Ruf Lanz lanciert neue Kampagne für die Stiftung Tier im Recht

Die Stiftung Tier im Recht (TIR) setzt für ihre aktuelle Kampagne erneut auf Ruf Lanz.

Ruf Lanz

Tiere sind uns ausgeliefert und können sich nicht selbst für ihre Interessen stark machen. Sie sind daher auf Menschen angewiesen, die bei Tierquälereien und anderen Gesetzesverstössen nicht wegschauen, sondern handeln und sich für tierfreundliche Tierschutzbestimmungen und einen konsequenten Vollzug einsetzen.

Mit ihrer neusten Kampagne macht die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) darauf aufmerksam, dass auch in der Schweiz unzählige Tiere unter gesetzeswidrigen Bedingungen leben. Viele Tierschutzverstösse werden nicht angemessen oder überhaupt nicht untersucht und bestraft. Das Bewusstsein für diese Missstände muss immer wieder von Neuem geschärft werden.

«Nur Tiere dürfen bei Tierquälerei wegschauen» – der Mensch hingegen darf nicht wegsehen, sondern muss handeln. Dies ist bereits der fünfte Auftritt, den Ruf Lanz für Tier im Recht konzipiert und realisiert hat. Die bisherigen Kampagnen haben laut Gieri Bolliger, TIR-Geschäftsleiter, «viel Aufsehen erregt und engagierte Debatten rund ums Tierwohl ausgelöst. Zudem wurden durch Auszeichnungen wie ADC Gold oder das Poster of the Year neue Medien auf uns und unsere Arbeit aufmerksam.»

Die neue Kampagne ist ab 11. Mai in medienadäquaten Versionen zu sehen auf F200 und F12 Plakaten, auf Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, in diversen Online-Medien und Social-Media-Kanälen sowie auf der TIR-Website. Alle Sujets sind vollständig am Computer entstanden. Selbstverständlich wurde keinem Tier ein Härchen beziehungsweise Öhrchen gekrümmt.

Ruf Lanz

Verantwortlich bei Tier im Recht (TIR): Gieri Bolliger (Geschäftsleiter), Christine Künzli (stv. Geschäftsleiterin), Vanessa Gerritsen (stv. Geschäftsleiterin), Michelle Richner (rechtswissenschaftliche Mitarbeiterin). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Christian Stüdi, Markus Ruf (Text), Armin Arnold (DTP), Lara Cavelti (Beratung). Post production: Michèle Aschmann, Aschmann Klauser.

m&k: Totaler Relaunch für Schweizer Marketing-Magazin

Die Redaktion von MK Marketing und Kommunikation und der Art Director Adrian Hablützel haben dem Traditionsblatt einen kompletten Relaunch verpasst. «m&k - Das Magazin für Marketing und Kommunikation» heisst das neue Produkt, das per 11. Mai bei den Abonnenten eintrifft.

m&k

Nach Monaten der intensiven Vorbereitung ist es heute soweit: Per 11. Mai erhalten alle Abonnenten die komplett überarbeitete Version des Titels ins Büro oder ins Home Office. Die Änderung des Namens zu m&k – Das Magazin für Marketing und Kommunikation ist dabei noch die geringfügigste Neuerung.

Denn zusammen mit dem Art Director Adrian Hablützel, der unter anderem schon für Annabelle oder Wir Eltern verantwortlich zeichnete, hat die Redaktion das vormals textlastige Produkt zu einem zeitgemässen Magazin transformiert. Grosszügige Platzverhältnisse geben kompakteren, aber ebenso informativen Artikeln den nötigen Raum. Ergänzt werden sie von Bildstrecken, die in Erinnerung bleiben.

m&k

Ein Magazin, das informiert und Spass macht

Während m&k natürlich weiterhin eine Fachzeitschrift ist, wird das Heft zukünftig auch den Menschen Spass machen, deren tägliches Brot nicht im Marketing oder der Kommunikation verdient wird. Denn kritische Reportagen oder tiefgründige Interviews, die m&k künftig bietet, dürfen auch mal den Blick über den Tellerrand werfen – und über die Grenzen der Schweiz hinaus.

Was unverändert bleibt, sind informative Texte für jene, die sich im Job fortbilden wollen. Doch auch diese wurden den Lesegewohnheiten unserer Zeit angepasst – damit die Leserinnen und Leser schneller finden, was sie suchen.

m&k

«Freue mich unheimlich über die neue m&k»

Anna Kohler, die Chefredaktorin von m&k, über das rundum verbesserte Magazin: «Wir zeigen, dass Tradition und Moderne miteinander harmonisieren können. Qualität und Lesevergnügen sind keine Widersprüche. Ich freue mich unheimlich über das neue Heft.»

Und auch Daniel Ettlinger, CEO der Galledia Group, die m&k herausgibt, sagt: «Unser Team hat einen grossartigen Job gemacht. Der Relaunch des Magazins ist rundum gelungen. Im Themenbereich Management- und Kommunikation ist damit unsere Produktepallette aus Print-Magazinen, der Online-Plattform und den Marketinggesprächen rundum erneuert und stellt ein umfassend hochqualitatives Angebot für Fachleute und Interessierte dar.»

m&k

Für Interessierte: Hier gibt es das Abo!

Wer sich selbst von den Qualitäten der „m&k“ überzeugen will, findet hier übrigens alle Informationen zu einem Abonnement. Das Heft wird in Kombination mit der „Werbewoche“, dem Branchenblatt der Agenturen und Schweizer Kreativen, einmal im Monat versendet – ein perfektes Duo für alle, die künftig immer auf dem neuesten Stand sein möchten.

Rod begleitet den neuen Digital-Auftritt von 20 Minuten

20 Minuten präsentiert sich seit April in einem rundum erneuerten digitalen Auftritt. Rod begleitet die neue Website und App mit einer 360-Grad-Kampagne, die in den aktuellen Kontext gesetzt ist.

20 Minuten

Die 360-Grad-Kampagne von Rod soll die Userinnen und User zum Download oder Update der neuen App motivieren. Denn die «News von Jetzt» kommen in einer noch attraktiveren, zeitgemässen Aufmachung daher.

Dabei setzt die Kampagne stark auf das Gefühl des «Mittendrinsein» der Community. Die Titelgeschichten finden im eigenen Bad, im Zugabteil oder auf dem Balkon statt. Die Kampagne soll so auf eine verspielte Art aktuelle Ereignisse mit individuellen Orten zusammenbringen, an denen die Community die von 20 Minuten aufbereiteten News konsumiert. So wird auch der Anspruch von 20 Minuten, ihrem Publikum immer und überall die aktuellsten und relevantesten Beiträge zur Verfügung zu stellen, kommuniziert.

«Unser neuer digitaler Auftritt ermöglicht es uns, noch stärker mit unserer Community in Kontakt
zu treten und sie mit News, Radio und Videoformaten durch den Tag zu begleiten. In
unserem agilen Entwicklungsprozess haben wir die Möglichkeit, konstruktives Feedback
einfliessen zu lassen und so entwickelt sich unsere Plattform kontinuierlich weiter. Mit der
Lancierungskampagne haben wir es geschafft unsere digitale DNA in eine emotionale Botschaft
zu verpacken und den aktuellen Zeitgeist auf eine spielerische Art aufzunehmen», freut sich Valérie Henzen, Chief Marketing Officer bei 20 Minuten.

Die Kampagne ist seit Mittwoch in Online-Spots, Online-Bannern, auf Plakaten, Inseraten und Hängekartons zu sehen.

20 Minuten

Verantwortlich bei 20 Minuten: Valérie Henzen, Franziska Wiesner. Verantwortliche Agentur: Rod Kommunikation. Bildbearbeitung: Rohner Retouche. Fotoproduktion Hände: Prodigious (Publicis Communications Schweiz). Lithografie: Blue Horizon. Produktion Online Banner: 316tn.

Die Corona-Tracing-App kommt frühestens Ende Juni regulär zum Einsatz

Der Bund startet nächste Woche eine Pilotphase der Corona-Tracing-App. Die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen sollen in der Sommersession vom Parlament verabschiedet werden.

Corona

Damit ist klar, dass die Rückverfolgung von Corona-Fällen per App frühestens Ende Juni regulär zum Einsatz kommen dürfte. Die Schlussabstimmungen zu den in der Sommersession behandelten Geschäften finden voraussichtlich am 20. Juni statt.

Gesetzliche Grundlagen zur Proximity-Tracing-App hatte das Parlament in der ausserordentlichen Session in der laufenden Woche verlangt. Es überwies eine entsprechende Motion an den Bundesrat. Bis zum 20. Mai wird der Bundesrat eine dringende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschieden, wie er am Freitag mitteilte. Dazu werde er das Epidemiengesetz entsprechend ergänzen.

 

Daten nach drei Wochen gelöscht

Vorher wird die von den beiden ETH und vom Bund entwickelte App in einer Pilotphase getestet. Für diese Testphase will der Bundesrat nächste Woche eine befristete Verordnung erlassen. Die App soll helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Sie soll ihre Nutzer informieren, wenn sie zu lange in der Nähe von infizierten Personen gestanden sind.

Die Nutzung der App ist laut dem Bundesrat freiwillig. Es würden keine Personendaten oder Ortsangaben der App-Nutzer verwendet. Alle Daten der App würden nach 21 Tagen laufend gelöscht. Die App soll nur in der Phase der Eindämmung zum Einsatz kommen. Sie ergänzt das Contact-Tracing, das die Kantone ab nächster Woche wieder flächendeckend durchführen.

 

Freiwillige Registrierung in Restaurants

Der Bundesrat hat zudem die Änderungen in der Covid-19-Verordnung für die Eröffnung der Gastronomiebetriebe ab kommendem Montag verabschiedet. Wie bereits kommuniziert, sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt. Alle Gäste müssen sitzen. Zwischen den Tischen sind zwei Meter Abstand oder trennende Elemente nötig.

Um auch in den Restaurants das Contact-Tracing zu ermöglichen, sollen von jeder Gästegruppe die Kontaktdaten einer Person erfasst werden. Diese Angaben sind freiwillig. Der Eidgenössische Datenschützer hatte das nach Kritik an anderslautenden Plänen bereits am Donnerstag bekanntgegeben. (SDA/swi)

Heads kommuniziert für die Zürcher Museen

Am Montag öffnen auch die Zürcher Museen wieder ihre Türen. Die Agentur Heads Corporate Branding will mit einer Ankündigungs-Kampagne die damit verbundene (Vor-)Freude anfachen.

Heads

In einem Pitch um das neue Erscheinungsbild des Vereins Zürcher Museen konnte sich die Zürcher Agentur durchsetzen. Im Sommer wird das neue Erscheinungsbild zu sehen sein. Der neue Auftritt soll nebst den zahlreichen Museumsbesuchern auch vermehrt ein jüngeres Publikum ansprechen, das im Moment noch eher bei der erfolgreichen «Langen Nacht der Museen» in die Ausstellungsräume findet.

 

Wiedereröffnung nach Lockdown

Kurzfristig wurde nun Heads beauftragt, auch die Museumsöffnung nach dem Lockdown zu kommunizieren. Wie wichtig der Bevölkerung die fehlende Kultur ist, zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie von Tages-Anzeiger und GDi Gottlieb Duttweiler Institut: Am meisten vermisst wird das Treffen von Freunden und Verwandten (81%), doch schon am zweitmeisten vermissen die Zürcherinnen und Zürcher die Kulturveranstaltungen (50%). Gut also, dass am Montag die ersten Museen ihre Tore öffnen.

Die Sujets erscheinen in den kommenden Tagen in Tages-Anzeiger und in der NZZ, auf Zürcher Kulturplakatstellen sowie auf Social Media.

Heads

ETH Zürich mit frischem Auftritt

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich tritt mit einem aufgefrischten Corporate Design auf. Dies hat das Corporate Design Team der Hochschule zusammen mit der Agentur Scholtysik & Partner erarbeitet.

Scholtysik & Partner

Da sich visuelle Gewohnheiten mit der Zeit ändern, hat die Hochschulkommunikation das seit 2013 geltende Erscheinungsbild der ETH in den letzten Monaten für alle Medien überarbeitet. Die Auffrischung des Corporate Designs soll den Auftritt der Hochschule prägnanter, moderner und attraktiver machen. Zudem soll damit Konsistenz und Klarheit über alle Kanäle hinweg gewährleistet werden.

Der neue Auftritt der ETH Zürich schliesst im Sinne einer Weiterentwicklung an das aktuelle Design an. Künftig wird das Logo konsequent Schwarz auf Weiss eingesetzt. Es wurde bewusst Wert daraufgelegt, dass altes und neues Design für eine Übergangszeit nebeneinander stehen können. Dies ist auch in Hinblick auf die aktuelle Lage wichtig: Niemand soll sich gezwungen sehen, bestehende Medien sofort zu überarbeiten.

 

Über 500 Webauftritte in neuem Look

Die über 500 Webauftritte der ETH, die über das zentrale Content Management System gepflegt werden, erscheinen ebenfalls im neuen Look & Feel. Neben dem aufgefrischten Design mit mehr Weissraum, konsequentem Einsatz der ETH-Schrift und einer generellen Entschlackung wurde auch an den Funktionalitäten und der Benutzerfreundlichkeit gearbeitet.

Eine neue Hauptnavigation soll den Usern einen schnelleren Überblick über den Inhalt der gesamten Website geben und einen einfachen Direkt-Einstieg ermöglichen. Auf den einzelnen Inhaltsseiten wurde der Navigations-Bereich reduziert, der Fokus liegt stärker auf dem eigentlichen Inhalt. Zudem ist die Gestaltung der Seiten noch besser auf die mobile Nutzung ausgerichtet.

Ein weiterer Fokus der Weiterentwicklung lag auf der Barrierefreiheit. So flossen Erkenntnisse aus einem ausführlichen «Accessibility-Review» ebenfalls in die Neugestaltung ein.

 

Ein erster Schritt

Die Auffrischung des Webauftritts ist Teil des langfristigen Programms «Online-Kommunikation 2022», das sich zum Ziel gesetzt hat, die digitalen Kommunikationskanäle der ETH Zürich grundlegend zu modernisieren. Dies geht weit über das Design hinaus und erfolgt schrittweise. In den kommenden Monaten und Jahren sollen laufend weitere Neuerungen im Web implementiert werden. Für das Programm verantwortlich sind die Informatikdienste und die Hochschulkommunikation gemeinsam.

Marketingtrends 2020: Ist KI im Business angekommen?

Im Rahmen der dieses Jahr virtuell durchgeführten «AI for Business»-Konferenz haben der Software-Hersteller BSI und Ai-Zürich eine Umfrage zu den Marketingtrends 2020 durchgeführt und überprüft, ob und wie KI im Arbeitsalltag genutzt wird.

Marketingtrends

Automatisierung und (Hyper-)Personalisierung dank Künstlicher Intelligenz sind in aller Munde, doch sind diese Trends wirklich in den DACH-Unternehmen angekommen? Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass KI, Automatisierung und Personalisierung zwar grossgeschrieben werden, die Unternehmen aber technisch meist noch nicht dafür gerüstet sind.

 

1. Personalisierung und Automatisierung machen das Rennen

Den wichtigsten Marketingtrend 2020 sehen 48% der Befragten in Automatisierung und Personalisierung, gefolgt von Customer Centricity und Omnichannel (24%), und Purpose im Sinne einer authentischen und sinnstiftenden Kundenkommunikation (16%). Lediglich 4% der Befragten sehen die aktive Einbeziehung des Kunden in das Marketing (Participation & Co-Creation) als den wichtigsten Trend an.

Marketingtrends

Vergleicht man KMUs bis 250 Mitarbeitende mit Grossunternehmen, zeigen sich interessante Unterschiede: Bei den grossen Unternehmen sieht eine Mehrheit von 61% die Automatisierung als dominierenden Trend, bei den KMUs hingegen nur 35%. Letztere erachten dafür die sinnstiftende, authentische Kommunikation als wichtiger als die grossen Unternehmen (22% gegenüber 11%). Eine mögliche Erklärung: KMUs könnten den Eindruck haben, Automatisierungsvorhaben seien für sie zu teuer oder der Aufwand lohne sich nicht.

Marketingtrends

62% der befragten Professionals sehen die Hyperpersonalisierung als «spannenden Trend, auf den reagiert werden muss», aber erst in rund einem Drittel der Fälle werden Content, Services und Produkte tatsächlich schon individuell auf den Kunden zugeschnitten (28%). 23% der Unternehmen haben sich sogar noch gar nicht mit diesem Trend auseinandergesetzt. Hier gilt es also noch einiges aufzuholen.

Marketingtrends

2. KI-Enthusiasten erhoffen sich Unterstützung bei der Arbeit

Drei von vier Experten aus Marketing und IT sind davon überzeugt, dass die Künstliche Intelligenz ihnen im Business einen Mehrwert bietet (73%). Immerhin ein knappes Drittel hat Respekt vor den Möglichkeiten der KI (27%) und 13% finden, sie sollte stärker reguliert werden.

Marketingtrends

Schon heute ist KI im Alltag präsent: 72% der Befragten bestätigten, dass sie KI-Tools wie DeepL, Alexa und die Personenerkennung auf dem Smartphone nutzen, bei 23% der Professionals ist KI sogar fester Bestandteil ihrer Arbeit. Nur 7% gaben an, überhaupt keine KI-Anwendungen zu nutzen. Die Frage, ob KI ihre Arbeit in den nächsten 10 Jahren verändern wird, verneinten 9%. Sie sind überzeugt, dass die KI ihren Job nicht machen kann. Lediglich 3% befürchten, dass es dann ihren Job nicht mehr geben wird. Die grosse Mehrheit der Befragten (88%) ist hingegen optimistisch und erwartet, dass die KI sie in ihrer Arbeit unterstützen wird.

Marketingtrends

«Erst ein Viertel der Befragten profitiert heute schon im Job von KI. Das bestätigt mich in meiner Mission, mit Ai-zurich einen wichtigen Beitrag für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in DACH-Unternehmen zu leisten. Mein Team und ich wollen Professionals aus allen Unternehmensbereichen zeigen, wie sie KI gewinnbringend einsetzen können. Es ist und bleibt spannend und herausfordernd», kommentiert Sophie Hundertmark, Gründerin von Ai-zurich, die Ergebnisse.

Marketingtrends

3. Realitätscheck: Marketing Automation ist noch lange nicht etabliert

Nur ein knappes Drittel der Befragten (29%) nutzt Marketing Automation bereits in Kombination mit einem CRM. 38% gaben an, dass das Zusammenspiel aus CRM und Marketing Automation zwar sinnvoll, in ihrem Unternehmen aber (noch) nicht gegeben ist. 14% gaben an keine Marketing Automation zu nutzen und etwa gleich viele haben weder ein CRM noch Marketing Automation im Einsatz (15%).

Marketingtrends

Wird auch hier die Unternehmensgrösse berücksichtigt, fällt auf: Rund ein Drittel der Konzerne haben CRM und Marketing Automation kombiniert im Einsatz (37%), bei den KMUs sind es deutlich weniger (22%). 24% der KMUs nutzen weder CRM noch Marketing Automation, bei den grossen Unternehmen sind es nur 7%, die ohne beides im Lead- und Kunden-Management auskommen müssen.

Marketingtrends

«Voraussetzung für eine automatisierte, personalisierte und datengetriebene Kundenkommunikation stellt ein professionelles Data Management und eine 360-Grad-Kundensicht dar. Ohne CRM-System geht das nicht. Aber erst in Kombination mit Marketing Automation und einem Omnichannel-Ansatz lassen sich die Kunden- und Leadbetreuung auf ein zeitgemässes Level bringen», kommentiert Claude Schuler, Marketing Automation Specialist bei BSI, die BSI-Trendanalyse.

Die Stichprobe zur Umfrage setzt sich wie folgt zusammen: Befragt wurden 92 Teilnehmende, 28%  stammen aus dem Bereich Marketing/Kommunikation, 25% aus dem Bereich IT, 23% befinden sich in der Geschäftsführung eines Unternehmens, 7% sind im Sales tätig, 4% im Service sowie 12% in sonstigen Bereichen.

Waadtländer Wochenzeitung Le Régional muss schliessen

Le Régional, eine lokale, kostenlose Wochenzeitung im Kanton Waadt ist konkurs. 13 Journalistinnen und Journalisten sowie fünf Personen in der Administration verlieren ihre Stelle.

Wochenzeitung

Wie die Direktorin und Chefredaktorin Stéphanie Simon am Mittwoch mitteilte, stellt das Blatt ab sofort sein Erscheinen ein. Betroffen davon seien auch externe Mitarbeitende, Fotografen und eine Korrektorin. Simon beklagte die fehlende Unterstützung des seit 25 Jahren erscheinenden Blattes durch Gemeinden der Region und die Behörden.

Laut der Mediengewerkschaft Impressum war die Zeitung, die sich schon vor der Corona-Krise in Schwierigkeiten befunden habe, auf dem Weg der Erholung gewesen. Doch diese sei durch die Corona-Krise abrupt beendet worden.

Die Gratiszeitung Le Régional erschien in einer Auflage von 127’000 Exemplaren. Ihre Verbreitung reichte von Lausanne bis nach St-Maurice VS. (SDA)

Ferris Bühler Communications erzählt für Selligent Geschichten aus dem Homeoffice

Ferris Bühler Communications hat für den internationalen MarTech-Anbieter Selligent Marketing Cloud eine Videokampagne realisiert. Dabei zeigt die Storytelling-Agentur mit Humor und Witz, wie Marketer in Zeiten von Homeoffice mit unvorhergesehen Problemen kämpfen.

Ferris Bühler

Seit Anfang April darf die Badener Storytelling-Agentur Ferris Bühler Communications nach einem erfolgreichen Pitch Selligent Marketing Cloud, die B2C-Plattform für Marketing-Automation, im deutschsprachigen Raum in den Bereichen PR, Eventorganisation und Content Produktion unterstützen.

 

Der Digital-Struggle

Mit der Corona-bedingten Verordnung zu Homeoffice und dem Lockdown erfahren viele Marketer und Unternehmer gerade, dass sie mit ihren bisherigen Prozessen und Arbeitsweisen nicht unbedingt fit genug sind für das digitale Zeitalter und es schwierig ist, ohne physischen Kontakt Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten.

Selligent Marketing Cloud hat sich deswegen zum Auftrag gemacht, den Marketingverantwortlichen zu zeigen, wie sich ihr Alltag auch digital bewältigen lässt und wie sie ihre Kunden auf allen Kanälen mit den richtigen Botschaften erreichen. Dafür zeigt der MarTech-Anbieter in der Videokampagne geschickt witzige Alltagssituationen im Homeoffice und betont so die Vorteile von automatisierten, KI-gestützten Marketingaktivitäten.

 

Schnelle und flexible Umsetzung

Innert zwei Wochen hat Ferris Bühler Communications die Videokampagne entwickelt und umgesetzt – eine nicht ganz einfache Aufgabe im Corona-Umfeld. Die Online-Kampagne wird nun von Selligent Marketing Cloud in mehreren Ländern in Europa eingesetzt und wird von der Agentur im deutschsprachigen Raum mit weiteren PR-Massnahmen begleitet.

 

Verantwortlich bei Selligent Marketing Cloud: Sebastian Mengewein (Business Director DACH & Eastern Europe); Alexander Handcock (Senior Director, Global Marketing); Carina Schmitz (Marketing Manager (DACH-PL-BNL). Verantwortlich bei Ferris Bühler Communications: Ferris Bühler, Larissa Eichin, Christine Bohn. Videoproduktion: Black Frame Studios.

Marc Blume stösst zu Ginetta

Die Zürcher Agentur Ginetta holt den erfahrenen UX-Researcher und Methodenspezialisten Marc Blume ins Team

Ginetta

Blume studierte Psychologie in Deutschland und den USA mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Ab 2001 leitete er bei Swisscom Innovations das User Centered Design Team, wo er Ginetta-Gründer Simon Raess kennenlernte. Im Jahr 2007 wechselte er zu Stimmt, wo er erst als Projektleiter, später als Methodenspezialist tätig war. Von 2014 bis 2020 unterrichtete und forschte er am Institut für Marketing Management der ZHAW in Winterthur als Dozent für Customer Experience Management.

Nebst seiner Position als Senior User Researcher bei Ginetta lehrt Blume an der ZHAW auch weiterhin Qualitative Nutzerforschung im CAS Service Design & Innovation sowie im CAS Business Analysis and Methods. An der Hochschule für Technik in Rapperswil betreut er zudem Studierende des MAS Human Computer Interaction Design (HCID) bei ihren Masterarbeiten.

Als Psychologe taucht Blume immer wieder tief in die Welt des Benutzers ein, um Gewohnheiten, Bedürfnisse und Ziele unterschiedlicher Anwendungsgruppen zu erforschen. Bei Ginetta wird er die Erkenntnisse aus seinen Studien nutzen, um zusammen mit Designern massgeschneiderte Benutzeroberflächen zu kreieren. Seine Expertise bringt er seit dem 1. März 2020 bereits auf ersten Ginetta-Projekten wie zum Beispiel für Ikea oder Endress+Hauser ein.

Die Coronakrise verändert den Lebensmittel-Einzelhandel

Eine Studie des Institute of Brand Logic zeigt, dass die Lebensmittel-Branche mit 7,3 Monaten Krisendauer rechnet. Dabei werden Veränderungen im Konsumentenverhalten als wichtigste Folge genannt, wie auch die Sorge vor erhöhter Preissensibilität bei Kunden.

Institute of Brand Logic

200 Entscheider im deutschsprachigen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) wurden nach ihren Einschätzungen zur Coronakrise und deren Auswirkungen auf die Branche befragt. Die Szenario-Studie zeigt: Die meisten Unternehmen rechnen damit, dass die Folgen der Pandemie auf ihr Geschäft noch einige Monate anhalten und zum Teil langfristig nachwirken werden. Strenge Hygienevorschriften, Einschränkungen der Ladenöffnungszeiten und verändertes Kundenverhalten stellen den LEH vor besondere Herausforderungen.

 

Homogene Meinung bezüglich Dauer und Wirkung

«Insgesamt zeigt unsere Umfrage ein relativ homogenes Meinungsbild unter den befragten 200 Unternehmen in Bezug auf die durch die Krise bedingten Herausforderungen», analysiert Studienautor Markus Webhofer, Gründer und CEO des Institute of Brand Logic. Für den LEH würden vor allem Dauer und Intensität der Krise über wirtschaftliche und betriebliche Auswirkungen für die Branche entscheiden. «Das Szenario mit der absolut grössten Wahrscheinlichkeit ist jenes mit einer zeitlich kurzen Dauer, aber intensiver Wirkung. Die Händler erleben für absehbare Zeit deutlich spürbare Veränderungen, halten sie laut Umfrage jedoch mehrheitlich für bewältigbar», so Webhofer. Im Schnitt rechnen die Befragten damit, dass die Krise 7,3 Monate dauern wird. Allerdings erwartet immerhin ein Viertel, dass mehr als ein Jahr vergehen wird, bis sich die Lage wieder normalisiert.

Institute of Brand Logic

Quelle: Institute of Brand Logic

 

Nahezu alle befragten Unternehmen rechnen für die gesamte Dauer der Krise mit strengen Hygienevorschriften. «Die hohe Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zwingt den Handel zu umfangreichen Massnahmen, um Kunden und Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen», sagt Webhofer. «Das verursacht einerseits spürbar höhere Kosten für die Unternehmen, hat aber andererseits auch positive Wirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter – die Krankenstände sind dadurch im Moment niedrig.»

 

Verändertes Konsumentenverhalten

80% der befragten Lebensmitteleinzelhändler geben an, dass die Online-Nachfrage seit Beginn der Krise stark zugenommen habe – mit der Folge einer massiven Überlastung der Online-Lieferlogistik. Auch längerfristig scheinen sich klare Konsumtrends abzuzeichnen, die die Krise angestossen oder verstärkt haben: 64% der Studienteilnehmer erwarten, dass der wöchentliche Einkauf an Bedeutung gewinnt, 55% sehen möglichst kurze Anfahrtswege als Trend. Bei der Produktauswahl dürften regionale Erzeugnisse (65%) und gesunde Ernährung (59%) noch deutlich stärker als bisher in den Fokus der Konsumenten rücken.

 

Verstärktes Sparverhalten

Eine Sorge der meisten Befragten: Die Krise dürfte für ein verstärktes Sparverhalten der Konsumenten sorgen und den Anteil am verfügbaren Haushaltseinkommen senken, der für Lebensmittel ausgegeben wird. «Das wird preisaggressiven Anbietern in die Hände spielen», sagt Webhofer. «Unternehmen müssen sich auf einen verstärkten Wettbewerb einstellen und mit neuen Strategien reagieren.» Die Studienergebnisse belegen: Ein Grossteil der Befragten plant bereits den E-Commerce mit Omni-Channel-Lösungen auszubauen (74%) und das Online-Marketing zu verstärken (69%). Um Kosten zu sparen, wollen zudem 78% die Prozesse im Lager und in der Logistik automatisieren, 67% wollen im Bereich der Lieferkette Kooperationen eingehen.

 

Wer den Wandel für sich nutzt, profitiert langfristig

Die eigene Organisation besser für künftige Krisen zu wappnen sei das Gebot der Stunde: Rund drei Viertel der Befragten geben an, in diesem Bereich besonders aktiv werden zu wollen und ein leistungsfähiges Krisenmanagement zu etablieren, Digitallösungen für flexiblere Arbeitsstrukturen einzuführen sowie Krisen-PR-Strategien zu entwickeln. Trotz aller Corona-bedingten Probleme ergibt sich für Studienautor Webhofer somit auch ein positiver Effekt: «Die Krise hat in den Unternehmen Veränderungen angestossen oder beschleunigt, die weit über die aktuelle Phase hinaus wirken werden. Wer den Wandel nutzt und die richtigen Schlüsse für seine Strukturen und Prozesse zieht, wird langfristig davon profitieren.»

Das Institute of Brand Logic ist die Beratungsboutique mit Standorten in München, Innsbruck und Wien. Seit über 20 Jahren begleitet Brand Logic Lebensmittelhändler und etabliert führende Retail-Formate auf dem Markt. Zu den Kunden von Brand Logic zählen die Spar-Gruppe Österreich, DM Drogeriemarkt, Mpreis und andere.

Die Studienergebnisse sind auf der Homepage vom Institute of Brand Logic abrufbar.

Grüsse aus dem Homeoffice – Folge 36: Norbert Rieger, Michel Bognar und Elie Kerbage, Truestory

In der 36. Folge unserer Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» schildern die drei Truestory-Geschäftsführer, wie sie die Krise in den eigenen vier Wänden erleben.

Grüsse aus dem Homeoffice

Elie Kerbage ist Co-Gründer der digitalen Kreativagentur TrueStory aus Zürich, die er zusammen mit Norbert Rieger und Michel Bognar führt. Das Team umfasst heute zehn Mitarbeitende.

 

Werbewoche.ch: Wie lange befinden Sie sich schon im Homeoffice?

Elie Kerbage: Seit dem 16. März. Ich kam gerade aus den Ferien zurück. Auf der Alp war die Welt dazumal zum Glück noch in Ordnung. Das Ankommen in Zürich war dann schon etwas speziell.

 

Befindet sich Ihre ganze Agentur im Homeoffice?

Michel Bognar: Das ist so. Allerdings fangen wir nun langsam wieder an, gestaffelt im Büro zu arbeiten — heisst maximal drei Personen gleichzeitig. So können wir auch die Einhaltung der Hygienevorschriften sicherstellen. Bei zehn Mitarbeitenden passt diese Lösung tiptop.

 

Hatten Sie damals bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes mit technischen Problemen zu kämpfen?

Norbert Rieger: Im Vergleich zu den technischen Herausforderungen, die wir teils bei Live-Streamings oder an Produktions-Sets hatten, war das Einrichten des Arbeitsplatzes zuhause ein Kinderspiel.

 

Wo haben Sie sich eingerichtet?

Bognar: Je nach Wetter und Laune im Garten, im Wohnzimmer oder im Büro meiner Wohnung. Wo ich flexibel sein kann, bin ich es natürlich auch gerne.

Grüsse aus dem Homeoffice

Michael Bognar, Mitgründer und Co-CEO von Truestory.

 

Was benötigen Sie alles, um Ihrer Tätigkeit nachgehen zu können?

Rieger: Eigentlich bloss gute Ideen, einen Dauer-Videocall zum Team und meinen Laptop. Secondscreen und Schreibtischstuhl helfen sicher auch, aber viel mehr noch der Blick ins Grüne und das Eichhörnchen, das jeden Tag am Fenster vorbeischaut.

 

Ist es schwierig, sich genügend abzugrenzen, wenn die Kinder zuhause sind?

Kerbage: Es ist unmöglich, sich abzugrenzen. Immerhin war das Wetter den ganzen April gut, das hat geholfen, die Kinder im Garten zu beschäftigen. Kein Arbeitgeber darf sich aber der Illusion hingeben, seine Mitarbeitenden erreichen eine nahezu gleiche Produktivität, wenn zuhause Kinder – in meinem Fall zwei Kleinkinder – herumtollen. Meine Frau arbeitet mit einem 70-Prozent-Pensum und wir teilen uns so gut wie möglich die Arbeits- und Betreuungszeit. Das hilft wenigstens, sich einigermassen zu organisieren.

 

Haben Sie Homeoffice-Erfahrung oder handelt es sich um eine Premiere?

Rieger: Da ich in St.Gallen wohne und ohnehin nicht jeden Tag nach Zürich pendle, hatte ich mir bereits vor Corona einen guten Arbeitsplatz zuhause eingerichtet. Insgesamt arbeite ich produktiver von zuhause aus, auch wenn mir der persönliche Austausch und meine Pingpong Siege in der Agentur schon fehlen.

 

Welche Prozesse gestalten sich im Vergleich zum normalen Agenturalltag schwierig?

Bognar: Team Meetings entwickeln normalerweise eine Dynamik mit emotionalen Interaktionen. Wenn dagegen beim Video Call alle 5 Minuten ein Teilnehmender «freezed», durch andere Dinge im Hintergrund abgelenkt wird oder die meisten Teilnehmenden müde sind, weil es der fünfte call des Tages ist, dann wird der Team-Austausch etwas mühsam.

 

Welche Arbeiten klappen problemlos?

Kerbage: Generell klappen in unserer Branche die meisten Arbeiten problemlos im Homeoffice.

 

Gibt es etwas, was sogar einfacher oder produktiver funktioniert im heimischen Büro?

Rieger: Was sich positiv auf die Produktivität auswirkt: Ich kann mich aufgrund der ruhigen Umgebung noch besser fokussieren als im hektischen Agenturalltag. Und: Die Mittagsplanung geht viel schneller! Was in der Agentur immer eine lange Diskussion auslöst, entscheidet jetzt mein Kühlschrank für mich.

Grüsse aus dem Homeoffice

Norbert Rieger, Co-Founder und -CEO von Truestory.

 

Was tun Sie dagegen, dass Ihnen die Decke auf den Kopf fällt?

Bognar: Dann gehe ich mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter auf einen Spaziergang — das hilft!

 

Hat sich bei Ihnen schon so etwas wie ein Homeoffice-Koller bemerkbar gemacht?

Kerbage: Kommt etwas auf die eigene Tagesform sowie jener meiner Kinder an. Alles in allem bin ich sehr dankbar, sind wir nicht in der Existenz bedroht. Es gibt genügend andere KMU in der Schweiz, die ums Überleben kämpfen müssen. Da ist der Preis des Zuhause bleiben für uns sehr gering. Und wenn sich der Koller doch mal bemerkbar macht, so mache ich mir am späteren Nachmittag einfach ein Bier.

 

Was vermissen Sie am meisten am physischen Agenturalltag?

Rieger: Am meisten vermisse ich das Pendeln, bei dem ich täglich knapp 4 Stunden Zeit in Bahn und Tram verbringe… Nein im Ernst: mir fehlt unser wahnsinniges Team, der soziale Austausch, die vielen Lacher, die Pingpong Matches und Brainstormings. Und unser gemütlich eingerichtetes Office.

 

Sind Sie zuversichtlich, dass Ihre Agentur/Ihr Unternehmen die Krise unbeschadet überstehen wird?

Bognar: Auch wir haben einige Aufträge verloren oder sie wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies ist sehr unangenehm hinsichtlich der Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Allerdings haben wir jetzt Zeit für viele andere Sachen, die wir bis anhin immer aufgeschoben haben. Zum Beispiel geht bald endlich unsere neue Website live und auch sonst arbeiten wir an ein paar sehr coolen internen Projekten, die wir schon lange umsetzen wollten. Langweilig wird es uns also definitiv nicht.

 

Bekanntlich hat alles auch seine positiven Seiten. Was ist es in Ihrer aktuellen Homeoffice-Situation?

Kerbage: Ohne schlechtes Gewissen genau jene Entschleunigung zu leben, nach der man sich in den hochtourigen Phasen des Agenturalltags sehnt. Und auch wenn es immer wieder anstrengend ist mit den kids, so ist es gleichzeitig auch wunderschön, mehr Zeit mit Ihnen verbringen zu dürfen.

 

Wann und wieso haben Sie im Zusammenhang mit dem Homeoffice zum letzten Mal gelacht?

Rieger: Traurig waren wir, als alle Festivals für diesen Sommer abgesagt worden sind und ein sehr schönes Projekt, das wir in Zusammenarbeit mit JvM/Limmat für M-Budget geplant hatten, somit leider ins Wasser fällt. Aber die meiste Zeit bin ich am Lachen. Zum Beispiel über ein paar urkomische Videos aus bisherigen Projekten von uns, die ich gerade für die Website aufbereitet habe. Viel Spass beim Reinschauen.

 

Auch wenn Sie keine Kristallkugel besitzen: Rechnen Sie damit, dass die aktuelle Situation noch lange andauern wird?

Bognar: Richtig sicher sind wir alle wohl erst, wenn ein Impfstoff entwickelt worden ist.

 

Was möchten Sie Ihren Branchenkolleginnen und -kollegen mit auf den Weg durch die Krise geben?

Kerbage: Wir sind ja alle kreativ und werden schon die eine oder andere Lösung aus der Krise finden — alles wird gut.

Das Coronavirus hat die Gesellschaft fest im Griff. Wer zuhause bleiben kann, bleibt zuhause. Auch die Werbe-, Kommunikations- und Marketingbranche verlagerte Mitte März den Betrieb grossflächig ins Homeoffice. Mit der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» beleuchtet Werbewoche.ch den Berufsalltag in den heimischen vier Wänden.

Alle Folgen im Überblick:

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