Nollaig Forrest wird Head of Group Communications bei LafargeHolcim

Nollaig Forrest wird Head of Group Communications bei LafargeHolcim. Sie folgt auf Bernd Eitel und wird in ihrer Position an LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch berichten. Eva Mairinger wird Head of Media Relations.

LafargeHolcim

Die 43-Jährige stösst nach acht Jahren bei Firmenich zu Lafargeholcim. Beim Aromen- und Duftstoffhersteller Firmenich war sie als Vice President Corporate Communication tätig. Gestartet hat Nollaig Forrest ihre Karriere beim World Economic Forum. Sie ist Schweizerisch-Irischer Herkunft und hält einen Master in internationalen Beziehungen von Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung in Genf.

 

Eva Mairinger wird Head of Media Relations

Ausserdem wurde Eva Mairinger zur neuen Head of Media Relations gewählt. Sie tritt die Stelle per sofort an.  Die 35-Jährige hat zehn Jahre Erfahrung im Bereich Corporate Communications für globale Unternehmen. Zuletzt war sie als Senior Communications Manager und Sprecherin bei UBS Zürich tätig. Mairinger verfügt über einen Master in Wirtschaftswissenschaften von der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Aus NZZ Media Solutions wird NZZone

NZZone heisst die neue Vermarktungsorganisation der NZZ-Mediengruppe. Sie fokussiert auf Kundeninszenierungen und spezialisiert sich auf vertikale Angebotspakete in relevanten Themenumfeldern für passende Zielgruppen. Werbetreibende sollen so Zugang zur NZZ-Markenwelt und ihren Plattformen erhalten.

NZZone

Die Vermarktungsorganisation will Werbepartner darin unterstützen, ihre Marken mit Themen und Inhalten innerhalb der NZZ-Welt wirkungsvoll in Szene zu setzen. Content Marketing und Brand Advertising werden auch in der Schweiz immer wichtiger. Sie helfen, Botschaften beim Publikum im Gedächtnis zu verankern und bei den Konsumenten Begehrlichkeiten zu wecken. Klassische Kampagnen rücken dagegen in den Hintergrund. Gefragt sind kluge Kooperationen, um sich nachhaltig zu positionieren.

Mit dieser Strategie setzt NZZone die im vergangenen November angekündigte Transformation der Werbevermarktung nun um (Werbewoche.ch berichtete). Mit einem klaren Fokus, der im Namen der neuen Geschäftseinheit zum Ausdruck kommt.

Mit Blick auf Beratung und Verkauf ist Adrian Näf wichtig: «Für unsere bestehenden und zukünftigen Auftraggeber ändert sich vorderhand nichts – ausser, dass wir ihnen die komplette NZZ-Markenwelt zugänglich machen und für sie neue Tools, Services und Bundles entwickeln», erklärt Adrian Näf in einer Mitteilung. Dies soll in enger Kooperation mit unternehmenseigenen Partnern geschehen: NZZ Content Creation für journalistisches Storytelling, Audienzz für den gesamten digitalen Werbemarkt sowie NZZ Konferenzen und NZZ Live für exklusive Veranstaltungen.

Strategisch verantwortet wird die neue Geschäftseinheit von Remo Baumeler als Managing Director, der in gleicher Funktion weiterhin dem Digital-Advertising-Spezialisten Audienzz vorsteht.

Auch zuhause dreht sich alles um den guten Geschmack

Der Käse Tête de Moine AOP schmeckt auch zuhause gut. Die Kreativagentur Openroom.ch hat eine Kampagne, die im April hätte lanciert werden sollen, an die neue Corona-Situation angepasst.

 

Die vom Bund verhängten restriktiven Massnahmen wirken sich auch auf Form und Inhalt der Werbung aus. 2019 wurde für den Kunden L’Interprofession Tête de Moine die gesamte Markenstrategie durch Openroom.ch neu aufgebaut. Vordergründig wurden verschiedenen Situationen rund um das Snacking im Sommer kommuniziert. Tatsächlich ist Tête de Moine in Form von vorgeschnittenen Rosetten in praktischer Verpackung für Feiern mit Freunden oder Firmenapéros sehr beliebt. Zu diesem Zweck wurde ein Spot für Social Media und TV mit dem Slogan «Bei uns dreht sich alles um den guten Geschmack» produziert. Im Video zu sehen ist eine Gruppe von Freunden in urbaner Umgebung auf einer Dachterrasse.

Mit der Covid-19-Pandemie und der von den Behörden ergriffenen Gesundheitsmassnahmen wurde die Welle #stayhome in den sozialen Netzwerken verbreitet und damit sichtbar für alle. Die für Anfang April geplante Veröffentlichung dieser Tête de Moine Kampagne mit Fokus auf Ostern ist nicht mehr im Einklang mit der aktuellen Situation. Sich mit Freunden treffen und eine gute Zeit miteinander verbringen ist nicht mehr im Sinne der restriktiven Massnahmen. Das Openroom-Team schlug vor, das Skript an die derzeitige gesellschaftliche Situation anzupassen. Die Szene spielt nun in einer Wohnung, wo auf dem TV-Bildschirm der ursprünglich für die Kampagne produzierte Originalspot zu sehen ist.

Dieser Last-Minute-Dreh konnte innerhalb einer Woche realisiert werden und wird ab 30. März 2020 auf den Schweizer Sendern SRF1 und SRF2 sowie TSR1 und TSR2 ausgestrahlt.

 

openroom

Verantworltich bei  bei L’Interprofession de la Tête de Moine: Olivier Isler (Marketing-Leiter). Verantwortlich bei Openroom.ch: Eric Voser (Strategie und Kreativdirektion); Andreas Konrad (Art Direction);  Dagmara Garner (Consultant Social Media Marketing);  Remo Wyss (Grafikdesign). Filmproduktion: Maybaum, Michel Alraun (Regie); Sara Maag (Kamera).

Hellozurich gründet Kommunikationsagentur

Neu gibt Hellozurich nicht nur das zweisprachige gleichnamige Magazin heraus, sondern bietet mit der Agentur auch Dienstleistungen im Bereich Corporate Communications und Corporate Publishing an.

hellozürich_agentur

 «Mit der zunehmenden Bekanntheit des zweisprachigen Magazins werden wir von Unternehmen immer wieder um Unterstützung angefragt», sagt Hellozurich-Geschäftsführer Christian Schiller. Man habe diese Aufträge – meist aus den Bereichen Corporate Communications und Corporate Publishing – gerne angenommen, wolle sich mit der Gründung der Hellozurich-Agentur aber professioneller aufstellen, sagt Schiller. Die Redaktion und die Agentur seien nun klarer getrennt. Weiter hat Hellozurich das Team um zwei Videospezialisten sowie zwei Kommunikationsberaterinnen ausgebaut.

Marken senken ihre Werbeausgaben auf Facebook aufgrund des Coronavirus

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation sinkt die Nachfrage nach bezahlten Werbeanzeigen auf Facebook. Socialbakers hat untersucht, wie sich im 1. Quartal 2020 die Werbeausgaben, der CPC (Costs-per-Click) und die Engagement-Rate von Unternehmen auf Facebook entwickelt haben. 

Facebook

Die Untersuchung zeigt, dass das Anzeigen-Volumen sowie der CPC heruntergegangen sind. Unternehmen in allen Regionen setzen nun stärker als früher auf organische Inhalte.

In Westeuropa lag der CPC im Dezember bei etwa 0,43 Dollar. Bis Mitte März hat sich der CPC auf 0,20 Dollar mehr als halbiert. Ähnliches gilt für Nordamerika: Im Dezember 2019 betrug der CPC etwa 0,64 Dollar, bis Mitte März wurde dieser auf 0,32 Dollar fast halbiert.

Facebook

Die negative CPC-Entwicklung in Westeuropa.

CPC (in USD) in North America

Die negative CPC-Entwicklung in Nordamerika.

 

Die Werbeausgaben in Ostasien steigen wieder seit März mit der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit, während in Regionen wie Westeuropa, Südeuropa und Südostasien die Werbeausgaben seit Anfang März sinken.

Spend (in USD) in Western Europe

Nordamerika verzeichnete den stärksten Rückgang der Werbeausgaben: Die Werbeausgaben gingen zwischen Dezember 2019 und Mitte März 2020 um fast 50 Prozent zurück.

Facebook

Aufgrund von Social Distancing ist zu erwarten, dass die Kundeninteraktionen mit Markenprofilen auf Social Media in den nächsten Wochen steigen werden. Bisher war das Gesamt-Engagement jedoch ähnlich.

Facebook

«Die Daten bilden ab, was wir derzeit vermehrt von Unternehmen hören. Sie senken ihr Werbebudget aufgrund der momentan unsicheren, wirtschaftlichen Lage», erklärt Socialbakers-CEO Yuval Ben-Itzhak. «Wir glauben allerdings, dass Kunden in der aktuellen Situation mehr denn je von den Marken hören möchten, denen sie folgen. Unternehmen sollten sich mit Hinblick auf Social Distancing bewusst sein, dass ihre Zielgruppe mehr als sonst in der digitalen Welt unterwegs ist, um vernetzt, unterhalten und informiert zu bleiben. Die aktuelle Situation birgt für Unternehmen also auch Chancen, sodass Kürzungen des Werbebudgets auch hinterfragt werden sollten.»

* Die Untersuchungsdaten der Social-Media-Marketing-Plattform Socialbakers basieren auf 2’376’721 Facebook-Posts von 40’563 Markenprofilen aus verschiedenen Regionen weltweit vom 1. Januar bis 15. März.

Ostschweizer Medienpreis wird eingestellt

Der Stiftungsrat des Ostschweizer Medienpreises hat an seiner Sitzung entschieden, den Preis nicht mehr weiter auszurichten und die Stiftung zu liquidieren. Es ist trotz vielfältiger Bemühungen nicht gelungen, dem Preis eine solide finanzielle Basis zu geben.

Ostschweizer Medienpreis

Der Ostschweizer Medienpreis wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen mit dem Ziel, herausragende journalistische Leistungen aus und über die Ostschweiz auszuzeichnen. Die Medienlandschaft war damals noch diversifiziert und vielfältiger. Die zunehmende Konzentration der Branche der letzten Jahre und die andauernden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Medienhäuser haben zu einer neuen Situation geführt, die nun auch für den Ostschweizer Medienpreis Konsequenzen hat.

In den vergangenen Jahren sei es zunehmend schwieriger geworden, geeignete Partner und Sponsoren für den Ostschweizer Medienpreis zu finden, heisst es in einer Mitteilung von Dienstag. Gerade mit Blick auf die aktuell ausserordentliche Lage und eine nachfolgend mögliche Rezession werde sich dieses Handlungsfeld weiter verschärfen: Die Suche nach neuen Sponsoren und Partnern ist äusserst schwierig. Ferner sei es – trotz Anstrengungen einzelner Medienhäuser – nicht gelungen, eine auch in der Branche breit abgestützte Lösung zu schaffen, die den Medienpreis auf ein solides und nachhaltiges Fundament gestellt hätte.

Der Stiftungsrat hat deshalb in Abwägung möglicher Alternativszenarien und nach eingehender Diskussion beschlossen, den Ostschweizer Medienpreis ab 2020 nicht mehr auszurichten und die Stiftung ordnungsgemäss zu liquidieren. Aufgrund der schwierigen Situation gab es keine nachhaltige Alternative zur Einstellung des Preises.

Thomas Pittino übernimmt Leitung bei SRF Vermarktung

Die SRF Vermarktung organisiert sich im Zuge der Integration des Sponsoringsverkaufs von Admeira per 1. April 2020 neu. Der stellvertretende Leiter Thomas Pittino übernimmt die Bereichsleitung von David Elsasser, der sich vollumfänglich auf die Co-Leitung des strategischen Projektes «SRF 2024» konzentriert.

Thomas Pittino

Aufgrund der Neuausrichtung des Vermarktungsunternehmens Admeira wechselt dessen Deutschschweizer Sponsoringverkaufsteam per 1. April 2020 gesamthaft zu SRF. Michael Hutzli verantwortet weiterhin als Leiter Verkauf Sponsoring SRF die regionale und nationale Verkaufskoordination.

Neben dem neuen Leiter Vermarktung Thomas Pittino konnten auch die weiteren Leitungspositionen intern besetzt werden: Die bisherige Leiterin Sport Sponsoring, Gaby Kellenberger, übernimmt neu die Gesamtleitung Sponsoring für die TV- und Radioprogramme bei SRF. Zudem wird unter der Leitung von Christoph Arnold ein Sprachregionen übergreifendes Product Management Sponsoring aufgebaut. Wie bisher leitet Evi Bossard die Nebengeschäfte mit Call Media, Programmverkauf, Lizenzen und New Business. Komplettiert wird das Leitungsteam durch Matias Bär, der seitens SRF das Werbeangebot SRF und Live-Sport verantwortet.

David Elsasser gibt die Bereichsleitung nach acht Jahren ab. Nachdem er die Führung bereits im letzten Herbst interimistisch an Thomas Pittino übergeben hatte, widmet er sich nun vollumfänglich der Co-Leitung des strategischen Projekts «SRF 2024».

SRF Vermarktung verantwortet alle kommerziellen Themen von SRF und leistet mit den genannten Geschäftsfeldern einen wesentlichen Beitrag zur Programmfinanzierung.

Ikea und Virtue zelebrieren das gemeinsame Zuhause-Bleiben

Für viele ist das Zuhause in den vergangenen Wochen zum Homeoffice, Fitnessstudio, Kinderhort und zur Telefonzentrale geworden. Ikea und Virtue zelebrieren in der aktuellen UGC-Kampagne, was für eine Vielfalt und Freude das eigene Zuhause bieten kann.

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In kurzen Clips zeigen Ikea und ihre Lead-Agentur Virtue, wie man mit viel guter Laune, etwas Kreativität und einer Prise indoor Ping Pong aus dem verordneten Zuhause-Bleiben das Beste macht. Getreu dem Motto: «Wir bleiben zu Hause. Miteinander und füreinander – und haben Spass dabei.» Was als Gute-Laune-Paket verpackt ist, soll aber auch Mut machen und zeigen, dass das Füreinander mehr denn je zählt und dass wir diese besonderen Zeiten gemeinsam durchstehen werden.

Die Kampagne von Ikea wurde vom Zürcher Virtue-Office für die Schweiz entwickelt und ist seit Freitag auf YouTube, Instagram und Facebook live. Ab Montag wird die Kampagne zudem im TV sowie auf digitalen Kanälen ausgespielt. Die Kampagne wird begleitet durch den Hashtag #TogetherAtHome. Alle Clips, die für die Kampagne verwendet werden, wurden in echten Haushalten selbst aufgenommen.

 

Verantwortlich bei Ikea: Nina Grinzoff (Campaign Leader); Simona Crivelli (PR Manager); Félix Etienne (Marketing Manager). Verantwortlich bei Virtue: Florian Sonderegger (In Market Lead Switzerland/Head of New Business Northern Europe/Strategie); Radwan Atwi (Creative Director); Jacqueline Rufener (Senior Copywriter); Simon Clement (Art Director); Sebastian Danielsson (Junior Art Director); Christian Brütsch (Client Service Director); Anthea Ting (Senior Account Manager).

Gratiszeitungen verlangen spezielle Unterstützung des Bundes

Der Verband Schweizer Gratiszeitungen VSGZ weist in einem offenen Brief an den Bundesrat auf die existentielle Not bei kostenlosen Regionalmedien hin und fordert eine spezielle Unterstützung.

Gratiszeitungen

Kostenlose Regionalmedien seien aufgrund der Corona-Krise in eine existenzbedrohende Situation geraten, nachdem der Bundesrat die Tätigkeit vieler Gewerbetreibender eingeschränkt oder gar aufgehoben habe. Die Betroffenen würden deshalb keine Werbung mehr schalten, heisst es im am Dienstag veröffentlichten Brief.

Die beiden Gratiszeitungen Rhonezeitung rz und Schaffhauser Bock hätten ihre gedruckte Ausgabe bereits eingestellt. Andere Titel seien in einer äusserst schwierigen Lage, da die Inserateeinnahmen weit über 50 Prozent zurückgegangen seien.

Der VSGZ bittet daher den Bundesrat, dringend zu prüfen, ob speziell für Medienunternehmen weitere Unterstützungsmassnahmen ergriffen werden können. Der Verband schlägt vor, dass Inserate zur laufenden Coronavirus-Kampagne in den Gratiszeitungen abgedruckt oder spezielle Steuerabzüge für Werbende geschaffen werden, die Anzeigen in der gedruckten Presse schalten. (SDA)

Wunderman Thompson sucht mit Sphair junge Flugtalente

Wunderman Thompson betreut Sphair als Leadagentur und wird der Marke dabei helfen, Junge Schweizer Talente aufzuspüren und sie für die besonderen Aufgabenfelder als Pilot oder Fallschirmaufklärer zu begeistern.

Wunderman Thompson

Sphair evaluiert in einem mehrstufigen Verfahren die Eignung der Kandidaten und Kandidatinnen, die bei erfolgreichem Abschluss vielfältige Karrieremöglichkeiten in der Schweizer Luftfahrt erhalten – sei es im Helikopter, Jet oder Passagierflugzeug, beim Militär oder zivil.

Die Herausforderung bei der Rekrutierungskampagne ist die zielgerichtete Ansprache der Generation Z. Es gilt, perfekt passende Bewerber auf den für sie relevanten Kanälen mit der richtigen Botschaft und Tonalität anzusprechen. Sie entlang der Customer Journey von Sinnhaftigkeit und Karrieremöglichkeiten zu überzeugen und zum Sphair-Screening zu bewegen. Dabei zählt Qualität vor Quantität.

Erste Arbeiten sind bereits auf diversen Kanälen wie Online, Social Media und bald bei Events und Messen zu sehen.

Wunderman Thompson

Tollkirsch realisiert Neuauftritt für Seabix mit Launch per Video-Stream

Für den IT-Spezialisten Seabix hat die Agentur Tollkirsch den neuen Markenauftritt entwickelt und die dazugehörigen Kommunikationsmittel gestaltet, darunter auch einen Präsentationsfilm zum Markenlaunch.

Tollkirsch_Seabix_Logo

Präsentiert werden sollte der Neuauftritt ursprünglich vor circa 150 geladenen Kunden, Partnern und Sponsoren im Papiersaal Sihlcity. Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus – unter anderem auf die Event-Situation – wurde kurzerhand umdisponiert: Der Markenlaunch konnte per Video-Stream live verfolgt werden. Die Rückmeldungen der Zuschauer auf die digitale Version der Präsentation fielen dabei durchwegs positiv aus.

 

Neue Marke zeigt Wirkungsgrad von Seabix

Mit dem neuen Auftritt will das Unternehmen seine Dienstleistungen sowie seine umfassenden Support-Leistungen unterstreichen. Die neue Bildwelt besteht aus Fotografien, die vom Schweizer Landschaftsfotografen Urban Wieland aufgenommen wurden. Seabix will damit die Bandbreite ihrer Tätigkeiten vermitteln und setzt gleichzeitig den Fokus auf Swissness, denn sämtliche von Seabix genutzten Rechenzentren befinden sich in der Schweiz.

Als zentrales Kommunikationsmittel wurde auch die Website einem Redesign unterzogen. Konzept und Design übernahm die Agentur Tollkirsch. Für die Programmierung wurde die Firma CMSBOX aus Bern beigezogen – ein langjähriger Partner der Winterthurer Agentur.

Das Präsentationsvideo zum Markenlaunch erstellte Tollkirsch mit vorhandenem Filmmaterial von Air Zermatt, einem langjährigen Kunden von Seabix.

Tollkirsch

Verantwortlich bei Tollkirsch: Michael Waldvogel (Projektleitung); Simon Keller (Konzeption/Art Direction); Anna Facen (Screen-Design); Carmen Wittmann (Grafik-Design); Marianne Graf (Projektleitung/Text). Web-Programmierung: CMSBOX Bern. Videoaufnahmen: Martin Otter, Marsfeld München (Filmaufnahmen/Regie); Papiersaal Sihlcity, Sämi Graf. Verantwortlich bei Seabix: Thierry Kramis (CEO).

Auch CH Media will Kurzarbeit einführen

Das Schweizer Medienunternehmen CH Media will wegen der Corona-Pandemie ab Mittwoch konzernweit für seine rund 2000 Beschäftigten Kurzarbeit einführen. CH Media rechnet für 2020 mit einem Umsatzeinbruch von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

CH Media

Allein im April erwarte man einen Umsatzrückgang zum Vorjahr von über 30 Prozent für CH Media und über 50 Prozent im Werbemarkt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Das entspreche mehr als 10 Millionen Franken.

Die folgenden Monate würden voraussichtlich mindestens so stark betroffen sein. CH Media erwartet, je nach Verlauf der Pandemie im zweiten Halbjahr, Umsatzverluste im mittleren zweistelligen Millionenbereich. In sämtlichen Unternehmensbereichen werden die Produkte und Dienstleistungen aktuell auf ihr Sparpotenzial überprüft und angepasst.

 

Einbrechender Werbemarkt

CH Media sei mit ihren Zeitungen, Anzeigern, Radiostationen, TV-Sendern, Events, Zeitschriften, Onlineangeboten und dem Filmverleih stark dem einbrechenden Werbemarkt ausgesetzt, schreibt das Unternehmen. Bis anhin erzielte CH Media knapp die Hälfte der Erlöse im Werbemarkt.

Gleichzeitig sei die Nachfrage nach verlässlichen Nachrichten und Informationen, aber auch nach Abwechslung durch Entertainmentangebote, so hoch wie nie zuvor. Die Online-Zugriffe auf die Newsportale erreichten Rekordstände. Die Zuschauer- und Hörerzahlen bei den TV- und Radiostationen seien so hoch wie nie zuvor.

Per 1. April beantragt CH Media Kurzarbeit für zunächst drei Monate. CH Media zahlt die Löhne von Mitarbeitenden in Kurzarbeit für die beantragte Frist vollständig aus. Diese erfahren also keine Lohneinbusse.

Die Aktionäre verzichten nach Abstimmung mit der Unternehmensleitung von CH Media auf eine Auszahlung der Dividende im Frühling 2020 und wandeln diese in ein Darlehen um.

CH Media erreicht nach eigenen Angaben mit Regionalzeitungen und Onlineportalen, Radio- und TV-Stationen sowie Zeitschriften rund zwei Millionen Menschen in der deutschsprachigen Schweiz.

Mit rund 480 Millionen Umsatz und rund 2000 Mitarbeitenden zählt das Medienunternehmen zu den grössten des Landes. CH Media entstand im Herbst 2018 als Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien.

 

Kurzarbeit auch bei TX Group

Kurzarbeit beantragt hat auch die TX Group, die unter anderem die Zeitungen Tages-Anzeiger und Der Bund herausgibt. Das Unternehmen beantragte für praktisch alle Einheiten Kurzarbeit. Die wegbrechenden Werbeeinnahmen wurden als Grund dafür genannt (Werbewoche.ch berichtete).

Um die Nachteile für die Belegschaft zu reduzieren, will das Unternehmen trotz Kurzarbeit weiterhin den vollen Lohn zahlen, zumindest bis Ende Juni. (SDA)

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