Das sind die Lesegewohnheiten der Schweizer während der Covid-19-Krise

Der Media-Barometer von Teads zeigt, welche Themen von redaktionellen Inhalten für die Verbraucher in der aktuellen Lage rund um das Coronavirus interessant ist.

Teads

Die Media-Plattform erreicht laut Net-Metrix-Daten 89,7 Prozent der Internetnutzer in der Schweiz. Mit diesen Daten hat Teads das Media-Barometer entwickelt. Es verfolgt die Trends beim Konsum von Inhalten in verschiedenen Kategorien und zeigt Werbetreibenden, welche Themen für die Verbraucher aktuell von Relevanz sind.

Die Krise und ihre weitreichenden Auswirkungen auf Arbeit, Fitness bis hin zur Bildung haben die Schweizer Bevölkerung dazu gezwungen, mehr Online-Inhalte zu lesen. Mit Hilfe des Media-Barometers wurden die meistgelesenen und/oder am schnellsten wachsenden Artikelthemen über ein Zeitfenster von 30 Tagen analysiert. Jede Kategorie wurde einem bestimmten Bedürfnis in der Maslow-Pyramide zugeordnet. Dabei zeigt sich, dass sich Menschen in Zeiten von grosser Belastung und Unsicherheit auf ihre Grundbedürfnisse fokussieren.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Analyse gehören:

  • Die Schweizer Internetnutzer konsumieren in Zeiten von COVID-19 deutlich mehr Shopping-, Business-, Food- und Finanz-Inhalte im Internet.
  • Die Verbraucher zeigen, dass sie immer noch bereit sind, online zu kaufen. Die Inhalte im Zusammenhang mit Einkaufen, Coupons und Rabatten stiegen um 87 Prozent an.
  • Die Schweizer haben Freude am Kochen gefunden. Der Konsum von Inhalten in Bezug auf Rezepte und Zutaten ist um 81 Prozent gestiegen.
  • Auch die Arbeit im Garten findet das Interesse der Leser und zeigt ein Traffic-Wachstum von 77 Prozent.
  • Das Interesse an Finanzthemen (+109 Prozent) und Business (+89 Prozent) ist über diese Zeit deutlich nach oben gegangen.
  • Inhalte im Zusammenhang mit Autos nahmen um 63 Prozent zu.
  • Themen betreffend der Wohltätigkeit der Gesellschaft sind laut Teads Lesetrends, die einen 81-prozentigen Anstieg des Konsums veranschaulichen.
  • TV-Themen sind während der Krise mit einem Rückgang des Konsums um 9 Prozent in den Hintergrund getreten.
  • Wenn es um Unterhaltung geht, stehen Videospiel-Inhalte während der Quarantäne mit einem 53-prozentigen Anstieg im Mittelpunkt des Interesses.

Remi Cackel, Global VP of Data bei Teads sagt: «Das Media-Barometer von Teads veranschaulicht im Laufe dieser Zeit eine faszinierende Entwicklung der Verbraucherinteressen im Online-Bereich», sagt Remi Cackel, Global VP of Data bei Teads. «Diese Krise führte zu Veränderungen der Lesegewohnheiten und des Verhaltens der Verbraucher sowie der verwendeten Geräte.»

Teads

Für die Lesetrends-Analyse hat Teads die Daten auf der eigenen globalen Media-Plattform im Zeitraum vom 2. März bis 31. März 2020 analysiert. Im Fokus stand dabei die Veränderung im Konsum von Inhalten. Die Zuordnung zu den Kategorien wie Finanzen oder Food erfolgt nach Tags, die sich auf den Seiten der Publisher befinden. 

Dringende Fördermassnahmen für Medien gefordert

Mehrere Medien- und Journalistenorganisationen haben dem National- und Ständerat Notmassnahmen vorgeschlagen, um der Ausdünnung der journalistischen Information aufgrund der finanziellen Situation der Medien in der Coronakrise entgegenzuwirken.

Medien

Die Vorschläge wurden den national- und ständerätlichen Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) unterbreitet, wie Impressum, Syndicom und SSM am Donnerstag mitteilten. Die Vorschläge an die Kommissionen bestehen aus einem Paket: Während der Krise sollen Zeitungen und Zeitschriften kostenlos durch die Post zugestellt werden. Weiter sollen die Abonnements der Informationsmedien bei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vom Bund finanziert werden.

Ein Fonds von 100 Millionen Franken soll zusätzlich Medien aus Finanznöten helfen und journalistische Recherchen finanzieren. Und die Reserve für Planungsabweichungen aus der Radio- und Fernsehabgabe, die für 2020 mit 34,2 Millionen Franken veranschlagt ist, soll vor allem konzessionierte private Radio- und Fernsehstationen sowie die audiovisuelle Produktion in ihrer besonders schwierigen Lage unterstützen.

Praktisch alle redaktionellen Medien vermelden eine nie dagewesene Nachfrage nach redaktioneller Information, wie es weiter heisst. Dies zeige sich durch Rekorde bei Klickzahlen, aber auch bei Online-Abos und Kioskverkäufen von Zeitungen und sogar durch direkte Spenden an Redaktionen. Doch die Coronakrise habe zu extremen Umsatzrückgängen auf dem Werbemarkt geführt, viele Medien stünden deshalb am Rande des Konkurses.

Die unterzeichnenden Organisationen betrachten es als wichtiges öffentliches Interesse, dass die journalistische Information für die Bevölkerung aufrechterhalten wird, erst recht in der ausserordentlichen Lage.

Folgende Berufsganisationen haben die Vorschläge eingereicht: Syndicom, Impressum, Investigativ.ch, Media Forti, Medien mit Zukunft, Medien für alle, Association romande des producteurs audiovisuels und Schweizerisches Syndikat Medienschaffender SSM. (SDA)

Hotels und Parks in Afrika bieten wegen Corona Online-Safaris an

Afrika-Urlaub im Netz: Parks und Hotels in Kenia und Südafrika trotzen der Corona-Krise und bieten Reisebegeisterten Online-Safaris an. So will auch mehr Unterstützung für den Tierschutz generiert werden.

Online-Safaris Afrika

«Wir haben uns überlegt, wie können wir Afrika zu unseren Gästen bringen, die nicht hierherkommen können?», sagte Nicole Robinson, Marketing-Chefin von AndBeyond. Die Hotel-Gruppe streamt seit kurzem zwei Mal täglich Safaris in vier verschiedenen Reservaten in Südafrika live über Instagram, Facebook und YouTube.

Wegen der Corona-Krise mussten etliche Menschen ihre Urlaube absagen. Der Safari-Tourismus in Ländern wie Südafrika und Kenia ist schlagartig eingebrochen. Für viele Schutzgebiete stehen somit finanzielle Schwierigkeiten bevor. Rund 70 Prozent der Einnahmen von Ol Pejeta, einem Wildreservat in Kenia, kommen aus dem Tourismus, wie Safari-Guide Samuel Mbogo sagte. Dadurch würden auch die Ranger finanziert, die vor Wilderei schützen. «Wir machen uns Sorgen um die Sicherheit dieser Tiere.» Auch Ol Pejeta streamt einmal täglich eine Live-Safari über Instagram.

Die Anbieter hoffen dadurch auch, mehr Unterstützung für den Tierschutz nach der Corona-Krise zu erzeugen. «Wir haben hier die Möglichkeit, die Stimme der Natur in den Vordergrund zu stellen, damit – wenn das normale Leben wieder beginnt –, der Schutz dieser wilden Gebiete eine Priorität sein wird», sagte Robinson. (SDA)

CXM@Home, Teil 5: «Gutes Klima für Raum und Kunde»

Im Moment verbringen viele Marketeers und Werber ihre Tage im Home Office. SAP und Werbewoche.ch lancierten deswegen die Serie «CXM@Home» und publizieren in loser Reihenfolge Beiträge zum Thema Customer Experience Management.

CXM@Home

Teil 5: «Gutes Klima für Raum und Kunde»

Die Zehnder Group zeigt, wie mit der SAP Sales Cloud für rund 600 User Transparenz und Steuerung über den gesamten Vertriebsprozess hinweg sichergestellt wurden.

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APG|SGA und BLS erneuern Partnerschaft und bauen Zusammenarbeit weiter aus

Im Rahmen einer Ausschreibung der BLS erhält APG|SGA den Zuschlag für alle drei der von ihr offerierten Lose und intensiviert damit die Partnerschaft mit dem Verkehrsunternehmen.

APG|SGA

Die BLS fährt im Auftrag von sieben Kantonen und gehört zu den grössten Verkehrsunternehmen der Schweiz. Nebst dem Kerngeschäft Bahn ist die BLS verantwortlich für die Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee, sowie für den Autoverlad am Lötschberg. Zum Konzern gehören die Tochtergesellschaften BLS Cargo (Güterverkehr) und Busland (Busbetrieb Emmental und Oberaargau).

Die Konzession von APG|SGA beinhaltet sämtliche analogen Flächen auf BLS-Grund sowie die Eigenwerbeflächen der BLS und weitere analoge Flächen, die noch bis 30. Juni 2020 durch einen Mitbewerber betreut werden. Zusätzlich hat APG|SGA den Zuschlag für analoge Werbeformen in und an den Bussen respektive in und an den Zügen erhalten. Das Los «Analoge Plakatflächen» umfasst rund 750 Flächen. Das Los «Analoge Werbeforme in und am Bus» über 500 Flächen. Zum Los «Analoge Werbeformen in und am Zug» gehören knapp 5’500 Werbeflächen.

Pietro Supino wird Verwaltungsrat der italienischen Mediengruppe GEDI

Pietro Supino wird Mitglied des Verwaltungsrates der italienischen Mediengruppe Gruppo Editoriale (GEDI), der Herausgeberin der Tageszeitungen La Repubblica, La Stampa und Il Secolo XIX . Nebst der Herausgabe von Tageszeitungen und Zeitschriften betreibt die Mediengruppe drei nationale Radiosender und ist im Digital- und Werbebereich tätig.

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Die Ernennung von Pietro Supino wurde am Donnerstag von GEDI bekannt geben, nachdem die Investmentgesellschaft Exor die Mehrheit der Aktien der Mediengruppe erworben hatte. Exor besitzt auch 43,4 Prozent der britischen Wochenzeitschrift The Economist. Mit der Übernahme durch Exor soll laut Mitteilung die erforderliche Stabilität geschaffen werden, um den geplanten technologischen und strukturellen Transformationsprozess von GEDI zu beschleunigen.

Walter Jung wird neuer HR Director bei Hotelplan Group

Per 1. November 2020 übernimmt Walter Jung die Leitung des Personaldepartements von Hotelplan Group. Er löst damit Lukas Zurkinden, Director Human Resources & Facilities Hotelplan Group, in seiner Position ab.

Hotelplan

Der 51-jährige gelernte Kaufmann arbeitete während der letzten sieben Jahre als Leiter Talent Management & Recruiting für die Genossenschaft Migros Zürich. Davor war Walter Jung unter anderem in einer auf Human Capital Management spezialisierten Unternehmensberatung sowie als Projektleiter Führungs-/Entlöhnungssysteme beim Migros-Genossenschafts-Bund tätig. Er hält Mastertitel in HR Leadership sowie Organisational Consultancy.

In seiner Position wird Jung Mitglied der Geschäftsleitung von Hotelplan Suisse und wird somit direkt an Daniel Bühlmann, COO Hotelplan Suisse, rapportieren.

Der bisherige Stelleninhaber Lukas Zurkinden wird nach der Einarbeitung seines Nachfolgers per 1. Januar 2021 vorübergehend die Leitung des HR-Bereichs Retail übernehmen, um nach der Neubesetzung dieser Funktion das Unternehmen im Verlauf des kommenden Jahres auf eigenen Wunsch zu verlassen. Er ersetzt damit interimistisch Rita Braunschweiger, die als damalige Leiterin HR Travelhouse im Jahr 2008 zu Hotelplan Suisse gestossen ist und nun per 1. Januar 2021 in Pension gehen wird. Nebst den Filialen umfasst jener HR-Bereich die Einheiten Tourisme pour Tous sowie bta first Travel.

Branders für Sanitas: Gemeinsam war noch nie so wichtig wie jetzt

Branders hat für Sanitas unter der kommunikativen Leitidee «Gemeinsam für deine Gesundheit» eine emotionale Kampagne konzipiert. Sie plädiert dafür, nach der schrittweisen Lockerung des Notstandes erst recht sorgsam mit der eigenen Gesundheit umzugehen, und sich so gemeinsam für die Gesundheit aller einzusetzen.

Sanitas---Gemeinsam-für-deine-Gesundheit

Als Gesundheitspartner bietet Sanitas Angebote und Services, die Menschen in der Schweiz in dieser herausfordernden Zeit besonders unterstützen sollen. Wer auf seine Gesundheit achtet und sein Immunsystem stärkt, fühlt sich nicht nur persönlich besser, sondern trägt auch zum Wohlbefinden der Gemeinschaft und einer gesünderen Zukunft für alle bei.

Mit einem emotionalen TV-Spot unterstreicht Sanitas ihre Haltung der Gemeinsamkeit. Neben dem 30-sekündigen TV-Spot verweisen verschiedene Kurzspots auf den digitalen und Social-Media-Kanälen auf eine Landingpage mit gesunden Angeboten und interessanten Informationen.

 

Verantwortlich bei Sanitas: Kaspar Trachsel (Leiter Vertrieb und Marketing); Valentin Hüsser (Leiter Markenführung); Marco Chini (Leitung Campaigning und Events); Britta Mickeler (Marketing Managerin); Claudia Sebald (Leiterin Content und Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Branders: René Allemann (CEO); Thom Pfister (Executive Creative Director); Marisa Güntlisberger (Director Omnichannel Experience); Walter Tagliaferri (Director Advertising); Patrik Bockhacker (Brand Consultant); Katja Wölfel (Senior Copywriter). Verantwortlich bei Rosas’n’Co: Nadia Rosasco (Inhaberin und Producer); Bram van Alphen (Regie). Verantwortlich bei Mediaschneider: Janine Nussbaumer (Client Service Director). Verantwortlich bei Webrepublic: Katja Martinello (Head of Creation); Vittorio Mares (Senior Consultant SEA).

Ralf Kostgeld und Petar Dakovic gründen Zelebrand

Die beiden Markenspezialisten Ralf Kostgeld und Petar Dakovic haben mit Zelebrand ein gemeinsames Unternehmen gegründet, das Kreativität und Tech für das neue Zeitalter verbinden soll. Gleichzeitig nehmen die beiden Einsitz im Advisory Board der am schnellsten wachsenden Software-Agentur Europas.

Zelebrand

Ralf Kostgeld (Creative Partner), Petar Dakovic (Managing Partner) und Spiros Margaris (Advisory Board Zelebrand International) (v.l.)

 

Der ehemalige Head of Brand Creation von IWC und international mit über 190 Awards ausgezeichnete Creative Director Ralf Kostgeld sowie Petar Dakovic, der ehemalige CEO der Agentur Detail und Managing Director von Saatchi & Saatchi Zürich, stellen sich mit Zelebrand International für die neuen Anforderungen von heute und morgen auf.

«Covid-19 beschleunigt die digitale Transformation der meisten Unternehmen. Die Customer Experience – insbesondere digital – sollte nun vielerorts möglichst rasch mit Relevanz und individueller Erlebbarkeit gestaltet und emotional inszeniert werden. Eine grosse Chance, die Essenz der Marken neu zu zelebrieren. Wir können dabei helfen», so ADC-Mitglied Kostgeld in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Zelebrand

Kompetenzen in verschiedenen Bereichen: von Luxury, über Banking bis Health

 

Das Unternehmen Zelebrand hat seine Tätigkeiten bereits 2019 aufgenommen und für diverse Auftraggeber Projekte umgesetzt. Ganz neu auf der Kundenliste steht das weltweit tätige Startup SmartFrame aus London. Kostgeld: «Diese Firma ist ein Game Changer und wird die weltweit digitalen Bildstandards sowie die Wahrnehmung von Bildern im Generellen, inklusive Image Security, neu definieren. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit.» Zelebrand zeichnet dabei verantwortlich für die Positionierung sowie den in Phasen stattfindenden globalen Marken-Rollout.

Zelebrand

SmartFrame Technology – enhanced presentation, Image security & analytics

 

Mit Spiros Margaris ist der laut Mitteilung weltweite Nummer-Eins-1-Influencer in Fintech, AI und Blockchain im Advisory Board mit dabei. Der Venture Capitalist und Futurist wurde als bisher weltweit einziger von Onalytica mit der «Triple Crown» ausgezeichnet. Dazu Ralf Kostgeld: «Wir sind stolz darauf, dass Spiros sein profundes Wissen und seine Insights bezüglich zukünftiger technologischer Entwicklungen und neuer Business-Optimierungen vollumfänglich in Zelebrand International einbringt. Ein Mehrwert, den wir gerne an unsere Kunden weitergeben.»

Zelebrand

Bildmitte: Spiros Margaris, bisher als weltweit einziger von Onalytica mit der «Triple Crown» ausgezeichnet

 

Des Weiteren sind Dakovic und Kostgeld im Advisory Board von Q Ltd., der laut Deloitteam schnellsten wachsenden Software-Agentur Europas. «Von UX über Web Development bis hin zu Enterprise Solutions: Dank unserer einzigartigen Partnerschaft mit Q haben wir direkten Zugang zu über 100 Top-Developern und UX-Designern und sind in der Lage, sowohl qualitativ als auch ökonomisch sämtliche Anforderungen zu erfüllen und einzigartige Lösungen anbieten zu können», sagt Petar Dakovic.

 

Creative Legal Intelligence

Ein weiterer zentraler Partner mit Schweizer Wurzeln ist Brandit, einer der international führenden Dienstleister im Online Brand Protection und Domain Services Bereich, ein Thema von täglich steigender Relevanz. Petar Dakovic: «Letztlich geht es darum von Anfang an das Big Brand Impacting Picture zu verstehen. Je mehr Brücken und weniger Gräben, desto effizienter die Workflows und erfolgreicher unsere Kunden. Deshalb integrieren wir den Legal-Bereich bereits von Anfang an in unsere Prozesse.»

Kinderwerbung: Swiss Pledge Unternehmen erhalten gute Noten

Seit 10 Jahren verpflichten sich verschiedene Unternehmen im Rahmen des Werbekodex Swiss Pledge auf freiwilliger Basis für ein verantwortungsvolles an Kinder gerichtetes Werbeverhalten. Media Focus überprüft seit Beginn der Initiative die Einhaltung der Selbstverpflichtung und erteilt den elf Swiss Pledge Unternehmen für 2019 erneut gute Noten.

Swiss Pledge

Die freiwillige Selbstverpflichtung Swiss Pledge zielt darauf ab, das eigene Werbeverhalten gegenüber Kindern unter 12 Jahren einzuschränken. Nur Produkte, die definierten und wissenschaftlich erarbeiteten Nährwertkriterien entsprechen, dürfen in einem expliziten Kinderumfeld beworben werden. Das Monitoring über die Einhaltung der Selbstverpflichtung übernimmt das unabhängige und neutrale Marktforschungunternehmen Media Focus.

 

Gute Resultate von Media Focus

Media Focus überprüft seit Beginn im Jahr 2010 die Einhaltung der Selbstverpflichtung. Untersucht werden TV-Spots, Werbung in Kindermagazinen und auf Markenwebsites der Unternehmen sowie seit letztem Jahr Werbung auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Youtube, Instagram, Twitter, Snapchat und Vine. 2019 haben die Swiss Pledge Unternehmen die Zielvereinbarung laut Media Focus erneut
mit guten Resultaten erreicht.

 

TV-Spots: 99% korrekt

Während einem Quartal hat Media Focus im Jahr 2019 sämtliche von Swiss Pledge Unternehmen geschalteten TV-Spots analysiert. Das Spektrum umfasste alle öffentlich-rechtlichen Sender, Werbefenster sowie Privatstationen. Im Untersuchungszeitraum wurden 27’250 TV-Spots überprüft, davon entsprachen 99% den Vorgaben von Swiss Pledge. 254 Spots waren nicht korrekt geschaltet.

TV-Werbung machte im Jahr 2019 57% des Media Mix der Swiss Pledge Unternehmen aus. Gemessen an den gesamten TV-Bruttowerbeausgaben der Nahrungsmittel- und Getränkebranche in der Schweiz entspricht dies 17%.

 

Kindermagazine: 94% korrekt

32 Print-Ausgaben wurden geprüft. 94% erfüllten die Vorgaben von Swiss Pledge. Überprüft wurden Kindermagazine, die in der Schweiz vermarktet werden wie Junior, Kläx, Maky, Rataplan, Spick und Hey Volg Magazin.

 

Markenwebsites: 96% korrekt

96% der geprüften Markenwebsites der Swiss Pledge Unternehmen entsprachen den Swiss-Pledge-Kriterien. Im Monitoring befanden sich 26 Websites.

 

Social Media: 98% korrekt

Im Untersuchungszeitraum wurden 48 Social-Media-Kanäle geprüft. Mit 98% regelkonformen Kanälen wurde ein sehr guter Wert erreicht. Untersucht wurden Facebook, Instagram, YouTube, Twitter, Snapchat und Vine. Dies, obwohl die Altersuntergrenze bei Facebook, Youtube, Instagram & Co mit 13 Jahren grundsätzlich ausserhalb von Swiss Pledge mit einer Alterslimite von Kindern unter 12 Jahren liegt.

 

10 Jahre verantwortungsvolles Werbeverhalten

Sechs Unternehmen haben im Jahr 2010 Swiss Pledge initiiert. Seither hat sich die Teilnehmerzahl fast verdoppelt. Folgende Unternehmen sind heute Partner von Swiss Pledge: Coca-Cola, Danone, Intersnack, Kellogg, Mars, McDonalds, Nestlé, PepsiCo, Rivella, Unilever und Zweifel Pomy-Chips. Sie alle haben ihr Werbeverhalten gegenüber Kindern unter 12 Jahren gezielt angepasst beziehungsweise verzichten teilweise ganz auf Produktwerbung in einem Kinderumfeld.

Swiss Pledge ist eine freiwillige Selbstverpflichtung führender Nahrungsmittel- und Getränkeproduzenten sowie Gastronomieunternehmen und lehnt sich inhaltlich an die europäische Selbstverpflichtung EU Pledge an. Die Initiative ist offen für weitere Marktteilnehmer, die sich zur Einhaltung der Mindestkriterien verpflichten. Diese umfassen:

  • Eingeschränkte Produktwerbung an Kinder unter 12 Jahren. Nur Produkte, die definierte Ernährungskriterien2 erfüllen, dürfen beworben werden.
  • Keine produktspezifische Kommunikation an Primarschulen (Kinder unter 12 Jahren). Es sei denn, dies wird von der Schulverwaltung zu erzieherischen Zwecken ausdrücklich verlangt oder genehmigt.

«Werbung an Kinder unter 12 Jahren» bedeutet Werbung für ein Zielpublikum mit einem Mindestanteil von 35 Prozent an Kindern unter 12 Jahren. Weitere Informationen auf Swiss-pledge.ch

Parship und ElitePartner lancieren Corona-gerechtes Kommunikationsfeature

Parship und ElitePartner reagieren auf Ausgangsbeschränkungen und Social Distancing und ermöglichen mit «Video-Date» ab sofort virtuelle erste Dates.

ElitePartner

Die Corona-Pandemie versetzt die ganze Welt in eine absolute Ausnahmesituation. Ausgangsbeschränkungen bestimmen vielerorts den Alltag der Menschen, Singles auf Partnersuche sind davon besonders betroffen. Mit Video-Date können sich die Nutzer von Parship und ElitePartner auch über Nachrichten hinaus kennenlernen, ohne private Kontaktdaten austauschen zu müssen. Dabei handelt es sich um ein kurzfristig entwickeltes Feature zur 1:1-Videokommunikation.

«Grundsätzlich gilt, dass man sich beim Online-Kennenlernen ruhig Zeit lassen kann», so Parship-Psychologin Dania Schiftan. «Aber unabhängig von den Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist es nicht ratsam, zu lange in der schriftlichen Form steckenzubleiben, da man sich ein Phantasiebild des Gegenübers erschaffen könnte, welches ein normaler Mensch kaum erfüllen kann. Deshalb empfehle ich, nach einer gewissen Zeit via Audio und Video zu kommunizieren, um noch mehr über eine Person zu erfahren.»

 

Zwangloses Kennenlernen

In einer aktuellen Befragung erklärt rund ein Drittel der Parship- und ElitePartner-Mitglieder, in der jetzigen Zeit verstärkt auf Video-Telefonie zu setzen, um Kontakt zu Freunden und ihrer Familie zu halten. Rund jedes dritte ElitePartner-Mitglied hat bereits ein Video-Date über Facetime, WhatsApp & Co ausprobiert. Weitere 21 Prozent finden es eine interessante Möglichkeit des Kennenlernens.

Gefragt nach den Rahmenbedingungen eines Video-Dates, geht es 67 Prozent in erster Linie um ein zwangloses Kennenlernen. Rund je ein Viertel kann sich aber auch vorstellen gemeinsam einen Kaffee (23%) oder ein Glas Wein/Bier (29%) zu trinken. Eine gemeinsame Mahlzeit oder gemeinsames Kochen ist hingegen nur für die wenigsten (8% beziehungsweise 6%) vorstellbar. Die befragten Singles würden sich grösstenteils wie für ein richtiges Date zurechtmachen (Männer 60%, Frauen 65%). Aufräumen und für einen ansprechenden Hintergrund sorgen betrifft dann eher die Männer (Männer 53%, Frauen 39%).

 

Virtuelles Date in gewohnt sicherer Umgebung 

Für das erste Kennenlernen eines potenziell passenden Partners ist diese visuelle Art der Online-Kommunikation die derzeit beste Alternative: Die Stimme des Gegenübers hören, dazu Gestik und Mimik sehen, einen ersten Eindruck von der Persönlichkeit des anderen gewinnen, gemeinsam lachen – all das wird auch digital erlebbar. Dabei bewegen sich die Singles weiterhin innerhalb der für sie gewohnten Umgebung ihrer Parship- oder ElitePartner-App. Ein Austausch privater Kontaktdaten und Wechsel auf Plattformen von Dritt-Anbietern für Video-Telefonie wird damit überflüssig.

«Auch wenn ein echtes Treffen von Angesicht zu Angesicht dadurch natürlich nicht komplett zu ersetzen ist, bietet Video-Date eine gute Möglichkeit, einander auch ohne physischen Kontakt kennenzulernen», so Martin Dobner, Senior Director International von Parship und ElitePartner.

Auch Dania Schiftan sieht in dieser Kontaktmöglichkeit viele Vorteile: «Das Video Date ist eine unkomplizierte und sichere Möglichkeit, sein Gegenüber besser kennenzulernen: Die Beobachtung der Körpersprache und die Reaktionen auf gewisse Äusserungen können sehr aufschlussreich sein. Auch kommt diese Variante des Datings denjenigen Singles entgegen, die schüchtern sind oder vielleicht Mühe haben, ein Date locker anzugehen oder aber es abzubrechen, wenn sie sehen, dass es für sie nicht passt.»

 

https://youtu.be/KqzQ8ebtLjQ

Linkedin profitiert von Corona-Krise

Das Karrierenetzwerk Linkedin gehört zu den Krisengewinnern der Corona-Pandemie. Dies schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Linkedin

«Die Zahl der öffentlichen Interaktionen – also Kommentare, Likes und dergleichen – lag im März dieses Jahres um 55 Prozent über dem Wert von März 2019», erklärt Linkedin-DACH-Chefin Barbara Wittmann im Interview mit der Handelszeitung. «Zudem veröffentlichten unsere Mitglieder letzten Monat 60 Prozent mehr Inhalte als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.»

Stark genutzt wurde die Zeit des Homeoffice von vielen offenbar auch für Weiterbildung. Die Zahl der gestreamten Linkedin-Learning-Kurse ist verglichen mit den Wochen vor der Pandemie um 50 Prozent gestiegen.

Was den weltweiten Stellenmarkt betrifft, beobachtet das Karrierenetzwerk, dass die Gesamtzahl der Neueinstellungen, welche die letzten Monate noch kontinuierlich gestiegen ist, während Corona leicht abgeklungen ist.

Aufwärtstrends gebe es nur im Gesundheitswesen oder im Handel. «Trends, die wir derzeit auf Linkedin in China beobachten, geben aber Grund zur Zuversicht. Hier sehen wir nach Lockerungen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder steigende Zahlen bei den Neueinstellungen», so Wittmann zur Handelszeitung.

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