Folgen und Krisenpolitik werden in den DACH-Ländern unterschiedlich bewertet

Die Corona-Krise stellt die ganze Welt vor grosse Herausforderungen. Schweizer, Deutsche und Österreicher sind gleicher Meinung: Die Gefahr ist gross. Eine Sinus-Studie zur COVID-19-Pandemie im DACH-Raum untersucht, welche positiven und negativen Folgen aufgrund der Corona-Krise erwartet werden und wie die Arbeit der jeweiligen Regierungen bewertet wird,

DACH

Selten zuvor war man sich so einig: Über 90% der Deutschen, Österreicher und der deutschsprachigen Schweizer sind der Meinung, man müsse die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst nehmen. Etwa 60% der Befragten in jedem der drei Länder sagen sogar, dass man die Bedrohung sehr ernst nehmen müsse. Weiters zeigt sich ein Alterseffekt in allen Ländern: Je älter die Befragten, desto ernster wird die Bedrohung genommen.

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Schweiz: soziale Unterschiede in Gefahrenwahrnehmung

Nicht alle Schweizer nehmen die Corona-Krise gleich ernst, zeigen die Ergebnisse im Gesellschaftsmodell der Sinus-Milieus. Eine besonders starke Bedrohung erkennt das Milieu der Arrivierten, so nehmen 71% dieser Gruppe die Gefahr durch das Corona-Virus sehr ernst. «Die souveräne gesellschaftliche Elite erkennt sehr deutlich die Auswirkung der Corona-Krise auf die gesamte Gesellschaft und ist über soziale Auswirkungen besorgt», erläutert Roger Muffler, Head of Group Data & Marketing bei KünzlerBachmann.

Mit einem Top-Wert von 45% am wenigsten ernst nimmt das Milieu der Digitalen Kosmopoliten die Corona-Gefahr. «Die weltoffene, digital geprägte Avantgarde hat eine optimistische Grundhaltung. Die Gefahr durch Corona wird zwar erkannt, aber weniger bedrohlich wahrgenommen», erklärt Muffler. Das zweite bedeutende Zukunftsmilieu der Adaptiv-Pragmatischen, also die Mitte der Zukunft, liegen im Schweizer Durchschnitt.

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Deutliche Länderunterschiede in der Erwartungshaltung
Die Corona-Krise wird zweifellos Spuren in der Gesellschaft hinterlassen, es werden positive wie negative Auswirkungen erwartet. Mit den stärksten positiven Folgen rechnet man in der Organisation des Berufslebens, wie etwa der Möglichkeit zu Homeoffice. 85% der Österreicher, 81% der Deutschschweizer und 66% der Deutschen erwarten in diesem Bereich positive Auswirkungen. Auch auf das Gesundheitsbewusstsein erwartet man einen positiven Einfluss, am stärksten in Österreich (77%), gefolgt von der Schweiz (69%) und Deutschland (64%). Hingegen vermutet man die deutlichsten negativen Auswirkungen im Reiseverhalten, insbesondere in Deutschland und in Österreich (je 53%); in der Schweiz erwarten dies nur 44%.

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Unterschiede in Bewertung der Krisenarbeit der Regierung

Um die umfassenden Auswirkungen abzufedern und die Corona-Krise zu bewältigen, hat die Politik in den vergangenen Wochen weitreichende Massnahmen getroffen. In Österreich und der Schweiz ist man deutlich zufriedener mit der Krisenpolitik als in Deutschland: So bewerten 81% der Österreicher die aktuellen Massnahmen ihrer Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz als sehr oder eher gut. Die Schweizer stellen ihrer Regierung ebenfalls ein gutes Zeugnis aus: 70% bewerten die bisherige Krisenarbeit des Bundesrates sehr oder eher gut. In Deutschland beurteilt zwar immer noch die Mehrheit die bisherige Arbeit der Regierung im Zusammenhang mit der Corona-Krise sehr oder eher positiv (52%), dennoch äussern sich die Deutschen im Ländervergleich am zurückhaltendsten.

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Krisenpolitik wird nicht von allen sozialen Milieus gleichermassen unterstützt

Doch nicht alle Schweizer sind gleichermassen zufrieden mit der Krisenpolitik, zeigen erneut die Ergebnisse im Gesellschaftsmodell der Sinus-Milieus. Besonders positiv – nämlich mit 83% Zustimmung – bewertet das Milieu der Gehoben-Bürgerlichen die Regierungsarbeit. «Diese statusbewusste Mitte mit traditionell-bürgerlichem Lebensstil hat eine hohe Akzeptanz für Verordnungen, die dem Gemeinwohl dienen, auch wenn dies aktuell starke Einschränkungen mit sich führt», erläutert Manfred Tautscher, Geschäftsführer des Sinus-Instituts. Deutlich weniger positiv, also mit 57% Zustimmung, fällt die Bewertung im Milieu der Eskapisten aus. «Die junge, spass- und freizeitorientierte untere Mitte fühlt sich durch die Massnahmen verhältnismässig stark eingeschränkt», erklärt Tautscher.

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Vertrauen in Gesundheitswesen, Regierung und Armee stark gewachsen

Grosser Vertrauensgewinner der Corona-Krise ist das Gesundheitswesen, denn für 61% der Deutschschweizer geniessen Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal mehr Vertrauen als vor der Krise. An zweiter Stelle liegt das Bundesamt für Gesundheit (59%). Etwas dahinter folgt der Bundesrat (51%) und die Schweizer Armee (48%).

Der Blick zu den Nachbarn verrät: In jedem Land haben andere Akteure federführend in der Krise agiert. «Unsere Daten zeigen eindeutig: Nur wer in einer Krise präsent handelt und Verantwortung übernimmt, der gewinnt das Vertrauen der Menschen», erklärt Manfred Tautscher. So gewinnen in Deutschland besonders Gesundheits- (44%) und Sozialwesen (40%), Polizei (37%) und Regierungen (33% Bundesregierung, 32% Landesregierungen) an Vertrauen, in Österreich sind es hingegen Regierung (64%), Gesundheitswesen (62%) und humanitäre Organisationen (60%).

Zur Studie

Das Sinus-Institut hat unter Beteiligung seines Schweizer Partners KünzlerBachmann Directmarketing eine repräsentative Online-Umfrage im DACH-Raum durchgeführt.

In der deutschsprachigen Schweiz wurde eine standardisierte Onlinebefragung in der Zeit vom 27.03. bis 01.04.2020 im Online-Access-Panel von Respondi durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Deutschschweizer Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren.

In Deutschland wurde eine standardisierte Onlinebefragung in der Zeit vom 27.03. bis 30.03.2020 im Online-Access-Panel von Respondi mit n=1’014 Sinus-Milieu-verorteten Männern und Frauen im Alter von 18-69 Jahren durchgeführt.

In Österreich wurde eine standardisierte Onlinebefragung in der Zeit vom 27.03. bis 30.03.2020 im Online-Access-Panel der Integral Markt- und Meinungsforschung durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren.

Über das Sinus-Institut

Das Sinus Markt- und Sozialforschung Institut mit Standorten in Heidelberg und Berlin ist seit über 40 Jahren Spezialist für psychologische und sozialwissenschaftliche Forschung und  Beratung. Das Institut entwickelt Strategien für Unternehmen und Institutionen, die den
soziokulturellen Wandel als Erfolgsfaktor nutzen.

Ein zentrales Tool dafür sind die Sinus-Milieus – ein Gesellschafts- und Zielgruppenmodell, das Menschen nach ihren Lebenswelten in «Gruppen Gleichgesinnter» zusammenfasst. 

Newsletter an kleine Verteiler werden besonders gut geklickt

Die E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie von Episerver soll einen guten Vergleich für die Bewertung von E-Mail-Kampagnen und wertvolle Tipps zum Ausbau der eigenen E-Mail-Marketing-Strategie bieten.

E-Mail-Marketing

Die Studie «E-Mail-Marketing Bechmark 2020» von Episerver wird jährlich für sechs verschiedene Branchen durchgeführt und soll es Marketingverantwortlichen, die Kennzahlen ihres eigenen E-Mail-Marketings mit denen ihrer jeweiligen Branche zu vergleichen. So können sie ein Gespür dafür entwickeln, wie erfolgreich ihr E-Mail-Marketing im Branchenvergleich ist. Der Benchmark 2020 gibt zudem sechs Praxistipps, wie Marketer die Performance ihrer E-Mail-Kampagnen verbessern können.

Die durchschnittliche Öffnungsrate von E-Mail-Kampagnen in der Branche «Handel und E-Commerce» liegt bei 31 Prozent. Übertroffen wird sie nur von der Öffnungsrate in der Branche «Finanzen, Versicherung und Immobilien». Hier erreicht sie 41 Prozent. Im Durchschnitt beträgt die Öffnungsrate von E-Mail-Kampagnen über alle betrachteten Branchen 29 Prozent.

 

Es wird mehr geöffnet, aber weniger geklickt

Die Analyse zeigt, dass die Öffnungsrate 2019 im Vergleich zum Vorjahr in allen Branchen bis auf Fashion leicht angestiegen ist. Dafür gingen die Klickraten im Vergleich zu 2018 im Schnitt allgemein leicht zurück. Die Branchen «B2B», «Finanzen, Versicherung und Immobilien», «Reise und Mobilität» sowie «Internet, Verlage und Software» machten eine Ausnahme. Hier lagen die Klickraten leicht über den Werten des Vorjahres.

Auch bei der Klickrate schneidet die Branche «Finanzen, Versicherung und Immobilien» mit 8,9 Prozent besser ab als die Branche «Handel und E-Commerce» mit 5 Prozent. Die Fashion-Branche hingegen verzeichnet mit 3,3 Prozent die niedrigste Klickrate im Branchenvergleich. Ausserdem wurde in der Studie ersichtlich, dass Newsletter an kleine Verteiler besonders gut geklickt werden. So liegt die Klickrate für Nachrichten, die an weniger als 2500 Empfänger versendet wurden, branchenübergreifend bei 6,5 Prozent.

 

Drei Merkmale von Betreffzeilen

Wie lang? Mit Personalierungselementen? Mit Emojis? Die Gestaltung von Betreffzeilen ist für die Performance von E-Mail-Kampagnen ein wichtiger Faktor. In der Studie wurden drei Merkmale genauer unter die Lupe genommen: die Länge (nach Zeichenzahlen), ob ein Personalisierungselement wie Name oder Wohnort verwendet wurde und ob Symbole oder Emojis für mehr Aufmerksamkeit sorgten. Einige Ergebnisse:

  • Je prägnanter und kürzer die Betreffzeile formuliert ist, desto besser wirkt sich das auf die unique Öffnungsrate aus.
  • Branchenübergreifend liegen Öffnungsrate, Klickrate und effektive Klickrate mit Personalisierung höher als ohne Personalisierung.
  • Symbole und Emojis werden auch im E-Mail-Marketing immer häufiger genutzt.

Sechs Tipps für eine bessere Performance

Mit den folgenden sechs Tipps können Marketer von den ebenfalls in der Studie enthaltenen Best-Practice-Tipps Anregungen erhalten, wie sie ihr E-Mail-Marketing verbessern können:

 

1. Auf eine angemessene Listen-Hygiene achten

Selbstverständlich braucht es Empfänger für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing, am besten sogar viele davon. Jedoch muss die Empfängerliste auch sauber aufgebaut und gepflegt werden, damit diese nicht zum Performance-Killer wird.

 

2. Massnahmen zum nachhaltigen Verteileraufbau

Ohne Neuanmeldungen schrumpfen Verteiler auf Dauer. Unternehmen können zum Beispiel mit Popup Layer Interessenten und Kunden auf ihren Newsletter hinweisen.

 

3. Relevanz durch Personalisierung steigern

Ein persönlicher Absender, personalisierte Betreffzeilen oder individuelle Produktempfehlungen gehören heute zu den Best Practices im E-Mail-Marketing.

 

4. «Hidden Data» für die kreative Ansprache der Empfänger nutzen

Es gibt viele «versteckte Daten», die sich leicht für die personalisierte Ansprache nutzen lassen.

 

5. Empfänger (und sich selbst) überraschen

In vielen Fällen unterscheidet sich das tatsächliche Verhalten der Empfänger vom erwarteten Verhalten. Wer mit entsprechenden Tests experimentiert, kann einiges lernen.

 

6. Performance durch erfolgreiches A/B-Testing optimieren

Probieren geht über Studieren. A/B-Tests sind ein starkes Werkzeug, um die eigene E-Mail-Marketing-Strategie, das Newsletter-Design sowie Personalisierungen zu hinterfragen.

Für die E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie 2020 hat Episerver rund 7,8 Milliarden E-Mails von 150 Versendern ausgewertet, vornehmlich mit den Zielregionen Deutschland, Österreich und Schweiz. Die versendenden Unternehmen sind zu fast gleichen Teilen aus den folgenden Branchen: «Handel und E-Commerce», «Internet, Verlage und Software», «Reise und Mobilität», «Fashion», «Finanzen, Versicherungen und Immobilien» sowie «B2B». Alle analysierten E-Mails wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2019 mit der Lösung Episerver Campaign verschickt.

Die komplette E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie 2020 kann kostenfrei heruntergeladen werden. 

«Andy Was Right» wird zum Publisher

Der Content Newsroom aus Zürich «Andy Was Right» startet im April eine eigene Publishing Unit. Dafür holt sich das Start-up Rebecca Breitenstein als Leiterin der neuen Abteilung an Bord. Das Unternehmen lanciert zum Start drei Markenwelten.

Andy Was Right

Für den neuen Geschäftszweig startet im Unternehmen eine neue Abteilung mit Journalisten und Creators. Die neue Unit soll Markenwelten auf digitalen Plattformen lancieren und diese mit Inhalten bespielen. Ziel ist die Erschliessung neuer Zielgruppen und der Aufbau eines Netzwerks.

«Die meisten Marketing- oder Kommunikations-Unternehmen haben Idee, Inhalt und die Markenwelt des Kunden», meint Roger Hämmerli, Geschäftsführer von Andy Was Right. «Aber die Reichweite fehlt und muss extern eingekauft werden. Mit unserer Publishing Unit wollen wir diese Lücke für Kunden und User schliessen.»

 

Rebecca Breitenstein wird Leiterin der neuen Unit

Das Start-up holt mit Rebecca Breitenstein eine weitere Journalistin an Bord. Die 27-Jährige war nach Stationen bei SRF, Vice und NZZ Wunschkandidatin für die Unit. «Aus der eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass nur sehr wenige Menschen die benötigten Eigenschaften so gut verkörpern, wie das Rebecca tut. Normalerweise müssen wir dieses Skillset bei Personen erst aufbauen», erläutert Roger Hämmerli.

Andy Was Right

«Social Media soll wieder für Kommunikation stehen»

Den Start in der Publishing Unit machen drei unterschiedliche Markenwelten. «Uns war der Mix unterschiedlicher Zielgruppen wichtig», erklärt Chefredaktor Leo Wehrli. Bei neuen Marken sei eine klar erkennbare Ausrichtung, die eigene Tonalität und Bildwelt zentral, erklärt Wehrli weiter. «Ansonsten haben wir ein weiteres generisches Trash-Portal, das keiner braucht. Social Media soll wieder für Kommunikation zwischen Menschen stehen und die Leute dort abholen, wo sie sind.»

Der grosse Vorteil des Netzwerks: Die Marken sollen nicht nur für Reichweite eingesetzt werden, sondern auch Insights liefern, wie Zielgruppen und Nischen denken. Zusätzlich werden spezifische gesponserte Plattformen auf Kundenwunsch aufgebaut.

Die neuen Marken werden laufend auf den offiziellen Kanälen von Andy Was Right vorgestellt.

Januar gestaltet eigene Website neu

Die Zürcher Branding- und Webagentur Januar hat einen neuen Auftritt für ihre eigene Website gestaltet.

Januar

Nach sieben Jahren mit über 100 Branding- und Webprojekten war es der Agentur zufolge an der Zeit für eine neue Website. Durch neue Case Studies und Einblicke in den digital fokussierten Designprozess soll das Selbstverständnis der Agentur erlebbar gemacht werden.

Januar

Verantwortlich bei Januar: Emanuel Gürth, Fredy Espejo (Konzeption, Creative Direction, Brand- und UI-Design); Vince Hehlen (Webentwicklung); Markus Gabriel (Text); Christian Reichenbach (Fotografie Büro/Porträts); Sergio Herencias (Bewegtbild Büro).

SRG beantragt Kurzarbeit für rund 600 Mitarbeitende

Die SRG beantragt für einen Teil der Mitarbeitenden Kurzarbeit. Sie begründet den Schritt mit finanziellen Einbussen wegen der Absage sportlicher und kultureller Grossereignisse sowie markanter Einbussen bei den Werbeeinnahmen.

SRG

Bild: SRG

 

Viele geplante Produktionen könnten nicht ausgeführt werden, teilte die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft am Dienstag mit. Obwohl sich der Ertragsrückgang nicht genau beziffern lässt, geht die Gesellschaft von Einbussen in zweistelliger Millionenhöhe aus.

«Nach sorgfältiger Abwägung» habe die Geschäftsleitung den Antrag auf Kurzarbeit für einen Teil der Belegschaft beschlossen. Betroffen sind den Angaben zufolge die Unternehmenssektoren Operationen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF sowie die entsprechenden Einheiten beim Westschweizer Zweig RTS und den RSI-Sendern im Tessin.

Hinzu kommen die Teile Access Services und Service Technologies von Swiss Txt. Insgesamt würden rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Kurzarbeit angemeldet, hiess es weiter.

Kurzarbeit führt SRG im Einvernehmen mit den Betroffenen und der Gewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender ein. Den Mitarbeitenden wird weiterhin der volle Lohn ausbezahlt. Die SRG will mit dem Schritt dazu beitragen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Die SRG ist nicht das erste Medienunternehmen, das in der Schweiz wegen des Einbruchs der Werbeeinnahmen in der Corona-Krise Kurzarbeit beantragt. Anfangs April hatte die NZZ-Mediengruppe bekannt gegeben, sie wolle Kurzarbeit einführen, Ende März der Konzern CH Media und bereits zuvor der Tamedia-Konzern und Westschweizer Medien. (SDA)

Wortspiel lanciert KMU-freundliche HubSpot-Alternative «Friendly Automate»

Die Agentur Wortspiel lanciert mit «Friendly Automate» ihr zweites Produkt: eine Marketing-Automation-Lösung, mit der Unternehmen mehr Kunden mit weniger Aufwand gewinnen sollen – zu KMU-freundlichen Konditionen.

Wortspiel

In den letzten Monaten wuchs die Bedeutung von Marketing Automation bei den Kundinnen von Wortspiel. Steigende Klickpreise etwa bei Google Ads und auch die finanziellen Herausforderungen durch die Corona-Krise erfordern eine bessere Nutzung der teuer eingekauften Klicks. Marketing Automation kann dabei helfen, etwa durch individuelle Werbebotschaften und kanalspezifische Ausspielung zum richtigen Zeitpunkt.

Allerdings haben einige der bekannten Anbieter in diesem Bereich Konditionen, die gerade für KMU herausfordernd sind – etwa sehr hohe Preise, die Vorauszahlung dieser Preise für ein ganzes Jahr und obligatorische Produktschulungen mit mittleren vierstelligen Kosten.

Friendly Automate von Wortspiel basiert auf der Open-Source-Lösung Mautic, der Gewinnerin des «MarTech Breakthrough Awards» 2019 in der Kategorie «Best Overall Marketing Automation Platform», und bietet alle Funktionen einer professionellen Marketing-Automation Lösung. Sie soll faire Preise und eine flexible monatliche Zahlweise bieten. Alle Abos beinhalten ein kostenloses, 90-minütiges Onboarding und regelmässige Schulungen zur optimalen Marketing-Automation-Strategie.

Für Werbewoche.ch-Leser gibt es bis und mit Mittwoch 8. April mit dem Rabattcode WERBEWOCHE einen 10%-Lifetime-Rabatt auf alle Abos.

SRF-Moderatorin Patrizia Laeri wechselt zu CNNMoney

Nach dem Abgang von Moderator Nik Hartmann kommt es beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF zu einem weiteren Wechsel: Wirtschaftsredaktorin Patrizia Laeri verlässt das SRF nach 18 Jahren und geht zu CNNMoney Switzerland. Dort wird sie Chefredaktorin.

SRF-Moderatorin Patrizia Laeri wechselt zu CNNMoney

Die 42-jährige wird das SRF per Ende Juni verlassen, wie der Sender am Dienstag mitteilte. 2002 begann Laeri die interne Ausbildung, ab 2005 war sie als Wirtschaftsredaktorin für die «Tagesschau» und «10vor10» im Einsatz.

Neben dieser Funktion übernahm sie ab 2008 auch die Moderation der Wirtschaftssendung «SRF Börse». Seit 2017 war sie Stellvertreterin von Reto Lipp im Wirtschaftmagazin «Eco». (SDA)

Der Xaver Award findet erstmals im Herbst statt

Aufgrund der aktuellen Situation wird auch der Xaver Award verschoben. In diesem Jahr werden die herausragendsten Live-Kommunikationsprojekte am Donnerstag, dem 1. Oktober 2020, neu in der Maag Halle in Zürich ausgezeichnet – in einem einfacheren und kleineren Format.

Xaver Award

Trotz der aktuell schwierigen Situation und der schwer abzuschätzenden Zukunft hat sich der Vorstand von Expo Event dazu entschlossen, an der Durchführung des Xaver Award im aktuellen Jahr festzuhalten. So wird der 19. Xaver Award erstmals von Anfang Juni auf den Herbst verschoben.

Aktuell arbeiten die Verantwortlichen daran, ein ressourcenschonendes Konzept, frei nach dem Motto «Back to Basic», auszuarbeiten. Um die Sponsoren und Unterstützer entlasten zu können, wird das Format in diesem Jahr bescheidener ausfallen als in den Vorjahren.

Was lokale Händler in der Krise gut oder schlecht machen können

Das Beratungsunternehmen Shoplupe hat eine Studie über Verbraucherstimmen zu Corona durchgeführt. In der nicht repräsentativen Fokusgruppendiskussion gibt das Unternehmen nun Einblicke in Bedürfnisse und Erwartungen von Konsumenten.

Händler

Die Studie wurde über den Marktforschungsservice Focusgroups.io durchgeführt und hat Konsumenten nach ihren Bedürfnissen in der Krise befragt und welche Erwartungen sie an den lokalen Handel stellen.

 

1. Die Menschen wollen den lokalen Handel unterstützen, bloss wie?

Die Fokusgruppendiskussionen ergaben, dass die Verbundenheit mit lokalen Händlern bei den meisten Menschen gross ist – auch die Bereitschaft, lokal zu kaufen. Das Problem ist allerdings, dass viele nicht wissen wie. Vor allem älteren Kundengruppen fehlt oft der Zugang zu Informationen über alternative Bestellwege wie zum Beispiel über lokale Online-Plattformen. Jüngere hingegen haben keine Idee, wie man einen geschlossenen Laden nun unterstützen könnte. Die vielen Zettel an den Schaufenstern mit Telefonnummern und Lieferangeboten werden nämlich nicht wahrgenommen – schliesslich ist die Fussgängerzone leer.

Wichtig ist daher, dass lokale Händler ihren Lieferservice auch publik machen und die Werbetrommel rühren! Und zwar über digitale Kanäle wie zum Beispiel Facebook als auch über «alte» Werbeformen wie Zeitungsbeilagen oder Anzeigen in regionalen Zeitungen. So ist sichergestellt, dass auch die junge und ältere Bevölkerung auf den neuen Onlinehandel beziehungsweise alternative Bestellwege hingewiesen werden.

(Anmerkung der Werbewoche.ch-Redaktion: In der Schweiz bieten bereits verschiedene Anbieter eine Plattform für lokale Händler, die so ihr Angebot publik machen können. Dazu gehören zum Beispiel Local-heroes.ch, Lokal-loyal.ch und Liestal.app.)

 

2. Kein Kunde erwartet einen perfekten Online-Shop vom Laden um die Ecke

Mit viel Respekt vor Technologie und Anforderungen, versuchen viele Händler gerade einen eiliges E-Commerce Projekt aufzusetzen. Eine gute Nachricht liefern nun die Fokusgruppen: Kunden erwarten keinen perfekten Online-Shop! Anders als bei den grossen Online-Playern, die mit Professionalität und perfekten Shops Vertrauen gewinnen müssen, ist das im lokalen Einzelhandel jetzt in der Krise nicht so wichtig.

Dieser Vertrauensvorschuss ist ein grosses Glück, auf das der Handel bauen kann. Allerdings ist eine klare Kommunikation über Warenverfügbarkeit und Lieferzeiten und -kosten unabdingbar, um dieses Vertrauen nicht zu verspielen. Auch Sicherheit und Auswahlmöglichkeiten beim Bezahlprozess müssen gewährleistet sein. Das sind weiterhin Basisfaktoren für den Online-Handel!

 

3. Kundenkommunikation läuft über Telefon, WhatsApp oder E-Mail

Konnten es sich die meisten Kunden vor drei Wochen noch nicht vorstellen, den Schreibwarenhändler im Nachbardorf zwecks Bestellung von zum Beispiel Schulmaterial anzurufen, ist das heute gar nicht abwegig. So stehen vermeintlich umständliche Kommunikationskanäle wie Telefon, WhatsApp oder E-Mail gerade hoch im Kurs und funktionieren bei Stammkunden vor allem für die Bereiche Gastronomie, aber auch für den Blumen-, Buch- und Elektrohandel sehr gut. Als besonders wichtig erachteten die Teilnehmer der Fokusgruppen eine hohe Erreichbarkeit und Reaktionsschnelligkeit des Händlers!

 

4. Improvisation funktioniert!

Fehlende digitale Prozesse können durch gute Ideen und Improvisation wettgemacht werden. Telefonisch bestellte Waren können so zum Beispiel kontaktlos an der versteckten Fensterbank neben dem Haus abgeholt werden. Ein Teilnehmer der Fokusgruppe erzählte von einem Händler, der bestellte Ware in einer mit Zugangscode verschlossenen «Schatzkiste» vor seinem Laden bereitstellt. Kunden erhalten vor der Abholung den Code per Mail geschickt und können dann die Ware aus der Schatzkiste entnehmen. Bezahlt wird per Briefumschlag im Postkasten oder per Rechnung.

 

5. Gutscheine «für danach» boomen

Viele Menschen haben schon Gutscheine erworben, um den stationären Handel zu unterstützen. Allerdings herrscht hier die Unsicherheit, was bei einer möglichen Insolvenz damit passiert. Händler sollten diese Sorge ansprechen und klar kommunizieren, was im Fall der Fälle mit dem Gutschein geschieht. In der Fokusgruppe besonders negativ bewertet wurde der Fall eines Händlers, der Gutscheine zu überteuerten Portokosten versandte.

 

6. Käufe werden «nur» aufgeschoben, nicht gestrichen

Auch wenn viele Menschen heute nicht wissen, wie es mit ihrer Arbeit und damit ihrer Kaufkraft weitergeht, es herrscht grundsätzlich eine positive Konsumstimmung. Allerdings finden Käufe aktuell sehr reflektiert statt, es wird nur gekauft, was gerade wirklich gebraucht wird. Anschaffungen werden somit «nur» aufgeschoben und nicht ganz gestrichen. Lediglich im Sektor Reisen sieht es anders aus. Hier gibt es tatsächlich Aussagen von Teilnehmern, dass gesparte Reisen für grössere Anschaffungen genutzt werden, die man sich jetzt einfach gönnen will.

«Die aktuelle Situation im stationären Handel ist absolutes Neuland», erklärt Johannes Altmann, Geschäftsführer von Shoplupe. «Keine Studie und kein Experte kann aktuell sagen, wie Kundenerwartungen in dieser Krise aussehen.» Aus diesem Grund wurde die Studie auf Focusgroups.io durchgeführt: «Massnahmen können Händler aktuell nur aus dem ‹Bauch heraus› entwickeln, was Kunden wirklich wollen, wissen sie nicht. Wir wollen mit unserer Fokusgruppendiskussion ein wenig Licht ins Dunkel bringen, denn obwohl unsere Erhebung nicht repräsentativ ist, zeigt sie viele interessante Ansätze und Kundenmeinungen, die durchaus einen allgemeingültigen Charakter haben.»

Die Erkenntnisse sind das Ergebnis von vier Online-Fokusgruppendiskussionen, die Anfang April 2020 stattgefunden haben. Menschen im Alter von 18-71 Jahren haben an der qualitativen Erhebung teilgenommen.

«Wie geht’s dir?»: Kampagne von Pro Mente Sana will psychische Gesundheit erhalten

Der psychischen Gesundheit muss besonders auch in Zeiten der Corona-Pandemie Sorge getragen werden. Anregungen vermitteln, was der Psyche gut tun könnte, will die Kampagne «Wie geht's dir?» der Deutschschweizer Kantone und von Pro Mente Sana im Auftrag der Gesundheitsförderung Schweiz.

psychische Gesundheit

Das Coronavirus verändert unseren Alltag stark. Dies hat Folgen für das Wohlbefinden. Die Angst vor Ansteckung, die Aufforderung zu Hause zu bleiben, das Homeoffice, der Fernunterricht und die Einschränkung sozialer Kontakte können die Psyche belasten, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag heisst.

Die Website Wie-gehts-dir.ch startet mit den drei möglichen Antworten auf die Frage nach dem Wohlergehen: «Mir geht’s nicht so gut», «Mir geht’s gut, aber ich mache mir Sorgen um jemanden» und «Mir geht’s gut, das soll so bleiben». Je nach Antwort öffnen sich neue Seiten mit Tipps und weiteren Verweisen. Thematisiert werden etwa Probleme in Arbeit, Privatleben, Schule/Lehre oder Pensionierung.

Auf der Website zugänglich sind zudem allgemeine Anregungen zum Schutz der psychischen Gesundheit, wie etwa in Kontakt und in Bewegung bleiben oder um Hilfe fragen und Neues lernen. Sie werden ergänzt mit speziellen Vorschlägen und Ideen in Corona-Zeiten.
Die Website vermittelt auch Unterstützungsangebote und zeigt auf, was man tun kann, wenn es einem gar nicht mehr gut geht. So beraten etwa die «Dargebotene Hand» (Telefonnummer 143) und Pro Mente Sana (0848 800 858). (SDA)

m&k erscheint im neuen Kleid – und wir senden Ihnen die nächste Ausgabe ins Homeoffice

Unser Magazin m&k erscheint im Mai rundum erneuert! Damit Sie die Relaunch-Ausgabe nicht verpassen, senden wir Sie Ihnen kostenlos ins Homeoffice. Tragen Sie hierzu jetzt Ihre Adresse ein!

m&k

Am 8. April sollten unsere vielen treuen Abonnenten die Ausgabe 4 erhalten. Aufgrund der Coronakrise haben viele Inserenten aber ihre Anzeigen verschoben. Wir integrieren deshalb die Ausgabe 4 in die Ausgabe 5.

Die Ausgabe 5 erscheint pünktlich am 11. Mai. Dies in einem neuen Gewand. Das Magazin für Marketing und Kommunikation ist nun kompakter, im Design moderner und leserfreundlicher. Lassen Sie sich überraschen. Sie werden begeistert sein – wir von der Redaktion sind es auch.

Der 11. Mai – ein ganz normaler Tag oder immer noch ein Corona-geprägter im Homeoffice? Wir wissen es nicht, wollen aber sichergehen, dass Sie unser Magazin trotz Homeoffice in den Händen halten, die spannenden Artikel lesen und das neue Layout erleben können.

Im Formular unten können Sie, liebe Abonnenten, Ihre private Adresse hinterlegen (zum Formular gelangen Sie auch über diesen Link). Wir senden Ihnen gerne die Ausgabe 5, Erscheinung am 11. Mai, nach Hause. Anmeldungen bis zum Mittwoch, 22. April um 09:30 werden berücksichtigt.

Hinweis: Wir verwenden Ihre Daten nach der Versandaktion nicht weiter und löschen sie danach.

Wir wünschen Ihnen bereits jetzt viel Spass bei der Lektüre.

Ihr Redaktionsteam

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Valencia gestaltet erneut Lernendenbier für die Brauerei Feldschlösschen

Zum zweiten Mal gestaltet die Basler Agentur Valencia Kommunikation das Packaging des Lernendenbier für die Brauerei Feldschlösschen. Erneut wird der Erlös des Verkaufs dem Schweizer Brauerei-Verband gespendet.

Feldschlösschen

Bereits vor einem Jahr erhielten die Lernenden der Brauerei Feldschlösschen eine besondere Aufgabe: Sie durften ihr eigenes Bier brauen. Wegen des grossen Erfolges der Aktion wurden auch im Jahr 2020 die Rheinfelder Brau-Novizen ins Sudhaus gerufen. Aus Quellwasser, Pale Ale Malz und Aromahopfen kreierten die Lernenden das «Golden Ale», ein goldgelb glänzendes Bier mit angenehmer Süsse und fruchtig-beerigen Hopfennoten.

Valencia Kommunikation hat diese unkonventionelle Art der Nachwuchs-Förderung erneut unterstützt und das Packaging des Endproduktes gestaltet. Der hauseigene Illustrator setzte dafür die vier Lernenden als schwarz-weisses Gruppenbild in Szene, das auf der Umverpackung eingesetzt wird. Auch für die Etiketten sowie für ein POS-Display zeichnet die Agentur verantwortlich.

Der komplette Erlös des Bieres wird auch dieses Jahr dem Schweizer Brauerei-Verband gespendet. Diese wird damit eine Bier-Lernwerkstatt mitfinanzieren. Das Feldschlösschen Lernendenbier wird rund um den Tag des Schweizer Bieres – am 24. April 2020 – exklusiv und in limitierter Auflage im Coop Retail erhältlich sein.

Feldschlösschen

Verantwortlich bei Feldschlösschen: Jérôme Rueff (Brand Director); Sven Schädeli (Brand Manager); Massimo Galvani (Customer Development Manager). Verantwortlich bei Valencia: Simone Fluri (Creative Director); Iraklis Hungerberg (Senior Account Director); Corinne Winter (Junior Beraterin); Meret Renggli (Junior Beraterin); Sebastian Refardt (Senior Texter); Nadine Gschwend (Art Director); Michael Wenk (Illustrator); Emanuel Plüss (Leiter Polygrafie).

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