren regionale Medien mit 300 Millionen Dollar zu unterstützen. (SDA)

Pandemie beschert Schweizer Onlinehändlern so viel Arbeit wie an Weihnachten

Der Onlinehandel läuft wegen der Coronavirus-Krise auf Hochtouren: Die Shops kommen den Bestellungen derzeit kaum hinterher. Der aktuelle Boom könnte der Verlagerung des Handels ins Internet auch längerfristig Schub verleihen.

coronavirus

So viele Bestellungen gehen sonst nur kurz vor Weihnachten: Onlinehändler wie Digitec Galaxus boomen dank Corona.

 

Um das Coronavirus in Schach zu halten, hat der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» ausgerufen: Läden, die nicht dem Grundbedarf dienen, müssen geschlossen bleiben. Die Menschen sind aufgerufen, wenn möglich zu Hause zu bleiben.

Viele bestellen daher online: «Wir bekommen momentan so viele Bestellungen wie sonst kurz vor Weihnachten», sagt etwa Digitec-Galaxus-Sprecher Alex Hämmerli. Und sein Pendant bei der Brack-Gruppe Competec, Daniel Rei, ergänzt: «Nur, dass der Weihnachtstag nicht kommt: Also kontinuierlich viele Bestellungen.»

Brack-Chef Roland Brack ging in einem kürzlich auf Instagram veröffentlichten Videointerview mit FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt sogar so weit zu sagen: «Ich wünsche mir weniger Bestellungen.»

Doch nicht alle profitieren vom Boom: Der Modehändler Zalando etwa – Branchenplatzhirsch in der Schweiz – hat seine Prognosen für dieses Jahr gekappt. Alleine das erste Quartal werde deutlich schlechter ausfallen als von Analysten zuletzt erwartet: Die europäischen Kunden hätten sich mit Käufen zurückgehalten und ihren Konsum eingeschränkt.

 

Kunden müssen sich gedulden

Dafür schiessen auch bei Händlern, für die ihr Ladennetz ein starkes Standbein ist, nun die Onlineaufträge hoch. Buchhändler Orell Füssli Thalia etwa berichtet dort von einem Plus von 50 Prozent.

Die Bestellflut hat auch Auswirkungen auf die Lieferzeiten: Bei Digitec-Galaxus dauert es etwa zwei Tage länger als üblich, bis die Bestellungen bei den Kunden ankommen. Bei Orell Füssli Thalia kann es zu Lieferverzögerungen von etwa drei bis vier Werktagen kommen. Und bei Ikea müssen Kunden bei der normalen Möbellieferung inzwischen mit 25 Tagen rechnen.

Auch die Lebensmittel-Shops werden derzeit von Bestellungen überhäuft: Die Bestellungen bei Coop@home hätten sich verdoppelt, sagt Coop-Sprecherin Marilena Baiatu. In den meisten Regionen seien die Liefertermine für mehrere Tage vollständig ausgebucht. Auch bei LeShop von der Migros gibt es Wartezeiten, und die auf regionale Lebensmittel spezialisierte Firma Farmy ist laut Angaben auf der Internetseite schon den ganzen April ausgebucht.

Das alles fordert auch die Schweizerische Post: Um etwas Abhilfe zu schaffen, hat sie bereits beim Bundesrat eine Sonderbewilligung beantragt – und erhalten, auch am Sonntag Lebensmittel zustellen zu dürfen. Zudem dünnt sie ihren Service aus, indem sie ihre Filialen teilweise schliesst und sich mehr Zeit bei der Beförderung lässt.

 

Flexibles Neueinteilen von Personal

Die Onlinehändler und ihre Logistikpartner sind also gefordert, ihre Kapazitäten schnell stark hochzufahren. Bei der Migros-Onlinehandelstochter Digitec-Galaxus etwa wurde die Logistik insgesamt mit über 200 neuen Arbeitskräften verstärkt. «Einen Teil davon leihen wir von Firmen aus, die wegen der Pandemie weniger oder gar keine Aufträge mehr haben», sagt Hämmerli.

Auch Brack hat über 50 Mitarbeitende in der Logistik rekrutiert und will weitere Personen einstellen. Da man nicht so viele Personen auf einmal einarbeiten könne, seien es etwa jeden Tag zehn neue, sagte Brack. Zudem habe man Nacht- und Sonntagsarbeit beantragt. Zur Entlastung habe man auch bestimmte Produkte wie WC-Papier aus dem Sortiment genommen. Zudem wurden Mitarbeitende aus anderen Abteilungen aufgeboten.

Gleich alleine durch interne Umstellungen konnten sich die Coop-Töchter Microspot und Coop@home organisieren. Beispielsweise helfen Angestellte, die sonst in den nun geschlossenen Läden der Microspot-Schwester Interdiscount tätig sind, nun im Onlinehandel aus.

Laut Thomas Lang von der Unternehmensberatung Carpathia Consulting haben die grösseren Shops nun insgesamt einen gewissen Vorteil: Sie seien auf solche Peaks besser vorbereitet, da sie an Black Friday oder Weihnachten einen ähnlichen Ansturm erlebten. «Nur wird dieser in der aktuellen Situation wohl noch länger andauern, und man hat sich nicht länger auf diese Kapazitäten vorbereiten können.»

 

Zusätzlicher Schub möglich

Ob der zusätzliche Boom im Onlinehandel auch über die Coronavirus-Krise hinaus anhält, ist noch offen. Es könne keine Voraussage gemacht werden, sagt Microspot-Sprecherin Sachs. «Ob nach der Wiedereröffnung des stationären Handels mehr Konsumentinnen und Konsumenten auf den Geschmack gekommen sind, bleibt abzuwarten», sagt auch Brack-Sprecher Rei. Brack rechne aber damit, dass sich die Situation wieder normalisiere.

Andere gehen zumindest von einer gewissen Nachwirkung aus: Galaxus etwa rechnet mit einem Nachhall-Effekt: «Vor allem viele ältere Schweizerinnen und Schweizer entdecken in diesen Tagen die Vorteile des Einkaufs im Internet», sagt Hämmerli.

Und auch Coop@Home erwartet, dass das seit Jahren gruppeninterne stärkste Wachstum des Lebensmittelshops durch die momentane Entwicklung zusätzlich verstärkt wird. Überhaupt hat der Onlinehandel von Lebensmitteln noch viel Potenzial: Laut kürzlich veröffentlichten Zahlen des Verbands des Schweizerischen Versandhandels (VSV) macht E-Commerce hier erst 2,8 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Klar ist: Bereits seit längerem verlagert sich das Geschäft fortlaufend von den Läden in den Onlinehandel. «Die aktuelle Lage wird dieser Verlagerung mit Sicherheit einen zusätzlichen Boost geben», sagt E-Commerce-Experte Lang. Schub komme «vor allem von Käufern, die generell das erste Mal oder in zusätzlichen Sortimenten das erste Mal einkaufen und sich von der Einfachheit und Bequemlichkeit überzeugen konnten.»

Für den Schweizer Handel sind dies aber keine schlechten Nachrichten. Dieser muss laut Lang nicht damit rechnen, nun Marktanteile an grosse internationale Player wie Amazon zu verlieren. «Mit Ausnahme von Fashion ist der Onlinehandel in der Schweiz stark in Schweizer Hand», sagt Lang. Zudem hätten die neuesten Zahlen des Branchenverbands VSV ergeben, dass die Schweizer Onlinehändler zuletzt erstmals wieder Marktanteile zurückgewonnen hätten. (SDA)

 

Komet und der Kanton Bern kämpfen gegen das Coronavirus

«Blib deheime!» kann man den jungen Leuten nicht oft genug sagen. Darum wiederholen es Berner Influencer und Promis in einer zielgruppengerechten Social-Media-Kampagne von Komet gerne von zuhause aus.

komet

Angesichts der «ausserordentlichen Lage» durch die grassierende Corona-Pandemie und ergänzend zu den Kommunikationsmassnahmen von Bund und BAG hat der Kanton Bern Komet um Hilfe bei der schnellen Realisation einer Social-Media-Kampagne gebeten. Diese soll vor allem die 16- bis 25-Jährigen ansprechen und dafür sensibilisieren, entgegen ihren Lebensgewohnheiten zuhause zu bleiben – dies nicht zuletzt aus Solidarität mit besonders gefährdeten Personen.

Seit dem 25. März werden die Video Ads nun zielgruppengerecht auf Insta, Facebook und Snapchat im ganzen Kanton ausgespielt, auch auf französisch. In diesen fordern bei jungen Leuten besonders beliebte Berner Persönlichkeiten und Influencer von ihrem Zuhause aus dazu auf, es ihnen gleichzutun: «Bärn, blib deheime!»

So konnten zum Beispiel Insta-Influencer Younes Saggara, Model Tamy Glauser, Eishockey-Spieler Roman Josi, Social-Media-Entertainer Rash Junior, Luc Oggier von Lo & Leduc, Nemo und Weitere für das Projekt gewonnen werden – viel Überzeugungsarbeit brauchte es bei keiner und keinem von ihnen.

komet

Verantwortlich bei Kanton Bern: Anna Djilali (Kommunikation); Nicolas Jossi (Video Editing). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD); Daniel Müller (Text); Claudio Parente (AD); Ramon Niederhauser (AD); Corinne Hert (Client Service Director); Nicolas Gabl (Beratung).

Rivella und Scholz & Friends Zürich sind daheim in der vielfältigen Schweiz

Scholz & Friends Zürich und Rivella präsentieren für das Erfrischungsgetränk die neue Dachmarkenkampagne «Daheim», die ab Anfang April schweizweit on Air ist.

Rivella

«Wo immer dein Durst daheim ist» lautet der neue, von Scholz & Friends Zürich entwickelte Markenclaim und soll Rivella mit einem Bekenntnis zu einer modernen und authentischen Schweiz, die immer offener, bunter und vielfältiger wird, positionieren. Der Heimatbegriff wird zum Marken- und Kampagnenthema, im Rahmen dessen individuelle Schweizer Leidenschaften, Lebensstile und Aktivitäten porträtiert werden.

Der Auftakt-Spot zeigt, wo der Durst der Menschen beheimatet ist. Das Spektrum reicht vom Innerschweizer Trachtenverein aus Küssnacht bis zur Voguing-Crew, vom Ruderclub Société Nautique de Genève Aviron zu Streetball-Addicts, von der Bündner Skipiste in Arosa bis hin zum Zürcher Streetskater. Regie führte das Schweizer Duo Animals alias, die eigens für den Spot komponierte Musik stammt von Pablo Nouvelle.

Die Kampagne ist in reichweitenstarken Medien wie TV, Online und Social Media sowie mit einer On-Pack-Promotion am PoS präsent. Weitere Kampagnenaktivitäten werden im Verlauf des Jahres sukzessive schweizweit ausgerollt und orchestrieren die Kampagne crossmedial.

Rivella

Verantwortlich bei Rivella: Thomas Warring (Chief Marketing Officer); Andri Freyenmuth (Leiter Brand Management); Raphael Lingg (Senior Brand Manager & Projektleiter der Kampagne); Lisa Schürmann (Brand Manager); Rahel Burri (Junior Brand Manager); Annika Montalenti (Senior Media & Digital Communication Manager); Caspar Vuille (Digital Manager); Senam Lumor (Trade Marketing Manager); Isabel Nyffeler (Projektleiter Sport & Events). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Luca Stancheris, Maira Weidmann, Aster Loerli, David Fischer, Christian Vosshagen (Kreation), Victoria Kirsch, Freyja Hablitz, Elisabeth Gutmann, Mathias Rösch, Peter Tautkus, Tobias Händler (Beratung & Strategie). Verantwortlich bei Animals: David Bertschinger Karg, Tobias Bonfanti (Regie). Filmproduktion: Hillton. Musik: Pablo Nouvelle. Fotografie: Mat Neidhardt. Mediaagentur: Havas Media. Digitalagentur: Notch Interactive.

Jugendliche kreieren Kommunikationskampagne für Pro Juventute

Durch die aktuelle Coronakrise sind die meisten Jugendlichen zuhause, von ihrem Freundeskreis isoliert und mit zusätzlichen Unsicherheiten konfrontiert. Um das Angebot «147» weiter bekannt zu machen, haben neun Jugendliche eine Kommunikationskampagne für Pro Juventute realisiert.

Pro Juventute

In Notsituationen brauchen Kinder und Jugendliche Menschen, denen sie sich anvertrauen können. Manchmal auch ausserhalb der Familie. Jeden Tag suchen rund 400 Kinder und Jugendliche bei den über 70 professionellen Beraterinnern und Beratern von Beratung + Hilfe 147 nach Rat. Die aktuelle Situation ist für viele Jugendliche zusätzlich belastend. «Bei Beratung + Hilfe 147 melden sich im Moment viele junge Menschen, die sich vor der aktuellen und sich möglicherweise noch verstärkenden Isolation fürchten», erklärt Thomas Brunner, Leiter Beratung bei Pro Juventute.

Der Gedanke, sich nicht mehr frei bewegen zu können, soziale Kontakte nicht mehr pflegen zu können und dadurch viel stärker auf sich alleine gestellt zu sein, hat für viele junge Menschen etwas sehr Bedrohliches – sie sind zuhause, getrennt von ihrem Freundeskreis, abgekoppelt von der gewohnten Tagesstruktur und sind auf engerem Raum mit Eltern und Geschwistern, was neue Konflikte provozieren kann. Zudem kann niemand voraussehen, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird – eine Unsicherheit, die vor allem Jugendliche, die vor dem Berufseinstieg stehen, sehr belasten kann. Auch in der aktuellen Situation ist Beratung + Hilfe 147 auf allen Kanälen rund um die Uhr erreichbar.

 

Sorgenbarometer 2019: Informationen zu Sexualität online am häufigsten nachgefragt 

Das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen ändert sich laufend – zunehmend nutzen sie schriftliche Kanäle respektive suchen im ersten Schritt nach Antworten im Netz. Die Nutzung der professionellen Ratgeber-Inhalte auf der Website 147.ch wächst daher seit einigen Jahren kontinuierlich an. Zum ersten Mal erhob Pro Juventute daher ein «digitales Sorgenbarometer» der Themen, welche auf 147.ch online am häufigsten nachgefragt sind.

Die Zahlen für das Jahr 2019 zeigen: Verhütung (11,3%), Selbstbefriedigung (6,8%), Schwangerschaft (4,9%) oder das erste Mal (3,7%) – der Themenbereich «Sexualität» ist mit 43% aller Seitenaufrufe mit Abstand der grösste bei den online nachgefragten Themen. Bis vor zehn Jahren waren Fragen rund um die Sexualität auch die häufigsten in der telefonischen Beratung (23,5% in 2009), heute machen sie jedoch nur noch 8,4% der direkten Kontakte aus.

«Es zeigt sich, dass Fragen rund um Sexualität im Alltag der Jugendlichen unverändert eine wichtige Rolle spielen. Jugendliche suchen zu diesem Thema häufig im Internet nach Informationen, die mit digitalen Inhalten beantwortet werden können – vorausgesetzt sie sind qualitativ hochwertig. Deshalb haben wir von Pro Juventute in den letzten zwei Jahren die Plattform 147.ch mit Informationstexten und Antworten zu häufigen Fragen angereichert», erklärt Thomas Brunner.

 

Schwerwiegende persönliche Probleme bestimmen Beratungsalltag 

In der Beratung per Telefon, SMS, E-Mail oder Chat spitzt sich die Zunahme schwerwiegender persönlicher Probleme zu. Sie machten 2019 mit 35,6% bereits mehr als ein Drittel der Beratungen aus (gegenüber 10,9% in 2009). Dabei geht es vor allem um Suizidgedanken (9,3%), depressive Stimmung (4,6%), Krisen (3,8%), Angst (3,6%) oder psychische Erkrankungen (3,5%). Diese Themen nehmen zwar auch in der Online-Statistik zu und machen hier bereits 13% aus, doch «es zeigt sich, dass die Jugendlichen gerade bei schwerwiegenden persönlichen Problemen weiterhin ein direktes Gegenüber suchen, welches ihnen zuhört und auf ihr individuelles Problem eingehen kann», erklärt Thomas Brunner weiter.

 

Ausbau des Chats mit Gleichaltrigen 

Manchmal ist es einfacher, sich über die eigene Situation mit Gleichaltrigen auszutauschen. Daher hat Pro Juventute 2017 den «Chat mit Gleichaltrigen» lanciert. Ein bis zwei Mal pro Woche stehen Teams von Jugendlichen online zur Verfügung für einen persönlichen Chat. Die jugendlichen Beraterinnen und Berater werden dabei begleitet von Beratungsprofis der Beratung + Hilfe 147. Aufgrund des Erfolgs dieses Angebots wurde es 2019 weiter ausgebaut und steht nun in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.

2019 wurde diese Chatberatung von 2057 Jugendlichen in Anspruch genommen. Auch während der Coronakrise steht der «Chat mit Gleichaltrigen» Jugendlichen in der Deutschschweiz jeden Montag und Dienstag zwischen 19 und 22 Uhr sowie Jugendlichen in der Romandie und dem Tessin jeden Montag zwischen 19 und 22 Uhr offen.

 

Jugendliche gestalten Kampagne

Doch nicht nur in der Beratung bezieht Pro Juventute Jugendliche mit ein, auch die neue Kommunikationskampagne wurde von neun jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 22 Jahren umgesetzt. Sieben Fotografinnen und Fotografen und zwei Filmerinnen und Filmer aus verschiedenen Regionen der Schweiz entwickelten im Rahmen einer Pop-Up-Agentur die Bild- und Filmkonzepte zu sieben relevanten Themen aus dem Beratungsalltag von Beratung + Hilfe 147 (Werbewoche.ch berichtete).

Gemeinsam mit befreundeten Models sowie begleitet von Rod Kommunikation setzten die Jugendliche ihre Plakate und Filme Mitte Februar in einer intensiven Arbeitswoche um. «Wir gaben den Künstlerinnen und Künstlern dabei weitgehend freie Hand und sind begeistert vom Ergebnis. Die Jugendlichen haben ihren eigenen Blickwinkel eingebracht und ihre Bilder und Filme berühren daher ganz besonders», erzählt Ingo Albrecht, Kampagnenverantwortlicher bei Pro Juventute.

Die Bilder und Filme werden ab Montag online publiziert. Ab 8. Juni 2020 werden sie zudem als Plakate in der ganzen Schweiz zu sehen sein.

Pro Juventute

Thjnk und Webrepublic realisieren crossmediale Kampagne für Blick TV

Am Dienstag startet die Blick-Gruppe mit der ersten crossmedialen Kampagne für Blick TV. Die Sujets rund um das digitale TV-Erlebnis wurden zusammen mit Thjnk Zürich erarbeitet. Die strategische Planung der Online-Medien erfolgte mit Webrepublic.

Blick TV

Seit Mitte Februar 2020 berichtet der neue Sender der Blick-Gruppe täglich über Politik, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung auf Blick.ch und in der Blick-App. Um das neuartige Video-Angebot für das Web zusätzlich zu positionieren, lanciert die Blick-Gruppe heute in Zusammenarbeit mit Thjnk Zürich und Webrepublic eine crossmediale Kampagne. «Wir möchten sowohl neue Nutzerinnen und Nutzer erreichen, als auch bestehende dazu bringen, Blick TV öfter zu besuchen. Dazu liegt der Fokus unserer Kampagne in erster Linie auf den digitalen Kanälen», so Nicolas Pernet, Leiter Commercial Management der Blick-Gruppe.

Bis Ende Jahr wird Blick TV mit verschiedenen Werbemitteln wie Online- und Print-Anzeigen sowie Video-Ads, in TV-Sendern, Zeitungen und Zeitschriften sowie auf Social Media beworben. Kino und Out-of-Home folgen im Herbst.

Innert schnellen 180 Sekunden berichtet der digitale Sender live über ein aktuelles Ereignis. Das ist zugleich die kommunikative Leitidee der Kampagne: unter dem Claim «Blick TV: live dabei – Der schnellste Sender der Schweiz» bringen mehrere Sujets das digitale TV-Erlebnis rund um die Kernthemen News, Sport und Unterhaltung zum Ausdruck. Die Ausrichtung von Blick TV als Angebot für die Smartphone-Nutzung wird zudem in den Motiven betont.

 

Verantwortlich bei der Blick-Gruppe: Nicolas Pernet (Leiter Commercial Management); Birgit Kleinalstede (Projektleiterin Marketing); Alexander Strehler (Leiter Marketing-Vertrieb). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy (GF Kreation); Adrian Merz, Samuel Wicki (Creative Direction); Leandro Disler, Lukas Wietlisbach (Art Direction); Julia Koop (Art Buying); Andrea Bison (GF Beratung); Manuela Kaeslin, Marie Vuilleumier (Projektleitung); Gordon Nemitz (GF Strategie); Sehsucht Hamburg (Produktion). Verantwortlich bei Webrepublic: Joël Meier (Strategic Lead); Simon Felchlin (Project Lead); Katja Martinello (Graphics); Marc Hünerwadel (Social Media).

The House wird neue Lead-Agentur von WWZ

Pitchgewinn: The House erhält den Zuschlag für den neuen Kommunikationsauftritt der Marken- und Produkt-Kommunikation für WWZ Energie in Zug. Die Zusammenarbeit startet unmittelbar – erste Arbeiten werden im Herbst zu sehen sein.

The House

WWZ zählt zu den 100 grössten Arbeitgebern in der Zentralschweiz und versorgt Kunden im Kanton Zug und darüber hinaus mit Wasser, Gas, Wärme, einer breiten Palette von Stromprodukten und Telekommunikation sowie Leistungen, die von Bereichen wie E-Mobility bis hin zu Digital-TV-Angeboten reichen. Der neue Auftritt des Traditionsunternehmens WWZ umfasst die Kommunikation auf Image-Ebene sowie Produktwerbung über alle Bereiche hinweg mitsamt verlängernden Massnahmen.

 

Doris Oberneder wird neue Design Director Digital Paid Media von Tamedia

Doris Oberneder wird per 18. Mai 2020 Design Director im Bereich Digital Paid Media von Tamedia. In ihrer Funktion wird sie im Team von Christoph Zimmer, Chief Product Officer von Tamedia, für die visuelle Gestaltung des gesamten Digitalauftritts der Tages- und Sonntagszeitungen verantwortlich sein.   

Doris Oberneder

Die gebürtige Österreicherin arbeitet seit 25 Jahren im Bereich Grafik und Design und hat sich daneben kontinuierlich weitergebildet. Aktuell ist sie Leiterin Design bei der Agentur Infel. Daneben übt sie verschiedene freiberufliche Mandate als Artdirektorin und Videojournalistin aus. Zu den früheren Stationen von Doris Oberneder gehören unter anderem die Migrosmedien und Axel Springer Schweiz sowie weitere Verlage in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Sie übernimmt die Nachfolge von Marina Bräm, die sich entschieden hat, sich künftig auf ihre Selbständigkeit, eine Weiterbildung und ihr Engagement an der Hochschule Luzern zu konzentrieren.

Radio 32 wird in die Organisation von CH Media integriert

Radio 32 wird per 1. April 2020 in die Organisation von CH Media integriert. Im Rahmen der Integration kommt es zu einer Kündigung.

Radio 32 CH Media

Die Abteilungen Marketing und Verkauf von Radio 32 werden in die Organisationsstruktur des Bereichs Entertainment von CH Media integriert. Sie werden durch Denise Hildbrand, Leiterin Marketing, und Hardy Lussi, Leiter Vermarktung, geleitet.  Somit soll Radio 32 von überregionalen Inhalten aus der zentralen Newsredaktion sowie vom Know-How aus den Bereichen «Musik & Research» und «Programmstrategie & Entwicklung» profitieren.

Ab 1. April wird Manfred Joss Programmleiter von Radio 32 und verantwortet damit die Moderation sowie die Lokalredaktion des Senders. Er berichtet künftig an Nicola Bomio, Leiter Programm Radio CH Media. Joss ist seit neun Jahren für Radio 32 tätig, zuletzt als Redaktionsleiter. Das Radio 32-Programmteam wird sich künftig noch stärker auf regionale Themen konzentrieren.

 

Regionale Positionierung soll beibehalten werden

Drei Monate nach der Übernahme der Mehrheit an Radio 32 wird der Sender in den Bereich Radio unter der Leitung von Florian Wanner, Leiter Radio bei CH Media, integriert. Thomas Denzel, bisheriger Geschäftsführer von Radio 32, übernimmt künftig die Funktion als Verkaufsleiter von Radio 32.

Präventionsarbeit wirkt: Die Bevölkerung gibt dem Bund gute Noten

Eine Bevölkerungsbefragung der Forschungsstelle Sotomo und Demo Scope zeigt, dass die Präventionsarbeit des BAG Wirkung zeigt. Die Verhaltens- und Hygieneregeln sind der Bevölkerung bekannt und werden akzeptiert und umgesetzt.

1BAG_Studie_Abb

Während Präventionskampagnen normalerweise mit einer begrenzen Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung und mit grosser Themenkonkurrenz zu kämpfen haben, zeigen sich bei der Corona-Pandemie fast idealtypische Bedingungen zur Vermittlung von Botschaften durch die Behörden. Die Bevölkerung schenkt dem Thema grosse Aufmerksamkeit und nimmt Informationen breitwillig auf, die Botschaften der Verhaltens- und Hygieneregeln sind über 95 Prozent der Bevölkerung bekannt. Dies führt zu einem aussergewöhnlich hohen Mass an Informiertheit in allen Segmenten der Bevölkerung. Der Erfolg von Präventionsarbeit misst sich jedoch letztlich am tatsächlichen Verhalten. Und auch hier zeigt sich, dass sich ein überwiegend grosser Teil der Menschen in der Schweiz an die Verhaltensregeln hält. Dies gilt für ältere Personen ebenso wie für die jüngere.

 

Mehr Fokus auf Risikogruppen mit Vorerkrankung nötig

Weniger umfassend angekommen als bei den Älteren (90%), ist die zielgruppenspezifische Präventionsbotschaft bei Menschen mit einer Vorerkrankung (79%). Auch diese haben ein erhöhtes Risiko einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden. Im Unterschied zu den Älteren sind sie im öffentlichen Raum jedoch kaum als Gruppe erkennbar und ihr Verhalten wird weniger thematisiert. Die Ergebnisse dieser Bevölkerungsbefragung zeigen nun, dass diese Gruppe im Präventionskontext sinnvollerweise mehr sensibilisiert werden sollte.

 

Akeptanz sehr hoch

Die Akzeptanz der Präventionsbotschaften des Bundesamts für Gesundheit ist gegenwärtig ausserordentlich hoch, gleiches gilt für das Vertrauen in die Arbeit des BAG. Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt der Durchschnittswert bei 8,9. Dieses Vertrauenskapital bringt zugleich eine besondere Verantwortung mit sich. Anders als zu Beginn der Präventionskampagne, als die Aufnahmebereitschaft für die entsprechenden Botschaften noch wenig entwickelt war, werden die Aussagen und Informationen des BAG gegenwärtig von einer deutlichen Mehrheit unmittelbar rezipiert und akzeptiert. Ihnen wird eine sehr grosse Autorität zugeschrieben. Ein Bewusstsein für diese aussergewöhnliche Situation ist wichtig für Balancierung der Öffentlichkeitsarbeit durch das BAG und die Behörden generell.

2BAG_Studie_Abb

Jüngere Generationen verantwortungsbewusst

Die Studie zeigt, dass auch die jüngere Bevölkerung, die sich weniger unmittelbar als die ältere vom Coronavirus bedroht sieht, in grosser Mehrzahl einen sehr wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit leistet. Zugleich hat die Krise in ihrer ganzen Breite besonders für Jüngere, die am Anfang oder mitten in ihrem Leben stehen, besonders einschneidende Konsequenzen. Im Hinblick auf längerdauernde, einschränkende Massnahmen, verdient der Beitrag der Jüngeren entsprechend eine besondere Würdigung.

3BAG_Studie_Abb

Die Datenerhebung zur Wirkungsmessung der Präventionsarbeit des Bundesamts für Gesundheit BAG im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus fand zwischen dem 19. und 23. März 2020 statt. Die Grundgesamtheit der Befragung bildet die sprachassimilierte Wohnbevölkerung der Schweiz ab 15 Jahren mit Internetnutzung. Die Befragung wurde online durchgeführt und dauerte durchschnittlich 22 Minuten (Median). Die Rekrutierung der Befragten erfolgte quotengesteuert (Sprachregion, Alter, Geschlecht, Bildung) über zwei Online-Panels.

Nach der Bereinigung und Kontrolle der Daten konnten die Angaben von 2’079 Personen für die Auswertung verwendet werden. Diese wurden einer nachträglichen Gewichtung auf Basis aktueller Daten des Bundesamts für Statistik BFS unterzogen, um die Disproportionalität der Quotierung (Oversampling im Tessin und von Personen mit Tätigkeit im Gesundheitswesen) wieder auszugleichen und Repräsentativität für die Schweizer Wohnbevölkerung herzustellen. Die Messgenauigkeit beträgt für die gesamte Stichprobe von n = 2’097 max. +/- 2,1% bei 95% Sicherheit.

Die Umfrage wurde gemäss den Normen des vsms (Verband Schweizer Markt- und Sozialforscher) durchgeführt.

Wegen Corona: 20 Minuten verzichtet auf Regionalausgaben und stellt 150 neue Boxen auf

Das zur TX-Group-gehörende Pendlermedium 20 Minuten verzichtet während der Coronakrise auf die Regionalausgaben. Zudem stellt die Zeitung neue Boxen bei stark frequentierten Lebensmittelläden auf.

20minuten-corona

In einer Mitteilung vom Montag wird das Wegfallen der Regionalausgaben mit der veränderten Newslage und dem starken Einbruch bei den Werbeumsätzen begründet.

Neu erscheine 20 Minuten in je einer Version für die Deutsch- und die Westschweiz sowie – unverändert – das Tessin. Sobald sich die Lage wieder normalisiere, würden die Regionalausgaben wieder wie gewohnt erscheinen, hiess es weiter.

Zudem kommt die Zeitung nun auch in die Läden: In Zusammenarbeit mit dem Nahrungsmitteldetailhandel erschliesse 20 Minuten 150 neue Boxenstandorte in der ganzen Schweiz. Trotz weitverbreitetem Homeoffice und wegfallendem Pendeln fänden zwar 50 Prozent der normalen Auflage derzeit den Weg zu den Lesern. Mit den neuen Boxenstandorten stelle man aber sicher, dass die interessierten Leser weiterhin die wichtigsten News bekämen. Zudem könne die Zeitung die allfällige Wartezeit vor den Läden verkürzen. (SDA/swi)

Feldschlösschen und Beem lancieren interaktive TV-Kampagne

Feldschlösschen lanciert mit Beem zusammen die erste interaktive TV-Kampagne. Bis zum 12. April können Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem TV-Spot zum neuen Lagerbier Feldschlösschen 1876 interagieren.

Feldschloesschen-1876-quer

Nach Plakaten, Kino, TV-Sponsoring und den 20-Minuten-Boxen erhält nun auch eine klassische TV-Kampagne mit Beem eine On-Top-Option und somit eine neue Funktion. Mittels «Audio Content Recognition» Technologie können Zuschauende Inhalte direkt vom TV-Bildschirm auf ihr Handy holen.

Der interaktive TV-Spot zum neuen Lagerbier Feldschlösschen 1876 wird bis zum 12. April täglich im Abendprogramm auf SRF zwei und den deutschen Privatsendern ProSieben und Sat.1 ausgestrahlt. Das in den Spot integrierte Beem Signage informiert über die Interaktionsmöglichkeit. Je nach TV-Sender wird unterschiedlicher Content ausgespielt. So kann entweder an einer Promotion teilgenommen oder mehr über das neue Lagerbier erfahren werden.

Mit dem TV-Spot interagieren können all diejenigen, die entweder die Beem-Funktion in den Apps von 20 Minuten oder Bluewin manuell aktiviert oder die Beem-App heruntergeladen haben. Wird der Spot ausgestrahlt, muss die App geöffnet werden, wobei im Newsfeed ein Beem-Banner mit dem Hinweis erscheint, dass Beem-fähiger Content gefunden wurde. Mit einem Tippen auf den Banner öffnet sich die Beem-Plattform mit dem entsprechenden Content.

TV-Spot-1876-Feldschlösschen
get_footer();