Komet gibt für EWB Energie Wasser Bern «aues»

Jeder weiss, dass EWB Energie Wasser Bern Strom und Wasser ins Haus liefert. Nicht aber, was das Unternehmen sonst noch alles für Bern tut. Eine Awareness-Kampagne von Komet soll dies nun ändern.

Energie Wasser Bern

Das Unternehmen betreibt und unterhält die Stadtberner Brunnen, sorgt mit CO2-neutraler Fernwärme für ein gemütliches Zuhause, setzt die ambitionierten Energieziele der Stadt um, fördert die E-Mobilität, und, und, und.

Um dies den Bernerinnen und Bernern – und auch der jüngeren Zielgruppe – bewusster zu machen, hat EWB die Berner Agentur Komet beauftragt, eine Imagekampagne zu realisieren. Die Kampagne hat einen eingängigen, berndeutschen Claim und erzählt die allgegenwärtigen Leistungen von EWB in charmanten Alltagsgeschichten.

Die Kampagne ist vorerst in Form von Social Video Ads, Display-Ads und auf YouTube zu sehen; später, wenn das Leben in der Schweiz wieder zur Normalität zurückgekehrt sein wird, auch auf DOOH-Medien.

 

Verantwortlich bei Energie Wasser Bern: Raphael Bühler (Leiter Marketing Kommunikation); Bruno Spring (Projektleiter Onlinemarketing). Verantwortlich bei Komet: Jeff Gerber (CD/Regie); Daniel Müller (Text); Claudio Parente (AD); Andrea Zaugg (Grafik); Corinne Hert (Client Service Director); Claudia Shatri (Senior Beraterin). Filmproduktion: Zeitsprung Commercial. Fotos: Caspar Martig. Onlineproduktion: Detail. Mediaagentur: Mediaschneider Bern.

Hiltl macht Live-Stream-Zuschauer zu Chefköchen – Ruf Lanz bewirbt das Angebot

Dank dem Live-Streaming aus der Hiltl Akademie kann jeder die Hiltl-Gerichte zuhause mitkochen. Ruf Lanz bewirbt die Corona-Aktion.

Rolf Hiltl macht Live-Stream-Zuschauer zu Chefköchen – Ruf Lanz bewirbt das Angebot

Hiltl in Zürich ist laut Guinness World Records das älteste vegetarische Restaurant der Welt. Es wurde 1898 von Ambrosius Hiltl gegründet und wird heute von Rolf Hiltl in vierter Generation geführt. Wegen der Corona-Krise sind alle Hiltl-Restaurants derzeit geschlossen. Geöffnet ist jedoch die Vegimetzg, der Lebensmittelladen von Hiltl.

Um die Leidenschaft für die vegetarische und vegane Küche auch in diesen Zeiten mit allen teilen zu können, kommen die Profiköche der Hiltl Akademie via Live-Stream jeden Donnerstag direkt in die Schweizer Küchen – und dies kostenlos. Die Zutaten werden im voraus kommuniziert, so dass jede und jeder live mitkochen kann. Und zuhause so gut isst wie bei Hiltl.

Ruf Lanz unterstützt ihren langjährigen Kunden auch in dieser aussergewöhnlichen Situation: Die Botschaft «Hiltl macht dich zum Chefkoch» wird inszeniert durch Blumenkohl, Knoblauch und Champignon, die überraschende Ähnlichkeit aufweisen mit einem Kochhut.

Die drei Sujets werden vor allem auf den Social Media Kanälen von Hiltl ausgespielt. Dort erfahren die Hiltl-Fans auch alle Detail-Informationen zum Live-Streaming.

 

Hiltl

Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Patrick Becker (Leiter Marketing & Kommunikation), Milo Stegmann (stv. Leiter Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger, Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf (Text), Miro Poffa (Beratung).

Sandro Bürgi wird neuer Sales Director bei Goldbach Publishing Bern

Am Mittwoch hat Sandro Bürgi die Stelle als Sales Director bei Goldbach Publishing in Bern übernommen. Er folgt auf Corinne Holliger, die das Unternehmen Anfang März 2020 verlassen hatte.

Sandro_Bürgi

Mit Sandro Bürgi übernimmt ein erfahrener Verkaufsleiter die Funktion des Sales Director bei Goldbach Publishing in Bern. In dieser Position ist er hauptsächlich für den Regional- und Lokalmarkt im Kanton Bern verantwortlich. Dazu zählen die Berner Zeitung, Der Bund, der Berner Oberländer, das Thuner Tagblatt und das Langenthaler Tagblatt (Print & Digital). Er führt ein Team von sieben Verkäufern an den Standorten Bern und Thun.

Sandro Bürgi verfügt über fundierte und langjährige Medienerfahrung und ist in Bern bestens vernetzt. Er war unter anderem in Bern als Leiter Werbemarkt AV Medien (Espace Media) für die Vermarktung von Capital FM und TeleBärn verantwortlich. Zuvor war er Verkaufsleiter bei der Basler Zeitung Medien. Die letzten sieben Jahre war er als Geschäftsführer der Immobilien- und Verwaltungsfirma Bigler & Co. in Bern tätig.

Sandro Bürgi tritt die Nachfolge von Corinne Holliger an, die sich entschieden hat, sich intensiver ihrem Familienprojekt zu widmen. Sie hat das Unternehmen Anfang März verlassen.

Amorana und Futurelite sorgen für Stimmung im Homeoffice

Futurelite hat die neue Kampagne für den Online-Erotik-Shop Amorana kreiert. Die klaren Ansagen sorgen trotz Coronavirus-Krise für Lacher.

Futurelite

Die Agentur greift mit der Werbeoffensive die allgegenwärtige Arbeitsplatz-Situation der Menschen auf eine positive Art und Weise auf und punktet dabei mit zielgerichtetem Humor.

«Wir bekommen unglaublich viele positive Zuschriften und die Kampagne wird so oft wie keine andere zuvor auf Social Media geteilt, was uns sehr freut», sagt Alan Frei, CMO von Amorana. «Unsere Leadagentur hat das in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft – und den Nagel damit auf den Kopf getroffen.»

Gesamthaft wurden 19 kanalspezifische Sujets entwickelt. Die nationale Kampagne ist auf digitalen Plakaten, als Banner und auf Social Media zu sehen.

Futurelite

Verantwortlich bei Amorana: Alan Frei (CMO). Verantwortlich bei Futurelite: Claudio Catrambone (Creative Director).

Nik Hartmann verlässt SRF und wechselt zu CH Media

Mit Miriam Martino und Nik Hartmann übernehmen zwei erfahrene TV-Macher die Co-Leitung Eigenproduktionen TV National bei CH Media. Sie lösen Christina Noell ab, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

CH Media

Per 1. Juli 2020 stösst Miriam Martino zu CH Media, per 1. November 2020 Nik Hartmann. Gemeinsam teilen sie sich die Leitung des Bereichs Eigenproduktionen TV National. In dieser Funktion verantworten sie sämtliche Eigenproduktionen der nationalen Sender 3+, 4+, 5+ und 6+, TV24, TV25 und S1 und berichten direkt an Roger Elsener, Leiter TV National sowie Geschäftsführer Entertainment und Mitglied der Unternehmensleitung CH Media.

 

Neue Co-Leitung Eigenproduktionen TV National bringt viel Erfahrung mit

Miriam Martino war zuletzt als Head of Factual & New Business und Executive Producer sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei BB Endemolshine tätig. In dieser Funktion produzierte sie mit «Die Höhle der Löwen Schweiz» bereits ein TV-Format für CH Media. Zuvor war sie in verschiedenen namhaften Produktionsfirmen als Redaktionsleiterin und Produzentin tätig. Martino verantwortete dabei erfolgreiche Formate wie «Bauer, ledig, sucht» (3+), «Geboren am» (SRF1), «Kunst hoch 2» (3sat), «Miss Schweiz» (Sat.1 Schweiz) und «Mission Surprise» (SRF 2). Miriam Martino hat in ihrer Laufbahn zudem bereits diverse Formate selbst entwickelt und einen Digitalkanal von SRF für die junge Zielgruppe mitaufgebaut.

Nik Hartmann stösst vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zu CH Media. Zum SRF stiess Hartmann 1999 und war fast zwanzig Jahre lang als Moderator im Tagesprogramm von SRF 3 im Einsatz. Zusätzlich moderierte er die beliebten Unterhaltungsformate auf SRF 1 der Reihe «SRF bi de Lüt» oder aktuell «Zäme dihei» und avancierte zum Schweizer Publikumsliebling. Nik Hartmann wird in seiner Rolle als Co-Leiter Eigenproduktionen bei CH Media auch neue TV-Formate für 3+ und TV24 entwickeln, die er selbst moderiert.

 

 

Christina Noell verlässt CH Media

Wie bereits im Januar 2020 kommuniziert, hat die Chief Creative Officer und stv. Geschäftsführerin der 3 Plus-Sendergruppe Christina Noell CH Media Ende März verlassen, bleibt den CH Media Sendern aber bis Mitte 2020 in beratender Funktion erhalten. Noell startete 2008 als Unterhaltungschefin bei 3+. 2013 übernahm sie zusätzlich die Verantwortung für die On Air Promotion und das On Air Design, 2015 wurde sie darüber hinaus Mitglied der Geschäftsleitung der 3 Plus-Sendergruppe. Ab 2016 übernahm sie als Chief Creative Officer und stv. Geschäftsführerin die Verantwortung der Eigenproduktionen und der Abteilungen Events, Social Media, Sponsoring, PR und Online der 3 Plus-Sendergruppe.

Bis zum Eintritt von Miriam Martino und Nik Hartmann übernehmen Patric Rymann, Herstellungsleiter Eigenproduktionen TV National und Ivo David Kuhn, Leitung Operations Eigenproduktionen, zusammen mit Roger Elsener die Leitung des Bereichs Eigenproduktionen TV National.

Fotos: Aurélia Marine / CH Media.

Westiform stellt neu Virenschutz-Scheiben her

Das Unternehmen Westiform, das in normalen Zeiten Spezialist für Lichtwerbung, Digital Signage und Signaletik ist, reagiert auf die Corona-Krise und stellt vorübergehend Virenschutz-Scheiben her.

Westiform

Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen und Flexibilität. Das Schweizer Familienunternehmen Westiform setzt dieses Credo in die Tat um und unterstützt Mitarbeitende systemerhaltender Betriebe – Tankstellen, Banken, Supermärkte oder das Gesundheitswesen – im Social Distancing. Westiform produziert neu Virenschutz-Scheiben aus Acrylglas in zwei Standardgrössen sowie als Massanfertigung. Ziel ist es, das Risiko einer Tröpfcheninfektion im persönlichen Kontakt zu Kunden und Patienten zu verringern.

Westiform

Unternehmen wie Swisscom, Avia, Emil Frey aber auch NPOs wie das Schweizerische Rote Kreuz SRK und der Blutspendedienst sowie zahlreiche Ärzte, Apotheken und Drogerien setzen laut Mitteilung den Virenschutz bereits ein. Die Unternehmen rüsten sich damit auch für kommende Viren-Wellen: Das Produkt kann platzsparend zusammengeklappt werden, so dass sie problemlos bis zur nächsten Grippesaison verwahrt werden kann.

Westiform

NZZ-Mediengruppe beantragt Kurzarbeit

Im Zuge der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat auch die NZZ-Mediengruppe entschieden, per April Kurzarbeit zu beantragen. Damit sollen die Arbeitsplätze erhalten und die Erbringung der journalistischen Leistungen weiterhin möglich bleiben.

NZZ-Mediengruppe

Auch die NZZ-Mediengruppe rechnet infolge der Corona-Krise mit hohen Einbussen insbesondere im Werbemarkt sowie im Veranstaltungsgeschäft. Aufgrund der dadurch verkleinerten Dienstleistungsangebote und nach einer eingehenden Prüfung beantragt das Unternehmen per April Kurzarbeit in den Bereichen, wo derzeit pandemiebedingte Arbeitsausfälle vorkommen, wie es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung schreibt.

 

Arbeitsplätze schützen

«Der Erhalt der Arbeitsplätze ist für uns essenziell», wird Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe, zitiert. «Pro Bereich, Abteilung oder Ressort konnten wir der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen entsprechende, individuelle Lösungen erarbeiten.» Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung, ergänzt: «Damit sind wir in der Lage, uns personell optimal aufzustellen und unser Qualitätsversprechen vollumfänglich einzulösen. Das heisst, dass wir unsere journalistischen Leistungen weiterhin in der gewohnten Qualität erbringen und damit unsere Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit wahrnehmen – wenn auch mit teilweise reduzierten Umfängen im Printbereich.»

 

Hohe Nachfrage

Gerade angesichts der Krise werde die spezifische NZZ-Qualität im Nutzermarkt sehr stark nachgefragt. Dies sei ersichtlich am Wachstum der NZZ Print- und Digital-Abos im Monat März, die sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verelffacht haben. Der Gesamtbestand der NZZ-Abonnements Print und Digital ist im März gegenüber dem Vormonat um 4 Prozent gewachsen.

Die NZZ-Mediengruppe will die Löhne von Mitarbeitenden in Kurzarbeit vollständig auszahlen, es sollen keine Lohneinbussen erfolgen.

 

Weitere Massnahmen werden umgesetzt

Zu den weiteren Sparmassnahmen der NZZ-Mediengruppe aufgrund der negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gehören teilweise Einstellungsstopps, die Senkung von Marketing-Ausgaben, Spesenstopp sowie zum Teil die Reduktion von Seitenumfängen von Printausgaben. Aufgrund der äusserst schwierigen Lage im Werbemarkt wurde zudem der Relaunch des Magazins NZZ Folio auf den Spätsommer verschoben (Werbewoche.ch berichtete).

Zattoo-Analyse: Wie das Coronavirus den TV-Konsum in der Schweiz verändert

Die Corona-Pandemie und die fortschreitenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen zu einem steigenden TV-Konsum. Die Nutzer bei Zattoo streamen immer mehr Stunden täglich. Gerade Nachrichten und Informationssendungen werden derzeit häufiger geschaut als üblich. Dabei sind die regionalen Sender eine wichtige Informationsquelle. Mehr als sonst wird vor allem auf dem grossen Bildschirm zuhause gestreamt. Das ergibt eine Analyse der Nutzerdaten des TV-Streaming-Anbieters Zattoo.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hält die Menschen weltweit fest im Griff. Die Angst vor einer Ansteckung, soziale Distanzierung, aber vor allem Quarantänen und Ausgangssperren – fast alle Menschen verbringen derzeit ihre gesamte Zeit Zuhause und wollen sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

 

Derzeit wird insgesamt viel mehr ferngesehen

Eine Analyse der Nutzerdaten bei Zattoo für Januar und März dieses Jahres hat ergeben, dass die Schweizer derzeit mehr Zeit mit Fernsehen verbringen. Die Anzahl der monatlich über Zattoo gestreamten Stunden lag im März um 19 Prozent höher als im Vergleichsmonat Januar. Besonders ausgeprägt ist das Wachstum auf dem grossen Bildschirm zuhause, wodurch der Anteil der auf Connected-TVs gestreamten Stunden weiter steigt. Wurden im Januar noch 38 Prozent aller Stunden auf Smart-TVs und Streaming-Devices wie Apple TV geschaut, sind es im März schon 41 Prozent. Absolut gesehen wurde auch auf mobilen Endgeräten und im Web mehr Zattoo genutzt, auch wenn der Anteil dieser Geräte-Gattungen an den insgesamt gestreamten Stunden gesunken ist.

Zattoo

Der durchschnittliche Fernsehkonsum steigt deutlich

Auf Ebene der einzelnen Nutzer zeigt sich, dass sowohl die durchschnittliche Häufigkeit der Nutzung als auch die durchschnittliche monatliche Nutzungsdauer zugenommen haben. Relativ gesehen stieg insbesondere die Nutzungsdauer der Nutzer des werbefinanzierten Zattoo Free Services. Hier stieg die durchschnittliche monatliche Nutzungsdauer um 14 Prozent von rund 19 Stunden auf 22 Stunden. Bei den Zattoo Premium- und Ultimate-Abonnenten stieg die monatliche Nutzungsdauer um 9 Stunden. Dies entspricht einer Zunahme um 11 Prozent.

Zattoo

Informationssendungen derzeit stark gefragt

Neben der Nutzungsdauer hat sich auch das Fernsehverhalten, im Sinne von geschauten Inhalten, verändert. Das Bedürfnis nach aktuellen Informationen und die Absage nahezu aller Sportveranstaltungen führen zu einigen Verschiebungen in Bezug auf bestimmte Genres im TV-Streaming. Im März wurden 46 Prozent weniger Stunden Sportsendungen gestreamt, als noch im Januar. Auch wenn Serien mit einem Anteil von 25 Prozent aller Genres immer noch am beliebtesten bei den Schweizern sind, rücken Informationssendungen weiter auf. Die Anzahl der dort gestreamten Stunden hat um mehr als die Hälfte zugenommen, wodurch Informationssendungen im März einen Anteil von 22 Prozent aller Genres einnehmen. Im Januar lag dieser Wert noch bei 16 Prozent. Die Anzahl der Nutzer, die im März Nachrichten und Info-Sendungen über Zattoo streamen, ist um 22 Prozent gestiegen. Damit überholen Informationssendungen im März das Genre Filme, welches im Januar noch an zweiter Stelle stand.

Zattoo

Dieser Anstieg macht sich auch am Beispiel der Tagesschau bemerkbar. Im Vergleich zu Januar schalten im März mehr als doppelt so viele Nutzer auf die täglichen Nachrichten beim SRF. Auch die Anzahl der Stunden, die die Tagesschau von den Nutzern gestreamt wird hat sich um 150 Prozent erhöht. Die Tagesschau, bei der die meisten Zattoo-Nutzer eingeschaltet haben, war die Tagesschau am Montag, den 16. März 2020, bei der über die Erklärung des Bundesrates zur ausserordentlichen Lage und zum Ausruf des nationalen Notstands berichtet wurde.

 

Regionale Sender als wichtige Informationsquelle

Wie wichtig Informationen rund um die aktuelle Nachrichtenlage zum Coronavirus sind, zeigt sich auch an den steigenden Nutzerzahlen regionaler Sender. So konnten beispielsweise die ZüriNews von TeleZüri im Vergleich zum Januar ein Zuschauer-Wachstum von 70 Prozent vorweisen. Die Zuschauerzahl der TeleBasel News ist im Zeitraum von Januar bis März über 200 Prozent gestiegen. Auch die TeleBärn News wurden im März von 57 Prozent mehr Nutzern gesehen als noch zu Beginn des Jahres. Ein noch grösserer Anstieg ist bei den gestreamten Stunden zu beobachten. So sind es bei den TeleBasel News über 400 Prozent mehr Stunden als noch im Januar. Bei den TeleBärn News sind es 77 Prozent und bei den ZüriNews von TeleZüri 85 Prozent.

Zattoo

«Der Bedarf an Information hat deutlich zugenommen. Davon profitiert nicht nur die Tagesschau beim SRF, sondern auch die regionalen Sender, die die Menschen über aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Regionen auf dem Laufenden halten», so Jörg Meyer, Chief Officer Content und Consumer bei Zattoo. «Die aufgrund der aktuellen Lage fast schon naheliegende Vermutung, dass sich der TV-Konsum insgesamt und insbesondere der Konsum von Nachrichtensendungen deutlich erhöhen, wird durch die Zattoo-Nutzungszahlen eindeutig bestätigt.»

Aroma gewinnt Pitch für den BuildingSMART Standards Summit 2021

Im März 2021 treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft aus 21 Ländern erstmals in der Schweiz zum internationalen BuildingSMART Standards Summit. Aroma konnte die Interessensgemeinschaft Bauen Digital Schweiz überzeugen und setzte sich im Pitchverfahren durch.

Aroma gewinnt Pitch für den BuildingSMART Standards Summit 2021

Während vier Tagen werden im «The Circle Convention Centre» am Summit neue digitale Standards entwickelt und diskutiert, Wissen vermittelt und Plattformen für Austausch geboten. In diesem Rahmen verschaffen sich die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick zur Digitalisierung der Bauwirtschaft.

Im Pitch um das Summit waren Kreativität und Innovation in der Gestaltung der Tagesprogramme sowie ein Konzeptansatz gefragt, der den Teilnehmenden von der Anmeldung bis hin zur Event-Nachbearbeitung Mehrwerte bietet. Die von Aroma präsentierte Idee verbindet reales und digitales Erlebnis – vom Wissenstransfer bis zum Networking – zu einem hybriden Kongress.

Nebst der Kreativleistung wurde auch Wert auf eine agile Vorgehensweise, eine hohe Kooperationsbereitschaft und die durchgängige Projektorganisation gelegt. «Schlussendlich hat uns das ‹Gesamtpaket Aroma› überzeugt», sagt Paul Curschellas, Vorstand und Geschäftsleitungsausschuss Bauen Digital Schweiz.

Stuiq gewinnt Pitch und wird Leadagentur von Mobility

Traumstart für Stuiq. Die Zürcher Agentur mit dem neuen Auftritt setzt sich gegen mehrere Mitbewerber durch und betreut den gesamten Kreativetat von Mobility.

Mobility

Kurz nach dem Neuauftritt von Stuiq gewinnt die Zürcher Agentur den Kreativpitch und übernimmt Markenführung, Image- und Produktkommunikation des Mobilitätsanbieters Mobility.

«Stuiq hat sich mit ihrem Konzept gegenüber drei sehr starken Mitbewerbern durchgesetzt. Ausschlaggebend war die Kombination einer überzeugenden strategischen Herleitung, messerscharfer Botschaft und herausragendem kreativen Ansatz», sagt Lars Kläger, Chief Commercial Officer bei Mobility.

Der Kampagnenlaunch und die Neupositionierung werden im Herbst 2020 starten.

COVID-19 treibt das Wachstum im E-Commerce

Adobe startet das erste Echtzeit-Barometer der digitalen Wirtschaft. Für diesen Index analysiert Adobe Billionen von Online-Transaktionen von über 100 Millionen Artikeln in 18 Produktkategorien. Der erste Adobe Digital Economy Index zeigt: Die digitale Wirtschaft wächst schneller als die Wirtschaft insgesamt und war noch nie so wichtig wie während der COVID-19-Pandemie.

Adobe

In den vergangenen sechs Jahren ist die digitale Kaufkraft um rund Prozent gestiegen. Das zeigt der erste Adobe Digital Economy Index. Dieser analysiert Daten aus den USA.

 

Der Grund dafür liegt auf der Hand: In Krisenzeiten, in denen die Menschen überwiegend zuhause bleiben müssen, setzen Konsumenten und Unternehmen verstärkt auf digitale Lösungen. Angesichts dieser ungebremsten Dynamik ist es umso wichtiger, die Online-Preise und -Ausgaben genau zu verfolgen, die Trends der digitalen Wirtschaft zu verstehen und Veränderungen in den verschiedenen Branchen und Ländern möglichst genau vorherzusagen.

Auf Basis von Adobe Analytics und eines «digitalen Einkaufskorbs», mit dem der Verkauf von Online-Waren und -Dienstleistungen gemessen wird, stellt der Adobe Digital Economy Index eine 20-prozentige Steigerung der digitalen Kaufkraft seit 2014 fest. Die Verkäufe in bestimmten Kategorien, darunter Lebensmittel, Erkältungsmedikamente und Fitnessgeräte, sind infolge von COVID-19 stark angestiegen. Der Online-Einkauf nach dem Click & Collect-Prinzip ist um 62 Prozent angestiegen.

Zu den weiteren zentralen Erkenntnissen des aktuellen Adobe Digital Economy Index zählen unter anderem:

Digital treibt das neue Einkaufsverhalten: Einige Produktkategorien haben einen grösseren Anteil am digitalen Warenkorb eingenommen, andere sind zurückgefallen. Insbesondere die Produktkategorie «Lebensmittel» hat ihren Anteil am Warenkorb innerhalb der vergangenen drei Jahre von 6 Prozent auf 8 Prozent erhöht. Der Bekleidungshandel ist die Digitalisierung frühzeitig angegangen und konnte seinen Anteil an den gesamten Online-Transaktionen in den letzten fünf Jahren von 21 auf 23 Prozent steigern. Der Anteil von Desktop-PCs ist im Zuge des Mobile Booms hingegen von 21 auf 8 Prozent zurückgegangen.

Die digitale Kaufkraft nimmt weiter zu: Konsumenten erhalten mehr für ihr Geld, das sie online ausgeben. Die digitale Kaufkraft ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen und hat seit 2014 um 20 Prozent zugenommen. Das bedeutet: Heute können Konsumenten für 1,00 Dollar das kaufen, was 2014 1,20 Dollar gekostet hätte. In der gleichen Zeit verlor ein Dollar, der für den Offline-Kauf ähnlicher Waren ausgegeben wurde, an Wert. Offline kostet heute 1,00 Dollar, was im Jahr 2014 nur 88 Cent gekostet hätte. Es ist jedoch zu erwarten, dass immer mehr Menschen online sind, sich die Offline- und Online-Wirtschaft weiter annähern und sich damit auch die Preise angleichen werden.

COVID-19 treibt das Wachstum im E-Commerce: Zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 11. März 2020 haben die Käufe mehrerer Produkte einen deutlichen Umsatzsprung erlebt: 807 Prozent für Handdesinfektionsmittel, Handschuhe, Masken und antibakterielle Sprays; 217 Prozent für den rezeptfreien Medikamentenkauf (Erkältungs-, Grippe- und Schmerzmittel); 231 Prozent für Toilettenpapier; 87 Prozent für Konserven und haltbare Artikel. Anfang März stiegen zudem die Bestellungen von Fitnessgeräten wie Kettlebells, Hanteln, Spinning-Fahrräder und Laufbänder um 55 Prozent. Die Kategorie der Online-Lebensmitteleinkäufe hat zwischen dem 13. und 15. März insgesamt einen 100-prozentigen Anstieg der täglichen Online-Verkäufe verzeichnet. Online-Käufe per Click & Collect nahmen zwischen dem 24. Februar und dem 21. März um 62 Prozent gegenüber 2019 zu.

Innovation drückt die Online-Preise: In den Kategorien mit den meisten Produktaktualisierungen pro Jahr (Elektronik, Computer, Fernseher) sind die Online-Preise gesunken, die digitale Kaufkraft hat zugenommen. Die Online-Preise für Elektronik gingen beispielsweise innerhalb von fünf Jahren um über 40 Prozent zurück. Von Januar 2014 bis Juli 2017 trieb die Online-Deflation die digitale Kaufkraft um durchschnittlich 3,9 Prozent pro Jahr nach oben. Erst als die Konsumenten anfingen, mehr innovationsunabhängige Waren und Dienstleistungen – wie zum Beispiel Lebensmittel und Möbel – zu kaufen, verlangsamte sich die Online-Deflation und die digitale Kaufkraft auf 2 Prozent Wachstum. Da im Internet nahezu alle Produktkategorien und nicht nur innovative Waren eingekauft werden, wird der Preisvorteil beim Online-Einkauf abnehmen.

 

Neuer digitaler Warenkorb

Der Gesamtanteil der Online-Käufe in den USA umfasst die Kategorien Bekleidung (23 Prozent), Elektronik (16 Prozent), Haus und Garten (12 Prozent), Computer (8 Prozent), Lebensmittel (8 Prozent), Baumarktartikel (5 Prozent), Haushaltsgeräte (4 Prozent), Körperpflegeprodukte (4 Prozent), Blumen und dazugehörige Geschenke (3 Prozent), Büroartikel (3 Prozent), Sportartikel (2 Prozent), Bücher (2 Prozent), Schmuck (2 Prozent), Möbel und Bettwäsche (2 Prozent), Haustierbedarf und -produkte (2 Prozent) sowie Spielzeug und Spiele (2 Prozent). Die Kategorien «Nicht verschreibungspflichtige Medikamente» sowie «Medizinische Ausrüstung und Zubehör» machen jeweils 1 Prozent aus.

 

Der Adobe Digital Economy Index basiert auf der Analyse von über einer Billion Besuche von Websites und über 100 Millionen Artikel. Adobe Analytics misst die Transaktionen von 80 der 100 führenden US-Online-Händler. Auf Basis dieser Menge an Echtzeit-Transaktionsdaten der Konsumenten bietet der Adobe Digital Economy Index gegenüber Bewertungen, die rein auf Umfragen basieren, wesentlich genauere Erkenntnisse. Mehrere Regierungsstellen und Branchenverbände, darunter das US Bureau of Labor Statistics, die Federal Reserve und das US Census Bureau, haben sich bereit erklärt, mit Adobe zusammenzuarbeiten, um einen sofortigen Einblick in die digitale Wirtschaft und den Zugang zu den Daten zu erhalten.

Axel Springer verlässt nach 35 Jahren die Börse

Der Medien- und Technologiekonzern Axel Springer verlässt nach 35 Jahren die Börse. Mit Ablauf des 6. April könne mit Aktien des Unternehmens nicht mehr an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, teilte der Herausgeber von Bild und Welt am Mittwoch mit.

Axel Springer

Man rechne damit, dass dies auch bald für die Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart sowie Tradegate Exchange gelte. «Der Abschied von der Börse läutet für uns eine neue Wachstumsphase ein», sagte Springer-Chef Mathias Döpfner.

«Sobald sich die Situation nach der Corona-Krise wieder normalisiert hat, werden wir unseren gesamten Fokus auf unser ambitioniertes Ziel legen», sagte der Konzernchef. Springer peile an, Weltmarktführer bei digitalem Journalismus und Online-Plattformen etwa für Jobs und Immobilien («digitale Classifieds») zu werden.

Grösste Aktionäre bei Springer sind noch vor der Verlegerwitwe Friede Springer der US-Finanzinvestor KKR mit rund 47,6 Prozent. Mit den Amerikanern im Rücken wollen die Berliner in langfristiges Wachstum investieren und hatten bis zuletzt auch Zukäufe im Visier. Wegen der Corona-Krise hat Springer allerdings seine Prognose für 2020 bereits einkassiert. (SDA)

get_footer();