Verletzung der Privatsphäre: Journalist von 20 Minutes verurteilt

Das Neuenburger Kantonsgericht hat einen Journalisten von 20 Minutes in einem Berufungsprozess wegen Verletzung der Privatsphäre verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, bei der Berichterstattung über den Prozess zum Doppelmord in Les Verrières NE den Familienhintergrund zu ausführlich geschildert zu haben.

Justizgebäude_(Hôtel_judiciaire)

Das Kantonsgericht Neuenburg hob mit seinem am Dienstag veröffentlichten Urteil einen Entscheid des Neuenburger Polizeigerichts auf. Die erste Instanz hatte den Journalisten im vergangenen Dezember noch freigesprochen. Der Richter war zum Schluss gekommen, dass die Verfügung, zum Schutze eines Opfers keinen Familienhintergrund preiszugeben, einen inhaltlichen Eingriff darstelle, der keine rechtliche Grundlage habe.

Der Präsident des Schweizer Presserats, Dominique von Burg, hatte als Zeuge im Prozess vor der ersten Instanz daran erinnert, dass die Berichterstattung über die Justiz grundlegend für eine Demokratie sei. Einschränkungen müssten selten sein und einem sehr wichtigen öffentlichen Interesse dienen. Während einer Gerichtsverhandlung, die teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinde, werde die Rolle des Journalisten und dessen Informationspflicht noch wichtiger.

Die Staatsanwaltschaft war jedoch anderer Ansicht. Sie legte gegen das Urteil des Polizeigerichts Rekurs ein. Sie kam zum Schluss, dass eine ausreichende Rechtsgrundlage dafür bestehe, unter aussergewöhnlichen Umständen dem Schutz der Privatsphäre einer an einem Gerichtsverfahren beteiligten Personen Vorrang vor der Pressefreiheit einzuräumen.

 

Weiterzug möglich

Der Journalistenverband Impressum zeigte sich besorgt über das Urteil. Er prangerte eine schwerwiegende Verletzung der Pressefreiheit an und empfahl einen Weiterzug des Urteils an das Bundesgericht. Nur so könne garantiert werden, dass der Verfassungsauftrag der Pressefreiheit gewährleistet sei.

20 Minutes hat noch nicht über einen Rekurs ans Bundesgericht entschieden, wie Chefredaktor Philippe Favre am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Bis zu einem Beschluss über einen möglichen Weiterzug des Urteils wolle er sich nicht zum Fall äussern.

 

Motiv Eifersucht

Das Motiv des Doppelmordes im August 2017 in Les Verrières war Eifersucht. Ein 74-jähriger Schweizer ertrug es offenbar nicht, dass seine frühere, rund 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin ein Leben mit einem anderen Mann führte und erschoss die beiden mit einer Faustfeuerwaffe.

Das Bezirksgericht von Boudry sprach den Mann des Mordes für schuldig und verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von 20 Jahren. (SDA)

Clear Channel gewinnt die Ausschreibung in Köniz

Köniz hat die Vermarktung und Bewirtschaftung der Plakatstandorte auf öffentlichem Grund ausgeschrieben und Clear Channel erneut den Zuschlag erteilt. Das Inventar umfasst rund 20 Plakatstandorte in der grössten Schweizer Agglomerationsgemeinde.

clear-channel-köniz

Seitens der Gemeinde herrscht eine sehr restriktive Bewilligungspraxis für Werbeflächen im öffentlichen Raum. Dem Mediaunternehmen zufolge erhalten die gewonnen Werbeflächen somit eine noch grössere Bedeutung. Es sei «ein kleines, aber bedeutendes Angebot», das sich Clear Channel bis ins Jahr 2025 sichern konnte, wie es in der Mitteilung von Dienstagmorgen heisst.

Cyon setzt Cyonistas in Szene

Der Basler Webhosting-Anbieter Cyon wirbt in eigener Sache und rückt dabei seine Mitarbeitenden in den Mittelpunkt.

Cyon

Wie wichtig der zuverlässige Zugriff auf E-Mails und die Erreichbarkeit der eigenen Website ist, hat sich in den letzten Wochen unter dem Lockdown eindrücklich gezeigt. Jedoch ist es jederzeit möglich, dass mal etwas nicht so läuft, wie es sollte.

Die aktuelle Online-Kampagne von Cyon nennt beim Namen, was Kunden auch im Falle eines solchen Falles vom Webhosting-Unternehmen erwarten können: Grandiosen Support mit viel Herzblut von echten Persönlichkeiten – etwa von Gina, Willy oder Nico. Und natürlich auch von allen anderen Cyonistas.

Cyon

Verantwortlich bei Cyon: Salome Burkardt, Philipp Zeder, Tom Brühwiler (Marketing und Kommunikation).

Serviceplan Suisse schafft Awareness für Getyourlawyer.ch

Auf Getyourlawyer.ch finden Private und KMU innert Stunden den passenden Anwalt und können direkt auf dem Online-Portal mit ihm zusammenarbeiten. Serviceplan Suisse hat für die Anwaltsplattform eine Awareness-Kampagne umgesetzt.

Serviceplan

Die Kampagne soll die Bekanntheit des neuen Angebots in analogen und digitalen Medien schnell aufbauen. «Wir wollten mit einer plakativen, schnellen und symbolträchtigen Umsetzung Geschichten im Kopf entstehen lassen, die den Nutzen des neuen Angebots emotional verankern», kommentiert Executive Creative Director Raul Serrat.

Entstanden sind drei Motive zu den – nicht nur gegenwärtig sehr aktuellen – Gründen, einen Anwalt aufzusuchen: ein Mouthgag symbolisiert die Probleme eines KMU mit Knebelverträgen, der blaue Brief repräsentiert Ärger mit dem Arbeitgeber und ein fliegender Spaghettiteller den Ehekrach vor der Scheidung.

Die Kampagne wird seit Freitag in diversen Titeln und Portalen der Ringier Axel Springer Gruppe ausgerollt.

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Verantwortlich bei Getyourlawyer.ch und Rasch Gruppe: Dominic Rogger (CEO); Muriel Völkle (COO); Matthias Isler (CTO); Michael Mörsch (CDO Rasch). Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Raul Serrat (Executive Creative Direction); Michael Kathe, Thomas Lüber (Creative Direction); Tizian Lienhard (Art Direction); Jan Krohn (Text); Daniela Steffen, Livia Küpfert (Beratung); Eliane Bachmann (Art Buying); Carmen Anderegg (Polygraphie); Pam Hügli (Gesamtverantwortung). Fotografie: Jonathan Heyer. Postproduction: AschmannKlauser.

20 Minuten mit neuem digitalen Auftritt

Nach 13 Monaten Entwicklungszeit erscheint die gesamte digitale Welt von 20 Minuten mit einem neuen Auftritt und löst damit eine 18-jährige Plattform ab. Nach der Lancierung der Beta-Version im November 2019 sind nach dem Vorbild von «Lean Start-up» in die letzten Entwicklungsarbeiten auch die Feedbacks der Nutzerinnen und Nutzer aktiv eingeflossen.

Nach 13 Monaten Entwicklungszeit erscheint die gesamte digitale Welt von 20 Minuten mit einem neuen Auftritt und löst damit eine 18-jährige Plattform ab. Nach der Lancierung der Beta-Version im November 2019 sind nach dem Vorbild von «Lean Start-up» in die letzten Entwicklungsarbeiten auch die Feedbacks der Nutzerinnen und Nutzer aktiv eingeflossen.

Ein 25-köpfiges Team von 20 Minuten, der TX Group, Notch Interactive und weiteren Partnern zeichnen für die Entwicklung des neuen responsiven Auftritts verantwortlich.

Der Neuauftritt von 20 Minuten bietet der Community zu den täglichen News ein eigenes Videoportal mit neuen Videoformaten. Zusätzlich integriert ist vollumfänglich das 20-Minuten-Radioangebot, bestehend aus mehreren Podcasts und fünf eigenen Channels. Dieses Angebot wird laufend mit neuen Inhalten ergänzt. Zusätzlich bekommt die neue Lifestyle-Welt ab September eine grosse Präsenz auf der Front und löst damit die aktuelle Integration von Friday ab.

In den nächsten Wochen und Monaten werden laufend weitere Features folgen. Die User werden über den Live-Ticker App.20min.ch laufend über neue Releases informiert. Weiterhin wird konstruktives Feedback der Leserschaft für die nächsten Entwicklungen im Prozess berücksichtigt. «Diese neue Form der Zusammenarbeit ermöglicht 20 Minuten kürzere ‹Time to market›-Zeiten und 20 Minuten gewinnt so an Agilität. Wir können in Zukunft schneller auf neue User-Bedürfnisse reagieren und entsprechend neue Features entwickeln», sagt Sven Ruoss, Chief Product Officer.

Begleitet wird die Lancierung ab dem 6. Mai von einer nationalen 360-Grad-Kampagne. In Zusammenarbeit mit der Leadagentur Rod Kommunikation wurde in der Erarbeitung der Sujets dem Aktualitätsbezug ein hoher Stellenwert beigemessen. Die Kampagne verknüpft auf eine verspielte Art aktuelle Ereignisse mit dem Ort der News-Konsumation.

Jeff, Staay und Mercedes-Benz lancieren kreative Mal-App für Kinder

Um den Kindern die Zeit zuhause zu erleichtern, hat Mercedes-Benz mit den Zürcher Agenturen Jeff und Staay Interactive eine App mit kreativer Bastelbogen-Funktion lanciert.

jeff

Die Corona-Krise zwingt leider viele Kinder, zuhause zu bleiben. Mercedes-Benz Schweiz möchte mit «Kids Car Designer» etwas Freude in die Kinderzimmer bringen und die Kreativität der Kinder fördern. In der App können zwei Fahrzeugmodelle bemalt, verziert und daraufhin als Bastelbogen bestellt werden.

3D-Modelle der A- und G-Klasse

Es stehen die 3D-Modelle der aktuellen A-Klasse und G-Klasse zur Auswahl. Die Kinder bemalen diese Autos mit verschiedenen Farb- und Effektstiften und verzieren sie danach mit Stickern und Glitzer.

DIY-Bastelbogen

Die individuell gestalteten Fahrzeuge lassen sich daraufhin kostenlos per E-Mail als PDF-Bastelbogen zustellen. Die Kinder können so ihre zuvor digital selbst designten Fahrzeuge als echte farbige Papiermodelle zusammenbasteln.

Auskopplung aus internem Projekt wegen Corona

Jeff und Staay Interactive konzipieren und entwickeln seit 2019 gemeinsam ein grösseres internes App-Projekt für Kinder im Auftrag von Mercedes-Benz Schweiz. Im Zuge der Corona-Krise entstand bei Mercedes-Benz der Wunsch, einen Teil der eigentlich für interne Zwecke geplanten Kinder-App in eine eigene App zu überführen und diese öffentlich und kostenlos für alle Kinder verfügbar zu machen. Innert wenigen Tagen haben Jeff und Staay neue Funktionen in die App eingebaut und diese für den bisher ungeplanten öffentlichen Launch fit gemacht.

Die Mal-App ist verfügbar in vier Sprachen und eignet sich für Kinder jeglichen Alters. Sie kann per sofort für das iPad kostenlos heruntergeladen werden.

jeff

Verantwortlich bei Mercedes-Benz Schweiz: Christian Berg (Head of Best Customer Experience). Verantwortlich bei Jeff Zürich: Mike Meyer, Adrian Ryser (Gesamtleitung & Konzept); Stefan Huggenberger (Konzept); Nicolas Jakob (2D Design). Verantwortlich bei Staay Interactive: Philip Eggenberger (Gesamtleitung & Konzept); Gian Andri Bezzola (3D Design & Konzept); Dimo Notarfrancesco, Andreas Brandenberger, Elia Borsa (Programmierung).

SWA verschiebt Jahresmeeting ein weiteres Mal

Das Coronavirus macht es in diesem Jahr nach wie vor sehr schwierig, einen Event zu planen und durchzuführen. Der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA hat sich deshalb entschieden, das Jahresmeeting «Mensch oder Maschine?» ein zweites Mal vom 3. Juni auf den 22. September 2020 zu verschieben.

SWA

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Einerseits gilt heute nach wie vor ein Versammlungsverbot und andererseits stehen für den Verband die Gesundheit aller Teilnehmenden sowie ein unbelastetes Event-Erlebnis im Vordergrund. Die gute Nachricht ist, dass alle Referenten am Ersatzdatum verfügbar sind. Damit kann der SWA sein Tagungsthema «Mensch oder Maschine: Künstliche Intelligenz in Marketing und Kommunikation» unverändert umsetzen.

Der Verband hofft, dass auch die über 350 angemeldeten Teilnehmer diese «Reise» mitmachen und mit ihm zusammen zum in diesen Jahr anstehenden 70. Geburtstag anstossen werden.

Gleichstellungsbüro informiert mit Plakaten in Läden über Hilfe bei Gewalt

Wer in der Corona-Krise im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt Hilfe braucht, soll wissen, wo er oder sie sie findet. Die Taskforce von Bund und Kantonen will Angebote mit Plakaten in Läden bekannter machen. Eingeschränkte Bewegungsfreiheit könne zu mehr Aggressionen führen, schreibt das Gleichstellungsbüro dazu.

Gleichstellungsbüro

Bisher hätten die Kantone keinen signifikanten Anstieg von Meldungen bei der Opferhilfe oder Polizei, verzeichnet, hiess es in der Mitteilung des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) vom Dienstag. Experten befürchteten, dass sich Opfer aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfreiheit nicht melden würden.

 

Aushang in Geschäften

Das Plakat soll in Geschäften aufgehängt werden und über zentrale Anlaufstellen informieren, an die sich Gewaltopfer wenden können. Apotheken, Bäckereien und Confiserien sowie Drogerien hätten ihre Unterstützung bereits zugesichert, schreibt das EBG. Doch Geschäfte aller Branchen sollten es ausdrucken und aushängen.

Ziel ist, mit dem Plakat Betroffene und auch deren Angehörige oder Nachbarn zu ermutigen, sich bei einer Opferberatungsstelle zu informieren oder beraten zu lassen. Bei einer akuten Bedrohung müsse die Polizei gerufen werden, so das EBG. Sie habe Möglichkeiten, Gewalt zu stoppen oder Schutzunterkünfte zu vermitteln.

Die Initiative für das Plakat kommt von der Taskforce gegen häusliche Gewalt von Bund und Kantonen. Vertreten sind darin das EBG, die Bundesämter für Justiz und Sozialversicherungen sowie den zuständigen interkantonalen Konferenzen.

 

Parlamentskommissionen hinter Task Force

Die Bildungskommissionen von National- und Ständerat wollen die wegen der häuslichen Gewalt einberufene Task Force auch nach der Corona-Krise weiterbestehen lassen. Sie sind der Ansicht, dass der Bundesrat für die Beratung weitere finanzielle Mittel einsetzen soll.

Häusliche Gewalt sei in der Schweiz unabhängig von der Corona-Krise ein verbreitetes Problem, schreibt das EBG. Die Hälfte der Tötungsdelikte wird zuhause verübt. 19’669 Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt habe die Polizei allein im vergangenen Jahr registriert. (SDA)

Gleichstellungsbüro

Matterhorn-Beleuchtung geht nach fünf Wochen zu Ende

Über 80 Sujets hat Zermatt VS während der vergangenen fünf Wochen Nacht für Nacht ans Matterhorn projiziert. Am Sonntag ging die Aktion zu Ende.

Matterhorn

Light Art by Gerry Hofstetter (Foto: Frank Schwarzbach)

 

Im Auftrag der Walliser Tourismushochburg beleuchtete der Lichtkünstler Gerry Hofstetter seit dem 24. März täglich zwischen Sonnenuntergang und 23 Uhr das Matterhorn – als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität in der Corona-Krise. Hofstetter verwandelt seit 1999 weltweit Gebäude, Monumente, Landschaften und Berge in temporäre Kunstobjekte.

Für Zermatt projizierte er Schriftzüge wie «hope», «Solidarität» oder «danke» sowie zahlreiche Länderflaggen und Kantonswappen an den Zermatter Hausberg, wie Zermatt Tourismus am Montag mitteilte. Die Beleuchtungen seien weltweit auf Interesse gestossen. Gemessen an der medialen Reichweite, habe es sich wohl um eine der besten Kampagnen gehandelt.

Einzelne Beiträge hätten auf Sozialen Medien bis zu 1,7 Millionen Likes erhalten und seien sogar von Präsidenten und Regierungsvertretern geteilt worden. Die Vereinigten Arabischen Emirate bedankten sich, indem sie ihren Wolkenkratzer Burj Khalifa mit der Schweizer Flagge anstrahlten.

 

Kritik von Umweltschützern

Gleichzeitig wurde auch Kritik an der Aktion laut. So monierte die Umweltschutzorganisation Mountain Wilderness die Lichtverschmutzung und kritisierte die Inszenierung als «unangebrachten Marketing-Stunt».

Zermatt Tourismus rechtfertigte die Aktion hingegen damit, dass am Matterhorn keine Tiere lebten und die Projektionen nicht die ganze Nacht liefen. Trotzdem solle das Projekt «nicht als Präjudiz» für weitere Aktionen dienen. Das Licht am Matterhorn sei nun erloschen. Doch sollte die Krise wider Erwarten erneut ansteigen, so werde auch das Zeichen der Hoffnung wieder aufleuchten. (SDA)

Hej gestaltet neu auch das Kundenmagazin von Swica

Die Gesundheitsorganisation Swica hat die Zürcher Agentur Hej mit der gestalterischen Neukonzeption ihres Kundenmagazins beauftragt.

Swica

Nach drei Jahren der Zusammenarbeit für den Geschäftsbericht entscheidet sich Swica, neu auch das viermal jährlich erscheinende Kundenmagazin mit Hej zu realisieren.

«Wir schätzen an Hej, dass sie uns nicht nur immer wieder mit kreativen Ansätzen überraschen, sondern sich auch während der Umsetzungsphase mit viel Liebe zum Detail engagieren», sagt Silvia Schnidrig, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Swica.

Das erste Magazin im neuen Kleid wird die Sommerausgabe sein, die im August 2020 erscheint.

In den vergangenen Wochen erschienen der von Hej konzipierte Swica-Geschäftsbericht, sowie die Geschäftsberichte von Siegfried und des ETH-Rats. Drei weitere von Hej realisierte Jahresberichte befinden sich aktuell noch in Umsetzung.

Hej wurde 2014 von Janine Widler und Helm Pfohl gegründet. Das achtköpfige Team betreut aktuell rund 40 Kunden aus Wirtschaft, Bildung, Sport und Kultur.

Mit PilatusToday die Zentralschweiz im Sack

Im März hat CH Media das Zentralschweizer Newsportal PilatusToday lanciert. Nach einer erfolgreichen Startphase startet am Montag die inhouse produzierte Kommunikationskampagne «Die Zentralschweiz im Sack».

PilatusToday

«Mit PilatusToday versorgen wir die Zentralschweiz täglich mit News, Services und Unterhaltung aus der Region. Daher stehen in der Kampagne ‹Die Zentralschweiz im Sack› fünf Testimonials, ihre ‹Säcke› und deren Inhalt im Mittelpunkt, mit denen sich unsere Zentralschweizer Nutzer identifizieren können», sagt Denise Hildbrand, Leiterin Marketing TV, Radio und Filmvertrieb CH Media.

Die Kampagnenstrategie, -konzeption und -kreation wurde nahezu komplett inhouse umgesetzt. Für die fotografische Umsetzung und das Styling wurden externe Partner hizugezogen. Die Kreation sowie Produktion der Stop Motion Spots realisierte wiederum das In-House-Team von Grips. Die Kampagne ist angelehnt an die FM1Today-Kampagne «Die Ostschweiz im Sack» und fokussiert auf Personas aus der Region. So will die Lancierungskampagne von PilatusToday auf die Regionalität einzahlen und einen persönlichen Bezug herstellen.

Die Kampagne will die Zielgruppe ab Montag zum Download der App animieren. Sie umfasst TV- und Radiospots, Display- und Video-Ads sowie Aktivierungen auf den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und Youtube. Auch eine Out-of-Home-Kampagne ist auf einen späteren Zeitpunkt geplant. Aufgrund der momentanen Corona-Krise fokussiert die Kampagne primär auf die Massnahmen, die der aktuellen Mediennutzung des Zielpublikums entsprechen.

 

Verantwortlich bei CH Media: Denise Hildbrand (Marketingstrategie & Creative Direction); Rahel Stanig (Kampagnenleitung & Creative Direction); Blerina Markaj (Mediaplanung); Patricia Harzenmoser (Grafik & Art Direction). Verantwortlich bei Grips: Raul Steffer (Produktion Video); Philipp Sulser (Produktion Audio); Bernhard Loretz (Produktion Audio). Externe Partner: Andrea Camen (Fotografie); Natalija Pocuca (Styling); Roman Brändli (Licht).

Frauen und Vermögen: UBS und Farner lancieren Wissensplattform für Finanzplanung

Frausein macht einen Unterschied, wenn es um die Finanzplanung geht. UBS und Farner haben die Women’s Wealth Academy lanciert – eine Online-Plattform für Vermögens- und Finanzplanung spezifisch für Frauen.

UBS

7 von 10 Frauen überlassen langfristige Finanzentscheide ihrem Ehepartner. Das zeigt die Umfrage bei 3700 Anlegerinnen, welche an der Studie UBS Investor Watch teilgenommen haben. Dies, obwohl sie besonderen finanziellen Herausforderungen und Anforderungen gegenüberstehen:

  • Frauen leben in der Schweiz mit 85,2 Jahren im Durchschnitt vier Jahre länger als Männer und müssen deshalb länger vorsorgen.
  • In der Schweiz arbeiten 57 Prozent aller Frauen weniger als 90 Prozent. Bei einem tieferen Lohn als 21’330 Franken ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, Teilzeitbeschäftigte in die Pensionskasse aufzunehmen. Frauen haben deshalb eher Deckungslücken in der 2. Säule.
  • Frauen investieren häufig vorsichtiger als Männer.

 

Frauen laufen Gefahr, signifikant schlechter dazustehen

Die Kombination von Lohnungleichheit, Teilzeitarbeit, der längeren Lebenserwartung und dem Investitionsverhalten haben einen grossen Einfluss auf das Gesamtvermögen von Frauen. Und diese Faktoren bergen die Gefahr, dass Frauen im Alter signifikant weniger Geld zur Verfügung haben als Männer. Die Auseinandersetzung mit Fakten und Vorsorge sind daher eine wichtige Massnahme.

 

Eine Plattform, die befähigt, berät und begleitet

Bei der Women’s Wealth Academy von UBS, einer Initiative des Segments Wealth Management Schweiz, rücken die Anforderungen und Bedürfnisse von Frauen rund um Finanzen in den Vordergrund. Auf der Plattform finden sich aus datenbasierten Insights abgeleitete Fakten, Hintergründe und konkrete Lerninhalte rund ums Thema Vermögens- und Finanzplanung.

Ziel der UBS ist es, Frauen auf der ganzen Reise hin zu mehr finanzieller Partizipation zu begleiten, sie dabei zu befähigen und zu beraten – angefangen bei der Erkenntnis, dass Frausein auch bei der Finanzplanung einen Unterschied macht, über E-Mail-Lernmodule zu Themen wie Vorsorge, bis hin zu bewusst getroffenen besseren Vermögensentscheiden.

 

Relevante, überzeugende Inhalte zum richtigen Zeitpunkt

Vermarktet wird die Women’s Wealth Academy mit dem Ausrollen bei Bestandeskundinnen, Aktivierung via Owned-Kanälen und anschliessend gezielt via Suchmaschinen- und Social-Ads in einem mehrstufigen Vorgehen. Die Bewerbung der Women’s Wealth Academy folgt einem Journey-Modell, damit Frauen auf dem Weg zu mehr finanzieller Partizipation zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Inhalte sehen.

Dabei werden automatisiert aus der Verhaltenspsychologie abgeleitete Behavioural Framings getestet, um emotionale Trigger für nachhaltige Finanzplanung besser zu verstehen. Gleichzeitig verfolgt UBS einen langfristigen SEO-Ansatz bei der Konzeption und Umsetzung des Contents. Konzipiert, umgesetzt und vermarktet wird die Content-Plattform in enger Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur Farner.

 

Integrierter Ansatz für mehr Wirkung

Die UBS Women’s Wealth Academy ist Teil des Bereichs «Women’s Wealth», welcher Themen rund um Frauen und Vermögen aufnimmt. Die Women’s Wealth Academy ist mehr als eine rein digitale Plattform. Bereits jetzt lebt sie auch offline, beispielsweise in Beratungsgesprächen. In den kommenden Monaten wird sie zudem in Geschäftsstellen, an Events und Schulungen erlebbar sein.

UBS

Verantwortlich bei UBS: Sandra Huber-Schütz (Leiterin Personal Financial Affairs und Women’s Wealth UBS Wealth Management Schweiz); Daniel Fischer (Leiter Marketing Region Schweiz); Andrea Eichenberger-Rigg (Women’s Wealth UBS Wealth Management Schweiz); Oliver Vedolin (Leiter Digital Marketing and Communications); Marcel Aisslinger (Content Marketing Specialist); Marina Arnold (Digital Marketing Specialist); Isabelle Jubin (Key Account Management WM CH). Verantwortlich bei Farner: Daniel Jörg (Strategic Overview); Christoph Emch (Content-Strategie); Flavio Dal Din (Content-Konzeption); Carla Durisch (Content-Redaktion); Fabian Bertschinger (Creative Direction); Noah Açil (Design); Flurina Brändlin (Performance Marketing); Nicolas Glauser (Performance Marketing); Eva Witschi (Performance Marketing); Anita Raaflaub (PR).

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