Mike Schwede wird Partner bei Die Antwort

Nach über zehn Jahren kehrt Mike Schwede ins Agenturbusiness zurück und wird Mitinhaber und Head of Digital & Social bei Die Antwort.

Die Antwort

Die neue Geschäftsleitung von Die Antwort: Reto Dürrenberger, Sarah Hiltebrand und Mike Schwede (v.l.n.r.).

 

Vor über zehn Jahren hat Schwede seine damalige Digitalagentur Orange8 Interactive an die heutige Goldbach Group verkauft. In der Zwischenzeit hat er sich vor allem als Startup-Unternehmer, Digital Berater und Dozent für Digital- und Social Marketing einen Namen gemacht.

Mit dem Engagement von Mike Schwede rüstet Die Antwort nun auf. «Mit Mike Schwede haben wir einen weitsichtigen Digitalstrategen an Bord, der sich wie wir gerne die Hände dreckig macht und zugleich die relevanten Details im Digital-Marketing aus dem Effeff kennt», sagt Mitinhaber Reto Dürrenberger zum neuen Teilhaber der Agentur. CD Sarah Hiltebrand ergänzt: «wir haben bereits mehrere Monate mit Mike auf einzelnen Kunden und Jobs erfolgreich gearbeitet.»

In den letzten 20 Jahren hat der 43-jährige Bieler die Schweizer Digital-Marketing-Szene mitgeprägt und für Kunden wie Axa, BDO, Beiersdorf, Delica, EA, McDonald’s, Migros, Peugeot, Renault, Ringier, SBB, Smart, Swisscom, UBS, Valora, Vontobel, Tui und Zürich gearbeitet. Weil er mit der Digitalisierung und als Teil davon von Anfang an mitgewachsen ist, kann er in allen Bereichen technisch, betriebswirtschaftlich und strategisch mitreden.

Genau wie die beiden anderen Teilhaber der Agentur Hiltebrand und Dürrenberger – die an Rent a Rentner beteiligt sind – ist auch Mike Schwede Unternehmer mit der Content-Marketing-Software Cooala sowie dem Persona-Startup Powdience.

 

Zusätzliche Standorte und neuer Webauftritt

Die Antwort weitet mit dem Engagement von Mike Schwede damit auch ihre Standorte aus. Neben Zürich arbeitet die 12-köpfige Agentur fortan auch aus Biel und aus London. Zudem zeigt sich mit einem neuen Webauftritt.

Die Antwort

Elke Mayer wird Geschäftsführerin von Spoundation Motion Picture

Elke Mayer, bisher Mitglied der Geschäftsleitung von Spoundation Motion Picture (SMP) und Leiterin Sponsoring, übernimmt per Anfang Mai die Geschäftsführung der zur NZZ-Mediengruppe gehörenden Vermarktungs- und Eventagentur.

In ihrer neuen Rolle als Geschäftsführerin verantwortet Elke Mayer die Vermarktungsaufgaben für das Zurich Film Festival (ZFF) im Mandatsverhältnis. Sie trat 2012 in SMP ein und wurde Anfang 2016 zur Leiterin Sponsoring von SMP berufen. Davor war sie als Projektmanagerin für verschiedene Agenturen in München und Stuttgart tätig und betreute Projekte in den Bereichen Eventorganisation und -Sponsoring. Elke Mayer verfügt über einen BWL-Abschluss der Hochschule Heilbronn mit dem Schwerpunkt Kulturmanagement.

In ihrer neuen Funktion wird Elke Mayer weiterhin eng mit Christian Jungen, dem künstlerischen Direktor und Leiter des Zurich Film Festival, zusammenarbeiten. Sie folgt auf Christina Hanke, die das Unternehmen per Ende April verliess.

NZZ-Mediengruppe

Die SDV-Award-Night bleibt persönlich

Der SDV-Vorstand hat entschieden, dass die Preisverleihung neu am 1. September 2020 stattfinden soll – wie vorgesehen in der Maag-Halle Zürich. Die Beteiligten hätten es mehr als verdient, sich gerade in diesen unsicheren Zeiten auf ein grosses, buntes und «physisches» Fest freuen zu dürfen.

SDV-Award

Die Veranstalter sind zuversichtlich, die Gewinner im gewohnt feierlichen Rahmen der SDV Award-Night präsentieren zu können. Auf jeden Fall sollen sie ihren grossen Auftritt auf dem roten Teppich erhalten und die Trophäen persönlich entgegennehmen dürfen.

Localsearch übernimmt Marktplatz Renovero von der TX Group

«Renovero» wechselt von der TX Group zu Localsearch. Die Swisscom-Tochter erwirbt den digitalen Handwerkermarktplatz zu einem nicht genannten Preis. Renovero war bisher Teil der Bauplattform Olmero der TX Group.

TX Group

Auf dem Marktplatz würden jedes Jahr 40’000 Handwerkeranfragen digital erstellt, teilte Swisscom Directories am Dienstag mit. Localsearch werde die Plattform weiter verbessern und das Angebotsspektrum für die Kunden ausbauen.

Die TX Group wiederum fokussiere sich mit ihrer Plattform Olmero nun ganz auf das B2B-Wachstumsgeschäft, hiess es weiter. (SDA)

Viva AG für Kommunikation gewinnt Quality1 als neuen Kunden

Die Viva AG für Kommunikation erweitert ihr Portfolio im Mobilitätsbereich um ein weiteres Mandat: Sie unterstützt ab sofort Quality1. Das Tochterunternehmen der Allianz ist eine Anbieterin von Fahrzeuggarantien in den Bereichen Auto, Motorrad, Boot und Landmaschinen.

Kommunikation

Zu den Kunden von Quality1 gehören zahlreiche Importeure, Retailbetriebe, Verbände und Branchenorganisationen mit über 3000 Garagen und Werkstätten, Händler, Finanz- und Flottenmanager sowie privaten Fahrzeughalter. Die Firma besucht pro Jahr rund 10’000 Kunden und bearbeitet insgesamt rund 30’000 Schadensfälle pro Jahr.

Viva unterstützt Quality1 bei der Überarbeitung der Marketing- und Kommunikationsstrategie für sämtliche On- und Offlinemedien und anschliessend in der laufenden Kommunikation mit dem Ziel, die Marktstellung von Quality1 weiter auszubauen und künftig auch den Markt der privaten Autoverkäufer stärker zu bearbeiten. Georg Gasser, Inhaber und Leiter der Agentur, sieht die Zusammenarbeit mit Quality1 als «organische Entwicklung der vor Jahren eingeleiteten Strategie vom Wandel einer ursprünglich klassischen Werbeagentur hin zu einem Kommunikationsdienstleister mit fundierten Kompetenzen im Content-Bereich».

 

Positionsausbau im Bereich Mobilität

Damit stärkt Viva ihre Position im Bereich Mobilität. Sie ist auf diesem Gebiet bereits tätig für den Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS), für Auto-i-dat, sowie für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) und die Forchbahn. Ausserdem betreut sie im Auftrag der Regionalgesellschaften der schweizerischen Gasindustrie das Portal Cng-mobility.ch, eine Mobilitätsplattform, die aktuell über alternative Antriebstechnologien informiert.

Die Content-Marketing-Branche vor und mit Corona

9,4 Milliarden Euro Volumen hat der Markt für Content Marketing im DACH-Raum erreicht. Ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen – wäre da nicht die Corona Krise. Die Basisstudie Content Marketing 2020 beantwortet, wie der Status vor der Krise war und wie diese sich auf die Entwicklung der Content Marketing Investitionen auswirkt.

Content Marketing

Um 17 Prozent haben die Investitionen in Content Marketing im deutschsprachigen Raum seit der letzten Content Marketing Basisstudie im Jahr 2018 zugelegt und sich damit seit 2012 verdoppelt. «Ein nach wie vor beeindruckendes Wachstum», kommentiert. Daniel Kaczynski, Schweizer Vorstand des Content Marketing Forum CMF. Ein Ende ist laut Prognose der investierenden Unternehmen nicht in Sicht: Weitere zehn Prozent Investitionssteigerung erwarten sie jährlich in den nächsten drei Jahren. Das zumindest war die Stimmung im Markt vor Beginn der Corona Krise. Die Studiendaten wurden im Februar dieses Jahres erhoben.

Content Marketing

Wie viel bleibt davon nach der Krise übrig? Drei Szenarien macht Studienleiter Clemens Koob dafür auf: «Im oberen Szenario erreichen sie mit neun Milliarden Euro fast das ohne Corona prognostizierte Niveau, im unteren Szenario könnten sich die Investitionen um mehr als 40 Prozent reduzieren.»

 

Gesamtmarkt und Budgets in der Schweiz

Gut 970 Millionen Franken geben Unternehmen in der Schweiz mittlerweile für Content Marketing aus. Die durchschnittlichen Budgets liegen dabei mit gut 800’000 Franken (760’000 Euro) deutlich über denen im deutschen Markt (680’000 Franken / 640’000 Euro) und in Österreich (640.000 Franken / 610.000 Euro). «Wir nähern uns der Milliarde und sind zuversichtlich, dass wir sie angesichts des hohen Wirkungsgrades von Content Marketing trotz Coronakrise in den nächsten Jahren erreichen werden», kommentiert Kaczynski.

 

Print legt zu und verliert dennoch

«Die haptische Wirkung von Printprodukten bleibt unersetzlich. Die Wertigkeit von Druckerzeugnissen wird vor allem in der Investorenkommunikation und im B2B geschätzt», sagt Kaczynski. Hier macht Print noch die Hälfte (B2I) beziehungsweise knapp die Hälfte (43 Prozent, B2B) der Content Marketing Investitionen aus. Für den Gesamtmarkt ist der Anteil von Print weiter gesunken und liegt aktuell bei 38 Prozent. In absoluten Zahlen sind aber auch im Printbereich die Investionen in den vergangenen zwei Jahren weiter gestiegen, von 3,4 auf 3,6 Milliarden Euro.

Content Marketing

Mitarbeiterkommunikation sieht das grösste Wachstum

Zunehmend gefragt ist Content Marketing in der Mitarbeiterkommunikation (B2E). Mit 12 Prozent jährlicher Wachstumsrate liegt hier der grösste Zuwachs. Spitzenreiter ist B2E Content Marketing auch in der Nutzung der digitalen Medien: Zu 70 Prozent wird in der Mitarbeiterkommunikation in digitale Medien investiert, B2C-Kommunikation folgt mit einem Anteil von zwei Dritteln. Trendthemen wie Podcasts, der Einsatz neuer Technologien, die zunehmende Zahl an relevanten Social Networks und nicht zuletzt die Möglichkeiten gezielter Content Distribution und Promotion gehen mit dieser Entwicklung Hand in Hand.

 

Einblicke in die relevanten Entwicklungen im Content Marketing

Ob in der Organisation und den Content Marketing Prozessen, im Einsatz von Tools oder auch im Zusammenspiel der beauftragenden Unternehmen mit Agenturen und Dienstleistern: Die Content Marketing Basisstudie 2020 gibt in all diesen Bereichen spannende Einblicke wohin die Reise geht. «Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern nicht nur Zahlen zu liefern, sondern sie mit Kennziffern und Insights zu versorgen, die ihnen helfen, in ihrem Geschäftsfeld noch erfolgreicher am Markt zu werden», sagt Regina Karnapp, Geschäftsführerin des CMF.

Content Marketing

Zur Studie:

Die Basisstudienreihe Content Marketing des CMF bildet die Content-Marketing-Landschaft im deutschsprachigen Raum repräsentativ ab.

  • Die Untersuchungskonzeption wurde von Scion in enger Abstimmung mit dem CMF entwickelt.
  • Die Grundgesamtheit der Studie bilden Unternehmen im Raum D-A-CH mit mindestens 250 Mitarbeitenden.
  • Die Stichprobe wurde in Form von Länderstichproben angelegt.
  • Um die Unternehmensstruktur in den einzelnen Ländern sowie im deutschsprachigen D-A-CH-Raum repräsentativ abzubilden, wurde der Datensatz gewichtet.
  • Die Repräsentativerhebung wurde als Onlinebefragung durchgeführt.
  • Die Ergebnisse der Studie basieren auf 319 Einzelinterviews mit Führungskräften bzw. Entscheidern in puncto Content Marketing.
  • Die Erhebung wurde zwischen 1. Februar und 2. März 2020 durchgeführt.

Für CMF Mitglieder ist die Studie kostenlos, Nicht-Mitglieder können sie zum Preis von 795 Euro netto erwerben.

Dachcom und Studer schaffen doppelten Käsegenuss im Web

Für die Studer Spezialitätenkäserei schuf Dachcom eine Markenstrategie mit der griffigen Kernaussage «Original anders.». Die Leidenschaft für das Käsehandwerk und der Mut zum Unkonventionellen prägen die Positionierung und die gesamte Kommunikation.

Dachcom

Dass die Thurgauer Käserei alles ein bisschen anders macht, zeigt sich fortan auch im Internet. Gleich zwei Internetauftritte hat die St.Galler Agentur für die Käserei Studer umgesetzt – die Unternehmens-Website sowie den eigenen Auftritt des Kultkäses «Der scharfe Maxx» und seiner Familie.

 

Website Käserei Studer 

«Original anders.» lautet die Markenbotschaft der Käserei Studer. Sie bringt auf den Punkt, dass man sich im thurgauischen Hatswil bei Amriswil nicht auf Traditionen ausruht, sondern mit mutigen und innovativen Käsekreationen für Aufsehen sorgt. Die neue Unternehmens-Website Kaeserei-studer.ch bietet einen umfangreichen Einblick in die Philosophie und Produktwelt der Studer Spezialitätenkäserei. Auf Pimcore-Basis entwickelt, sieht die Website nicht nur gut aus, sondern überzeugt auch funktionell – und macht Appetit auf Käse.

«Der scharfe Maxx»

Die wohl bekannteste Kreation der Studer Spezialitätenkäserei ist «Der scharfe Maxx». Gemeinsam mit den weiteren Sorten aus der Maxx-Familie soll die Genusswelt des Kult-Käses sich auch im Internet erleben lassen. Die Website Derscharfemaxx.com erzählt eine Familiengeschichte mit Fakten, Rezepten und speziellen Aktionen.

Dachcom

Verantwortlich bei Käserei Studer: Beate Fussenegger (Leiterin Marketing); Stephanie Hundsbichler (Projektleiterin Marketing); Mathias Lustenberger (Geschäftsführer). Verantwortliche Agentur: Dachcom & Dachcom.Digital Team Rheineck / St. Gallen.

Der Marketing Tag 2021 findet erstmals in Zürich statt

Nach der Absage des Marketing Tages vom 10. März 2020 hat der Vorstand von Swiss Marketing Forum nach einer langfristigen Lösung gesucht und ist zum Schluss gekommen, den Event auf Dienstag, 29. Juni 2021 in das Kongresshaus Zürich zu verschieben.

Marketing

Die Verantwortlichen haben entschieden, dass die Option Herbst 2020 zu unsicher sei, und haben daher diese weitsichtige Lösung getroffen. Thema, Programm, Speaker, Breakout-Sessions, Networking Zone und Weiteres werden wo immer möglich übernommen. Neu ist zudem die Location: Das Kongresshaus Zürich öffnet im Juni 2021 offiziell seine Tore. Der Marketing Tag ist das Premiere-Event am 29. Juni.

Franz&René und Groupe Mutuel motivieren im Corona-Marathon

An einem Mittwoch im März begann mit der Aussage von Bundesrat Berset «Das ist kein Sprint, es ist ein Marathon.» der Kampf gegen das Coronavirus. Franz&René und Groupe Mutuel machen nun mit einer Video-Kampagne Mut auf dem Weg in Richtung Ziellinie.

Franz&René

Die Berner Agentur macht eine verlassene Allee zum Schauplatz des Marathons mit rund 8,5 Millionen Teilnehmenden. Die Szenerie bildet gleichzeitig den Rahmen für den Unterstützungsspot der Groupe Mutuel, der seit Montag national zu sehen ist.

Genau in dem Moment, in welchem das Ende des Lockdowns absehbar ist, möchte Groupe Mutuel die Schweiz daran erinnern, dass die Ziellinie in Sicht, aber noch nicht ganz erreicht.

 

Verantwortlich bei Groupe Mutuel: Stéphane Andenmatten (Stellvertretender Direktor Leiter Kommunikation & Branding); Serge Grand (Leiter Werbung & Sponsoring). Verantwortlich bei Franz&René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Cristina Mollard (Senior Campaign Manager); Yoann Cosson (Creative Direction); Gianluca Terzini (Art Direction); Aline Windler (Grafik Design). Produktion: Rocket Film; Christopher Novak (Producer); Lukas Wälli (Regisseur).

Räte wollen Medien in der Krise Überbrückungshilfe leisten

National- und Ständerat wollen in der Corona-Krise den Medien Überbrückungshilfe leisten. Sie fordern unentgeltliche Agenturmeldungen, kostenlose oder vergünstigte Zeitungszustellung und Nothilfe von 30 Millionen Franken für private Radios und TV-Stationen.

corona

Der Nationalrat hiess dazu am Dienstag zwei Motionen seiner Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) gut. Zwei gleich lautende Vorstösse hatte am Montag bereits der Ständerat gutgeheissen.

Gedacht ist die Hilfe als Überbrückung, bis die vom Bundesrat ausgearbeiteten Gesetzesänderungen zur Stärkung der Medien in Kraft treten können; sie sollen demnächst in den Räten behandelt werden. Der Bundesrat hatte sich deshalb gegen die Motionen ausgesprochen.

 

Gefragte Information

In der Krise sei die Nachfrage nach Information und Einordnung in den Medien hoch, hatten die Kommissionen der beiden Räte argumentiert. Die Werbeerlöse dagegen seien eingebrochen. Die ohnehin schwierige wirtschaftliche Situation der Medien werde dadurch dramatisch verschärft, «irreparable Schäden» drohten.

Bis die Massnahmen des Bundesrates in Kraft treten würden, würde zu viel Zeit verstreichen, sagte Matthias Aebischer (SP/BE) namens der Mehrheit. Gregor Rutz (SVP/ZH) sprach namens der Minderheit von einem «perfekten Durcheinander» zwischen Folgen des Strukturwandels und Begehrlichkeiten in der Krise.

Medien seien zwar wichtig für die Demokratie, räumte Rutz ein. «Aber Abhängigkeiten zu schaffen ist in diesem Zusammenhang eben auch besonders gefährlich.»

 

Hilfe für Medienhäuser

Die erste Motion, die der Nationalrat mit 124 zu 66 Stimmen bei 3 Enthaltungen annahm, fordert befristet Mittel, damit die Nachrichtenagentur Keystone-SDA ihren Text-Basisdienst Schweizer Medienkunden in den Landessprachen unentgeltlich zur Verfügung stellen kann. Maximal zehn Millionen Franken müssten dafür zur Verfügung gestellt werden, hiess es dazu im Ständerat.

Weiter sollen Lokal- und Regionalzeitungen gemäss Motion von der Post gratis und die übrigen Tageszeitungen verbilligt zugestellt werden können. Das würde zusammen rund 35 Millionen Franken kosten. Voraussetzung ist, dass die Verlage für das laufende Jahr keine Dividenden auszahlen.

Die zweite Motion – auch die SVP unterstützte sie – verlangt die sofortige Ausschüttung von zusätzlichen 30 Millionen Franken als Nothilfe für regionale Radio- und TV-Stationen, deren Werbeeinnahmen laut KVF um 60 bis 95 Prozent zurückgingen. Diese könne aus der Schwankungsreserve der Gebühren finanziert werden. Der Nationalrat nahm die Motion mit 178 zu 12 Stimmen bei 3 Enthaltungen an.

 

Übergangslösung

Die vom Parlament bewilligte Hilfe soll eine Übergangslösung sein bis das vom Bundesrat geplante Massnahmenpaket für die Medien in Kraft tritt. Auch der Bundesrat will Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen sowie Nachrichtenagenturen stärker unterstützen. Die Botschaft dazu hat er vergangene Woche den Räten zugestellt.

Der Bundesrat hatte beide Motionen mit Verweis auf dieses Massnahmenpaket abgelehnt. Dieses sei eine Antwort auf die strukturelle Krise, in der sich die Medien befänden, und nachhaltiger als Sofortmassnahmen. Mit der geforderten Nothilfe für regionale TV- und Radiostationen bestehe das Risiko, dass die ab 2021 von 365 auf 335 Franken gesenkte Empfangsgebühr wieder angehoben werden müsste. (SDA)

Grüsse aus dem Homeoffice – Folge 33: Stephan Frey, Attackera

Stephan Frey, CEO der auf Programmatic Advertising spezialisierten Performance-Marketing-Agentur Attackera, beantwortet die Fragen der 33. Folge unserer Serie «Grüsse aus dem Homeoffice».

Grüsse aus dem Homeoffice

Werbewoche.ch: Wie lange befinden Sie sich schon im Homeoffice?

Stephan Frey: Seit dem 25.3. Ich wurde quasi von meinem Urlaub direkt ins Homeoffice eingeflogen. Das Virus hat mir mein dreimonatiges Sabbatical ruiniert. Ich wurde erst gerade richtig warm mit dem Surfboard.

 

Befindet sich Ihre ganze Agentur im Homeoffice?

Ja, das sind sage und schreibe sieben Leute.

 

Hatten Sie oder Ihre Agentur bei der Einrichtung mit technischen Problemen zu kämpfen?

Nö, überhaupt nicht. Wir suchen eigentlich immer den effizientesten Weg und haben bereits von Anfang an auf Cloud-Lösungen gesetzt.

 

Wo haben Sie sich eingerichtet?

Ich habe mich bis anhin immer gesträubt von zuhause aus zu arbeiten. Nun musste ich mir zwischen Wäscheständer und Entsorgungskartons Platz schaffen. Ich fühle mich aber puddelmunter hier und weiss die Ruhe zu schätzen.

 

Was benötigen Sie alles, um den Betrieb während der Corona-Zeit aufrechthalten zu können?

Das Internet und funktionierende Devices. Einer Mitarbeiterin von mir ging der Laptop kaputt. Die Aufregung war gross!

 

Haben Sie Homeoffice-Erfahrung oder handelt es sich um eine Premiere?

Ich arbeite eigentlich ständig von unterwegs aus. Das ist auch der Teil, den ich am meisten schätze. Ich bin gerne «on the road», bin ein grosser Fan der SBB und ZVV und lasse meine Energie gerne auf der Strasse.

Grüsse aus dem Homeoffice

Welche Prozesse gestalten sich im Vergleich zum normalen Agenturalltag schwierig?

Wir sind eine Agentur, die grossen Wert auf das soziale Zusammenleben legt. Gäbe es eine Agentur-Mario-Kart-Challenge würde die Attackera die Plätze 1 bis 7 belegen. Ansonsten sehe ich keine Prozesse, die sich schwieriger gestalten, ausser vielleicht, dass meine Motivationsreden nicht mehr so euphorisch rüberkommen.

 

Welche Arbeiten klappen problemlos?

Ausser der Kommunikation sehen wir keine Beeinträchtigungen.

 

Gibt es etwas, was sogar einfacher oder produktiver funktioniert im heimischen Büro?

Aus der Sicht des Geschäftsführers gesprochen, ist die Distanz teilweise noch hilfreich. Ich habe deutlich mehr produktive Zeit für mich und kann mich stärker konzentrieren.

 

Was tun sie dagegen, dass Ihnen die Decke auf den Kopf fällt?

Stand-Up-Paddeln. Leute: Zieht nach Horgen. Der See gibt mir ungemein viel.

Grüsse aus dem Homeoffice

Hat sich bei Ihnen schon so etwas wie ein Homeoffice-Koller bemerkbar gemacht?

Absolut! Ich finde auch interessant, wie die Stimmungskurven der einzelnen Mitarbeitenden funktionieren. Der Homeoffice-Koller kommt früher oder später aber bei allen.

 

Was vermissen Sie am meisten am physischen Agenturalltag?

Natürlich ziehen wir auch im Homeoffice an einem Strang. Das Gefühl ist aber logischerweise stärker, wenn wir alle zusammen sind. Zudem haben wir einen Agentur-Song, den ich gerne mal wieder mit der versammelten Mannschaft grölen würde.

 

Sind Sie zuversichtlich, dass Ihre Agentur die Krise unbeschadet überstehen wird?

Unbeschadet ganz sicher nicht. Aber wir kommen durch.

 

Bekanntlich hat alles auch seine positiven Seiten. Was ist es in Ihrer aktuellen Homeoffice-Situation?

Meine Freundin und ich haben wieder längere und intensivere Dates. Schön zu sehen, dass ich bei der Partnerwahl ein gutes Händchen hatte.

 

Wann und wieso haben Sie im Zusammenhang mit dem Homeoffice zum letzten Mal gelacht?

Ich habe mich zum Game-Nerd entwickelt. Als ich den Donnerfluch von Ganon («Zelda – Breath of the Wild») besiegt habe, rutschte ich auf den Knien durch die Wohnung (stimmt nicht ganz – aber so ungefähr).

 

Auch wenn Sie keine Kristallkugel besitzen: Rechnen Sie damit, dass die aktuelle Situation noch lange andauern wird?

Ich habe keinen blassen Schimmer.

 

Was möchten Sie Ihren Branchenkolleginnen und -kollegen mit auf den Weg durch die Krise geben?

Ich glaube meine Branchenkolleginnen und -kollegen brauchen meinen Rat nicht. Wir sind eine innovative, kreative, humorvolle und geschäftige Branche. Die kriegen das schon hin!

 

Grüsse aus dem Homeoffice

Das Coronavirus hat die Gesellschaft fest im Griff. Wer zuhause bleiben kann, bleibt zuhause. Auch die Werbe-, Kommunikations- und Marketingbranche verlagert den Betrieb grossflächig ins Homeoffice. Mit der Serie «Grüsse aus dem Homeoffice» beleuchtet Werbewoche.ch den Berufsalltag in den heimischen vier Wänden.

Alle Folgen im Überblick:

Gree und Agence Trio sensibilisieren für Windenergie

Die Westschweizer Gruppierung für Windenergie (GREE) und Agence Trio leisten mit ihrer Sensibilisierungskampagne einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energieziele 2050. «Der Wind dreht sich» gibt dem Publikum transparente Information zur Windenergie und räumt mit vielen Vorurteilen auf.

Agence Trio

Die Kampagne mischt Digital- und PR-Kommunikation. Eine Informationsplattform vermittelt regelmässig Inhalte mit hohem Mehrwert, wie Artikel, Posts, Themenvideos, Testimonials und Expertenmeinungen.

Nach zwei Monaten Laufzeit sind bereits mehrere Tausend Westschweizerinnen und Westschweizer auf den sozialen Netzen der GREE zusammengekommen, um über den Einsatz der Windenergie in der Romandie zu diskutieren. Mit klaren, transparenten und einfach zugänglichen Informationen will Leventtourne.ch dieser neu gebildeten Community es ermöglichen, sich eine objektive Meinung zu bilden.

Verantwortlich bei GREE: Florence Schmidt (CEO) ; Michèle Cassani (Head of Communication). Verantwortlich bei Agence Trio: Michael Kamm (CEO); Julien Munier (Account Manager); David Chauvet (PR Manager); Fabian Monod (Art Director); Arthur Moreillon (Graphic Designer); Chloé Petit (Strategy Specialist); Philippe Bystranowski  (Copywriter); Sabrina Nunes (Digital Specialist); Sainath Bovay (Motion Designer); Johann Marmy (Multimedia Specialist).

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